Bodensee, Zeppelinmuseum Friedrichshafen und weibliche Reize

 

#26.04.22 – Bodensee, Zeppelinmuseum Friedrichshafen und weibliche Reize

»Lass dich bloß nicht stören…« grinste ich amüsiert und mit jener typisch männlich-ästhetischen Freude über den Anblick, der sich mir in diesem Moment bot. Laura machte am Morgen und direkt nach dem Frühstück, gerade splitternackig ihre übliche Gymnastik mit einem Trainingsreifen, was selbstverständlich bei einer so hübschen, jungen Frau, mit ihrer perfekt gertenschlanken Figur, ein höchst reizvoller Anblick war. Draußen präsentierte sich das Wetter unterdessen eher durchwachsen; mit gerade einmal 13 Grad war es im Freien reichlich frisch, wobei sich strahlender Sonnenschein und schnell vorbeiziehende, graue Wolkenfelder in stetigem Wechsel unermüdlich ablösten.

»Guck nicht so gierig!« schmunzelte sie mit einer kleinen, aber deutlichen Spur weiblicher Selbstzufriedenheit, während sie ihre anspruchsvollen Übungen ohne Unterbrechung fortsetzte. Sie tut wirklich viel dafür, sich fit und bestens in Form zu halten, und ein solcher Anblick muss auf jeden Mann unvermeidlich erregend und verlockend wirken; auch wenn wir beide gerade erst vor einer guten Stunde, wie immer wunderschön sinnlich-verspielt, ausgiebig Liebe gemacht hatten.

»Wie könnte ich bei einem solch entzückenden Anblick bitteschön anders gucken? Du verlangst schlichtweg Unmögliches von mir, meine Liebe!« grinste ich noch ein Stück breiter und schlürfte dabei genüsslich an meinem frischen, herrlich dampfenden und aromatischen Kaffee.

»Na gut, wenn du nicht anders kannst… huch, o Schreck, ich muss mich ja jetzt total beeilen! Es ist schon so spät, geh mir aus dem Weg, ich muss dringend unter die Dusche!« lächelte sie plötzlich sichtlich gehetzt und stürmte flink an mir vorbei ins Badezimmer. In kaum einer halben Stunde wollte und musste sie schließlich mit einem befreundeten Nachbarn nach Freiburg zur Universität fahren, wo ab 11 Uhr eine wichtige Vorlesung stattfand, die sie auf gar keinen Fall verpassen wollte.

Also ging ich pflichtbewusst aus dem Weg und suchte mir draußen auf der windgeschützten Balkon-Terrasse ein ruhiges Plätzchen, um in Ruhe eine zu rauchen. Irene und Erika waren bereits vor geraumer Zeit von Onkel Ernst abgeholt worden, um ein gerade frei gewordenes Ferienhaus gründlich zu putzen und für die nächsten Gäste vorzubereiten. Jörg war ebenfalls bereits wieder intensiv mit seinem komplizierten Programmieren beschäftigt, und wo genau Marina gerade im Haus herumlief, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Im Moment schien die Sonne wieder kräftig durch Wolkenlücken, und ihre warmen Strahlen wärmten mich spürbar auf, sodass der etwas ungemütliche, kühle Nordostwind kaum störte; er wehte ohnehin nur mäßig, und die Hauswände hinter mir lenkten ihn quasi schützend um mich herum.

Nachdem die Zigarette geraucht und der Kaffee vollständig ausgeschlürft war, ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, Nackedei Laura noch ein bisschen im Bad zu betrachten, ihr beim Duschen zuzuschauen und ihr anschließend beim Abtrocknen mit sanften, flinken Händen ein wenig behilflich zu sein, hoho.

 

»Aaaahihi… nimm sofort deine Pfoten DA weg!« lachte sie gleichzeitig amüsiert, ein bisschen gehetzt, um endlich fertig zu werden, aber auch sichtlich fraulich erfreut über meine zärtlichen Berührungen an den besonders empfindlichen Stellen ihres entzückenden Körpers.

»Muss ich wirklich…?« seufzte ich mit einem übertrieben tiefen Seufzer und setzte dazu meinen besten, vermeintlich enttäuschten Dackelblick auf.

»Allerdings! Ich glaube, Jürgen fährt gerade draußen vor dem Haus vor, hörst du das Motorengeräusch auch?«

»Ja, scheint leider so zu sein, Mist aber auch!« ging ich mit einem bedauernden Lächeln auf Sicherheitsabstand. Jürgen ist der nette Nachbar, nur wenige Jahre älter als Laura, der heute ebenfalls nach Freiburg musste, um dort irgendetwas Wichtiges zu erledigen. Da bot es sich natürlich an, dass sie einfach bei ihm mitfuhr, und er freute sich sichtlich über die reizende Gesellschaft bei der knapp über einstündigen Fahrt durch die frühlingshafte, blühende Landschaft.

Ich ging nach unten, um ihn kurz zu begrüßen und vielleicht noch mit einem schnellen Kaffee zu versorgen, falls er Zeit und Lust hatte, während Laura sich oben schnell fertig herrichtete. Doch Marina hatte ihn bereits völlig locker abgefangen und begrüßt; sie plauderte leicht flirtend mit ihm in der Küche, wo sie gemeinsam je ein Glas frisch gepressten Saft tranken. Er war darüber selbstverständlich ebenfalls sehr erfreut und himmelte sie fast schon ein kleines bisschen an.

Marina ist zwar zweifellos schön, jedoch nicht auf eine wirklich markante oder so auffällige Art wie so manche, strahlende Superschönheiten; aber sie besitzt diese gewisse, sehr charmant-reizvolle Ausstrahlung, der sich männliche Wesen kaum entziehen können. Das war mir ja schon beim ersten Kennenlernen in der Baden-Badener Bar direkt aufgefallen. So etwas kann man nicht wirklich lernen; manche Frauen haben es einfach im Blut, und andere eben nicht.

Wir plauderten noch kurz, bis Laura schließlich perfekt hergerichtet erschien, dann verabschiedeten sie sich auch gleich und wollten zügig losfahren. Ich setzte mich zunächst an meinen Laptop, um meinen üblichen Routinekram in etwa zwei Stunden konzentriert zu erledigen. Mit Jörg muss ich aktuell nicht direkt zusammenarbeiten; er ist vollauf damit beschäftigt, meine Vorgaben, die wir letzte Woche gemeinsam ausgearbeitet hatten, nun erst einmal in einen möglichst stabil funktionierenden Programmcode umzusetzen. Erst wenn er damit fertig ist, werden wir die neuen Funktionen zusammen sorgsam prüfen und wenn alles so »flutscht«, wie es soll, folgt der nächste gemeinsame Arbeitsschritt unseres Geschäftsprojektes.

