Algarve, Pflegearbeiten, BBQ- & Pool-fun plus Sexappeal Diskussion

 

#26.06.21– Algarve, Pflegearbeiten, BBQ- & Pool-fun plus Sexappeal Diskussion

Gestern wurde die Nauticat zurück ins Wasser gesetzt und wir verankerten sie im Rio Arade zwischen Bug- und Heckanker. Aber wir zogen mit unseren Sachen noch nicht zurück aufs Boot, da wir das Appartement ohnehin noch eine knappe Woche angemietet hatten.

Vicky, Britt und Demo wollten den ungewöhnlich aufgeräumten, vergleichsweise leeren Raum unter Deck nutzen, und den gesamten Innenraum intensiv putzen; auch einige etwas mitgenommene Holzflächen neu lackieren oder mit Holzpflegemitteln frisch aufpolieren und in schwer erreichbare Ecken vordringen, bevor wir den ganzen Kram zurück an Bord bringen. Schon nach kurzer Zeit lag dieser ganz typische, schiffige Geruch von frischem Lack, schwerem Teaköl und Politur in der Luft, der sich mit der stehenden, warmen Kabinenluft mischte – für jeden Segler der Duft von echter, ehrlicher Arbeit am eigenen Boot.

Damit begannen sie heute, gleich nach dem Frühstück, während ich es mir auf dem Balkon des Appartements mit dem Laptop gemütlich machte, diverse Online-Arbeiten erledigte und nebenbei die hübsche Aussicht genoss; also gewissermaßen das administrative Privileg des Skippers in Anspruch nahm, sich nicht an allen „niederen“ Arbeiten beteiligen zu müssen. hehe. Grins

Bei wieder sehr viel strahlendem Sonnenschein, deren Strahlen mit der vollen Sommerkraft Ende Juni herunterbrannten, mäßigem Seewind und bis zu über 30° Lufttemperatur, musste die Crew unter Deck ganz schön schwitzen. Doch das gehört nun mal mit dazu, wenn man mit so einem Boot unterwegs ist und alle drei haben kein Problem mit unangenehmen Arbeiten. Demo sowieso nicht; arbeiten mit den Händen sind sogar eher eine Leidenschaft von ihm, egal wie schwer oder schmutzig.

Den Model-Schönheiten Vicky und Britt merkt man auch keinerlei verwöhntes Gehabe a la „ich bin schön, deshalb muss ich so etwas nicht tun“ an, wie es nicht wenige Models an den Tag legen. Es sind patente „Good Girls“ die ohne Zögern mit anpacken, unabhängig davon, ob sie solche Arbeiten nun gern tun oder nicht mögen. Nur wenn es körperlich sehr schwer wird oder sie einfach nicht wissen, wie etwas genau funktioniert, bitten sie manchmal um männliche Unterstützung. Doch käme es ihnen nie in den Sinn, sich vor sehr unschönen oder dreckigen Arbeiten zu drücken, nur weil sie schöne Frauen sind.


 

Zum Mittagessen kamen sie zurück und duschten sich natürlich erstmal ausgiebig sauber und ich erwischte Vicky splitternackt paffend auf der Toilettenschüssel hockend ihr Geschäft erledigen. »wir hatten doch vereinbart, in der Bude nicht zu rauchen.«

»Meckere mich nicht an…« blies sie einen Rauchring in meine Richtung »…die Kippe habe ich mir draußen angezündet, merkte dann aber mal ganz dringend aufs Töpfchen zu müssen.«

»Ah so, das kann vorkommen und ich muss zugeben, dass du gerade einen höchst reizvollen Anblick bietest.« Grinste ich männlich genießend.

Bald darauf versammelten wir uns zum Mittagessen. Ich hatte bereits einiges vorbereitet und den Rest erledigten wir dann schnell gemeinsam. Heute stärkten und erfreuten wir uns an klassischen Antipasti als Vorspeise. Dann grillten wir unten an der Grillstation, nahe dem Pool, zusammen mit ein paar anderen Ferien-Appartement-Urlaubern, mit denen wir uns inzwischen angefreundet hatten. Scharf würzige Cevapcici, Steaks, Fleischspieße, Maiskolben und Paprika bruzzelten auf dem gemauerten Holzkohlegrill und verbreiteten köstliche Düfte in der Luft. Die so angeregten Geschmacksknospen ließen einem vorfreudig das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Dazu gab es Grillkartoffeln mit Aioli-Kräuter-Dip und eine Riesenschüssel Salat, hauptsächlich Radieschen, Tomaten, Blattsalat, Karotten, dicke schwarze Oliven und Peperoni in Kräuterdressing. Zum Abschluss ergötzten wir uns wahlweise oder abwechselnd an würzigem Käse auf Salzcrackern und einem tropischen Obstsalat mit Rosinen und einem Schuss Portwein; kühl serviert eine herrlich fruchtig-frische Mischung zu all dem Fett vom köstlichen Grillfleisch im Magen.

»Schaut euch bloß dieses fleischfressende Bärenmonster an, haha.« Lachte Britt über mich. Bekanntlich LIEBE ich gegrilltes Fleisch, insbesondere von einem Holz- oder Holzkohlegrill. Das gibt nach meiner Ansicht dem Fleisch mehr Geschmack als von einem Elektro- oder Gasgrill, was ja auch logisch ist. Schließlich verwendet man auch beim Räuchern echtes Holz und nicht einfach nur steril erzeugte Hitze.

