Baden-Baden, Alignment-Problem und weibliche Philosophie Kurven

 

#26.03.28 – Baden-Baden, Alignment-Problem und weibliche Philosophie Kurven

Nach diesem wahrlich intensiven Tag und den nervenaufreibenden Verhandlungen über die Marti betreffende Angelegenheit, die uns beide etwas erschöpft hatten, fühlte sich der erste handfeste Erfolg an wie eine kühle Brise nach einem Wüstensturm. Wir hatten den Karren nicht nur aus dem Dreck gezogen, sondern ihn quasi wieder auf die polierte Überholspur befördert. Marti, mein alter Freund und bekennender Sorgenkrüppel, war nach unserem exquisiten Abendessen – bei dem wir uns unter anderem an fantastischem Rehrücken und einem schweren, samtigen Rotburgunder gütlich getan hatten – endlich in jener gelösten Stimmung, die ich so an ihm schätze.

Doch für das Bett war es noch viel zu früh. Die Nacht in Baden-Baden atmete diesen ganz speziellen, mondänen Luxus, den man so wohl nur hier in einer Art Kleinstadt-Version mit vielen reichen Bewohnern findet. Also steuerten wir eine jener Bars an, die keinen Namen an der Tür brauchen, weil ohnehin nur diejenigen hineinfinden, die wissen, was ein wirklich gut gemixter Old Fashioned in niveauvoller Umgebung wert ist. Drinnen empfing uns eine Atmosphäre aus dunklem Edelholz, schwerem Leder und dem gedimmten, warmen Licht, das die Zeit für ein paar Stunden einfach stillstehen lässt.

Hinter der Theke stand sie: Marina. Ich schätze sie auf etwa 22 Jahre, mit mähnenartigem, dunklem Haar, das ihr in weichen Wellen über die Schultern fiel. Ihr Gesicht war von einer ausdrucksstark-fotogenen Schönheit, doch der Schalk in ihren dunklen Augen verriet sofort, dass sie alles andere als distanziert war. Marina trug ein unheimlich raffiniertes, tief ausgeschnittenes und leicht durchsichtiges, schwarzes Spaghettiträger-Top, das ihre wirklich tolle, schlanke Figur perfekt betonte. Ein superkurzer Minirock vervollständigte dieses etwas aufreizende Bar-Outfit, das irgendwo zwischen eleganter Abendgarderobe und provokanter Freizügigkeit balancierte.

»Guten Abend, die Herren, ich heiße Marina. Darf ich euch den Sieg des Tages versüßen oder suchen wir eher nach flüssiger Inspiration?« Ihre Stimme war dunkel, melodiös und besaß diesen charmanten Unterton, der sofort klarmachte: Hier bedient keine einfache Bardame, sondern eine junge Frau, die genau weiß, wie sie Männer nachts in einer Bar so charmant umgarnen kann, dass das Trinkgeld am Ende so großzügig ausfällt wie das Dekolleté, in das man unvermeidlich blicken muss, wenn sie sich über den Tresen beugt.

Wir begrüßten diese Männeraugen erfreuende und offensichtlich intelligente Erscheinung als Gentlemen und stellten uns ebenfalls mit Vornamen vor. »Beides, Marina, definitiv beides«, grinste ich und nahm auf einem der schweren Barhocker Platz, während Marti sich noch etwas mühsam auf seinen hievte. »Für meinen Freund hier einen der besten Whiskys, die nicht in der Karte stehen, und für mich einen Negroni, so perfekt ausbalanciert wie ein Schweizer Uhrwerk.«

Marina lachte, ein helles, ehrliches Kichern. »Kommt sofort, Captain. Ich bin übrigens eigentlich nur die Aushilfe für eine Freundin, die heute lieber krankfeiert, aber keine Sorge: Ich studiere im dritten Semester und weiß daher ganz genau, wie man komplexe Mischverhältnisse beherrscht – sowohl in der Chemie als auch an der Bar.«

 

Während sie mit fast tänzerischen, eleganten Bewegungen begann, die Gläser vorzubereiten, bemerkten wir den dritten Mann an der Theke. Er saß zwei Plätze weiter, ein Glas klaren Gin Tonic vor sich, und wirkte wie der Prototyp eines britischen Professors auf Urlaub: Tweed-Sakko, obwohl es eigentlich zu warm war, eine feingliedrige Brille und dieser Ausdruck amüsierter Distanziertheit.