Kurz vor 11 Uhr war ich mit meinen Aufgaben fertig und ging Marina im Haus suchen, was mich erneut mit verflixt reizvollen Anblicken belohnte, als ich sie schließlich fand. In reichlich durchsichtigen, zarten, roten Dessous aus feiner Spitze, bestehend aus einem BH und einem passenden Slip, machte auch sie gerade ein bisschen Gymnastik für ihre Figur. Als Mann, der Frauen nur zu gern bewundert, und als leidenschaftlicher Fotograf weiblicher Schönheit kann man doch gar nicht anders, als das mit erfreuten Blicken ausgiebig zu genießen!

 

»Fertig mit deinem ganzen Zeug?« beendete Marina ihre sportlichen Verrenkungen und schaute mit so einem gewissen, rätselhaft weiblichen Blick fast schon ein wenig nachdenklich in meine Richtung.

»Ja, für heute erst einmal. Und du? Noch mitten im Training oder auch schon so weit fertig?«

»Noch nicht ganz, aber auf die letzten zehn Minuten kommt es jetzt auch nicht mehr an; wieso fragst du, hast du etwa was Bestimmtes vor?«

»Ich dachte mir, wenn du Lust hast und dich ein wenig dafür interessierst, könnten wir einen Ausflug zum Zeppelinmuseum in Friedrichshafen machen; was meinst du dazu, Marina?« ließ ich meine Augen genüsslich über ihre kaum bedeckten, fraulichen Formen wandern, während ich auf ihre Antwort wartete.

»Du… bist echt ein voll ungewöhnlicher Typ!« schmunzelte sie leicht und schüttelte fast schon ungläubig den Kopf.

»Ach ja, weshalb denn eigentlich?«

»Jetzt bin ich schon ein paar Tage hier und wir wollten doch eigentlich auch shooten. Normalerweise können es Fotografen und Männer kaum abwarten, drängen mich regelrecht dazu, mich endlich auszuziehen oder zumindest bekleidet vor der Kamera zu posieren. Du hingegen…, du hast überhaupt keine Eile, schießt nur ab und zu ein paar lockere Snapshots von mir und…, haha, das ist halt einfach ungewöhnlich.« lachte Marina überlegend und sichtlich neugierig.

»Ach so ist das; kennst du denn nicht den alten Spruch: Gut Ding will Weile haben?!« schmunzelte ich gelassen. »Nun ja: Erstens haben wir doch überhaupt keine Eile, und zweitens geht es uns doch eher um das Shooten zum reinen Spaß; ich habe dich schließlich nicht als Profi-Model mit fester Gage gebucht, um eine ganz bestimmte Fotoserie unter Zeitdruck zu produzieren.«

»Yup, kenne ich natürlich, aber trotzdem! Ich wohne und esse hier bei euch kostenlos, wenn wir ausgehen, bezahlst du alles für mich, und wir sind doch schließlich keine uralten, guten Freunde. So schnell würde mir kein anderer Mann und schon gar kein Fotograf einfallen, der das alles so locker sieht und mich nicht sofort auffordern würde, möglichst oft und freizügig für ihn zu posieren.« schaute sie wieder nachdenklich aus ihren ausdrucksstarken, dunklen Augen direkt in meine.

»Ach komm schon, du bist doch viel zu clever, Marina! Hast du etwa ernsthaft erwartet, ich wäre einer von diesen »Los, zieh dich endlich aus, zeig deine geilen Titten!«-Typen?« grinste ich amüsiert über ihre direkte Art.

»Nein, haha, dass du ein echter Gentleman bist, merkte ich schon damals in der Bar, obwohl du… haha… da auch schon ziemlich oft und verdammt intensiv in mein Dekolletee geglotzt hast!« lachte sie auf diese ganz eigene, sehr charmante Weise.

»Das war und ist ja nun mal auch ein sehr reizvolles Dekolletee, hoho!« glotzte ich nun gespielt übertreibend auf ihre schönen Brüste in dem so durchsichtigen BH, dass sich die dunklen Spitzen ihrer Warzen deutlich sichtbar darunter abzeichneten. Marina ist nicht so geradezu teenagerhaft gertenschlank wie Laura oder Irene, sondern deutlich fraulicher geformt; eben genau so, wie man sich eine schöne, sportlich fitte junge Frau Anfang zwanzig vorstellt, die sich auch als Model regelmäßig Geld dazu verdient und sich dementsprechend bestens in Form hält.

Und zudem besitzt sie eben jene schon beschriebene, sehr fotogen-charmante und verlockende Ausstrahlung, dieses undefinierbare »gewisse Etwas«, wie es manche Frauen einfach von Natur aus mitbringen. Das macht ihren ganz besonderen Reiz aus, mit dem sie auch so manche, deutlich auffälligere Schönheit locker übertrumpfen kann. Typischerweise kann man das kaum mit bloßen Worten beschreiben; das ist in guten Fotos bestenfalls ein bisschen zu erahnen, aber nur wirklich zu fühlen, wenn man sie persönlich kennenlernen darf.

»Ich weiß es ja…« schmunzelte sie fraulich zufrieden über meine Reaktion. »…he, was hast du eigentlich gerade so intensiv überlegt?«

»Ach, eigentlich nur…« erzählte ich ihr haarklein das eben Beschriebene, und natürlich amüsierte sie das noch mehr; aber ich bemerkte auch Blicke von ihrer Seite, die eindeutig ein stetig steigendes Interesse an mir als Mann verrieten. Dass wir uns nicht gerade unsympathisch sind und sogar ein paar deutliche Männlein-Weiblein-Schwingungen zwischen uns in der Luft liegen, war ja sogar schon damals in der Bar zu bemerken, wo sie eigentlich hauptsächlich professionell ihre Arbeit erledigte.

»Du bist mir vielleicht ein Spinner, haha! Aber ein wirklich liebenswert romantischer, netter und verdammt kluger Spinner! Gibt es eigentlich irgendetwas auf dieser Welt, worüber du nicht sofort so analytisch nachdenkst?«

»Nicht wirklich viel!« zwinkerte ich ihr zu. »Also, wie sieht es nun aus? Hast du Lust auf den Ausflug nach Friedrichshafen?«

»Ja, sehr gern sogar; ich habe zwar überhaupt keine Ahnung davon, aber das Zeppelinmuseum würde ich mir wirklich gern einmal anschauen. Doch was ist eigentlich mit Jörg? Lassen wir den armen Kerl hier einfach so alleine hocken?«

»Na klar, was denn sonst?! Störe niemals einen echten Nerd, wenn der gerade intensiv am Programmieren ist! Das würde er in diesem Stadium nur als völlig unwillkommene Unterbrechung empfinden.« grinste ich, und Marina ging sich erst einmal im Bad nach der Gymnastik frisch machen und zog sich dann für unseren Ausflug fertig an.

