Algarve, Strandfreuden, Party & Pub-Crawl-Night

 

#26.06.18 – Algarve, Strandfreuden, Party & Pub-Crawl-Night

»Hej, da seid ihr ja wieder. Na, wie wars?« Zurück an der Algarve fanden wir Britt auf der hübschen Pool-Terrasse vor oder neben dem Appartementhaus in einem sexy orangenfarbenen Bikini, der ihre reizend fraulichen Formen toll zur Geltung brachte. Die warme Sonne ließ ihre Haut goldig schimmern, und der leichte Duft von Sonnencreme und Salzluft lag in der Luft.

Sofort begannen die Frauen zu plappern, und Vicky erzählte ausführlich von unseren Erlebnissen in Lissabon, sowie dem gelungenen Verkauf eines ihrer Kunstwerke. Ihre Stimmen vermischten sich mit dem Plätschern des Poolwassers und dem leisen Rascheln der Palmen im Wind.

»Schön und gut, Mädels, aber lasst uns zunächst die Sachen hochbringen.« warf ich mit etwas männlicher Ungeduld ein. »Ich will geschwind duschen und dann den Mietwagen abgeben.«

»Kommandier hier nicht so rum, du Captain!« konterte Britt, die neugierig mehr hören wolle, aber die Schönen rafften sich dennoch auf, und wir schafften unsere Reisesachen ins Appartement, wo Vicky und ich uns ausgiebig unter der erfrischenden Dusche abkühlten. Das warme Wasser spülte den salzigen Schweiß von unserer Haut, und der Duft von Duschgel vermischte sich mit dem Dampf.

Kurz danach palaverten sie schon wieder in dieser typisch fraulichen Art, wobei alles haarklein erzählt und durchgesprochen werden musst: Gab es viele attraktive Männer auf der Vernissage? Wie sehr musste Vicky flirten und ihren Sexappeal spielen lassen, um das Bild zu verkaufen? Wie war der Palácio? Wo und wie oft hatten wir es miteinander getrieben … und so weiter, und so fort! lach Ihre Stimmen vermischten sich mit dem Klirren von Gläsern, als wir noch eisgekühlten Fruchtsaft-Mineralwasser-Mix tranken.

Aber sie richteten sich auch langsam her: Britt war bereits in einem sehr kurzen, sexy Minikleid gestylt, eine auffällige Erscheinung in ihrer nordisch-blonden Art. Der Stoff schmiegte sich locker-luftig an ihre Kurven, und das Licht ließ ihn sanft glänzen. Vicky lief  locker nackig durch die Bude, ihre Haut glänzte noch feucht von der Dusche, und ich schnappte auf, dass Demo noch einen Job als fachkundiger, handwerklich begabter Helfer ergattert hatte. Andere Segler einer schicken, modernen Segelyacht hatten seine Arbeit am Boot der Holländer beobachtet, fanden offensichtlich gut, was er machte, und so konnte er noch mehr Geld für sich und die Bordkasse hinzuverdienen; deshalb war er nicht hier.

Nachdem auch Vicky endlich in ein weißes Shirt und Shorts geschlüpft war – mit sonst nichts darunter –, fuhren wir im Mercedes das kurze Stück zu Locauto Portimão und gaben den Wagen ab. In Umhängetaschen und einem isolierten Kühl-Rucksack nahmen wir Badesachen, Getränke, Obst und Salzgebäck zum Knabbern mit.


 

Dann spazierten wir weiter zur guten Gelateria Sorbetto an der Av. Tomás Cabreira, Loja 24, mit hausgemachten, erstklassigen Eissorten in bester Gelato-Meister-Tradition. Der Laden liegt oberhalb des kürzlich erwähnten Praia da Rocha Algarve-Strandes und wird auf Google mit sehr hohen 4,8 Sternen im Schnitt bewertet. Zurecht, würde ich sagen: Das Eis war wirklich von bester Qualität, und die Kugeln für nicht billige 2,50 € waren recht groß. Gut gelaunt sündigten wir mit je drei Kugeln der eisigen Köstlichkeit, wobei wir bewusst neun verschiedene Sorten wählten, um möglichst viel unterschiedlichen Geschmack zu probieren. Die Kälte des Eises auf der Zunge und der Duft der Sorten machten die Entscheidung nicht leichter.

»Supi lecker … aber jetzt los, an den Strand und im Meer plantschen!« meinte Britt mit lächelnder Vorfreude, und genau darauf waren natürlich auch Vicky und ich scharf.

Der große, schöne Praia da Rocha Algarve war gut gefüllt mit Strand- und Badegästen, die bei der kräftig herunterbrennenden Sonne und knapp 33 °C genau das Gleiche wollten: Abkühlung. Der Geruch von Sonnencreme lag in der Luft, und das leise Plätschern der Wellen vermischte sich mit dem Lachen der Kinder. Wir mussten rund einen Kilometer bis an die felsigen Klippen der Westseite marschieren, um ein einigermaßen ruhiges Plätzchen mit nicht so vielen Leuten zu finden. Der heiße Sand brannte unter unseren Füßen, und das kühle Meerwasser lockte verführerisch.

