Wiener Schmäh – oder: Wie man das Leben mit einem Augenzwinkern und einem spitzen Kommentar meistert

 


#26.02.01- Wien, Wiener Schmäh – oder: Wie man das Leben mit einem Augenzwinkern und einem spitzen Kommentar meistert

Immer noch habe ich so viel zu tun, dass mir leider kaum Zeit bleibt, die vielen Schönheiten Wiens und das überaus aktive Nachtleben der Donau-Metropole in vollen Zügen zu genießen. Die Hauptstadt Österreichs, deren gewaltiges künstlerisches und intellektuelles Erbe von Bewohnern wie Mozart, Beethoven und Sigmund Freud maßgeblich geprägt wurde, ist eine wirklich liebens- und lebenswerte Großstadt. Trotz ihrer imperialen Vergangenheit, mit den prächtigen kaiserlichen Palästen wie dem Schloss Schönbrunn, der einstigen Sommerresidenz der Habsburger, ist diese Zwei-Millionen-Einwohner-Metropole sozusagen menschlich geblieben. Die allermeisten Leute leben sichtlich gern hier, sind zwar großstädtisch-distanziert, aber dennoch im Kern sehr freundlich. Und ich muss gestehen: Ich mag auch den sprichwörtlichen »Wiener Schmäh« richtig gern.

Der Wiener Schmäh ist diese wunderbar scharfzüngige, aber doch herzliche Kunst, das Leben mit einem charmanten Augenzwinkern und einem spitzen Kommentar zu meistern – eine ganz eigene Mischung aus Charme, Ironie und einer Prise Melancholie, die so wohl nur in Wien perfekt gelingt. Es ist kein einfacher Witz, sondern eine echte Lebensphilosophie, die es schafft, die nackte Wahrheit zu sagen, ohne sie direkt auszusprechen, und dabei doch jeden wissen zu lassen, was wirklich gemeint ist. Ob im traditionellen Kaffeehaus, beim Kabarett oder einfach direkt auf der Straße – man begegnet ihm überall.

Dieser Schmäh ist Freundlichkeit mit Kante, Kritik mit Charme und ein Humor, der manchmal ein wenig wehtut, aber niemals ernsthaft verletzt. Er dient dazu, die täglichen Absurditäten des Alltags mit Eleganz und einem Lächeln zu ertragen – und wer ihn nicht versteht, der versteht Wien nicht. Es ist die Fähigkeit, das Leben nicht zu ernst zu nehmen, aber eben auch nicht zu leicht, und dabei immer noch mit einem Schuss starkem Kaffee und einem Hauch von liebevoller Boshaftigkeit zu lächeln. Kurz gesagt: Der Wiener Schmäh ist die hohe Kunst, die Welt lachend mit geschliffenem Wortwitz zu ertragen, was ich bekanntlich generell sehr mag. Lächel

 

Erfreulicherweise finden sich zwischendurch doch immer mal wieder kleine, freie Momente, um zumindest ein wenig mehr von der Stadt zu erkunden. Gestern besuchte ich gemeinsam mit Anna das MAK – Museum für angewandte Kunst>>> am Stubenring 5. Das ist ein  weitläufiges, beeindruckendes Museum aus dem 19. Jahrhundert mit faszinierenden Ausstellungen zum Mode-, Möbel- und Gebäudedesign. Anna interessiert sich ja allgemein sehr für Kunst und Ästhetik, und auch ich fand die Exponate ausgesprochen interessant. Schon das Bauwerk allein ist absolut sehenswert, vor allem von innen betrachtet.

Das MAK wurde zwischen 1869 und 1871 errichtet und ist eines der ersten Museen entlang der prachtvollen Wiener Ringstraße. Der Bau entstand nach den Plänen des Architekten Heinrich von Ferstel und folgt konsequent dem Stil der Neo-Renaissance – auch als Renaissance-Revival-Architektur bekannt –, der sich stark an der italienischen Frührenaissance orientiert. Charakteristisch für das Gebäude sind die symmetrischen Fassaden, die weiten Arkaden, Pilaster und ornamentale Elemente wie die Rustika im Erdgeschoss, welche den historistischen Stil der Gründerzeit in Wien so perfekt widerspiegeln. Das Gebäude wurde später zwar erweitert und modernisiert, behielt aber glücklicherweise seinen ursprünglichen neorenaissancehaften Charakter bei. Der Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro, und die Öffnungszeiten sind wie folgt:

Dienstag: 10–21 Uhr Mittwoch bis Sonntag: 10–18 Uhr Montag: geschlossen


 

»Diese Schönheit und Pracht…«, seufzte Anna mit großen, staunenden Augen, während wir in der monumentalen Säulenhalle standen.

»Ja, Anna …«, erwiderte ich leise und nachdenklich, »aber bei all dieser Pracht aus alten Zeiten muss ich eben auch immer daran denken, dass damals die allermeisten Menschen eher ärmlich lebten – viele sogar in richtigem Elend –, während sich eine kleine, privilegierte Oberschicht solche Prachtbauten von schlecht bezahlten und oft ausgebeuteten Arbeitern errichten ließ.« Ich sah sie kurz von der Seite an. »Warst du eigentlich noch nie hier? Du lebst doch nun schon eine Weile in Wien?«

»Doch, ich war schon einmal im MAK. Aber nur ein einziges Mal zusammen mit den Kursteilnehmern meiner Kunstschule; Daniel organisierte uns damals einen vergünstigten Eintritt… doch in Wien gibt es leider so viele tolle Theater, Museen und sonstige Sehenswürdigkeiten. Fast alles kostet hier Eintritt, und besonders die Theater sind für mich nicht gerade billig. Das kostet am Ende einfach mehr, als ich mir leisten kann.« Die Hübsche seufzte erneut leise.