 

Kurz nach 12 Uhr fuhren wir im strahlenden Sonnenschein los, und ich steuerte zunächst die bereits über Google ausgesuchte italienische Trattoria Bella Vista Friedrichshafen in der Seestraße 12 an, die direkt an der belebten Uferpromenade liegt. Vor allem ich hatte große Lust, mal wieder etwas anderes als die klassische schwäbische Küche zu essen, und Marina mag italienisches Essen ebenfalls sehr. Von dort aus konnten wir später auch ganz leicht zum nahegelegenen Zeppelin-Museum schlendern und mussten das Auto nicht extra umparken.

Da man das Restaurant nicht direkt mit dem Wagen anfahren kann und in diesem gesamten Altstadtbereich ohnehin nur sehr schwer Straßenparkplätze zu finden sind, empfiehlt es sich, gleich ein Parkhaus anzusteuern. Ich wählte das nur wenige Fußminuten entfernte Parkhaus Am See in der Karlstraße 19. Das ist ein erfreulich sauberes und helles Parkhaus mit angenehm großen Parkplätzen, aber die Ein- und Ausfahrt ist leider recht eng geraten; mit besonders großen Autos oder breiten SUVs ist hier definitiv Vorsicht geboten. Die Einfahrtshöhe beträgt maximal 2,00 Meter. Es gibt dort 327 Stellplätze sowie 8 E-Auto-Ladepunkte mit jeweils 22 kW Leistung. Der Kostenpunkt liegt von 7 bis 20 Uhr bei 1,20 € je angefangene 30 Minuten, während man von 20 bis 7 Uhr nur 0,80 € je angefangene Stunde bezahlt; das Tagesmaximum liegt bei 17,00 €. Mit der sogenannten »GRÜNEN KARTE« kann man sogar bis zu 40 % Ermäßigung erhalten.

Das sich über zwei Stockwerke erstreckende Bella Vista bewirbt sich selbst als Anbieter hausgemachter italienischer Küche vom Feinsten. Auf ihrer Speisekarte findet man eine breite Auswahl wie Pizza, Pasta, Gnocchi, frische Salate, Antipasti sowie Steaks, Fleischgerichte, Fisch und Meeresfrüchte. Bei den meisten Pastagerichten kann man zudem flexibel zwischen Spaghetti, Fusilli, Tagliatelle oder Rigatoni wählen. Dazu passt natürlich hervorragend ein italienischer Wein oder ein lokales Bier. Geboten wird täglich Mittagessen, ein spezieller Mittagstisch und natürlich Abendessen.

Auf Google werden sie im Schnitt mit guten 4,4 Sternen bewertet, was ich nach unserem Besuch als absolut angemessen bezeichnen würde. Das sehr freundliche, hilfsbereite und offensichtlich gut ausgebildete Personal kümmert sich um die Gäste in einem gemütlichen Ambiente drinnen oder auf der schönen Außenterrasse direkt an der Uferpromenade. Die Speisen sind typisch italienisch, sehr lecker und werden in nicht zu knappen Portionen serviert. Sie stellen tatsächlich vieles selbst her, wie zum Beispiel die klassischen Pasta-Sorten. In der Hochsaison sind zu den Haupt-Essenszeiten Reservierungen zu empfehlen, denn das Lokal ist offensichtlich sehr beliebt und meistens gut besucht.

Das Preisniveau empfinde ich als absolut fair für die heutige Zeit. Bereits für 15 bis 20 Euro kann man dort zusammen mit einem Getränk satt werden. Wer jedoch lieber ausgiebiger mit Vor- und Nachspeise schlemmt und dazu einen guten Wein trinkt, sollte etwa 30 bis 50 Euro pro Person einplanen. Geöffnet haben sie täglich durchgehend von 11:30 bis 22:00 Uhr. Es ist vielleicht kein absolutes Top-Gourmet-Restaurant, aber definitiv richtig gut, und es wird von der Eigentümerfamilie mit viel Herzblut betrieben. Alles, inklusive der Toiletten, war bei unserem Besuch pikobello sauber. Somit waren wir beide rundum zufrieden und schlemmten delikat für jeweils rund 33 Euro. Da sich unser Kellner wirklich auf eine sehr sympathische Art um uns bemühte, gab ich mit Trinkgeld schließlich glatte 80 Euro für uns beide aus.

»Weißt du eigentlich gar nichts über die Geschichte der Zeppeline, oder vielleicht doch ein kleines bisschen?« fragte ich Marina während des Essens neugierig.

»Ich habe irgendwo mal von einem gewissen Graf Zeppelin gehört, kenne die Bilder von Luftschiffen und sah sogar mal einen echten am Himmel schweben, aber das ist auch schon alles; also weiß ich eigentlich so gut wie gar nichts darüber.« lächelte sie entwaffnend ehrlich.

»Ok, dann hör mir mal kurz zu, ich gebe dir eine kleine Zusammenfassung, damit du zumindest eine ungefähre Vorstellung von der Materie hast.« begann ich ihr zu erzählen. Ferdinand Graf von Zeppelin (1838–1917) war ursprünglich ein württembergischer Offizier, der erst nach seiner aktiven Militärkarriere zum großen Visionär der Luftfahrt wurde. Inspiriert von Beobachtungsballons im Amerikanischen Bürgerkrieg entwickelte er ab 1890 die Idee starrer Luftschiffe mit einem leichten Aluminiumgerüst und einer Gasfüllung. Im Jahr 1900 stieg schließlich das erste LZ 1 über dem Bodensee zu seinem Jungfernflug auf.

Im Ersten Weltkrieg setzte das deutsche Heer und die Marine über 100 Zeppeline als Aufklärer und Bomber ein – vor allem für die damals neuartigen Fernangriffe auf England und Frankreich. Sie weckten anfangs überall großen Schrecken, erlitten aber später hohe Verluste durch die verbesserte Flak und moderne Jagdflugzeuge. In der Zwischenkriegszeit erlebten die Zeppeline dann eine zivile Blütezeit mit luxuriösen Passagierflügen, wie zum Beispiel mit der legendären »Graf Zeppelin« einmal um die ganze Welt. Auch die US Navy übernahm die Technik und ließ in den USA mit deutscher Hilfe die großen Starrluftschiffe USS Los Angeles, Akron und Macon bauen – gewaltige Konstruktionen, die sogar als fliegende Flugzeugträger für die Aufklärung dienten.

Der spektakuläre Absturz der »Hindenburg« (LZ 129) am 6. Mai 1937 in Lakehurst, New Jersey – der sogar live im Radio übertragen wurde – markierte dann das jähe Ende dieser Ära: Das riesige Wasserstoff-Luftschiff fing beim Anlegen plötzlich Feuer, was 36 Menschen das Leben kostete. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielten große Starrluftschiffe eigentlich nur noch eine rein nostalgische Rolle. Heute fliegen moderne und sichere kleine Zeppelin NT, die mit dem Edelgas Helium gefüllt sind, hauptsächlich für touristische Zwecke. Das Museum hier in Friedrichshafen zeigt viele Originalteile, eine begehbare Sektion der Hindenburg und die gesamte Technik-Geschichte zum Anfassen.

