Algarve, Schnorcheln, Schwimmen und Felshöhlen-Erkundungen

 

#26.06.23 – Algarve, Schnorcheln, Schwimmen und Felshöhlen-Erkundungen

»Uuups… haha.« In der ersten, kühlen Morgendämmerung prallte Britt in der Küche frontal gegen mich. Eigentlich war es noch viel zu früh zum Aufstehen, die Sonne klettert derzeit erst um 06:14 Uhr über den Horizont. Aber ein dringendes Bedürfnis hatte mich aus den Federn getrieben, und jetzt wollte ich mir einen Schluck Kaltes aus dem Kühlschrank holen. Britt hatte vermutlich etwas Ähnliches zum frühen Aufstehen veranlasst und ich grinste vergnügt.

»Ja, ups – und was für ein Glück, dass du da einen wunderschönen, doppelten Aufprallschutz hast, hoho.« Wir waren tatsächlich voll frontal zusammengestoßen, aber weiche Weiblichkeit mit einem schönen Busen dämpfte den Aufprall perfekt ab.

»DEIN Glück und DEINE Freude, hahaha!« Lachte sie unbekümmert locker. Sie stand genauso nackt da wie ich, was in der stillen morgendlichen Frische der Wohnung schon einen leicht kribbelnden Reiz hatte. Sie ist einfach eine verdammt gut gebaute Schönheit.

»Genau, zu MEINER Freude! So früh schon wach, moin Britt?«

»Moin, moin. Ich hatte voll Durst, richtig wach bin ich eigentlich noch gar nicht.«

»Ich auch nicht, ich wollte mich gleich wieder hinlegen.« Lies ich sie los, ging zum Kühlschrank und goss mir ein Glas aus der gestern frisch kaltgestellten Karaffe mit Melonensaft-Mineralwasser-Mix ein, das ich auf einen Zug austrank. »Aaah… das tut gut!«

»Yep, habe ich auch getrunken. Und gleich wieder hinlegen klingt supi.« Sie gähnte ausgiebig. Wir trotteten also zurück in unsere Zimmer und krochen wieder unter die Laken, um noch ein gemütliches Stündchen zu schlummern. Vicky pennte tief und fest; sie reagierte überhaupt nicht auf die Bewegungen der Matratze durch mein Gewicht.

Gegen 07:20 Uhr standen wir schließlich endgültig auf, duschten uns frisch und versammelten uns danach mit Britt und Demo zum gemeinsamen Frühstück auf der Terrasse. Wie ich es liebe, futterte ich zunächst eine Banane und rauchte mit einem guten Café Crema meine geliebte Morgenzigarette, bevor ich überhaupt ans Essen dachte. Die anderen drei sind zwar auch Raucher, qualmen aber deutlich weniger als ich. Sie legten schon kräftig los, und zehn Minuten später verputzte auch ich gutes, dunkles Roggenbrot mit Butter, Aioli-Creme, Avocado, köstlichem Räucherfisch und dazu noch dicke, fette Oliven, Peperoni sowie scharfe Jalapeños.

Die Frauen griffen zwar auch zu, hielten sich jedoch hauptsächlich an Müsli und frisches Obst – natürlich „wegen der Figur“ –, während Demo und ich völlig ungeniert reinhauten. Dabei sprachen wir über unsere Tagesvorhaben, die sich heute ausschließlich um vergnügliche Abenteuer drehten. Das im Fluss ankernde Boot hatten wir in den letzten beiden Tagen an Deck und vor allem unter Deck auf Hochglanz poliert und geputzt, die Arbeit war also erledigt.

Gemeinsam mit ein paar angefreundeten Yachties wollten wir an der malerisch rauen Felsküste mit den Tendern schnorcheln gehen, diverse Felshöhlen erkunden und natürlich auch einfach erfrischend im Meer plantschen. Die Felslandschaften der Algarve sind ja weltweit berühmt und wirklich faszinierend. Es gibt unzählige Stellen, die von der Landseite aus nur mit gefährlichen Klettertouren und professioneller Bergsteigerausrüstung erreichbar wären.

Mit kleinen Booten oder schwimmend kann man jedoch wunderbar durch die von der Erosion ausgewaschenen, wuchtigen Felsbögen navigieren oder in halb unter Wasser stehende Höhlen vordringen. Kleine, versteckte Sandstrände unter rauen Felsklippen tauchen hier und da wie aus dem Nichts auf. Das Ganze wirkt so mystisch, als müsse man jeden Moment einen versteckten Piratenschatz entdecken. Ein bisschen echtes Abenteuerfeeling ist also garantiert. Natürlich ist dieser Küstenabschnitt seit Jahrhunderten, wenn nicht gar Jahrtausenden genau untersucht, trotzdem sollte man hier niemals leichtsinnig sein, sondern vorsichtig und überlegt vorgehen.

Die Erosion durch Wind, Regen und Meereswellen arbeitet unaufhörlich; jederzeit können sich an den hohen Klippen schwere Gesteinsbrocken lösen und in die Tiefe stürzen. Bekäme man so einen Brocken ab, wäre das fraglos tödlich oder würde zumindest schwerste Verletzungen verursachen. Wenn der Ozean-Schwell oder die Brandungswellen zu stark werden, können sie dich außerdem im Nu gegen eine raue Felswand oder in einer Höhle an die Decke klatschen, was unvermeidlich mit Knochenbrüchen endet. Man muss also zwingend auf schönes Wetter und ruhige See achten und darf keinesfalls gedankenlos leichtsinnig losziehen!


 

»Ich freu mich schon voll, ihr auch?!« War Britt die Erste an unserem Beiboot, einem Talamex TLX 300 mit Aluboden und 5 PS Honda Motor. Das ist ein solider Mittelklasse-Tender für Yachten, und die fünf Pferdestärken reichen bei ruhigem Wetter völlig aus, um im Atlantik sicher zu manövrieren.

»Na klar, die Küstenlandschaft ist doch echt schön. Los, lasst uns einen Piratenschatz finden, haha!« Lachte Vicky.

»Ihr wisst aber schon, dass der Captain historisch immer den weitaus größeren Anteil an der Beute erhält als die Crew?!« Grinste ich spielerisch übertrieben hochnäsig.