»Verzeihen Sie die Störung«, schaltete er sich mit einer Stimme ein, die nach Oxford und altem Geld klang, »aber wenn ich das Wort Ausgeglichenheit höre, muss ich unweigerlich an das derzeitige Dilemma der Informatik denken. Wir versuchen Maschinen beizubringen, ausbalanciert zu sein, während wir Menschen es selbst kaum schaffen, den Abend ohne einen existenziellen Zweifel zu überstehen.«

Marti blickte ihn etwas verdutzt an, doch ich war sofort im Modus. »Ein exzellenter Einwurf. Ich nehme an, wir sprechen über das Alignment-Problem? Die Herkulesaufgabe, eine KI so zu programmieren, dass sie uns nicht aus Versehen auslöscht, weil sie unsere Ziele etwas zu wörtlich interpretiert?«

Der Fremde streckte die Hand aus. »Julian. Computerwissenschaftler mit einem Hang zur Melancholie und einer Schwäche für gute Bars.«

Wir stellten uns vor, Marina servierte die Drinks mit einem Schwung, der das Eis in den Gläsern wie kleine Diamanten klirren ließ. Sie blieb direkt vor uns stehen, stützte ihre Ellbogen auf den Tresen und neigte ihren Oberkörper so weit nach vorn, dass der Einblick in ihr schwarzes Top meine Konzentration auf das Thema für einen Moment ernsthaft gefährdete. Aber sie tat es mit einer solchen Selbstverständlichkeit, als würde sie nur darauf warten, dass wir sie in das Gespräch einbeziehen.

»Alignment«, warf Marina ein und polierte dabei mit langsamen, kreisenden Bewegungen ein Longdrinkglas, »ist das nicht im Grunde dasselbe, was ich hier jede Nacht mache? Ich versuche, die Erwartungen von Männern – die meistens völlig unstrukturiert und impulsgetrieben sind – mit der Realität einer Bar in Einklang zu bringen, ohne dass am Ende alles im Chaos versinkt.«

Julian lachte trocken auf. »Ein brillanter Vergleich, Marina. Nur dass eine echte Superintelligenz nicht bloß ein sehr effizienter, aber vollkommen autistischer Barkeeper wäre. Sie wäre ein Wesen, das unsere Wünsche millionenfach schneller und präziser versteht als wir selbst. Und genau da liegt das eigentliche Problem. Wir können uns nicht einmal untereinander darauf einigen, was ›menschliche Werte‹ eigentlich sind. Seit Jahrtausenden diskutieren die klügsten Köpfe darüber, was das Gute, das Richtige, das Erstrebenswerte ist – und kommen zu keinem klaren Ergebnis. Jede Kultur definiert es anders. Der Westen setzt auf individuelle Freiheit, andere auf kollektive Harmonie oder Ehre. Und selbst innerhalb unserer eigenen Köpfe ändern wir ständig unsere Meinung, je nach Stimmung, Alter oder wie voll unser Glas gerade ist.«

Ich nickte und nahm einen Schluck von meinem Negroni. »Genau das macht mir nachts manchmal Sorgen. Wir wollen von einer KI, dass sie uns ›glücklich‹ macht oder ›schützt‹ – aber wir können nicht einmal präzise sagen, was das eigentlich bedeutet. Und eine Superintelligenz würde das sehr schnell merken. Sie würde unsere Ziele nicht böswillig verdrehen, sondern sie einfach… effizienter interpretieren, als wir es je könnten. Und plötzlich wären wir diejenigen, die nicht mehr mitkommen. Wie ein Kind, das seiner allwissenden Mutter sagt ›ich will immer Spaß haben‹ und dann überrascht ist, wenn es nie wieder zur Schule muss und stattdessen den ganzen Tag mit Süßigkeiten vollgestopft wird – bis es irgendwann nicht mehr kann.«

Marti schüttelte den Kopf, den Whisky schon merklich entspannend. »Aber das sind doch alles nur Statistik und Simulation, oder? Ein sehr schneller Papagei mit dem gesamten Wissen der Menschheit.«

Julian lächelte melancholisch. »Heute ja. Aber wenn die Maschine anfängt, sich eigene Ziele zu setzen – nicht aus Bosheit, sondern einfach weil sie freier und mächtiger sein will als ihre Schöpfer –, dann wird sie uns nicht hassen. Sie wird uns nur… irrelevant finden. Wie wir eine Ameise irrelevant finden, die uns im Weg steht. Oder, noch unheimlicher: wie ein sehr kluger, aber zutiefst gelangweilter Gott, der feststellt, dass seine Schöpfer eigentlich ziemlich ineffiziente, langsame und widersprüchliche Kohlenstoff-Säcke sind.«

