#26.03.13-Bodensee-Region, Zeitreise am Bodensee

  

#26.03.13-Bodensee-Region, Zeitreise am Bodensee – Wenn die Vergangenheit auf die Lebenswege von morgen trifft

»Auf geht’s, mach dich endlich fertig!« Scheuchte ich Irene gut gelaunt und amüsiert, die sich immer noch in einem verflixt sexy und an manchen Stellen aufreizend durchsichtigen Negligé auf einem dekorierten Sofa räkelte. Die Morgensonne warf bereits ihre ersten, hellen Strahlen durch die Vorhänge und betonte jede Kurve ihres Körpers.

»Mhh…, gefällt dir etwa nicht, was du hier gerade siehst?« Konterte sie prompt so frech und ein kleines bisschen provokant, wie es eben ihre Art ist. Sie wusste natürlich ganz genau, welche Wirkung sie auf mich hatte.

»Oh doch, es gefällt mir sogar ganz ausgezeichnet, was ich da sehe, du rolliges Kätzchen. Aber wenn du so mitkommst, frierst du dir draußen garantiert etwas ab; also los, anziehen und fertig machen!« Schmunzelte ich über ihren eindeutig absichtlich verlockenden Anblick voller jugendlichem Sexappeal, während sie ihre gerteschlanken Formen extra provozierend und sinnlich für mich räkelte. Wie üblich tat sie das mit blitzenden Augen und diesem unnachahmlichen Frechdachs-Ausdruck im hübschen Gesicht, weil das nun mal ihr Wesen ist und sie in solchen Momenten gar nicht anders sein will.

 

Wir hatten bereits beim gemeinsamen Frühstück besprochen, heute einen ausführlichen Ausflug zu den Pfahlbauten Unteruhldingen>>> zu machen. Dort gibt es faszinierende Nachbauten von einem Pfahlbau-Dorf aus der Steinzeit, direkt an einer echten Ausgrabungsstätte mit verschiedenen Gebäuden am See sowie schönes örtliches Kunsthandwerk. Da auch Irene noch nicht dort war und sie sich sowieso generell über jede Art von Ausflügen freut, rappelte sie sich schließlich gespielt widerwillig hoch und ging sich endlich fertig anziehen.

Leider war es heute und auch für die nächsten Tage angekündigt deutlich kühler als in der Zeit zuvor. Hier in der Südwestecke Deutschlands machte sich die aktuell durchziehende Kaltfront zwar nicht so deutlich bemerkbar wie im Rest des Landes, doch man spürte den Umschwung. Dennoch gab es maximal nur knapp über 10°, und bei dem frischen Wind konnte man auch vereinzelten Regen nicht gänzlich ausschließen. Also zogen wir uns passend und relativ warm an, nahmen praktische Regenschutzjacken mit und waren so für jede Eventualität gerüstet.

Pfahlbauten Unteruhldingen – eine magische Zeitreise am Bodensee

Das älteste archäologische Freilichtmuseum Deutschlands besteht bereits seit 1922. Es liegt direkt am malerischen Ufer, gehört seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe und bietet einen einzigartigen Einblick in die prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen. 23 originalgetreu rekonstruierte Häuser auf mächtigen hölzernen Stelzen ragen hier über dem glitzernden Wasser auf und zeigen eindrucksvoll, wie Menschen vor 6.000 bis 3.000 Jahren in der Stein- und Bronzezeit lebten: Fischer, Bauern und geschickte Handwerker – alles ist hier hautnah und authentisch erlebbar.

 

Der Anblick ist wirklich magisch: Die dunklen Pfähle spiegeln sich im ruhigen Bodensee, der Wind raschelt leise durch das Schilf und das alte Holz, und man spürt beim Begehen der Stege förmlich, wie die Zeit für einen Moment stehenbleibt. Zwischen den Häusern duftet es nach altem Holz und dem frischen Aroma des Seewassers, und plötzlich findet man sich mitten in einer Welt wieder, die lange vor den Römern und den stolzen Rittern existierte. Für mich als vielgereisten Nomaden war es eine wunderbare Erinnerung daran, wie bescheiden und zugleich technisch genial unsere Vorfahren schon vor Jahrtausenden agierten. Absolut empfehlenswert – ein kleiner Ausflug in die Steinzeit, der den hektischen Alltag sofort völlig entschleunigt.

Das Museum umfasst neben dem Freilichtgelände zwei feste Gebäude, das sogenannte Alte Museum und das Neue Museum. Im Alten Museum, dem historischen Ausstellungsraum, werden im Rahmen einer informativen Ausstellung zum Welterbe der Pfahlbauten rund um die Alpen mehr als 1000 wertvolle Originalfunde aus den Pfahlbausiedlungen am Bodensee gezeigt. Mehr darüber findet man unter der angegebenen Website und natürlich ausführlich auf Wikipedia>>>.

»So lebten die Leute also vor…, wie viel waren es, 5.000 Jahren? Eigentlich sieht das alles voll schnuckelig und richtig gemütlich aus.« Staunte Irene während unseres Rundgangs. Wie schon beschrieben, ist sie nicht unbedingt die intellektuell tiefschürfend interessierte Persönlichkeit, welche sich eher ernsthaft oder rein wissenschaftlich für so etwas begeistern würde. Aber ein oberflächliches Dummerchen ist sie eben auch nicht und fand alles schon sehr spannend, auch wenn es für sie eher wie ein schöner Ausflug in einen Freizeitpark zur Unterhaltung war, bei dem sie einfach ihren Spaß hatte.

»Ja, so hübsch präpariert sieht es heute aus, aber wenn du damals tatsächlich steinzeitlich gelebt hättest, fändest du es wahrscheinlich gar nicht mehr so gemütlich.« Schmunzelte ich und erklärte ihr die Hintergründe. »Das Steinzeit-Leben bestand hauptsächlich aus verdammt harter körperlicher Arbeit für Männer und Frauen, ganz ohne all den Luxus, was unser modernes Leben heute so angenehm bequem macht.«

»Klar doch, haha, und du warst natürlich damals schon persönlich dabei und weißt das deshalb so genau?!« Kam prompt ein ganz typischer Irene-Konter auf ihre liebreizende Frechdachs-Art.

»Sieht man mir mein hohes Alter etwa schon so deutlich an?« Grinste ich daraufhin mit einem gespielt betrübten Dackelblick, was sie natürlich nur noch mehr erheiterte und zu einem kleinen Lachanfall hinriss.


 

Vor dem Mittagessen spazierten wir noch entspannt über die schöne Seepromenade von Uhldingen, wobei ich genüsslich eine rauchte und wir plauderten in ähnlich scherzhafter Art über das gerade Gesehene. Das Städtchen Unteruhldingen bildet mit den umgebenden Dörfern und Städtchen die Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee>>> und hat insgesamt, trotz dieses Zusammenschlusses, nur etwas über 8.200 Einwohner. Bis auf vereinzelte Ausnahmen ist es eine typische, wunderhübsche Bodenseeufer-Siedlung, wie gemacht für perfekte Postkartenmotive. In der Hauptsaison ist es hier voll mit vielen Touristen, während es jetzt in der Nebensaison eher ruhig, pittoresk und ideal für ein absolut entspannendes Urlaubs-Feeling ist.