»Aye Sir, oh großer Captain.« Zwinkerte Britt und konterte schlagfertig. »Aber du weißt auch, dass ein Captain, der seiner Crew nicht genügend Beute organisiert, ganz schnell abgesetzt und über Bord geschmissen wurde, haha?!«

»Verdammt, stimmt, unter Piraten war das früher wirklich so.« Gestand ich ein. Während wir zum vereinbarten Treffpunkt mit den anderen Yachties schipperten, diskutierten wir scherzend über die alten Korsarenzeiten. Die drei lesen alle ganz gern und sind nicht nur durch unrealistische Hollywood-Filme informiert. Der meist eher ruhige Demo taute sogar richtig auf und lieferte eine amüsante, perfekt getroffene Verhaltens- und Stimmenimitation von Jack Sparrow ab. schmunzel

Nach der munteren Begrüßung mit den anderen Yachties – fünf sympathische Leute in einem deutlich größeren, stärker motorisierten Beiboot – ging es auch gleich los. Zu den malerisch rauen, wildromantischen Felsküsten und der bunten, maritimen Unterwasserwelt lasse ich im Blog vor allem die Fotos sprechen, die bekanntlich mehr aussagen als tausend Worte.

Natürlich hatten wir auch Kühltaschen mit gekühlten Getränken und für eine ausgiebige Mittagspause genug zu essen dabei; kalte Hähnchenkeulen, würzige Kartoffel- und Nudelsalate, viel Obst und was man für so ein Strandpicknick in südlichen Ländern halt gern einpackt. Zwei der anderen Yachties kannten sich an der Küste ziemlich gut aus, waren schon öfters hier und zeigten uns einen wunderschönen, winzigen Sandstrand inmitten malerisch-beeindruckender Felsformationen.


 

Dort machten wir es uns zu Mittag gemütlich, stärkten uns und plantschten im herrlich erfrischenden Meer. Vicky versuchte mutig und splitternackt eine raue Felsformation zu erklimmen, was ein bisschen leichtsinnig war. Aber nur ein klein wenig, denn sie ist sportlich topfit und hat auch etwas Klettererfahrung.

Doch sie war vernünftig genug, schnell selbst zu erkennen, dass sie es zwar locker hoch schaffen, dann aber erhebliche Probleme bekommen würde, so ganz ohne Kleidung ohne üble Kratzer oder Abschürfungen wieder herunterzukommen. Also gab sie lachend auf und quittierte meine spitzen Bemerkungen schlagfertig. Sie hatte kein Problem damit, den Rückzug anzutreten, nachdem sie einmal angefangen hatte. Das zeigt mir wieder, dass sie auch als junge Frau vernünftige Entscheidungen treffen kann und sich nicht aus falschem Stolz zu unnötigem Leichtsinn verleiten lässt.

Erfrischt und satt von dem kleinen Gelage sprangen wir noch einmal in das rund 20° kühle Meerwasser, bevor wir eine ruhige Siesta einlegten. Eine mächtige, leicht überhängende Felswand an der Ostseite der kleinen Bucht bot wunderbaren Schatten und lenkte den schwachen Wind zudem so um, dass ein herrlich kühlender Effekt entstand. Ich erlaubte mir ein kleines Nickerchen und wurde etwa eine Dreiviertelstunde später davon geweckt, dass eine lustige Fünfergruppe Nudisten mit einem Schlauchboot ankam.

Die sympathische Truppe – zwei Paare und eine Single-Schwester, also zwei junge Männer und drei ausgesprochen hübsche, junge Frauen – störte uns überhaupt nicht. Wir wollten sowieso gleich zum Schnorcheln etwas weiter draußen aufbrechen. Etwas widerwillig schlüpften wir dazu in die isolierenden, hautengen Taucheranzüge. Wenn du bei 20° Wassertemperatur etwa zwei Stunden schorcheln und tauchen willst, würdest du nackt oder nur in Badekleidung viel zu schnell auskühlen und anfangen zu schlottern.


 

Die maritime Unterwasserwelt ist hier zwar nicht so knallbunt wie in tropischen Korallenriffen, aber es gibt dennoch viel zu sehen. Nahe der Oberfläche war das Meerwasser glasklar, aber etwas tiefer hielt sich durch aufgewirbeltes Sediment eine leichte Trübung mit Sichtweiten von etwa 25 bis 30 Metern, was zum Entdecken völlig ausreichte. Auch hier gibt es viele hübsche Meereslebewesen, die meiner in ein wasserdichtes Gehäuse gesteckten Kamera sozusagen professionell cool als Models posierten.

Trotz der vielen Badeurlauber und Taucher in dieser touristisch gut erschlossenen Küstenregion wirkt die Natur unter Wasser weitestgehend intakt. An manchen Stellen wimmelt es nur so von kleinen, großen und sehr großen Fischen. Obwohl die einheimischen Fischer im Sommer Millionen von Touristen – derzeit etwa 5,3 Millionen jährlich – über die Restaurants mit köstlichen Fischgerichten versorgen und zusätzlich die heimische Fischindustrie bedienen, liegt keine massive Überfischung vor.

Es gibt eine traditionelle, vor allem kleinmaßstäbliche Fischerei an der Algarve, die aber deutlich kleiner ist als der Tourismus. Die Region hat etwa 200 Kilometer Küste mit rund 2.500 registrierten Fischern und über 850 Booten. 2023 lagen die Fänge bei ca. 18.500 Tonnen, was etwa 14 % des portugiesischen Gesamtfischfangs ausmacht. Wichtige Arten sind Polvo (Tintenfisch/Oktopus), Garnelen, Sardinen und Makrelen. Die Aquakultur, zum Beispiel in der Ria Formosa, ist stark aufgestellt und wächst kontinuierlich.

Besonders bei pelagischen Arten wie Sardinen, die national in Portugal als besonders beliebte Fischart früher stark überfischt wurden, gab es in den 2000er- und 2010er-Jahren durch schlechtes Management und Klimafaktoren massive Probleme mit den Beständen. Diese haben sich jedoch durch strenge Quoten und Schutzmaßnahmen teilweise wieder erholt, liegen aber teils noch unter den historischen Niveaus. Die Algarve-Fischerei priorisiert jetzt eine nachhaltige, kleinmaßstäbliche Fischerei mit Reusen, Fallen und selektiven Geräten, was erheblich weniger schädlich für den Meeresboden ist als große Schleppnetze.

