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Griechenland, Korfu, Flug, Ankunft und Umweltgedanken

 

#26.05.11 – Griechenland, Korfu, Flug, Ankunft und Umweltgedanken

Seit vergangenem Samstag-Nachmittag befinden wir uns nun schon an diesem absolut zauberhaften Ort und lassen uns von der herrlich milden Mittelmeerluft umschmeicheln, die den griechischen Frühling so unvergleichlich macht. Es ist diese ganz spezielle Zeit des Jahres, in der die Hitze noch nicht drückend ist, sondern wie eine sanfte, warme Decke wirkt, die sich über die Insel legt.

In diesem Fall genieße ich die Idylle nur mit Marina an meiner Seite. Sie hatte das große Glück, sich kurzfristig vom Studium freimachen zu können, und die Aussicht auf ein paar Tage unter der korfiotischen Sonne ließ sie nicht eine Sekunde zögern. Der Rest unserer lustigen Bodensee-Clique schaute leider in die Röhre; berufliche Verpflichtungen, dringende Projekte und unaufschiebbare Termine machten es den Freunden unmöglich, sich uns anzuschließen. Das war zwar einerseits schade, weil wir in der Gruppe immer eine Menge Spaß haben, aber andererseits verlieh es unserem Trip von Anfang an eine deutlich intimere, fast schon knisternde Note.

»So, so, du bist also Geschäftsmann, Fotograf, Gentleman-Casanova, Boots-Kapitän und jetzt auch noch ein echter Flugzeug-Pilot?« Marina zog die wohlgeformten Augenbrauen hoch und schenkte mir einen jener Blicke, die irgendwo zwischen amüsierter Skepsis, neckischer Provokation und echter Bewunderung schwankten. 

 

Während sie das sagte, schlängelte sie sich mit jener katzenhaften Grazie, die ihr eigen ist, auf den Copiloten-Sitz unserer kleinen Maschine. Ihr Outfit war, wie man es von ihr gewohnt ist, gleichermaßen sexy wie strategisch klug gewählt: Ein verdammt kurzer Minirock aus hellem Stoff und ein luftiges, weit ausgeschnittenes Shirt, das bei jeder ihrer geschmeidigen Bewegungen interessante, tiefe Einblicke gewährte. »Ganz schön beeindruckend, Steve! Gibt’s eigentlich irgendwas auf dieser Welt, das du nicht kannst?« stichelte sie weiter, während sie sich im engen Cockpit zurechtfand und dabei ihre langen Beine sortierte.

»Aber sicher doch, jede Menge sogar!« erwiderte ich schmunzelnd, während ich versuchte, meine eher massige Bärenstatur wesentlich weniger elegant auf den Pilotensitz zu manövrieren. In der engen, technisch hochgerüsteten Kapsel der Eclipse 550 ist das für einen Mann meiner Statur jedes Mal aufs Neue eine kleine Herausforderung an die körperliche Gelenkigkeit und das räumliche Vorstellungsvermögen.

Bei diesen Maschinen handelt es sich um extrem flotte, kleine Minijets, die von ihren äußeren Dimensionen her kaum größer bemessen sind als ein gewöhnliches viersitziges Sportflugzeug mit Propellerantrieb. Das Faszinierende an der modernen Technik dieser sogenannten Very Light Jets ist ihr erstaunlich effizienter Verbrauch, der sich in Regionen bewegt, die man eher von einem luxuriösen Oberklasse-Auto auf einer schnellen Autobahnfahrt kennt.

Da ich für dieses spezifische Modell eine Zulassung besitze und mein persönliches Flugstundenkonto für die Erhaltung meiner FAA-Pilotenlizenz dringend wieder etwas Futter benötigte, hatte ich die gesamte Reise so organisiert, dass ich selbst am Steuerknüppel saß. Es gibt kaum ein größeres Gefühl von Freiheit, als selbst den Kurs zu bestimmen, während man die Alpen unter sich lässt.

»Ach… und was genau kannst du zum Beispiel nicht?« Marina ließ einfach nicht locker. Sie hatte geduldig abgewartet, bis ich das gesamte, recht komplexe Startprozedere, den umfangreichen Funkverkehr mit dem Tower am Friedrichshafen-Airport und den eigentlichen, kraftvollen Abflug hinter mich gebracht hatte. Mittlerweile zischte unser kleiner, weißer Jet auf der geplanten Reiseflughöhe FL410 dahin, und der Autopilot hielt uns mit stoischer Präzision stabil auf Südkurs.

Die anfängliche Arbeitsbelastung im Cockpit sank nun merklich, der ständige Funkverkehr mit den verschiedenen Sektoren verstummte weitgehend, und es blieb endlich die nötige Zeit, sich der reizenden Passagierin an meiner Seite zu widmen. Marina besitzt die seltene und für einen Piloten äußerst angenehme Gabe, genau zu wissen, wann volle Konzentration gefragt ist; sie rührt ungefragt keinen einzigen Schalter an und versteht es meisterhaft, sich im richtigen Moment zurückzunehmen, um dann im nächsten Augenblick wieder voll präsent zu sein.

»Na, zum Beispiel bin ich ein lausiger Tänzer, wie du ja aus leidvoller Erfahrung von unseren gemeinsamen Clubbesuchen weißt… und es ist mir beim besten Willen biologisch unmöglich, mich so sexy-verlockend in diesen schmalen Ledersitz zu schmiegen wie du es gerade tust.« Ich grinste breit und ließ meinen Blick dabei ganz ungeniert und genüsslich über ihre wohlgeformten, gebräunten Beine wandern.

Der knappe Stoff ihres Rocks ließ ohnehin kaum Spielraum für die männliche Fantasie und betonte jede Kurve ihrer Oberschenkel. Als wir am Bodensee aufgebrochen waren, herrschten dort bereits frühsommerliche 24 °C bei strahlendem Sonnenschein, und für unsere Ankunft auf Korfu waren die Prognosen sogar noch einen Tick vielversprechender. Dementsprechend freizügig und sommerlich-leicht war ihre Kleiderwahl ausgefallen. Die leistungsstarke Klimaanlage der Eclipse arbeitete jedoch perfekt und sorgte dafür, dass wir bei angenehm kühlen 23 °C im Cockpit nicht ins Schwitzen gerieten oder froren, während draußen in der dünnen Höhenluft eisige Temperaturen herrschten.

»Als der Riesenkerl, der du nun mal bist, staune ich ohnehin darüber, dass du dich überhaupt in dieses enge Cockpit gefaltet hast, ohne die Maschine dabei zu verbiegen, haha!« Sie lachte charmant, ein helles, fast schon perlendes Geräusch, das den gedämpften Lärm der Triebwerke im Hintergrund übertönte.

Dabei räkelte sie sich offensichtlich mit voller Absicht noch ein wenig provokanter in ihrem Sitz, als wollte sie die engen Platzverhältnisse austesten. Es geschah natürlich genau das, was geschehen musste und sie offensichtlich frech beabsichtigte: Der ohnehin schon grenzwertig kurze Rocksaum rutschte durch die Bewegung noch ein entscheidendes Stück weiter nach oben, und für einen reizvollen Moment blitzten einige Zentimeter ihres knappen Tanga-Slips hervor, genau dort im magischen Dreieck, wo das Kopfkino eines Mannes eingeschaltet wird. Marina weiß um die verheerende Wirkung ihrer Beine und ihrer gesamten weiblich-verlockenden Ausstrahlung, die dieses schwer greifbare »gewisse Etwas« besitzt, dem man sich als Mann mit Puls schlichtweg nicht entziehen kann.

»Yup, ich staune selbst jedes Mal aufs Neue, wie ich das in diesen winzigen, engen Kisten schaffe; frag mich bloß nicht nach dem Wie. Es ist wohl eine Mischung aus Atemtechnik und purer Sturheit.« Ich gluckste mit ihr um die Wette. Auf den Fotos mag das Cockpit einer Eclipse 550 ja geräumig und luftig wirken, aber für einen Mann, der fast 1,90 m erreicht und eine entsprechend kräftige Statur sein Eigen nennt, ist es wahrlich kein Zuckerschlecken, eine bequeme Sitzposition zu finden, in der man es über mehrere Stunden aushält.

»Ein kleines, biologisches Wunder, haha!« Sie zwinkerte mir mit jenem ganz speziellen, weiblich-rätselhaften Blick zu, der bei Männern zuverlässig für eine wohlige, kribbelnde Gänsehaut sorgt. Marina ist nicht nur äußerlich eine außergewöhnliche Erscheinung, sondern auch klug, schlagfertig und mit einem gesunden, modernen Selbstbewusstsein gesegnet.

Ihre Erfahrung als Fashion- und Aktmodel hat ihr beigebracht, wie sie ihre körperlichen Vorzüge perfekt und absolut zielgerichtet in Szene setzt. Mittlerweile hatte sie mir in einer ruhigen Minute erzählt, dass sie tatsächlich schon für eine renommierte Model-Agentur in der Modemetropole Paris gearbeitet hatte, unter anderem für große Kampagnen. Man merkte ihr an, dass sie dort nicht mehr viel lernen musste; sie ist einfach von Natur aus dieser Typ Frau, der eine unwiderstehliche, fast schon magnetische Anziehungskraft ausstrahlt, ohne dass es jemals angestrengt wirkt.

Nach einem kurzen, eher routinemäßigen Funkspruch mit einer Bodenstation in Oberitalien konnten wir unser privates Gespräch weiter vertiefen. Wir befanden uns zu diesem Zeitpunkt bereits über der Region Triest, die tiefblaue Adria glitzerte tausende Meter unter uns in der Mittagssonne wie ein mit Diamanten besetztes Tuch. Scheinbar gedankenlos und wie völlig zufällig ergriff sie meine rechte Hand, die locker neben dem Pilotensitz baumelte, und begann spielerisch mit meinen Fingern zu hantieren.

Mit der Konzentration einer mystischen Wahrsagerin betrachtete sie meine Handfläche und strich zart mit ihrem Daumen über die empfindliche Haut. Solche direkten körperlichen Berührungen von einer Frau wie ihr sind pure Elektrizität für die Nervenbahnen. Und als wäre das nicht schon Ablenkung genug für einen verantwortungsbewussten Piloten, platzierte sie meine Hand schließlich ziemlich weit oben auf ihrem warmen Schenkel, der sich unter meiner Handfläche gleichzeitig fest, kräftig und doch wunderbar weiblich-weich anfühlte. Uff, das war eine Ansage!

