Florida, Singer Island, Riviera Beach


“Dein Boot: ein schwankendes, vom Wind getriebenes,
Stückchen Freiheit!”
„Die letzten Freiheiten dieser Welt, liegen da draußen!“


Ortszeit: 14:09 | 26 Mai 2014
Sonntag verlegten wir den Trawler am Vormittag ein Stück nördlich und fuhren in einen der typischen, schmalen Kanäle mit tollen Wohnhäusern plus Anlegestegen; für unser knapp 20 m Boot wurde das schon ganz schön eng, aber es war noch möglich, ohne all zu große Risiken einzugehen. Fast am Ende des Kanals liegt die Villa mit freiem Anleger, welcher Freunden der Familie von Summer gehört und die uns diesen schönen Liegeplatz freundlicherweise bis zu ihrer Rückkehr überlassen. So lange werden wir natürlich gar nicht hier sein, höchstens noch wenige Tage. Haus und der unvermeidliche Garten Pool sind derzeit sozusagen eingemottet, da die Familie für Monate auf Europa Tour ist; aber Wasser- und Stromanschluss am Steg sind leicht zu aktivieren und ist unser Boot somit gut versorgt, ohne das wir dauernd oder oft einen Generator laufen lassen müssen… Prima! *freu*
Natürlich wäre es schön gewesen auch den Pool und die Einrichtungen des schicken Hauses mitnutzen zu können, aber brauchen tun wir das ja nicht wirklich. Wir gingen dann an den kaum 150 m östlich gelegenen Atlantik Strand, mit einem hübschen, kleinen Parkgelände davor. Auf der einen Seite wird dieses von einem großen Hotelkomplex eingegrenzt, auf der anderen von zwei exklusiven Appartement Hochhäusern. Am Strand war bei herrlichen über 30° C und kaum Wind einiges los, aber es war auch nicht so übervoll, wie ich es gar nicht mag; obwohl…, Bikinischönheiten mit toller Figur können eigentlich nie genug vor meiner Nase rumlaufen! *grins* Ok, die allermeisten sind natürlich ganz normale, durchschnittliche Anwohner, Familien mit Kindern usw., weswegen auch „meine“ zwei Bikinischönheiten und ich nur „anständig“ gekleidet herum liefen; also in nicht all zu knappen, heißen Bikinis und selbstverständlich erst recht nicht Oben ohne oder nudistisch nackig, wie zumindest  Summer und ich es gerne getan hätten.


Abends gingen wir frisch und schick gemacht ins „3800 Ocean“ Restaurant in dem Hotelkomplex, weil uns Strandbekanntschaften dieses als gutes, exklusives Lokal empfohlen hatten.
Nun ja, leider erwies sich das Restaurant mal wieder als so ein typischer, überschätzter Angeberladen, wo die Leute mehr hingehen um zu zeigen dass sie sich das Leisten können, als weil es so toll wäre. Das Essen war durchaus gut bis sehr gut und die fantastische Aussicht entschädigt auch für einiges…, aber der Service ist eine kleine Katastrophe; arrogant, rüpelhaft unfreundlich, unzuverlässig und wirklich so schlimm, wie man es in Amerika eigentlich nur äußerst selten erlebt, weil die meisten Servicekräfte doch nur vom „Tip“ für ihren guten Service leben. Erstaunlich, denn Rezessionen im Internet, welche ich leider erst nach unserem Besuch neugierig heraus suchte, zeigen das dieses „Problem“ seit mindestens 2 bis 3 Jahren bekannt ist; völlig unverständlich weshalb die Restaurant- oder Hotelleitung nichts dagegen unternimmt? Das Essen ist nämlich wirklich gut und mit einem ebensolchen Service und der tollen Aussicht, wäre es ansonsten ein empfehlenswertes Restaurant wo man auch gerne mal die etwas überteuerten Preise bezahlen würde. *seufz* Aber dieser „Un- Service“ versaut alles andere und verdirbt dir den Spaß, weshalb wir nicht mehr hingehen werden und ich leider Öffentlich Note 4, unter Durchschnitt, nicht empfehlenswert, vergeben muss.
MONTAG kamen neue Gäste an, beide Models: Vika ist ein reizendes, ukrainisches Akt Model von Anfang 20 und ihr 27 jähriger Freund Sascha ist ein männliches Fashion Model; er wirkt ein bisschen Arrogant, ist aber eigentlich ein ganz netter Kerl und durchaus in Ordnung.
Vika modelt schon lange und war bereits vor Jahren auch vor meiner Cam am posieren, was sie ganz toll kann und macht; inzwischen modelt sie nur noch selten und bereitet sich eher auf die Gründung einer Familie mit Kindern vor, was sich das nette Girls sehr wünscht. Beide pflegen zwar eher einen Lebensstil und haben Ansichten, welche nicht gerade meinem engeren Freundeskreis entsprechen; aber so als nette Bekannte sind sie mir durchaus für einige Zeit an Bord willkommen. Praktischerweise hatte Sascha vor beginn seiner Modelkarriere am Schwarzen Meer auf Booten und Schiffen gearbeitet, weshalb er sich ziemlich gut mit Seefahrt auskennt und mir somit auch an Bord nützlich sein kann; natürlich muss ich mir seine Fähigkeiten und tatsächlichen Kenntnisse erst noch genau anschauen, denn ich kenne ihn nicht von früher. Man wird sehen ob ich ihn alleinverantwortlich ans Ruder lassen kann?!







