Bodensee, Berichte, Analysen und herrliches Frühlingswetter

 

#26.04.25 – Bodensee, Berichte, Analysen und herrliches Frühlingswetter

Der Morgen am Bodensee begann mit einem Licht, das man fast schon als flüssiges Gold bezeichnen konnte. Es flutete durch die Glasfronten unseres Hauses, tanzte auf der Oberfläche meines mittlerweile nur noch lauwarmen Kaffees und verwandelte den Raum in eine Oase der Ruhe, bevor der Trubel des Tages richtig losging. Laura saß mir gegenüber, vollkommen versunken in ihre Studienunterlagen, während ich mich durch die komplexen Verästelungen der europäischen Energiepolitik wühlte. Die Stille im Raum wurde nur durch das rhythmische Tippen ihrer Finger auf der Tastatur und das gelegentliche Klicken meiner Maus unterbrochen. Es war einer dieser Momente, in denen die Welt da draußen weit weg schien, obwohl wir uns gerade mit ihren größten Problemen beschäftigten.

Plötzlich hob sie den Kopf, eine einzelne Strähne ihres Haars fiel ihr verspielt ins Gesicht, und sie sah mich mit diesem ganz speziellen Funkeln in den Augen an, das sie immer dann hatte, wenn sie eine Idee ausheckte.

»Ich finde ja, du solltest so etwas auch mal in den Blog einfließen lassen«, sagte sie und schenkte mir ein Lächeln, das gleichermaßen herausfordernd wie liebevoll war.

Ich hielt inne und sah von meinem Bildschirm auf, auf dem gerade eine Grafik über Gasflüsse flimmerte. »Hm, meinst du wirklich? Ist das nicht viel zu trocken und vielleicht sogar ein bisschen langweilig für die Blog-Leser, im Vergleich zu dem, was ich sonst so beschreibe?«

Ich überlegte kurz und griff nach meinem Kaffeebecher, um den letzten Schluck zu nehmen, während ich den Blick nach draußen schweifen ließ. Wir hatten strahlend schönes Frühlingswetter. Das Thermometer zeigte zwar noch etwas frische 16°C an, aber die Sonnenstrahlen besaßen bereits eine enorme Kraft. Sie heizten den Raum, in dem wir saßen, so stark auf, dass die Heizung längst abgeschaltet war. Es war diese typische Übergangszeit, in der man drinnen die Wärme des Sommers bereits spürt, während die Luft draußen noch den Atem des Winters in sich trägt.

 

Dass es so warm war, hatte zur Folge, dass Laura in einem Outfit arbeitete, das meine Konzentration nicht gerade förderte. Sie trug lediglich einen knappen, sexy geschnittenen Slip und ein sehr luftiges T-Shirt, das bei jeder ihrer Bewegungen neue Einblicke gewährte. Es war ein entzückender Anblick, der mich gelegentlich weit mehr ablenkte, als es die italienische Energiepolitik je könnte.

»Kann sein, dass es für manche trocken klingt«, fuhr sie fort und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück, wodurch sich der Stoff ihres Shirts spannte. »Aber hey, ich würde als Leserin auch ganz gern mal anhand eines Beispiels sehen und lesen, was du eigentlich konkret machst, wenn du von Routinearbeiten schreibst. Es gibt dem Ganzen eine neue Tiefe. Und wer es wirklich zu langweilig findet, kann es doch einfach überscrollen.«

Ich sah sie an und musste zugeben, dass ihre Argumentation Hand und Fuß hatte. »Da hast du nicht unrecht«, lächelte ich ihr zu und begann, ihren Vorschlag in meinem Kopf weiterzuspinnen. »Meinst du als ausführlichere Beschreibung, oder indem ich tatsächlich beispielsweise dieses Essay per Copy-and-paste einfüge?«

»Also ich fand es interessant, das konkrete Beispiel und die nachfolgende Analyse zu lesen«, sagte sie, während sie sich aufstand, um sich zu recken und zu strecken. Dabei traten ihre gertenschlanken Formen noch deutlicher hervor, was die Luft im Raum gefühlt noch einmal um ein paar Grad erhitzte. Wenn man konzentriert am Bildschirm arbeitet und viel auf einer Tastatur tippt, ist ein bisschen Bewegung schließlich immer willkommen. »Auch wenn ich von dieser speziellen Thematik eigentlich keine Ahnung habe, hat es mich gefesselt.«

Ich war immer noch ein wenig skeptisch, was den Umfang anging. »Das ist dann aber recht viel Text und würde schon allein für einen kompletten Blog-Eintrag ausreichen. Ich will die Leute ja nicht erschlagen.«

»Na und?«, antwortete sie und zwinkerte mir verschmitzt zu. »Danach, oder vielleicht im nächsten Blog, kannst du dich dann wieder ausführlicher deinem Lieblingsthema „sexy Weiblichkeit“ widmen, haha. Du kannst dann beschreiben, was ich gerade anhabe… oder eben nicht anhabe, wie reizvoll du mich nackig findest und so weiter.«

Ich grinste breit und ließ meinen Blick ganz bewusst über ihren Körper wandern. »Hm, hmm… aber gerade hast du viel zu viel, völlig unnötig viel störende Kleidung an! Was soll ich denn da bitteschön groß beschreiben, hoho?«

»Meinst du das ernst, du Obergauner, haha!«, lachte sie laut auf. In einer einzigen, flüssigen und beinahe tänzerischen Bewegung zog sie sich das luftige Shirt über den Kopf und warf es achtlos auf den Boden. Sie stand nun in ihrer vollen Pracht vor mir und erfreute mich mit dem Anblick ihrer wunderschönen, süßen Brüste, deren Spitzen sich in der warmen Zimmerluft leicht aufrichteten.

»Wenn du weiter so frech bist, dann fürchte ich, wird die Arbeit erst einmal liegen bleiben müssen…«, sagte ich mit gespielter Strenge, während ich meinen Laptop bereits zur Seite schob.

»Fürchtest du, oder freust du dich darauf, haha…«, hauchte sie, kam langsam auf mich zu und legte ihre Arme um meinen Nacken. Sie küsste mich intensiv, ich spürte ihre zarte Haut unter meinen Händen, den Duft ihrer Haare und die Wärme ihres Körpers. Na ja, man kann sich wohl denken, was dann folgte.

Es führte natürlich unvermeidlich zu einer sehr willkommenen Arbeitsunterbrechung. Wir liebten uns in einer sinnlich-verspielten, aber doch eher kurzen Quickie-Art, die genau das Richtige war, um die aufgestaute Energie des Morgens zu entladen. Wir sprangen kurz zusammen unter die Dusche. Danach fühlten wir uns beide herrlich erfrischt und belebt was bei den Temperaturen am Morgen besonders guttat, und setzten unsere Arbeit danach fort, gestärkt durch einen frisch zubereiteten, wirklich guten Kaffee..

Bevor ich mich jedoch wieder an den Laptop setzte, trat ich noch einmal kurz hinaus auf den Balkon, um genüsslich eine Zigarette zu paffen. Unten im Garten sah ich Marina, die im strahlenden Sonnenschein ihre morgendliche Gymnastik machte. Wir tauschten ein paar scherzhafte Sprüche aus, während ich den Rauch in den blauen Himmel blies. Es war der perfekte Vormittag.

Okay, also wie von Laura vorgeschlagen, füge ich hier mal das Essay und den Bericht ein. Jeder kann für sich selbst entscheiden, ob er tief in die Materie eintauchen will oder lieber direkt zum gemütlichen Teil des Tages weiterscrollt:

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Essay - Risse im transatlantischen Bündnis. Was tut Giorgia Meloni?

Während alle versuchen, Trumps Aussagen irgendwie zu analysieren und den nächsten Schritt zu erraten, findet in Europa leise eine der wichtigsten geopolitischen Transformationen der letzten Jahrzehnte statt. Um zu verstehen, warum sie überhaupt begonnen hat, muss man eine Zahl hören. 10 – das ist die Anzahl der Schiffsfrachten Flüssiggas, die Katar bis Mitte Juni nicht an Italien liefern wird. Nicht verschieben, sondern stornieren. Qatar Energy hat Force Majeure erklärt, nachdem iranische Angriffe auf den Komplex Ras Laffan etwa 17 % des gesamten katarischen LNG-Exports lahmgelegt haben. Wiederherstellung frühestens in 3–5 Jahre. Das sind 20 Milliarden Dollar Verluste pro Jahr für Katar und eine Katastrophe für ihre Vertragspartner.

Und jetzt die Zahl, über die in Brüssel lieber nicht gesprochen wird. 100 % des Öls für Bayern kommt durch einen italienischen Hafen. 90 % für Österreich. Etwa 50 % für Tschechien. Alles das durch die Transalpen-Pipeline TAL, die am Seehafen in Triest an der Adria beginnt. Das heißt, das industrielle Herz des deutschsprachigen Europas in Bayern, die Petrochemie bei Wien, die tschechischen Raffinerien – all das wird durch Italien versorgt.

Und nun hat Italien, das 95 % des verbrauchten Gases importiert und über 40 % der Stromerzeugung aus Gas gewinnt, eine „Force Majeure“ von seinem größten LNG-Lieferanten erhalten. Vor dem iranischen Schlag auf Ras Laffan kamen 45 % des italienischen LNG genau daher.

Was tut Giorgia Meloni? Am 3. April steigt sie ohne öffentliche Ankündigungen in ein Flugzeug und traf innerhalb von 48 Stunden den Kronprinzen Saudi-Arabiens, den Emir von Katar und den Präsidenten der VAE. Sie besprechen eine Notfallplanung für eine neue Energiearchitektur Europas unter Bedingungen, in denen die Straße von Hormus de facto geschlossen ist/bleibt und Trump die gesamte Region in eine Kampfzone verwandelt.

