Bodensee, Osterausflüge und Spaß

 

#26.04.07 – Bodensee, Osterausflüge und Spaß

Ach, das waren wirklich herrlich entspannte und rundum schöne Ostertage an unserem malerischen Bodensee. Zunächst einmal verzog sich die mürrische Kaltfront glücklicherweise langsam immer weiter Richtung Osten, und es wurde von Tag zu Tag spürbar milder und sonniger. Die Luft roch plötzlich nach frischem Gras, ersten Blüten und diesem unverwechselbaren See-Duft, der einem sofort das Gefühl gibt, die Welt sei wieder in Ordnung.

Das steigerte die allgemeine Laune natürlich ungemein, bis wir am Ostermontag sogar frühlingshafte 20 Grad erreichten. Die Natur schien förmlich zu explodieren, alles blühte und duftete, was die perfekte Kulisse für unser langes Wochenende bot. Außerdem bekamen wir sehr willkommenen Kurzurlaub-Besuch: meine hochintelligente, kompetente und überaus attraktive Mannheimer Büroleiterin und gute Freundin Gigi war angereist, natürlich begleitet von ihrem sympathischen und cleveren Lebenspartner Stefan. Mit uns fünfen, die ohnehin vor Ort waren – also Laura, Irene, Erika, Jörg und meiner Wenigkeit – bildeten wir eine bunte und vitale Truppe von sieben Personen. Es war eine wunderbare Mischung aus jugendlicher Energie und gereifter Lebenserfahrung.

Gleich zu Beginn legten wir uns selbst ein strenges, digitales Fasten-Verbot auf. Das hieß konkret: keine geschäftlichen Sitzungen am Computer, und die Smartphones blieben weitgehend in den Taschen. Sie wurden nur gezückt, wenn wir unterwegs kurz etwas für unsere Ausflüge recherchieren mussten oder um die obligatorischen Ostergrüße mit Freunden, Verwandten und unseren Familien auszutauschen.

Ich schrieb daher während dieser Tage auch bewusst keine Zeile für den Blog, obwohl es eigentlich stündlich etwas gegeben hätte, das zu beschreiben absolut lohnenswert gewesen wäre. Diese bewusste Auszeit tat uns allen richtig gut. Statt auf Bildschirme zu starren, blickten wir uns in die Augen, lachten über Kleinigkeiten und genossen einfach die Gegenwart der anderen – was in unserer heutigen, oft so gehetzten Zeit ein wahrer Luxus ist.

»Steve, wenn ich jetzt noch einmal jemanden tippen sehe, wandert das Gerät direkt in den See«, lachte Gigi am Samstagmorgen beim Frühstück, während sie demonstrativ ihr eigenes Handy in einer dekorativen Schüssel im Flur deponierte. Wir folgten ihrem Beispiel nur zu gern.

 

Wir unternahmen ausgiebige Radtouren mit unseren E-Bikes und planten größere Ausflüge mit dem EQS-SUV, der ja dankenswerterweise sogar für sieben Personen einen einigermaßen bequemen Platz bietet. Die elektrisch ausklapp- und ausfahrbaren hinteren zwei Sitze im riesigen Kofferraum sind zwar fairerweise eher als Zusatzsitze für Kinder denn als vollwertige Fauteuils für Erwachsene einzustufen, da man dort hinten nur wenig Platz für die Beine hat. Doch gerade für so junge, gelenkige und beneidenswert gertenschlanke Menschen wie Irene und Laura war das überhaupt kein Problem. Sie machten es sich dort hinten gemütlich, zogen die Beine hoch und schienen die Fahrt in ihrer kleinen „Privatkabine“ sichtlich zu genießen – manchmal sogar mit einem kecken Kommentar oder einem frechen Kichern, das vorne nur gedämpft ankam.

»Wir sind hier hinten die Luxus-Fracht, Steve! Fahr schön vorsichtig über die Schlaglöcher«, rief Irene frech, während sie sich lachend in die Polster kuschelte und Laura ihr amüsiert zustimmte. Erika, die vorne neben mir saß, drehte sich immer wieder um und warf den beiden einen verschwörerischen Blick zu – man spürte förmlich, wie sehr sie diese unbeschwerte, fast kindliche Ausgelassenheit genoss.