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Lake Worth Inlet: Peanuts Island & der Tod


“Dein Boot: ein schwankendes, vom Wind getriebenes,
Stückchen Freiheit!”
„Die letzten Freiheiten dieser Welt, liegen da draußen!“


Ortszeit: 15:19 | 24 Mai 2014
Gerade waren wir am Freitag hoch in die Nähe von Peanuts Island geschippert und überlegten wo wir Essen gehen, da bekam Bill einen Anruf von dem Krankenhaus in welchem seine 91 jährige Mutter seit längerem im Wachkoma liegt; nun ist ihr Leiden endlich vorbei und ist sie sanft entschlafen… und nun muss Bill natürlich dahin und sich um alles kümmern. Also Sachen packen, schnell einen Flug übers Net buchen und ab zum Airport; gerade erst angekommen waren Nora und Bill also schon wieder weg, schade. Bill wollte sich noch nicht festlegen ob er in wenigen Tagen wiederkommt, meinte aber das es wahrscheinlich länger dauern wird. Es gibt viel zu regeln und Besitz zu verteilen und weil die Mutter kein Testament gemacht hat, dürfte das eine frustrierend lange, umständliche Angelegenheit werden, an welchem sich einige Anwälte ein goldenes Näschen verdienen dürften. *seufz*
Leute, seid nicht dumm und macht ein ordentliches Testament! Zumindest wenn man älter wird und es auch so einige wertvollere Besitztümer zu verteilen gibt, sollte man dies tun; es wird für die Hinterbliebenen eine unangenehme Geschichte wenn sich ohne Testament der Staat und Anwälte einschalten und sich womöglich ein Streit um Geld, Haus usw. entwickelt! Gibt’s bei euch nicht? Alle näheren Verwandten kommen Prima miteinander aus? Dann träumt naiv weiter…, aber macht ein Testament und verteilt gerecht, was es zu verteilen gibt! Niemand kann etwas mit ins Grab nehmen! Kein Bill Gates und kein New Yorker Straßenpenner! 