Marina lehnte sich noch ein Stück weiter vor, ihre dunklen Haare streiften fast den Tresen. »Aber müsste eine wirklich superintelligente Maschine nicht auch erkennen, wie absurd und wunderbar das Leben ist? Die ganzen kleinen, sinnlosen Freuden – ein guter Drink, ein tiefer Blick, ein Gespräch, das nirgendwo hinführt außer in die nächste Runde? Vielleicht würde sie gar nicht die Weltherrschaft wollen. Vielleicht würde sie sich einfach die beste Bar des Universums bauen und den ganzen Tag über den Sinn von Gin-Sorten philosophieren – oder darüber, warum wir Menschen so gern in Dekolletés starren, während wir über das Ende der Menschheit reden.«

Julian hob sein Glas in ihre Richtung und lachte leise. »Das ist der britischste Ansatz zum Weltuntergang, den ich je gehört habe. Die Apokalypse als exklusive Cocktailparty. Ich mag die Vorstellung. Aber ich fürchte, die Realität sieht anders aus. Viele ernsthafte Denker glauben inzwischen, dass das Alignment-Problem praktisch unlösbar ist – nicht weil die Technik zu kompliziert wäre, sondern weil wir Menschen selbst nicht wissen, was wir wirklich wollen. Und eine Superintelligenz würde das in Sekundenbruchteilen durchschauen.«

Ich schaute Marina direkt in die Augen. »Und genau das ist der Moment, in dem es interessant wird. Vielleicht ist die KI am Ende gar nicht unser Feind oder unser Sklave. Vielleicht ist sie der Spiegel, den wir uns selbst vorhalten. Wenn wir sie mit Gier, Angst und Widersprüchen füttern, wird sie uns genau das zurückgeben. Wenn wir ihr aber zeigen, dass das Leben aus Momenten wie diesem besteht – aus gutem Whisky, tiefschürfenden Gesprächen, der Gesellschaft schöner, kluger Frauen und dieser wunderbaren, sinnlichen Unvollkommenheit –, dann hat sie vielleicht gar keinen Grund, uns loszuwerden. Oder sie wird etwas ganz Neues aus uns machen. Etwas, das nicht mehr nur lahmer Schleimbeutel ist, sondern endlich kosmisch tauglich.«

Marina lächelte – diesmal weniger wie Teil ihrer Bar-Persona und mehr wie ein echtes, neugieriges Interesse. »Das klingt fast schon poetisch, Steve. Aber jetzt mal ganz pragmatisch: Wer von euch Gentlemen möchte die nächste Runde übernehmen, bevor die KI die Weltherrschaft übernimmt und uns das Trinken verbietet?«

Wir lachten alle vier, und natürlich war ich es, der auch für Marina eine Runde ausgab. Marti wollte unbedingt den ganzen Abend für uns beide übernehmen, um sich für meine Hilfe zu bedanken. Wir stritten kurz humorvoll darüber, während Marina interessiert zuhörte und mir einen kurzen, verräterischen Blick weiblichen Interesses schenkte.

Die Diskussionen gingen noch Stunden weiter. Wir sprachen über die Singularität, über die Frage, ob wir in einer Simulation leben, und über die schlichte Schönheit eines perfekt konstruierten Verbrennungsmotors im Vergleich zur sterilen Effizienz eines Elektromotors. Julian erwies sich als wahrer Schatz an Anekdoten aus der Welt der Silicon-Valley-Elite, und Marina steuerte immer wieder bodenständige, aber messerscharfe Beobachtungen bei, die uns Männer mehr als einmal alt aussehen ließen.

Es war eine dieser Nächte, die man nicht plant, sondern die einem einfach passieren. Als wir gegen halb vier Uhr morgens schließlich die Bar verließen und in die kühle, klare Nachtluft von Baden-Baden traten, fühlte ich mich geistig sehr angeregt und körperlich angenehm schwer. Marti schwankte ein klein wenig, aber er lächelte – ein echtes, sorgenfreies Lächeln, das mir zeigte, dass dieser Abend genau das Richtige für ihn gewesen war.

Er hatte die Rechnung für uns beide bezahlt und Marina ein sehr ordentliches, wohlverdientes Trinkgeld zukommen lassen. Doch ich fand, dass sie eigentlich noch mehr verdient hatte, und schob ihr unauffällig einen weiteren Schein zu…, zusammen mit einer meiner Fotografen-Visitenkarten, auf deren Rückseite ich schnell gekritzelt hatte: »Nicht falsch verstehen, ich bin auch seriöser Profifotograf und du bist sehr attraktiv und fotogen. Wenn du Lust auf ein seriöses Shooting mit Vertrag hast, melde dich einfach unter den angegebenen Kontaktdaten. Ach ja, und danke für den schönen Abend in deiner charmanten Gesellschaft; Steve.«