Der Polvo-Fang als wichtigster Wirtschaftsfaktor wird aktiv mit Co-Management unter Beteiligung von Fischern, Wissenschaft und Behörden, Mindestgrößen, Fangverboten und Schließzeiten nachhaltiger gestaltet. Lokale Initiativen, wie der Schutz von Riffen durch die Fischer selbst, zeigen positives Engagement und messbare Ergebnisse. Die Fischerei existiert und trägt zur lokalen Wirtschaft bei, befindet sich aber durch diese Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Wandel.

Es gibt klare Anzeichen früherer Übernutzung und anhaltenden Drucks, die Unterwasserwelt ist jedoch durch Schutzgebiete und selektive Fischerei teilweise erstaunlich resilient. Sie ist nicht unberührt, profitiert aber von den laufenden Verbesserungen. Für Taucher oder Schnorchler gibt es noch wunderschöne Riffe und eine tolle Vielfalt, besonders in geschützten oder weniger frequentierten Bereichen. Die aktuellen Entwicklungen deuten auf eine nachhaltigere Zukunft hin.


 

»Sehr faszinierend und wunderschön«, staunte einer der Yachtfreunde, der bisher nur in der Nord- und Ostsee segeln, schwimmen und tauchen war, als wir wieder an Land kamen. »Und diese tollen Felslandschaften. Die Algarve ist wirklich extrem reizvoll.«

Amüsanterweise hatten wir unbeabsichtigt einen Praia Naturista, also einen offiziellen Nudistenstrand angesteuert, an dem sich aktuell jedoch kaum jemand befand. Unserer Gruppe war das nur recht, da wir bei 31° Lufttemperatur sowieso am liebsten alles auszogen und komplett nackt blieben. Wir erfrischten uns mit kühler Wassermelone und Getränken oder aßen noch einen Happen von den Resten des kalten Mittagspicknicks.

Zwei Leute blieben zurück, um unsere Sachen und die Beiboote zu bewachen, wir anderen kletterten über eine Art sehr steilen Ziegenpfad hoch auf die Klippen, um von oben die fantastische Aussicht auf das weite Meer und die malerisch rauen Felsküstenformationen zu bestaunen. Diesbezüglich hat die Algarve wirklich viel zu bieten. Man fühlt sich wie ein echter Entdecker und stößt ständig auf neue, faszinierende Felslandschaften. Wie heißt es doch so treffend: Die Natur ist und bleibt der unerreicht größte Künstler überhaupt!

 

»Auf ins Meer! Und der Letzte, also unser tapsiger Bären-Captain, haha, muss zur Strafe ein Eis ausgeben!« Stichelte Britt lachend, als wir staubig, verschwitzt und sandig zurück an den kleinen, zauberhaften Sandstrand kamen.

»Aufgepasst, wenn ich dich erwische, bereust du diese Frechheit!« Grinste ich und jagte den mit entzückend hüpfenden Brüsten fliehenden Nackedei in die herrlich erfrischenden Meeresfluten. Natürlich ließ sie sich nur zu gern einfangen, untertauchen und an besonders empfindlichen Körperregionen unter kreischendem Lachen von mir kitzeln.

Daraus entwickelte sich eine wilde, ausgelassene Wasserschlacht unserer gesamten Gruppe. Danach ging ich mit einigen der anderen auch noch eine Runde sportlich schwimmen. Das ist einfach perfekt für die körperliche Fitness und das Verbrennen von Kalorien, macht so zudem Spaß. Ich liebe es besonders, weit hinaus aufs offene Meer zu schwimmen und mich dann einige Zeit in „Toter Mann“-Rückenlage treiben zu lassen. Natürlich muss man auch dabei immer mit Bedacht vorgehen, wie im Grunde an jeder Meeres- und Ozeanküste.

Im Sommer bei ruhig-schönem Wetter sind die Strömungen an der Algarve-Küste meist moderat, aber keineswegs risikofrei. Die Region liegt direkt am Atlantik, daher gibt es immer potenzielle Gefahren durch Rippströmungen (rip currents) – selbst bei scheinbar ruhiger See und strahlendem Sonnenschein. Diese können völlig unvermittelt auftreten und selbst starke Schwimmer überraschen.

Rippströmungen sind schmale, starke Kanäle, die das Wasser und die Schwimmer seewärts ziehen – oft nur 10 bis 50 Meter breit, aber extrem schnell mit einer Geschwindigkeit von bis zu mehreren Kilometern pro Stunde. Sie ziehen einen nicht unter Wasser, das ist ein weitverbreiteter Mythos, sondern tragen dich einfach unaufhaltsam vom Ufer weg. Wenn du dann panisch versucht, direkt gegen die Strömung zurückzuschwimmen, bist du schnell erschöpft. Bei einer Rippströmung gilt: unbedingt ruhig bleiben, überlegt parallel zum Ufer aus der Strömung hinausschwimmen und erst dann mit den Wellen und der Dünung zurück zum Strand steuern.

Unerfahrenen oder unsicheren Schwimmern ist dringend anzuraten, an Meeresküsten im bewachten Bereich offizieller Strände mit Rettungsschwimmern zu bleiben und sich nicht allzu weit von der Küste zu entfernen. Man sollte sich selbst keinesfalls überschätzen oder falschen Stolz zeigen. Selbst hervorragende Schwimmer von Olympioniken-Format sind in gefährlichen Unterströmungen schon in massive Schwierigkeiten geraten oder gar ertrunken, weil sie in der Panik falsch reagiert haben. Über solche Dinge sollte man sich stets vorher seriös informieren und nicht einfach blind nach dem Motto „oh, was für ein toller Strand und schönes Meer“ hineinlaufen und herausschwimmen!

Ganz im Ernst, nehmt das nicht auf die leichte Schulter! Ich kannte mal einen ausgezeichneten, topfitten Schwimmer, der in einem nationalen Wettbewerb sogar eine Silbermedaille gewonnen hatte. Der kannte aber eben nur Sport-Schwimmbecken und Inlandsgewässer wie Seen. Als er erstmals am offenen Meer in einen dieser Rippströme geriet, von denen er überhaupt nichts wusste, und deshalb falsch reagierte – indem er mit aller Kraft direkt dagegen ankämpfe –, reichten auch seine enormen Kräfte und die ganze Schwimmerfahrung nicht aus. Hätten ihn nicht aufmerksame Lifeguards entdeckt und noch rechtzeitig gerettet, wäre es sein Ende gewesen. Seither hat er einen Mordsrespekt vor Stränden am Meer und traut sich kaum weiter als 20 Meter raus.