»Ah, jetzt erinnere ich mich wieder; vor Jahren sah ich tatsächlich mal eine Dokumentation über diesen beeindruckenden Absturz in Lakehurst. War das nicht so eine Art Propaganda-Vorzeige-Luftschiff der Nazis damals?«

»Ganz genau, Marina; siehst du, so völlig unwissend bist du doch gar nicht.« lächelte ich erfreut. »Im Ersten Weltkrieg waren sie zwar strategisch wichtig, aber letztlich militärisch gesehen eher nutzlos. Das Tollste waren aber sicherlich diese Luxusreisen in der Zwischenkriegszeit, die in direkter Konkurrenz zu den damaligen Luxuslinern und Dampfschiffen zwischen Europa, den USA und einigen anderen Ländern standen. Ich wäre damals liebend gern mal mit so einem etwa 120 km/h schnellen Luftschiff, sozusagen ganz langsam und gemütlich in meist nur wenigen hundert Metern Höhe, über den Atlantik geflogen; das muss ein absolut grandioses Erlebnis gewesen sein.«

»Bestimmt, und du würdest als echter Gentleman auch heute noch perfekt in dieses historische Szenario passen.« lächelte auch sie mich an. »Das konnten sich damals wohl aber nur die absoluten Superreichen leisten, oder wie war das genau?!«

»Oh ja, es gab an Bord nur Tickets der ersten Klasse für gerade einmal 50 bis maximal 70 Passagiere, zu Preisen, die je nach Jahr im Schnitt zwischen 1.000 und 2.000 Reichsmark lagen. Das entsprach damals in etwa dem Gegenwert eines typischen Autos, was sich zu dieser Zeit ebenfalls kaum jemand leisten konnte. Der durchschnittliche deutsche Arbeiter verdiente damals nur um die 120 RM im Monat, also hätte ihn ein einziger Zeppelin-Flug einen Großteil seines gesamten Jahreseinkommens gekostet, was heute grob geschätzt etwa 25.000 bis 30.000 Euro entspräche.«

»Und du Klugkopf hast diese ganzen Zahlen einfach so in deinem Hirn gespeichert?« staunte Marina ein bisschen frech-charmant und fast schon flirtend.

»Nein, natürlich nicht in all diesen Details. Ich kenne die allgemeine Zeppelingeschichte zwar schon seit meinen Jugendjahren ziemlich gut, aber die gerade beschriebenen Einzelheiten recherchierte ich erst heute Morgen kurz vor unserer Abfahrt.« zwinkerte ich ihr zu… und konnte auch mal wieder nicht anders, als kurz in ihr reizendes Dekolletee zu blinzeln, wo sie sich gerade so verlockend ein Stück weit über den Tisch vorbeugte. grins

»Ahaha, du bist mir ja vielleicht ein raffinierter Gauner!« schmunzelte sie und registrierte natürlich ganz genau, wohin meine Augen gerade wandern mussten.


 

Nachdem wir die Rechnung beglichen hatten, brachen wir gut gelaunt auf und spazierten die paar hundert Meter zum Zeppelinmuseum. Ein Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall. Im April haben sie täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, und der reguläre Eintritt kostet 14,50 Euro. In etwa drei bis vier Stunden kann man sich dort eine ganze Menge anschauen und tief in die Materie eintauchen.

Schon beim Betreten der großen Halle im Erdgeschoss schlägt einem diese ganz besondere Atmosphäre der Technikgeschichte entgegen. Man fühlt sich augenblicklich winzig angesichts der Dimensionen, die diese Luftriesen einst hatten. Das absolute Highlight des Museums ist ohne Zweifel die originalgetreue, begehbare Teil-Nachbildung der LZ 129 Hindenburg im Maßstab 1:1. Marina blieb erst einmal ehrfürchtig davor stehen und legte den Kopf weit in den Nacken.

»Wahnsinn, Steve… das ist ja wirklich riesig!« flüsterte sie, während ihr Blick an den silbernen Außenwänden der rekonstruierten Hindenburg-Sektion emporwanderte. Wir stiegen die Gangway hinauf und betraten den Passagierbereich. Es fühlte sich an wie eine Zeitreise direkt zurück in die 1930er Jahre. Alles atmet hier den Geist des Bauhauses; klare Linien, edle Materialien und eine funktionale Eleganz, die heute fast schon wieder modern wirkt.

Wir schlenderten zuerst durch den großen Salon, die Lounge auf der Steuerbordseite. Die großen Panoramafenster, die damals den weiten Blick auf den Ozean oder die Wolken freigaben, ließen heute das Licht der Museumshalle herein. Marina strich sanft über das kühle Aluminiumgestell eines Sessels. »Alles so leicht und trotzdem so stabil gebaut… faszinierend.«

»Es musste damals jedes Gramm gespart werden, Marina«, erklärte ich ihr, während wir am Promenadendeck entlanggingen. »Trotz der gigantischen Größe war das Gewicht der größte Feind der Ingenieure.«

Wir warfen einen Blick in das Lese- und Schreibzimmer, das so friedlich und gediegen wirkte, als würden die Passagiere gleich zurückkehren, um ihre Postkarten in alle Welt zu verfassen. Danach schauten wir uns die Schlafkabinen an. Sie waren erstaunlich kompakt, geradezu spartanisch nach heutigen Maßstäben, aber mit raffinierten Details wie den ausklappbaren Waschbecken ausgestattet.


 

»Stell dir vor, du liegst hier nachts, und draußen ist nichts als die endlose Schwärze des Atlantiks und das leise, monotone Brummen der Dieselmotoren«, spann ich den Faden weiter.

Marina sah mich nachdenklich an. »Das klingt irgendwie magisch und zugleich beängstigend.«

Besonders beeindruckt war sie von dem berühmten Raucherraum. »Hatten die keine Angst, dass alles explodiert?« fragte sie mit Blick auf die aufwendige Druckbelüftung. Ich erklärte ihr die aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen, die extra getroffen wurden, damit kein Wasserstoff in diesen Bereich eindringen und sich entzünden konnte. Es war der einzige Ort an Bord, an dem offenes Feuer – wenn auch streng kontrolliert – erlaubt war.

Überall im Museum finden sich auch interessante Exponate zur eigentlichen Technik; riesige Propeller, die komplexen Motoren von Maybach – was heute eine Super-Luxus-Automarke von Mercedes ist – und Teile des filigranen Aluminiumgerüstes, das das Rückgrat dieser Luftschiffe bildete. Wir verbrachten viel Zeit damit, die alten Aufnahmen und Dokumente zu studieren, die von der Begeisterung und dem Stolz der damaligen Zeit zeugten, aber auch von den tragischen Fehlern, die schließlich zur Katastrophe führten.