Die so gutherzige Mandy war ein bisschen traurig darüber; Summer ist eher Realistin und mir macht so was natürlich gar nichts mehr aus; es gibt wenige Dinge im Leben die so sicher sind wie der Tod, der uns alle ereilen wird! Nur weil so viele das nicht wahrhaben wollen und verleugnen, gibt es deshalb so viel Frust. Ich habe kein Problem damit und schaute dem Gevatter schon mehrmals tief in die Augen, bin auf Du und Du mit ihm und mache mir keinerlei Illusionen über das unausweichliche Ende. Wenn es passiert ist alles so gut geregelt, wie man es im Leben regeln kann; mehr kann man nicht tun!
Eine hübsche Seglerin nebenan empfahl uns den „Tiki Waterfront Sea Grill“, wenn wir ehrliche Seafood Gerichte ohne Show mögen und meinte, dass sie  eigentlich auch essen gehen wollte; daraufhin luden wir sie natürlich ein mit uns zu gehen und ihre Freundin von unter Deck schloss sich auch an. Ihr Dialekt verrät unüberhörbar dass die beiden attraktiven, lesbischen Frauen um die 30 französischstämmig sein müssen. Tatsächlich sind sie Original Französinnen und wie so viele „French Girls“ sozusagen automatisch sehr charmant und unterhaltsam. Wir hatten viel Spaß zusammen und das Essen in dem einfach gehaltenen, aber sichtlich mit Liebe betriebenem „Tiki“ war wirklich gut.


Das ist ein Laden, direkt an der Festland Waterfront wie ich es liebe: relativ einfache Ausstattung mit Bistro Metalltischen und Stühlen wie man sie überall kaufen kann, aber pikobello sauber und unübersehbar mit Liebe hergerichtet, wie auch die Dekoration. „Ehrliches“, leckeres Essen ohne viel Show in üppigen Mengen und zu angemessenen Preisen Serviert von einer lustigen Crew die ihren Job mit Spaß machen. So was ist mir tausendmal lieber als diese überteuerten Angeber Restaurants!
Höchst amüsant wurde es dann auch noch, denn eine hübsche, süße, sehr flinke und nette, ca. 20 jährige Kellnerin wurde von einem ebenso netten, jungen Burschen umschwärmt; offenbar versuchte der seit längerem bei ihr zu landen und kennen sie sich schon einigermaßen gut, aber aus irgendeinem Grund hat sie ihn wohl bisher hingehalten. Aber heute lies er sich nicht mehr abwimmeln und schließlich wurde auch ihr bewusst, was uns Zuschauern längst unübersehbar klar war: nämlich das die beiden schwer ineinander verknallt sind und anscheinend auch gut zusammen passen. Schließlich gab sie unter johlendem Beifall der Anwesenden nach und fiel ihm um den Hals, küssten sie sich so leidenschaftlich, liebevoll, süß und strahlend glücklich, dass jeder Mensch mit Herz nur zustimmend lächeln kann…, auch wenn deswegen vielleicht das eigene Essen etwas zu spät und nicht mehr ganz heiß serviert wurde! *schmunzel* Niemand meckerte, alle Gäste fanden es einfach toll und nickten zustimmend.

Am Nachmittag besuchten wir bester Laune den Peanut Island Park: Dieses schöne, kleine Insel liegt in der Mitte von dem Intracoastal Waterway zwischen West Palm Beach und Riviera Beach. Wenn du kein eigenes Boot hast, miete dir ein Kajak an der Marina in der Nähe oder kaufe ein Wassertaxi Ticket von Captain Joe's (10$ pro Person). Wer mal etwas schnorcheln will, ohne groß eine (teure) Schnorcheltour zu buchen, ist auf Peanut Island genau richtig! Man kann die kleine Insel umwandern, schwimmen oder schnorcheln. Schnorchelsachen muss man selber mitbringen, da es keinen Verleih gibt. Gegen Mittag kommt die Flut und wird das Wasser zum Schnorcheln etwas trüb; am Nachmittag ist es meist besser zu Schnorcheln und man sieht an den Steinen sehr viele farbenfrohe Fische! Es ist nicht tief und somit für Kinder sehr gut geeignet! Eine Kühlbox mit Getränken und Essen ist empfehlenswert, da es dort keinerlei Shop oder Lokal gibt. Aber es gibt auch öffentliche Toiletten und Duschen, sowie große, überdachte Picknickbereiche entlang der östlichen Küste und viele Grillplätze. Ein Besuch lohnt sich wirklich und macht Spaß!
Am Abend waren wir auf einer Art Künstler Vernissage mit hübsch gemalten Acrylbildern im Stil der Sixties; mehrere weibliche und männliche Models, nach deren Abbild die Künstlerin die Bilder gemalt hatte, alles Amateure und Studenten, waren ebenfalls dort; allesamt clevere, attraktive und sehr selbstbewusste junge Menschen in den Zwanzigern. Gegen 23 Uhr endete der offizielle Teil und wurde privat weiter gefeiert, wozu auch wir und einige, wenige andere Besucher eingeladen wurden. Es wurde ein ziemlich locker – lustiger Abend, genauer gesagt Nacht, mit interessanten Typen, die sich für meinen Geschmack nur ein bisschen zu sehr selbst für die Avantgarde halten; aber eine gewisse, sich selbst überschätzende Arroganz ist ja auch ein Vorrecht junger Leute; wir hatten jedenfalls Spaß und insgesamt war es ein angenehme Party.