»Du bist ja bloß neidig, weil ich dir diese köstliche Cevapcici vor der Nase weggeschnappt habe, hehe!« Hielt ich triumphierend die Gabel mit der aufgespießten Fleischrolle hoch… und das war ein taktischer Fehler.

»Was du kannst, können auch andere, hahaha…« griff Vicky von hinten blitzschnell an mir vorbei danach und schnappte sich selbst das leckere Stück Hackfleisch mit der Gabel aus meiner Hand. Mein überraschter Gesichtsausdruck muss wohl sehr lustig gewesen sein, denn darüber prustete nun die gesamte Runde heiter.

Wir tranken dazu gute einheimische Biersorten der Senescal Brewery>>>, was auch für mich eine nette Abwechslung war, obwohl ich sonst stets Wein bevorzuge. Kalt bis eiskalt schmeckte das wirklich lecker und passte auch gut zum üppigen, fettigen Fleischmahl vom Grill. Tatsächlich konnte ich nicht widerstehen und futterte mal wieder deutlich mehr, als zum stillen von Hunger erforderlich gewesen wäre. Verdammt, so komme ich nie unter die eigentlich angestrebten 90-89 kg. seufz

Um zumindest einige Kalorien zu verbrennen und körperliche Bewegung zu bekommen, veranstalteten wir nach dem schmackhaften Genuss eine ziemlich wilde Wasserschlacht im Pool der Anlage. Ich hatte heute ja bisher nur am Laptop gesessen und sonst nichts Körperliches getan, also tat mir das richtig gut.

»Yiiihaaaa…« eroberte ich triumphierend Vickys Bikini »…leg dich nie mit dem Captain an, das ist die Strafe für das unverschämt geklaute Cevapcici, hehehe!«

Sie lachte nur und störte sich typischerweise überhaupt nicht daran, vor aller Augen nackig zu plantschen. Die anderen Urlauber, die mit uns gegrillt hatten, waren alle ähnlich locker-ungenierte Paare in den Zwanzigern und hatten ebenfalls kaum Probleme mit Nacktheit. Wir bildeten zwei Teams und bald darauf ritten ein halbes Dutzend nackte oder topless Amazonen auf den Schultern ihrer Männer, um mit wogenden Brüsten und spritzendem Wasser klassische „auf den Schultern“ Ringkämpfe zu machen und zu versuchen, die jeweilige Gegnerin herunterzustoßen.


 

Das war natürlich lustig und sexy reizvoll, es wurde viel gelacht oder mit Gekreische quittiert und machte einfach Fun, wie es insbesondere noch junge Menschen mögen. Hierbei konnte ich meine wuchtige Größe und Gewicht gut ausspielen, während sich Vicky geschickt auf meinen Schultern festklammerte, so dass wir tatsächlich gewannen und sie als Letzte noch auf mir saß. Mit der übertriebenen Pose triumphaler Sieger kletterten wir aus dem Pool und löschten unseren Durst mit mehr eiskaltem Bier.

Alle zogen sich wieder Badesachen über, denn auch wenn wir momentan allein am Pool und der Grillstation waren, so handelte es sich doch um ein Ferien-Appartementhaus, mit schätzungsweise um die 50 Bewohner, von denen theoretisch jederzeit jemand auftauchen und nicht so locker drauf sein könnte. Allerdings hatten wir in der guten Woche, die wir hier sind schon bemerkt, dass bei dem schönen Wetter kaum jemand mal den Pool benutzt. Es gibt mehrere tolle Strände in der näheren Umgebung, mit malerischen Felslandschaften und erfrischendem Atlantikwasser; wer will sich da schon an einem Pool rumdrücken? Hätten wir uns nicht zum Grillen mit den anderen verabredet, wären wir auch lieber an einem der Strände.

In der größten Nachmittagshitze legten wir dann zunächst eine gemütliche, erholsame Siesta ein und aktivierten die Klimaanlage im Appartement, um es auf etwa 26-27° herunterzukühlen. Genau richtig um unbedeckt nackig ein bisschen sinnlich zu schmusen und ein kleines Nickerchen einzulegen. Na ja, nicht nur entspannend, denn Vicky hatte eindeutig Lust auf etwas mehr befriedigende Aktion und ich natürlich auch. Also liebten wir uns nach dem Schläfchen noch und duschten uns dann wieder frisch.

Als die Temperaturen am späteren Nachmittag unter 30° fielen, gingen wir alle zusammen an Bord des Segelbootes, um mit der Arbeit fortzufahren. Vicky und ich befassten uns mit der Heckkabine und polierten die hochwertige Holzvertäfelung blitzeblank. Dabei schaute ich mir ein softerotisches Bild von ihr am Kopfteil des Bettes erneut genauer an und fragte:

»Wer hat das eigentlich geschossen?«

»Gefällts dir? Ein befreundeter Fotograf in der Heimat.« Lächelte sie.

»Es ist hübsch und du fotogen, aber das wurde nicht auf dem Boot aufgenommen, oder?«

»Nein, an Land, wieso?« Lehnte sie sich hinter mir auf meine Schulter und gegen den Rücken, als das Boot im Schwell eines vorbei tuckernden Fischerkahns stärker rollte. Ich spürte ihren himmlisch weichen Busen erregend an meiner Rückseite, was natürlich ein schönes, sinnliches Gefühl ist.

»Weil…, das würde ich gern nochmal hier in der Kabine, in der gleichen Pose knipsen. Komm, leg dich genauso auf das Fußende.« Griff ich nach der Kamera.