 

Die offizielle Besuchszeit endete bereits fast, als Marina mich plötzlich verschwörerisch ansah. »Wart mal kurz hier…« lächelte sie und ging zielstrebig zu einem Museumsmitarbeiter oder Wachmann, der gerade dabei war, die ersten Absperrungen zu kontrollieren. Ich konnte zwar nicht hören, was genau sie mit ihm besprach, aber auch aus der Entfernung war deutlich sichtbar, dass sie diesen Mann innerhalb von Sekunden mit ihrem Charme völlig um den Finger wickelte. Dann winkte sie mich mit einer vielsagenden Geste herbei. Für ein Trinkgeld von 50 Euro – man könnte es auch ganz unverblümt Bestechungsgeld nennen – führte uns der ca. vierzigjährige Mann in einen eigentlich nicht öffentlich zugänglichen Bereich des Museums.

»Und was machen wir jetzt bitteschön hier?« grinste ich leicht verwundert über diese plötzliche Wendung.

»Komm schon, sei nicht feige und schieß endlich ein paar wirklich reizende Fotos von mir!« zwinkerte sie mir verlockend zu und schlüpfte bereits mit einer verblüffenden Schnelligkeit aus ihrem schicken Kleid, um nur noch in ihren feinen, weißen Dessous für sexy Fotos in diesem geschichtsträchtigen Ambiente zu posieren. Der Typ vom Museum bekam sichtlich große Augen und verschlang ihren verlockend weiblichen Sexappeal mit fast schon gierigen Blicken, während er gleichzeitig nervös aufpasste, dass niemand Unbefugtes den Raum betrat. schmunzel

»WOW! Das ist verdammt sexy und unglaublich fotogen!« lächelte ich nun ebenfalls begeistert und kramte schnell meine Kamera aus der Umhängetasche. Solche »geheimen« und spontanen Schnell-Shootings in normalerweise verschlossenen oder nicht zugänglichen Räumlichkeiten von Museen oder öffentlichen Gebäuden machte ich natürlich keineswegs zum ersten Mal. Das wird bei professionell geplanten oder eben auch solchen spontanen Gelegenheiten, oft für ein passendes Schmiergeld an die Mitarbeiter, von guten Models und erfahrenen Fotografen gar nicht so selten praktiziert. Einfach, weil es viel mehr Spaß macht als ein Standard-Shooting und natürlich wegen der ganz besonderen Atmosphäre der Location.

 

»Das gefällt euch beiden doch, wie ich sehe?!« zog sie bewusst den aufpassenden Mitarbeiter mit in das Spiel ein, und so gekonnt »voll cool«, wie sie das Ganze durchzog, verriet mir das sofort, dass sie als Model doch deutlich mehr Erfahrung haben musste, als mir bisher eigentlich klar war.

»Oh ja, und wie mir das gefällt, hoho!« gluckste ich zufrieden, während ich die ersten Aufnahmen machte. »Im Ernst, Marina, du bist wirklich außergewöhnlich fotogen und besitzt eine fantastische Ausstrahlung als reizvoll schöne Frau!« lobte ich sie mit Komplimenten, die weibliche Wesen halt generell sehr gern hören und was in ihrem Fall ja auch absolut ehrlich zutraf.

Hier sollte ich vielleicht mal wieder kurz erklären: Mit meinen vielen Jahren Erfahrung als auch professioneller Model-Fotograf, unter anderem in Paris, den vielen Kontakten, Bekanntschaften und Freundschaften zu außergewöhnlichen Frauen bin ich diesbezüglich sozusagen verwöhnt. Heutzutage sind fast alle Frauen, die ich fotografieren oder sogar intim kennenlernen darf, auf ihre jeweilige Art außergewöhnlich. Aber im normalen Fotografenleben ist es keineswegs selbstverständlich, sondern sogar ziemlich selten, dass man die Gelegenheit bekommt, solch außergewöhnlich fotogene, schöne und selbstbewusst-kluge Frauen dieser Klasse vor die Linse zu bekommen.

Damit will ich vor allem für meine treuen Blog-Leser klarstellen, weil ich doch fast alle der von mir beschriebenen Models und Frauen so hochlobend beschreibe, dass man nicht denken soll, das wäre der übliche Standard. Früher, in meinen Anfangszeiten als Fotograf weiblicher Schönheit, musste auch ich mich oft mit sehr durchschnittlichen oder sogar nervend nur geldgeilen Models herumärgern. Frauen wie Marina haben aber echte Klasse und zeigen selbst künstlerisches Interesse daran, besonders gute Fotos zu produzieren und mit passenden Künstlern zusammenzuarbeiten. Und das macht natürlich viel mehr Freude als das, was man sonst so im oft eher etwas schmuddeligen oder gar richtig pornografischen Massenmarkt der Erotik-Fotografie erlebt.

Bezeichnenderweise, und wohl auch typisch für einen Mann meiner Art, wird mir das auch niemals langweilig werden. Man könnte ja auf die Idee kommen: Wenn du erst einmal zehn oder hundert großartige, schöne Frauen sexy oder ganz nackt gesehen und fotografiert hast, wird es irgendwann zur langweiligen Routine. Ich meine konkret: Nackte Frau ist nackte Frau, mehr als zwei Brüste, Scham, tolle Beine, schöne Figur und Gesicht hat keine und das ist dann doch im Grunde immer das Gleiche.

Aber nein, für mich wird es das nie langweilig, weil mich eben nicht nur die rein äußerliche Schönheit, sondern vor allem auch die Persönlichkeit und der Mensch dahinter brennend interessiert – und die sind nun mal bei jedem Menschen immer wieder völlig individuell. Nicht bei allen, manche sind wirklich nur austauschbarer Standard mit immer den gleichen oder zumindest sehr ähnlichen, meist egoistischen Interessen und Verhaltensweisen. Aber in der Klasse und auf dem Niveau, auf welchem ich mich nun schon etliche Jahre bewegen darf, lernt man immer wieder wirklich außergewöhnliche, besondere Menschen kennen, die man im normalen Leben sonst nur sehr selten trifft.

Okay, jetzt habe ich aber genug »geschlaumeiert«. grins

Nach kaum mehr als einer halben Stunde verließen wir schließlich das Museum und machten noch einen gemütlichen Spaziergang entlang der schönen Uferpromenade von Friedrichshafen. Dabei plauderten, scherzten und lachten wir natürlich auch ausgiebig über die gierigen Blicke des Museumsmitarbeiters und sprachen quasi professionell über die soeben geschossenen Fotos.


 

Bei der Eisdiele Tutti Frutti gönnten wir uns noch zwei kleine Portionen Amarena-Kirsche; das war zwar nicht schlecht, aber auch nichts wirklich Besonderes und absolut nicht vergleichbar mit originaler italienischer Gelato-Qualität. Außerdem ist der Laden schon etwas mitgenommen, wirkt altmodisch und leider nicht sonderlich sauber. Wenn das in der eigentlichen Eisproduktion ähnlich aussieht, sollte man dort vielleicht lieber verzichten und sich ein besseres Eiscafé suchen.