Vor allem wegen der fantastischen Lage mit der bezaubernden Aussicht direkt auf den See und den kleinen Yachthafen davor, entschieden wir uns dann spontan für das Hotel-Restaurant Terrasse Seehof>>> zum Mittagessen. Das Restaurant wird auf Google Maps im Schnitt mit guten 4,4 Sternen bewertet und liegt preislich etwas über dem Durchschnitt der Region. Man darf zwar nicht wirklich etwas Außergewöhnliches oder extravagant Besonderes erwarten, aber was man bekommt, ist ordentlich, lecker und qualitativ richtig gut. Der Service war ausgesprochen freundlich-nett, wir fühlten uns sofort wohl und futterten mit großem Appetit genüsslich unsere gewählten Speisen. Über die Größe der Portionen kann man sich ebenfalls nicht meckern, und es gibt hier keine Spur von unverschämter Touristen-Abzocke.

Die Betreiber beziehungsweise die Wirtsfamilie geben sich eindeutig große Mühe, aus dem durchschnittlichen Einerlei der guten, schwäbischen Hausmannskost hervorzustechen. Ich würde sagen, dass es ihnen zumindest teilweise gelingt, eine gehobene Gourmet-Hausmannskost in echter Restaurantqualität zu erreichen. Die Gerichte werden liebevoll dekoriert serviert und das Personal scheint gut ausgebildet zu sein. Das Ambiente und die Sanitäreinrichtungen sind sauber und gepflegt, respektive hübsch-gemütlich zum Wohlfühlen gestaltet.

Als ich etwas verwundert und neugierig nachfragte, weil außer uns nur noch eine offensichtlich befreundete Familie im Gastraum speiste, gab es eine erstaunliche Überraschung. Das Hotel und das Restaurant befinden sich nämlich eigentlich bis zum 1. April noch in der Winterpause und sind für reguläre Gäste derzeit gar nicht geöffnet. Irene und ich waren einfach so durch offene Türen hineinspaziert, während die Betreiber anscheinend gerade den kommenden Saisonbetrieb vorbereiteten und die neue Speisekarte für dieses Jahr probehalber ausprobierten.

Sie schienen spontan beschlossen zu haben, uns einfach wie willkommene Test-Gäste zu dulden, ohne auch nur mit einem Wort zu erwähnen, dass sie eigentlich noch geschlossen haben. Das fanden wir natürlich ausgesprochen nett und mussten auch herzlich lachen, als die Begründung kam: »Sie und ihre Tochter machten einen so sympathischen Eindruck auf uns, und sie sehen zudem nach einem echten Gentleman-Esser aus, dass wir dachten: Mal sehen, was der zu unseren neuen Gerichten sagt?«


 

Darüber mussten wir mit den wirklich netten Leuten des familiengeführten Hotel-Restaurants gemeinsam lachen, und vor allem das »ihre Tochter« amüsierte Irene sichtlich. Aber wir hielten es in diesem Moment nicht für notwendig, darauf hinzuweisen, dass der bezaubernde Frechdachs an meiner Seite keineswegs meine Tochter ist, auch wenn es vom reinen Altersunterschied her tatsächlich so sein könnte. Natürlich, wie könnte es bei Irene anders sein, benutzte sie das später auf dem Heimweg noch für etliche, lieb-freche »Papa«- und »Alterchen«-Sticheleien, worüber wir beide nur noch mehr lachen mussten.

Nach einem ausführlichen Verdauungsspaziergang, inzwischen leider bei ziemlich dichter Bewölkung, jedoch immerhin noch ohne Regen, machten wir uns schließlich auf den Rückweg zum Haus. Laura und Jörg hatten ihre Ankunft aus Freiburg per WhatsApp für die Zeit zwischen 15 und 16 Uhr angekündigt. Selbstverständlich wollten wir rechtzeitig da sein, wenn sie ankommen, um sie gebührend zu begrüßen. Tatsächlich fuhren die beiden kaum fünf Minuten nach unserer eigenen Rückkehr vor, was zeitlich also perfekt passte.

Die rund zwei Stunden Fahrt von Freiburg sind zwar nicht weiter anstrengend, aber da beide sehr sportlich sind, waren sie in einer Fahrpause sogar noch richtig joggen gegangen, um sich fit zu halten. Ohne das übertriebene und auf mich oft eher unnatürlich wirkende Äußere von »aufgepumpten« Bodybuildern ist der schlanke, hochgewachsene Jörg geradezu athletisch fit; sehr ungewöhnlich für einen Nerd. Laura achtet als Frau und natürlich für ihre Model-Jobs auch sehr genau auf ihre Figur und sieht mit ihrer natürlichen Schlankheit zarter, aber fit trainierter weiblicher Formen eher noch wie eine junge Teen-Frau unter 20 aus.

Jedenfalls wollten deshalb beide erst einmal kurz duschen gehen, denn wenn sie joggen gehen, dann powern sie sich richtig aus und kommen natürlich ordentlich ins Schwitzen. Irene und ich bereiteten unterdessen frischen Kaffee sowie einen Obstteller plus Knabbergebäck vor, womit wir uns dann wenig später alle gemeinsam im gemütlichen Wohnraum versammelten. Da das ganze Haus entweder komplett oder in getrennten Wohnungen zum Vermieten an Feriengäste gedacht ist, ist das meiste unspektakulär und praktisch zum leichten Reinigen eingerichtet.

Nur die Schlafzimmer im obersten Stockwerk, von denen zwei eher gestaltet sind wie kleine Suiten von vielleicht je 30 qm, sind zusammen mit dem Bad luxuriöser für Gäste mit höheren Ansprüchen gestaltet, und genau diese bewohnen jetzt wir vier. Die Wohnküche, der Aufenthaltsraum, das Speisezimmer und zwei weitere Gästezimmer im Erdgeschoss sind dagegen einfach, aber durchaus praktisch-gemütlich und vor allem pikobello sauber ausgestattet; natürlich auch mit einem großen Flatscreen-Fernseher für gemeinsame Abende.

Außerdem gibt es ein gut ausgestattetes Gym- und Spielzimmer für schlechtes Wetter, sowie im Untergeschoss neben der Heizungs- und Klimaanlage, einer Hausmeister-Werkstatt, dem Wäscheraum und sonstigen typischen Hauseinrichtungen noch einen praktischen Abstellraum für den Vespa-Roller und 2-4 E-Bikes. Ein Garagen-Anbau bietet zudem Platz für zwei Autos und gegebenenfalls weitere Fahrräder oder Roller, wenn Gäste eine ständige Verfügbarkeit ihrer Fahrzeuge wünschen.

Zudem gibt es drei einladende Balkon-Terrassen mit bequemen Sitzgelegenheiten und einer Grillstation, einen hübschen, gepflegten Garten mit einem kleinen Fischteich, einen ungefähr 50 qm großen Pool und eine urige, kleine finnische Sauna-Baracke für maximal sechs Personen. Das Haus und der Garten waren ursprünglich das Familien-Wohnhaus von Irenes und Jörgs Onkel, bevor die Familie in ein schickeres Gebäude, eine kleine Villa, umgezogen ist, nachdem die Geschäfte des Onkels erfolgreich genug wurden, um sich diesen Luxus leisten zu können.