»Genau die gleiche Pose…, na gut?!« Blinzelte sie leicht amüsiert, schlüpfte geschwind aus Shirt und Shorts und platzierte sich gekonnt nahezu identisch, wie auf dem Bild. »Na, passts so?« Das weiche, goldene Licht der späten Nachmittagssonne schien gedämpft durch die Deckenluke und zeichnete warme Reflexe auf das frisch polierte Holz der Vertäfelung und ihre samtige Haut. Ein absolut perfektes Zusammenspiel von Licht und Schatten.

»Yup, prima, bleib so!« Drückte ich auf den Auslöser und der Vergleich zeigte ein fast identisches Bild.

»Yup, prima, bleib so!« Drückte ich auf den Auslöser und der Vergleich zeigte ein fast identisches Bild. »Verflixt sexy…, da komme ich auf gewisse Ideen, hoho!«

»Nix da, du Schlawiner! Wir sind zum Arbeiten hier, nicht zum rumspielen.« Zwinkerte sie fraulich amüsiert, machte sich zu meiner Freude aber nicht die Mühe, sich wieder anzukleiden und blieb so natürlich nackig, wie sie sowieso am liebsten ist.

 

»Voll unfair!« Kam Britt lachend ins Heck. »Wir schwitzen da vorne beim Schuften und ihr vergnügt euch hier mit Fotos, haha. Lass sehen, was du geschossen hast!« Ich zeigte ihr das Bild auf dem kleinen Display und Britt fand es mit ihrer Profi-Model-Erfahrung recht gut. »Schöne, softerotische Nacktheit, ohne wirklich was zu zeigen; perfekt fantasieanregend fürs Männer-Kopfkino, haha.«

»Genau das sollte es ja auch sein! Und du? Magst du auch im Boot posieren und wir hängen vorne ein ähnliches Bild von dir auf?« Lächelte ich fragend.

»Immer gern, weißt du doch.« Stimmte Britt zwar zu, wehrte dann aber ab. »Doch wenn wir jetzt shooten, statt arbeiten, werden wir nie fertig und dann ist Demo der Einzige, der schwitzen muss.«

»Stimmt leider, also lasst uns weitermachen.« Gab ich seufzend nach und wir strengten uns fast bis zum Sonnenuntergang um 20:57 Uhr an. Natürlich wird man auf so einem Boot auch zu dritt nicht an einem Tag fertig, aber viele Oberflächen der hochwertigen Holzverkleidungen glänzten bereits so gut wie neu. Wie viele nordische Werften, war auch Nauticat bekannt für handwerklich hervorragende Holzverarbeitung bei der schiffigen Innenausstattung ihrer Boote. Diese Qualität schaffen nur wenige und wenn man es gut pflegt, sieht es jahrzehntelang sehr wohnlich aus.

»Schluss für heute! Zurück an Land, sauber duschen und einen Happen essen!« Kommandierte ich im Kapitäns-Befehlston.

»Aye Captain…, sieht supi aus, fast wie neu, oder?!« Freuten sich die Schönen und wir lobten auch Demo, der wie üblich besonders fleißig auch in Ecken vorgedrungen war, wo man überhaupt nur selten hinsieht.

Er kümmert sich auch stets kompetent und fleißig um die technische Wartung und macht das, wie schon erwähnt, fast besser wie ein für solche Arbeiten ausgebildeter Fachmann. Selbst die Bilge ist knochentrocken und in weiten Teilen so sauber, dass man dort fast offen Lebensmittel lagern könnte. Wer schon mal in den Bilgenraum eines permanent genutzten Fahrtenbootes geschaut hat, weiß wie schnell sich dort ekeliger Schmutz ansammelt. Wer solche handwerklich und technisch sehr talentierten Mitglieder in seiner Crew hat, kann sich glücklich schätzen!

Wunderbar frisch und sauber geduscht, machten wir es uns im Appartement gemütlich und wollten heute Abend nichts weiter unternehmen. Nach dem sehr üppigen Grillgenuss zu Mittag, waren wir trotz der Arbeit nicht sehr hungrig. Also begnügten wir uns mit einem leichten Imbiss, sowie Obst, vor allem köstlich süß-saftiger Wassermelone.

Wer schon länger mitliest weiß, dass ich gekühlte Wassermelone für das ideale Obst als leicht sättigenden, erfrischenden und auch durstlöschenden Genuss im Sommer halte. Es ist nicht so klebrig süß wie beispielsweise Mango und obwohl Wassermelone zu ungefähr 92%, wie der Name schon sagt, aus Wasser besteht, ist es doch erstaunlich sättigend, ohne schwer im Magen zu liegen. Einfach perfekt für heiße Sommer.

Nach einem lustigen Kartenspiel verwöhnte Vicky ihren schönen Körper noch mit stark fetthaltiger Milch und verlangte von mir Hilfe beim sanften Einmassieren. Sie schwört darauf damit ihre Haut zart und frisch zu halten und wehrt jeden Zweifel mit dem Hinweis auf Kleopatra ab. Die soll ja angeblich ebenfalls Milchbäder genommen haben, heißt es. Ich habe absolut keine Ahnung, ob da was dran ist und es einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten würde, aber egal, was solls?! Jedem das Seine und schaden tut es sicherlich nicht; außerdem ist es für mich als Masseur schön geformter, weicher Weiblichkeit doch auch ein Vergnügen. zwinker

Nur aus Neugierde ließ ich später noch eine KI recherchieren und bekam als Antwort:

Ja, es gibt reale Vorteile, besonders bei sanftem Einmassieren oder Bädern mit fetthaltiger Vollmilch:

  • Milchsäure (Lactic Acid): Natürliches AHA (Alpha-Hydroxysäure). Sie wirkt mild peelend (exfoliierend), entfernt abgestorbene Hautzellen, fördert die Zellregeneration und kann die Haut glatter und frischer machen. Das ist der Hauptgrund, warum saure Milch oder Milchprodukte in der Kosmetik (z. B. in Peelings) verwendet werden.
  • Fette und Proteine: In fetthaltiger Milch spenden sie Feuchtigkeit und machen die Haut weicher und geschmeidiger. Vollmilch ist hier besser als Magermilch, weil die Fette eine leichte Barriereschutz-Wirkung haben.
  • Weitere Effekte: Kann beruhigen (z. B. bei leichter Reizung oder Sonnenbrand), leicht aufhellen und hydratisieren. Es gibt Studien zu Milchproteinen und deren feuchtigkeitsspendenden/antioxidativen Eigenschaften.

Dann wollte vor dem Schlafengehen Britt auch noch wissen, was ich als erfahrener Gentleman von einem sehr sexy Dessous-Teil halte, das sie sich kürzlich gekauft hatte. Ein typisch weiblich genau genommen unpraktisches Teil aus hauchdünnem, schwarzem und fast völlig durchsichtigem Stoff, mit diversen, raffinierten, scheinbar völlig sinnlosen Stofffetzen an verschiedenen Stellen. Frau trägt es wie ein luftiges Sommerkleid, unter dem Britts wunderschön geformte Fraulichkeit durch den dünnen Stoff jedoch fast genauso sichtbar wurde, als wenn sie einfach nackt dastehen würde.

»Hmm… ein sehr raffiniertes, sexy Teil…« äußerte ich vorsichtig, denn Frauen können bei so etwas bekanntlich unlogisch-emotional reagieren, wenn der Mann etwas „Falsches“ sagt.

»He, das klingt nach einem „aber“! Komm schon, sei ehrlich!«

»Also gut, dann sag ichs mal so Britt: erstens weißt du doch, dass ich eher Natürlichkeit statt künstlichen Stylings bevorzuge. Zweitens: einen Mann, der beim Anblick deiner ohnehin prachtvoll gebauten Schönheit noch zusätzliche Anreize durch sexy Dessous oder so etwas benötigt um scharf auf dich zu werden, den würde ich eher bedauern und ihm einen fragwürdigen Charakter attestieren, wenn du verstehst, was ich meine?! Zusammengefasst: ja, das Teil ist verflucht sexy und du siehst darin umwerfend verlockend aus, aber so siehst du doch sowieso immer aus, gleich was du anhast oder ob du nackt bist.« Erklärte ich lächelnd.

»Hej, gut gesagt, so hätte ich das nicht formulieren können, doch an dem, was Steve da sagte, ist was dran, oder?« Meinte Demo, der Britt mit den Augen verschlang und definitiv bereits etwas erregt scharf auf sie war.

»Yup, das war ne typische Steve-Antwort, haha!« lachte Vicky. »Überlegt reflektierend und analysierend. Die Kernaussage ist wohl schlicht: wozu willst du dich noch reizvoller machen, als du ohnehin schon bist.«

»Genau… und ich hoffe, du fühlst dich davon nicht verletzt?!« Schaute ich Britt in ihre schönen Augen. Sie wirkte doch etwas überrascht, nicht nur sozusagen männlich-geifernde Begeisterung zu hören und überlegte sichtlich, wie sie darauf reagieren sollte. Schließlich meinte sie:

»Ich kann verstehen, was du…, und ihr meint und im Prinzip hast du wohl recht Steve. Aber vergiss nicht die weibliche Freude am sich stylen, um besonders begehrenswert zu wirken und das macht einfach Spaß.«

»Was vollkommen in Ordnung ist!« Stimmte ich zu. »Und ich gebe auch gern zu, dass dein Anblick in diesem Teil einfach WOW! ist. Außerdem bist du ja ein erfahrenes Profi-Model und sozusagen darauf trainiert, „Wirkung“ bei Betrachtern zu erzielen, was zudem auch noch in deiner Wesensart als der Frau, die du bist, liegt.« Lächelte ich nun mit etwas deutlicher gezeigter männlicher Begeisterung, denn sie sah wirklich WOW! aus, mit ihrer skandinavisch-nordisch blonden Schönheit und perfekt geformter Fraulichkeit.

 

Sie ist keines dieser eher dürren „Hungerhaken“-Models, sondern eine sportlich fitte, schlanke Frau, mit weder zu üppig viel noch zu dünn wenigen weiblichen Formen. Sozusagen die perfekte Mischung mit von Natur aus genetisch bedingter Schönheit junger Frauen, wie sie manche halt einfach haben. Leider verteilen Natur und Evolution ihre Gaben sehr ungerecht. Manche Männer und Frauen werden bevorzugt beschenkt, müssen eher wenig dafür tun, sehen und wirken ohne große Anstrengung äußerst attraktiv auf alle anderen. Britt braucht nur darauf zu achten, sich einigermaßen gesund zu ernähren, nicht fett zu werden und sich durch Sport und Gymnastik ausreichend fit zu halten, dann kann sie viele Jahre eine beeindruckend schöne, begehrte Frau sein und bleiben.