Ich machte gegen Ende noch ein Promo Shooting für die Künstlerin, welche smart ziemlich genau weiß wie sie Aufmerksamkeit erregen kann; eines ihrer selbstbewusst, weiblichen Models, eine attraktive Rothaarige posierte Nackt vor dem Bild auf welchem sie verfremdet gemalt wurde. Ein ziemlich reizvoller Anblick, dass muss ich schon zugeben! *grins*



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Palm Beach: Nora & Bill & unerfreuliche Verwicklungen


“Dein Boot: ein schwankendes, vom Wind getriebenes,
Stückchen Freiheit!”
„Die letzten Freiheiten dieser Welt, liegen da draußen!“


Florida, Palm Beach: Nora & Bill & unerfreuliche Verwicklungen
Ortszeit: 15:28 | 21 Mai 2014
Die neuen Gäste pennten nach dem offenbar sehr anstrengenden, umständlichen Flug mit mehrmaligem umsteigen, bis in den Mittag durch; wieder munter begrüßten sie uns alle noch mal leicht entschuldigend und packten Gastgeschenke aus der Karibik aus. Bill ist ein alter Geschäftsfreund, Unternehmer, Agent und Fotograf aus der Model Branche und vergnügt sich schon seit Jahren mit wechselnden Geliebten auf seiner Yacht, irgendwo in der Karibik. Derzeit liegt sein Boot in einer Werft und muss umfangreich überholt werden, weshalb er für diese Zeit gerne zu uns kommen wollte, auch weil wir uns seit mindestens fünf Jahren nicht mehr gesehen hatten.
Seine aktuelle Flamme Nora, „meine heiße, schwarze Perle“ wie er sie gerne nennt, ist eine feurige Jamaikanerin mit explosivem Temperament und die beiden scheinen sich verdammt gern zu haben; das merkt man irgendwie gleich, so wie sie miteinander umgehen, auch streiten bis die fetzen fliegen, um danach lautstark „Versöhnungs-„ Liebe zu machen usw. *grins* Mein Typ wäre dieser ziemlich anstrengende Vulkan von einer Frau gewiss nicht, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und: „wohin die Liebe fällt?!“, wie man so sagt. Menschlich scheint sie sehr Ok und auch ziemlich fleißig zu sein und wenn ich es richtig verstanden habe, sind sie bereits deutlich über drei Jahre zusammen; also deutlich länger als eine kurze Urlaubsliebelei, wie sie in vielen karibischen Häfen vorkommen.
Bill möchte auch das ich ein sexy – erotisches Shooting mit Nora mache; als ehemaliger Profi ähnlich wie ich, weiß er das es manchmal nicht so gut ist, wenn der Geliebte oder Partner auch derjenige ist, der die Fotos schießt. Damit sich eine Frau so zeigt und benimmt und auf den Fotos „wirkt“ wie es sein sollte, ist es häufig recht nützlich wenn das Shooting mit einem fremden Fotografen gemacht wird. So ähnlich wie ich z. B. generell immer dagegen bin, dass der Freund / Geliebte / Partner oder gar Ehemann beim Shooting mit dabei ist! Warum? Logischerweise benimmt sich niemand so „locker“ wie es möglich und sinnvoll wäre, auch kein Profi Model, wenn eine vertraute Person dabei ist. Wir alle haben doch unterschiedliche Gesichter, zeigen uns der fremden Welt gegenüber so, den Freunden anders, Eltern oder Partnern wiederum unterschiedlich usw. Daher sind bei Profis während einem Shooting praktisch niemals die Freunde der Models anwesend, auch nicht im umgekehrten Fall bei einem männlichen Model und seiner Freundin. Das macht schon viel Sinn und deshalb verstand ich Bill´s Vorschlag ich solle allein mit Nora Shooten auf Anhieb.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen an Bord, legten sich Nora und Summer an den Strand; Bill vertiefte sich in die Unterlagen des Trawler um zukünftig seine Funktionen gut zu kennen und mich beim Rudergehen ablösen zu können. Mandy und ich gingen in die Stadt, wo sie ein neues Outfit für sich und ein paar Shorts für mich kaufen wollte; bevor mir das Girl irgendwas „hübsches, aber unpraktisches und / oder unbequemes kauft, wie Frauen es gerne tun, wollte ich lieber dabei sein und mir etwas Passendes aussuchen! *grins*
Mandy ist jedoch beim Shopping erstaunlicherweise nicht so Frauentypisch unterwegs, soll heißen: den armen Mann durch 20 Geschäfte schleifen, überall mindestens X verschiedene Sachen anprobieren und schließlich endlich im ersten Laden dann doch das zu kaufen, was man(n) schon zwei Stunden zuvor gekauft hätte. *lach* Sie entscheidet sich ziemlich schnell und auch nach durchaus vernünftigen, praktischen Gesichtspunkten, nicht nur nach „oh ist das hübsch!“ Nur deshalb ging ich mit, denn ansonsten halte ich einkaufende Frauen nicht aus!