Heute gehören ihm mehrere solche Ferien-Wohnhäuser, und wenn ich das richtig mitbekommen habe, wohl insgesamt 18 Ferienwohnungen entlang des gesamten nördlichen Bodenseeufers, die ihm ein ordentliches Einkommen einbringen. Er ist zum Vermieten nicht nur auf die typischen Feriengäste angewiesen, sondern nutzt zusätzlich, je nach Bedarf die Wohnungen auch zur Vermietung an Firmen, die beispielsweise zeitweise Fremdarbeiter und Spezialisten für die Industrie in Friedrichshafen unterbringen müssen. Dadurch ist bei ihm meist alles rund ums Jahr gut ausgebucht und er verdient nicht nur in den Hauptsaisons an den Touristen sein Geld.

Wie schon erwähnt, kommt er ursprünglich aus dem gleichen winzigen Schwarzwald-Dorf wie Irene und Jörg und hat sich das alles in über 30 Jahren harter Arbeit mit viel Fleiß selbst aufgebaut. Inzwischen gehört er mit einem geschätzten Vermögen von vielleicht 2-3 Mio. Euro zu den Wohlhabenden und könnte es wesentlich ruhiger angehen lassen, doch machen er und seine Familie immer noch sehr vieles selbst, so dass sie nur wenig Ausgaben für die Kosten durch Reparaturen, Wartung, Putzen, Ausstattung und die Vermarktung haben.

Abgesehen von seiner sehr sympathischen und gemütlichen Art ist Onkel Ernst fraglos ein ausgefuchster Selfmade-Geschäftsmann. Er macht alles auf eine ganz natürliche, sozusagen unspektakuläre und bauernschlaue Art, ganz ohne die geringste Überheblichkeit angesichts seines Erfolgs. Ich würde ihn als einen dieser klassischen »Salz der Erde«-Typen bezeichnen; Menschen, die einfach stetig ihr Ding machen, viel arbeiten und trotz ihrer Erfolge absolut bodenständig, nett, hilfsbereit und sympathisch bleiben, ohne wie so manch andere erfolgreiche Menschen überheblich zu werden und auf weniger Erfolgreiche verächtlich herabzuschauen.

So weit, so gut. Nach der Ankunft ließ ich es mir zunächst nicht nehmen, Laura nach ihrer Dusche ein bisschen beim Abtrocknen ihrer entzückenden Formen zu helfen…, was beinahe dazu geführt hätte, dass wir beide sofort wieder im Bett landeten, um… na ja, ihr wisst schon was. grins

 

Stattdessen versammelten wir vier uns dann doch pflichtbewusst im Wohnraum und plauderten ausführlich über die Erlebnisse der letzten Tage sowie meine ersten Recherche-Erkenntnisse zu Jörgs Geschäftsideen. Vorbehaltlich weiterer genauer Analysen und der späteren Vertragsabsprachen, an denen dann natürlich auch Onkel Ernst beteiligt wäre, sowie Jörgs eigenen Vorstellungen darüber, wie das Ganze genau laufen sollte, erklärte ich mein definitives Interesse, mich finanziell und beratend daran zu beteiligen.

Für seine erste, die sozusagen seriöse Geschäftsidee, wäre meine Beteiligung vor allem wegen meines fundierten Wissens als alter Börsenprofi extrem wichtig. Ohne dieses spezielle Insiderwissen wäre es für Jörg sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich, das Ganze praktikabel umzusetzen und so zu entwickeln, wie es ihm vorschwebt. Als cleverer Student mit außergewöhnlichen Talenten im Bereich Computer, Programmierung und KI hat er natürlich bestimmte Vorstellungen und den nötigen Ehrgeiz, um erfolgreich zu werden.

Mit seinen erst 23 Jahren schwirren ihm manchmal auch noch etwas unrealistische Vorstellungen im Kopf herum, doch im Großen und Ganzen ist er ein ähnlich bodenständiger und fleißiger Mensch wie sein Onkel. Wenn man ihm wohlwollend und freundlich erklärt, dass manche seiner Vorstellungen so nicht ganz realistisch oder zumindest nicht so einfach umsetzbar sind, wie er sich das in seiner jugendlichen Begeisterung vorstellt, akzeptiert er das durchaus. Junge Leute wie er können die freundliche Anleitung von erfahrenen Geschäftsleuten wie Ernst und mir natürlich gut gebrauchen, ja, diese ist oft sogar zwingend notwendig, um sie auf die richtige Spur zu lenken.

Eingebildete Möchtegerns reagieren auf solche Ratschläge meist völlig falsch oder glauben fälschlicherweise sogar, man wolle sie nur übervorteilen, weil sie generell mit falschen Vorstellungen von »Erfolg und schnellem Geld machen« an die Sache herangehen. Typen wie Jörg hingegen, auch wenn sie noch jung und unerfahren sind, sehen die Dinge eher realistisch. Zumindest wenn sie den sozusagen freundlich anleitenden Mentoren erst einmal vertrauen, sind sie froh und aufrichtig dankbar für die Hilfe, ohne dabei ihren eigenen persönlichen Ehrgeiz zu vergessen. In dieser harten kapitalistischen Welt, so wie sie nun mal funktioniert, darf man eben auch nicht zu vertrauensselig sein oder die eigenen egoistischen Ziele ganz aus den Augen verlieren.

Meiner bisherigen Einschätzung nach – und bekanntlich täusche ich mich in solchen Dingen nur sehr selten – besitzt Jörg genau die richtige Mischung für den Erfolg. Alterstypisch und als sehr cleverer junger Mann überschätzt er sich und seine Fähigkeiten zwar in einigen Punkten, aber er ist auch schlau genug, um das sozusagen instinktiv zu wissen und zu verstehen, dass er es allein ohne die Hilfe erfahrener Leute wie mir, nur sehr schwer schaffen kann, seine Ideen wahr zu machen.

 

Laura und Irene hörten bei dieser geschäftlichen Besprechung bis zum frühen Abend überwiegend nur zu und staunten ein bisschen über das männliche „Geschäfte machen“. Laura konnte als ebenfalls clevere Studentin aber auch die eine oder andere wirklich gut überlegte Idee mit einbringen. Außerdem freute sie sich sichtlich, dass Jörg und ich so gut miteinander klarkamen, weil sie uns ja quasi erst zusammengebracht hatte und dabei stets bemüht war, weder ihrem Freund Jörg noch mir im Vorfeld zu viel zu versprechen. Dass es im Grunde genauso lief, wie sie es sich gedacht hatte, und wir uns dabei alle vier als Freunde gut verstanden, gab ihr ein sichtlich gutes Gefühl.

Auf meinem Alters- und Erfahrungslevel bezeichnet man andere Menschen natürlich nicht so leicht und schnell als echte Freunde, wie das junge Menschen oft tun. Aber Laura und ich kennen uns ja nun schon eine ganze Weile von früher, und Jörg und Irene gehören offensichtlich zu dem Typus Mensch, mit welchem ich gern engere Freundschaft schließe. Irene ist ja sowieso, wie bereits ausführlicher beschrieben, genau der Typ, den eigentlich alle automatisch und unvermeidlich gernhaben und sogar ein bisschen ins Herz schließen müssen. Doch bei ihr geht es primär um die persönliche Bekanntschaft und Sympathie, nicht um ernste Geschäfte wie mit Jörg und seinem Onkel. Doch auch mit Jörg konnte ich mir, ganz objektiv-realistisch betrachtet, eine echte Freundschaft durchaus vorstellen, wenn wir uns erst einmal besserr kennen.