»Weißt du, Steve, was schon seit einer gefühlten Ewigkeit eine meiner heimlichen Fantasien ist?« Sie drehte ihren Kopf langsam zu mir und bohrte ihren Blick so tief in meine Augen, dass ich fast vergaß, auf den Horizont zu achten.

»Ich ahne da etwas… und es hat vermutlich nichts mit der korrekten Berechnung des Treibstoffverbrauchs zu tun, hoho.« Ich stieß einen theatralischen Seufzer aus, als würde ich eine mühsame, körperlich anstrengende Aufgabe erwarten, obwohl mein Herzschlag bereits deutlich im roten Bereich galoppierte. Ich wusste natürlich ziemlich genau, worauf sie hinauswollte. Es ist eine jener klassischen, „verbotenen“ Fantasien, die erstaunlich viele selbstbewusste und abenteuerlustige junge Frauen teilen, doch die wenigsten finden jemals den Mut, den richtigen Partner oder die passende Gelegenheit, sie in über 12.000 Metern Höhe auch wirklich in die Tat umzusetzen.

ZENSIERT *grins*

Wir blieben danach noch einige Minuten völlig außer Atem und verschwitzt still sitzen, während die Triebwerke leise ihr monotones Lied sangen. Dann schlängelte sie sich schließlich von mir herunter, suchte gelenkig im hinteren Gepäckabteil nach einer Packung Feuchttüchern und einer Flasche Wasser. Mit diesen Utensilien bewerkstelligten wir eine provisorische Reinigung, was angesichts der engen Platzverhältnisse erneut für heitere Momente und gegenseitiges Necken sorgte.

»Na…« sie lächelte mich mehrdeutig an, während sie sich wieder anzog, »…hat der Herr Pilot nun irgendwelche ernsthaften Einwände gegen das Ausleben meiner kleinen Fantasien, haha?«

»Oh nein, ganz im Gegenteil! Ich finde es eigentlich nur mehr als angemessen, wenn eine Passagierin auf diese höchst angenehme Art und Weise ihr Ticket für den Privatjet verdient!« Die Antwort brachte mir prompt einen freundschaftlichen, aber durchaus kräftigen Knuff in die Rippen ein.

»Werd bloß nicht frech, du verdammter Gentleman-Casanova! Ich hätte dich auch einfach am Steuer verhungern lassen können!«

»Verdammt?« Ich lachte laut auf, bewegte mich dabei jedoch wesentlich unbeholfener als sie und knallte bei dem Versuch, meine Hose wieder zu schließen, mehrfach schmerzhaft mit dem Kopf gegen die niedrige Deckenverkleidung, was Marina natürlich prompt wieder als lustig empfand.

»Ja, verdammt und verflucht! Du bist eine Gefahr für die weibliche Selbstbeherrschung!«

»Und weshalb bitteschön nicht einfach nur lieb, nett und zuvorkommend?« Ich grinste sie männlich-markant an, wohl wissend, worauf sie hinauswollte.

»Weil du dich als dieser verdammte, perfekte Gentleman so sehr beherrscht hast, dass ich schließlich selbst aktiv werden musste, damit es zwischen uns endlich passiert. Das war voll gemein von dir, mich so zappeln zu lassen!«

»Tja, da haben wir es wieder, ein perfektes Beispiel für die berühmte weibliche Unlogik«, konterte ich amüsiert, während ich mich mühsam wieder in meine offizielle Pilotenrolle zurückkämpfte. »Benimmt sich ein Mann mal nicht wie ein Gentleman, werft ihr uns genau das lautstark vor. Tut er es dann aber doch und zeigt Manieren, ist es auch wieder nicht recht! Also ist es schlichtweg typisch, dass wir Männer es euch Frauen nie ganz recht machen können und am Ende sowieso immer die alleinige Schuld tragen!«

Schnell überprüfte ich alle Instrumente und Systeme der Eclipse. Wie ich es erwartet hatte, hatte Marina im Eifer des Gefechts doch den einen oder anderen Schalter am unteren Panel mit ihren Gliedmaßen berührt und verstellt. Tatsächlich waren zwei unwichtige Lichter eingeschaltet worden, aber nichts Wesentliches oder gar Gefährliches war verstellt – sonst hätten der Bordcomputer und der Autopilot ohnehin sofort nervös Alarm gepiept.

»Klar doch! Du bist schließlich ein Mann, also bist du von Geburt an schuldig, sobald uns Frauen irgendwas nicht passt, haha!« Sie lachte unheimlich charmant und beugte sich noch einmal ganz zärtlich zu mir herüber, um mich lieb und lange zu küssen. Ein Friedensangebot, das ich natürlich nur zu gerne annahm.

Unterbrochen von gelegentlichem Funkverkehr mit den Bodenstationen in Kroatien, Albanien und schließlich Griechenland, plauderten wir die restliche Stunde des Fluges entspannt über dies und das. Wir sprachen auch über die halb geschäftlichen und halb privaten Hintergründe, weshalb ich diesen Trip nach Korfu machen musste und wollte. 


 

Dann gelang mir eine butterweiche Landung auf der einzigen Start- und Landebahn 34 des Inselflughafens. Diese Bahn ist eine echte Besonderheit in Europa: Sie wurde zu fast zwei Dritteln auf künstlichem Grund direkt in die Halikiopoulo-Lagune hineingebaut, was den Anflug besonders für Passagiere spektakulär macht, da man das Gefühl hat, direkt auf dem Wasser aufzusetzen. Der Aeroporti Ndërkombëtar i Korfuzit »Ioannis Kapodistrias« (Corfu International Airport, IATA: CFU, ICAO: LGKR) liegt am nördlichen Ende der Bahn und ist nach dem ersten Staatsoberhaupt des unabhängigen Griechenlands benannt.

Der Flughafen selbst blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Er wurde bereits 1937 ursprünglich als Militärflugplatz konzipiert und errichtet. Während der dunklen Jahre des Zweiten Weltkriegs diente er sowohl den italienischen als auch den deutschen Besatzungsstreitkräften als strategisch wichtiger Stützpunkt im östlichen Mittelmeer. Der allererste kommerzielle Flug der Geschichte fand erst am 19. April 1949 statt, damals noch mit einer Propellermaschine aus Athen.

Über die Jahrzehnte wurde die Landebahn mehrfach erweitert, bis sie schließlich in den Jahren 1957 bis 1959 ihre heutige, beeindruckende Länge erreichte. Das Hauptterminal, so wie man es heute sieht, wurde ab 1968 gebaut und 1972 feierlich fertiggestellt. Seit 2017 wird der Flughafen übrigens von Fraport Greece betrieben, einem deutsch-griechischen Joint Venture. Man merkt dem Platz die stetigen Modernisierungen an – er ist sauber, funktional und trotz des enormen Ansturms von Charterflügen in der Sommersaison immer noch angenehm überschaubar und sehr touristisch ausgerichtet.

Nachdem wir auf der Landebahn ausgerollt waren, dirigierte mich der Tower mit knappen Funksprüchen zur speziellen Abstellfläche für Privat- und Business-Maschinen. Dort wartete bereits ein kleines Empfangskomitee auf uns. Es bestand aus zwei Beauftragten des örtlichen Handlers, die sich routiniert um die kleinen Maschinen kümmern, sowie einem Beamten und einem Fahrer der Firma »Corfu Swift Transfer – Private Transfers & Tours in Corfu«, der mit einem modernen, schwarz glänzenden und klimatisierten Wagen bereitstand. Alles war perfekt organisiert, genau so, wie ich es für diesen Aufenthalt geplant hatte.


 

Zusammen mit zwei elegant gekleideten Damen und einem jungen Mann, der wohl so etwas wie ein Privatsekretär oder Assistent war, brachte man uns in dem komfortablen Mercedes Van zu unseren jeweiligen Unterkünften. Zuerst wurden die anderen drei Passagiere an einem exklusiven Luxus-Resort & Spa direkt an der Küste mit ihrem umfangreichen Gepäck abgesetzt. Danach ging die Fahrt weiter für Marina und mich. Unser Ziel war ein wirklich schickes, dreistöckiges Villa-Anwesen direkt an der malerischen Gouvion Bucht, komplett mit einem eigenen, privaten Anlegesteg für Yachten. Dort wurden wir bereits von Sir Archibald erwartet, einem klassischen, älteren englischen Gentleman, Intellektuellen und Gelehrten der ganz alten Schule.

Obwohl wir draußen mittlerweile stolze 26 °C hatten und die Mittelmeer-Sonne kräftig vom stahlblauen Himmel herabbrannte, trug Sir Archibald in der natürlich voll klimatisierten Villa einen viel zu warm wirkenden, dunkelgrauen Wollanzug inklusive Weste. Man hätte fast glauben können, wir befänden uns im kühlen, verregneten England des 19. Jahrhunderts. Marina schaute bei der altmodisch-galanten Begrüßung – er deutete sogar eine leichte Verbeugung an – etwas verwundert aus der Wäsche, aber ich kenne den Mitte-Sechziger seit Jahren nicht anders. Wenn es draußen wirklich heiß wird und er sein Anwesen verlassen muss, kleidet er sich allenfalls in einen klassisch-altmodischen, hellen Tropenanzug aus Leinen, so wie man ihn aus Erzählungen und Fotos über die Zeiten des britischen Empire kennt. Aber niemals, wirklich unter gar keinen Umständen, würde dieser Mann so locker in Casual-Shirt und Shorts herumlaufen wie die Scharen von Touristen in der Stadt.

Das diskrete Personal wies uns sogleich ein wunderschönes, großes Zimmer zu – eigentlich war es eher eine kleine, luxuriöse Suite –, wo wir uns erst einmal ausgiebig frisch duschen und häuslich einrichten konnten. Von unserer überdachten Balkon-Terrasse aus genossen wir den malerischen Blick auf die Gouvion Bucht. Die weiße Villa ist architektonisch sehr verwinkelt im kolonialen Stil gebaut und verfügt über mehrere Terrassen und schattige Balkone. Während ich genüsslich eine erste Zigarette schmauchte, versorgte uns das Personal bereits mit eiskalten Erfrischungsdrinks. Marina schnorrte wie so oft ein, zwei Züge an meiner Kippe, wobei sie sich wunderbar weiblich-weich und erotisch verlockend an mich schmiegte, während sie die Aussicht bewunderte.