Wie es bei uns mittlerweile schöne Tradition ist, wurde quasi vom frühen Morgen bis tief in die Nacht, kurz vor dem Schlafengehen, sehr viel gescherzt und gelacht. Es wurden spitz-freche Bemerkungen ausgetauscht und amüsante Wortgefechte geführt, die den Geist wachhielten. Selbst bei sehr gegensätzlichen Meinungen, die ohnehin selten vorkamen, da wir in den wichtigsten Dingen des Lebens alle recht ähnlich ticken, gab es keinerlei Streit oder auch nur die leiseste Andeutung von negativen Stimmungen. Schließlich sind wir alle tolerante, weltoffene Menschen, und niemand bei uns käme auch nur auf die Idee, jemand anderem die eigenen Ansichten aufzuoktroyieren. Es herrschte eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts, die man heutzutage leider viel zu selten findet.



 

Die schwedische „Vollweib-Vollblonde“ und ehemalige Au-Pair Erika passt übrigens ebenfalls ganz hervorragend in unsere Truppe. Typisch für viele moderne skandinavische Frauen ist sie ungemein selbstbewusst, strahlt eine natürliche Selbstsicherheit aus und nimmt sich ganz selbstverständlich die gleichen Freiheiten heraus wie Männer. Sie ist clever, fleißig und erfreulich ungeniert. Sie hat mir gegenüber bereits mehrfach betont, dass sie mir unbedingt auch freizügig als Model posieren möchte, sobald wir die Zeit dafür finden. Sie lebt ihre Fraulichkeit völlig locker und unverkrampft aus, wobei sie sich bei unseren gemeinsamen Unternehmungen eindeutig den „armen“ – oder sollte ich vielmehr sagen: den beneidenswerten? – Jörg als ihr Ziel für erfreuliche Intimitäten und Flirts ausgewählt hat. schmunzel

Die ganzen Ausflüge und alles, was wir im Detail erlebten, kann ich jetzt natürlich nicht mehr lückenlos nachträglich beschreiben. Ab Dienstag blieb uns sowieso kaum noch Zeit für Rückblicke, da wir wieder voll und ganz mit dem realen Leben und der intensiven Weiterentwicklung von Jörgs spannender Geschäftsidee beschäftigt waren. Deshalb fasse ich jetzt nur noch einmal grob zusammen, wohin uns unsere Wege führten.

Eine wunderschöne Bike-Tour führte uns beispielsweise zum Rebgut Haltnau, das direkt am malerischen Nordufer des Bodensees liegt. Dort kehrten wir ein und speisten sehr üppig zu Mittag. Die Sonne wärmte angenehm, der leichte Wind trug den Duft von Weinreben und frischem Wasser herüber, und wir saßen entspannt im großen Biergarten direkt am Seeufer. Das Weingut bietet nicht nur klassische Flammkuchen und andere beliebte Schmankerl in einer wunderbar entspannten Atmosphäre, sondern serviert auch wirklich hochwertige Gerichte und natürlich exzellente hauseigene Weine. Wir ließen uns den leichten Wind um die Nase wehen, beobachteten die Segelboote auf dem Wasser und genossen einfach diesen Moment völliger Unbeschwertheit.

»Das ist fast schon kitschig schön hier«, bemerkte Stefan, während er einen Schluck vom kühlen Weißwein genoss.

»Genau das Richtige, um den Kopf für neue Algorithmen freizubekommen«, warf Jörg ein, woraufhin Erika ihm nur eine weitere Gabel ihres Flammkuchens hinhielt und meinte: »Nicht an Code denken, Jörg. Nur an den Wein und vielleicht ein bisschen an mich.« lachte sie.