Schon kurz nach 23 Uhr verschwanden wir in unseren Schlafzimmern, machten uns im Bad bettfertig und Vicky arbeitete wie ich noch ans Kopfteil gelehnt an den Laptops auf den Oberschenkeln. Die Fenster standen wieder weit offen, um die mit 22° sehr angenehm temperierte, kühlere, salzige Nachtluft hereinzulassen. Das ist eines der Vorteile des hiesigen Atlantikklimas an der Algarve. Während halb Europa aktuell unter einer Hitzeblase mit bis zu 40° stöhnt, kann es in der Sonne hier zwar auch richtig heiß werden: doch nachts sorgt der kühle Atlantik an der Küste für ideale Schlaftemperaturen im Sommer.

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Algarve, Strandfreuden, Party & Pub-Crawl-Night

 

#26.06.18 – Algarve, Strandfreuden, Party & Pub-Crawl-Night

»Hej, da seid ihr ja wieder. Na, wie wars?« Zurück an der Algarve fanden wir Britt auf der hübschen Pool-Terrasse vor oder neben dem Appartementhaus in einem sexy orangenfarbenen Bikini, der ihre reizend fraulichen Formen toll zur Geltung brachte. Die warme Sonne ließ ihre Haut goldig schimmern, und der leichte Duft von Sonnencreme und Salzluft lag in der Luft.

Sofort begannen die Frauen zu plappern, und Vicky erzählte ausführlich von unseren Erlebnissen in Lissabon, sowie dem gelungenen Verkauf eines ihrer Kunstwerke. Ihre Stimmen vermischten sich mit dem Plätschern des Poolwassers und dem leisen Rascheln der Palmen im Wind.

»Schön und gut, Mädels, aber lasst uns zunächst die Sachen hochbringen.« warf ich mit etwas männlicher Ungeduld ein. »Ich will geschwind duschen und dann den Mietwagen abgeben.«

»Kommandier hier nicht so rum, du Captain!« konterte Britt, die neugierig mehr hören wolle, aber die Schönen rafften sich dennoch auf, und wir schafften unsere Reisesachen ins Appartement, wo Vicky und ich uns ausgiebig unter der erfrischenden Dusche abkühlten. Das warme Wasser spülte den salzigen Schweiß von unserer Haut, und der Duft von Duschgel vermischte sich mit dem Dampf.

Kurz danach palaverten sie schon wieder in dieser typisch fraulichen Art, wobei alles haarklein erzählt und durchgesprochen werden musst: Gab es viele attraktive Männer auf der Vernissage? Wie sehr musste Vicky flirten und ihren Sexappeal spielen lassen, um das Bild zu verkaufen? Wie war der Palácio? Wo und wie oft hatten wir es miteinander getrieben … und so weiter, und so fort! lach Ihre Stimmen vermischten sich mit dem Klirren von Gläsern, als wir noch eisgekühlten Fruchtsaft-Mineralwasser-Mix tranken.

Aber sie richteten sich auch langsam her: Britt war bereits in einem sehr kurzen, sexy Minikleid gestylt, eine auffällige Erscheinung in ihrer nordisch-blonden Art. Der Stoff schmiegte sich locker-luftig an ihre Kurven, und das Licht ließ ihn sanft glänzen. Vicky lief  locker nackig durch die Bude, ihre Haut glänzte noch feucht von der Dusche, und ich schnappte auf, dass Demo noch einen Job als fachkundiger, handwerklich begabter Helfer ergattert hatte. Andere Segler einer schicken, modernen Segelyacht hatten seine Arbeit am Boot der Holländer beobachtet, fanden offensichtlich gut, was er machte, und so konnte er noch mehr Geld für sich und die Bordkasse hinzuverdienen; deshalb war er nicht hier.

Nachdem auch Vicky endlich in ein weißes Shirt und Shorts geschlüpft war – mit sonst nichts darunter –, fuhren wir im Mercedes das kurze Stück zu Locauto Portimão und gaben den Wagen ab. In Umhängetaschen und einem isolierten Kühl-Rucksack nahmen wir Badesachen, Getränke, Obst und Salzgebäck zum Knabbern mit.


 

Dann spazierten wir weiter zur guten Gelateria Sorbetto an der Av. Tomás Cabreira, Loja 24, mit hausgemachten, erstklassigen Eissorten in bester Gelato-Meister-Tradition. Der Laden liegt oberhalb des kürzlich erwähnten Praia da Rocha Algarve-Strandes und wird auf Google mit sehr hohen 4,8 Sternen im Schnitt bewertet. Zurecht, würde ich sagen: Das Eis war wirklich von bester Qualität, und die Kugeln für nicht billige 2,50 € waren recht groß. Gut gelaunt sündigten wir mit je drei Kugeln der eisigen Köstlichkeit, wobei wir bewusst neun verschiedene Sorten wählten, um möglichst viel unterschiedlichen Geschmack zu probieren. Die Kälte des Eises auf der Zunge und der Duft der Sorten machten die Entscheidung nicht leichter.

»Supi lecker … aber jetzt los, an den Strand und im Meer plantschen!« meinte Britt mit lächelnder Vorfreude, und genau darauf waren natürlich auch Vicky und ich scharf.

Der große, schöne Praia da Rocha Algarve war gut gefüllt mit Strand- und Badegästen, die bei der kräftig herunterbrennenden Sonne und knapp 33 °C genau das Gleiche wollten: Abkühlung. Der Geruch von Sonnencreme lag in der Luft, und das leise Plätschern der Wellen vermischte sich mit dem Lachen der Kinder. Wir mussten rund einen Kilometer bis an die felsigen Klippen der Westseite marschieren, um ein einigermaßen ruhiges Plätzchen mit nicht so vielen Leuten zu finden. Der heiße Sand brannte unter unseren Füßen, und das kühle Meerwasser lockte verführerisch.