Das Interessanteste daran ist, dass Meloni nicht einfach irgendein europäischer Führer ist. Sie ist dieselbe rechtskonservative Populistin, die Trump ständig als Vorbild für europäische Rechte gelobt hat. Aber das dachten sie nur in Washington. Tatsächlich hat sie mit diesem unangekündigten Besuch gezeigt, dass sie keine Populistin ist, sondern ein unabhängiger Akteur und Stratege. Obwohl Trump doch gesagt hat, dass er Überraschungen liebt.

Wenn Trumps engster ideologischer Verbündeter im Europäischen Rat (nach Orban) eine unabhängige Energie-Diplomatie mit dem Persischen Golf führt – dann ist der Riss im transatlantischen Bündnis kein theoretischer mehr. Er ist operativ.

Weiter ein bisschen mehr darüber, worüber Meloni sich tatsächlich geeinigt hat.

Saudi-Arabien. Das Wichtigste – nicht die Ölfelder, sondern die Pipeline Petroline, die in den 1980er-Jahren während des Iran-Irak-Kriegs speziell als Umgehung von Hormus gebaut wurde. 1200 km von der Küste des Persischen Golfs bis zum Hafen Yanbu am Roten Meer. Derzeit läuft sie auf voller Kapazität – 7 Millionen Barrel pro Tag. 5 Millionen werden direkt über Yanbu ins Rote Meer exportiert, weiter durch den Suezkanal ins Mittelmeer. Das heißt, direkt in das Meer, in dem die italienischen Raffinerien liegen. Saudi-Öl über Yanbu ist physisch näher an Italien als das, das über Hormus kam.

VAE. Die Pipeline Habshan-Fujairah (ADCOP), 248 Meilen von den Ölfeldern Abu Dhabis bis zum Hafen Fujairah in der Omanküste. Entscheidend – Fujairah liegt ötslich außerhalb von Hormus. Kapazität 1,8 Millionen Barrel pro Tag, derzeit läuft sie auf 1,5 Millionen.

Katar. Verträge für LNG zu schließen hat jetzt keinen Sinn – Katar kann nicht einmal die bestehenden erfüllen. Aber Meloni hat italienische industrielle Hilfe für die Wiederherstellung von Ras Laffan angeboten. Das ist eine milliardenschwere Investition, die Italien in die erste Reihe für zukünftige Lieferungen bringt. Und zweitens – Zugang zum Projekt Golden Pass in Texas. Das ist ein Joint Venture von Qatar Energy und ExxonMobil. Katar besitzt Golden Pass nicht allein, kontrolliert aber die Verschiffungsverpflichtungen. Und Italien hat nun bevorzugten Zugang zu den Volumina von Golden Pass dank der Verbindungen, die Meloni in Doha gestärkt hat.

Zusammen ist das keine vollständige Ersatz für den katarischen Mangel. Aber es ist die Architektur eines europäischen Importeurs, der versucht, in einer neuen Realität zu arbeiten, in der Hormus kein zuverlässiger Korridor mehr ist. Das ist die Diversifikation, die so gefehlt hat. Jedes Barrel Öl, das in Triest ankommt, kann innerhalb weniger Tage die Produktionslinien von BMW in Bayern, die Petrochemie bei Wien oder die tschechischen Raffinerien versorgen.

Triest ist kein lokaler italienischer Hafen, es ist ein Energieversorgungsport für die mitteleuropäischen Industrien. Wenn Italien bevorzugten Zugang zu saudi-arabischem Öl in Yanbu sichert, wenn dieses Öl durch den Suez ins Mittelmeer und nach Triest kommt – dann arbeiten jede Raffinerie entlang der TAL-Pipeline von Ingolstadt bis Karlsruhe mit Lieferungen, die Meloni in Saudi-Arabien gesichert hat.

Dieser Schritt Italiens war im Voraus vorbereitet. Sie ist nicht einfach so in den Golf gegangen. Meloni ging auf Basis des Mattei-Plans – des italienischen Rahmens für Partnerschaften mit afrikanischen und mediterranen Staaten in Energie und Infrastruktur. Die VAE haben allein im Römischen Finanzprozess 25 Millionen Dollar investiert. Die Saudis haben Memoranden zu Entsalzung und erneuerbaren Energien in Afrika unter Mattei unterzeichnet. ENI hat ein Joint Venture mit der saudi-arabischen ACWA Power. Fincantieri und Elettronica sind in saudi-arabische Produktionsketten für Jahre eingebunden.

Was das für die Ukraine bedeutet:

Erstens ist das ein weiterer Beweis dafür, dass die USA als Garant der globalen Sicherheit nicht mehr funktionieren. Sogar Trumps engster ideologischer Verbündeter in der EU – Meloni – führt ihre eigene Diplomatie um Washington herum, weil Washington das Problem geschaffen hat, statt eine Lösung anzubieten.

Zweitens lernt Europa, Akteur zu sein. Langsam, durch Schmerz und Verluste, aber es lernt. Meloni im Persischen Golf – das ist genau das, wozu die Ukraine die EU jahrelang drängte: eigenständige Entscheidungen ohne Warten auf Anweisungen aus dem Weißen Haus.

Drittens, und das ist das Wichtigste für uns. Ein Europa, das selbst eine neue Energiearchitektur aufbaut und dafür echte Geld zahlt, wird endlich verstehen: Abhängigkeit von irgendeinem autoritären Regime ist eine töliche Falle. Katar ist nicht Russland, aber das Modell „sich auf ein Land in kritischer Infrastruktur verlassen“ liegt nun zerbrochen in Ras Laffan. Am wichtigsten – das wirkt dem Aufruf der Amerikaner entgegen, russisches Öl zu kaufen. Moskau verliert wieder Geld.

Viertens hat Italien nun einen einzigartigen Hebel. Es ist ein Land, auf dessen Territorium die südliche Versorgung und die mitteleuropäische Verteilung zusammenlaufen. Das ist echte Energie-Macht. Und wir müssen genau beobachten, wie Meloni diesen Hebel nutzen wird – besonders bezüglich der europäischen Politik. Die neue Energiekarte Europas wird gerade jetzt gezeichnet. Das Chaos, das Trump am Nahen Osten geschaffen hat, schiebt Europa paradoxerweise zur strategischen Autonomie.

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Neben dem Verstehen, Verinnerlichen, Überdenken und Reflektieren eines solchen Essays muss ich so etwas natürlich auch auf den zutreffenden Inhalt der Fakten überprüfen. In meiner Position kann man es sich nicht erlauben, auf Basis von nutzlosen oder sogar schädlichen Fehlinformationen zu agieren. Heutzutage ist das glücklicherweise mit Hilfe von KI wesentlich einfacher und schneller möglich als noch vor ein paar Jahren.

Aber auch hier sollte man vorsichtig sein. Ähnlich wie bei einem Auto-Navi sollte man sich nicht einfach blind auf die Aussagen verlassen. Es ist zwar erheblich seltener geworden als noch vor kaum einem Jahr, dennoch können auch KIs Fehler machen. Sie „halluzinieren“ manchmal Falschaussagen und behaupten dann mit einer sturen Überzeugung, dass sie richtig wären. Deshalb lasse ich KI-Analysen oder Bewertungen prinzipiell stets noch einmal auf die altmodische Art und Weise überprüfen und nachrecherchieren. Das ist meistens die Aufgabe von Gigi im Mannheimer Büro, die in solchen Dingen extrem akribisch ist. Jedenfalls kam bei der Überprüfung Folgendes heraus:

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Recherche/Überprüfung:

Der Essay ist in seinen zentralen faktenbasierten Aussagen weitgehend korrekt und gut recherchiert. Er beschreibt reale geopolitische und energiepolitische Entwicklungen im Frühjahr 2026 (Stand April 2026) präzise. Es gibt nur minimale Ungenauigkeiten oder leichte Übertreibungen bei Prozentzahlen, die aber den Gesamtsinn nicht verzerren. Die interpretativen Teile (z. B. zur Rolle Melonis oder den Implikationen für die transatlantischen Beziehungen und die Ukraine) sind subjektiv, aber logisch auf den Fakten aufgebaut. Prüfung der wichtigsten Aussagen systematisch durch.

1.     Katar, Ras Laffan und Force Majeure gegenüber Italien Kernbehauptung („10 Schiffsfrachten bis Mitte Juni storniert, nicht nur verschoben“; Force Majeure nach iranischen Angriffen auf Ras Laffan; 17 % der katarischen LNG-Exportkapazität betroffen; Wiederaufbau 3–5 Jahre; 20 Mrd. USD Verlust pro Jahr): Vollständig korrekt. Iranische Angriffe (März 2026) haben zwei LNG-Trains und eine GTL-Anlage in Ras Laffan beschädigt → 12,8 Mio. Tonnen/Jahr (ca. 17 % der Exportkapazität) ausgefallen. QatarEnergy hat Force Majeure auf Langzeitverträge erklärt, explizit auch gegenüber Italien. Der italienische Importeur Edison bestätigt exakt 10 stornierte LNG-Ladungen (ca. 1,4 Mrd. m³) zwischen April und Mitte Juni 2026. Die Reparatur dauert 3–5 Jahre, der jährliche Verlust für Katar wird mit ca. 20 Mrd. USD beziffert.