 

Für den späteren Nachmittag hatte sie sich bereits umgezogen und trug nun eine weiße, bauchfreie Leinenbluse und einen passenden Minirock. Ein frecher Sonnenschutz-Tropenhut und dezenter Goldschmuck rundeten ihr Bild ab. Neben ihren vielen anderen Qualitäten hat sie das beneidenswerte Talent, sich in ihrem Verhalten und ihrer Kleidung auf ganz natürliche Art an die jeweilige Situation und die vornehme Umgebung anzupassen. Sie kann gleichzeitig wie eine elegante Dame von Welt und eine sexy-verlockende Verführerin wirken, was eine hochexplosive Mischung darstellt.

Später am Tag gingen wir im großen, parkähnlichen Garten der Villa spazieren. Unten an der Küste, direkt am Wasser, trafen wir auf eine sehr attraktive Blondine mit einem männlichen Begleiter. Wie sich herausstellte, waren auch sie Gäste in Archibalds Villa. Die gelb-rot glühende Sonnenscheibe näherte sich bereits langsam dem Horizont und zauberte diese typische, leicht kitschige, aber wunderschöne romantische Stimmung eines »Sonnenuntergangs am Meer« herbei. Die Luft hatte immer noch angenehme 24 °C, und ein ganz lauer, salziger Wind wehte aus westlicher Richtung zu uns herüber, angereichert mit den intensiven Düften der blühenden griechischen Pflanzenwelt.

Im Mai ist das typische Grillenkonzert auf Korfu noch deutlich leiser und weniger intensiv als im Hochsommer. Es fängt gerade erst an, sich langsam aufzubauen. Viele Menschen verwechseln ja den deutlichen Unterschied zwischen Grillen und Zikaden, die vor allem im Hochsommer ein fast schon ohrenbetäubendes Konzert auf den griechischen Inseln aufführen. Grillen (Crickets) zirpen vor allem abends und nachts durch das rhythmische Reiben ihrer Flügel.

Das kann bei offenen Fenstern zwar etwas störend beim Schlafen sein, ist aber von der Lautstärke her moderat. Zikaden hingegen sind die eigentlichen Macher des legendären »Sommer-Soundtracks« in Griechenland. Ihr schrilleres, hohes und intensives Summen mit bis zu über 100 dB) wird durch spezielle Trommelorgane erzeugt. Sie lieben die sommerliche Hitze und sind vor allem tagsüber aktiv. Derzeit war es jedoch nur ein angenehmes, stetiges Hintergrundgeräusch, fast wie das laute Schnurren einer zufriedenen Katze.

»Hey… ihr müsst Marina und Captain Steve sein, von denen Archie schon erzählt hat.« Die blonde Schönheit lächelte uns verhalten, aber sichtlich neugierig an. »Archie sagte uns, dass ihr heute ankommen würdet. Das hier ist Allan und ich bin Viktoria; aber nennt mich bitte einfach Tori.«

»Hallo Tori, hallo Alan, sehr erfreut euch kennenzulernen.« Wir grüßten höflich zurück und spazierten gemeinsam ein Stück weiter durch den Garten, während wir den typischen Smalltalk zum Kennenlernen führten. Die beiden waren zusammen mit einem dritten Mann namens Paul auf einer typischen, modernen, weißen Segelyacht hier, die direkt am Anlegesteg der Villa festgemacht hatte. Es handelte sich um eine etwa 17–18 Meter lange Sloop französischen Designs.

Tori und ihre Begleiter waren offensichtlich clevere, gebildete Leute mit tadellosen Manieren. Ich muss gestehen, dass ich Tori auf Anhieb ungewöhnlich interessant und natürlich auch rein optisch sehr reizvoll fand. Sie dürfte so in der zweiten Hälfte der Zwanziger sein, eine kluge Schönheit mit einer beeindruckenden Willensstärke und einer völlig lockeren, sympathisch-selbstbewussten Weiblichkeit. Sie ist eine Kanadierin mit nordisch-skandinavischer Herkunft, während Allan und Paul englisch- und französischstämmige Kanadier sind.

Alle drei segeln leidenschaftlich gerne und verfügen über einige Erfahrung auf den Weltmeeren, was mir als begeistertem Segler natürlich sofort gefiel und viel Gesprächsstoff bot. Wir unterhielten uns ganz automatisch über technische Details und Segelreviere, wobei wir jedoch höflich darauf achteten, Marina immer wieder mit in das Gespräch einzubeziehen, da sie von der aktiven Yacht-Segelei so gut wie gar keine Ahnung hat und sich eher für das Sonnenbaden an Deck interessiert.


 

Inzwischen war der malerische Sonnenuntergang vorbei und es wurde, wie im Süden üblich, relativ schnell dunkel. Eine dünne Wolkenschicht breitete sich über dem Meer aus und dämpfte das restliche Licht. Etwa eine halbe Stunde später versammelten wir uns alle zum Abendessen im großen Speisezimmer der Villa. Sir Archibald agierte dabei als Tischherr in bester englischer Manier. Es wurde eine muntere, angeregte und intellektuell durchaus anspruchsvolle Unterhaltung über alles Mögliche geführt – vom Weltgeschehen bis hin zu den neuesten politischen Verrücktheiten Trumps in Washington. Das Personal servierte derweil eine Abfolge von griechischen Köstlichkeiten, die keine Wünsche offen ließen.

Es begann mit klassischen griechischen Antipasti: Gefüllte Weinblätter, gebratene Auberginen, Zucchini, bunte Paprika, Peperoni und echter Feta-Schafskäse, alles großzügig mit frischen Kräutern wie Thymian und Rosmarin bestreut. Davon gab es solche Mengen, dass man allein von der Vorspeise schon satt hätte werden können. Der Hauptgang war jedoch das eigentliche Highlight: Saftig-zarte Fleischspieße mit Stücken vom Kalb, Lamm, Schwein und Rind von offensichtlich bester Qualität. Das Fleisch war so zart, dass es einem förmlich auf der Zunge zerging. Dazu gab es eine würzige griechische Reismischung, ein paar goldbraune Pommes und viel gemischten mediterranen Salat mit Olivenöl.

Als krönenden Abschluss der Mahlzeit gab es Galaktoboureko. Das ist ein traditioneller Grieß-Creme-Kuchen aus feinstem Filo-Teig, der mit einer cremigen Milch-Grieß-Füllung gefüllt und nach dem Backen mit einem aromatischen Zuckersirup getränkt wird. Er ist außen buttrig-knusprig und innen herrlich weich-cremig. Unsere Variante heute Abend hatte zudem ein feines Aroma von frischen Orangenschalen. Eine würzige Käseauswahl sowie frisches Obst und süße Feigen rundeten das Festmahl ab.

Dazu tranken wir gute einheimische Weine der Insel, wie den komplexen Kakotrygis vom Nicoluzo Estate und den Livadiotis von Halikounas. Wir tranken natürlich nur in jenen angenehmen Mengen, die gerade für einen leichten, die Zunge lösenden Schwips reichten, ohne dass jemand wirklich betrunken wurde. Der Wein trug merklich dazu bei, dass die Stimmung immer entspannter und die Gespräche offener und persönlicher wurden.

Sir Archibald erwies sich als Gastgeber der alten Schule. In bester britischer Tradition herrschte am Tisch absolute Redefreiheit, gepaart mit der ungeschriebenen Regel, dass man selbst bei stark widersprüchlichen Ansichten niemals die Stimme erhebt oder gar streitet. Jeder durfte seine Meinung frei äußern, und Gegensätze wurden zivilisiert und mit einer Prise britischem Understatement ausdiskutiert.

Bis auf Alan vertraten wir ohnehin alle recht ähnliche liberale Ansichten. Alan schien mir jedoch etwas einfacher gestrickt zu sein und hatte sichtlich Mühe, mit dem intellektuellen Niveau der restlichen Runde mitzuhalten. Wir ließen ihn das natürlich niemals spüren, doch Viktoria, die derzeit wohl seine Geliebte ist, runzelte mehrmals unwillig die Stirn über seine eher schlichten Beiträge. Man sah ihr deutlich an, dass sie innerlich die Augen über ihn verdrehte.

Ich frage mich bei solchen Konstellationen ja immer wieder im Stillen: Warum tun sich Menschen das eigentlich an? Tori ist ihm intellektuell und rhetorisch um Welten überlegen. Wenn seine Ansichten sie schon bei einem gemeinsamen Abendessen sichtlich stören – warum hat sie sich dann überhaupt auf eine Affäre mit ihm eingelassen? Und umgekehrt gilt das Gleiche: Warum fängt ein kluger Mann etwas mit einer Partnerin an, an deren Ansichten er sich ständig reibt?

Selbstverständlich verstehe ich die pure, animalische Anziehungskraft nur zu gut. Manchmal sind zwei Menschen einfach nur körperlich extrem scharf aufeinander und genießen die rein physische Chemie. Das ist völlig legitim. Aber warum geht man dann gleich eine feste Beziehung ein und verbringt ganze Urlaubstage auf dem engen Raum einer Yacht zusammen? Das kann doch auf Dauer kaum gutgehen, ohne dass Frust entsteht. Oder bin ich hier einfach mal wieder viel zu analytisch und unterschätze die Macht des reinen »Scheiß drauf, wir sind halt gerade geil aufeinander«? schmunzel

Sir Archibald zog sich gegen 22:45 Uhr diskret in seine privaten Räumlichkeiten zurück, und auch wir anderen plauderten nicht mehr lange weiter. Vor allem Marina und ich waren müde, da wir auch in der letzten Nacht, nach der Abschiedsparty am Bodensee, kaum Schlaf abbekommen hatten. Da wir beide so hundemüde waren, verzichteten wir sogar gähnend auf weitere nächtliche Liebesspiele, kuschelten uns einfach nur eng in das bequeme, große Bett unserer Suite und schliefen innerhalb von Minuten tief und fest ein. Es war der perfekte Abschluss für einen ereignisreichen ersten Tag in Griechenland.