Aber okay, unsere Drei-Kugel-Eisbecher mit Kirschen und Soße schmeckten uns, und wir verdarben uns glücklicherweise auch nicht die Mägen. Käme so etwas öfter vor, wäre der Laden sicherlich schon längst geschlossen worden. Sie sollten wohl einfach mal grundlegend renovieren, modernisieren und deutlich mehr auf die Sauberkeit achten. Oder wir hatten gerade einfach Pech und ein größerer Ansturm an Leuten hatte kurz zuvor Schmutz verursacht, den sie so schnell nicht saubermachen konnten, wer weiß.

Gut gelaunt kamen wir schließlich in der Abenddämmerung zurück in unsere Unterkunft, wo gerade kein Mensch zu sehen war. Irene und Erika hatten Jörg sozusagen kurzerhand »gekidnappt« und zu ein paar Bekannten oder Freunden mitgeschleppt, wo es gerade eine kleine Feier gab, wie uns eine soeben eingehende WhatsApp-Nachricht mit der Adresse informierte; wir sollten doch auch hinkommen, wenn wir Lust hätten. Das hatte ich allerdings absolut nicht, und diese Leute waren mir zudem völlig unbekannt. Marina war ebenfalls nicht sonderlich scharf darauf, sich noch einmal ins Getümmel zu stürzen, also machten wir es uns einfach im Haus gemütlich.

Sie lernte noch ein bisschen Theorie für ihr Studium, und ich schaute kurz in den Laptop wegen wichtiger Mails und Nachrichten, die beispielsweise meine Börsen-Investitionen betreffen könnten. Doch es gab nichts wirklich Dringendes, sodass ich nach kaum einer halben Stunde schon wieder abschalten konnte. Ansonsten passierte heute nicht mehr viel. Die anderen kamen erst nach 23 Uhr zurück; ich las weiter ein interessantes Science-Fiction-Buch, und Marina hatte sich auch mit irgendetwas beschäftigt. Bald darauf gingen alle mehr oder weniger müde schlafen, und das war es dann auch schon für heute.

 

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Bodensee, Wochend-Fun mit überraschendem Gast

 

#26.04.18 – Bodensee, Wochend-Fun mit überraschendem Gast

Als Laura am Freitagnachmittag pünktlich zum Wochenende aus Freiburg zurückkam, brachte sie eine wirklich erfreuliche Überraschung mit – eine, mit der ich so schnell nicht gerechnet hatte. Im Schlepptau hatte sie Marina, jene überaus reizvolle und kluge Studentin, die ich als Aushilfs-Barfrau in Baden-Baden kennengelernt hatte. Wir hatten bei unserem damaligen gemeinsamen Mittagessen lose verabredet, dass sie uns mal am See besuchen kommt, damit wir in aller Ruhe das eine oder andere Foto-Shooting umsetzen können. Dass es nun so spontan klappte, freute mich ungemein und brachte sofort frischen Wind in unsere Pläne.

»Da staunst du, was?!« Lachte Marina bezaubernd in einem so tief ausgeschnittenen, luftigen, schwarzen Träger-Oberteil, dass man jederzeit das Heraushüpfen ihrer fraglos wunderschönen Brüste erwarten könnte (oder darauf hoffte). Schon lag sie mir für die typische Küsschen links/rechts Begrüßungsumarmung in den Armen und lies mich eindeutig absichtlich frech mehr von ihren schönen Formen junger Fraulichkeit spüren als eigentlich notwendig.

»Nö Marina, da freue ich mich einfach! Herzlich willkommen, was für eine charmante Überraschung!«

 

Marina studiert derzeit noch in Stuttgart, spielt aber schon länger ernsthaft mit dem Gedanken, in eine der „gemütlicheren und hübscheren“ Studentenstädte wie Freiburg oder, noch lieber, Heidelberg zu wechseln. Quasi als kleine Erkundungstour war sie diese Woche nach Freiburg gefahren. Dabei erinnerte sie sich an meine Erzählungen über Laura und Jörg, hörte sich ein bisschen um und fand Laura in kürzester Zeit. Die beiden verstanden sich auf Anhieb so prächtig, dass Laura sie natürlich sofort als Gast in ihrer WG aufnahm.

Junge Menschen mit ähnlicher Wellenlänge schließen ja oft blitzschnell Freundschaft, ohne lange um den heißen Brei herumzureden. Nun hatte sich Marina ganz spontan dazu entschieden, Laura einfach direkt hierher an den Bodensee zu begleiten. Da sie nächste Woche ohnehin keine wichtigen Kurse oder Vorlesungen in Stuttgart hat, kann sie erfreulicherweise sogar die ganze Woche bei uns bleiben. Das bedeutet für uns „arme“ Männer – Jörg und mich –, dass wir zusammen mit Irene und Erika nun gleich vier entzückende, schöne junge Frauen im Haus haben. Ja, ihr dürft mich an dieser Stelle wirklich gern ein bisschen bedauern.

»He, vergiss mich nicht!« Knutschte mich als nächste Laura innig ab und schmiegte ihren gertenschlanken Körper erotisch eng an mich. Hm ja, mein Leben ist wirklich nicht so übel! Grins

 

Wie es bei diesem illustren Haufen kaum anders zu erwarten war, passte Marina sofort derart gut und völlig locker in unsere Gruppe, als wären wir alle schon jahrelang die besten Freunde. Schon am ersten Abend saß sie mit uns am großen Holztisch auf der Terrasse, als hätte sie nie woanders hingehört. Und was mich auch kein bisschen überraschte: Sie packte gleich tatkräftig bei der Betreuung der Ferienwohnungen und Häuser von Onkel Ernst mit an. Der war übrigens auch gerade zu Besuch bei uns im heutigen Ferienhaus, seinem früheren Familienwohnsitz. Muss ich an dieser Stelle noch groß erwähnen, dass sowohl er als auch Jörg Marina absolut hinreißend fanden? Die zusätzliche Hilfe kam wie gerufen, denn die Buchungslage zieht spürbar an.

Dieses Wochenende wollten Jörg und ich uns eine kleine, wohlverdiente Auszeit von der doch recht intensiven Arbeit an seiner Geschäftsidee nehmen, die übrigens weiterhin sehr gute Fortschritte macht. Den Freitag und zum Teil auch noch den Samstag über hatten wir herrlichstes Frühlingswetter mit viel Sonnenschein und Temperaturen bis über 20 Grad. Das war natürlich das ideale Klima für ausgiebige Ausflüge und entspannte Radtouren am Ufer entlang, ohne dass man gleich ins Schwitzen geriet oder frösteln musste. Die Luft war mild, der See glitzerte, und überall duftete es nach frischem Gras und ersten Blüten.