2.     Transalpine Pipeline (TAL) und Ölversorgung Mitteleuropas 100 % des Öls für Bayern, 90 % für Österreich, ca. 50 % für Tschechien über Triest/TAL: Richtig und aktuell gültig. Die TAL (von Triest über die Alpen nach Ingolstadt/Karlsruhe) versorgt die Raffinerien in Bayern zu 100 %, Österreich zu ca. 90 % und Tschechien zu ca. 50 %. Triest ist de facto das „südliche Ladebrett“ der mitteleuropäischen Industrie.

3.     Italiens Gas- und Stromabhängigkeit 95 % des verbrauchten Gases importiert, über 40 % der Stromerzeugung aus Gas: Zutreffend. Italien ist extrem gasabhängig (ca. 35–38 % des gesamten Energieverbrauchs aus Gas, Stromerzeugung historisch bei 40–45 % aus Gas). Die Importabhängigkeit beim Gas liegt nahezu bei 100 % (eigene Förderung marginal).

4.     Vor dem Angriff 45 % des italienischen LNG aus Katar: Leicht überhöht, aber nah dran. Aktuelle Schätzungen liegen bei ca. 33–35 % des LNG-Imports aus Katar (ca. 10 % des gesamten Gasverbrauchs Italiens). Die Zahl 45 % dürfte auf vertragsspezifische oder etwas ältere Peak-Werte zurückgehen – keine wesentliche Verzerrung.

5.     Melonis Reise am 3. April 2026 Unangekündigter Flug, Treffen mit saudischem Kronprinzen, katarischem Emir und UAE-Präsidenten innerhalb von 48 Stunden: Exakt korrekt. Es war die erste Reise einer EU-Regierungschefin in die Golfregion seit Ausbruch des US-israelischen Kriegs gegen Iran. Themen: Energie-Sicherheit, technische Unterstützung bei beschädigter Infrastruktur und Diversifikation.

6.     Pipelines und technische Details

  • Saudi Petroline (East-West-Pipeline): 1.200 km, 1980er-Jahre als Hormus-Umgehung gebaut, aktuell volle Kapazität 7 Mio. Barrel/Tag, davon 5 Mio. über Yanbu ins Rote Meer/Suez – korrekt.
  • (ADCOP): Ca. 248 Meilen (tatsächlich 252 mi / 406 km), Kapazität 1,8 Mio. Barrel/Tag, aktuell ca. 1,5 Mio. – korrekt.

7.     Konkrete Vereinbarungen Melonis Italienische Hilfe beim Wiederaufbau von Ras Laffan + bevorzugter Zugang zu Golden Pass (Texas, QatarEnergy/ExxonMobil-JV): Beides bestätigt. Italien bietet technische Unterstützung an. Ab Juni 2026 erhält Italien erste LNG-Ladungen aus dem Golden-Pass-Terminal in Texas – direkt als Reaktion auf die katarische Force Majeure. Das ist ein konkreter Erfolg der Reise. Der Mattei-Plan als Grundlage: Richtig. Der Mattei-Plan ist das strategische Rahmenwerk Melonis für Energie- und Infrastrukturpartnerschaften im Mittelmeerraum und Afrika; bestehende Kooperationen mit VAE, Saudi-Arabien (ENI/ACWA Power etc.) sind dokumentiert.

Bewertung der politischen Schlussfolgerungen: Die faktenbasierten Teile sind solide. Die These, dass Meloni (Trumps „ideologischer Verbündeter“) eine eigenständige Energie-Diplomatie betreibt und damit einen „operativen Riss“ im transatlantischen Bündnis zeigt, ist eine legitime Interpretation der Ereignisse. Dass Europa dadurch zur strategischen Autonomie gezwungen wird und dies langfristig auch die Abhängigkeit von autoritären Regimen (inkl. Russland) verringern könnte, ist eine plausible geopolitische Lesart – keine Falschaussage, sondern Analyse.

Zusammenfassung: Der Essay ist keine Verschwörungstheorie oder Propaganda, sondern eine präzise, faktenbasierte Darstellung der Energiekrise 2026 und Italiens Reaktion darauf. Die wenigen kleinen Abweichungen (z. B. exakte Prozentzahl beim LNG-Anteil) sind vernachlässigbar. Wer den Text als Hintergrund für die aktuelle europäische Energiegeopolitik liest, liegt richtig.

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Nachdem der Vormittag so produktiv und gleichzeitig angenehm verlaufen war, beendeten wir pünktlich zu Mittag unsere Arbeit. Wir versammelten uns alle in der großen Küche, um gemeinsam ein leckeres Essen zuzubereiten. Es ist bei uns fast schon Tradition, dass das Kochen kein lästiges Muss ist, sondern ein geselliges Ereignis.

Wie üblich herrschte eine locker-lustige Stimmung. Es wurde geplaudert, gescherzt und laut gelacht, während die Messer über die Schneidbretter flitzten und die Töpfe auf dem Herd zu dampfen begannen. Jörg war wie immer mit seinen Gedanken halb bei seinem Code, was zu einigen amüsanten Missverständnissen führte, während Marina und Laura die Organisation des Ganzen übernahmen.

»Kann mir mal jemand die Garnelen reichen, bevor Jörg sie als Mauspad benutzt?«, lachte Marina und schob eine Schüssel zur Seite.

»Hey, ich habe nur kurz über eine Logikschleife nachgedacht!«, verteidigte sich Jörg grinsend, während er sich ein Stück Brot stibitzte.

Als Vorspeise gab es dann schließlich Garnelen in einem knusprig-würzigem Backteig, die einfach perfekt gelungen waren. Der Teig war federleicht und die Würze gab den Meeresfrüchten genau den richtigen Kick. Dann folgte der eigentliche Star des Mittags: ein kräftiger Erbseneintopf mit ordentlich Speck, kleinen Würstchen und viel frischem Gemüse. Es ist ein ehrliches, bodenständiges, einfaches, aber auch sehr leckeres Gericht, das einen zusammen mit einem oder zwei knusprigen Brötchen ordentlich sättigt.

Zum Abschluss gab es eine große Schüssel mit fruchtig-frischen Obstsalat, der den Gaumen wieder belebte. Und natürlich durfte auch die von mir so geliebte Auswahl unter dem Motto „Käse schließt den Magen“ nicht fehlen. Es gab verschiedene Sorten, dazu Salzcracker und süße Weintrauben, abgerundet durch einen wirklich exzellenten, starken Kaffee.

Nach dem Essen löste sich die Gruppe langsam auf. Erika und Irene hatten heute noch eine Mission: Sie mussten wieder einmal eine von Onkel Ernsts Ferienwohnungen putzen, aufräumen und für die nächsten Gäste vorbereiten. Eine Arbeit, die zwar anstrengend ist, aber am See eben dazugehört. Jörg war durch das Essen anscheinend so beflügelt, dass er unbedingt sofort weiterprogrammieren wollte. Er verschwand mit einem gemurmelten »Ich hab’s gleich« in seinem Zimmer.

Marina, Laura und ich hatten dagegen andere Pläne. Wir wollten das herrliche Wetter nutzen und schnappten uns die E-Bikes, um einen ausgiebigen Ausflug entlang des Seeufers zu machen. Inzwischen war das Thermometer auf angenehme 20°C gestiegen. In der direkten Sonne fühlte es sich jedoch wesentlich wärmer an; die Strahlen brannten schon ein wenig auf der Haut, was ein willkommenes Gefühl war.

»Wo fahren wir zuerst hin?«, fragte Laura, während sie ihren Helm festzurrte und sich auf ihr Rad schwang.

»Wo wir schon mal waren, diese ruhige, hoffentlich einsame Uferstelle«, antwortete ich und trat in die Pedale.

Marina hatte nämlich eine besondere Idee geäußert: Sie wollte mir als „Outdoor in Nature Beauty“ Modell posieren. Am liebsten direkt am Wasser, vielleicht sogar ein bisschen im See. Das Wasser hatte derzeit zwar erst kalte 13-14°C, aber für ein paar spektakuläre Aufnahmen nimmt man so etwas ja gern in Kauf. Laura war sofort Feuer und Flamme und bot sich als Foto-Assistentin an, um beim Ausleuchten zu helfen.

Während wir so dahinradelten, unterhielten wir uns über Gott und die Welt. Der Fahrtwind kühlte angenehm, und der Blick auf den glitzernden Bodensee war einfach unbezahlbar. Wir überlegten sogar, ob wir vielleicht alle drei kurz nackig in die erfrischenden Süßwasserfluten springen sollten, sofern wir einen wirklich ungestörten Platz finden würden, fernab von neugierigen Spaziergängern oder Ausflüglern.

Es gibt zwar auch offizielle nudistische FKK-Badeplätze oder Abschnitte, wo das Nacktbaden toleriert wird, aber für wirklich schöne, ästhetische Fotos ist es eben am besten, eine einsame Stelle zu finden. Nicht, weil sich jemand von uns genieren würde – wir sind da alle sehr entspannt –, sondern vor allem, weil es immer wieder Leute gibt, die dann störend glotzen. Das kann zwar manchmal amüsant sein, wenn sich beispielsweise Frauen oder Männer melden und selbst fotografiert werden möchten, aber meistens hält es einfach nur auf.

Nach einer Weile fanden wir tatsächlich, was wir suchten. Eine kleine Bucht, die von hohen Büschen abgeschirmt war und einen perfekten Blick auf den See bot.

»Toll machst du das! Ist sie nicht absolut fotogen und wunderschön?!«, lobte Laura anerkennend, als Marina völlig locker und mit einer natürlichen Grazie begann, topless zu posieren. Obwohl heute viele Ausflügler unterwegs waren, schien dieser Ort wie durch ein Wunder verlassen zu sein. Nur in weiter Ferne konnte man ein paar stecknadelkopfgroße Gestalten erahnen.