Danach wollten wir einen Cafe, Kuchen oder Eis und Erfrischungsdrinks in einem hübschen Terrassen Cafe nehmen; dort fiel mir aber ein Mann auf, wegen dem ich uns ganz an die Seite, möglichst weit weg von ihm, dirigierte: ca. 40, militärischer Kurzhaarschnitt und der durchtrainierter Körper eines aktiven oder Reserve Marine. Mandy guckte mich leicht überrascht fragend an, als ich sie so streng und keinen Widerspruch duldend, an diesen eigentlich etwas ungünstigen Platz schob, obwohl bessere Tische frei waren?
„Schau nicht so auffällig hin…, aber guck mal kurz zu diesem Mann nahe dem Eingang! Was fällt dir auf?“ Sagte ich.
„Was…, ach der…; hm, gutaussehender, durchtrainierter Typ; vom Militär denke ich, wieso?“ Schaute sie sich unauffällig den Kerl an.
„Und wo und wie er da sitzt, was sagt dir das?“ Meinte ich und hatte durchaus die Absicht dem Mädel etwas beizubringen, was ihr alleine in Zukunft vielleicht mal nützlich sein könnte.
„Hm…, keine Ahnung, ich weiß nicht was du meinst, außer das er ein bisschen…, äh, verkrampft da hockt?“ Rätselte die clevere Süße.
„Also pass auf: er sitzt genau dort, wo niemand hinter ihn kommen kann und hat alles vor sich genau im Blick; was dir leicht verkrampft vorkommt, ist eine typische Bereitschaftshaltung aus welcher er blitzschnell reagieren könnte; das zum Wetter unpassende Hemd trägt er so, dass er darunter unauffällig eine Waffe verbergen kann… und ich wette mit dir, das er auch eine dabei hat;  beim Griff zu seinem Cafe und anderen Getränkt wendet er keinen Sekundenbruchteil den Blick von seiner Umgebung ab und schaut nicht, wie die allermeisten es täten, auf seine Tasse; außerdem ist er offensichtlich Rechtshänder, ergreift das Getränk aber mit links! Mehrere Möglichkeiten bieten sich an: Militär im Sondereinsatz…, doch was sollte das an einem Platz wie hier sein? Ex Militär und jetzt Bulle oder Privatdetektiv bei einem Einsatz, eine Observation oder so? Ex Militär und jetzt Verbrecher, allein oder in einer Organisation, beim beobachten eines Zielobjekt, beim Schmiere stehen oder auch kurz davor irgendeine Schweinerei anzustellen! Jedenfalls, und darum geht es eigentlich: ein mit Vorsicht zu genießender Typ und je näher man sich bei ihm befindet, desto gefährlicher könnte es werden. Deshalb am Besten ganz weitergehen oder sich wie jetzt möglichst weit entfernt von ihm setzen, sorgfältig die Umgebung und das Verhalten der Leute im Auge behalten, denn es könnte jederzeit etwas Unangenehmes passieren! Verstanden?“ Erläuterte ich ihr leise.