Vicky startete unterdessen einen erneuten, nackten Kletterversuch an einer Felswand, die deutlich geeigneter aussah, um daran unverletzt nicht nur hoch, sondern auch wieder runterzukommen. Diesmal kam sie tatsächlich ein paar Meter hoch und lachte von oben triumphierend zu mir herab.

»Hey Captain, traust du dich, mir zu folgen?«

»Nein danke. Das Risiko, mein Schwänzchen irgendwo einzuklemmen, ist mir einfach zu hoch.« Grinste ich cool. »Im Meer plantschen ist mir deutlich lieber!«

»Und wenn dir im Meer ein Fisch dein kleines Würstchen abbeißt, haha?« Warf Britt frech ein und steckte mir die Zunge heraus. Sie hatte das Wort „kleines“ natürlich besonders betont, worüber die gesamte Runde schmunzelte.

»Wenn du zu frech wirst, kann ich dir mal zeigen, wie GROSS das „kleine Würstchen“ in Wahrheit werden kann, hehe!« Machte ich amüsiert ihr Spielchen mit.

»Ha! Leere Versprechungen beeindrucken mich gar nicht!« Konterte sie schlagfertig. So ging der wortwitzige Schlagabtausch noch eine Weile weiter, während Vicky wieder von ihrem Felsenthron herunterstieg und die letzten Meter geschmeidig in den Sand und direkt in meine Arme sprang.


 

Am späteren Nachmittag hatten wir angenehme 27° bei einem schwachen, aber dennoch kühlenden Wind aus Südwest. Vicky, Britt und ich erkundeten die zerklüftete Felsenküste mit ihren Sandstränden noch etwas weiter und entdeckten eine faszinierende, verwunschene Höhle mit einem wunderschönen, feinen Sandstrand davor. Man konnte auf dem sandigen Boden problemlos ein gutes Stück hineinlaufen und sich dabei tatsächlich wie in einem echten Piratenabenteuer auf der Suche nach verbuddelten Schätzen fühlen.

Der feine, kühle Sand in der Höhle war völlig unberührt, und die Luft roch intensiv nach feuchtem Stein und salziger Gischt. Das gedämpfte Licht verlieh dem Ort etwas magisch Geheimnisvolles. Außer unseren Fußspuren waren auf dem glatten, schmalen Sandstreifen bis zum offenen Meer und in der Höhle keinerlei Spuren zu sehen. Das hat natürlich nichts zu sagen, denn bei nur ein wenig mehr Wind und Wellen dürfte der Sand sofort vom Meer überspült werden. Die Höhle muss ein Einschluss weicheren Gesteins im großen Felsenkliff darüber gewesen sein, das von der Brandungserosion über Jahrtausende ausgewaschen wurde.

Das regte nicht nur die Fantasie an, sondern weckte auch sofort das Kind in einem. Man stelle sich vor, als Junge oder Mädchen an einer solchen Küste umherzustreifen, Höhlen zu entdecken, auf Felsen zu klettern oder im Sand zu buddeln; welches Kind würde das nicht als supertolles, aufregendes Abenteuer empfinden? Lächel

»Komm, schieß ein sexy Foto von mir im Höhleneingang!« Bat Britt mit definitiv angeregter Fantasie. Sie ist ja schließlich noch eine junge Frau.

»Als gefährliche oder verlockende Höhlen-Sirene, unwiderstehlich und tödlich für jeden Schiffbrüchigen, hoho?« Kam ich ihrem Wunsch natürlich nur zu gern nach. Sie positionierte sich genau an der Schwelle, wo das helle Sonnenlicht auf das tiefe Dunkel der Höhle traf. Die Strahlen hoben die Konturen ihres nackten Körpers perfekt hervor und ließen ihre nasse Haut wie flüssiges Gold schimmern.

»Unwiderstehliche Sirene passt, haha – und wenn mir der Schiffbrüchige gefällt, darf er von mir aus auch weiterleben.« Lachte sie und stellte sich reizvoll in Pose, was ich als Mann und Fotograf begeistert aufnahm.

»Ich stelle mir das gerade im Kopfkino vor.« Schmunzelte ich männlich. »Stellt euch vor, ein Schiffbrüchiger wird an diesen Strand angetrieben. Als er sich erleichtert über sein Überleben umschaut, kommt ihr beide wunderschön und natürlich nackt aus dem Dunkel der Höhle ins helle Sonnenlicht hervor. Der arme Kerl müsste angesichts so viel entzückender Schönheit doch felsenfest glauben, in Wahrheit tot und im Paradies angekommen zu sein, hoho.«

»Ahaha… wir würden ihm sehr schnell klar machen, dass er noch verdammt lebendig ist!« Lachten die beiden amüsiert und mit funkelnden Augen.

Über diese Vorstellung gemeinsam lachend, verschwitzt und sandig, liefen wir ins wundervoll erfrischende Meer und plantschten noch ein bisschen herum. Dann schlenderten wir plaudernd zurück zur Gruppe, wobei unsere Blicke ständig von den faszinierenden Felsformationen angezogen umherschweiften. Inzwischen näherte sich die glühende Sonnenscheibe dem Horizont und tauchte die bizarren, rauen Felsen in ein romantisch goldenes, weiches Licht.

»So schön… die Algarve ist echt einfach zauberhaft!« Seufzte Britt, und dem konnte man nur zustimmen.

Die anderen hatten sich schon gefragt, wo wir abgeblieben waren, und hatten bereits alles für die Rückkehr zusammengepackt. Von all den Aktivitäten des Tages – Schwimmen und Tauchen, Herumlaufen und Klettern, sportliche und lustige Strand- oder Wasserspiele – waren wir alle doch ein bisschen wohlig erschöpft und müde.