 

»Oh ja, du bist definitiv ein Naturtalent darin, dich reizvoll und weiblich in Szene zu setzen, ohne dass es auch nur eine Spur nach billig präsentierter Nacktheit wirkt«, fügte ich hinzu, während ich die Kameraeinstellungen anpasste.

Ich hatte ja schon in einem früheren Blog-Beitrag erwähnt, dass Marina dieses schwer zu definierende „gewisse Etwas“ besitzt. Diese fotogene Ausstrahlung kann man nicht wirklich lernen; selbst Profi-Models scheitern oft daran, wenn ihnen die natürliche Basis fehlt. Es ist eine Frage des Talents und der Persönlichkeit. Marina ist einfach dieser Typ Frau, der seine Weiblichkeit liebt und gern begehrenswert ist, ohne sich von falschen Moralvorstellungen oder einer verkrampften Ablehnung der weiblichen Natur verbiegen zu lassen.

»Danke ihr Lieben, haha«, lachte sie unbekümmert in die Kamera. »Na los Steve, vergiss nicht vor lauter genüsslichem Gucken auch mal abzudrücken, haha!«

»Was? Fotografieren? Ach so, ja… hoho«, gluckste ich und spielte den begriffsstutzigen Trottel, der ganz vergessen hatte, dass wir hier zum Shooten waren. »Ach, ich bin einfach ein glücklicher Mann, dass ich so viel reizvolle Schönheit nicht nur knipsen, sondern mit meinen eigenen Augen genießen darf!«

»Ja, das bist du… und ein raffiniert charmanter Gauner dazu!«, konterte Marina schlagfertig, während Laura im Hintergrund amüsiert schmunzelte.

»Und wieso bin ich jetzt gleich wieder ein Gauner?«, fragte ich und setzte meinen besten „beleidigten Dackelblick“ auf, was die beiden nur noch mehr zum Lachen brachte.

»Weil du es selbst in ganz neutralen Gesprächen fast immer irgendwie schaffst, dass sie am Ende wie bewundernde Komplimente klingen«, lachte Marina. »Genau so, wie wir Frauen sie eben gern hören; stimmts Laura?!«

Sie lief fröhlich bis zu den Knöcheln in das kühle Seewasser und spritzte mit einem gezielten Kick in unsere Richtung. »Aber ja, das ist absolut typisch für Steve, haha!«, pflichtete Laura ihr bei, während sie versuchte, den Wassertropfen auszuweichen. Die beiden neckten mich auf diese typische, liebreizend-freche Art, die ich so an ihnen schätze.

Leider hielt die Idylle nicht ewig an. Über einen flachen Uferhügel, der uns bisher verdeckt hatte, tauchte plötzlich eine größere Wandergruppe auf. Es schienen viele Kinder und Jugendliche dabei zu sein, die schnell näherkamen. In solchen Momenten ist es für uns selbstverständlich, das Shooting sofort zu unterbrechen. Man sollte nicht nackt vor fremden Augen herumlaufen, wenn man nicht weiß, wie die Leute reagieren. Bei einer Gruppe mit Kindern ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand gestört fühlt oder es als unangemessen empfindet, einfach zu groß.

Schade eigentlich, denn gerade wollten sich auch Laura und ich ausziehen, um kurz in das erfrischende Wasser zu springen, bevor wir unsere Tour fortsetzten. Aber wir nahmen es mit Humor. Wir packten unsere Sachen schnell zusammen und waren bereits wieder auf den Rädern, noch bevor die Wandergruppe unsere Bucht ganz erreicht hatte.

Kurz darauf erreichten wir das hübsche Örtchen Unteruhldingen. Dort fiel uns eine besonders einladende Café-Terrasse vor einem gepflegten, alten Fachwerkhaus auf. Direkt daneben steht die St. Quirinius Kapelle, eine kleine, spätgotische Ortskapelle aus dem Jahr 1505, die dem Platz eine ganz besondere Atmosphäre verleiht.

 

Das Restaurant Al Gusto, das zu der Terrasse gehört, schien leider dauerhaft geschlossen zu sein. Aber nur wenige Meter weiter fanden wir eine noch hübschere Alternative: das Hotel Restaurant Mainaublick. Dort ließen wir uns nieder und genossen gemütlich einen Kaffee mit etwas Gebäck und Speiseeis.

Eine kurze Bewertung zum Mainaublick: Auf Google werden sie im Schnitt mit 4,3 Sternen bewertet. Ob sich das mehr auf das Hotel oder das Restaurant bezieht, ist schwer zu sagen, aber für unser Erlebnis im Lokal würde ich sogar 4,4 vergeben. Der Service war freundlich, hilfsbereit und flink. Die Speisen, die ich an den Nachbartischen sah, machten alle einen hervorragenden Eindruck und wurden offensichtlich mit Genuss verzehrt. Das Ambiente ist sowohl draußen als auch drinnen hübsch, elegant und gleichzeitig gemütlich. Man fühlt sich auf Anhieb wohl. Die Preise bewegen sich im leicht gehobenen, aber heutzutage üblichen Bereich. Nahezu alle Rezensionen auf Google Maps sind voll des Lobes – also eine definitive Empfehlung, wenn man mal in der Gegend ist.

 

Von dort aus machten wir uns langsam auf den Rückweg zu unserem Haus. Wir wählten absichtlich eine etwas längere und anstrengendere Strecke, die uns über die Hügel- und Weinberglandschaft nördlich des Sees führte. Mit modernen E-Bikes ist das ja eigentlich kein Problem, besonders wenn man sie auf volle Unterstützung einstellt. Dann schnurren die Dinger mühelos jeden noch so steilen Hügel hoch.

Aber wir wollten uns heute noch ein bisschen körperlich betätigen, also stellten wir die Räder auf geringe Unterstützung oder schalteten den Motor zeitweise ganz aus. Das war echtes Training.

»Puh, Steve, du willst uns wohl heute noch richtig fordern!«, rief Laura außer Atem, während wir eine besonders steile Steigung erklommen.

»Ein bisschen Bewegung schadet nach dem ganzen Sitzen am Vormittag nicht!«, rief ich lachend zurück.

Als wir gegen 17:30 Uhr schließlich wieder am Haus ankamen, waren wir alle drei doch ziemlich verschwitzt. Das erste Ziel war daher für jeden die Dusche. Typischerweise konnten Laura und ich dabei wieder einmal nicht die Finger voneinander lassen. Wir seiften uns unter dem prickelnden Wasserstrahl gegenseitig ein, was sehr schnell zu einer weiteren, überaus sinnlichen Runde führte.

Wohlig befriedigt und nun wirklich erschöpft von der Radelei und den anderen Aktivitäten, legten wir eine herrliche Kuschel-Siesta ein. Wir lagen einfach nur da, genossen die Nähe des anderen und schauten zwischendurch auf unsere Handys, um zu sehen, was die anderen so trieben.

Jörg hatte inzwischen auch eine Pause vom Programmieren gemacht. Um sich den nötigen körperlichen Ausgleich zu verschaffen, war er zum Joggen aufgebrochen und rannte irgendwo in der Umgebung herum. Erika und Irene befanden sich seit 14 Uhr auf einer Geburtstagsparty in Hagenau. Gefeiert wurde der 13. Geburtstag eines Mädchens, mit deren älterer Schwester Irene befreundet ist. Die Party sollte wohl bis in den frühen Abend dauern. Die beiden hatten sogar geplant, dort zu übernachten und eine klassische Girls-Pyjama-Party zu mitzumachen. Das Mädel wird jetzt 14 und möchte sich verständlicherweise immer mehr als junge Frau sehen. Das dürfte sicher ziemlich lustig werden, aber ich war im Stillen doch recht froh, nicht dabei zu sein. Eine Horde aufgedrehter Teenager in Partylaune kann auf Dauer doch sehr anstrengend sein. schmunzel

 

Zum malerischen Sonnenuntergang, der hier momentan gegen 20:30 Uhr stattfindet, versammelten wir vier Verbliebenen uns zum gemeinsamen Abendessen auf der Terrasse. Wir beobachteten, wie der Himmel sich in tiefe Violett- und Orangetöne verfärbte, während wir über alles Mögliche plauderten.

Jörg und ich sprachen vor allem über seine Fortschritte bei der Programmierung des KI-gestützten Projekts seiner Geschäftsidee. Aber auch Laura und Marina hörten aufmerksam zu und stellten kluge Fragen. Sie haben zwar keine tiefe Ahnung von der Materie des Programmierens, sind aber als moderne, junge Menschen fit in allem, was mit Computern, Apps und Medien zu tun hat. Darüber hinaus sind sie intelligente Studentinnen, vielseitig interessiert und in der Lage, logisch mitzudenken. Manchmal bringen sie durch ihre unvoreingenommene Sichtweise sogar recht nützliche Ideen ein, auf die wir in unserer fachlichen Tunnelvision gar nicht gekommen wären.

Wie ich immer gern scherzhaft sage: Schöne und charakterlich nette Frauen sind für uns Männer ohnehin schon eine erfreuliche Bereicherung. Wenn sie zudem auch noch klug, gebildet, schlagfertig und humorvoll sind, dann gefallen sie mir persönlich noch viel besser. Mit hübschen, aber leider etwas dummen „Betthäschen“, die außer Sex, Partys, neuen Klamotten und Schuhen nichts im Kopf haben, konnte ich ehrlich gesagt noch nie viel anfangen. Ich habe mir meine Freunde und Freundinnen schon immer auf einem mindestens ähnlichen Niveau gesucht – gern auch intelligentere Menschen als mich selbst, von denen ich noch etwas lernen kann.