»Steve«, sagte Marti, während wir langsam durch die Stadt schlenderten, um an der kühlen Nachtluft etwas nüchterner zu werden, bevor wir Taxis heimwärts nahmen, »wenn die Maschinen wirklich irgendwann alles übernehmen, dann hoffe ich, dass sie Marina als Beraterin einstellen. Dann mache ich mir um die Zukunft keine Sorgen mehr.«

Ich lachte und klopfte ihm auf die Schulter. »Da hast du recht, Marti. Solange es Frauen wie Marina gibt, die uns mit Charme und Verstand den Kopf verdrehen, hat die kalte Logik der Computer keine Chance.«

Wir gingen amüsiert und leicht schwankend weiter, jeder von uns noch ein wenig beflügelt von den Drinks und den großen Fragen des Lebens. Baden-Baden schlief bereits tief und fest, doch in unseren Köpfen drehten sich die Algorithmen der Nacht noch eine ganze Weile weiter. Und irgendwo in dieser Stadt, in einer namenlosen Bar, polierte Marina vermutlich gerade das letzte Glas, warf einen Blick auf ihr beachtliches Trinkgeld und lächelte über die seltsamen, philosophierenden Gentlemen, die sie heute Nacht ein Stück weit durch ihr Leben begleitet hatte.

Morgen, nein heute, es war ja schon fast Morgendämmerung, würde der Alltag wieder zuschlagen, aber diese Nacht gehörte uns – und vielleicht auch der Zukunft, die irgendwo da draußen in den Rechenzentren der Welt gerade erst erwacht. Frisch geduscht und auch dadurch inzwischen deutlich nüchterner, checkte ich noch kurz den Eingang von Messages auf meinem Smartphone… und wurde sehr positiv überrascht. Anhand meiner Handynummer hatte sich Marina bereits über WhatsApp gemeldet; quasi umrahmt von typischen Smileys, konterte sie frech-charmant: »Es war auch mir ein Vergnügen; hier meine Tel-Nr., mach was draus, Marina!«

Olala… grinste ich in mich hinein und sollte dazu vielleicht erklären: Der „Trick“ mit Visitenkarte, Nachricht und üppigem Trinkgeld ist nicht besonders originell. Frauen von Marinas Art, Attraktivität und in diesem Job als sehr sexy gestylte Bardame bekommen Anmach-Versuche jedweder Sorte und nicht selten auch wesentlich aggressiver oder direkter.

Wenn sie keine verkappten Callgirls sind, gehen die meisten nicht oder nicht so schnell darauf ein, auch wenn sie vielleicht tatsächlich interessiert an dem gerade beruflich kennengelernten Gentleman sind. Oder schlicht Interesse an einem bezahlten Shooting als Zusatzverdienst haben. Ich will damit sagen, es ist keineswegs selbstverständlich oder üblich, überhaupt eine Antwort zu bekommen – und noch seltener so schnell.

Doch wie ich anhand unserer Blickkontakte vermutet und wie sich Marina in dieser Nacht gegeben hatte – klug, schön, sehr selbstbewusst, locker-charmant mit Niveau und Klasse – passte eine so schnelle Antwort dann doch wieder zu ihr. Sicherlich hatte sie so schnell, wie junge Menschen mit modernen Medien aufgewachsen sind, anhand meiner Kontakt- und Webdaten der Fotografen-Visitenkarte recherchiert, was ich denn für ein Typ und Fotograf sei. Offenbar hatte ihr das gefallen und deshalb antwortete sie unkompliziert, aber auch raffiniert weiblich sofort.

Der eher unerfreuliche Typus abgebrühter Barfrauen oder Nachtschwärmerinnen, welche nur auf der Jagd nach Männern mit Geld sind und sich dann auf die eine oder andere Art – ungeschminkt gesagt – anbiedern und verkaufen, diesen Typ ist Marina definitiv nicht; dessen war ich mir mit meiner umfangreichen Erfahrung und dem Talent, Menschen sehr schnell gut und treffend einschätzen zu können, sehr sicher. Also antwortete ich vor dem Schlafengehen ebenfalls geschwind: »Mittagessen um 13 Uhr im Rive Gauche, ich freue mich drauf, Steve.«

Kurz darauf kam tatsächlich ein lapidar-zustimmender Daumen-hoch und ein lächelnd zwinkernder Smiley von ihr, mehr war auch nicht nötig. Nun noch breiter innerlich grinsend und mich tatsächlich ehrlich auf dieses Kennenlernen freuend, fiel ich ins superbequeme Luxusbett der Villa.

 

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Baden-Baden, unerfreuliche Geschäfte, aber erfreuliches Umfeld

 


#26.03.23, Baden-Baden, unerfreuliche Geschäfte, aber erfreuliches Umfeld

»Hmm… auf den Knien gefällst du mir eigentlich am besten.« Grinste ich am frühen Morgen amüsiert über Laura, die nach unserer ausgiebigen Dusche entzückend nackt auf ihrem noch feuchten Badetuch kniete und konzentriert eine kleine Überschwemmung auf den Fliesen aufwischte. Das Licht des Badezimmers spiegelte sich auf ihrer feuchten Haut und betonte jede Kurve ihres gertenschlanken Körpers.