Dann legten wir zunächst eine schöne Siesta ein, was Laura und mich betraf, natürlich auch zum ausgiebigen sinnlichen Schmusen und wunderschön Liebe machen. Dabei und auch danach sprachen wir ganz offen über die beiden anderen, besonders über Irene. Typischerweise hatten die beiden jungen Frauen längst darüber telefoniert, dass es gewissermaßen auch zwischen mir und Irene ein wenig gefunkt hat. Und wieder einmal durfte ich mich darüber freuen, dass es in unserer und vor allem meiner polyamourösen Lebensart deshalb kein bisschen von dem typischen Stress oder Ärger gab, den man sonst so kennt.

Laura schläft ja auch mit Jörg, wenn sie zum Beispiel in Freiburg sind, und es störte sie kein  bisschen, dass nun auch Irene und ich miteinander intim geworden waren. Im Gegenteil freute sie sich aufrichtig darüber, weil wir uns alle so toll miteinander verstehen und gernhaben. Irene wiederum ist wie ein junges, neugieriges Kätzchen, das sich darüber überhaupt keine komplizierten Gedanken macht, sondern einfach nur intensiv genießt, was ihr gefällt.

Was ein echtes polyamouröses Leben eigentlich ist und im Detail bedeutet, davon hat sie intellektuell gesehen praktisch keinerlei Vorstellungen, aber quasi instinktiv macht sie bisher so gut wie alles richtig. Selbstverständlich denkt sie noch nicht mal im Traum daran, mit mir irgendetwas wirklich Ernstes anzufangen oder gar Besitzansprüche zu stellen. Für sie ist es einfach ein aufregendes, wunderschönes Abenteuer, in das sie sich mit all ihren Sinnen stürzt, es in vollen Zügen genießt und nicht weiter darüber nachdenkt, was es für die ferne Zukunft bedeuten könnte.

Jörg wiederum ist einfach nur froh darüber, sein Ding machen zu können, dabei eine so hübsche Freundin wie Laura an seiner Seite zu haben und gelegentlich auch mit ihr intime Freuden genießen zu können, ohne dass er an einer festen Beziehung im Sinne einer klassischen, einengenden Partnerschaft interessiert wäre. Was sein Schwesterherz Irene betrifft, auf die er als Beschützer-Bruder natürlich schon ein wachsames Auge hat, ist es ihm jedoch gleich, was diese treibt, solange Irene sich dabei wohl fühlt und sich nicht mit miesen oder falschen Typen herumtreibt.

»Ich sagte Irene ja eigentlich nur, dass sie sich ein bisschen um dich kümmern soll, wenn ich in Freiburg bin.« Lächelte Laura amüsiert und lachte dann hell auf. »Aber das war von mir eher als kleiner Scherz gemeint, haha, und dass sie tatsächlich gleich in der allerersten Nacht, als ich weg war, in dein Bett schlüpfte und es so voll darauf anlegte, damit hatte ich selbst bei diesem Frechdachs nicht gerechnet.«

»Ja, ich war ehrlich gesagt im ersten Moment auch etwas überrascht.« Schmunzelte ich und streichelte dabei zärtlich Lauras wunderschöne schlanke Formen junger Fraulichkeit. »Aber sie ist doch wirklich total bezaubernd in ihrer lieb-frechen Art, und es war eine sehr schöne Erfahrung mit ihr.«

In einer typischen Mann-Frau-Beziehung hätten jetzt viele Frauen wohl dämlich und falsch mit »war es schöner als mit mir?« gekontert und zumindest etwas eifersüchtig oder verärgert reagiert. So etwas käme Laura aber niemals in den Sinn, dazu ist sie viel zu locker und offen eingestellt. Sie legt sehr viel Wert auf ihre eigene Freiheit und die Freiheit ihrer auch intimen Freunde, tun zu dürfen, was jeder halt gerade möchte. Sie ist sogar eher Bi-orientiert, hat also auch gelegentlich lesbische Interessen und Spaß mit Frauen, wobei sie es allerdings insgesamt mit Männern bevorzugt, wenn diese ihr gefallen und in ihr Leben passen.

Sie hätte im Prinzip auch nichts gegen einen Dreier mit Irene oder sogar einen Vierer mit Jörgs Beteiligung einzuwenden, wobei das allerdings moralisch etwas problematisch wäre, weil die beiden ja Geschwister sind. Dann liefe es automatisch ohnehin nur auf Irene und ich sowie sie und Jörg hinaus, wozu wir auch gleich in getrennten Betten bleiben könnten. Außerdem weiß sie genau, dass ich zwar nicht generell etwas gegen Dreier oder Vierer habe, es gewöhnlich aber bevorzuge, mich auf jeweils nur eine Bettgespielin konzentriert einzulassen.

In Freiburg lebt sie mit Jörg in einer typischen Studenten-WG, in welcher es nach ihren Erzählungen ebenfalls ziemlich locker zugeht und manche Bewohner gelegentlich in verschiedenen Betten schlafen, ohne dass man die Gruppe jetzt als wirklich polyamourös lebende Clique bezeichnen könnte. Es ist halt einfach dieses locker-neugierige Interesse an verschiedenen Erfahrungen, wie es heutzutage bei vielen jungen Menschen und gerade unter Studenten oft üblich ist.

Kurz gesagt: Auch was die Freuden körperlicher Intimitäten betrifft, kommen wir alle prima miteinander aus, ganz ohne den üblichen Streit, den Frust und die Eifersüchteleien »normaler« Beziehungen. Meine Güte, was bin ich froh, seit 2014 von »Liebesgöttin« Jenny in diesen befreienden Lebensstil eingeführt worden zu sein, wenn ich im Vergleich daran denke, wie viel dämlicher und unnötiger Ärger auch ich früher in sogenannten »normalen« Beziehungen erleben musste. Das Leben, insbesondere das Liebesleben, ist so viel einfacher und schöner, wenn man all diesen klassischen Frust aus Eifersucht und lästigen Besitzansprüchen ein für alle Mal hinter sich lassen kann!

Natürlich, auch das erkläre ich immer wieder offen und ehrlich, sind wir trotzdem alle nur Menschen und manchmal…, nun, manchmal kann es auch in echten polyamourösen Beziehungen zu sehr tiefen Gefühlen mit Eifersucht kommen. Doch das ist ja nicht weiter schlimm, wenn es beiden Beteiligten so geht. Dann entscheidet man sich halt einfach für den Moment aus dem polyamourösen Leben auszuscheiden und lebt eben klassisch als Paar. Genauso freiwillig, wie man den anderen Lebensstil ursprünglich wählte, und wenn sich das irgendwann wieder ändern sollte, wechselt man eben einfach wieder zurück.