Der Eigner des großen Beiboots, das zu einer über 20 Meter langen Yacht gehört, lud uns noch spontan zum schnellen Grillen als Abendessen bei sich an Bord ein. Er hatte seiner professionellen, angestellten Crew aus Bootsmann und Stewardess bereits über Funk Anweisung gegeben, alles vorzubereiten. Wir nahmen das großzügige Angebot erfreut an.

 

Gleich nachdem wir auf seine traditionelle Jongert-Yacht gestiegen waren, legte seine Crew auch schon das Fleisch auf den längst angefeuerten Grill. Sofort verbreiteten sich köstliche Grillfleischdüfte, die uns in die Nase stiegen und noch mehr Appetit verursachten, als wir ohnehin schon hatten. Ich genehmigte mir zwei dicke Wagyu-Burger mit Backofen-Pommes und viel Salat, bremste mich dann aber rechtzeitig, obwohl ich locker noch mehr davon hätte verputzen können.

Über uns funkelte der südliche Sternenhimmel und an den Ufern des Rio Arade leuchteten romantisch die Lichter der menschlichen Besiedelung. Wein oder Bier trinkend plauderten wir noch ein bisschen und dankten selbstverständlich auch unserem netten, großzügigen Gastgeber. Der etwa 52-jährige Belgier lebt derzeit nur mit seiner Crew an Bord, fühlt sich vielleicht gelegentlich ein bisschen einsam und genoss unsere Gesellschaft, insbesondere die der clever aufgeweckten, charmanten und attraktiven jungen Frauen, sichtlich. Er redete nicht weiter darüber, deshalb wissen wir nicht, ob er geschieden oder verwitwet ist, aus welchem Grund er sonst allein auf seiner Yacht lebt oder ob es nur momentan einen befristeten Grund dafür gibt.

Egal, das geht uns ja im Grunde auch nichts an. Jedenfalls machten sich nach 22 Uhr dann doch bei allen die Anstrengungen des langen Tages bemerkbar. Alle gähnten gelegentlich mehr oder weniger heftig und wollten nur noch ins Bett, weshalb wir uns dann auch bald höflich verabschiedeten.

Zwanzig Minuten später waren wir vier zurück im Appartement, duschten uns noch mal ausgiebig frisch und erledigten die übliche Bad-Routine mit Zähneputzen und allem, was dazugehört. Bei wieder weit offenen Fenstern, um die frische Nachtluft hereinzulassen, krochen wir in die Federn, kuschelten noch ein bisschen, rutschten aber sehr schnell hinüber ins Reich der Träume… und das war ein weiterer, rundum schöner Tag an der malerischen Algarve. schnarch

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Algarve, Pflegearbeiten, BBQ- & Pool-fun plus Sexappeal Diskussion

 

#26.06.21– Algarve, Pflegearbeiten, BBQ- & Pool-fun plus Sexappeal Diskussion

Gestern wurde die Nauticat zurück ins Wasser gesetzt und wir verankerten sie im Rio Arade zwischen Bug- und Heckanker. Aber wir zogen mit unseren Sachen noch nicht zurück aufs Boot, da wir das Appartement ohnehin noch eine knappe Woche angemietet hatten.

Vicky, Britt und Demo wollten den ungewöhnlich aufgeräumten, vergleichsweise leeren Raum unter Deck nutzen, und den gesamten Innenraum intensiv putzen; auch einige etwas mitgenommene Holzflächen neu lackieren oder mit Holzpflegemitteln frisch aufpolieren und in schwer erreichbare Ecken vordringen, bevor wir den ganzen Kram zurück an Bord bringen. Schon nach kurzer Zeit lag dieser ganz typische, schiffige Geruch von frischem Lack, schwerem Teaköl und Politur in der Luft, der sich mit der stehenden, warmen Kabinenluft mischte – für jeden Segler der Duft von echter, ehrlicher Arbeit am eigenen Boot.

Damit begannen sie heute, gleich nach dem Frühstück, während ich es mir auf dem Balkon des Appartements mit dem Laptop gemütlich machte, diverse Online-Arbeiten erledigte und nebenbei die hübsche Aussicht genoss; also gewissermaßen das administrative Privileg des Skippers in Anspruch nahm, sich nicht an allen „niederen“ Arbeiten beteiligen zu müssen. hehe. Grins

Bei wieder sehr viel strahlendem Sonnenschein, deren Strahlen mit der vollen Sommerkraft Ende Juni herunterbrannten, mäßigem Seewind und bis zu über 30° Lufttemperatur, musste die Crew unter Deck ganz schön schwitzen. Doch das gehört nun mal mit dazu, wenn man mit so einem Boot unterwegs ist und alle drei haben kein Problem mit unangenehmen Arbeiten. Demo sowieso nicht; arbeiten mit den Händen sind sogar eher eine Leidenschaft von ihm, egal wie schwer oder schmutzig.

Den Model-Schönheiten Vicky und Britt merkt man auch keinerlei verwöhntes Gehabe a la „ich bin schön, deshalb muss ich so etwas nicht tun“ an, wie es nicht wenige Models an den Tag legen. Es sind patente „Good Girls“ die ohne Zögern mit anpacken, unabhängig davon, ob sie solche Arbeiten nun gern tun oder nicht mögen. Nur wenn es körperlich sehr schwer wird oder sie einfach nicht wissen, wie etwas genau funktioniert, bitten sie manchmal um männliche Unterstützung. Doch käme es ihnen nie in den Sinn, sich vor sehr unschönen oder dreckigen Arbeiten zu drücken, nur weil sie schöne Frauen sind.


 

Zum Mittagessen kamen sie zurück und duschten sich natürlich erstmal ausgiebig sauber und ich erwischte Vicky splitternackt paffend auf der Toilettenschüssel hockend ihr Geschäft erledigen. »wir hatten doch vereinbart, in der Bude nicht zu rauchen.«

»Meckere mich nicht an…« blies sie einen Rauchring in meine Richtung »…die Kippe habe ich mir draußen angezündet, merkte dann aber mal ganz dringend aufs Töpfchen zu müssen.«

»Ah so, das kann vorkommen und ich muss zugeben, dass du gerade einen höchst reizvollen Anblick bietest.« Grinste ich männlich genießend.