Ich nickte ihr verständnisvoll zu. »Das ist wohl wahr; bei den ganz großen Bühnen sind für wirklich gute Plätze schnell 150 bis 200 Euro fällig. Aber es gibt ja auch die vielen preiswerten Kleinkunstbühnen und Laientheater, wo du für relativ wenig Geld reinkommst. Möchtest du denn gern einmal eine wirklich große Vorstellung besuchen?«

»Das würde ich echt wahnsinnig gern! Im Raimund Theater läuft gerade das Musical ›Das Phantom der Oper‹. Magst du so etwas eigentlich auch?«

»Durchaus, ja.« Ich lächelte sie an und streichelte Anna kurz lieb über ihre seidigen Haare. »Um ehrlich zu sein, ein großer Theater- und Musical-Fan bin ich zwar nicht unbedingt. Aber ab und zu, und vor allem in solch reizender Begleitung, besuche ich auch gern mal solche Vorstellungen.«

Sie schaute mich auf ihre stets so nachdenkliche, leicht melancholisch wirkende Art ganz lieb an. »Hättest du denn überhaupt die Zeit für so einen Theaterbesuch mit einem schönen Ausgehen danach?«

»Ich schaue mal in meinen Kalender, vielleicht kann ich es ja für das kommende Wochenende ermöglichen; dann überrasche ich dich einfach damit.« Ich zwinkerte ihr zu, während wir weiter durch die imposanten Ausstellungsräume des MAK schlenderten und die feinen Details der Designgeschichte bewunderten.

Leider konnte ich nur etwas über zwei Stunden für diesen Ausflug erübrigen, dann musste ich geschäftlich schon wieder weiter. Draußen vor dem Museum rauchte ich zunächst genüsslich eine Zigarette, während die eisige Winterluft von um die 0 Grad Celsius unseren Atem in dichte Dampfwolken verwandelte. Dick eingemummelt in seinen Mantel ließ sich an einer Straßenecke ein Musiker nicht von der klirrenden Kälte stören und spielte gekonnt auf seinem »Hackbrett«. Im Wiener und allgemein österreichischen Raum ist das im Volksmund die gängige Bezeichnung für ein Cimbalom, dass auch Zymbal, Tambal oder Konzert-Hackbrett genannt wird.

 

In Wien sieht man dieses Instrument relativ häufig bei osteuropäischen Straßenmusikern, die oft aus Rumänien, der Slowakei, Ungarn oder Tschechien stammen, weil es dort fest zur traditionellen Roma- und Folk-Musik gehört. Das kleinere, wesentlich einfachere Hackbrett, wie es zum Beispiel in der bayerisch-österreichischen Volksmusik vorkommt, hat meist deutlich weniger Saiten und sieht etwas zierlicher aus – das Instrument hier war jedoch die große, konzertante Variante eines Cimbalom, die deutlich lauter, voller und brillanter klingt.

Natürlich erinnerte mich dieser Klang sofort an den Film »Der dritte Mann« von 1949 – den absoluten Klassiker unter den Nachkriegsfilmen in Wien. Der ikonische Soundtrack stammt bekanntlich von Anton Karas, allerdings gespielt auf einer Zither, was jedoch letztlich auch eine Art Hackbrett-Variante ist. Die Zither klingt dem Cimbalom sehr ähnlich und wird deshalb oft damit verwechselt. Es war genau dieser perlende, unverkennbare »Harry Lime Theme«-Klang, den ich sofort mit dem rhythmischen Geklimper dieses Straßenmusikers assoziierte.

Zu einem wirklich guten Kaffee mit ein wenig Gebäck für mich und köstlichen Kalorienbomben-Kuchen für die jungen Frauen trafen wir uns später mit Annas Freundin Lisa im originellen Vollpension Generationencafé>>> in der Schleifmühlgasse. In diesem urigen Backsteincafé mit seinen Torten, den Frühstücksklassikern, lokalen Traditionsgerichten und dem herrlich nostalgischen Flair produzieren muntere Rentnerinnen ihre Back-Klassiker, genauso, wie man sie von heimischen Omas kennt. Wie der Name schon sagt, treffen sich dort jedoch keineswegs nur Rentner und Pensionäre, sondern eben auch viele junge Leute zum Genießen und Plaudern auf typisch Wienerische Art. Das täglich von 08 bis 20 Uhr geöffnete Café macht einfach Spaß und ist bei Alt wie Jung gleichermaßen beliebt.

 

Lisa als quirliger Frechdachs-Girl-Typ und die wesentlich intellektuellere Anna ergänzen sich auf eine ziemlich bezaubernde Art und Weise. Während Lisa Anna meist zu mehr Frechheiten und Spontaneität animieren möchte, bremst Anna sie oft sanft aus und erklärt Lisa so manche Dinge, welche diese sich sonst wohl nicht so leicht von anderen Leuten sagen ließe. Trotz dieses großen Unterschieds in ihrer Persönlichkeit sind beide eng befreundet und sehr sympathisch, man muss sie einfach gernhaben.