Das ist quasi die Quintessenz aller echten polyamourös lebenden Beziehungsgruppen: Alles muss absolut freiwillig geschehen, einfach weil man es selbst in einer Lebensphase möchte, und nicht, weil einen irgendwelche klassischen gesellschaftlichen, religiösen oder sonstigen Normen dazu drängen, auf eine ganz bestimmte, vorgegebene Art miteinander zu leben. Kein Gruppendruck, keine starren Vorgaben, keine unnötige Eifersucht und keinerlei Besitzansprüche auf einen anderen Menschen – jeder und jede leben und lieben genau so, wie sie es möchten… oder eben auch nicht. Was mich betrifft, bin ich jedenfalls seit 2014 viel glücklicher und zufriedener mit meinem gesamten Liebes- und Beziehungsleben als jemals zuvor. Ich will auf keinen Fall wieder so leben müssen, wie es die breite Gesellschaft als »normal« klassifiziert!

Den Abend verbrachten wir dann alle vier sehr gemütlich im Haus und schauten uns zunächst einen typischen, eigentlich reichlich dämlichen, aber durchaus unterhaltenden Hollywood-Film an. Danach machten wir noch ein richtig lustiges Gesellschaftsspiel, nämlich das klassische »Mensch ärgere dich nicht!«, wobei es erwartungsgemäß sehr viel zu lachen gab. Insbesondere weil Irene das Spiel mal wieder zusätzlich sexy pfeffern wollte, indem sie die Regel aufstellte: Jedes Mal, wenn eine Spielfigur eines Teilnehmers rausgekegelt wurde, musste der betreffende Spieler ein Kleidungsstück ablegen, und nur wenn eine eigene Spielfigur sicher die Zielzone erreichte, durfte man zur Belohnung wieder etwas anziehen. schmunzel

Das war eigentlich ziemlicher Blödsinn und wenig reizvoll, weil wir uns alle längst auch nackt kennen, aber lustig war es trotzdem allemal. Besonders Irene prustete immer wieder begeistert und triumphierend, wobei ich wie bei dem Monopoly-Spiel vor Kurzem erneut den Eindruck hatte, dass vor allem sie selbst sich nur zu gern vor uns allen nackig machen wollte, um dabei kribbelnde Gefühle zu empfinden. Sie scheint eine wirklich stark ausgeprägte exhibitionistische Ader zu haben und liebt es ja sowieso über alles, sich als reizvoll-verlockender Frechdachs zu produzieren.

Nun ja, das ist ja beim besten Willen nichts Schlimmes, sondern einfach nur lustig, sympathisch, und natürlich sind die zwei hübschen jungen Frauen unbekleidet ein absolut entzückender Anblick für jedes Männerauge. Also warum nicht? Viel Spaß hatten wir an diesem Abend auf jeden Fall und wir bekamen als Gruppe mindestens zweimal so heftige Lachanfälle, bei denen man vor lauter Prusten kaum noch Luft bekam. Kurz gesagt: Es war einfach ein herrlich lustiger Quatsch für die gute Laune, und auch wenn das Ganze vom Niveau her eher zu jungen Teenagern gepasst hätte…, völlig egal, auch wir Erwachsenen hatten unseren Spaß dabei.

Dementsprechend gut gelaunt, immer noch grinsend, scherzend und kichernd, gingen wir gegen 01 Uhr nachts schließlich alle schlafen. Laura und ich schmusten im Anschluss noch sinnlich schön und amüsierten uns gemeinsam eine Weile über die erlebten Situationen des Abends, insbesondere über den einfach unwiderstehlichen Frechdachs Irene, die vor überschäumender Spielfreude geradezu sprüht und jeden in ihrer Nähe einfach mitreißt. Vielleicht sollten wir mal ernsthaft prüfen, ob für Irene nicht so etwas wie eine Karriere als Entertainerin oder Komödiantin in Frage käme. Sie scheint in ihrem ganzen Wesen regelrecht dafür geboren zu sein, andere Menschen zu unterhalten, Freude zu schenken und gute Laune um sich herum zu verbreiten.

Ganz ruhig und sinnlich-sanft liebten wir uns noch einmal ausführlich, wonach wir in klassischer Löffelchen-Lage eng aneinander gekuschelt sehr schnell einschlummerten…, wobei ich tatsächlich immer noch ein schmunzelndes Grinsen im Gesicht hatte, als ich einschlief.  

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Bodensee-Region, Geschäftliche Visionen und ein bezaubernder Wirbelwind

 

#26.03.11-Bodensee-Region, Geschäftliche Visionen und ein bezaubernder Wirbelwind

»Hmm… das werde ich alles sehr vermissen!« murmelte ich leise, während ich die frisch geduschte Laura im Badezimmer sanft von hinten umarmte. Der Duft von ihrem Duschgel, eine feine Mischung aus Zitrusnoten und etwas blumig-leichtem, hing noch in der feuchten Luft des Raumes. Ich schloss für einen Moment die Augen und streichelte zärtlich ihre entzückenden, noch leicht feuchten Formen, während ich die Nähe in diesem privaten Moment genoss. Es war einer dieser Augenblicke, in denen die Zeit am liebsten stillstehen sollte.

»Sind doch nur drei Tage…, und du hast ja noch Irene als Ablenkung hier«, antwortete sie mit einem amüsierten Lächeln, das ich in ihrem Spiegelbild sehen konnte. Sie schmiegte sich kurz rücklings an mich, eine kleine, vertraute Geste der Zuneigung, doch dann löste sie sich sanft aus meiner Umarmung. Die Pflicht rief. Sie und Jörg mussten bald losfahren, um pünktlich in Freiburg anzukommen. Dort stand eine wichtige Uni-Versammlung oder eine ähnliche akademische Verpflichtung an – ich muss gestehen, ich hatte nicht allzu genau hingehört, als sie die Details ihrer studentischen Pläne erläuterten.

 

Eigentlich wollten wir vor ihrer Abfahrt noch in aller Ruhe gemeinsam frühstücken, aber wie das eben so ist, wenn die Chemie zwischen zwei Menschen so massiv stimmt: Unser Abschieds-Liebesspiel am Morgen hatte deutlich länger gedauert, als wir es ursprünglich beabsichtigt hatten. zwinker. So blieb am Ende nur Zeit für einen schnellen Kaffee und ein paar hastig geschmierte Brote, bevor das Einpacken und Verladen losging.

Das Wochenende war gefühlt wie im Flug vergangen. Neben der großen Garten-Grill-Party von Jörgs Onkel Ernst, die sich bis tief in die Nacht gezogen hatte, und ein paar wirklich lohnenswerten Ausflügen in die malerische Umgebung des Bodensees – wir waren unter anderem im wunderschönen Meersburg –, verbrachten wir viel Zeit mit der Besprechung von Jörgs Geschäftsidee. Genau genommen sind es sogar zwei verschiedene Ansätze, die er verfolgt. Die erste Idee ist ein eher seriöses, handfestes Business-Projekt, während die zweite eher spielerischer Natur ist. Sie basiert auf seinen beeindruckenden Fähigkeiten als begeisterter Modder von Computerspielen.