Bald darauf versammelten wir uns zum Mittagessen. Ich hatte bereits einiges vorbereitet und den Rest erledigten wir dann schnell gemeinsam. Heute stärkten und erfreuten wir uns an klassischen Antipasti als Vorspeise. Dann grillten wir unten an der Grillstation, nahe dem Pool, zusammen mit ein paar anderen Ferien-Appartement-Urlaubern, mit denen wir uns inzwischen angefreundet hatten. Scharf würzige Cevapcici, Steaks, Fleischspieße, Maiskolben und Paprika bruzzelten auf dem gemauerten Holzkohlegrill und verbreiteten köstliche Düfte in der Luft. Die so angeregten Geschmacksknospen ließen einem vorfreudig das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Dazu gab es Grillkartoffeln mit Aioli-Kräuter-Dip und eine Riesenschüssel Salat, hauptsächlich Radieschen, Tomaten, Blattsalat, Karotten, dicke schwarze Oliven und Peperoni in Kräuterdressing. Zum Abschluss ergötzten wir uns wahlweise oder abwechselnd an würzigem Käse auf Salzcrackern und einem tropischen Obstsalat mit Rosinen und einem Schuss Portwein; kühl serviert eine herrlich fruchtig-frische Mischung zu all dem Fett vom köstlichen Grillfleisch im Magen.

»Schaut euch bloß dieses fleischfressende Bärenmonster an, haha.« Lachte Britt über mich. Bekanntlich LIEBE ich gegrilltes Fleisch, insbesondere von einem Holz- oder Holzkohlegrill. Das gibt nach meiner Ansicht dem Fleisch mehr Geschmack als von einem Elektro- oder Gasgrill, was ja auch logisch ist. Schließlich verwendet man auch beim Räuchern echtes Holz und nicht einfach nur steril erzeugte Hitze.

»Du bist ja bloß neidig, weil ich dir diese köstliche Cevapcici vor der Nase weggeschnappt habe, hehe!« Hielt ich triumphierend die Gabel mit der aufgespießten Fleischrolle hoch… und das war ein taktischer Fehler.

»Was du kannst, können auch andere, hahaha…« griff Vicky von hinten blitzschnell an mir vorbei danach und schnappte sich selbst das leckere Stück Hackfleisch mit der Gabel aus meiner Hand. Mein überraschter Gesichtsausdruck muss wohl sehr lustig gewesen sein, denn darüber prustete nun die gesamte Runde heiter.

Wir tranken dazu gute einheimische Biersorten der Senescal Brewery>>>, was auch für mich eine nette Abwechslung war, obwohl ich sonst stets Wein bevorzuge. Kalt bis eiskalt schmeckte das wirklich lecker und passte auch gut zum üppigen, fettigen Fleischmahl vom Grill. Tatsächlich konnte ich nicht widerstehen und futterte mal wieder deutlich mehr, als zum stillen von Hunger erforderlich gewesen wäre. Verdammt, so komme ich nie unter die eigentlich angestrebten 90-89 kg. seufz

Um zumindest einige Kalorien zu verbrennen und körperliche Bewegung zu bekommen, veranstalteten wir nach dem schmackhaften Genuss eine ziemlich wilde Wasserschlacht im Pool der Anlage. Ich hatte heute ja bisher nur am Laptop gesessen und sonst nichts Körperliches getan, also tat mir das richtig gut.

»Yiiihaaaa…« eroberte ich triumphierend Vickys Bikini »…leg dich nie mit dem Captain an, das ist die Strafe für das unverschämt geklaute Cevapcici, hehehe!«

Sie lachte nur und störte sich typischerweise überhaupt nicht daran, vor aller Augen nackig zu plantschen. Die anderen Urlauber, die mit uns gegrillt hatten, waren alle ähnlich locker-ungenierte Paare in den Zwanzigern und hatten ebenfalls kaum Probleme mit Nacktheit. Wir bildeten zwei Teams und bald darauf ritten ein halbes Dutzend nackte oder topless Amazonen auf den Schultern ihrer Männer, um mit wogenden Brüsten und spritzendem Wasser klassische „auf den Schultern“ Ringkämpfe zu machen und zu versuchen, die jeweilige Gegnerin herunterzustoßen.


 

Das war natürlich lustig und sexy reizvoll, es wurde viel gelacht oder mit Gekreische quittiert und machte einfach Fun, wie es insbesondere noch junge Menschen mögen. Hierbei konnte ich meine wuchtige Größe und Gewicht gut ausspielen, während sich Vicky geschickt auf meinen Schultern festklammerte, so dass wir tatsächlich gewannen und sie als Letzte noch auf mir saß. Mit der übertriebenen Pose triumphaler Sieger kletterten wir aus dem Pool und löschten unseren Durst mit mehr eiskaltem Bier.

Alle zogen sich wieder Badesachen über, denn auch wenn wir momentan allein am Pool und der Grillstation waren, so handelte es sich doch um ein Ferien-Appartementhaus, mit schätzungsweise um die 50 Bewohner, von denen theoretisch jederzeit jemand auftauchen und nicht so locker drauf sein könnte. Allerdings hatten wir in der guten Woche, die wir hier sind schon bemerkt, dass bei dem schönen Wetter kaum jemand mal den Pool benutzt. Es gibt mehrere tolle Strände in der näheren Umgebung, mit malerischen Felslandschaften und erfrischendem Atlantikwasser; wer will sich da schon an einem Pool rumdrücken? Hätten wir uns nicht zum Grillen mit den anderen verabredet, wären wir auch lieber an einem der Strände.

In der größten Nachmittagshitze legten wir dann zunächst eine gemütliche, erholsame Siesta ein und aktivierten die Klimaanlage im Appartement, um es auf etwa 26-27° herunterzukühlen. Genau richtig um unbedeckt nackig ein bisschen sinnlich zu schmusen und ein kleines Nickerchen einzulegen. Na ja, nicht nur entspannend, denn Vicky hatte eindeutig Lust auf etwas mehr befriedigende Aktion und ich natürlich auch. Also liebten wir uns nach dem Schläfchen noch und duschten uns dann wieder frisch.