 


Ein kleiner Nachtrag für die Skeptiker: Warum der Jet im Vergleich zum Auto gewinnt

Da mich bereits einige umweltbewusste Freunde und Bekannte ungläubig bis fast schon empört darauf angesprochen haben, wie ich es wagen könne, den Treibstoffverbrauch eines kleinen Jets mit dem eines Autos zu vergleichen, möchte ich hier mal kurz mit ein paar harten Fakten aufräumen. Ich verstehe die Skepsis natürlich – für den Normalbürger klingt „Privatjet“ erst einmal nach purer Verschwendung. Aber die Mathematik und die reale Logistik erzählen eine etwas andere Geschichte.

Zunächst zur Geografie: Wer von Friedrichshafen nach Korfu mit dem Auto will, hat keine direkte Linie vor sich, sondern eine wahre Odyssee. Rund 1.580 Kilometer auf der Straße, die sich durch Österreich, Slowenien, Kroatien und den Balkan bis hinunter zum Fährhafen Igoumenitsa schlängeln. Die Eclipse hingegen nutzt die Freiheit der dritten Dimension und fliegt die direkte Luftlinie – nur etwa 1.050 Kilometer. Das sind bereits über 500 Kilometer gesparte Umwege, die der Asphalt erzwingt.

Kommen wir zu den Verbrauchszahlen. Wer mich kennt, weiß, dass ich für solche Langstrecken keinen Kleinwagen nehme, sondern eine standesgemäße, üppig motorisierte Luxuslimousine der Oberklasse. Ein solcher Bolide, voll beladen und mit zügigem Tempo über die Autobahnen gejagt, gönnt sich im Schnitt locker 15 bis 20 Liter Super Plus auf 100 Kilometer. Hochgerechnet auf 1.580 Kilometer landen wir bei gut 300 Litern Treibstoff.

In der gleichen Zeit hat die Eclipse 550 für den gesamten Flug von knapp zwei Stunden etwa 375 Liter Kerosin verbraucht. Ja, das sind absolut gesehen etwa 75 Liter mehr. Aber schauen wir uns das Gesamtbild an: Während wir bereits entspannt den ersten Sundowner auf der Terrasse genießen, sitzt der Autofahrer noch mindestens 18 bis 20 Stunden hinter dem Lenkrad. Er muss Grenzkontrollen, Mautstationen, die teure Fähre und mindestens eine, eher zwei Hotelübernachtungen einplanen, um nicht völlig übermüdet im Graben zu landen. Jede dieser Übernachtungen, jedes Essen unterwegs und jede zusätzliche Meile verursacht indirekt weitere Kosten und Emissionen, die in der reinen „Liter-pro-Kilometer“-Rechnung gerne vergessen werden.

Und wenn wir schon bei Elektroautos sind: Ein Trip mit meinem EQS wäre auf dieser Route zwar theoretisch denkbar, in der Praxis aber ein logistischer Albtraum. Die Lade-Infrastruktur im tiefen Balkan ist für solche High-Tech-Kisten derzeit noch viel zu lückenhaft. Man müsste massive Umwege zu den wenigen Schnellladern in Kauf nehmen, was die Fahrstrecke und den Zeitaufwand nochmals drastisch erhöhen würde.

Am Ende ist der Flug für mich deshalb nicht nur die schnellere, sondern in gewisser Weise auch die stressfreiere und – bei realistischer Gesamtbetrachtung – sogar die effizientere Lösung. Die Effizienz eines Jets bemisst sich eben nicht nur an Litern pro Stunde, sondern an der Fähigkeit, Zeit und Distanz auf ein Minimum zu reduzieren.

Die umweltfreundlichste Variante per Zug – das echte Abenteuer

Das ist natürlich die absolute Königsdisziplin, wenn man den ökologischen Gedanken konsequent zu Ende denkt. Ich habe mir den Spaß erlaubt, das mal durchzurechnen. Von Friedrichshafen nach Korfu mit der Bahn wird aus dem schnellen Trip plötzlich ein echtes, entschleunigtes Reiseabenteuer der alten Schule.

Zunächst quer durch die Alpen nach Italien – über Lindau, Innsbruck bis nach Verona oder Bologna. Von dort mit Trenitalia weiter die Adriaküste hinunter bis Bari oder Brindisi. Allein dafür braucht man 11 bis 14 Stunden reine Fahrtzeit. Dann kommt die Fähre nach Korfu – noch einmal 8 bis 10 Stunden. Rechnet man Transfers, Wartezeiten und Anschlüsse hinzu, landet man schnell bei 28 bis 32 Stunden Gesamtreisezeit. Das ist das 15-fache der Zeit, die ich im Cockpit der Eclipse verbringe.

Ich bin eine ähnliche Strecke auch schon mit Zug und Fähre unterwegs gewesen und habe es einerseits als romantisches Abenteuer genossen. Andererseits war es auch wirklich anstrengend, stressig und zeitaufwändig. Im Sinne von „der Weg ist das Ziel“ ein Erlebnis – aber nur, wenn man die Zeit dafür hat.

Fazit – Ehrlichkeit statt Ideologie

Natürlich ist die Bahnfahrt im reinen CO₂-Vergleich unschlagbar. Ein moderner Fernverkehrszug verbraucht pro Person nur einen Bruchteil der Energie eines Flugzeugs. Doch man muss bereit sein, den Preis in Form von Lebenszeit und Komfort zu zahlen. Für einen Romantiker, der gerne 30 Stunden aus dem Fenster starrt, ist das wunderbar. Für jemanden, der nebenbei noch ein Unternehmen führt und wertvolle Zeit auf der Insel verbringen möchte, sieht die Rechnung anders aus.

Ich versuche, im Alltag so umweltbewusst wie möglich zu leben – meistens mit dem EQS, manchmal mit dem Zug. Aber ich tue auch nicht so, als wäre absoluter ökologischer Purismus in der heutigen Welt realistisch. Selbst wenn wir uns alle in eine Hütte im Wald zurückziehen und nur zu Fuß unterwegs wären, würden wir immer noch Ressourcen verbrauchen – durch Heizung, Nahrung und Landnutzung.

Am Ende geht es für mich um eine ehrliche Gesamtabwägung: Zeit, Komfort, Logistik und Umwelt in vernünftiger Balance. Und in diesem konkreten Fall hat der kleine Jet einfach gewonnen.

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Griechenland, Korfu

 


#22.06.01 Griechenland, Korfu

Ach herrlich… schon am Morgen 25° mit lauer Seebrise und laut Vorhersage werden im Tagesverlauf deutlich über 30° erwartet, wobei es fast nur Sonnenschein und kaum Wolken geben soll. Im Frühling und Frühsommer mochte ich Griechenland schon immer am liebsten. Dann ist es noch nicht so brüllend heißt wie manchmal im Hochsommer, die Natur blüht gerade erst auf und wirkt alles noch frisch.

Gestern Nachmittag waren wir hergeflogen und von meinem guten Geschäftsfreund Nicholas abgeholt, in dessen wunderschöne Villa auf Korfu gebracht worden. Ein Anwesen für sehr reiche Menschen, zu denen der ehemalige Investmentbanker und Fond Manager definitiv gehört. Hierher hat er sich zurückgezogen, als er mit 41 einen schweren Herzinfarkt bekam, weil er nahezu 18 Stunden täglich mit viel Stress schuftete seit er sein Studium beendete. Von dem Verkauf seiner Firmenanteile konnte er sich das alles leisten und ist dadurch ein schwerreicher Mann geworden, der nun mit 44 endlich sein Leben genießt und nicht mehr nur schuftet.

Sohn Nick (Nicholas II) konnte es dank des Geldes seines Vaters deutlich ruhiger angehen lassen, macht gerne auf Späthippie und läuft auch so ähnlich mit langer Haarmähne rum, sollte aber nicht unterschätzt werden. Er hat eine hervorragende Ausbildung genossen, ist intelligent, gebildet und hat auch künstlerisch so einiges auf dem Kasten. Er tut nur gerne so als wäre er der voll coole Hippie Typ; nicht zuletzt auch um sich auf diese Art z. B. schöne Künstlerinnen, Models usw. anzulachen, die genau auf diesen Typ abfahren. *schmunzel*

Derzeit turtelt Nick heftig mit Model Caro, die mir vom Typ her auch sehr gefallen würde. Alle drei sind derzeit hier in diesem tollen Villenanwesen im Inland, was sich Nicholas absichtlich so gewählt hat, statt die typische, gefragte und beliebte Lage an den Küsten zu nehmen. Relativ hoch in den Hügeln und Bergen gelegen. Korfus höchste Erhebung der Pantokrator erreicht immerhin 906 m über Meereshöhe, ergibt sich ein besonders angenehmes, mildes Klima mit mehr Regen und dadurch auch stärker blühender Natur. Korfu liegt mit seinen 64 x 32 km an der Nordwestküste Griechenlands ohnehin in einer klimatisch begünstigten Zone, verglichen mit den sonnenverbrannten Inseln der südlichen Ägäis.

-Korfu ist mit 585,312 km² die zweitgrößte der Ionischen Inseln und die siebtgrößte Griechenlands. Sie liegt südöstlich des italienischen „Stiefelabsatzes“ und nähert sich, getrennt durch die Straße von Korfu, im Norden bis auf zwei Kilometer der albanischen Küste. Wegen ihrer Vegetation, bedingt durch ein für mediterrane Verhältnisse ausgeglichenes Klima mit mediterranen, submediterranen und zentraleuropäischen Elementen, wird die Insel auch „die grüne Insel“ genannt. Sie zählt zu den wohlhabendsten Regionen Griechenlands.

Die Insel Korfu ist in drei Gemeinden untergliedert, der auch die Diapontischen Inseln als Gemeindebezirke angehören. Diese Gemeinden und die Gemeinde Paxi bilden zusammen den Regionalbezirk Kerkyra, der bis zur Umsetzung des Kallikratis-Programms den Status einer Präfektur innehatte. Hauptort ist die gleichnamige Stadt Korfu bzw. Kerkyra. Die Inselbewohner werden Korfioten genannt.-  Wikipedia

Typischerweise haben sie auf dem Flughafen einen eigenen Business Jet stehen, mit welchem sie jederzeit überhall hin kommen können, sollte es aus irgendwelchen Gründen notwendig werden. Also sehr privilegierte Upperclass aber immerhin tatsächlich alles selbst erarbeitet und nicht geerbt. Nicholas kenne ich seit meiner aktiven Börsianer Zeit und speziell beim segeln, was er auch leidenschaftlich liebt, freundeten wir uns tiefer an. Außerdem ist er einer der wenigen 5 Sterne GC Mitglieder, mit einer Option auf Teilhaberschaft.