Ja, ich weiß, das klingt jetzt vielleicht wieder ein bisschen überheblich oder arrogant, aber so ist es nicht gemeint. Für Männer sehe ich das ganz genauso. Ich will damit nur ausdrücken, dass ich es noch nie so recht nachvollziehen konnte, warum so viele Männer regelrecht Angst vor klugen Frauen zu haben scheinen. Sie wählen sich oft lieber die sprichwörtlichen „dummen Tussis“ oder die ganz braven „Hausmütterchen“ aus.

Ich verstehe natürlich die psychologischen Hintergründe – ich kenne die Menschen schließlich gut genug –, aber für mich bleibt es eine irrational dumme Entscheidung. Männer, die so handeln, verraten damit vor allem ihre eigene innere Unsicherheit und mangelnde Reife. Sie suchen jemanden, der sie nicht herausfordert, anstatt jemanden, der sie wachsen lässt.

Den restlichen Abend ließen wir gemütlich ausklingen. Wir schauten noch ein bisschen fern, jeder beschäftigte sich dann noch ein wenig mit seinen eigenen Vorlieben und gegen 23 Uhr zogen wir uns schließlich in unsere Zimmer und Betten zurück.

 

Laura muss morgen wieder an die Uni nach Freiburg zurück. Wir sprachen im Bett noch darüber, ob ich sie hinfahren soll und vielleicht ein bis zwei Tage oder sogar die ganze Woche dort bleibe, bis sie wieder frei hat und wir gemeinsam zurück an den Bodensee fahren können. Marina muss ebenfalls erst einmal zurück an ihre Uni in Stuttgart.

Da ich im Moment nicht intensiv mit Jörg zusammenarbeiten muss – er muss jetzt erst einmal den aktuellen Programmcode fehlerfrei zum Laufen bringen, wobei ich ihm ohnehin nicht helfen kann –, wäre ich zeitlich flexibel. Aber wir verschoben die endgültige Entscheidung auf morgen früh. Zuerst werde ich wie immer meine typischen Morgeninfos abrufen und sehen, was sonst noch an Aufgaben auf mich wartet. In diesem Sinne: gute Nacht.

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Bodensee, Zeppelinmuseum Friedrichshafen und weibliche Reize

 

#26.04.22 – Bodensee, Zeppelinmuseum Friedrichshafen und weibliche Reize

»Lass dich bloß nicht stören…« grinste ich amüsiert und mit jener typisch männlich-ästhetischen Freude über den Anblick, der sich mir in diesem Moment bot. Laura machte am Morgen und direkt nach dem Frühstück, gerade splitternackig ihre übliche Gymnastik mit einem Trainingsreifen, was selbstverständlich bei einer so hübschen, jungen Frau, mit ihrer perfekt gertenschlanken Figur, ein höchst reizvoller Anblick war. Draußen präsentierte sich das Wetter unterdessen eher durchwachsen; mit gerade einmal 13 Grad war es im Freien reichlich frisch, wobei sich strahlender Sonnenschein und schnell vorbeiziehende, graue Wolkenfelder in stetigem Wechsel unermüdlich ablösten.

»Guck nicht so gierig!« schmunzelte sie mit einer kleinen, aber deutlichen Spur weiblicher Selbstzufriedenheit, während sie ihre anspruchsvollen Übungen ohne Unterbrechung fortsetzte. Sie tut wirklich viel dafür, sich fit und bestens in Form zu halten, und ein solcher Anblick muss auf jeden Mann unvermeidlich erregend und verlockend wirken; auch wenn wir beide gerade erst vor einer guten Stunde, wie immer wunderschön sinnlich-verspielt, ausgiebig Liebe gemacht hatten.

»Wie könnte ich bei einem solch entzückenden Anblick bitteschön anders gucken? Du verlangst schlichtweg Unmögliches von mir, meine Liebe!« grinste ich noch ein Stück breiter und schlürfte dabei genüsslich an meinem frischen, herrlich dampfenden und aromatischen Kaffee.

»Na gut, wenn du nicht anders kannst… huch, o Schreck, ich muss mich ja jetzt total beeilen! Es ist schon so spät, geh mir aus dem Weg, ich muss dringend unter die Dusche!« lächelte sie plötzlich sichtlich gehetzt und stürmte flink an mir vorbei ins Badezimmer. In kaum einer halben Stunde wollte und musste sie schließlich mit einem befreundeten Nachbarn nach Freiburg zur Universität fahren, wo ab 11 Uhr eine wichtige Vorlesung stattfand, die sie auf gar keinen Fall verpassen wollte.

Also ging ich pflichtbewusst aus dem Weg und suchte mir draußen auf der windgeschützten Balkon-Terrasse ein ruhiges Plätzchen, um in Ruhe eine zu rauchen. Irene und Erika waren bereits vor geraumer Zeit von Onkel Ernst abgeholt worden, um ein gerade frei gewordenes Ferienhaus gründlich zu putzen und für die nächsten Gäste vorzubereiten. Jörg war ebenfalls bereits wieder intensiv mit seinem komplizierten Programmieren beschäftigt, und wo genau Marina gerade im Haus herumlief, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Im Moment schien die Sonne wieder kräftig durch Wolkenlücken, und ihre warmen Strahlen wärmten mich spürbar auf, sodass der etwas ungemütliche, kühle Nordostwind kaum störte; er wehte ohnehin nur mäßig, und die Hauswände hinter mir lenkten ihn quasi schützend um mich herum.

Nachdem die Zigarette geraucht und der Kaffee vollständig ausgeschlürft war, ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, Nackedei Laura noch ein bisschen im Bad zu betrachten, ihr beim Duschen zuzuschauen und ihr anschließend beim Abtrocknen mit sanften, flinken Händen ein wenig behilflich zu sein, hoho.

 

»Aaaahihi… nimm sofort deine Pfoten DA weg!« lachte sie gleichzeitig amüsiert, ein bisschen gehetzt, um endlich fertig zu werden, aber auch sichtlich fraulich erfreut über meine zärtlichen Berührungen an den besonders empfindlichen Stellen ihres entzückenden Körpers.

»Muss ich wirklich…?« seufzte ich mit einem übertrieben tiefen Seufzer und setzte dazu meinen besten, vermeintlich enttäuschten Dackelblick auf.

»Allerdings! Ich glaube, Jürgen fährt gerade draußen vor dem Haus vor, hörst du das Motorengeräusch auch?«

»Ja, scheint leider so zu sein, Mist aber auch!« ging ich mit einem bedauernden Lächeln auf Sicherheitsabstand. Jürgen ist der nette Nachbar, nur wenige Jahre älter als Laura, der heute ebenfalls nach Freiburg musste, um dort irgendetwas Wichtiges zu erledigen. Da bot es sich natürlich an, dass sie einfach bei ihm mitfuhr, und er freute sich sichtlich über die reizende Gesellschaft bei der knapp über einstündigen Fahrt durch die frühlingshafte, blühende Landschaft.

Ich ging nach unten, um ihn kurz zu begrüßen und vielleicht noch mit einem schnellen Kaffee zu versorgen, falls er Zeit und Lust hatte, während Laura sich oben schnell fertig herrichtete. Doch Marina hatte ihn bereits völlig locker abgefangen und begrüßt; sie plauderte leicht flirtend mit ihm in der Küche, wo sie gemeinsam je ein Glas frisch gepressten Saft tranken. Er war darüber selbstverständlich ebenfalls sehr erfreut und himmelte sie fast schon ein kleines bisschen an.

Marina ist zwar zweifellos schön, jedoch nicht auf eine wirklich markante oder so auffällige Art wie so manche, strahlende Superschönheiten; aber sie besitzt diese gewisse, sehr charmant-reizvolle Ausstrahlung, der sich männliche Wesen kaum entziehen können. Das war mir ja schon beim ersten Kennenlernen in der Baden-Badener Bar direkt aufgefallen. So etwas kann man nicht wirklich lernen; manche Frauen haben es einfach im Blut, und andere eben nicht.

Wir plauderten noch kurz, bis Laura schließlich perfekt hergerichtet erschien, dann verabschiedeten sie sich auch gleich und wollten zügig losfahren. Ich setzte mich zunächst an meinen Laptop, um meinen üblichen Routinekram in etwa zwei Stunden konzentriert zu erledigen. Mit Jörg muss ich aktuell nicht direkt zusammenarbeiten; er ist vollauf damit beschäftigt, meine Vorgaben, die wir letzte Woche gemeinsam ausgearbeitet hatten, nun erst einmal in einen möglichst stabil funktionierenden Programmcode umzusetzen. Erst wenn er damit fertig ist, werden wir die neuen Funktionen zusammen sorgsam prüfen und wenn alles so »flutscht«, wie es soll, folgt der nächste gemeinsame Arbeitsschritt unseres Geschäftsprojektes.

Kurz vor 11 Uhr war ich mit meinen Aufgaben fertig und ging Marina im Haus suchen, was mich erneut mit verflixt reizvollen Anblicken belohnte, als ich sie schließlich fand. In reichlich durchsichtigen, zarten, roten Dessous aus feiner Spitze, bestehend aus einem BH und einem passenden Slip, machte auch sie gerade ein bisschen Gymnastik für ihre Figur. Als Mann, der Frauen nur zu gern bewundert, und als leidenschaftlicher Fotograf weiblicher Schönheit kann man doch gar nicht anders, als das mit erfreuten Blicken ausgiebig zu genießen!

 

»Fertig mit deinem ganzen Zeug?« beendete Marina ihre sportlichen Verrenkungen und schaute mit so einem gewissen, rätselhaft weiblichen Blick fast schon ein wenig nachdenklich in meine Richtung.