Als die Temperaturen am späteren Nachmittag unter 30° fielen, gingen wir alle zusammen an Bord des Segelbootes, um mit der Arbeit fortzufahren. Vicky und ich befassten uns mit der Heckkabine und polierten die hochwertige Holzvertäfelung blitzeblank. Dabei schaute ich mir ein softerotisches Bild von ihr am Kopfteil des Bettes erneut genauer an und fragte:

»Wer hat das eigentlich geschossen?«

»Gefällts dir? Ein befreundeter Fotograf in der Heimat.« Lächelte sie.

»Es ist hübsch und du fotogen, aber das wurde nicht auf dem Boot aufgenommen, oder?«

»Nein, an Land, wieso?« Lehnte sie sich hinter mir auf meine Schulter und gegen den Rücken, als das Boot im Schwell eines vorbei tuckernden Fischerkahns stärker rollte. Ich spürte ihren himmlisch weichen Busen erregend an meiner Rückseite, was natürlich ein schönes, sinnliches Gefühl ist.

»Weil…, das würde ich gern nochmal hier in der Kabine, in der gleichen Pose knipsen. Komm, leg dich genauso auf das Fußende.« Griff ich nach der Kamera.

»Genau die gleiche Pose…, na gut?!« Blinzelte sie leicht amüsiert, schlüpfte geschwind aus Shirt und Shorts und platzierte sich gekonnt nahezu identisch, wie auf dem Bild. »Na, passts so?« Das weiche, goldene Licht der späten Nachmittagssonne schien gedämpft durch die Deckenluke und zeichnete warme Reflexe auf das frisch polierte Holz der Vertäfelung und ihre samtige Haut. Ein absolut perfektes Zusammenspiel von Licht und Schatten.

»Yup, prima, bleib so!« Drückte ich auf den Auslöser und der Vergleich zeigte ein fast identisches Bild.

»Yup, prima, bleib so!« Drückte ich auf den Auslöser und der Vergleich zeigte ein fast identisches Bild. »Verflixt sexy…, da komme ich auf gewisse Ideen, hoho!«

»Nix da, du Schlawiner! Wir sind zum Arbeiten hier, nicht zum rumspielen.« Zwinkerte sie fraulich amüsiert, machte sich zu meiner Freude aber nicht die Mühe, sich wieder anzukleiden und blieb so natürlich nackig, wie sie sowieso am liebsten ist.

 

»Voll unfair!« Kam Britt lachend ins Heck. »Wir schwitzen da vorne beim Schuften und ihr vergnügt euch hier mit Fotos, haha. Lass sehen, was du geschossen hast!« Ich zeigte ihr das Bild auf dem kleinen Display und Britt fand es mit ihrer Profi-Model-Erfahrung recht gut. »Schöne, softerotische Nacktheit, ohne wirklich was zu zeigen; perfekt fantasieanregend fürs Männer-Kopfkino, haha.«

»Genau das sollte es ja auch sein! Und du? Magst du auch im Boot posieren und wir hängen vorne ein ähnliches Bild von dir auf?« Lächelte ich fragend.

»Immer gern, weißt du doch.« Stimmte Britt zwar zu, wehrte dann aber ab. »Doch wenn wir jetzt shooten, statt arbeiten, werden wir nie fertig und dann ist Demo der Einzige, der schwitzen muss.«

»Stimmt leider, also lasst uns weitermachen.« Gab ich seufzend nach und wir strengten uns fast bis zum Sonnenuntergang um 20:57 Uhr an. Natürlich wird man auf so einem Boot auch zu dritt nicht an einem Tag fertig, aber viele Oberflächen der hochwertigen Holzverkleidungen glänzten bereits so gut wie neu. Wie viele nordische Werften, war auch Nauticat bekannt für handwerklich hervorragende Holzverarbeitung bei der schiffigen Innenausstattung ihrer Boote. Diese Qualität schaffen nur wenige und wenn man es gut pflegt, sieht es jahrzehntelang sehr wohnlich aus.

»Schluss für heute! Zurück an Land, sauber duschen und einen Happen essen!« Kommandierte ich im Kapitäns-Befehlston.

»Aye Captain…, sieht supi aus, fast wie neu, oder?!« Freuten sich die Schönen und wir lobten auch Demo, der wie üblich besonders fleißig auch in Ecken vorgedrungen war, wo man überhaupt nur selten hinsieht.

Er kümmert sich auch stets kompetent und fleißig um die technische Wartung und macht das, wie schon erwähnt, fast besser wie ein für solche Arbeiten ausgebildeter Fachmann. Selbst die Bilge ist knochentrocken und in weiten Teilen so sauber, dass man dort fast offen Lebensmittel lagern könnte. Wer schon mal in den Bilgenraum eines permanent genutzten Fahrtenbootes geschaut hat, weiß wie schnell sich dort ekeliger Schmutz ansammelt. Wer solche handwerklich und technisch sehr talentierten Mitglieder in seiner Crew hat, kann sich glücklich schätzen!

Wunderbar frisch und sauber geduscht, machten wir es uns im Appartement gemütlich und wollten heute Abend nichts weiter unternehmen. Nach dem sehr üppigen Grillgenuss zu Mittag, waren wir trotz der Arbeit nicht sehr hungrig. Also begnügten wir uns mit einem leichten Imbiss, sowie Obst, vor allem köstlich süß-saftiger Wassermelone.

Wer schon länger mitliest weiß, dass ich gekühlte Wassermelone für das ideale Obst als leicht sättigenden, erfrischenden und auch durstlöschenden Genuss im Sommer halte. Es ist nicht so klebrig süß wie beispielsweise Mango und obwohl Wassermelone zu ungefähr 92%, wie der Name schon sagt, aus Wasser besteht, ist es doch erstaunlich sättigend, ohne schwer im Magen zu liegen. Einfach perfekt für heiße Sommer.