Im Zuge der Umbrüche und notwendigen Anpassungen durch Putin Russlands Ukraine Angriffskrieg, gibt es nun einiges zu besprechen, weshalb er um meinen persönlichen Besuch gebeten hat. Besucht hätte ich ihn hier sowieso schon lange gerne mal, denn ich war noch nie in seinem neuen Heim und so freute ich mich richtig darauf. Lana und Nadia gefiel es auch sehr und genossen sie völlig ungeniert meist splitternackig Sonne und Wärme auf der schönen Insel. Nicks Caro ist nicht ganz so ungehemmt, aber als Model auch sehr locker drauf und öfters mal Topless unterwegs. Eine verflixt schöne Frau mit Klasse, die mir wie gesagt als Mann auch gefallen würde. Also alles in allem in Paradies für genießende Männeraugen, dieses herrliche Fleckchen Erde und Refugium von Nicholas. *grins*

Wie so viele GC Member hat Vater Nicholas ein großes Faible für die Fotografie und wusste als Mann schöne, lockere Frauen natürlich auch schon immer zu schätzen. Als Mensch mit Niveau und Klasse, viel Bildung, intellektuellen und künstlerischen Interessen, sowie seit seiner Herzattacke auch philosophischen Neigungen, sieht er ohnehin vieles viel lockerer und toleranter als die sich der typischen, gesellschaftlichen und scheinheiligen Doppelmoral unterwerfende Menschen.

Dennoch nutzte er die exklusiven GC Ressorts weltweit eigentlich nur wie besonders gute Luxushotels auf seinen geschäftlichen Reisen, insbesondere so lange er noch verheiratet war. 




 

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Heute hatte ich erstaunlich wenig Online zu erledigen und war schon nach gut einer Stunde damit fertig. Sehr schön denn wir hatten strahlenden Sonnenschein mit bereits 28!, dazu typisch griechisches Inselfeeling. Wer hat da schon Lust lange an einem dämlichen Computer zu hocken und auf den Bildschirm zu starren? Zudem freute ich mich auf einen weiteren Gast der in kürze ankommen sollte; einen berühmten, hervorragenden britischen Schauspieler, den auch ich schon in grandiosen Rollen bewunderte.

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Aus Gründen der Diskretion darf / soll ich weder seinen Namen nennen und natürlich erst recht keine Fotos von ihm schießen, denn er ist quasi inkognito zum ausspannen und erholen hier. Auch ganz privat eine imposante Erscheinung und für sein hohes Alter in den Siebzigern ist er noch unglaublich fit durchtrainiert. Caro und Lara waren vor allem von einer Rolle in einer sehr erfolgreichen Serie, die er fantastisch gespielt hatte, große Fans von ihm und jetzt beinahe wie Teenager begeistert, so eine Berühmtheit auch mal ganz persönlich kennenlernen zu dürfen.

Selbstverständlich sind sie aber keine kreischenden Teenies und nervten ihn nicht mit übermäßiger Anhimmelei. Trotz seines hohen Alters und insbesondere seit seine Frau vor exakt 20 Jahren verstorben war, weiß er junge, weibliche Schönheit mit Charme sehr zu schätzen und ich würde mich tatsächlich nicht wundern wenn er immer noch dazu in der Lage wäre, beim Liebe machen locker junge Hengste ausstechen zu können. Bei seinem Alter mit fraglos sehr viel Lebenserfahrung, sind ja nahezu alle Frauen die er noch kennenlernt für ihn sehr jung. Als hervorragender Schauspieler und Gentleman verfügt er zudem über massenweise Charme und kennt zweifellos auch jeden Trick um weibliche Wesen für sich zu interessieren… wenn er denn will. Wirklich ein sehr beeindruckender Mann, von dem auch ich garantiert noch einiges lernen könnte. *schmunzel*

Dann nahmen Lana und ich einen offenen Jeep aus dem Fuhrpark und machten einen Ausflug in die herrliche Natur der Insel. Zunächst zum Nymfes Waterfall, in der nördlichen Gebirgskette Korfus, wo auch der fast 1.000 Meter hohe Pantokrator liegt. Die meisten Touristen auf der schönen Insel kennen wohl nichts anderes als die Küsten und Strände, dabei hat Korfu so viel mehr reizvolle Natur zu bieten. Toll auch für Wanderer und Naturliebhaber und verglichen mit den tief liegenden, heißen Küstengebieten angenehm kühl mit frischer Luft.

Natürlich machten wir dabei auch schöne, reizvolle Fotos von sexy Lana mit ihren perfekten, fraulichen Formen. Sie ist ein tolles Model und auch sozusagen öffentlich im freien völlig locker- ungeniert, liebt es frech- provokant zu posieren und ihre wunderschön geformte Weiblichkeit verlockend in Szene zu setzen. Auch wieder so ein Typ Frau, die nicht nur als Akt Model posiert um damit Gagen zu verdienen, sondern das wirklich gerne tut und Spaß daran hat sich als schöne Frau auch ungeniert zu zeigen. Also ideal als Model, eine Freude für Fotografen und nicht zuletzt auch für dankbar genießende Männeraugen. *grins*

Der weniger bekannte Kyprianades- Wasserfall liegt tief in sozusagen wilder Natur, obwohl sein Wasser auch schon mindestens seit Jahrhunderten, wenn nicht gar Jahrtausenden von den Menschen genutzt wird. Es gibt noch alte Gebäude, die vermutlich mal eine kleine Wassermühle waren, sowie ein aus Steinen gebauter Waschplatz, wo in früheren Zeiten die Frauen Wäsche wuschen.

Eine nicht so kleine Schlange, keine Ahnung ob gefährlich giftig oder nicht, wärmte sich auf von der Sonne beschienenen  Felsen auf, was Lana amüsanterweise ein  bisschen in Angst versetzte. Aber wie meist bei Wildtieren gilt halt ganz einfach: geh nicht zu nahe ran, störe sie nicht aufdringlich und gib dem Tier nicht das Gefühl eine Bedrohung zu sein, dann lassen sie dich in Ruhe und gehen Menschen sowieso lieber aus dem Weg; meist schon längst bevor man sie überhaupt sieht oder bemerkt.

Leider zeigten sich auch hier die heutzutage wohl unvermeidlichen Spuren rücksichtsloser, menschlicher Idiotie. Achtlos in die schöne Natur geworfene Plastikbecher und Flaschen verschandelten den Naturgenuss, wenn man genauer hinschaut. *seufz*

Vor dem Mittagessen besuchten wir noch das hübsche Kloster Pantokratoros Kamarela und bekamen dort sogar gastfreundlich kühle Erfrischungsgetränke. Eine schöne, sehr gepflegte Anlage, wie man es bei den überwiegend tief gläubigen Griechen oft antreffen kann. Selbst das winzigste Dorf hat meist mindestens eine sorgfältig instand gehaltene Kirche und die unzähligen Kirchen und Klöster werden unter tatkräftiger Hilfe der lokalen Bevölkerung gut in Schuss gehalten. Verfallene, alte Anlagen außer Betrieb, um die sich niemand mehr kümmert, findet man eher selten.

Dann fuhren wir runter an die Nordküste, um uns in der typisch griechischen TAVERNE AGIOS ANDREAS>>>, mit Köstlichkeiten der einheimischen Küche zu stärken. Der Besitzer ist sehr sympathisch und kann auch noch singen. Wer auch immer das Essen in der Küche zaubert weiß genau was er tut. Top Qualität, super Service und dazu noch eine bezaubernde Aussicht über Küste und Meer. Nicht ganz leicht zu finden und dadurch auch nicht so arg von Touristen überlaufen, ein herrliches Plätzchen zum schlemmen und entspannen.

Nach noch einem guten, starken, griechischen Mokka, wir ließen uns viel Zeit, suchten wir uns Abseits des Strandes einen nicht einsehbaren Platz. Dort kletterten wir nackig zum schwimmen in die Meeresfluten und schossen natürlich auch ein paar reizende, sexy Fotos. Amüsanterweise traute sich Lana nicht weit von der Küste ins Meer, aber ich kraulte zwecks körperlicher Fitness und zum verbrennen von Kalorien, in zügigem Tempo weit in die See. An sich hat Lana keine Angst vor dem Meer und geht z. B. auch gerne segeln oder mit einem Motorboot auf See, wo sie dann weit draußen gerne mit in die Fluten springt. Dann aber stets so nahm am Boot bleibt, wie hier nahe der Küste. Dabei ist sie sogar eine richtig gute Schwimmerin, will aber lieber stets in der Nähe von Land oder halt einem sicheren Boot bleiben. *schmunzel*

Das Meerwasser hat aktuell etwa 21°, ist also noch wundervoll erfrischend und nicht so Badewannenwarm wie im Hochsommer. Natürlich sind jetzt auch noch nicht so viele Touristen unterwegs, wie in der Haupt Saison und die Natur ist noch nicht so sonnenverbrannt. Wie schon erwähnt: Griechenland ist im Frühling / Frühsommer eigentlich am schönsten.

Dann fuhren wir weiter zum Cape Kefali, mit seinem kleinen Fischerboot Hafen für Einheimische. Wir kletterten zuerst oben auf das Kap, mit grandioser Aussicht über Meer und Küste. Dann verschwitzt wieder runter, denn hier hatte die Luft deutlich über 30°, um erneut im Meer plantschen und schwimmen zu gehen. Obwohl hier mehr Betrieb herrschte, gelang es uns auch dort einen relativ ‚sicheren’ Platz zu finden, um ungeniert nackig die herrlichen Fluten genießen zu können, ohne vielleicht das Moralempfinden religiöser Einheimischer zu ‚belästigen’.