Natürlich wurde während unserer gemütlichen Plauderei und dem genüsslichen Verzehren der Oma-Köstlichkeiten auch viel gelacht und gekichert, manchmal für die Umgebung vielleicht auch ein wenig unangemessen laut. Aber niemand im Café beschwerte sich ernsthaft darüber, sondern meistens wurden vor allem die lebenslustigen Hübschen mit einem lächelnden, sehr wohlwollenden Verständnis von den anderen Gästen angeschaut.

Vor allem Lisa palaverte auch gern und vergnügt mit jedem, der sich auch nur ansatzweise darauf einlassen wollte, und tauschte öfters freche, aber niemals unverschämte Bemerkungen mit den Leuten an den direkten Nachbartischen aus. Ganz gleich, ob es sich dabei um Omas, Opas oder eher ähnlich junge Gäste handelte. Besonders gern flirtete sie ein bisschen mit den älteren Opas und beschenkte diese sozusagen ganz uneigennützig mit ihrer jugendlichen Lebensfreude und ihrem weiblichen Zauber. Weil es so amüsant war, muss ich hier einfach mal einen kleinen Auszug aus dem Gespräch beschreiben.

Lisa, die gerade mit ihren Lippen an einem zuckerglasierten Sachertortenstück klebte, sodass ein dünner, glänzender Film an ihrer Unterlippe hängen blieb, drehte sich plötzlich zu den beiden älteren Herren am Nebentisch um, die gerade über die »gute alte Zeit« schwadronierten. »Na, ihr beiden Hobedlz!« – sie zwinkerte ihnen frech zu, während sie sich den Zucker genüsslich von den Fingern leckte und absichtlich ein wenig provokant ihren süßen, kleinen Busen herausdrückte –, »Wenn früher wirklich alles so viel besser war, warum sitzt ihr dann ausgerechnet jetzt hier mit Kaffee und Kuchen und glotzt heimlich hübsche Mädels an?«

Der eine, ein graumelierter Herr mit einem ordentlichen Bürzelbart, der so aussah, als hätte er seit den 70er-Jahren dasselbe Schnapsglas in der Hand, grinste jedoch sofort zurück: »Weil wir einfach klüger und g’scheit wie echte Wiener sind, Mädel! Damals gab’s wenigstens noch echte Semmeln – und keine solche Luftbackwaren wie heute!« Wobei er augenzwinkernd auch auf künstlich vergrößerte, »aufgeblasene« Brüste im Vergleich zu echten, natürlichen Busen anspielte… und dabei durchaus anerkennend auf Annas und Lisas süße Rundungen blinzelte.

Lisa lachte laut auf, während Anna genüsslich an ihrem Espresso nippte und leise seufzte: »Lisa, jetzt hör doch endlich auf, die armen Opis so zu martern!« – doch Lisa ließ sich natürlich nicht so einfach bremsen.

»Ach was, Opa, wenn ihr damals schon so flott wart wie eure Zungen heute…, dann war die gute alte Zeit vielleicht doch nicht so übel!« konterte sie schlagfertig und schnappte sich frech ein Stück von Annas Apfelstrudel. »Und überhaupt –« – jetzt wandte sie sich direkt an die Kellnerin, die gerade mit einem Tablett vorbeikam –, »wenn ihr hier angeblich echte Oma-Köstlichkeiten macht, warum schmeckt dann dieser Topfenstrudel hier eigentlich nicht exakt nach meiner Oma? Die hat immer so viel Zimt reingetan, bis man fast husten musste!«

Die Kellnerin lachte herzlich. »Weil deine Oma geheimnisvolle Zutaten hatte, Schätzchen – und unsere Omas hier im Café haben eben alle ihre ganz eigenen Geheimrezepte!« gab sie schlagfertig zurück.

Anna seufzte theatralisch und murmelte kopfschüttelnd: »Lisa, du bist wirklich ein wandelndes Skandalon – aber wenigstens a liebes.« – wobei auch sie schmunzeln musste, als der zweite Opa nun staubtrocken bemerkte:

»Junges Fräulein, wenn Sie so weiterreden, verlieren Sie noch Ihre Unschuld – und genau die brauchen Sie doch, um hier weiterhin Kuchen auf Kosten des Herrn zu stibitzen!« Dabei zwinkerte er mir männer-verschwörerisch zu.

Lisa kicherte nur, schnappte sich noch ein weiteres Stück Kuchen und rief: »Unschuld? Wer braucht die denn bitte – ich habe doch Charme!« woraufhin die gesamte Runde am Nachbartisch in lautes Gelächter ausbrach.

»Ich nehme als Nicht-Wiener einfach mal an…« warf ich nun grinsend und bescheiden tuend ein, »…dass genau dieses Wortgefecht dieser typische Wiener Kaffeehaus-Schmäh ist?«

»Genau das ist der echte Wiener Schmäh!« rief der erste Opa begeistert und bestellte für alle Beteiligten noch einen Kaffee – »natürlich auf Kosten der jungen Frechen hier, haha!« Was natürlich nur als Scherz gedacht war und am Ende doch auf meine Rechnung gehen würde. Doch fand ich diese Wortgefechte so ungemein unterhaltsam, dass ich tatsächlich sehr gern eine Runde Kaffee ausgab.