Man darf das Thema Modding keinesfalls unterschätzen. Richtig gute Modder müssen hochgradig qualifiziert programmieren können, oft weit über das Maß hinaus, was man in einem Standard-Studium lernt. Auch wenn die meisten diesen Aufwand völlig kostenlos aus reinem privatem Engagement betreiben, ist ein technisch brillanter Mod ein erstklassiger Nachweis für die Fähigkeiten eines Programmierers. In der Branche gilt so etwas als eine Art digitale Visitenkarte, die bei der Karriere in seriösen Computergeschäften und Software-Häusern hilfreich sein kann. Es zeigt nicht nur technisches Verständnis, sondern auch Kreativität und die Fähigkeit, sich tief in komplexe, bestehende Systeme einzuarbeiten.

Was die erste, eher klassische Geschäftsidee betrifft, geht es im Kern um nichts wirklich bahnbrechend Neues – ähnliche Ansätze gibt es auf dem Markt bereits zur Genüge. Aber Jörg hat ein paar sehr spezifische Einfälle, wie man eine vergleichbare, KI-gestützte App durch bestimmte Algorithmen und eine intuitivere Benutzerführung deutlich verbessern könnte. Ein solches optimiertes Produkt ließe sich dann sicherlich gut vermarkten, da der Bedarf an intelligenten Lösungen in diesem Bereich stetig wächst. Das Ganze war natürlich in der Besprechung sehr technisch und die Verhandlungen über Anteile und Strategien verliefen zeitweise recht trocken – Themen, die nicht wirklich in den Fokus dieses eher lebenslustigen Blogs passen.


 

Jedenfalls war auch Onkel Ernst sichtlich angetan von den Plänen seines Neffen und signalisierte bereits Interesse, sich finanziell zu beteiligen. Eine erste, noch recht grobe Einschätzung meinerseits ließ erkennen, dass mich ein Einstieg wohl etwa zwei bis drei Monate intensiver Arbeit und einen Betrag im hohen fünfstelligen oder vielleicht sogar niedrigen sechsstelligen Bereich kosten würde. Natürlich werde ich die gesamte Angelegenheit in den nächsten Tagen noch einmal ganz genau prüfen und sie vermutlich auch durch spezialisierte Fachleute und Anwälte aus meinem Netzwerk checken lassen, bevor ich eine endgültige Entscheidung treffe. Aber eines steht fest: Ich halte beide Ideen von Jörg für interessant und realistisch umsetzbar. Es könnte mich wirklich reizen, hier als Investor und Mentor mit einzusteigen. Mal schauen, wohin die Reise führt.

Gestern Vormittag waren Laura und Jörg dann schließlich in Richtung Freiburg im schönen Breisgau aufgebrochen. Freiburg ist eine herrlich kosmopolitische Studentenstadt mit einem ganz eigenen Flair, die ich von früher ein bisschen kenne und der ich demnächst definitiv mal wieder einen Besuch abstatten werde. In der näheren Umgebung dort leben sogar einige Menschen, mit denen ich seit vielen Jahren befreundet bin, meist in den typischen, beschaulichen schwäbischen Dörfern und kleinen Städtchen. Ich habe sie alle schon viel zu lange nicht mehr persönlich getroffen. Da Freiburg ohnehin der zentrale Anlaufpunkt ist, wenn diese Leute mal so richtig ausgehen wollen – vorausgesetzt, sie finden neben ihrem Alltag überhaupt die Zeit dazu –, bietet es sich geradezu an, dort bald ein Treffen zu verabreden, um gemeinsam zu feiern und mal wieder so richtig Spaß zu haben.

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Heute Morgen erledigte ich nach dem Frühstück zunächst meinen üblichen Routinekram am Laptop. Ich wurde dabei allerdings regelmäßig und auf eine sehr amüsante Weise von unserem bezaubernden Frechdachs Irene abgelenkt. Trotz ihrer oft so unbekümmerten und verspielten Art – sie produziert sich ja mit Vorliebe eher wie ein übermütiges Teengirl statt wie eine erwachsene, junge Frau – besitzt sie ein erstaunlich feines Gespür für soziale Situationen. Sie weiß ganz gut einzuschätzen, wann sie bei ernsten Beschäftigungen unangemessen stören würde und wann sie ihre freche, spielerische Seite ungestraft ausleben kann.

Herrje…, beinahe hätte ich in meinen Notizen schon wieder »Mädel« geschrieben, statt korrekterweise »junge Frau«, aber Irene ist wirklich ein so herzerwärmend kokettes Schätzchen, dem man eigentlich keine einzige Sekunde lang ernsthaft widerstehen oder gar böse sein könnte. Ich würde jede Wette eingehen, dass es in der näheren Umgebung bereits eine ganze Reihe von Jungs oder jungen Männern gibt, die total in sie verknallt sind, seit sie vor ungefähr fünf Wochen hierher zu ihrem Bruder Jörg an den See kam. Sie sprüht nur so vor guter Laune und scheint es sich fast zur Aufgabe gemacht zu haben, diese Energie großzügig um sich herum zu verbreiten.

Selbst wenn sie mal eine scheinbar betrübte Schnute zieht, ist das gewöhnlich nur eine weitere Facette ihres schauspielerischen Repertoires, ein kleiner, gespielter Moment der Theatralik. Und man glaubt es kaum: Man kann sich mit ihr durchaus auch über ernsthafte Themen unterhalten, wenn man es schafft, sich nicht von ihrem ständigen Liebreiz, ihrem hellen Lachen oder dem unvermeidlichen Kichern aus dem Takt bringen zu lassen.

Sie verkörpert perfekt diesen Typus von Frechdachs-Girl, in den sich vermutlich jeder, vom schüchternen Schulbuben bis hin zum lebenserfahrenen Gentleman oder gar dem altersschwachen Opa, eher früher als später ein kleines bisschen verlieben muss. Es ist eine fast schon magische Anziehungskraft, der man sich nur schwer entziehen kann… und eigentlich ja auch gar nicht entziehen will.

Kulinarische Genüsse, nackte Tatsachen und Meersburger Impressionen

»Na, vermisst du Laura arg?« blinzelte mich Irene während unseres gemeinsamen Mittagessens verschmitzt an. Sie saß mir gegenüber und sah in diesem Moment aus wie die sprichwörtliche Katze, die gerade den Kanarienvogel verspeist hat – oder wie ein kleiner Spitzbub, der im Stillen bereits seinen nächsten, garantiert nicht ganz jugendfreien Streich ausheckt. »Keine Sorge, hihi, ich bin ja noch da und sorge höchstpersönlich für deine gute Laune, haha.«

»Ja…, du bist auch noch da«, antwortete ich und musste unwillkürlich lächeln, während ich sie beobachtete. »Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es wirklich so gut für meinen Blutdruck und meine Konzentration ist, mit einer so bezaubernd kokett-frechen Mitbewohnerin hier allein im Haus zu leben, hoho.«

»Paaahaha, du kannst es ruhig zugeben, du liebst mich doch schon ein kleines bisschen!« konterte sie prompt mit dieser schlagfertigen Leichtigkeit, die ihr eigen ist. »Du liebst freche Girls nun mal…, solange wir dich nicht zu sehr bei deiner wichtigen Arbeit nerven.«

»Ach du meine Güte,ich gebe es ja zu, dir…« setzte ich an, doch sie schnitt mir mit einem übermütigen Funkeln in den Augen sofort das Wort ab.