„Oh… interessant und jetzt wo du es sagst, kommt er mir auch ziemlich komisch vor!“ Guckte Mandy leicht aufgeregt; aber natürlich kann sie sich wie alle unerfahrenen, leichsinnigen, gutgläubigen und anständigen jungen Menschen gar nicht wirklich vorstellen, wie gefährlich so was werden könnte. Wenn hier z. B. gerade eine Räuberbande einen ansässigen Juwelier ausnimmt und er schmiere sitzt, könnte es sein das sie bei der Flucht wild um sich ballern und unbeteiligte Unschuldige erwischen! Alles schon vorgekommen! Ich rief per Handy den Notruf an und meldete meine Beobachtungen, woraufhin hier in diesem von reichen Leuten bevölkertem und deshalb von der Polizei sorgfältig überwachtem Palm Beach, tatsächlich binnen weniger Minuten langsam beobachtend ein ziviler Streifenwagen vorbei rollte.
Dieses Auto bemerkte „der Typ“ aber sogar schon vor mir, warf einen Geldschein auf den Tisch, damit niemand Zechpreller schreit wenn er jetzt blitzschnell um die Ecke verschwindet. Von der anderen Seite des Platzes näherte sich eine uniformierte Streife und nachdem diese sich auch umgeschaut hatten, rief mich die Lady vom Notruf zurück und bat, ich solle mich diesen zu erkennen geben und eine Aussage machen. *seufz*
Am Abend gingen wir aus und Bill bestand typischerweise darauf, uns alle zu einem tollen Einstand Abendessen einzuladen; danach gingen wir satt und zufrieden den Mädels zuliebe tanzen und Party „machen“, landeten erst weit nach Mitternacht in den Betten…



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Beach Party & Harriet Himmel Theater


“Dein Boot: ein schwankendes, vom Wind getriebenes,
Stückchen Freiheit!”
„Die letzten Freiheiten dieser Welt, liegen da draußen!“