Ja Leute, genau so klingt ein echtes Wiener Kaffeehaus-Gespräch! Und weil es viele von euch sicherlich so nicht kennen, sei hier noch kurz etwas erklärt:

»Hobedlz« ist ein typisch wienerisches Schimpfwort-Kosewort – eine liebevoll-spöttische Bezeichnung für ältere Herren, die sich gern ein wenig wichtig nehmen, aber eigentlich nur charmante, etwas eigenwillige Zeitgenossen sind. Es kommt ursprünglich von »Hobedl« (eine Verballhornung von »Herr Oberlehrer« oder »Herr von oben herab«) und wird heute gern mit einem wissenden Augenzwinkern verwendet, wenn man ältere Männer freundlich aufzieht – so ganz nach dem Motto: »Na, du alter Hobedl, erzähl mir doch nichts vom Pferd!« Typisch Wiener Schmäh eben: Man sagt es lächelnd, und jeder Beteiligte weiß genau, dass es keine echte Beleidigung sein soll – sondern einfach dazu gehört, wie man in Wien mit viel Charme und einer Prise gesunder Respektlosigkeit plaudert. schmunzel

Von dort aus ging es für uns zurück in den Club, wo ich noch dringend online arbeiten und diverse Video-Chats führen wollte und musste. Anna wollte Lisa unbedingt zeigen, was sie garantiert schon viel mit ihr bequatscht hatte: wie sie hier jetzt lebt und was sie versuchsweise als Job macht. Lisa interessiert sich ebenfalls sehr dafür und würde gern mal probeweise im Club jobben und sich als entzückend freches GC-Model versuchen. Vielleicht, falls es möglich ist und wenn Jobs und Angestelltenzimmer frei werden, überlegten die beiden sogar schon, ob sie gemeinsam hier einziehen könnten. Ich drückte ihnen in Gedanken fest die Daumen, mischte mich aber nicht weiter ein; das muss am Ende Club-Manager Adrian ganz allein entscheiden.


 

Jetzt vergnügten sie sich erst einmal zusammen mit dem Hausmädchen Leni im Luxus des Clubs und genossen ausgiebig den Wellness-Bereich…, wobei sie sozusagen ganz automatisch nebenher als hübsche Zugabe vor allem die männlichen Gäste mit ihrem ungenierten Liebreiz als bezaubernde weibliche Wesen erfreuten. Diese drei Hübschen wären tatsächlich als Girls-Gang-Trio oder eingeschworene Clique sehr passend. Leni ist gewissermaßen eine goldene Mitte aus Annas Intellektualität und Lisas vollkommen unbekümmertem Frechdachs-Gehabe, sie liegt charakterlich somit genau in der Mitte. Alle drei sind auf ihre ganz eigene Art wirklich bezaubernd; zusammen in geballter Frauenpower mit ihrem noch jugendlichen Zauber sind sie fast schon überwältigend, beinahe etwas zu viel des Guten.

Bedauerlicherweise hatte ich bis in den späten Abend hinein, auch noch nach dem gemeinsamen Abendessen im Club, arg viel geschäftlichen Kram online zu erledigen, sodass ich kaum dazu kam, mich mit den netten »Mädels« weiter zu vergnügen. Aber ab und zu schaute eine von ihnen kurz bei mir am Schreibtisch vorbei, um mich ein bisschen von der Arbeit abzulenken und mich mit ihrem weiblichen Zauber zu beglücken. 

 

Wenn man sie anständig und mit dem nötigen Respekt behandelt und sie genau so akzeptiert, wie sie eben sind, dann bezaubern sie einen wirklich auf eine sehr nette, liebenswerte Art. Wie ich schon sagte, man muss sie einfach gernhaben. Obwohl sie alterstypisch gern sexy-hübsche junge Frauen sind, freuen sie sich doch sichtlich darüber, im Club eben nicht nur als rein reizvolle Sexobjekte gesehen und behandelt zu werden, wie es draußen in der Welt traurigerweise allzu oft der Fall ist.

 

Gegen 22:40 Uhr war ich endlich fertig, vom hochkonzentrierten Arbeiten auch ziemlich müde und hatte vom ständigen Glotzen auf den Flatscreen bereits »rechteckige Augen«, wie man so schön sagt. Für zumindest noch etwas nötige körperliche Bewegung kraulte ich eine gute halbe Stunde lang sportlich in der Schwimmhalle, soweit das sportliche Kraulen in einem zwar großen, aber eben doch in seinen Abmessungen begrenzten Pool eben möglich ist. Es ist halt leider kein olympisches Schwimmbecken oder, wie ich es am allerliebsten mache, kein offener See oder gar das weite Meer, wo man wirklich ausgedehnt und ausdauernd sportlich schwimmen kann; aber es war allemal besser als gar nichts.

Bereits heftig gähnend, abgeduscht und wieder trocken, wollte ich kurz nach Mitternacht nur noch erschöpft ins Bett fallen, entspannen und in aller Ruhe schlafen…

 

Unzensiert Weiterlesen? Klick >>>

»«

©-http://srjexped.jimdo.com/2026 Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte & Bilder - auch auszugsweise - ohne schriftliche Genehmigung ist nicht gestattet. Alle Angaben ohne Gewähr!

Blog: https://sea-nomads.blogspot.com

 

Wien, Annas Chance, japanische Ramen und das süße Leben im Club

 

#26.01.26- Wien, Annas Chance, japanische Ramen und das süße Leben im Club

Eine gute Woche hatte ich wieder so viel um die Ohren, dass ich schlichtweg gar nicht zum Schreiben kam. Die Zeit verflog zwischen geschäftlichen Verpflichtungen und den kleinen privaten Entwicklungen hier im Club. Deshalb fasse ich heute erst einmal zusammen, wie es mit Anna nach jener Nacht weiterging. Am nächsten Morgen frühstückten wir in aller Ruhe gemeinsam in der Suite, und nach ein wenig verlegenem Herumdrucksen gab sie schließlich offen zu, dass sie im Notfall natürlich auch bei anderen Freunden, wie etwa bei Lisa, hätte unterkommen können.