»Ja, für heute erst einmal. Und du? Noch mitten im Training oder auch schon so weit fertig?«

»Noch nicht ganz, aber auf die letzten zehn Minuten kommt es jetzt auch nicht mehr an; wieso fragst du, hast du etwa was Bestimmtes vor?«

»Ich dachte mir, wenn du Lust hast und dich ein wenig dafür interessierst, könnten wir einen Ausflug zum Zeppelinmuseum in Friedrichshafen machen; was meinst du dazu, Marina?« ließ ich meine Augen genüsslich über ihre kaum bedeckten, fraulichen Formen wandern, während ich auf ihre Antwort wartete.

»Du… bist echt ein voll ungewöhnlicher Typ!« schmunzelte sie leicht und schüttelte fast schon ungläubig den Kopf.

»Ach ja, weshalb denn eigentlich?«

»Jetzt bin ich schon ein paar Tage hier und wir wollten doch eigentlich auch shooten. Normalerweise können es Fotografen und Männer kaum abwarten, drängen mich regelrecht dazu, mich endlich auszuziehen oder zumindest bekleidet vor der Kamera zu posieren. Du hingegen…, du hast überhaupt keine Eile, schießt nur ab und zu ein paar lockere Snapshots von mir und…, haha, das ist halt einfach ungewöhnlich.« lachte Marina überlegend und sichtlich neugierig.

»Ach so ist das; kennst du denn nicht den alten Spruch: Gut Ding will Weile haben?!« schmunzelte ich gelassen. »Nun ja: Erstens haben wir doch überhaupt keine Eile, und zweitens geht es uns doch eher um das Shooten zum reinen Spaß; ich habe dich schließlich nicht als Profi-Model mit fester Gage gebucht, um eine ganz bestimmte Fotoserie unter Zeitdruck zu produzieren.«

»Yup, kenne ich natürlich, aber trotzdem! Ich wohne und esse hier bei euch kostenlos, wenn wir ausgehen, bezahlst du alles für mich, und wir sind doch schließlich keine uralten, guten Freunde. So schnell würde mir kein anderer Mann und schon gar kein Fotograf einfallen, der das alles so locker sieht und mich nicht sofort auffordern würde, möglichst oft und freizügig für ihn zu posieren.« schaute sie wieder nachdenklich aus ihren ausdrucksstarken, dunklen Augen direkt in meine.

»Ach komm schon, du bist doch viel zu clever, Marina! Hast du etwa ernsthaft erwartet, ich wäre einer von diesen »Los, zieh dich endlich aus, zeig deine geilen Titten!«-Typen?« grinste ich amüsiert über ihre direkte Art.

»Nein, haha, dass du ein echter Gentleman bist, merkte ich schon damals in der Bar, obwohl du… haha… da auch schon ziemlich oft und verdammt intensiv in mein Dekolletee geglotzt hast!« lachte sie auf diese ganz eigene, sehr charmante Weise.

»Das war und ist ja nun mal auch ein sehr reizvolles Dekolletee, hoho!« glotzte ich nun gespielt übertreibend auf ihre schönen Brüste in dem so durchsichtigen BH, dass sich die dunklen Spitzen ihrer Warzen deutlich sichtbar darunter abzeichneten. Marina ist nicht so geradezu teenagerhaft gertenschlank wie Laura oder Irene, sondern deutlich fraulicher geformt; eben genau so, wie man sich eine schöne, sportlich fitte junge Frau Anfang zwanzig vorstellt, die sich auch als Model regelmäßig Geld dazu verdient und sich dementsprechend bestens in Form hält.

Und zudem besitzt sie eben jene schon beschriebene, sehr fotogen-charmante und verlockende Ausstrahlung, dieses undefinierbare »gewisse Etwas«, wie es manche Frauen einfach von Natur aus mitbringen. Das macht ihren ganz besonderen Reiz aus, mit dem sie auch so manche, deutlich auffälligere Schönheit locker übertrumpfen kann. Typischerweise kann man das kaum mit bloßen Worten beschreiben; das ist in guten Fotos bestenfalls ein bisschen zu erahnen, aber nur wirklich zu fühlen, wenn man sie persönlich kennenlernen darf.

»Ich weiß es ja…« schmunzelte sie fraulich zufrieden über meine Reaktion. »…he, was hast du eigentlich gerade so intensiv überlegt?«

»Ach, eigentlich nur…« erzählte ich ihr haarklein das eben Beschriebene, und natürlich amüsierte sie das noch mehr; aber ich bemerkte auch Blicke von ihrer Seite, die eindeutig ein stetig steigendes Interesse an mir als Mann verrieten. Dass wir uns nicht gerade unsympathisch sind und sogar ein paar deutliche Männlein-Weiblein-Schwingungen zwischen uns in der Luft liegen, war ja sogar schon damals in der Bar zu bemerken, wo sie eigentlich hauptsächlich professionell ihre Arbeit erledigte.

»Du bist mir vielleicht ein Spinner, haha! Aber ein wirklich liebenswert romantischer, netter und verdammt kluger Spinner! Gibt es eigentlich irgendetwas auf dieser Welt, worüber du nicht sofort so analytisch nachdenkst?«

»Nicht wirklich viel!« zwinkerte ich ihr zu. »Also, wie sieht es nun aus? Hast du Lust auf den Ausflug nach Friedrichshafen?«

»Ja, sehr gern sogar; ich habe zwar überhaupt keine Ahnung davon, aber das Zeppelinmuseum würde ich mir wirklich gern einmal anschauen. Doch was ist eigentlich mit Jörg? Lassen wir den armen Kerl hier einfach so alleine hocken?«

»Na klar, was denn sonst?! Störe niemals einen echten Nerd, wenn der gerade intensiv am Programmieren ist! Das würde er in diesem Stadium nur als völlig unwillkommene Unterbrechung empfinden.« grinste ich, und Marina ging sich erst einmal im Bad nach der Gymnastik frisch machen und zog sich dann für unseren Ausflug fertig an.

 

Kurz nach 12 Uhr fuhren wir im strahlenden Sonnenschein los, und ich steuerte zunächst die bereits über Google ausgesuchte italienische Trattoria Bella Vista Friedrichshafen in der Seestraße 12 an, die direkt an der belebten Uferpromenade liegt. Vor allem ich hatte große Lust, mal wieder etwas anderes als die klassische schwäbische Küche zu essen, und Marina mag italienisches Essen ebenfalls sehr. Von dort aus konnten wir später auch ganz leicht zum nahegelegenen Zeppelin-Museum schlendern und mussten das Auto nicht extra umparken.

Da man das Restaurant nicht direkt mit dem Wagen anfahren kann und in diesem gesamten Altstadtbereich ohnehin nur sehr schwer Straßenparkplätze zu finden sind, empfiehlt es sich, gleich ein Parkhaus anzusteuern. Ich wählte das nur wenige Fußminuten entfernte Parkhaus Am See in der Karlstraße 19. Das ist ein erfreulich sauberes und helles Parkhaus mit angenehm großen Parkplätzen, aber die Ein- und Ausfahrt ist leider recht eng geraten; mit besonders großen Autos oder breiten SUVs ist hier definitiv Vorsicht geboten. Die Einfahrtshöhe beträgt maximal 2,00 Meter. Es gibt dort 327 Stellplätze sowie 8 E-Auto-Ladepunkte mit jeweils 22 kW Leistung. Der Kostenpunkt liegt von 7 bis 20 Uhr bei 1,20 € je angefangene 30 Minuten, während man von 20 bis 7 Uhr nur 0,80 € je angefangene Stunde bezahlt; das Tagesmaximum liegt bei 17,00 €. Mit der sogenannten »GRÜNEN KARTE« kann man sogar bis zu 40 % Ermäßigung erhalten.

Das sich über zwei Stockwerke erstreckende Bella Vista bewirbt sich selbst als Anbieter hausgemachter italienischer Küche vom Feinsten. Auf ihrer Speisekarte findet man eine breite Auswahl wie Pizza, Pasta, Gnocchi, frische Salate, Antipasti sowie Steaks, Fleischgerichte, Fisch und Meeresfrüchte. Bei den meisten Pastagerichten kann man zudem flexibel zwischen Spaghetti, Fusilli, Tagliatelle oder Rigatoni wählen. Dazu passt natürlich hervorragend ein italienischer Wein oder ein lokales Bier. Geboten wird täglich Mittagessen, ein spezieller Mittagstisch und natürlich Abendessen.

Auf Google werden sie im Schnitt mit guten 4,4 Sternen bewertet, was ich nach unserem Besuch als absolut angemessen bezeichnen würde. Das sehr freundliche, hilfsbereite und offensichtlich gut ausgebildete Personal kümmert sich um die Gäste in einem gemütlichen Ambiente drinnen oder auf der schönen Außenterrasse direkt an der Uferpromenade. Die Speisen sind typisch italienisch, sehr lecker und werden in nicht zu knappen Portionen serviert. Sie stellen tatsächlich vieles selbst her, wie zum Beispiel die klassischen Pasta-Sorten. In der Hochsaison sind zu den Haupt-Essenszeiten Reservierungen zu empfehlen, denn das Lokal ist offensichtlich sehr beliebt und meistens gut besucht.