Ortszeit: 15:25 | 20 Mai 2014
Den Sonntag verbrachten wir bis spät Abends auf einer recht umfangreichen BBQ Beach Club Party, wohin uns Summer mitgenommen hatte; wir wussten gar nichts davon und wären somit sonst nie dorthin gekommen. Für meinen Geschmack war es ein bisschen zu voll, zu laut und wurde zuviel Alkohol von den fast ausschließlich jungen Leuten um die 20 konsumiert. Aber es war auch recht lustig und für das genießende Männerauge gab es massenweise sexy Girls in knappen Bikinis usw. *grins* Dennoch setzte ich mich gegen 2130 Uhr ab und überlies der Jugend gerne das Feld. Summer kam auch mit, da sie noch vor Mitternacht ihre Sachen aus der Villa wo sie Housesitter gespielt hatte, holen wollte. Die Eigentümer kommen gegen 23 Uhr von ihrer Reise zurück und bringen kleine Kinder mit, welche Summer später nicht noch mal stören möchte wenn sie ihre Sachen holt. Mandy schloss sich uns auch an und meinte, die Nacht zuvor, wo sie doch über den Durst gefeiert hatte, reicht ihr erstmal für die nächste Zeit. Jamie und Jeff powerten aber noch voll ab und offenbar hat es zwischen den beiden auch ein bisschen gefunkt; die zwei kamen erst gegen fünf Uhr Morgens zurück an Bord. *schmunzel*
Unabhängig davon mussten die beiden uns Montag auch plangemäß verlassen und wieder in ihre jeweiligen Heimatorte zurück, während Summer also bei mir eingezogen ist. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir den süßen Frechdachs Jamie und den fleißigen, anständigen Jeff, der sie heftig anhimmelte; ich glaube die zwei haben die Nacht, respektive den Morgen auch gemeinsam im Bett verbracht, was ihnen natürlich von Herzen vergönnt sei. Allerdings fürchte ich die diesbezüglich ziemlich lockere Jamie hat das „nur so“ aus Spaß und als Abenteuer gemacht, während der brave Jeff richtig verknallt zu sein scheint und somit vermutlich die nächste Enttäuschung nach Mandy wird einstecken müssen. Nun ja, an sich ganz normale Liebesverwirrungen junger Menschen; mit 19 halten die sich natürlich für erwachsen, sind in Wahrheit aber doch noch halbe Kinder oder bestenfalls halb erwachsene Jugendliche.


Im Gegensatz dazu zog die offensichtlich sehr erfahrene, sehr coole Summer völlig ungeniert und ungefragt sofort in meine Kabine und teilt somit mein Bettchen, einfach weil sie Lust dazu hatte; und obwohl ich nicht im Geringsten versucht hatte, die interessante Schönheit irgendwie anzumachen, schien sie es für absolut selbstverständlich zu halten, genau das zu tun! *schmunzel* Das passt zu ihr und kenne ich ganz ähnlich tickende Girls, gerade auch aus der Modelbranche, zu genüge. Wer meint diese wären „Schlampen“ irrt sich gewaltig und verharrt auch nach rund 50 Jahren weiblicher Emanzipation noch in sehr dummen Machodenken, was leider viele Kerle tun, so in dem Sinne von: wenn ein Kerl mit vielen Girls in Bett geht ist er ein toller Hecht und hält sich selbst dafür; wenn Frauen das selbstbewusst auch tun, sind sie Schlampen usw.
Oh Nein! Viele selbstbewusste, junge Frauen von heute nehmen sich einfach die gleichen Rechte wie Männer und tun wozu sie Lust haben oder was sie gerade mal reizt. So wie Summer sich auch mal „just for Fun“ von einem „europäischen Fotografen“ aufnehmen lassen will, so scheint sie schlicht Lust dazu zu haben, es auch mal mit einem „europäischen, älteren Gentlemen“ im Bett zu versuchen…, und warum auch nicht?! Wegen der immer noch weit verbreiteten, scheinheiligen Doppelmoral der westlichen Gesellschaften verheimlichen die meisten das natürlich nach Möglichkeit. Doch in Wahrheit sind sie einfach junge Frauen mit den ganz normalen, körperlichen Bedürfnissen einer solchen. Was tut also z. B. ein ständig um die Welt jettendes Model, wenn es weit von Zuhause und ihrem eventuell vorhandenen, festen Freund entfernt ist und das dringende Bedürfnis nach etwas liebevoller Zärtlichkeit oder auch „nur“ nach purem Sex verspürt? Sie nimmt sich einen Mann und hat meistens auch viel Spaß dabei.
„Gefährlich“ wird es erst wenn jemand in eine Art Alkohol und Drogen getrübte Party- und Sexsucht verfällt, was durchaus gar nicht so selten vorkommt. Summer aber ist dieser Typ offensichtlich nicht, sondern ganz einfach nur eine selbstbewusste, junge Frau die weiß was sie will und dann auch mutig das tut, was sich viele nie trauen würden. Insgeheim träumen zwar viele davon auch mal so selbstbewusst und frei zu leben, wirklich realisieren tun das aber die wenigstens. Kann ich gut verstehen, denn als junger Mann hätte ich mich das vermutlich auch nicht getraut und wollte dies eigentlich auch gar nicht. Und selbstverständlich ist es dann doch so, dass die allermeisten Girls, aber auch Jungs, letztlich doch von der großen, einzigen, immerwährenden Liebe träumen, das „Treu sein“ für extrem wichtig halten, usw.