Doch beim ausführlichen Herumführen durch das Hausmädchen Leni am Tag zuvor hatte diese ihr erzählt, dass sie selbst ein Zimmer direkt im Club bewohne und somit am Arbeitsplatz lebe, was ihr ausgesprochen gut gefalle. Die Zimmer der im Club wohnenden Angestellten sind zwar ehemaligen, inzwischen jedoch modernisierte Dienstboten-Zimmer aus der alten k.u.k. Zeit – also naturgemäß ziemlich klein und kompakt –, aber sie sind hübsch, hell und gemütlich eingerichtet. Ein wesentlicher Bonus ist zudem, dass diese Mitarbeiter in ihrer Freizeit sämtliche luxuriösen Einrichtungen des Clubs privat nutzen dürfen. Sie müssen lediglich darauf achten, die Club-Mitglieder und sonstige Gäste dabei nicht zu stören oder ihnen den Platz wegzunehmen.

Einfache Mitarbeiter wie Hausmädchen und Angestellte in ähnlichen Positionen werden zwar nicht üppig, aber doch anständig bezahlt. Sie erhalten überdurchschnittliche Sozialleistungen, werden stets mit Respekt behandelt und können den exklusiven Club-Luxus in vollen Zügen genießen. Nicht selten bekommen sie zudem häufig dicke Trinkgelder von den zufriedenen Gästen und Mitgliedern zugesteckt.

Für Anna, die mir seufzend erklärte, dass sie ihren diversen Aushilfsjobs an teils weit entfernten Orten dieser Millionenstadt mittlerweile völlig überdrüssig sei, hörte sich das wie ein Traumjob an. Zudem besitzt sie momentan ja keine eigene Bleibe zum Wohnen. Die häufigen Streitereien in der Wohnung ihrer Freundin und deren Partner in dem winzigen 22-qm-Appartement, wo sie untergekrochen war, nachdem sie ihre eigene kleine Ein-Zimmer-Wohnung aufgeben musste, zehren sichtlich an ihren Nerven.

 

Also hegte sie die Hoffnung, vielleicht eine ähnliche Stelle wie Leni oder eine Position als GC-Model zu ergattern, und war deshalb in jener Nacht direkt zu mir gekommen. Nebenbei bemerkt wäre sie in ihrem weiblichen Pragmatismus wahrscheinlich sogar bereit gewesen, für diese Chance mit mir ins Bett zu gehen, um mich auf typisch weibliche Art dazu zu bewegen, ihr diesen Wunsch zu erfüllen.

Das ist alles sehr menschlich und verständlich, und ich hatte mir so etwas in der Art schon gedacht. Aus meiner Sicht sprach nichts dagegen, Anna zu unterstützen, da ich sie definitiv für sehr geeignet hielt. Jedoch ist im Club derzeit leider keine weitere feste Stelle und auch kein Personalzimmer frei. Nach einer kurzen Absprache mit dem hiesigen Club-Manager Adrian trafen wir daher zunächst folgende Vereinbarung: Anna darf vorerst in dem freien Gästezimmer direkt neben meiner Suite wohnen bleiben. Sie hilft im Club im Rahmen eines unbezahlten Praktikums ohne festen Vertrag mit, wobei die liebe Leni sich fürsorglich darum kümmert, dass Anna lernt und versteht, wie die Abläufe hier im Detail funktionieren.

Außerdem kann Anna, genau wie Leni es gelegentlich macht, den Hobbyfotografen unter den Club-Mitgliedern und natürlich auch mir als Model posieren. Dafür erhält sie faire Gagen und oft sehr gute Trinkgelder, was ihr insgesamt über einen typischen Monat gerechnet wahrscheinlich sogar mehr einbringen wird, als sie mit all ihren stressigen Nebenjobs zuvor verdient hat. Die Kunstschule kann, will und soll sie selbstverständlich auch weiterhin so oft wie möglich besuchen. Wenn sie sich gut anstellt und ihr die Arbeit selbst gefällt, kann sie, sobald eine offizielle Stelle und ein Zimmer im Club frei werden, diese mit einem festen Angestelltenvertrag übernehmen. smile

Heute, genau eine Woche später, hat sich Anna bereits wunderbar eingelebt. Sie ist fleißig, lernt schnell und bezaubert mit ihrem natürlichen Liebreiz eigentlich jeden, der mit ihr zu tun hat. Sie wirkt sichtlich zufrieden, geradezu glücklich über die neue Stabilität in ihrem Leben. Mir gegenüber zeigt sie sich fast schon peinlich bezaubernd dankbar und…, nun ja, sie scheint hoffnungsvoll nur darauf zu warten, dass ich sie endlich auch als Geliebte in mein Bett lasse. Das entspringt sicher nicht nur aus weiblich-raffinierten, pragmatisch-berechnenden Überlegungen, sondern schlicht auch daher, weil sie mich ehrlich mag, tief dankbar ist und sich ganz natürlich nach liebevoller Zuwendung und Geborgenheit sehnt.

Diese menschlich-weibliche Reaktion ist immer eine gewisse »Gefahr«, wenn man als Gentleman meiner Art so nett, freundlich und helfend auftritt, wie ich es gewöhnlich tue. Gerade bei noch so jungen Frauen, die zuvor ein hartes Schicksal oder ein unstetes Leben meistern mussten, entwickeln sich solche Gefühle schnell. An sich spräche auch gar nichts gegen eine Affäre. Anna ist erwachsen, wünscht sich offensichtlich, dass es dazu kommt, und wir verstehen uns prächtig mit starken Sympathien füreinander.