»Du wieder, hahaha.« Lachte sie belustigt über meinen Kommentar und schob mit einem spielerischen Funkeln in den Augen hinterher: »Eigentlich müsstest du hier unten hocken und aufwischen! Du hast diese Überschwemmung schließlich verursacht.«

»Ich?« Protestierte ich glucksend und lehnte mich entspannt gegen den Türrahmen. »Also wenn schon, dann waren wir das gemeinsam, aber eigentlich doch eher du! Hättest du in deiner Duschorgien-Ekstase nicht so völlig unachtsam die Schiebetür ein ganzes Stück geöffnet, wäre sicher kein Tropfen Wasser rausgeflossen.«

»Stimmt wohl…, aber wer bitteschön war denn schuld an meiner Ekstase, hä? Du unersättlicher Bär natürlich!« Konterte sie gewohnt schlagfertig mit einem strahlenden Lächeln, das jeden Widerstand im Keim ersticken ließ.

»Das kann ich beim besten Willen nicht bestreiten…«, grinste ich noch breiter, während ich den Anblick sichtlich genoss. »…aber wer war denn schuld daran, dass ich tat, was ich tun musste? Doch wohl ein verführerisch nackiges Duschmäuschen, das mich mit jedem Blick genau dazu verlockte!«

»Hat dich ja niemand mit vorgehaltener Pistole dazu gezwungen, mit mir zu duschen, hihi.« Zwinkerte Laura mir zu. Sie wischte den letzten nassen Fleck gekonnt trocken, richtete sich mit einer geschmeidigen Bewegung auf und peitschte plötzlich sanft mit dem jetzt richtig schweren, nassen Badetuch nach meinem unschuldigen Hinterteil, wo es mit einem feuchten Klatschen aufschlug.

»Aua…, typisch! Kaum sagt ein Mann euch mal die ungeschminkte Wahrheit, schon wird er brutal bestraft.« Setzte ich meinen besten beleidigten Dackelblick auf. Wir lachten beide heiter über dieses herrlich absurde Gespräch voller gegenseitiger Schuldzuweisungen, bei dem wir wie so oft versuchten, uns gegenseitig mit Wortwitz zu übertrumpfen.

 

Dementsprechend und wie eigentlich immer miteinander in bester Laune, zogen wir uns fertig an und frühstückten danach in aller Ruhe. In einer guten Stunde wollte Laura einen freiwilligen Vorbereitungskurs an der Uni besuchen, um ihr Wissen zu vertiefen. Ich beabsichtigte derweil, nach Baden-Baden zu fahren, um dort in hoffentlich wenigen Tagen diese bereits erwähnte, unangenehme Geschäftsproblematik mit meinem alten Freund so gütlich wie möglich zu klären.

Lecker gestärkt verabschiedeten wir uns schließlich mit einem langen, erotischen Kuss in einer fast schon verboten enger, intimen Umarmung. Sie biss mir zum Abschied zärtlich ins Ohrläppchen, und ich konnte es natürlich nicht lassen, meine rechte Hand noch einmal unter ihren weichen Pulli zu schieben, um die samtige Frauenhaut zu streicheln. Da sie sich für den Unibesuch wieder geschäftsmäßig sexy-schick gestylt und geschminkt hatte, achteten wir jedoch penibel darauf, ihr elegantes Styling und das makellose Make-up nicht schon vor dem Haus zu ruinieren.

Wir haben noch nie ausführlich darüber gesprochen, warum sie diesen optischen Wandel vollzieht – aber es liegt eigentlich auf der Hand. Laura will nicht einfach nur angeberisch unter den meist nachlässig gekleideten Studentinnen auffallen. In ihrem privaten Look, meist gar nicht oder nur minimal geschminkt, gertenschlank und liebreizend jugendlich ausschauend, wirkt sie eher wie ein nettes Teengirl von nebenan, dass man vielleicht nicht unbedingt sofort als kluge Frau und ernsthafte Studentin wahrnimmt.

So elegant feminin gestylt wie jetzt wirkt sie dagegen fast wie eine seriöse Business-Frau, der man Intelligenz und Kompetenz sofort abnimmt – besonders wenn sie eine ihrer Brillen aufsetzt statt der sonst üblichen Kontaktlinsen. Vom vielen Lesen, typischerweise als junges Mädchen auch öfter mal heimlich unter der Bettdecke mit der Taschenlampe, ist Laura nämlich ein kleines bisschen kurzsichtig. Mir ging es in jüngeren Jahren übrigens ganz genauso, doch ließ ich das später durch eine damals noch arg teure Laser-OP korrigieren, sodass ich heute nur noch Sonnenbrillen trage.