Nach einem lustigen Kartenspiel verwöhnte Vicky ihren schönen Körper noch mit stark fetthaltiger Milch und verlangte von mir Hilfe beim sanften Einmassieren. Sie schwört darauf damit ihre Haut zart und frisch zu halten und wehrt jeden Zweifel mit dem Hinweis auf Kleopatra ab. Die soll ja angeblich ebenfalls Milchbäder genommen haben, heißt es. Ich habe absolut keine Ahnung, ob da was dran ist und es einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten würde, aber egal, was solls?! Jedem das Seine und schaden tut es sicherlich nicht; außerdem ist es für mich als Masseur schön geformter, weicher Weiblichkeit doch auch ein Vergnügen. zwinker

Nur aus Neugierde ließ ich später noch eine KI recherchieren und bekam als Antwort:

Ja, es gibt reale Vorteile, besonders bei sanftem Einmassieren oder Bädern mit fetthaltiger Vollmilch:

  • Milchsäure (Lactic Acid): Natürliches AHA (Alpha-Hydroxysäure). Sie wirkt mild peelend (exfoliierend), entfernt abgestorbene Hautzellen, fördert die Zellregeneration und kann die Haut glatter und frischer machen. Das ist der Hauptgrund, warum saure Milch oder Milchprodukte in der Kosmetik (z. B. in Peelings) verwendet werden.
  • Fette und Proteine: In fetthaltiger Milch spenden sie Feuchtigkeit und machen die Haut weicher und geschmeidiger. Vollmilch ist hier besser als Magermilch, weil die Fette eine leichte Barriereschutz-Wirkung haben.
  • Weitere Effekte: Kann beruhigen (z. B. bei leichter Reizung oder Sonnenbrand), leicht aufhellen und hydratisieren. Es gibt Studien zu Milchproteinen und deren feuchtigkeitsspendenden/antioxidativen Eigenschaften.

Dann wollte vor dem Schlafengehen Britt auch noch wissen, was ich als erfahrener Gentleman von einem sehr sexy Dessous-Teil halte, das sie sich kürzlich gekauft hatte. Ein typisch weiblich genau genommen unpraktisches Teil aus hauchdünnem, schwarzem und fast völlig durchsichtigem Stoff, mit diversen, raffinierten, scheinbar völlig sinnlosen Stofffetzen an verschiedenen Stellen. Frau trägt es wie ein luftiges Sommerkleid, unter dem Britts wunderschön geformte Fraulichkeit durch den dünnen Stoff jedoch fast genauso sichtbar wurde, als wenn sie einfach nackt dastehen würde.

»Hmm… ein sehr raffiniertes, sexy Teil…« äußerte ich vorsichtig, denn Frauen können bei so etwas bekanntlich unlogisch-emotional reagieren, wenn der Mann etwas „Falsches“ sagt.

»He, das klingt nach einem „aber“! Komm schon, sei ehrlich!«

»Also gut, dann sag ichs mal so Britt: erstens weißt du doch, dass ich eher Natürlichkeit statt künstlichen Stylings bevorzuge. Zweitens: einen Mann, der beim Anblick deiner ohnehin prachtvoll gebauten Schönheit noch zusätzliche Anreize durch sexy Dessous oder so etwas benötigt um scharf auf dich zu werden, den würde ich eher bedauern und ihm einen fragwürdigen Charakter attestieren, wenn du verstehst, was ich meine?! Zusammengefasst: ja, das Teil ist verflucht sexy und du siehst darin umwerfend verlockend aus, aber so siehst du doch sowieso immer aus, gleich was du anhast oder ob du nackt bist.« Erklärte ich lächelnd.

»Hej, gut gesagt, so hätte ich das nicht formulieren können, doch an dem, was Steve da sagte, ist was dran, oder?« Meinte Demo, der Britt mit den Augen verschlang und definitiv bereits etwas erregt scharf auf sie war.

»Yup, das war ne typische Steve-Antwort, haha!« lachte Vicky. »Überlegt reflektierend und analysierend. Die Kernaussage ist wohl schlicht: wozu willst du dich noch reizvoller machen, als du ohnehin schon bist.«

»Genau… und ich hoffe, du fühlst dich davon nicht verletzt?!« Schaute ich Britt in ihre schönen Augen. Sie wirkte doch etwas überrascht, nicht nur sozusagen männlich-geifernde Begeisterung zu hören und überlegte sichtlich, wie sie darauf reagieren sollte. Schließlich meinte sie:

»Ich kann verstehen, was du…, und ihr meint und im Prinzip hast du wohl recht Steve. Aber vergiss nicht die weibliche Freude am sich stylen, um besonders begehrenswert zu wirken und das macht einfach Spaß.«

»Was vollkommen in Ordnung ist!« Stimmte ich zu. »Und ich gebe auch gern zu, dass dein Anblick in diesem Teil einfach WOW! ist. Außerdem bist du ja ein erfahrenes Profi-Model und sozusagen darauf trainiert, „Wirkung“ bei Betrachtern zu erzielen, was zudem auch noch in deiner Wesensart als der Frau, die du bist, liegt.« Lächelte ich nun mit etwas deutlicher gezeigter männlicher Begeisterung, denn sie sah wirklich WOW! aus, mit ihrer skandinavisch-nordisch blonden Schönheit und perfekt geformter Fraulichkeit.

 

Sie ist keines dieser eher dürren „Hungerhaken“-Models, sondern eine sportlich fitte, schlanke Frau, mit weder zu üppig viel noch zu dünn wenigen weiblichen Formen. Sozusagen die perfekte Mischung mit von Natur aus genetisch bedingter Schönheit junger Frauen, wie sie manche halt einfach haben. Leider verteilen Natur und Evolution ihre Gaben sehr ungerecht. Manche Männer und Frauen werden bevorzugt beschenkt, müssen eher wenig dafür tun, sehen und wirken ohne große Anstrengung äußerst attraktiv auf alle anderen. Britt braucht nur darauf zu achten, sich einigermaßen gesund zu ernähren, nicht fett zu werden und sich durch Sport und Gymnastik ausreichend fit zu halten, dann kann sie viele Jahre eine beeindruckend schöne, begehrte Frau sein und bleiben.

Schon kurz nach 23 Uhr verschwanden wir in unseren Schlafzimmern, machten uns im Bad bettfertig und Vicky arbeitete wie ich noch ans Kopfteil gelehnt an den Laptops auf den Oberschenkeln. Die Fenster standen wieder weit offen, um die mit 22° sehr angenehm temperierte, kühlere, salzige Nachtluft hereinzulassen. Das ist eines der Vorteile des hiesigen Atlantikklimas an der Algarve. Während halb Europa aktuell unter einer Hitzeblase mit bis zu 40° stöhnt, kann es in der Sonne hier zwar auch richtig heiß werden: doch nachts sorgt der kühle Atlantik an der Küste für ideale Schlaftemperaturen im Sommer.

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