 

Gleich zweimal fuhren wir mit dem EQS zum geschichtsträchtigen und malerischen Konstanz, und allein darüber könnte ich vermutlich einen kleinen Roman schreiben. Im wirklich gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtteil Niederburg ließen wir uns einfach treiben. Dort befindet sich auch das imposante romanische Konstanzer Münster, das für seine unterschiedlichen Architekturstile und seine markante gotische Turmspitze weithin bekannt ist. Wir schlenderten durch enge Gassen, in denen die Sonne warme Flecken auf das alte Kopfsteinpflaster malte, und spürten diese besondere, fast zeitlose Stimmung, die solche Orte ausstrahlen.

Wir bestaunten auch das Rathaus mit seiner aufwendig bemalten Fassade und dem wunderschönen Innenhof im Renaissancestil. Ein Teil unserer Gruppe besuchte zudem das Rosgartenmuseum, das sich sehr fundiert mit der Kulturgeschichte der gesamten Region befasst und faszinierende Ausstellungsobjekte aus der Vorgeschichte bis weit ins 20. Jahrhundert beherbergt. Es gab dort so viel zu sehen, dass man sich kaum entscheiden konnte, wo man zuerst hinschauen sollte.


 

Schließlich unternahmen wir noch einen Ausflug zum weltbekannten Rheinfall bei Schaffhausen, den tatsächlich alle außer mir, Gigi und Stefan, noch nie mit eigenen Augen gesehen hatten. Für einen weitgereisten Globetrotter wie mich, der beispielsweise schon ehrfürchtig über die gewaltigen Niagarafälle in Nordamerika staunte, ist der etwa 150 Meter breite und nur 23 Meter hohe Rheinfall im direkten Vergleich natürlich eher ein, sagen wir mal, unbedeutendes „Kinder-Platschbecken“. Aber da mein letzter Besuch dort auch schon gefühlte Ewigkeiten zurücklag, fand ich den Wasserfall und die gesamte Umgebung trotzdem sehr hübsch und sehenswert. Ich freute mich daher ehrlich über diesen erneuten Besuch im Kreise meiner Freunde.

»Steve, nun spiel mal nicht den abgeklärten Weltreisenden«, frotzelte Laura, als ich meinen Niagara-Vergleich anbrachte. »Schau dir die Gischt an, das ist doch purer Zauber!« Und recht hatte sie.



 

Mit so hübschen, netten, reizvollen und vor purer Lebenslust nur so sprühenden jungen Menschen wie Laura, Irene und Erika macht sowieso jeder noch so kleine Ausflug riesigen Spaß. Gigi und Stefan kennen meine Vorliebe für diese Art der Gesellschaft ja schon lange und nahmen es locker, während Jörg das Ganze sozusagen mit seiner typischen Nerd-Coolness quittierte – weder übermäßig begeistert noch irgendwie ablehnend. Wie eigentlich immer bezauberte besonders unser liebeswerter Frechdachs Irene absolut alle und jeden, der oder die nicht rechtzeitig weit genug von ihr „flüchten“ konnte. Wir hatten als Gruppe eine Menge Freude und viele amüsante Momente.

Für einen stimmungsvollen und gebührenden Abschluss dieser gelungenen Ostertage lud ich am letzten Abend alle ins Schloss Laufen am Rheinfall auf der Schweizer Seite ein. Das imposante Schloss thront auf einem Felsen direkt über den Wassermassen und bietet einen spektakulären Panoramalift hinunter zum Rheinfall. Es beherbergt ein sehr elegantes Restaurant sowie ein informatives Besucherzentrum. Wir fuhren mit dem gläsernen Lift nach oben, während uns Irene haarklein erklärte, wie viel Angst sie angeblich vor der Höhe hätte, nur um sich im nächsten Moment lachend ganz nah an die Scheibe zu drücken und mit großen Augen die tosenden Wassermassen zu betrachten.