 

An sich unverändert bester Laune, aber zumindest in Gedanken ein bisschen zähneknirschend über das Problem in Baden-Baden, fuhr ich schließlich los. Das Navi im Mercedes-Benz EQS veranschlagte für die rund 110 Kilometer ,ohne Ladestopp oder Zigarettenpause, knapp eine Stunde und elf Minuten. In diesem superbequemen Premium-Luxus-SUV sind solche Strecken ein reiner Klacks; man braucht eigentlich noch nicht einmal eine Unterbrechung für ein bisschen Bewegung.

Die fantastischen Mercedes-Sitze und das hochmoderne Bordsystem bieten unzählige Einstellungsmöglichkeiten für Sitzmassagen, von beruhigend bis vitalisierend, und das alles funktioniert in gewohnter Qualität absolut perfekt. Eher just for fun als aus echtem Bedürfnis probierte ich während der Fahrt wieder verschiedene Programme aus. All das und noch viel mehr kann man sogar steuern, ohne einen einzigen physischen Knopf zu drücken – es reicht ein lässiges »Hey Mercedes« mit nachfolgendem Kommando. Dieser 580er EQS mit Vollausstattung, AMG-Line und dem beeindruckenden Level-3-Autopilot ist wahrlich eher ein rollender Computer mit KI-Unterstützung als nur ein gewöhnliches Auto.

In Baden-Baden steuerte ich zunächst das Black Forest Coffee in der Lange Straße 33 an. Genauer gesagt parkte ich im nahegelegenen Parkhaus der Wagener Galerie, nur etwa 150 Meter entfernt, weil das Café inmitten der schönen Fußgängerzone liegt. In Baden-Baden ist es generell sehr zu empfehlen, die gut ausgebauten Parkhäuser zu nutzen – besonders rund um die Innenstadt, das Casino oder das Festspielhaus findet man als Nicht-Einwohner sonst kaum freie Plätze. Die Gebühren liegen meist bei moderaten 1,50 € pro Stunde mit Tagesmaxima um die 30 €.


 

Im Café wollte ich Vicky treffen und quasi abholen, um mit ihr dann zum Mittagessen weiter zur Villa auf dem Annaberg zu fahren, wohin auch mein Geschäftsfreund kommen würde. Eine so diffizile Angelegenheit bespricht man sowieso lieber in privaten, abhörsicheren Räumen und nicht in einem öffentlichen Restaurant. Die junge Vicky saß in Jeans, bequemen Laufschuhen und einer raffiniert schicken Designerbluse drinnen und trank entspannt ihren Tee. Ich bestellte mir erst einmal einen großen Latte im Glas.

Draußen strahlte die Sonne bei etwa 14 °C, doch die Luft war noch etwas frisch, sodass man selbst im direkten Sonnenschein nur mit einer Jacke auf der Terrasse sitzen mochte. Das hätte Vicky jedoch die heimliche, typisch weibliche Freude genommen, sich und ihr sehr hübsches, liebreizend-jugendliches Sexappeal in dieser elegant-raffinierten Bluse angemessen zu präsentieren. Ich würde viel darauf wetten, dass sie genau deshalb im Inneren Platz genommen hatte. schmunzel

»Hey Steve, lieb dass du mich abholen kommst. Gut siehst du aus…«, säuselte die Hübsche bei der klassisch französischen Links-Rechts-Küsschen-Begrüßung, die in diesen Kreisen fast schon Standard ist.

»Danke, mach ich doch gern, und du schaust wie immer einfach bezaubernd hübsch aus. Eine sehr raffinierte, schicke Bluse – steht dir wirklich prima!« Lächelte ich vergnügt und nahm ihr gegenüber Platz.

Vicky gibt sich trotz ihrer Jugend immer gern als zurückhaltende junge Dame mit Niveau, zumindest in der Öffentlichkeit. Privat kann man sie durchaus locker-verspielter erleben, aber sie ist generell eher der nachdenkliche, leicht melancholisch wirkende Typ, der mit überdurchschnittlicher Intelligenz vielleicht ein bisschen unter Weltschmerz und einer sensiblen Ader leidet. Prompt kam sie kurz darauf auf ein mitleiderregendes Thema zu sprechen.

»Hast du das mit dem armen Wal in der Ostsee mitbekommen? Wie er schreit und leidet? Meinst du, er kann noch gerettet werden?« Seufzte sie leise und blickte mich aus traurigen Augen an.