Hinsichtlich nackter Touristen sind die Griechen zwar sehr tolerant und schon seit vielen Jahrzehnten daran gewöhnt, dass diese sich oft wesentlich ungehemmter bewegen als Einheimische. Dennoch muss man es ja auch nicht provozieren und kann höflich etwas Rücksicht auf die hiesige Kultur der Menschen nehmen. Ach ich liebe es ohne störend nass am Körper klebende Stofffetzen im Meer zu plantschen, sich danach von Sonne und Wind trocknen zu lassen. *big-smile*

Selbstverständlich hatten wir auch Badetücher und Sachen dabei, falls sie benötigt werden. Aber bei solch schönem, warmen Wetter wischt man sich eigentlich nur z. B. Augen und Ohren etwas trocken, den Rest erledigen Sonne und Wind auf wundervoll abkühlende Art durch die Verdunstungskälte auf der Haut. Bei aktuell schätzungsweise etwa 33°, eine durchaus sehr willkommene Kühlung. Sonnenschutzcreme / Spray hatten wir natürlich auch dabei und es sei angeraten diese auch zu benutzen!

Dort faulenzten wir ganz gemütlich und erfrischten uns zwischendurch in den kühlenden Fluten des klaren Meeres. Wenn Lana als bildschön- nackige Aphrodite den Fluten entstieg oder sich in den Felsen räkelte, waren das tolle Fotomotive und sehr erfreuliche Anblicke für meine genießenden Männeraugen. Sie hat aber auch einen Traumkörper… mannomann! Wer da nicht höchst entzückt hinschaut und sich diese natürliche Schönheit nicht mit Freuden betrachtet, kann definitiv kein Mann sein! *grins*

»Himmel was bist du für ein Genießer schöner, weiblicher Nacktheit?!« Amüsierte sich Lana fraulich über meine Kommentare und Komplimente. Wir scherzten noch einige Zeit herum und machten auf einem winzigen, schmalen Sandstreifen eine Siesta, ich mit richtigem Nickerchen. Dann machten wir uns langsam fertig für die Rückfahrt um zu duschen und uns sozusagen wieder zivilisiert herzurichten.

Ich schaute mal in den Laptop, aber nichts Wichtiges oder Eiliges lag an. Dann ging ich im Garten der wunderschönen, herrschaftlichen Villa eine rauchen und traf auf Caro, die Topless auf einem niedrigen Marmor Tisch Yoga Übungen machte, um ihre schön frauliche Model Figur in Form zu halten. Noch so ein Anblick…, ach ja, ich liebe mein Leben! *grins*

Der große ‚Garten’ ist übrigens eher ein kleiner, perfekt gepflegter Park, mit großem Wasserbecken, Springbrunnen, zwei Außen- Pools, Hecken, Blumen und grüner oder bunter Bepflanzung, im Stil eines englischen Gartens. Umgeben vom großen Haupthaus und weiteren, zusätzlichen Gästehäusern, geradezu ein Refugium für Könige und allein der jährliche Unterhalt dürfte ein Vermögen verschlingen.

»Hmm… ein entzückender Anblick Caro! Kannst du bitte weitermachen, während ich mich dort hinsetze und dir bis zum Abend zuschaue?!« Grinste ich auf die Schöne herunter, die sich von meiner Anwesenheit und meinem Blicken selbstbewusst nicht im Geringsten stören lies.

»Gib mir lieber eine Zigarette, du Spinner!« Lächelte sie amüsiert und ich zündete uns zwei Kippen an. »Danke…« blinzelte sie mit einer Hand schützend über den Augen in die Sonne, nahm ihre Zigarette zwischen die schönen Lippen und genüsslich einen tiefen Zug.

»Gerne… hast du Nicholas irgendwo gesehen?«

»Der ist mit Charles (dem berühmten Schauspieler) und Nick irgendwohin gefahren, wo sie etwas zu erledigen haben.«

»Ah so und du bist nicht mit Caro?«

»Nö… Männergeschäfte, die mich nicht interessieren.« Rauchte die Topless Schönheit cool ungeniert aber sozusagen etwas lasziv flach auf dem Steintisch liegend, oder ist es eher eine Sitzbank am Brunnenbecken?, vor meinen wieder mal genießenden Männeraugen.

Wir rauchten genüsslich, bestellten uns beim Hausservice frische Fruchtsäfte und plauderten locker Small Talk über dies und das. Selbst dabei war dieser jungen Frau und Modelschönheit jedoch anzumerken, dass sie echte Klasse, Persönlichkeit und Charakter besitzt. Wie schon erwähnt ein Typ Frau, der mir auch persönlich gefallen würde und ein typischer, moderner Global Citicen. Ohne jemanden abwerten zu wollen, doch eine deutlich andere Klasse Frau, als z. B. die recht einfach gestrickten Models Lana und Nadia.

Später fuhren wir dann alle zum Abendessen runter nach Korfu Stadt und besuchten das schöne, sehr gute und direkt am Yachthaften der vorgelagerten, venezianischen Festungs- Landzunge, um im Corfu Sailing Restaurant>>>, köstlich zu schlemmen. Ein sehr gutes Yachtclub-Restaurant mit ausgezeichnetem Essen, frischem Fisch, makellosen Service und phantastischer Lage in der Marina von Korfu Town. Man speist direkt neben den vertäuten Segelyachten, Der Zugang erfolgt durch die alte Festung mit ihren jahrhundertealten Mauern. Relativ teuer aber bei der Qualität und Lage sehr angemessen; der Service ist sehr freundlich hilfsbereit, flott und kompetent; absolut empfehlenswert!

Über dir die beeindruckende und malerisch- romantisch beleuchtete Festungslage der Venezianer; direkt vor der Nase hübsche, normalgroße Segelboote der Mandraki Marina, köstliches Essen in angenehm- gemütlicher Atmosphäre, schöne Frauen am Tisch, guter, süffiger Wein… was willst du mehr? Dort liegt derzeit auch Nicholas Segel Catamaran und wir unterhielten uns darüber, auch schöne Segeltörns zu machen. Nick, Caro und Charles waren daran aktuell eher nicht interessiert, Nicholas, Lana, Nadia und meine Wenigkeit aber durchaus.

Dort blieben wir gemütlich bis Mitternacht sitzen, süffelten guten Wein und unterhielten uns angeregt. Es ergab sich sogar noch ein ‚die Welt ist ein Dorf geworden’ Moment, als ich eine befreundete, französische Seglerfamilie mit sehr hübsch fraulich aufgeblühter Teenager Tochter Sophie traf, woraufhin wir uns dann alle gemeinsam zusammen setzten und eine Gruppe bildeten, die ordentlich Umsatz machte.

Sophie mit sehr properen, fraulichen, aber knackig- frischen Teenagerformen und dem typischen Gehabe eines gerne das andere Geschlecht provozierenden Girls, hatte ich zuletzt als kleines Mädchen gesehen und war ziemlich amüsiert über ihr süß freches, aber auch liebes Gehabe. Eindeutig eine ca. Fünfzehnjährige im ‚gefährlichen Alter’ der Lebensphase, in welcher sie ihre Wirkung auf das andere Geschlecht zu gerne provokant an jedem erreichbaren männlichen Wesen ausprobieren… und wo man als älterer Mann ziemlich aufpassen sollte, in welche Situationen man mit ihnen kommt. *schmunzel*

Den lebenslustigen jungen Frauen zuliebe, besuchten wir noch die Disco- Bar mit dem simplen Namen „The Bar“, Str. Xenofontos 32, ein Stück westlich am Hafen; aber ohne den alten Schauspieler, der sich das in seinem Alter nicht mehr antun wollte. Der Laden öffnet Mittwoch bis Samstag überhaupt erst um 2330 Uhr und dann geht es bis 05 Uhr Morgens ziemlich rund.

Selbstverständlich wäre die junge Sophie auch zu gerne mit uns dorthin und tanzen gegangen, himmelte deshalb den männlich attraktiven Nick ziemlich an, dann auch mich und Nicholas, weil wir doch auf sie aufpassen könnten und wurde sie darin von Lana, Nadia und Caro in weiblicher Solidarität kräftig unterstützt. Die Eltern waren nicht so ganz glücklich darüber, willigten aber schließlich ein und wir versprachen das Girl ‚unbeschädigt’ zurück zu deren Yacht im Hafen zu bringen. *schmunzel*

Da die Disco Bar quasi offen zur Hafenpromenade lag, musste ich mich nicht direkt im Gewühl der Feierwütigen an der Tanzfläche rum drücken, wo die Musik natürlich auch viel zu laut für meinen Geschmack war und generell auch kaum meinem Musikgeschmack entsprach.

 Nicholas war ebenfalls mit mir fast ständig draußen und etwas Abseits, wo es ruhiger war und sein attraktiver, männlicher Sohn übernahm die Rolle, mit den Schönen zu tanzen. Unübersehbar wären nicht gerade wenige Frauen ziemlich an dem Kerl interessiert und ‚unsere’ auffälligen Schönheiten, insbesondere die hoch gewachsen weißblonde Lana, aber auch die süß- freche Sophie, zogen unvermeidlich männliches Interesse auf sich.

Auf den jungen Wildfang aufzupassen, erwies sich jedoch als gar nicht mal so schwer. Erstaunlicherweise drückte sie sich öfters bei Nicholas und mir herum, als sich ins Tanzgewühl zu stürzen oder um Nick anzuhimmeln. Dabei sorgte sie recht geschickt aber eindeutig absichtlich immer wieder dafür, dass ihr junger Körper und vor allem die knackig schönen Brüste ‚gaaaanz zufällig’ meinen oder Nicholas Arm streiften, die kleine Lolita. *lach*

Wie versprochen brachten wir die Hübsche ‚unbeschädigt’ bis 03 Uhr zurück zum Liegeplatz der Elternyacht. Diesen Geleitdienst übernahmen ebenfalls Nicholas und ich, während die anderen noch tanzten und sich austobten. Auch dabei trieb sie das Spiel der ‚zufälligen’, streifenden Berührungen weiter und maulte. »Och menno, warum muss ich schon zurück? Bin doch kein Kind mehr!«

»Das will ich dir sagen, hübsche Sofie: gerade weil du kein Kind mehr bist und es deinen Eltern versprochen hast, musst du dich jetzt auch daran halten und pünktlich zurück sein!« Grinste ich in mich hinein.

»Baaaah…« kam prompt die nach Teenagerlogik äußerst zutreffende Antwort *lach* und versuchte sie gleich den nächsten Trick: »So den Rest schaff ich alleine, gute Nacht und danke, dass ihr mich mitgenommen habt.« Säuselte sie am Eingang zur Marina plötzlich äußerst liebreizend süß, wollte offensichtlich erreichen das wir sie das letzte Stück alleine laufen ließen, wahrscheinlich um kaum wenn wir weg waren, sich doch wieder davon zu schleichen.