Das Restaurant bekommt auf Google im Schnitt 4,4 Sterne, ist klassisch schick eingerichtet und handwerklich wirklich gut. Die Küche und das Servicepersonal sind bestens ausgebildet, agieren sehr freundlich und hilfsbereit. Auch Kinder und Haustiere sind dort herzlich willkommen, wobei es empfehlenswert ist, vorher zu reservieren und genau zu erklären, mit wie vielen Personen, Kindern oder Haustieren man anreist. Preislich liegen sie dort natürlich im gehobenen Bereich; man sollte pro Person etwa 70 bis 90 Schweizer Franken einplanen, was man angesichts der malerischen Lage direkt über dem Rheinfall, des Interieurs, des Ambientes und der gebotenen Qualität – insbesondere für Schweizer Verhältnisse – durchaus als angemessen bezeichnen kann.


 

Etwas wirklich herausragend Besonderes oder gar Magisches, wie man es vielleicht in einem absoluten Top-Gourmet-Restaurant erwarten würde, darf man dort allerdings nicht voraussetzen; dazu fehlt ihnen dann doch noch das letzte Quäntchen Raffinesse. Dennoch: Wenn man es sich leisten kann und möchte, wird man sich dort sehr wohlfühlen und das Haus garantiert zufrieden verlassen. Es ist definitiv ein gutes, empfehlenswertes Restaurant von gehobener Qualität. Insofern ist meine Anmerkung sozusagen nur eine kleine Meckerei auf sehr hohem Niveau. Wir genossen den Abend bei exzellentem Essen und anregenden Gesprächen, während draußen das Tosen des Wassers als ständiger Begleiter im Hintergrund blieb. Ein perfektes Ende für ein perfektes Osterfest. Lächel

 

 Unzensiert Weiterlesen? Klick >>>

»«

©-http://srjexped.jimdo.com/2026 Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte & Bilder - auch auszugsweise - ohne schriftliche Genehmigung ist nicht gestattet. Alle Angaben ohne Gewähr!

Blog: https://sea-nomads.blogspot.com

 

Bodensee, Ankunft, Geschäfte und ein bezaubernder Frechdachs

 

#26.04.01 – Bodensee, Ankunft, Geschäfte und ein bezaubernder Frechdachs

Seit vergangenem Freitagabend bin ich nun also wieder zurück am malerischen Bodensee, und wie zu erwarten war, ging es hier praktisch unmittelbar und ohne große Atempause weiter mit den geschäftlichen Aktivitäten. Doch zunächst sollte ich wohl noch kurz erläutern, wie das verabredete Mittagessen mit Marina verlaufen ist, weil ich mir lebhaft vorstellen kann, dass so mancher Leser, insbesondere die Männer unter euch (grins), brennend neugierig darauf sind. Nun, es war zeitlich bedingt leider nicht viel länger als eine gute Stunde, verlief aber dafür durchweg großartig. Sie ist zweifelsohne eine faszinierende, kluge und weiblich sehr reizvolle junge Frau, mit der sich jeder Mann gern abgeben und deren Gesellschaft man einfach nur in vollen Zügen genießen möchte.

Wie ich bereits am Vorabend vermutet hatte, besitzt sie schon etliche handfeste Erfahrungen als Model und war sogar mal ein halbes Jahr als Profi-Model bei einer wirklich guten Agentur in Paris unter festem Vertrag. Aber sie fand das stumpfe Leben als möglichst willenloser Kleiderständer in dieser extrem oberflächlichen, ausschließlich auf harten Kommerz ausgerichteten Branche, dann doch ziemlich schnell total öde und unerfüllend. Viel lieber gibt sie sich mit echten, guten Künstlern und Intellektuellen ab, studiert zielstrebig und beschäftigt sich mit einem rundum interessanten, abwechslungsreichen Leben. Natürlich möchte sie, was völlig normal ist in diesem Alter und dieser spannenden Lebensphase, auch gern Abenteuer erleben, wertvolle Erfahrungen sammeln und sich menschlich weiterentwickeln.

Als ich so nebenbei erwähnte, am Abend schon zum Bodensee »runter« zu fahren und was ich dort mache, mit wem ich dort lebe, schlug sie völlig locker und unbefangen vor, mich und uns dort einfach mal besuchen zu kommen. Dann können wir auch in aller Ruhe shooten, und an den Bodensee, wo sie in ihrem Leben noch nie war, wollte sie sowieso schon immer gern mal reisen.