Ohne Eile schlüpften die Schönen aus ihren leichten Sommerklamotten, um in ihre Bikinis zu wechseln, und störten sich überhaupt nicht an einigen gierigen Männerblicken, die über ihre kurzzeitige Nacktheit glitten. Ihre Haut glänzte in der Sonne, und der Stoff der Bikinis schmiegte sich eng an ihre Körper. Das ist für jeden Mann, der ein Mann ist, selbstredend ein entzückend reizvoller Anblick.


 

»Wer zuletzt im Wasser ist, heißt ab sofort Captain lahme Schnecke, haha!« lachten sie frech über mich, der ich typischerweise länger brauchte, um in die Badehose zu wechseln.

»Unverschämtheit! Wartet nur, wenn ich euch erwische!« Plätscherte dann eine klassische Männlein-gegen-Weiblein-Wasserschlacht, mit kreischenden Momenten beim unabsichtlichen oder auch gezielten Berühren besonders empfindlicher Stellen. Das 19° kühle Wasser spritzte um uns herum, und unser Lachen hallte über den Strand.

Natürlich hätten mir Bären-Wal von Mann die schlanken, topfitten Delphin-Mädchen leicht entkommen können, wenn sie gewollt hätten. Aber der Spaß bestand ja besonders darin, sich in den herrlich erfrischenden Meeresfluten erwischen, untertauchen und kitzeln zu lassen. Das salzige Wasser kribbelte erfrischend auf der Haut, und die kühle Temperatur war ein willkommener Kontrast zur heißen Sonne.

Dann entspannten wir uns faul im Schatten einer der mächtigen, malerischen Felsformationen, machten eine Siesta, und ich erlaubte mir auch ein kleines Nickerchen. Die kühlere Luft im Schatten und das leise plätschern der Wellen, gelegentlich ergänzt durch das Kreischen einiger Seevögel am Himmel, ließen mich schnell einschlummern.

Die Ankunft von Demo, der gegen 15 Uhr mit seiner Arbeit fertig war – oder genauer das Lachen und Plappern der Frauen mit ihm –, weckte mich wieder. Er hatte auf der Arbeit mit seinen Auftraggebern zu Mittag gegessen und wollte natürlich auch zu gern ins erfrischende Meer springen – das wurde die nächste, lustige Wasserschlacht, wonach wir aber auch sportlich für die Fitness schwammen. Das kühle Wasser umspülte unsere Körper, und das Gefühl der Leichtigkeit beim Schwimmen war belebend.

Vicky, Britt und ich hatten nur kräftig gefrühstückt und die Eisportionen verdrückt. Da wir aber nicht so anstrengend wie Demo gearbeitet hatten, ließen wir das Mittagessen bewusst ausfallen und stärkten uns nur mit den mitgebrachten Obst- und Knabbereien. Das süße Aroma der Früchte und der salzige Geschmack der Snacks waren eine willkommene Abwechslung. Das schadete vor allem mir mit meinen 94 kg nicht. Dafür wollten wir am Abend ordentlich essen gehen und mit einigen unserer neuen Freunde und Bekanntschaften hier treffen.

Dann suchten sich Vicky und ich eine sichtgeschützte Ecke in den wildromantischen, rauen Klippen, wo wir uns in der Natur romantisch lieben wollten. Aber das klappte nicht so recht. Die Felsen waren rau und warm von der Sonne, und das leise Rascheln der Möwenflügel in der Luft verriet, dass wir nicht allein waren. Erst landete nahe bei uns eine Möwe und beäugte unser Tun so lustig-neugierig, dass wir darüber heftig lachen mussten und aus dem Takt kamen.


 

»Ahaha … wie die guckt!« prustete Vicky über die Möwe. »Pass bloß auf, du Vogel du! Wenn ich dich, Störenfried, erwische, wirst du gerupft und landest im Kochtopf! Möwen sind doch essbar, oder?«

»Ehrlich gesagt habe ich absolut keine Ahnung, aber warum sollten Möwen nicht essbar sein, hoho?« gluckste ich. Meister Möwe legte süß das Köpfchen schief, als würde er genau zuhören und uns als mögliche, freundliche Futterspender einstufen; hüpfte sogar bis auf etwa zwei Meter heran. Seine schwarzen Augen funkelten neugierig, und sein Gefieder glänzte im Sonnenlicht.

Wir hätten dem Vogel ja gern etwas gegeben, hatten hier aber nichts dabei. Erst als Vicky vorsichtig den Arm ausstreckte, sich näherte und versuchte, ihn zu streicheln, flatterte die Möwe erschreckt instinktiv davon. Wildvögel lassen ja normalerweise niemanden näher als zwei bis drei Meter an sich heran.

Dann näherten sich hörbar auch noch einige abenteuerlustige Jugendliche, die in den Felsen kletterten. Nicht, dass es uns gestört hätte, beim Liebesspiel beobachtet zu werden, aber wir wollten ja kein Aufsehen erregen oder womöglich das Moralempfinden Fremder verletzen. Das leise Kratzen ihrer Schuhe auf dem Gestein und ihr Lachen drangen zu uns herüber.