»Oh nein süße Sophie! Wir bringen dich bis zur Yacht und gehen erst, wenn du an Bord bist.« Verkniff ich mir lautes lachen, woraufhin natürlich wieder ein eingeschnapptes »Baaah!« folgte. Jetzt konnte ich mich nicht mehr beherrschen und musste doch glucksend lachen, woraufhin die süße Verführerin immerhin ziemlich gut reagierte und ebenfalls kicher- lachend mit einstimmen musste, weil ich ihren Trick durchschaut hatte; auch Nicholas musste sehr schmunzeln.

»Also gut… ähm noch mal danke; war lieb von euch das ich wenigstens ein paar Stunden mit durfte.« Bekamen wir beide ganz schön freche Küsschen und jeweils eine so enge Umarmung, dass wir sehr viel von ihren äußerst proper aufgeblühten Formen junger, frischer Weiblichkeit spüren durften. Dann stieg sie über die wackelige Gangway der ca. 15 oder 16 m Segelyacht an Bord und ging unter Deck. *schmunzel*

»Himmel Steve, wie schaffst du es nur klar zu kommen, wenn du es so oft mit schönen, jungen Models zu tun hast, die sich wahrscheinlich noch verführerischer benehmen?« Grinste Nicholas, der ‚nur’ einen Sohn aufgezogen hatte männlich amüsiert.

»Zugegeben ist das häufig ganz und gar nicht einfach…, aber eine gewisse Routine und viel Erfahrung helfen natürlich.« Spazierten wir in der angenehm kühlen Nachluft zurück zur Disco- Bar und er orderte bereits telefonisch ein Großraumtaxi für uns Sechs, dass uns zurück zu seinem Anwesen bringen sollte. Damit wir alle guten Wein genießen konnten, hatten wir gleich darauf verzichtet selbst mit einem seiner Wägen zu fahren und waren auch mit Taxis hergekommen.

Bis die drei Schönen und Nick sozusagen eingesammelt waren, ich noch eine geraucht hatte usw., war es schon fast 04 Uhr. Bis wir zurück kamen, duschten und müde in die Betten fielen, wurde es draußen schon hell. Also gut die Zimmer verdunkeln, unter die sommerlich dünnen Decken kriechen und was mich betrifft pennte ich binnen kaum mehr als einer Minute tief ein… *schnarch*
















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Wieder ein sehr schöner Frühsommertag. Bis wir aus den Betten krochen, war es schon fast Mittag, strahlend sonnig und rund 30° warm; herrlich. In ein Badetuch gewickelt mit offensichtlich absolut nichts darunter als zarte Haut, begrüßte mich draußen am Pool wo ich eine rauchte Caro, mit einem noch etwas müde klingenden »guten Morgen Steve.« Noch herrlicher lies sie ungeniert das Tuch fallen und tauchte splitternackig mit einem eleganten Kopfsprung ins erfrischende Nass. Ach ja… erwähnte ich schon, mein Leben genau so wie es ist zu lieben?! *breitgrins*

Ich rauchte genüsslich zu Ende, orderte bei einem sympathischen Hausmädchen Cafe, Fruchtsaft und etwas Obst, ließ meine Shorts fallen und sprang ebenfalls mit einem eleganten Kopfsprung ins Wasser. Caro kraulte als bildschöner Delphin mit Tempo der Länge nach den Pool hoch und runter und ich machte es ihr nach. Natürlich ist selbst ein großer Gartenpool zu klein, als das man wirklich gut schwimmen könnte, muss man doch dauernd umdrehen und ist nach wenigen Zügen schon wieder an der anderen Seite.

Prustend entstiegen wir fast gleichzeitig wieder den Fluten und angesichts ihrer perfekt schönen, nackigen Formen zog ich instinktiv automatisch den Bauch ein…, aber nur kurz, dann lies ich wieder locker. Ich bin nun mal nicht mehr Anfang 20 und ist es mir schnuppe wie das aussieht. *grins* Caro hatte es trotzdem bemerkt und schmunzelte weiblich amüsiert über meine erste, instinktive Reaktion, lächelte sogar:

»Für dein Alter…, wie alt bist du eigentlich, bist du noch ziemlich gut in Form?!« Blinzelte sie verschmitzt, während sie ihre entzückende Nacktheit ungeniert vor meinen Augen abtrocknete und sich dann wieder in das Tuch wickelte, während ich das Gleiche machte und durchaus registrierte, dass auch sie sich einen Blick auf meine Männlichkeit nicht verkneifen konnte oder wollte. *schmunzel*

»Für dein Alter biste ganz schön frech Mädchen!« Grinste ich und sagte ihr mein Alter.

»Haha… nur die Ruhe Alterchen.« Lachte sie auf nette Art. »Im Ernst, dafür siehst du echt noch richtig gut und knackig aus. Damit seid ihr Männer uns doch sowieso voraus. Guck dir bloß Charles an! Mitte Siebzig und noch so was von Topfit. In dem Alter bin ich ein vertrocknetes, verschrumpeltes Omachen.«

»Daran möchte ich im Moment gar nicht denken, sondern viel lieber das Bild in meinem Gedächtnis für immer einbrennen, wie du heute ohne dieses dämliche Badtuch aussiehst.« *breitgrins*

»So ein Charmeur!« Lächelte sie und wir setzten uns an den Bistrotisch, wo das Personal inzwischen den georderten Cafe, frischen Fruchtsaft und Obst aufgetischt hatte. Gut ausgebildet und erfahren wie sie offensichtlich sind, auch den von Caro bevorzugten Cafe und während wir uns daran gütlich taten, pafften wir genüsslich je eine Kippe und plauderten locker.

Nach und nach tauchten auch die anderen Nachtschwärmer auf, tranken Cafe und nahmen nur ein bisschen Obst, da es ja schon bald Mittagessen geben würde. Außer dem alten Charles, der schon lange wach und bereits auf Wandertour unterwegs war. Unglaublich fit der alte Bursche. Ich wäre nicht überrascht, würde er mich auf so einer flotten Wanderung locker abhängen können… und das mit Mitte Siebzig. (sic!)

Schon war Essenszeit und wir stärkten uns mit einem lecker- leichten Essen; Antipasti a la Italia als Vorspeise, Fischfilet in würziger Soße mit so was wie griechischem Kartoffelsalat und gedünstetem Gemüse als Hauptgang, als Nachspeise ganz nach Wunsch Obstkuchen, Eis mit Obst oder Obst mit Käse a la Francaise. Yummy und nicht schwer im Magen liegend.

Dann musste ich zunächst Online am Laptop diversen Kram erledigen, was fast drei Stunden dauerte; danach folgte eine Besprechung mit Nicholas. Die anderen machten unterdessen wieder einen Ausflug mit dem Jeep, während ich ganz froh war entspannt faulenzen zu können… aber nicht lange. Für mich überraschend tauchte plötzlich das Seglerehepaar mit ‚Lolita’ Sophie auf, die Nicholas gestern gastfreundlich zu einem Besuch seines schönen Refugiums eingeladen hatte, was mir irgendwie völlig entgangen war.

Sophie mit hoch gebundener Haarmähne, in einem hübschen, hellen und dünnen, schulterfreien Sommer- Minikleidchen, platzte vor aufblühender Fraulichkeit geradezu aus ihren Klamotten und ‚schlimmer’ noch wirkte im hellen Tageslicht eher wie 13 oder 14 und nicht wie etwas 15, was ich in der dunklen Nacht mit herunter gelassenen Haaren gedacht hatte; allerdings mit den Körperformen einer jungen,  hübschen Frau, sozusagen zusammen gestaucht auf höchstens knapp über 160 cm. Und sie sprühte geradezu vor jugendlich- verlockendem, noch etwas mädchenhaften Sexappeal, mit funkelnden Augen voll brennender Neugierde auf erste, körperliche Liebesabenteuer…; ein frühreifes Früchtchen jugendlicher Versuchung, dass offensichtlich gerne gepflückt werden wollte; uff!

Wir tranken Cafe oder Fruchtsäfte, plauderten, dann führte Nicholas seine Gäste mit etwas Besitzerstolz herum und zeigte ihnen die ganze Anlage. An einem Hang lässt vermutlich das Küchenpersonal auch auf natürliche Art mediterranes Gemüse wachsen, wie Tomaten, Zucchini usw.

»Oh schaut mal… da sind einige Tomaten schon richtig Rot…; darf ich?« Wuschelte sich die Lolita auf Nicholas lächelndes nicken in das Pflanzendickicht und pflückte sich eine Tomate, lächelte bezaubernd über sämtliche Bäckchen und biss in die wässerige Frucht. Eine ziemlich entzückende Szene, die ich unbedingt fotografieren musste, obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte diese junge ‚Lolita’ bewusst nicht zu fotografieren.

»Pass auf… du machst dir dein schönes Kleid schmutzig!« Kamen prompt die mahnenden Mutterworte, gefolgt von einem ebenso typischen »Aaaach Mamaaa…« der süß- frechen Tochter. *schmunzel*

Na ja… als sie wieder weg waren, kam ich doch noch zu einem Siesta Nickerchen und bestaunte lobend Lanas neu frisierte Haare für den Abend, während sie sich nur in einem minimalistischen Slip nicht so recht entscheiden konnte, was sie anziehen sollte. Meinen typischen Männervorschlag »Am besten nichts, bleib so wie du bist!« quittierte sie mit schwachem lächeln. Dabei würde ich darauf wetten, dass ihr es egal und sie tatsächlich so ausgehen würde, gäbe es dann nicht einen Aufstand.

Bei einer Zigarette draußen bewunderte und bestaunte ich noch die unglaubliche Selbstdisziplin des alten Charles. Nach Stunden sicherlich ziemlich flotter, anstrengender Wanderung durch die Hügel und Berge Nord- Korfus, machte der jetzt auch noch Power Yoga Übungen in einem knappen Sport Dress und zeigte dabei eine durchtrainierte Figur, um die ihn so mancher Dreißigjähriger beneiden dürfte. WOW!

Heute Abend waren wir in die Villa eines weiteren reichen Residenten eingeladen. Erst klassische Pool und Grill Party mit lecker essen und etwa drei Dutzend Gästen; danach noch eine frivol- erotische Masken Party mit Auftritten junger Talente, an der aber auch alle anderen Gäste teilnehmen konnten. Tatsächlich waren neben den Leuten mit Geld, Talenten wie Schauspieler und sonstige Künstler, auch ein paar bereits bekannte, erfolgreiche Schauspieler und Künstler anwesend, z. B. eine schöne Französin, die bereits in etlichen Filmen und Serien mitspielte.