»Mir kann ohnehin keiner länger als eine Minute widerstehen, haha!« Ihre Augen sprühten in ihrem hübschen Gesicht förmlich vor diebischer Freude und purer Lebenslust. »Hey Steve, sag mal, wann shooten wir eigentlich mal richtig? Ich bin schon total gespannt darauf und wahnsinnig neugierig, wie es sich anfühlt, dir nackig zu posieren, haha!«

»Jederzeit und immer gern«, antwortete ich mit einem breiten Grinsen und genoss die Unbeschwertheit dieses Augenblicks. »Du könntest dich von mir aus auch sofort ausziehen und überhaupt die ganze Zeit so entzückend nackig hier im Haus herumwandern. Ich hätte ganz sicher absolut nichts dagegen einzuwenden, hoho!«

»Ahaha, dass dir das gefallen würde, war ja mal wieder klar!« Sie musste so spontan losprusten, dass sie sich beinahe an einem Bissen verschluckt hätte.

Zum Mittagessen hatte sie eine Auswahl zusammengestellt, die zwar einfach und schnell zuzubereiten, aber geschmacklich lecker war. Als Vorspeise gab es eine feine, dampfende Pilzcremesuppe, deren intensives Aroma den ganzen Raum erfüllte. Als Hauptgang folgten zarte Matjes-Heringe, serviert mit einer ordentlichen Portion knuspriger Bratkartoffeln, die mit reichlich Zwiebeln, frischen Kräutern und würzigem Speck verfeinert waren. Den krönenden Abschluss bildete ein cremiger Vanille-Joghurt, in den wir eine Handvoll frischer Beeren und Früchte gemischt hatten. Es ist diese Art von ehrlicher Hausmannskost, die ich – neben all den exquisiten Top-Gourmet-Köstlichkeiten, die ich auf meinen Reisen kennenlernen durfte – immer wieder gern genieße. Für mich muss Essen nicht immer kompliziert sein, es muss schlichtweg lecker und mit guten Zutaten zubereitet sein.

»Ja doch, das würde mir gefallen! Und wie, hoho!« Wir blinzelten uns lächelnd an, und in Irenes Augen sah ich dieses geradezu sprühende Feuer. Es wäre vollkommener Unsinn bestreiten zu wollen, dass es auch zwischen uns beiden spürbar kribbelte. Wir sind uns als Mann und Frau ohne Frage sehr sympathisch, und diese spezielle Spannung in der Luft war fast schon greifbar.

»Klaro, typisch Männer mal wieder, haha! Ihr seid ja soooo leicht glücklich zu machen, hihi!« Sie zwinkerte mir frech zu, wie konnte es bei ihr auch anders sein.

Während wir später beim Kaffee saßen, dachte ich etwas intensiver über Irenes Situation nach. Ich finde es bemerkenswert für eine so lebens- und abenteuerlustige junge Frau, die zweifellos über das typische intim-körperliche Bedürfnis verfügt, das alle Menschen in diesem Alter umtreibt, dass ich sie bisher noch nie mit irgendjemandem habe herumknutschen sehen. Es tauchen keine verliebten jungen Burschen auf, die sie besuchen, sie abholen und mit ihr ausgehen wollen, um all das zu tun, was Männlein und Weiblein eben zu gern miteinander tun.

Natürlich trifft sie sich öfters mit anderen, sicherlich einer der typischen Freundes-Cliquen, wie sie in dieser Lebensphase schnell entstehen. Doch eine wirklich intime, feste Freundschaft scheint sie aktuell mit keinem zu pflegen. Als dieser unbekümmerte, fast schon exhibitionistische Frechdachs-Kumpel-Typ, mit dem man massig Spaß haben kann und den eigentlich jeder automatisch gernhaben muss, müsste es doch Heerscharen von ernsthaft verknallten Jungs und Verehrern geben. Aber ich konnte nichts dergleichen bemerken, und Irene ist niemand, der solche Dinge heimlich oder versteckt tun würde.

Vielleicht gehört sie zu jener Sorte Frau, die ich in meinem Leben auch schon öfters kennengelernt habe: Sie bezaubern praktisch jeden mit ihrem natürlichen Sexappeal, sind bei jedem Blödsinn dabei und verbreiten überall gute Laune. Doch sobald es ernsthafter werden könnte, sobald echte emotionale Tiefe oder Bindung gefordert ist, zucken sie zurück. Irene ist fraglos keine Jungfrau mehr, aber sie ist eben auch nicht die »wilde« Person, die ständig mit jedem ins Bett hüpft. Letztere bekommen von unserer oft so verlogen scheinheiligen Gesellschaft ja viel zu schnell das Etikett der »geilen Schlampe« aufgeklebt – eine Bezeichnung, die ich zutiefst ablehne, da diese Frauen oft nur dieselben sexuellen Freiheiten für sich beanspruchen, die bei Männern schon immer als völlig normal gelten.

Irene scheint eher dem Typus anzugehören, der zwar nach außen hin leicht provokant und extrem kokett wirkt, tief im Inneren aber vielleicht sogar eine sehr romantische, fast schon traditionelle Sehnsucht nach der »echten« tiefen Liebe hegt. Möglicherweise ist ihr ganzes Frechdachs-Gehabe nur eine wunderbare Fassade, um genau diese Verletzlichkeit zu überspielen. Ich muss gestehen, dass mich das Rätsel um ihr wahres inneres Wesen noch mehr fasziniert als ihre unbestreitbare äußere Verlockung. Solche Bekanntschaften sind unendlich viel spannender als Menschen, die man bereits nach fünf Minuten komplett durchschaut hat.

Später am Nachmittag wurde es dann ernst – oder besser gesagt: künstlerisch. Irene posierte mir tatsächlich als entzückend nackiges Model. Zu meiner Überraschung hatte sie sich ein paar altmodische Kunstblumen besorgt, mit denen sie sich selbst und die Umgebung dekorierte. Es war ein Stil, der in der Aktfotografie vor vielleicht dreißig Jahren mal absolut in Mode war, als man versuchte, die nackte Weiblichkeit hinter einer Art pseudo-künstlerischen Kulisse zu »kaschieren«. 

 

Für meinen Geschmack ein wenig zu retro, aber natürlich ließ ich sie gewähren. Es ging schließlich darum, dass sie sich wohlfühlte und Spaß an der Sache hatte. So lange es kein Auftrags-Shooting mit bestimmten Vorgaben ist, sondern quasi ein Just for Fun-Shooting mit einer Freundin, lässt man das posierende Model am besten ganz frei, nach den eigenen Vorstellungen posieren und sie sich so zeigen, wie sie es eben möchten oder sich trauen.

»Meine Güte Irene…, du bist fraglos clever und verstehst schon eine ganze Menge vom Leben…« begann ich, während ich die Kameraeinstellungen anpasste.

»Ja und? Was meinst du damit?« Sie blinzelte mir durch die Blütenblätter hindurch so süß-frech und verlockend zu, dass es mir fast den Atem raubte.