Also wurde nichts aus romantischen Liebesspielen in malerisch felsiger Natur. Als wir dies dann Britt und Demo erzählten, lachten die natürlich herzhaft darüber und verzichteten auf ähnliche Absichten. Hier an diesem Küstenabschnitt herrschte einfach zu viel Betrieb – es war ja schon fast Hauptsaison. Um ein wirklich ruhiges, einsames Plätzchen zu finden und niemanden mit natürlichen Intimitäten oder Nacktheit zu belästigen, musste man in dieser Gegend zur aktuellen Jahreszeit strategisch vorgehen. Am besten mit dem Beiboot entlang der malerischen Küste schippern und irgendeinen winzigen Fleck in den rauen Klippen ansteuern, wo man von der Landseite aus nicht hinkommen konnte.

»Wie lustig, haha, so ein blöder Vogel! Los, kommt mit ins Wasser!« lachte Britt, und wir liefen für eine weitere erfrischende Wasserschlacht in die schwache Brandung. Das Wasser plätscherte sanft um unsere Beine, und das kühle Nass war eine Wohltat.

Bis Sonnenuntergang – derzeit um 20:56 Uhr – waren es noch rund drei Stunden; man merkte, wie das Licht langsam goldener und weicher wurde, was perfekt für stimmungsvolle Fotos war. Die Sonne tauchte den Horizont in warme Orange- und Rottöne, und die Schatten wurden länger.

Den gleichen Gedanken hatte Britt als Profi-Model ebenfalls. Sie forderte mich weiblich verlockend auf, die Cam von unseren Strandsachen zu holen, um kurz mal im Sichtschutz einiger Felsen in ganzer, natürlicher Schönheit für ein „Kopfkino“-softerotisches Foto als Meeresnymphe oder Aphrodite zu posieren. Der Wind spielte mit ihren Haaren, und das sanfte Licht der untergehenden Sonne ließ ihre Haut golden schimmern.

»Ich eile in begeisterter Vorfreude…« grinste ich und schwamm schnell drei Züge an Land, um die mitgenommene Snapshot-Ixus zu holen. Das Wasser umspülte meine Arme, und der Sand unter meinen Füßen fühlte sich warm an. Das ist zwar keine Profi-Spiegelreflexkamera, doch wenn man einige Fotografenregeln für schöne Fotos beachtet, macht das kleine Ding verblüffend gute Fotos. Und notfalls kann man mit ein wenig digitaler Nachbearbeitung noch zusätzlich verschönern. »WOW, was für ein Anblick!«

»Gefällt dir, was, haha?!« lachte sie und platzierte ihre wunderschönen Formen junger Fraulichkeit gekonnt, aber nicht übertrieben posierend, auf einem von der Brandung über die Jahre etwas glatter polierten Felsblock. Ihr Körper spiegelte sich im nassen Stein, und das Licht betonte jede Kurve.

 

»Natürlich gefällt mir das!« zwinkerte ich mit leicht übertreibender Begeisterung. »Aber im Ernst: Wie du selbst genau weißt, du verlockende Nymphe, bist du eine geborene, nordische Schönheit mit einem fantastischen Körper und sympathisch-fotogener Ausstrahlung.«

»Klar weiß ich das. Aber wie du selbst auch weißt, hören wir Frauen einfach gern galante Komplimente.« erwiderte sie charmant zwinkernd. Als Model und selbstbewusst attraktive Frau wusste sie selbstredend ganz genau, wie sie besonders reizvoll oder richtig verlockend wirken und typisches Männer-Kopfkino in unseren Schädeln auslösen konnte.

Der Strand war nicht mehr ganz so belebt wie bei unserer Ankunft; vor allem Familien mit kleineren Kindern gingen nach und nach, aber es waren immer noch viele Leute auf dem Strand oder plantschend im Wasser. Das Licht wurde immer weicher, und das Meer glitzerte in den letzten Sonnenstrahlen.

»Ich weiß … und genieße deinen Anblick mit allen Sinnen.« grinste ich mit männlicher Bewunderung.

Leider näherten sich dann vom Meer her drei oder vier Schwimmer unserer Position. Also schlüpfte Britt ohne Eile wieder in ihren sexy Bikini, und wir gingen zu unserem Platz zwischen den Felsen, wo Vicky und Demo bereits dabei waren, unsere Sachen zusammenzupacken.

Schnell hatten wir alles beieinander und machten uns auf den Rückweg zum Appartement, wo wir uns 20 Minuten später Sand und Salzwasser abduschten. Das warme Wasser der Dusche spülte den Tag ab, und der Duft von Duschgel vermischte sich mit dem letzten Hauch von Salz und Sonne.

Nach 19 Uhr hatten wir immer noch fast 30 °C, und laut Vorhersage sollten die Temperaturen bis Mitternacht auf angenehme 22–23 °C sinken. Die Abendluft war noch warm, aber eine leichte Brise wehte vom Meer herüber und kühlte die Haut angenehm ab. Dementsprechend passend zogen wir uns sommerlich locker an und spazierten bald los. Die leichten Stoffe der Kleidung fühlten sich angenehm auf der Haut an, und der Duft von Blumen und Meer begleitete uns.

Etwa eine Dreiviertelstunde später trafen wir uns mit Bekannten im sehr hübsch-gemütlichen Strandclub & asiatischen Restaurant NoSoloÁgua, am Praia da Marina de Portimão. Die Terrasse bot einen wunderbaren Blick auf das Meer, und das leise Rauschen der Wellen vermischte sich mit den Stimmen der Gäste. Das Lokal hält mit einem Google-Schnitt von 4,3 Sternen ein gutes Niveau, ist – was die Speisen betrifft – nichts Besonderes, aber Lage und Aussicht sind genial. Die Tische waren liebevoll gedeckt, und das Personal war aufmerksam und freundlich.