Da alles auf recht hohem Niveau mit Geschmack organisiert war, der Hausbesitzer hat eine große Leidenschaft für erotische Kunst und zwar für echte Kunst, wurde es ein ziemlich reizvoller Abend. Einige der auftretenden Künstler würde ich gar nicht mehr als junge Talente bezeichnen, sondern eher als erotische Künstlerinnen vom Niveau eines Pariser Top Cabaret, welche die Fantasien der Zuschauer wirklich gekonnt anregen können. Die Bezeichnung ‚junge Talente’ kommt wohl eher zustande, weil für den schon ziemlich alten Gastgeber halt so ziemlich alle unter 50 junge Leute sind. *schmunzel*

Ich war echt beeindruckt über die künstlerischen Darstellungen nackter Schönheiten, welche sozusagen erotische Körperbilder sehr gekonnt und ausdrucksstark in Szene setzten. Auf diesem Niveau lasse ich mir erotische Kunst auch gerne gefallen. Das waren keine etwas schmierigen, billigen oder gar pornografischen Amateure und Möchtegerne- ‚Künstler’, die Nacktheit nur benutzen um finanzkräftigen Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen oder gar perverse Hintergedanken haben. Ziemlich beeindruckend das Ganze! *applaus*

Ah dann verstand ich es besser; als nämlich die hoch professionellen Darsteller fertig waren und sozusagen den Boden vorbereitet hatten, kamen doch noch junge Talente oder die sich für welche halten, sowie auch einige der Gäste zum Zuge.

Die junge Französin Monique, mit frischen Formen die noch den Teenager verraten, versuchte sich an einem kleinen, stillen Schauspiel nur mit Musikuntermalung. Dazu kam sie in einem leichten, dünnen sehr sexy Kimono auf die Bühne, auf welchem nur ein Barhocker stand, lies die aufreizende Kleidung achtlos zu Boden fallen und nahm in splitternackter, natürlicher Schönheit auf dem Hocker platz.

Ein verflixt- verlockender Anblick muss ich gestehen, denn sie hat die weiblich knackigen Formen einer jungen, fitten Frau, die garantiert noch nicht die 20 überschritten hat. Die folgenden Szenen sollten wohl eine Art Parodie auf das Vorsprechen für eine Schauspielrolle reizvoll und erotische Fantasien anregend darstellen; doch wenn sie eine Schauspielerin ist oder werden will, dann fehlt ihr da noch einiges an Ausdruckskraft. Hübsch anzuschauen was es trotzdem.

Die bereits erfahrene und erfolgreiche französische Schauspielerin, auch eine verdammt schöne Frau mit toller Figur welche zu den Gästen zählte, stellte dann noch eine erotische Bettszene vor. Wenn ich es richtig verstand, hatte sie diese wohl mal so ähnlich bereits in einem Film gespielt. Jetzt machte sie quasi ein erotisch anregendes Spiel daraus die männlichen Rollen durch Freiwillige von den Gästen zu besetzen, welche dadurch die Chance erhielten eine schönen, nackten Frau sehr nahe kommen und sie sogar berühren zu dürfen.

Das sorgte sowohl für ‚heiße’ Momente, wie auch für lustig- amüsante Situationen, weil die freiwilligen Glücklichen so gar keine Ahnung von Schauspielkunst hatten. Ziemlich gewagt was die erfahrene, schöne und toll gebaute Schauspielerin da veranstaltete, doch ihr schien es mindestens genauso viel Spaß zu machen, wie den Männern, plus einer weiteren Gast Frau mittleren Alters, welche die ältliche Zofe spielte, die dauernd in den unpassendsten Momenten störte, woraus sich dann Slapstick artige Szenen ergaben die für weitere Lacher sorgten. *schmunzel*

Tolle Gespräche mit gebildeten und interessanten Menschen konnte ich auch führen, lernte auch ein paar Leute kennen, deren Kontakt und Bekanntschaft man als wertvoll bezeichnen könnte. Dazu lecker essen, gute Getränke, reizvoll anregende Gesellschaft und Unterhaltung… definitiv ein schöner Abend, oder genauer fast eine Nacht. Erst gegen 03 Uhr kamen wir zurück in Nicholas Villa und in die Betten. Hat Spaß gemacht und entsprach viel mehr meinen Vorlieben, als sich in lauten, hektischen Discos oder Nachtclubs rum zu drücken. *smile*






 

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Ach Mist! Gerade hatten wir lecker zu Mittag gespeist und besuchten nun die beeindruckende alte Venezianische Festung auf einer Landzunge vor Korfu Stadt, da erreichte mich ein dringender, wichtiger Anruf. Nix wird aus herrlichem Frühsommer im schönen Griechenland und auf Nicholas Cat segeln gehen…; zumindest vorerst nicht, verdammt. Und wer ist schuld daran? Wieder mal das verfluchte Putin Russland! *seufz*

Also sagte ich gleich den Piloten bescheid, damit sie noch heute einen Flug nach Kopenhagen organisieren und vorbereiten. Wir fuhren zurück zu Nicholas Anwesen und ich packte meine Sachen. Lana und Nadia können gerne hier bleiben, wo sie bei unserem Gastgeber weiterhin willkommen sind und auch als GC Models agieren. Mit ihm gibt es ja ein typisches Kooperations- Abkommen, so das in seinem großen, schönen Refugium auch GC Member als Gäste willkommen sind.

Verdammt muss es denn ausgerechnet wieder das noch ziemlich kühle Nordeuropa und Dänemark sein? In Kopenhagen hatte sich ein russischer Bankier und GC Mitglied ein schickes Appartement am Tuborg Havn und eine knapp 22 m Yacht zugelegt. Also kein Milliardärs- Oligarch der auf westlichen Sanktionslisten steht, sondern einfach nur ein erfolgreicher Geschäftsmann und Bankier. Das in Putins kriminellem Mafia System quasi jeder der mehr erreicht als ein durchschnittlicher Normalbürger trotzdem auch in dieses Mafia System der Diktatur verwickelt ist, ist halt leider nun mal so und sozusagen nicht seine Schuld.

Während Lana sich noch den Spaß machte, mich mit äußerst provokanten Anblicken ihrer prächtig- nackigen Fraulichkeit zu bemitleiden, das Biest ‚grins*, packte ich also meine notwendigen Sachen zusammen und schaute auch mal Online nach dem Wetter in Kopenhagen. Immerhin 17° und mehr Sonne als Wolken, wenn die Ansage stimmte, aber natürlich nicht zu vergleichen mit den über 30° hier, im milden Mittelmeerklima Griechenlands. Auf Korfu ist quasi schon Sommer, während in Dänemark und Nordeuropa gerade mal Frühling oder sehr früher Frühsommer herrscht. *seufz*

Na jedenfalls hat dieser Russe jetzt große Sorge, dass vielleicht doch auch ihm sein Besitz beschlagnahmt wird. Außerdem ändern sich nun auch für ihn massiv die Umstände, wird er wegen der vielen Sanktionen definitiv schlechtere Geschäfte machen und erheblich weniger verdienen können. Russland verlassen kann er auch nicht, da dies praktisch das Ende all seiner lange hart erarbeiteten Unternehmungen und den Verlust eines Großteils seines Vermögens bedeuten würde.

Deshalb versucht er jetzt zu retten, was noch zu retten ist um wenigstens in der Heimat, in Putins immer brutalerer Unterdrückungsdiktatur zu überleben…, was für Russen ja quasi seit Jahrhunderten der Normalzustand ist. Noch nie hatte das Riesenland wirklich gute Herrscher, die im Sinne der Bevölkerung gut regiert haben. Immer ging und geht es um Ausbeutung des eigenen Volkes und der Ressourcen des Landes, mehr oder weniger starke, brutale Unterdrückung, verbunden mit Lebensgefahr wenn man es wagt aufzumucken.

Das schicke Appartement in Kopenhagen und die moderne 22 m Motoryacht möchte er gerne an den GC abtreten, somit seinen Besitz im Westen los werden, was sich natürlich alles regeln lässt. Zudem hat er auch noch eine junge, russische Geliebte in diesem Appartement sitzen, die wegen der Banksanktionen nicht mehr an Konto und Geld rankommt, seit fast drei Monaten nur noch von den langsam ausgehenden Bargeldreserven im Appartement lebte. Deshalb ist es ein bisschen eilig und dringend, um der Hübschen zu helfen.

Er hielt es für gut, wenn diese junge Frau nicht zurück in Putins Diktatur müsste und sie im Westen bleiben könnte, um z. B. für den GC zu jobben; jedenfalls bat er mich als Freund, dass ich mich um sie kümmere, wenn irgend möglich. Dabei sind und waren wir nie eng befreundet, weshalb mich sein Vertrauen in mich schon etwas überraschte. Es wäre jetzt relativ einfach ihm Geliebte, Wohnung und Yacht wegzunehmen, ohne das er etwas dafür bekommt und wogegen er sich kaum wehren könnte. Das nur zur Erklärung und was so manche seiner ‚Geschäftsfreunde’ auch eiskalt durchziehen würden.

Nun gut offensichtlich mag er diese Nina (Antonina) ziemlich gerne und möchte sie einem freiheitlichen Rechtstaat versorgt wissen, sie nun in der neuen Weltlage aber auch los werden. Seinen Worten nach ist sie clever, willenstark, lieb, sanft, gebildet, an Kunst und Museen usw. interessiert, musste in ihrem jungen Leben aber noch nie wirklich auf die härtere Art für ihren Lebensunterhalt sorgen. Frauen generell und schöne, junge Models wie Nina im Besonderen, müssen sich in der russischen Machokultur sowie stets ‚Beschützer’ suchen, sonst ergeht es ihnen nicht gut.

Am späteren Nachmittag brachten mich Caro, Lana und Nicholas zum Flughafen und bald darauf zischte der Business Jet auch schon in den Himmel, nachdem wir uns nur noch kurz verabschiedet hatten. Weiter geht’s dann im nächsten Blog, vorausgesetzt in Dänemark frieren mir nicht die Finger ein. *grins*

 


 

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