Also verabschiedeten wir uns dann nach dieser intensiven Stunde fast schon richtig freundschaftlich mit den typischen Umarmungs-links-rechts-Küsschen, wobei ich erfreulich viel warme, weiche und herrlich duftende Fraulichkeit spüren durfte. Es war ja bereits in der langen Bar-Nacht deutlich zu merken, dass sie sehr gern verlockend weiblich ist, vergnügt flirtet und ich ihr als Mann ebenfalls nicht ganz missfalle. Das könnte also noch richtig… ähem, interessant werden mit Marina! zwinker

 

Bedauerlicherweise hatten wir dieser Tage ja eine durchziehende Kaltfront, mit oft dicht bewölktem Himmel und unangenehm kühlen Temperaturen. Außerdem dämmerte schon die Nacht herbei, als ich endlich losfuhr, und bald war es stockdunkle Nacht, sodass ich leider nur sehr wenig von den sonst so reizvollen Landschaften des Schwarzwaldes zu sehen bekam. Trotzdem war es in so einem rollenden Luxus-EQS eine ungemein angenehme, entspannte Fahrt, und da ich ganz allein unterwegs war, konnte ich wunderbar meine Gedanken frei schweifen lassen und über so einige wichtige Dinge des Lebens nachdenken.

Angekommen am Ziel gab es erst einmal ein großes Hallo von Laura, Jörg und unserem allseits bekannten Frechdachs Irene, sowie eine echte Überraschung für mich. Sie hatten nämlich diese absolute »Vollweib«-Schwedin Erika mitgebracht, über die ich ja schon vor einer Weile ein bisschen schrieb. Zum 31. März endete doch ihre aktuelle Au-Pair-Verpflichtung, und sie wollte uns richtig gern mal am schönen Bodensee besuchen. Erfreulicherweise hat sie auch Lust, ein bisschen mit mir zu shooten, und sie möchte vielleicht bei der hiesigen Arbeit mit Onkel Ernsts Ferienwohnungen und Häusern tatkräftig mithelfen.

Wir setzten uns danach noch etwa drei Stunden gemütlich zusammen, schwätzten, scherzten, lachten viel und aßen einen kleinen Happen zu Abend. Dann zog es vor allem Laura und mich doch stark ins Bett, weil wir ungeschminkt gesagt einfach unheimlich scharf aufeinander waren und uns ausgiebig sowie sehr leidenschaftlich liebten. Wie immer mit ihr, war es sehr schön, verspielt sinnlich und auch intensiv.

Ach ja, es ist wirklich unglaublich, was ich für ein unverschämtes Glück mit bezaubernden, jungen Frauen habe. Da kann man eigentlich nur überaus dankbar genießen und sich von Herzen freuen, was ich selbstverständlich in jeder Sekunde tue. Ich behandle sie generell mit ehrlichem Respekt und Achtung ihrer noch jungen Persönlichkeiten, also ausdrücklich nicht nur als  reizende Sexobjekte, wie es leider viel zu viele Männer tun.

Am Wochenende und am Montag bereiteten Onkel Ernst, Jörg und ich dann alles konkret für die schon angesprochene, neue geschäftliche Zusammenarbeit vor. Natürlich mit von unseren Anwälten wasserdicht ausgearbeiteten Verträgen, damit es später unter gar keinen Umständen zu möglichen Streitereien wegen missverständlicher Vereinbarungen kommt.

Im groben Rahmen lief es auf folgendes hinaus: Ernst und ich finanzieren für zunächst drei Monate Jörgs Leben und seine innovative Geschäftsidee komplett vor, sodass er sich unbelastet von Geldsorgen voll darauf konzentrieren kann. Dazu wird er wohl auch sein Studium vorläufig ruhen lassen, in welchem er ohnehin nicht mehr wirklich viel Neues dazu lernt; dazu ist er selbst schon viel zu weit in seinen überdurchschnittlichen Fähigkeiten und Talenten als Computer- KI-Spezialist und Programmierer.