Dennoch zögerte ich bisher ein wenig, unter anderem auch deshalb, weil ich ja nur zeitlich befristet in Wien weile. Wenn ich weiterreise, müsste sich Anna erneut einen Liebsten für die menschliche, zärtliche und intime Nähe suchen, nach der sie sich sehnt. Außerdem beteuert sie zwar ständig, dass sie mein polyamouröser Lebenswandel nicht stören würde, doch ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob sie emotional wirklich damit klarkommen würde. Nun gut, schauen wir einfach mal, wie sich die Dinge zwischen uns entwickeln.

#

Heute hatte ich zusammen mit Adrian einige wichtige Termine bei verschiedenen österreichischen Behörden. Die Angelegenheiten gingen mich eigentlich direkt nichts an, da dies die Aufgabe von Adrian oder der Club-Leitung ist. Doch als ehemaliger Gründer, geschäftsführender Gesellschafter und einstiger Big-Boss des GC verfüge ich doch über deutlich mehr internationale Beziehungen und eine andere Autorität als er, weshalb ich mich gern dazu bereit erklärte, unterstützend mitzuwirken.


 

Zunächst führte uns der Weg zum Bundesamtsgebäude in der Radetzkystraße, danach direkt zum Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz; jesses, was für eine gewaltige Bezeichnung für ein Amt am Stubenring 1. Wie so häufig bei Gesprächen mit Behördenvertretern überall auf der Welt, ging es teils etwas zäh und langatmig voran. Doch am Ende verbuchten wir durchaus positive Aussichten, ganz so wie von uns gewünscht, wenn auch vielleicht mit dem einen oder anderen kleinen, notwendigen Kompromiss.

Der Vormittag war sonnig und klar, mit Temperaturen bis knapp 7 °C – für Januar fast schon mild. Die Radetzkystraße und der Stubenring lagen in goldenem Winterlicht da; die Fassaden der alten Ringstraßenbauten strahlten warm, der Verkehr summte gedämpft, und der Duft von frischem Kaffee und frisch gebackenem Brot aus den umliegenden Cafés mischte sich mit der kühlen, klaren Luft. Die wenigen Passanten hatten den Mantelkragen hochgeschlagen, doch man sah Freude über den Sonnenschein auf den Gesichtern – ein Moment, in dem Wien seine ganze melancholisch-elegante Schönheit zeigt. Die letzten Tage war es doch meist eher trüb und düster gewesen.

Zum Mittagessen traf ich mich danach mit meinem japanischen Geschäftsfreund, GC-Member, Investor und Mitgesellschafter Noboyuki im erstklassigen Mr. Du Ramen & Bar in der Biberstraße 4. Wie der Name schon sagt, ist es ein klassisch-japanisches Ramen-Restaurant. Es ist derart exzellent, dass selbst weitgereiste Japan-Kenner mit viel Erfahrung bei originalen Speisen nicht selten begeistert äußern: »Das ist einfach das beste Ramen, das ich jemals gegessen habe!« Der Service und die Qualität der Speisen sind dort wirklich großartig.

 

Bei weit über 600 Rezensionen schafft es der Wirt, einen außergewöhnlich hohen Bewertungsschnitt von 4,8 Sternen auf Google zu halten, und das alles bei sehr fairen Preisen. Bereits für etwa 20 bis 30 Euro, inklusive eines Getränks, kann man dort köstlich schlemmen und wird ordentlich satt. Sonntag ist Ruhetag, ansonsten hat das Lokal täglich von 11 bis 22 Uhr geöffnet, an Samstagen ab 12 Uhr. Noboyuki, der mir das Restaurant ursprünglich empfohlen und heute gezeigt hat, und ich waren hochzufrieden mit allem, was wir dort verzehrten. Definitiv eine sehr empfehlenswerte Adresse für alle, die asiatische und speziell die japanische Ramen-Küche lieben!

Sein Chauffeur brachte uns im Anschluss zurück zum Club, wo wir in der entspannten Atmosphäre meiner Suite noch einige geschäftliche Details und sonstige Angelegenheiten besprachen. Mr. Dus Lokal ist zwar praktisch-elegant und gemütlich, aber für meinen Geschmack zu eng, um Dinge zu diskutieren, die Fremde am Nachbartisch absolut nichts angehen.

Bezaubernd hübsch und liebreizend wie immer, versorgte uns unser Frechdachs-Hausmädchen Leni mit erstklassigem Kaffee und köstlichen Tortenstücken von unserem Küchenzauberer Thomas. Ich bin bekanntlich nicht ganz so für Süßkram zu haben, aber Thomas’ Kreationen sind wirklich ein nahezu unwiderstehlicher Genuss, also nahm auch ich heute ein bisschen von dem süßen Glück.


 

»Schön, dass Sie uns mal wieder im Club besuchen, Herr Noboyuki! Sie kommen in letzter Zeit leider viel zu selten zu uns.« zwinkerte Leni dem Japaner charmant zu, den sie offensichtlich mag.