Marina fand es am Bodensee auf Anhieb genauso hübsch wie wir alle, und auch Ernsts ehemaliges Familienhaus, in dem wir derzeit leben, bezeichnete sie sofort als richtig gemütlich und einladend. Besonders die große Terrasse mit Seeblick hatte es ihr angetan. Man sah ihr an, wie sehr sie die Weite und die ruhige Atmosphäre genoss – ein spürbarer Kontrast zu ihrem Alltag in Stuttgart.

 

Am Freitagabend luden Ernst und ich die ganze Truppe zum Abendessen ins Hafencafé Schloss Kirchberg– ein gemütliches, hübsches Lokal direkt am Seeufer vor einer kleinen, idyllischen Yacht-Marina. Leider mussten wir auf die Gesellschaft von Ernsts Frau und seinem erwachsenen Sohn verzichten, da beide immer noch das Bett hüten und krankheitsbedingt ausfielen.

Das Hafencafé hält völlig zurecht einen sehr hohen Bewertungsschnitt von 4,5 Sternen auf Google. Das Personal ist dort nicht nur ausgesprochen freundlich und hilfsbereit, sondern auch flink, und bringt leckere Speisen in ordentlichen Portionen auf die Tische – und das bei wirklich fairen Preisen, was heutzutage ja nicht mehr selbstverständlich ist.

Laura, Ernst und ich entschieden uns für ein delikates Wolfsbarsch-Gericht, während die anderen unterschiedliche Speisen wählten und wir alle waren durchweg begeistert. Es schmeckte schlichtweg ausgezeichnet, besonders in Verbindung mit dem leichten Weißwein und dem Blick auf die sanften Wellen des Sees, die im Abendlicht glitzerten. Leider schließen sie dort bereits um 22 Uhr, aber bis dahin herrschte bei uns die allerbeste Stimmung.

Wir plauderten über Gott und die Welt, fühlten uns in der Runde sichtlich wohl und schlemmten uns genüsslich durch den Abend. Unsere vier reizenden Schönheiten zogen dabei natürlich nicht wenige Blicke der anderen (männlichen) Gäste auf sich. Mehrmals mussten wir sogar so herzlich und unbeherrscht laut miteinander lachen, wie es in einem gut besuchten Restaurant eigentlich nicht ganz angebracht ist, wenn man niemanden stören will.

 

Aber erstaunlicherweise schien sich niemand an unserer Fröhlichkeit zu stoßen oder schaute gar verärgert in unsere Richtung. Im Gegenteil, viele lächelten uns eher verständnisvoll zu, wobei ich beobachten konnte, wie die ansonsten fast alle mit Freundin oder Frau speisenden Männer verstohlen und heimlich versuchten, doch den einen oder anderen tieferen Einblick in die entzückenden Dekolletees unserer Hübschen zu erhaschen. schmunzel

Nachdem Ernst sich mit einem zufriedenen Lächeln verabschiedet hatte, um zu seiner Familie heimzukehren, war bei den Frauen noch lange nicht an Schlaf zu denken. Die Energie im Raum war fast greifbar, und besonders Irene und Erika hatten diesen verräterischen Glanz in den Augen, der unmissverständlich „wir wollen noch nicht nach Hause“ signalisierte. Also ließen wir uns breitschlagen und tuckerten in die Dunkelheit des Hinterlandes, dorthin, wo die Straßen schmaler werden, die Wälder dichter stehen und die Luft nach frischem Gras und Abenteuer riecht.

Das Ziel war eine jener legendären Scheunen-Discos, die in keinem Reiseführer stehen und für die man jemanden wie Jörg oder Irene braucht, der die geheimen Pfade und Schleichwege kennt. Ein Sohn eines lokalen Bauern hatte dort mit seinen Freunden eine alte, ausgediente Scheune, mit viel Liebe zum Detail, in einen veritablen Disco-Club verwandelt. Von außen sah das Gebäude völlig unscheinbar aus, fast schon ein wenig baufällig unter dem fahlen Mondlicht, doch je näher wir kamen, desto deutlicher spürten wir das dumpfe Grollen der Bässe, das den Boden unter unseren Füßen erzittern ließ.

Ich soll natürlich nicht verraten, wo genau sich dieses Versteck befindet, denn das Ganze läuft unter dem Radar der Behörden – offiziell eine rein private Party unter Freunden, inoffiziell der Magnet für alle jungen Leute aus der weiteren Umgebung, die sonst kaum Alternativen zum Ausgehen am Wochenende haben, wenn sie nicht weit in eine größere Stadt fahren wollen oder können. Es ist diese Art von unverfälschter Freiheit, die man nur findet, wenn man die Lizenzen und Genehmigungen einfach mal ignoriert und das Leben feiert. Schmunzel

 

Als wir ausstiegen, schlug uns eine Mischung aus Dieselgeruch, warmem Heu und der elektrisierenden Erwartung von Dutzenden junger Menschen entgegen. Für Ernst wäre das definitiv nichts mehr gewesen, und auch ich als bekennender Tanzmuffel und deutlich „reiferes Semester“ fühlte mich im ersten Moment wie ein Exot in dieser Welt aus Jeansjacken, Leder und flackernden Neonlichtern. Aber ich wollte kein Spielverderber sein. Wenn man mit solch jungen Schönheiten unterwegs ist, muss man eben auch mal die eigene Komfortzone verlassen und sich auf das Unbekannte einlassen.

Drinnen tobte die Meute. Die Luft war dick, erfüllt von Nebelmaschinen und dem Schweiß vieler tanzender Körper. Die Musik war so laut, dass man sein eigenes Wort nicht verstand – ein wummernder, treibender Rhythmus, der direkt in die Magengrube fuhr und zum Mitmachen zwang. Irene, Marina, Laura und Erika zögerten keine einzige Sekunde. Kaum hatten wir die Schwelle überschritten, waren sie auch schon im bunten Halbdunkel verschwunden, angelockt von den flackernden Stroboskop-Blitzen auf der staubigen Tanzfläche.

Ich beobachtete sie einen Moment lang von der provisorischen Bar aus, die kreativ aus ein paar alten Holzbohlen und stabilen Getränkekisten zusammengezimmert war. Es war faszinierend zu sehen, wie ungeniert und frei sie sich zur Musik bewegten. „Unsere“ Frauen zogen natürlich sofort alle Blicke auf sich, vor allem männliche, die ihnen bewundernd folgten. In dieser rustikalen Umgebung wirkten sie wie kostbare Edelsteine, die man zufällig im Heu gefunden hatte. Jörg, der so gar nicht dem klassischen Bild eines blassen Computer-Nerds entspricht, warf sich ebenfalls mit einer athletischen Leichtigkeit ins Getümmel, die ihm sichtlich Respekt bei den Einheimischen verschaffte.