Während dieser Zeit und am Ende der drei Monate schätzen wir objektiv-realistisch ein, ob es wirklich so läuft wie Jörg sich das vorstellt und ob die ganze Sache ausreichend erfolgversprechend ist, um nicht unerhebliche Summen darin zu investieren. Ich werde ihn dabei zeitweise mit meinem Finanz- und Insiderwissen als alter Börsenprofi unterstützen, was er dann in funktionierenden Programmcode umsetzen muss.


 

Nur ein einziges Mal gönnten wir uns während dieser drei arbeitsintensiven Tage zur willkommenen Ablenkung und für etwas Bewegung an der frischen Luft, einen Ausflug zur malerischen Burg Meersburg. Die alte Burg thront majestätisch über dem See, ein steinernes Monument vergangener Zeiten. Trotz des grauen Himmels und des schneidenden Windes, der uns um die Ohren pfiff, zog uns die historische Kulisse sofort in ihren Bann. Wir schlenderten durch die engen, kopfsteingepflasterten Gänge und bewunderten die wehrhaften Mauern.

Plötzlich blieb Irene melodramatisch vor einer schweren, eisenbeschlagenen Holztür stehen, die tief in die dunklen Verliese zu führen schien. Mit einem gespielten Schaudern klammerte sie sich an meinen Arm und flüsterte mit großen Augen:

»Meinst du, hier drinnen wurden früher gefährliche Casanovas wie du weggeschlossen, Steve?«

 Ich musste unwillkürlich lachen und tätschelte ihre Hand. »Das ist durchaus möglich, du süßer Frechdachs. Aber viel wahrscheinlicher wurden dort solch gefährliche Verführerinnen wie du eingesperrt, hoho!«

Jörg, der direkt hinter uns lief, schaltete sich schmunzelnd ein: »Ich glaube eher, dass die Ritter damals einfach keine Lust auf das kalte Bodenseewasser hatten und sich deshalb diese dicken Mauern bauten.«

Erika nickte zustimmend und zog ihren dicken Schal noch etwas enger um den Hals: »Ein weiser Entschluss. Mir ist die Moderne mit warmen Heizungen definitiv lieber als dieser zugige Bau.« Ein herrlicher Schlagabtausch, der uns trotz der Kälte amüsierte, während wir guter Laune plauderten und scherzten. Ein wirklich schöner Ausflug, den wir trotz der unangenehm kühlen Temperaturen sehr genossen haben.



 

Ach ja, und besonders amüsant war und ist natürlich wieder Irene. Jörgs Frechdachs-Schwesterherz ist… einfach unwiderstehlich. Ich beschreibe mal wieder nur ein einziges Beispiel, das sehr gut zeigt, denke ich, wie bezaubernd sie eigentlich immer ist. Nach Lauras Rückfahrt zum Studium in Freiburg am späten Montag-Nachmittag gönnte ich mir ein herrlich entspannendes Schaumbad in der Übergröße-Wanne. Dort passen gut zwei Personen rein, wenn sie nicht zu wuchtig gebaut sind, aber ein richtiger, größerer Whirlpool-Jacuzzi ist es halt auch nicht und ein Bär von Mann meiner Statur nimmt schon eine ganze Menge Platz ein.

Die Wanne war gefüllt mit warmem, seifigem Schaum, der meine Haut sanft umspülte und mich in eine Welt der Entspannung zog… da platzte auch schon Irene herein und jubelte: »Yuhuuu… Schaumbad! Voll gemein von dir, das ohne mich zu genießen!« Dabei zog sie gespielt eine beleidigte Schnute, machte sich dabei schneller als ich überhaupt gucken konnte nackig und hüpfte kichernd so hinein, dass einiges an Wasser überschwappte. schmunzel

Da diese unverbesserliche Frechdachs-Teen-Frau nun mal so ist, wie sie ist, schaffte sie es kaum, auch nur einige Minuten ruhig zu entspannen. Schon war es vorbei mit meiner ersehnten Ruhe, plapperte sie mit überschäumender Lebensfreude los und berichtete mir haarklein, was sie hier so alles erlebte, als ich in Freiburg und Baden-Baden war. Mit ihren gertenschlanken Formen noch jugendlicher Fraulichkeit passte sie problemlos mit in die Wanne, aber dennoch berührten sich unsere Körper dabei ständig, was bei einem so hübschen, liebenswerten Girl selbstverständlich und unvermeidlich auch sexy-reizvoll ist.