»Ach, weißt du, Leni, die Geschäfte, immer nur die Geschäfte, was soll ich machen? Und wie oft muss ich dir eigentlich noch sagen, dass du mich einfach ganz unkompliziert Nobu nennen kannst?!« zwinkerte der Japaner gut gelaunt zurück. Wer Leni nicht mag – sie ist sehr hübsch, fleißig, lieb, immer freundlich und zudem clever sowie gut ausgebildet –, der muss schon eine sehr komische Type sein. Und Nobu ist gewiss keine »komische Type«, sondern genießt als Mann natürlich die Gegenwart solch liebreizender, junger Frauen wie Leni. In seinem Landhaus, einer wirklich beeindruckenden Villa tief im Wienerwald, wo er sich meistens aufhält, hat er nicht selten entzückende japanische oder auch westliche Models als Geliebte zu Gast.

»Weiß ich doch, Herr…, äh, Nobu, hihi, aber schade finde ich es trotzdem.« flirtete Leni ein bisschen weiter mit ihm… und nicht zuletzt auch ein wenig mit mir. Mir war nämlich schon aufgefallen, dass fast ausschließlich sie mich bedient, wenn ich beispielsweise beim Butler-Zimmerservice etwas in die Suite bestelle. Normalerweise müsste sich das Personal im Schichtdienst öfter abwechseln, also tauscht Leni wohl regelmäßig mit ihren Kolleginnen, wenn es darum geht, mir etwas zu servieren, die Vorräte in der Suite aufzufüllen oder die Wäsche zu wechseln. schmunzel

»Du schmeichelst mir sehr, Leni.« lächelte Nobu freundlich. »Du bist eben ein süßer, lieber Frechdachs, genau wie Steve Girls wie dich so gerne nennt.«

»Ach was, Sie sind bei allen hier im Team sehr beliebt, ein netter, immer großzügiger Mann, der uns stets freundlich behandelt.« tat Leni das Kompliment fast wegwerfend ab, doch ihre Augen funkelten dabei frech. Die Blicke, die sie ihm und mir abwechselnd zuwarf, waren praktisch eine direkte, spielerische Aufforderung, sie nicht nur als fleißige Bedienstete, sondern auch als ein sehr hübsches und abenteuerlustiges weibliches Wesen wahrzunehmen.

»Wenn du jetzt noch weiter so intensiv mit Nobu flirtest, wird der Arme total verwirrt und vergisst am Ende noch ganz, was er eigentlich Wichtiges mit mir besprechen wollte.« schmunzelte ich amüsiert über die Szene. Ach ja, freche – aber nie unverschämte –, sondern einfach nur nette, kluge und liebevolle junge Frauen sind herzerfrischend. Wie sollte man sie nicht automatisch gernhaben?

»Och, bitte vielmals um Entschuldigung, ich wollte hier wirklich niemanden verwirren…« zwinkerte sie uns auf dem direkten Weg zur Tür noch einmal zu, was natürlich glatt gelogen war, denn genau das war ihre verspielt weibliche Absicht gewesen.

»Danke vielmals fürs Verwirren, hoho!« rief ihr Nobu noch glucksend nach. Wir Männer grinsten uns daraufhin komplizenhaft vergnügt an, als Leni die Suite verlassen hatte, und er meinte genauso wohlwollend erfreut wie ich: »Sie ist wirklich ein echter Schatz.«

»Oh ja, solch bezaubernd lieb-freche junge Frauen sind ein echtes Geschenk, für das man jeden Tag dankbar sein sollte!« stimmte ich ihm aus vollem Herzen zu.

Dann konzentrierten wir uns wieder voll auf die geschäftlichen Angelegenheiten, die wir noch zu klären hatten. Dazu tranken wir den erstklassigen Kaffee, probierten weiter von der köstlichen Torte, und da unsere persönlichen Vorlieben dem Personal selbstverständlich bestens bekannt sind, gab es zusätzlich eher salzig-würziges japanisches Reisgebäck zum Knabbern. Aber nicht dieses heutzutage leider weit verbreitete, lasche und künstlich glasierte Zeug, sondern Original-Qualität echter, in Japan fast schon vergessener Handwerkskunst, mit einem unvergleichlich intensiven und natürlichen Geschmack. Ich liebe dieses Zeug einfach! Nobu bringt es glücklicherweise immer aus irgendeiner ganz kleinen Manufaktur in der tiefen japanischen Provinz mit nach Wien.

Knapp zwei Stunden später waren wir mit den Themen fertig und plauderten noch ein wenig privat über dies und das. Da verkündeten typische, leise Geräusche aus dem an die Suite angrenzenden Gästezimmer, dass Anna in ihre vorläufige Unterkunft zurückgekehrt war. Das passte gut, denn ich wollte die beiden sowieso miteinander bekannt machen. Ein freundlicher, stets hilfsbereiter Gentleman wie Nobu, der zudem Club-Mitglied, Investor und Teilhaber ist, könnte Anna fraglos ein netter, holfreicher Freund sein, wenn ich Wien wieder verlassen muss. Und er wird sie sicherlich genauso bezaubernd fotogen und nett finden wie ich. Auch Nobu fotografiert in seiner Freizeit leidenschaftlich gern und zudem richtig gut, er könnte also in Zukunft ebenfalls Shootings mit ihr machen.

 

Ich erklärte ihm kurz in ein paar Sätzen, was es mit Anna auf sich hat, bat ihn, einen Moment zu warten, und ging zur Verbindungstüre. Ich klopfte kurz an, Anna rief sofort »herein!« und ich ging hinüber zu ihr. Sie hatte es sich bereits bequem gemacht und lag in einem sexy-dünnen Trägerhemd halb sitzend am Kopfteil des Bettes.

»Hallo Anna, machst du gerade Pause oder ist für heute Schluss?« lächelte ich sie an und ließ meine Männeraugen dabei genüsslich über ihre zarten Reize junger Weiblichkeit wandern.