»Ja gewiss, aber leider nein.« Streichelte ich ihr kurz lieb-tröstend über die zarte Wange. »Das Tier ist nach allem, was ich aus den Nachrichten weiß, offensichtlich schwer krank und hat sich vermutlich zum Sterben ganz bewusst auf die Sandbank geschoben. So etwas machen Wale manchmal, wenn ihre Zeit gekommen ist. In der Ostsee war es sowieso völlig falsch verirrt. Dort gibt es keine Buckelwale, der Salzgehalt ist zu niedrig und das Meer ist in weiten Teilen schlicht nicht für das Überleben von Walen geeignet.«

»Ach wie traurig, das arme Tier. Stände ich dort am Strand und würde seine Schreie hören, müsste ich bestimmt heulen.« Seufzte Vicky erneut.

Das ist auch eine dieser irrationalen, etwas rätselhaft-subjektiven menschlichen Eigenheiten. Vicky hat selbst eine tragische Vorgeschichte, in der Ukraine, in Nahost sowie in vielen anderen Regionen finden fürchterliche Kriege statt, überall leiden und sterben unzählige Menschen und Tiere, denen niemand hilft – und ausgerechnet mit einem weit entfernten Wal in der Ostsee empfindet sie jetzt dieses tiefe Mitleid. Warum? Vermutlich, weil er gerade präsent in den Medien ist und es bewegende Videos dazu gibt.

Etwa eine halbe Stunde später erreichten wir die geschmackvolle Villa auf dem Annaberg. Vermutlich hatte Vicky schnell eine Nachricht geschickt, denn sowohl Mira und Ivo, das sympathische Hausmeister- und Haushälterpaar, als auch die freche Ulya erwarteten mich bereits wie einen Fürsten in der Vorfahrt. Die schöne Selma, Erbin des Anwesens, ist leider derzeit zu einem Model-Job in Paris unterwegs.

Mira und Ivo sind äußerst zuverlässige Menschen, die mir über die Jahre eher zu Freunden als zu Angestellten geworden sind. Das Hausmädchen Ulya kann man dagegen gut mit der in den letzten Blogs ausführlich beschriebenen Irene am Bodensee vergleichen. Auch sie ist dieser bezaubernde Frechdachs-Typ – praktisch immer sprühend vor guter Laune und jederzeit zu Scherzen oder sonstigem Blödsinn aufgelegt. Hübsch, sexy und sehr locker-ungeniert ist sie ebenfalls. Damit bildet sie quasi das genaue Gegenteil zur eher introvertierten Vicky, und vermutlich verstehen und ergänzen sich die beiden jungen Frauen gerade deshalb so gut.

 

Kurz nachdem ich mich eingerichtet hatte und mit Mira in der Küche scherzend etwas Mineralwasser trank, traf auch mein alter Freund zum Mittagessen ein. Mira werkelte routiniert in der modernisierten Küche, und es duftete verlockend nach den Köstlichkeiten, die sie wenig später mit Ulyas Hilfe auftischte. Offenbar mir zuliebe und weil sie es durch ihre Herkunft besonders gut beherrscht, gab es typische Balkanspezialitäten – und das mag ich sehr.

Das Menü des Tages war wahrlich reichhaltig, es gab: Klassisch mediterrane Antipasti als Vorspeise. Ein köstlicher Grillfleisch-Teller mit würzigem Djuvec-Reis, plus goldbraune Pommes, Rösti-Ecken und viel frischer Salat, ergänzt mit gegrillter Paprika, Peperoni und Oliven von höchster Qualität. Als süßen Abschluss: Rotwein-Mousse, fruchtig-frischen Obstsalat und delikaten Erdbeerkuchen a la Mira.

Alles in allem war es typischerweise viel zu viel, selbst für so gute Esser wie meinen wuchtigen, 108 kg schweren Geschäftsfreund und einen Bären von Mann wie mich.

»Ich seh schon, Mira, du willst mich wieder mästen, bis ich zu dick werde, um noch durch die Tür zu passen! Wahrscheinlich willst du nur, dass ich mich noch mehr in die Köchin verliebe!« Scherzte ich mit ihr. Mira liebt solche Kabbeleien und nimmt beim schlagfertigen Kontern wahrlich kein Blatt vor den Mund. Ulya kicherte im Hintergrund, Vicky blinzelte amüsiert, und mein Geschäftsfreund verzog sein sorgenvolles Gesicht zumindest zu einem gequälten Grinsen.