Das Preisniveau empfinde ich als absolut fair für die heutige Zeit. Bereits für 15 bis 20 Euro kann man dort zusammen mit einem Getränk satt werden. Wer jedoch lieber ausgiebiger mit Vor- und Nachspeise schlemmt und dazu einen guten Wein trinkt, sollte etwa 30 bis 50 Euro pro Person einplanen. Geöffnet haben sie täglich durchgehend von 11:30 bis 22:00 Uhr. Es ist vielleicht kein absolutes Top-Gourmet-Restaurant, aber definitiv richtig gut, und es wird von der Eigentümerfamilie mit viel Herzblut betrieben. Alles, inklusive der Toiletten, war bei unserem Besuch pikobello sauber. Somit waren wir beide rundum zufrieden und schlemmten delikat für jeweils rund 33 Euro. Da sich unser Kellner wirklich auf eine sehr sympathische Art um uns bemühte, gab ich mit Trinkgeld schließlich glatte 80 Euro für uns beide aus.

»Weißt du eigentlich gar nichts über die Geschichte der Zeppeline, oder vielleicht doch ein kleines bisschen?« fragte ich Marina während des Essens neugierig.

»Ich habe irgendwo mal von einem gewissen Graf Zeppelin gehört, kenne die Bilder von Luftschiffen und sah sogar mal einen echten am Himmel schweben, aber das ist auch schon alles; also weiß ich eigentlich so gut wie gar nichts darüber.« lächelte sie entwaffnend ehrlich.

»Ok, dann hör mir mal kurz zu, ich gebe dir eine kleine Zusammenfassung, damit du zumindest eine ungefähre Vorstellung von der Materie hast.« begann ich ihr zu erzählen. Ferdinand Graf von Zeppelin (1838–1917) war ursprünglich ein württembergischer Offizier, der erst nach seiner aktiven Militärkarriere zum großen Visionär der Luftfahrt wurde. Inspiriert von Beobachtungsballons im Amerikanischen Bürgerkrieg entwickelte er ab 1890 die Idee starrer Luftschiffe mit einem leichten Aluminiumgerüst und einer Gasfüllung. Im Jahr 1900 stieg schließlich das erste LZ 1 über dem Bodensee zu seinem Jungfernflug auf.

Im Ersten Weltkrieg setzte das deutsche Heer und die Marine über 100 Zeppeline als Aufklärer und Bomber ein – vor allem für die damals neuartigen Fernangriffe auf England und Frankreich. Sie weckten anfangs überall großen Schrecken, erlitten aber später hohe Verluste durch die verbesserte Flak und moderne Jagdflugzeuge. In der Zwischenkriegszeit erlebten die Zeppeline dann eine zivile Blütezeit mit luxuriösen Passagierflügen, wie zum Beispiel mit der legendären »Graf Zeppelin« einmal um die ganze Welt. Auch die US Navy übernahm die Technik und ließ in den USA mit deutscher Hilfe die großen Starrluftschiffe USS Los Angeles, Akron und Macon bauen – gewaltige Konstruktionen, die sogar als fliegende Flugzeugträger für die Aufklärung dienten.

Der spektakuläre Absturz der »Hindenburg« (LZ 129) am 6. Mai 1937 in Lakehurst, New Jersey – der sogar live im Radio übertragen wurde – markierte dann das jähe Ende dieser Ära: Das riesige Wasserstoff-Luftschiff fing beim Anlegen plötzlich Feuer, was 36 Menschen das Leben kostete. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielten große Starrluftschiffe eigentlich nur noch eine rein nostalgische Rolle. Heute fliegen moderne und sichere kleine Zeppelin NT, die mit dem Edelgas Helium gefüllt sind, hauptsächlich für touristische Zwecke. Das Museum hier in Friedrichshafen zeigt viele Originalteile, eine begehbare Sektion der Hindenburg und die gesamte Technik-Geschichte zum Anfassen.

»Ah, jetzt erinnere ich mich wieder; vor Jahren sah ich tatsächlich mal eine Dokumentation über diesen beeindruckenden Absturz in Lakehurst. War das nicht so eine Art Propaganda-Vorzeige-Luftschiff der Nazis damals?«

»Ganz genau, Marina; siehst du, so völlig unwissend bist du doch gar nicht.« lächelte ich erfreut. »Im Ersten Weltkrieg waren sie zwar strategisch wichtig, aber letztlich militärisch gesehen eher nutzlos. Das Tollste waren aber sicherlich diese Luxusreisen in der Zwischenkriegszeit, die in direkter Konkurrenz zu den damaligen Luxuslinern und Dampfschiffen zwischen Europa, den USA und einigen anderen Ländern standen. Ich wäre damals liebend gern mal mit so einem etwa 120 km/h schnellen Luftschiff, sozusagen ganz langsam und gemütlich in meist nur wenigen hundert Metern Höhe, über den Atlantik geflogen; das muss ein absolut grandioses Erlebnis gewesen sein.«

»Bestimmt, und du würdest als echter Gentleman auch heute noch perfekt in dieses historische Szenario passen.« lächelte auch sie mich an. »Das konnten sich damals wohl aber nur die absoluten Superreichen leisten, oder wie war das genau?!«

»Oh ja, es gab an Bord nur Tickets der ersten Klasse für gerade einmal 50 bis maximal 70 Passagiere, zu Preisen, die je nach Jahr im Schnitt zwischen 1.000 und 2.000 Reichsmark lagen. Das entsprach damals in etwa dem Gegenwert eines typischen Autos, was sich zu dieser Zeit ebenfalls kaum jemand leisten konnte. Der durchschnittliche deutsche Arbeiter verdiente damals nur um die 120 RM im Monat, also hätte ihn ein einziger Zeppelin-Flug einen Großteil seines gesamten Jahreseinkommens gekostet, was heute grob geschätzt etwa 25.000 bis 30.000 Euro entspräche.«

»Und du Klugkopf hast diese ganzen Zahlen einfach so in deinem Hirn gespeichert?« staunte Marina ein bisschen frech-charmant und fast schon flirtend.

»Nein, natürlich nicht in all diesen Details. Ich kenne die allgemeine Zeppelingeschichte zwar schon seit meinen Jugendjahren ziemlich gut, aber die gerade beschriebenen Einzelheiten recherchierte ich erst heute Morgen kurz vor unserer Abfahrt.« zwinkerte ich ihr zu… und konnte auch mal wieder nicht anders, als kurz in ihr reizendes Dekolletee zu blinzeln, wo sie sich gerade so verlockend ein Stück weit über den Tisch vorbeugte. grins

»Ahaha, du bist mir ja vielleicht ein raffinierter Gauner!« schmunzelte sie und registrierte natürlich ganz genau, wohin meine Augen gerade wandern mussten.


 

Nachdem wir die Rechnung beglichen hatten, brachen wir gut gelaunt auf und spazierten die paar hundert Meter zum Zeppelinmuseum. Ein Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall. Im April haben sie täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, und der reguläre Eintritt kostet 14,50 Euro. In etwa drei bis vier Stunden kann man sich dort eine ganze Menge anschauen und tief in die Materie eintauchen.

Schon beim Betreten der großen Halle im Erdgeschoss schlägt einem diese ganz besondere Atmosphäre der Technikgeschichte entgegen. Man fühlt sich augenblicklich winzig angesichts der Dimensionen, die diese Luftriesen einst hatten. Das absolute Highlight des Museums ist ohne Zweifel die originalgetreue, begehbare Teil-Nachbildung der LZ 129 Hindenburg im Maßstab 1:1. Marina blieb erst einmal ehrfürchtig davor stehen und legte den Kopf weit in den Nacken.

»Wahnsinn, Steve… das ist ja wirklich riesig!« flüsterte sie, während ihr Blick an den silbernen Außenwänden der rekonstruierten Hindenburg-Sektion emporwanderte. Wir stiegen die Gangway hinauf und betraten den Passagierbereich. Es fühlte sich an wie eine Zeitreise direkt zurück in die 1930er Jahre. Alles atmet hier den Geist des Bauhauses; klare Linien, edle Materialien und eine funktionale Eleganz, die heute fast schon wieder modern wirkt.

Wir schlenderten zuerst durch den großen Salon, die Lounge auf der Steuerbordseite. Die großen Panoramafenster, die damals den weiten Blick auf den Ozean oder die Wolken freigaben, ließen heute das Licht der Museumshalle herein. Marina strich sanft über das kühle Aluminiumgestell eines Sessels. »Alles so leicht und trotzdem so stabil gebaut… faszinierend.«

»Es musste damals jedes Gramm gespart werden, Marina«, erklärte ich ihr, während wir am Promenadendeck entlanggingen. »Trotz der gigantischen Größe war das Gewicht der größte Feind der Ingenieure.«

Wir warfen einen Blick in das Lese- und Schreibzimmer, das so friedlich und gediegen wirkte, als würden die Passagiere gleich zurückkehren, um ihre Postkarten in alle Welt zu verfassen. Danach schauten wir uns die Schlafkabinen an. Sie waren erstaunlich kompakt, geradezu spartanisch nach heutigen Maßstäben, aber mit raffinierten Details wie den ausklappbaren Waschbecken ausgestattet.


 

»Stell dir vor, du liegst hier nachts, und draußen ist nichts als die endlose Schwärze des Atlantiks und das leise, monotone Brummen der Dieselmotoren«, spann ich den Faden weiter.

Marina sah mich nachdenklich an. »Das klingt irgendwie magisch und zugleich beängstigend.«

Besonders beeindruckt war sie von dem berühmten Raucherraum. »Hatten die keine Angst, dass alles explodiert?« fragte sie mit Blick auf die aufwendige Druckbelüftung. Ich erklärte ihr die aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen, die extra getroffen wurden, damit kein Wasserstoff in diesen Bereich eindringen und sich entzünden konnte. Es war der einzige Ort an Bord, an dem offenes Feuer – wenn auch streng kontrolliert – erlaubt war.