Gerade dachte ich, sie macht etwas länger Pause und ich könne wieder mehr entspannen, da prustete sie mit funkelnden Augen los: »Hiiiiielfeeee…, da ist das Nessi-Monster in der Wanne!« Womit sie natürlich auf das berühmte Loch-Ness-Monster und meinen nicht ganz entspannten Aal zwischen den Beinen anspielte, das sie sowieso schon mehrmals berührt hatte. »Aber keine Angst, Steve, ich fang es gleich ein und lenk es ab.«

Schon schnappte sie flink mit zarten Frauenfingern nach meinem Aal und brachte ihn mit geschickten Berührungen bald zum freudigen zucken, nachdem er plötzlich zu voller Größe angewachsen war.

Nun…, muss ich noch groß erklären, was sich aus diesem »Einfangen« von meiner Nessi-Männlichkeit entwickelte und wie unwiderstehlich bezaubernd frech Irene ist? Ich schätze nicht! lach

Jedenfalls schwappte noch mehr Badewasser über, was wir erst nach gut über einer Stunde, herrlich befriedigt und leicht verschrumpelt aufwischen konnten. Dann duschten wir uns das Seifenwasser ab, wobei wir natürlich, wie könnte es anders sein, erneut zärtlich-verspielt an uns herumfummelten. Tatsächlich kam es in der Duschkabine zu noch einem wunderschön-sinnlichen Liebesspiel und erst danach trockneten wir uns wohlig befriedigt sehr sanft gegenseitig ab. Auf eine flapsige Bemerkung meinerseits konterte sie sofort wie aus der Pistole geschossen:

»Was denn? Ich tu doch nur…, hihi…, was Laura mir aufgetragen hat. Mich um den großen und kleinen Captain kümmern, solang sie weg ist.« Dabei steckte sie mir zusätzlich die Zunge raus und ihre frechen Augen sprühten nur so vor Lebensfreude.

»Ja, ja. Klar doch…, hoho…« musste ich natürlich mit ihr lachen und mal ganz ehrlich: Wer könnte und vor allem wollte einem derart bezaubernden Frechdachs widerstehen? Warum sollte man überhaupt widerstehen wollen? Ist es doch sehr schön für beide Beteiligten, und wenn das alles ohne dämliche Eifersüchteleien, Besitzansprüche und den sonstigen, frustrierenden Mist typischer, monogamer Beziehungen läuft, ist es noch viel schöner!

Am Abend setzten wir uns alle zusammen und genossen eine würzige Schwarzwälder Brotzeit mit herzhaftem Räucherschinken und Würsten, dick mit Butter bestrichenem, dunklem Bauernbrot, Gewürzgurken, Kräuterquark, dicken Premium-Oliven, Käse und frischem Obst. Köstlich! Dabei wurde natürlich viel geplaudert, gescherzt und gelacht, während die sehr selbstbewusst-lockere Skandinavierin Erika offensichtlich Gefallen am attraktiven Jörg gefunden hatte und gezielt darauf hinarbeitete, diese Nacht in sein Bett zu kommen. schmunzel

 

Nach dem deftigen Schmaus machten wir es uns im Wohnzimmer gemütlich. Das Licht war gedimmt, draußen heulte der kalte Frühlingswind um die Hausecken, während drinnen die wohlige Wärme des Kaminofens für eine perfekte Wohlfühlatmosphäre sorgte. Wir starteten die Sci-Fi-Serie The Expanse, die leider qualitativ nicht mit den grandiosen Romanvorlagen mithalten kann, aber immerhin auch nicht völlig mies gemacht ist.