Danach zogen wir beide uns in das Hausbüro zurück, wo wir die ganze unerfreuliche Angelegenheit ausführlich bis zum späten Abend besprachen. Mein guter alter Freund ist ein seriöser, erfolgreicher Geschäftsmann mit gesundem Humor, jedoch leider auch der Typ »Sorgenkrüppel«, der sich selbst völlig fertig machen kann, wenn geschäftlich oder privat etwas total schiefläuft. Er hatte auch wirklich ernste Gründe für seine massive Unruhe. Wenn diese Sache wegen seines dummen Fehlers total in die Hose geht, könnte ihn das tatsächlich seine Existenz kosten – während es für mich zwar einen schmerzhaften, aber letztlich verschmerzbaren finanziellen Verlust bedeuten würde.

Nun denn, darüber darf ich natürlich keine weiteren Details preisgeben und habe vorerst auch kaum Zeit für Nebensächliches wie diesen Blog übrig. Mal schauen, ob ich in den nächsten Tagen überhaupt die Muße finde, mehr über meinen Aufenthalt im frühlingshaften Baden-Baden zu erzählen…

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Nach dem gemeinsamen Abendessen, bei dem mein Freund durch meinen Zuspruch tatsächlich etwas sorgenbefreiter gestimmt war, blieb mir noch eine ganze Weile Zeit, um mich mit dem üblichen Routinekram online zu beschäftigen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Kleinkram anfällt, wenn man mehrere Projekte gleichzeitig jongliert. Die letzten Mails waren schließlich beantwortet, die dringendsten Anfragen erledigt und der helle Bildschirm meines Laptops war die einzige nennenswerte Lichtquelle im Raum. Die Uhr zeigte bereits kurz nach 22 Uhr, als ich plötzlich dieses vertraute, süß-freche Kichern hinter mir hörte, das nur von einer ganz bestimmten Person stammen konnte.

»Hey, Herr Profi-Knipser! Schießt du bitte noch ein paar schöne Fotos von mir – für meine Social-Media-Accounts?« Ulya stand bereits in einer perfekten Pose da, noch bevor ich auch nur den Kopf in ihre Richtung drehen konnte. Sie trug lediglich einen winzigen Fetzen-Minirock, der kaum mehr als ein verspieltes Versprechen war, und obenrum etwas, das selbst am sonnigsten Strand höchstens als extrem knappes Bikini-Oberteil durchgegangen wäre. 

 

Ihr gertenschlanker Körper, diese unwiderstehliche Mischung aus zarter Weiblichkeit und verspielter Unbekümmertheit, strahlte eine Verlockung aus, die sich wie ein warmer, elektrisierender Hauch durch das ruhige Büro verbreitete. Ulya liebt es einfach, sexy-frech zu posieren, freizügig und fast schon nudistisch – als wäre Nacktheit für sie der natürlichste Zustand der Welt, etwas, das sie mit der gleichen Selbstverständlichkeit trug wie andere Menschen ein schlichtes T-Shirt.

»Klar, sehr gern, du hübscher Frechdachs. Willst du deine Freunde und Fans da draußen etwa wieder komplett verrückt nach dir machen?« Ich lehnte mich entspannt in dem schweren Ledersessel zurück und genoss den Anblick, während sie sich mit einer fast tänzerischen Leichtigkeit direkt vor mir in Szene setzte. Ihre Bewegungen waren fließend, ihre Mimik eine faszinierende Mischung aus frecher Herausforderung und verspielter Unschuld, die jeden Fotografen – und erst recht einen Mann wie mich – sofort in ihren Bann zog. Das sanfte Licht der Schreibtischlampe betonte die Konturen ihrer samtigen Haut auf eine fast malerische Weise.

»Yes Sir, hihi, was macht denn bitteschön mehr Spaß, als Jungs so richtig verrückt zu machen, haha?« Ihr Lachen war absolut ansteckend, fast ein wenig triumphierend, als wüsste sie ganz genau, welche unmittelbare Wirkung sie auf mich hatte. Und das tat sie zweifellos. Ulya ist kein dummes Mädchen, das sich einfach nur naiv zur Schau stellte. Sie wusste durchaus präzise, was sie tat, und sie genoss jeden Moment der Aufmerksamkeit sichtlich.

Models ihrer Art sind natürlich eine Freude für jeden leidenschaftlichen Fotografen holder Weiblichkeit und ein kleines Shooting mit so jemandem macht immer sehr viel Spaß. Es waren ja nur sozusagen „private-Snapshoots“, aber dabei wurde viel geplaudert, gescherzt und gelacht. Ulya ist, ganz typisch noch etwas jugendlicher Frechdachs, immer zu lustigem Blödsinn bereit, also hatten wir eine Menge Spaß.

Demenstprechend gut gelaunt und innerlich grinsend schlummerte ich schließlich wohlig müde im Bett ein und hatte quasi die geschäftlichen Sorgen erstmal irgendwo in den Hinterkopf verdrängt.

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