»Aber verstehst du eigentlich wirklich, wie supersüß-bezaubernd hübsch du rüberkommst und welche immense Wirkung du auf das andere Geschlecht ausübst?«

»Auf das andere Geschlecht allgemein…, oder, hihi, ganz speziell auf dich?« Ihre Augen sprühten Funken, während sie diese Frage stellte.

»Auf beide, du entzückender Frechdachs, auf beide!« Ich seufzte innerlich und konnte ein männlich bewunderndes Grinsen nicht unterdrücken. »Es ist wirklich eine menschliche Unmöglichkeit, sich nicht zumindest ein ganz kleines bisschen in dich zu verlieben.«

»Das… haha, ist doch eigentlich etwas Schönes, oder?« Sie zwinkerte mir zu, fügte dann aber mit einem fast schon ernst-forschenden Blick hinzu: »Also…, solange es nicht völlig falsch verstanden wird, meine ich.«

»Ja Irene, das ist wunderschön. Und ja, leider wird das Verhalten von koketten Girls wie dir allzu oft von den falschen Leuten missverstanden.«

»Dankeschön, hihi. Aber du verstehst es nicht falsch, stimmts?« fragte sie, und für einen Moment war da dieses kribbelnde, tiefe Einvernehmen zwischen uns, das weit über das nackte Posieren hinausging.

»Selbstverständlich nicht…, obwohl es mir als Mann manchmal wirklich schwerfällt, mich zu beherrschen, statt einfach über dich herzufallen und dich mit Haut und Haaren aufzufressen, hoho!« gestand ich ehrlich. Unsere Blicke trafen sich, und das Kribbeln war in diesem Moment intensiver als jeder rein visuelle Reiz.

»Na dann… fall doch und friss mich, hihi…« konterte sie mit einer Leichtigkeit, die fast schon eine Provokation war. Es klang so, als wäre sie einem kleinen intimen Abenteuer mit einem erfahrenen Gentleman wie mir durchaus nicht abgeneigt – einfach aus Freude am Moment. Aber ich kenne mich und meine Selbstbeherrschung. Auch wenn manche Frauen es sich vielleicht anders wünschen würden, bleibe ich in solchen Momenten meist der kopfgesteuerte Beobachter, wenn ich mir relativ sicher bin, dass es von Seite der Frau aus eher doch nur Spiel und nicht wirklich ganz ernst gemeint ist.

Nach dem Shooting machten wir uns kurz frisch, zogen uns passend an – heute war es draußen etwas kühler und die Sonne ließ sich kaum blicken – und brachen mit dem EQS zu einem Ausflug nach Meersburg auf. Meersburg ist ein echtes Juwel am Bodensee. Mit seinen rund 6.000 Einwohnern wirkt es fast wie eine Kulisse aus einem Märchenfilm. Hoch über dem tiefblauen Wasser thront die mächtige alte Burg, die angeblich die älteste bewohnte Burg Deutschlands. Darunter schmiegt sich die charmante Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, den steilen Weinbergen und den versteckten Treppen, die direkt hinunter ans Ufer führen. Es riecht nach altem Mauerwerk, frisch geröstetem Kaffee und dem kühlen Atem des Sees. Wir schlenderten durch die Gassen und genossen den Blick hinüber zur Schweiz und zu den fernen Gipfeln der Alpen, die heute im Dunst nur schemenhaft zu erkennen waren.


 

Am Abend kehrten wir in die Meersburger Winzerstuben in der Steigstraße ein. Ein klassisches, gemütliches Restaurant mit einer rustikalen Einrichtung, die sofort ein Gefühl von „Daheim“ vermittelt. Das Personal war ausgesprochen nett und das Essen – wir entschieden uns für deftige, lokale Spezialitäten – war wirklich lecker. In den gängigen Portalen hat das Lokal eine Bewertung von 4,8 Sternen. Meiner Meinung nach ist das zwar ein wenig hochgegriffen – solche Spitzenwerte erreichen normalerweise nur internationale Top-Gourmet-Tempel –, aber für den provinziellen Rahmen und die herzliche Atmosphäre sind solide 4,4 Sterne absolut angemessen.

Ursprünglich hatte ich ja Appetit auf italienische Küche, doch das Valentino an der Uferpromenade schreckte mich mit seinen nur 3,6 Sternen und eher durchwachsenen Rezensionen ab. Da wollte ich nach meinen kulinarischen Höhenflügen mit exzellenter italienischer Küche, zuletzt auf Sizilien, kein Risiko eingehen.

Um den Abend gebührend ausklingen zu lassen, besuchten wir schließlich noch die Go-In Cocktailbar. Es ist eine dieser wunderbaren, unkomplizierten Kneipen, in denen die Welt noch in Ordnung scheint. Es gibt einen Billardtisch, eine gut bestückte Bar und einen Barkeeper namens Julian, der nicht nur sein Handwerk versteht, sondern auch eine ordentliche Portion Humor besitzt.

Mitten in der Woche war es recht ruhig, was uns die Gelegenheit gab, ins Gespräch zu kommen. Prompt trafen wir drei Leute aus Irenes Freundeskreis: zwei aufgeweckte junge Männer und die hübsche, blonde Martina. Martina hatte eine ganz ähnliche Frechdachs-Natur wie Irene und begann sofort, auf eine unbeschwerte und völlig harmlose Art mit mir zu flirten, obwohl sie sichtlich mit einem der Jungs verbandelt war. Es war schön zu sehen, wie locker und vorurteilsfrei mich diese jungen Leute in ihrer Mitte aufnahmen, trotz des Altersunterschieds.

 

Irene war natürlich sofort wieder der Mittelpunkt des Geschehens, der Wirbelwind, der alle Anwesenden mit ihrem Charme verzauberte, ohne es darauf anzulegen. Wir spielten eine Runde Billard, bei der ich mich leider bis auf die Knochen blamierte. Früher war ich einmal ein wirklich passabler Spieler, aber heute fehlte mir jegliche Übung. Ich kassierte vergnügt den Spott der jungen Truppe und lachte einfach mit.

Da ich später noch den EQS sicher nach Hause steuern wollte, hielt ich mich beim Alkohol stark zurück. Irene hingegen hatte sich einen ordentlichen Schwipps angetrunken, was sie auf der Rückfahrt nur noch bezaubernder machte. Wir spielten aus reinem Übermut heraus das Spiel »Lady und Chauffeur«: Ich mimte den dienstbeflissenen Fahrer, der seine herrschaftliche Dame auf dem Rücksitz der Luxuslimousine nach Hause kutschierte. Wir lachten so viel, dass mir fast die Tränen kamen. Dabei sorgte die Mercedes-typische, romantische und vielfach einstellbare Ambi-Light Innenraumbeleuchtung dieses Luxuswagens aber auch für…, nun eben romantische Stimmung zwischen uns.

 

Wieder zu Hause angekommen, waren wir beide zwar noch etwas aufgedreht, aber die Müdigkeit forderte schließlich ihr Recht. Wir verabschiedeten uns in unsere jeweiligen Zimmer. Ich genoss noch eine letzte Zigarette auf der Balkonterrasse, blickte über den dunklen, stillen See und schaute kurz nach meinen Nachrichten, bevor ich mich unter die Dusche stellte. Mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht kroch ich schließlich in mein Bett und schlief fast augenblicklich ein… schnarch

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