Während auf dem Bildschirm die Crew der Rocinante durch das eiskalte Vakuum des Weltalls manövrierte und politische Intrigen zwischen Erde, Mars und dem Gürtel gesponnen wurden, saßen wir dicht gedrängt auf der bequemen Couch. Irene hatte es sich natürlich nicht nehmen lassen, sich nahezu auf meinen Schoß zu lümmeln. Als eine Szene kam, in der die Charaktere in magnetischen Stiefeln an der Außenhülle eines Raumschiffs entlanggingen, flüsterte sie mir mit einem schelmischen Grinsen ins Ohr:

 »Sag mal, Steve, meinst du, im Weltall bei Schwerelosigkeit ist das Liebesspiel einfacher oder komplizierter?« Ich prustete leise los und flüsterte zurück:

»Das ist eine rein physikalische Frage der Impulserhaltung, Irenchen. Da stößt man sich wohl zu leicht ab.« Jörg, der unsere Tuschelei bemerkte, verdrehte schmunzelnd die Augen und meinte laut: »Könnt ihr beiden Turteltauben euch bitte auf die Rettung des Sonnensystems konzentrieren? Amos steht gerade kurz davor, jemanden zu verprügeln!«

Irene streckte ihm nur frech die Zunge raus: »Pff, die retten das Universum schon ohne uns. Ich kümmere mich lieber um die wichtigen Dinge hier unten auf der Erde.« Kurz: ein gelungener, herrlich entspannter und amüsanter Abend unter Freunden, der uns allen Freude bereitete.

Während des Essens und TV-Schauens tranken wir ein wenig guten Wein, jedoch wirklich nur kleine Mengen, sodass es bestenfalls für einen kleinen, süßen Schwips bei den Frauen reichte. Generell trinken wir hier alle ganz gern mal etwas guten Wein, vor allem zum Essen, aber niemand hat so gesteigertes Interesse an Alkohol, um sich richtig zu betrinken.

Ich beobachtete oder gar kontrollierte es natürlich nicht direkt, aber eindeutig verschwand Erika mit in Jörgs Zimmer. In mein Bett kam natürlich, wieder kann ich nur schreiben »wie könnte es auch anders sein?«, ein bezauberndes Schmusekätzchen namens Irene. Und sie wollte zu gern noch schön schmusen, sich fast auf kindliche Art ankuscheln und schnurrend das Gefühl von freundlicher, zärtlicher Geborgenheit empfinden.

Und selbstverständlich nahm ich den entzückenden Nackedei gern in meine Arme und gab ihr vergnügt die gewünschten Empfindungen. Ein bisschen kitzel-streichelten wir uns auch sinnlich-erregend, aber nicht in der Absicht, zu richtigem… ihr wisst schon was… zu kommen, sondern einfach so als himmlische Zärtlichkeiten in gegenseitiger Zuneigung.

Jetzt war sie sogar ziemlich ruhig und plapperte nicht ununterbrochen über alles Mögliche, was ihr gerade so in den Sinn kam, wie sie es mit ihrer manchmal überschäumenden Lebensenergie und Freude gern tut. Wir plauderten noch ein wenig, aber jetzt wollte sie eindeutig vor allem nur das schöne Gefühl von intimer Geborgenheit fühlen.

Selbstverständlich ist so ein verspielt-anmutiges, gertenschlankes und entzückend nackiges Schmusekätzchen, ganz weich, warm und duftend, auch für mich eine reine Freude. Leute, die unter »Mann und Frau nackt im Bett« ausschließlich Geschlechtsverkehr assoziieren, konnte ich noch nie wirklich verstehen. Es ist doch ganz einfach gefühlvoll schön, nur zärtlich zu schmusen und sich an der schlichten Anwesenheit des anderen zu erfreuen. 

 Unzensiert Weiterlesen? Klick >>>

»«

©-http://srjexped.jimdo.com/2026 Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte & Bilder - auch auszugsweise - ohne schriftliche Genehmigung ist nicht gestattet. Alle Angaben ohne Gewähr!

Blog: https://sea-nomads.blogspot.com

 

Buy

Ganzen Blog unzensiert lesen>>>
Sende den gewünschten Betrag per Pay Pal an Captnsteve59@icloud.com Viel Spaß :))

Beliebte Posts