»Hallo Steve. Pause…, denke ich zumindest. Leni sagte mir vorhin, ihr habt eine wichtige geschäftliche Besprechung, da wollte ich euch auf keinen Fall stören.« antwortete sie, wie meistens eher nachdenklich und mit einem bisschen jener melancholisch wirkenden Freundlichkeit, die ihr eigen ist.

»Ganz richtig, aber wir sind jetzt fertig, und ich wollte dich gern mit Nobu bekannt machen, wenn es dir gerade recht ist.« erklärte ich ihr kurz, wer er ist und weshalb mir das Treffen wichtig war.

»Ist gut, ich komme gleich zu euch rüber.« meinte Anna und wollte sich verständlicherweise noch etwas überziehen. Ich ging zurück zu Nobu, und es dauerte keine zwei Minuten, da erschien sie auch schon in der Suite. In einem hautengen, rötlich bunt bedruckten Designer-Pulli und hellen Hosen sah sie mit ihren zart gebauten 161 cm wie immer entzückend  fotogen aus.

 

Ihr schönes, rundes Gesicht mit der süßen Nase war maximal sehr dezent geschminkt, wenn überhaupt, mit nur ein wenig Lipgloss auf den Lippen, und ihre seidigen braunen Haare hatte sie wohl noch schnell gebürstet. Als einzigen Schmuck trug sie ihre vertrauten Ringe an den Fingern sowie eines dieser altmodisch wirkenden, ihr aber gut stehenden, engen und breiten Halsbänder aus…, keine Ahnung, Bambusröhrchen oder so etwas Ähnlichem. Anna hat eben ihren ganz eigenen, individuellen Geschmack und mag es sehr, sich romantisch-altmodisch herzurichten.

Wie ich bereits vermutet hatte, verstanden sich die beiden auf Anhieb recht gut, mit deutlich aufkeimenden Sympathien füreinander, was mich sehr freute. Wir plauderten noch etwa eine halbe Stunde zu dritt, dann setzte ich mich an den Laptop und arbeitete bis zum Abendessen in gemütlicher Runde online. Die Qualität und der Service befinden sich hier im Club auf dem Niveau eines echten Top-Gourmet-Restaurants, vor allem dank unseres Küchenzauberers Thomas und der generell sehr sorgfältigen Ausbildung des Personals.

Bei praktisch nur sehr verwöhnten Upperclass-Membern und anspruchsvollen Gästen kann das auch gar nicht anders sein, sonst wären diese nicht so dauerhaft zufrieden. Viele vergleichen alles hier mit exklusiven Grand-Hotels, nur eben in einem viel ruhigeren, kleineren und charmanten Rahmen mit fast schon familiärem Feeling, ähnlich wie in einer exklusiven Pension mit Familienanschluss. Man kann sich in den Suiten vollumfänglich vom Butler-Service umsorgen lassen oder den gemeinschaftlich genutzten, eleganten Speiseraum aufsuchen; ganz nach Lust, Laune, individuellem Bedürfnis oder Anlass.

Manche Gäste leben in ihren Suiten wie in einer luxuriösen Ferienwohnung völlig separiert und bekommen vom eigentlichen Club-Betrieb kaum etwas mit. Andere gesellen sich gern dazu, lieben aber dennoch die relative Ruhe im Vergleich zu einem großen Hotelbetrieb, und manche wollen ständig zum Ausgehen in die Stadt. Es hängt ganz von der jeweiligen Persönlichkeit ab, ob sie nun geschäftlich, rein privat oder aus gemischten Gründen in Wien sind.

Nach den leiblichen Genüssen – ich hatte mich heute beim Essen sehr zurückgehalten – powerte ich mich noch ordentlich im Fitnessraum aus und schwamm im Anschluss etliche Runden im Pool. Inzwischen habe ich schon wieder auf über 94 kg Körpergewicht zugelegt und will möglichst bald wieder unter die 92-kg-Marke kommen. Danach entspannte ich ausgiebig im Wellness- und Spa-Bereich und gönnte mir eine wirklich gute Massage, bei der ich mich nach klassischer Thai-Art ordentlich durchkneten ließ.

Nach 22 Uhr zog ich mich schließlich in meine große Suite zurück und schaute auch wieder nach Anna, die ich zuletzt unten noch angeregt mit Leni hatte tuscheln sehen. Ganz gemütlich schauten wir uns in der Suite noch einen eigentlich ziemlich dämlichen Film an, und die zart gebaute Hübsche kuschelte sich dabei ein bisschen an mich. Das war nicht im Sinne von aufreizender Intimität zwischen Frau und Mann gemeint, sondern sie suchte einfach nur ein wenig menschliche Nähe und Wärme. Kurz nach Mitternacht machten wir uns dann beide bettfertig.

Annas zarte Verführungskunst im Bad… sind nicht für den öffentlichen Blog geeignet und sind daher nur im geschlossenen Bereich zu lesen …und ist das nicht mehr als genug?! zwinker

 


Unzensiert Weiterlesen? Klick >>>

»«

©-http://srjexped.jimdo.com/2026 Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte & Bilder - auch auszugsweise - ohne schriftliche Genehmigung ist nicht gestattet. Alle Angaben ohne Gewähr!

Blog: https://sea-nomads.blogspot.com

 

Buy

Ganzen Blog unzensiert lesen>>>
Sende den gewünschten Betrag per Pay Pal an Captnsteve59@icloud.com Viel Spaß :))

Beliebte Posts