Den Nachmittag verbrachten wir mit erst ein bisschen aufräumen und putzen, gingen danach an den Strand faulenzen und besuchten Abends zu einem guten Essen das „Breakers“ und in dieser riesigen Hotelanlage das „Echo“; dieses bietet ausgezeichnete japanische Küche, vor allem SUSHI & SASHIMI zu allerdings auch ordentlichen Preisen, die jedoch noch akzeptable sind; immerhin gibt es sehr gute Qualität und einen gut funktionierenden Service, in einem sehr angenehmen Ambiente.
Leider, das finde ich in amerikanischen Restaurants immer ziemlich nervend und auch den Spaß verderbend, kann man nicht gemütlich sitzen bleiben und den Abend genießen; während der Hauptbetriebszeit wird erwartet das du Reservierst, pünktlich Platz nimmst, isst, trinkst und dann auch relativ zügig den Platz wieder für die nächsten frei machst; außerdem sind die Öffnungszeiten meist wirklich nur auf die typischen Standard Essenszeiten knapp begrenzt, hier z. B. auf 5:00 p.m. - 9:30 p.m. Für Europäer die daran gewöhnt sind auch mal irgendwo nach Lust und Laune ohne Reservierung einzukehren und in lustiger Runde bis weit in die Nacht sitzen zu bleiben und weiter zu feiern, ist es doch ziemlich abtörnend, wie nach Fahrplan Essen gehen zu sollen oder müssen. Mann muss danach in Nachtlokale wechseln, aber selbst dort, z. B. im „HMF“ dieser luxuriösen, großen Hotelanlage, sehen die Zeiten dann so aus: 5:00 p.m. - 1:00 a.m, food served until 11:00 p.m.
Für jemand wie mich, der z. B. Tapas Bars in Barcelona liebt, wo man auch morgens um 03 Uhr noch Köstlichkeiten in lockerer Runde bekommen kann, ist das US Amerikanische Restaurantsystem stets etwas unerfreulich. Egal, wir hatten trotzdem Spaß und kamen auch noch mit zwei sympathischen Paaren ins Gespräch, mit denen man sich angeregt und gut über viele Sachen unterhalten konnte.


DIENSTAG wurde tagsüber kräftig eingekauft um die Vorratsräume wieder zu füllen und getankt; letzteres wäre noch nicht unbedingt notwendig gewesen, doch gab es ein günstiges Angebot für Diesel und so nahm ich die 830 Gallonen gerne mit.
Am Abend, frisch und schick gemacht, besuchten wir um 19 Uhr die Vorstellung „Music for the Mind“ im Harriet Himmel Theater:
„Details: Our May concert will feature the Faith's Place Center for Education. With a motto that states, "Preparing Young Minds for the Future" Faith's Place is sure to grab any listener's attention with its eclectic approach to express music in a variety of ways with smooth calypso sounds and rhythmic patterns that will have the audience clapping their hands and tapping their feet!“
Nun ja, es war durchaus unterhaltsam, aber auch nicht gerade mitreißend und toll; guter Durchschnitt und ganz netter Zeitvertreib eben, nicht mehr und nicht weniger. Mandy gefiel es aber sehr gut und das ist doch auch schön.
Danach gingen wir noch ein wenig tanzen und in eine Cocktailbar, als sich überraschend Bill auf meinem Handy meldete. Bill und Nora sind neue Gäste, die aber erst morgen erwartet wurden. Sie haben jedoch eine umständliche Flugreise hinter sich und landeten bereits in der Nacht hier. Egal, sind sie halt ein paar Stunden früher dran, macht doch auch nichts… *smile




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