 

Wir genossen gute Sushi und Gerichte in Tapas-Art, blieben aber nicht lange, weil sie leider schon um 22 Uhr schlossen. Die Aromen der Speisen waren intensiv, und der kühle Wein dazu war eine willkommene Erfrischung.

Dann wechselten wir in die nur wenige Schritte entfernte Nyabinghi-Strandclub-Bar, die bis Mitternacht geöffnet hat. Sie haben auf Google grandiose 4,9 Sterne als Bewertungsschnitt, was aber nicht viel sagen muss und sich auch als etwas übertrieben herausstellte. Die Bar ist wohl recht neu, hat bisher nur 41 Bewertungen, und einige davon sahen mir auch nach typischen, KI-erstellten oder gekauften Bewertungen aus, um eine hohe Einstufung zu erhalten und damit Gäste anzulocken.

Aber das störte uns nicht weiter, denn die Bar war hübsch gemütlich, bot zu relativ günstigen Preisen gute Drinks und gekonnt zubereitete Cocktails in nicht zu kleinen Gläsern voller Eis an – anders als manche Bars, die gern tricksen. Die Gläser glitzerten im Licht der Bar, und das Eis klirrte leise, als wir unsere Getränke in die Hand nahmen. Drinks gab es ab 5 €, Cocktails im Schnitt für 12–15 €. Alles in allem würde ich ihnen angemessene 4,4 bis 4,5 Google-Sterne geben, was ja mehr als ausreichend – bereits richtig gut – ist.

Unsere Gruppe fühlte sich wohl und hatte Spaß, wobei es auch richtig interessante, intelligente Unterhaltungen gab – was will man mehr? Das Lachen und die Gespräche vermischten sich mit der Musik, und die Stimmung war locker und entspannt.

Der von Britt so eingenommene Tomás war übrigens auch dabei und warf ihr wieder leicht versteckte, schmachtende Verehrer-Blicke zu, obwohl er in Begleitung einer sexy Schönen aufgetaucht war. Die Art, wie er sie ansah, verriet seine Bewunderung, auch wenn er es zu verstecken versuchte.

 

Gut gelaunt schlenderten wir ab Mitternacht noch entlang der Av. Tomás Cabreira, wo das sommerliche Nachtleben auf der Straße und in diversen Clubs, Bars usw. sich austobte. Die Lichter der Bars warfen bunte Schatten auf den Asphalt, und das Lachen der Menschen war allgegenwärtig. Wir besuchten mehrere dieser Etablissements, oft mit Live-Musik; einige haben sogar bis 06 Uhr morgens geöffnet, und wir hatten noch viel mehr Spaß. Die Musik dröhnte aus den Lautsprechern, und die Tanzfläche war voll.

Die Frauen und Demo konnten etwas abtanzen – wie es junge Menschen halt gern tun –, und auch ich, der Tanzmuffel, konnte mich drei Aufforderungen von Vicky, Britt und einer urlaubenden Portugiesin aus einer nördlichen Stadt nicht entziehen. Na ja, ich überlebte es, und um diese Zeit war natürlich auch niemand mehr ganz nüchtern, mehr oder weniger beschwipst. Die Musik und das Tanzen hatten uns alle in eine lockere Stimmung versetzt. Aber ich bin nun mal eher ein tapsiger Bär ohne das Rhythmusgefühl wirklich guter Tänzer, und das Herumgezappel macht mir keinen Spaß.

Daher wurde ich gnädigerweise meist in Ruhe gelassen. »Er is n oller Stolperbär, haha, aber n Lieber!« lachten die Frauen frech-nett über mich.

Vicky ergänzte schmunzelnd: »Und ein kuscheliges Beschützerbärchen, hihi.«

»Ja, ja, haut nur immer auf die Kleinen, Schwachen drauf …, Gemeinheit!« grummelte ich gespielt eingeschnappt, was natürlich alle nur noch mehr zum Lachen brachte. Gerade auch, weil „klein und schwach“ natürlich so überhaupt nicht auf einen kräftigen, gut trainierten fast 190 cm großen und 94 kg schweren Mann wie mich zutraf. lach

»Ooooch … armes Brummelbärchen …« bekam ich gleich von drei der Schönen süß-liebe Küsschen. Von Britt und vor allem Vicky eher erotische Küsse voll auf die Lippen und von Tomás’ sexy-attraktiven Freundin in einem verflixt offenherzigen Sommerkleid auf die Backe, wobei sie mich offensichtlich mit weiblicher Raffinesse auch ihren fraglos schönen, weichen und halterlosen Busen absichtlich frech an meinem Arm spüren ließ. Der Stoff des Kleides war dünn und überließ wenig der Fantasie.

 

Erst gegen 03 Uhr morgens kamen wir angeschickert, leicht aufgekratzt, aber auch vor Müdigkeit gähnend zurück ins Appartement. Um diese Zeit hatten wir erfrischende 18 °C draußen, und die folgenden Duschen, das Zähneputzen und die Badroutine vor dem Schlafengehen ernüchterten uns zusätzlich ein bisschen. Das kühle Wasser der Dusche war eine Wohltat für die leicht überhitzten Körper.

Bester Laune nach diesem schönen Party-Abend mit Pub-Crawl-Night und netten Leuten, krochen wir heftig gähnend in unsere jeweiligen Betten. Die Matratzen waren weich, und die Kissen rochen nach frischer Wäsche. Vicky pennte schon tief im Reich der Träume, kaum dass sie sich hingelegt hatte, und auch bei mir dauerte es höchstens zwei Minuten, bis ich völlig weggetreten war.

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