Mir wurde es drinnen nach einer Weile zu bunt und zu stickig, also zog ich mich mit einem kühlen Bier nach draußen zurück, wo ein großes Lagerfeuer in einer alten Feuertonne brannte und Funken in den Nachthimmel sprühten. Hier war die Atmosphäre eine ganz andere. Man konnte endlich wieder frei atmen und sich unterhalten, ohne sich heiser zu schreien. Ich gesellte mich zu einer Gruppe, die auf alten Heuballen saß und über Gott und die Welt philosophierte.

Zu meiner Überraschung traf ich dort auf ein paar wirklich interessante Typen, die weit mehr zu bieten hatten als den üblichen Smalltalk. Da war zum Beispiel ein junger Mann namens Lukas, der tagsüber den Hof seines Vaters führte und nachts leidenschaftlich über Quantenphysik las. „Weißt du“, sagte er und nahm einen tiefen Schluck aus seiner Flasche, „viele Städter denken, wir können nur Traktor fahren und Kühe melken. Aber gerade in der Stille der Nacht kommen einem oft die besten und tiefgründigsten Gedanken.“

Wir unterhielten uns eine ganze Weile über die spannenden Gegensätze zwischen dem harten Landleben und der schnelllebigen digitalen Welt, in der Jörg und ich uns meistens bewegen. Es war ein intelligentes, bodenständiges Gespräch, das ich in einer illegalen Disco-Scheune kaum erwartet hätte. Auch die Dorfschönheiten, die sich um das Feuer versammelt hatten, waren weit mehr als nur hübsche Gesichter. Eine junge Frau namens Mareike, die mit ihren Sommersprossen und dem frechen Lachen perfekt in die Szenerie passte, musterte mich neugierig von der Seite.

»Du gehörst nicht hierher, oder?« fragte sie direkt und lächelte dabei so offen, dass ich gar nicht anders konnte, als amüsiert zurückzugrinsen. »Man sieht es an deinem Blick. Du beobachtest alles so genau, als würdest du ein Buch darüber schreiben.«

»Vielleicht tue ich das ja sogar«, antwortete ich schmunzelnd. »Aber heute bin ich eigentlich nur der Anstandswauwau für meine Truppe da drinnen.«

»Na, dann hast du ja ordentlich was zu tun«, lachte sie und deutete mit dem Kinn Richtung Scheunentor, aus dem gerade Irene und Erika traten, völlig verschwitzt, außer Atem, aber mit einem Strahlen im Gesicht, das die ganze Nacht erhellte. »Deine Mädels lassen hier gerade ordentlich die Puppen tanzen. Die Jungs sind völlig hin und weg von ihrer Energie.«

Tatsächlich bekamen nicht nur die Frauen gesteigertes Interesse zu spüren. Auch ich, der „alte Knacker“ in dieser Runde, bemerkte so manchen interessiert-neugierigen Blick von den jüngeren Frauen. Es scheint wohl doch etwas dran zu sein an diesem „Silver Fox“-Ding, oder vielleicht war es auch einfach nur die Aura des Unbekannten und Erfahrenen, die mich in ihren Augen interessant machte.

Erstaunlicherweise – und das muss ich wirklich betonen, weil es auf solchen Dorfpartys mit so viel Alkohol keineswegs die Regel ist – gab es in dieser Nacht keinen einzigen unangenehmen Vorfall. Kein pöbelnder Besoffener, kein aufdringlicher Möchtegerne-Casanova, der die Grenzen nicht kannte. Die Stimmung war von einer fast schon familiären Herzlichkeit geprägt, wie man sie selten findet. Jeder durfte sein, wie er wollte, solange er den Vibe der Gemeinschaft respektierte.

Irene kam schließlich zu mir herüber, wischte sich eine feuchte Locke aus der Stirn und drückte mir einen flüchtigen, warmen Kuss auf die Wange. »Komm schon, Steve! Nur ein einziges Lied, einen Tanz! Du kannst hier draußen nicht den Professor spielen, während wir drinnen den Spaß unseres Lebens haben!«

»Vergiss es, Frechdachs«, lachte ich und hielt meine Bierflasche wie ein Schutzschild vor mich. »Mein Rhythmusgefühl ist gesetzlich geschützt, um Massenpaniken zu vermeiden. Ich genieße lieber die Aussicht und die guten Gespräche hier am Feuer.«

Erika gesellte sich dazu, ihre skandinavische Gelassenheit war selbst nach einer Stunde Dauer-Tanzen nicht im Geringsten erschüttert. »Lass ihn ruhig, Irene. Er sieht gerade so zufrieden aus mit seinen neuen Freunden. Wahrscheinlich plant er schon die nächste große Geschäftsübernahme hier im Hinterland.«

 

Wir verbrachten noch Stunden in dieser magischen Zwischenwelt zwischen Waldrand und Bassgewitter. Laura, Marina und Jörg kamen zwischendurch auch nach draußen, um frische Luft zu schnappen, sichtlich beeindruckt von der Kondition und Lebensfreude der Dorfjugend. »Die Jungs hier haben echt Ausdauer«, schnaufte Jörg und lachte herzlich. »Einer wollte mir gerade erklären, wie man eine Web-App mit einer Melkmaschine synchronisiert. Ich glaube, wir haben hier ein paar echte Genies unter uns sitzen.«

Es war einer dieser seltenen Momente, in denen die Zeit keine Rolle mehr spielt. Das Feuer brannte langsam herunter, die Musik drinnen wurde etwas melodischer, und über den sanften Hügeln des Bodensees kündigte sich ganz zart das erste Blau des neuen Tages an. Wir hatten alle unseren Spaß gefunden – die Frauen auf der Tanzfläche, Jörg beim Kräftemessen im Rhythmus und ich bei der Erkenntnis, dass man nie zu alt ist, um sich von der Unbeschwertheit der Jugend anstecken zu lassen.

Als wir uns schließlich wieder zu unserer Unterkunft kutschieren ließen, war es seltsam still im Auto. Nicht die Art von Stille, die durch Erschöpfung entsteht, sondern jene tiefe Zufriedenheit, die man nur nach einer Nacht empfindet, in der alles genau so war, wie es sein sollte. Wir hatten getanzt, gelacht und die Welt für ein paar Stunden komplett vergessen. Und während ich in den Rückspiegel schaute und die friedlich schlummernde Irene sah, wusste ich: Dieser kleine Ausflug ins Hinterland war genau das, was wir alle gebraucht hatten.

Es dämmerte schon fast der Morgen herbei, als wir wohlig müde und nur schnell frisch geduscht in die jeweiligen Betten fielen. Was Laura und mich betraf, verzichteten wir dieses Mal sogar auf ein schönes Liebesspiel; wir rutschten fast sofort in einen tiefen Schlaf und das Reich der Träume. Mal schauen, ob ich Samstag und Sonntag noch dazu komme, über unsere beabsichtigten Ausflüge zu schreiben. Falls nicht…, nun ja, möge man mir vergeben, dass ich das schöne, reale Leben vorziehe. zwinker

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