Überall im Museum finden sich auch interessante Exponate zur eigentlichen Technik; riesige Propeller, die komplexen Motoren von Maybach – was heute eine Super-Luxus-Automarke von Mercedes ist – und Teile des filigranen Aluminiumgerüstes, das das Rückgrat dieser Luftschiffe bildete. Wir verbrachten viel Zeit damit, die alten Aufnahmen und Dokumente zu studieren, die von der Begeisterung und dem Stolz der damaligen Zeit zeugten, aber auch von den tragischen Fehlern, die schließlich zur Katastrophe führten.


 

Die offizielle Besuchszeit endete bereits fast, als Marina mich plötzlich verschwörerisch ansah. »Wart mal kurz hier…« lächelte sie und ging zielstrebig zu einem Museumsmitarbeiter oder Wachmann, der gerade dabei war, die ersten Absperrungen zu kontrollieren. Ich konnte zwar nicht hören, was genau sie mit ihm besprach, aber auch aus der Entfernung war deutlich sichtbar, dass sie diesen Mann innerhalb von Sekunden mit ihrem Charme völlig um den Finger wickelte. Dann winkte sie mich mit einer vielsagenden Geste herbei. Für ein Trinkgeld von 50 Euro – man könnte es auch ganz unverblümt Bestechungsgeld nennen – führte uns der ca. vierzigjährige Mann in einen eigentlich nicht öffentlich zugänglichen Bereich des Museums.

»Und was machen wir jetzt bitteschön hier?« grinste ich leicht verwundert über diese plötzliche Wendung.

»Komm schon, sei nicht feige und schieß endlich ein paar wirklich reizende Fotos von mir!« zwinkerte sie mir verlockend zu und schlüpfte bereits mit einer verblüffenden Schnelligkeit aus ihrem schicken Kleid, um nur noch in ihren feinen, weißen Dessous für sexy Fotos in diesem geschichtsträchtigen Ambiente zu posieren. Der Typ vom Museum bekam sichtlich große Augen und verschlang ihren verlockend weiblichen Sexappeal mit fast schon gierigen Blicken, während er gleichzeitig nervös aufpasste, dass niemand Unbefugtes den Raum betrat. schmunzel

»WOW! Das ist verdammt sexy und unglaublich fotogen!« lächelte ich nun ebenfalls begeistert und kramte schnell meine Kamera aus der Umhängetasche. Solche »geheimen« und spontanen Schnell-Shootings in normalerweise verschlossenen oder nicht zugänglichen Räumlichkeiten von Museen oder öffentlichen Gebäuden machte ich natürlich keineswegs zum ersten Mal. Das wird bei professionell geplanten oder eben auch solchen spontanen Gelegenheiten, oft für ein passendes Schmiergeld an die Mitarbeiter, von guten Models und erfahrenen Fotografen gar nicht so selten praktiziert. Einfach, weil es viel mehr Spaß macht als ein Standard-Shooting und natürlich wegen der ganz besonderen Atmosphäre der Location.

 

»Das gefällt euch beiden doch, wie ich sehe?!« zog sie bewusst den aufpassenden Mitarbeiter mit in das Spiel ein, und so gekonnt »voll cool«, wie sie das Ganze durchzog, verriet mir das sofort, dass sie als Model doch deutlich mehr Erfahrung haben musste, als mir bisher eigentlich klar war.

»Oh ja, und wie mir das gefällt, hoho!« gluckste ich zufrieden, während ich die ersten Aufnahmen machte. »Im Ernst, Marina, du bist wirklich außergewöhnlich fotogen und besitzt eine fantastische Ausstrahlung als reizvoll schöne Frau!« lobte ich sie mit Komplimenten, die weibliche Wesen halt generell sehr gern hören und was in ihrem Fall ja auch absolut ehrlich zutraf.

Hier sollte ich vielleicht mal wieder kurz erklären: Mit meinen vielen Jahren Erfahrung als auch professioneller Model-Fotograf, unter anderem in Paris, den vielen Kontakten, Bekanntschaften und Freundschaften zu außergewöhnlichen Frauen bin ich diesbezüglich sozusagen verwöhnt. Heutzutage sind fast alle Frauen, die ich fotografieren oder sogar intim kennenlernen darf, auf ihre jeweilige Art außergewöhnlich. Aber im normalen Fotografenleben ist es keineswegs selbstverständlich, sondern sogar ziemlich selten, dass man die Gelegenheit bekommt, solch außergewöhnlich fotogene, schöne und selbstbewusst-kluge Frauen dieser Klasse vor die Linse zu bekommen.

Damit will ich vor allem für meine treuen Blog-Leser klarstellen, weil ich doch fast alle der von mir beschriebenen Models und Frauen so hochlobend beschreibe, dass man nicht denken soll, das wäre der übliche Standard. Früher, in meinen Anfangszeiten als Fotograf weiblicher Schönheit, musste auch ich mich oft mit sehr durchschnittlichen oder sogar nervend nur geldgeilen Models herumärgern. Frauen wie Marina haben aber echte Klasse und zeigen selbst künstlerisches Interesse daran, besonders gute Fotos zu produzieren und mit passenden Künstlern zusammenzuarbeiten. Und das macht natürlich viel mehr Freude als das, was man sonst so im oft eher etwas schmuddeligen oder gar richtig pornografischen Massenmarkt der Erotik-Fotografie erlebt.

Bezeichnenderweise, und wohl auch typisch für einen Mann meiner Art, wird mir das auch niemals langweilig werden. Man könnte ja auf die Idee kommen: Wenn du erst einmal zehn oder hundert großartige, schöne Frauen sexy oder ganz nackt gesehen und fotografiert hast, wird es irgendwann zur langweiligen Routine. Ich meine konkret: Nackte Frau ist nackte Frau, mehr als zwei Brüste, Scham, tolle Beine, schöne Figur und Gesicht hat keine und das ist dann doch im Grunde immer das Gleiche.

Aber nein, für mich wird es das nie langweilig, weil mich eben nicht nur die rein äußerliche Schönheit, sondern vor allem auch die Persönlichkeit und der Mensch dahinter brennend interessiert – und die sind nun mal bei jedem Menschen immer wieder völlig individuell. Nicht bei allen, manche sind wirklich nur austauschbarer Standard mit immer den gleichen oder zumindest sehr ähnlichen, meist egoistischen Interessen und Verhaltensweisen. Aber in der Klasse und auf dem Niveau, auf welchem ich mich nun schon etliche Jahre bewegen darf, lernt man immer wieder wirklich außergewöhnliche, besondere Menschen kennen, die man im normalen Leben sonst nur sehr selten trifft.

Okay, jetzt habe ich aber genug »geschlaumeiert«. grins

Nach kaum mehr als einer halben Stunde verließen wir schließlich das Museum und machten noch einen gemütlichen Spaziergang entlang der schönen Uferpromenade von Friedrichshafen. Dabei plauderten, scherzten und lachten wir natürlich auch ausgiebig über die gierigen Blicke des Museumsmitarbeiters und sprachen quasi professionell über die soeben geschossenen Fotos.


 

Bei der Eisdiele Tutti Frutti gönnten wir uns noch zwei kleine Portionen Amarena-Kirsche; das war zwar nicht schlecht, aber auch nichts wirklich Besonderes und absolut nicht vergleichbar mit originaler italienischer Gelato-Qualität. Außerdem ist der Laden schon etwas mitgenommen, wirkt altmodisch und leider nicht sonderlich sauber. Wenn das in der eigentlichen Eisproduktion ähnlich aussieht, sollte man dort vielleicht lieber verzichten und sich ein besseres Eiscafé suchen.

Aber okay, unsere Drei-Kugel-Eisbecher mit Kirschen und Soße schmeckten uns, und wir verdarben uns glücklicherweise auch nicht die Mägen. Käme so etwas öfter vor, wäre der Laden sicherlich schon längst geschlossen worden. Sie sollten wohl einfach mal grundlegend renovieren, modernisieren und deutlich mehr auf die Sauberkeit achten. Oder wir hatten gerade einfach Pech und ein größerer Ansturm an Leuten hatte kurz zuvor Schmutz verursacht, den sie so schnell nicht saubermachen konnten, wer weiß.

Gut gelaunt kamen wir schließlich in der Abenddämmerung zurück in unsere Unterkunft, wo gerade kein Mensch zu sehen war. Irene und Erika hatten Jörg sozusagen kurzerhand »gekidnappt« und zu ein paar Bekannten oder Freunden mitgeschleppt, wo es gerade eine kleine Feier gab, wie uns eine soeben eingehende WhatsApp-Nachricht mit der Adresse informierte; wir sollten doch auch hinkommen, wenn wir Lust hätten. Das hatte ich allerdings absolut nicht, und diese Leute waren mir zudem völlig unbekannt. Marina war ebenfalls nicht sonderlich scharf darauf, sich noch einmal ins Getümmel zu stürzen, also machten wir es uns einfach im Haus gemütlich.

Sie lernte noch ein bisschen Theorie für ihr Studium, und ich schaute kurz in den Laptop wegen wichtiger Mails und Nachrichten, die beispielsweise meine Börsen-Investitionen betreffen könnten. Doch es gab nichts wirklich Dringendes, sodass ich nach kaum einer halben Stunde schon wieder abschalten konnte. Ansonsten passierte heute nicht mehr viel. Die anderen kamen erst nach 23 Uhr zurück; ich las weiter ein interessantes Science-Fiction-Buch, und Marina hatte sich auch mit irgendetwas beschäftigt. Bald darauf gingen alle mehr oder weniger müde schlafen, und das war es dann auch schon für heute.

 

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