Ohne Eile schlüpften die Schönen aus ihren leichten Sommerklamotten, um in ihre Bikinis zu wechseln, und störten sich überhaupt nicht an einigen gierigen Männerblicken, die über ihre kurzzeitige Nacktheit glitten. Ihre Haut glänzte in der Sonne, und der Stoff der Bikinis schmiegte sich eng an ihre Körper. Das ist für jeden Mann, der ein Mann ist, selbstredend ein entzückend reizvoller Anblick.


 

»Wer zuletzt im Wasser ist, heißt ab sofort Captain lahme Schnecke, haha!« lachten sie frech über mich, der ich typischerweise länger brauchte, um in die Badehose zu wechseln.

»Unverschämtheit! Wartet nur, wenn ich euch erwische!« Plätscherte dann eine klassische Männlein-gegen-Weiblein-Wasserschlacht, mit kreischenden Momenten beim unabsichtlichen oder auch gezielten Berühren besonders empfindlicher Stellen. Das 19° kühle Wasser spritzte um uns herum, und unser Lachen hallte über den Strand.

Natürlich hätten mir Bären-Wal von Mann die schlanken, topfitten Delphin-Mädchen leicht entkommen können, wenn sie gewollt hätten. Aber der Spaß bestand ja besonders darin, sich in den herrlich erfrischenden Meeresfluten erwischen, untertauchen und kitzeln zu lassen. Das salzige Wasser kribbelte erfrischend auf der Haut, und die kühle Temperatur war ein willkommener Kontrast zur heißen Sonne.

Dann entspannten wir uns faul im Schatten einer der mächtigen, malerischen Felsformationen, machten eine Siesta, und ich erlaubte mir auch ein kleines Nickerchen. Die kühlere Luft im Schatten und das leise plätschern der Wellen, gelegentlich ergänzt durch das Kreischen einiger Seevögel am Himmel, ließen mich schnell einschlummern.

Die Ankunft von Demo, der gegen 15 Uhr mit seiner Arbeit fertig war – oder genauer das Lachen und Plappern der Frauen mit ihm –, weckte mich wieder. Er hatte auf der Arbeit mit seinen Auftraggebern zu Mittag gegessen und wollte natürlich auch zu gern ins erfrischende Meer springen – das wurde die nächste, lustige Wasserschlacht, wonach wir aber auch sportlich für die Fitness schwammen. Das kühle Wasser umspülte unsere Körper, und das Gefühl der Leichtigkeit beim Schwimmen war belebend.

Vicky, Britt und ich hatten nur kräftig gefrühstückt und die Eisportionen verdrückt. Da wir aber nicht so anstrengend wie Demo gearbeitet hatten, ließen wir das Mittagessen bewusst ausfallen und stärkten uns nur mit den mitgebrachten Obst- und Knabbereien. Das süße Aroma der Früchte und der salzige Geschmack der Snacks waren eine willkommene Abwechslung. Das schadete vor allem mir mit meinen 94 kg nicht. Dafür wollten wir am Abend ordentlich essen gehen und mit einigen unserer neuen Freunde und Bekanntschaften hier treffen.

Dann suchten sich Vicky und ich eine sichtgeschützte Ecke in den wildromantischen, rauen Klippen, wo wir uns in der Natur romantisch lieben wollten. Aber das klappte nicht so recht. Die Felsen waren rau und warm von der Sonne, und das leise Rascheln der Möwenflügel in der Luft verriet, dass wir nicht allein waren. Erst landete nahe bei uns eine Möwe und beäugte unser Tun so lustig-neugierig, dass wir darüber heftig lachen mussten und aus dem Takt kamen.


 

»Ahaha … wie die guckt!« prustete Vicky über die Möwe. »Pass bloß auf, du Vogel du! Wenn ich dich, Störenfried, erwische, wirst du gerupft und landest im Kochtopf! Möwen sind doch essbar, oder?«

»Ehrlich gesagt habe ich absolut keine Ahnung, aber warum sollten Möwen nicht essbar sein, hoho?« gluckste ich. Meister Möwe legte süß das Köpfchen schief, als würde er genau zuhören und uns als mögliche, freundliche Futterspender einstufen; hüpfte sogar bis auf etwa zwei Meter heran. Seine schwarzen Augen funkelten neugierig, und sein Gefieder glänzte im Sonnenlicht.

Wir hätten dem Vogel ja gern etwas gegeben, hatten hier aber nichts dabei. Erst als Vicky vorsichtig den Arm ausstreckte, sich näherte und versuchte, ihn zu streicheln, flatterte die Möwe erschreckt instinktiv davon. Wildvögel lassen ja normalerweise niemanden näher als zwei bis drei Meter an sich heran.

Dann näherten sich hörbar auch noch einige abenteuerlustige Jugendliche, die in den Felsen kletterten. Nicht, dass es uns gestört hätte, beim Liebesspiel beobachtet zu werden, aber wir wollten ja kein Aufsehen erregen oder womöglich das Moralempfinden Fremder verletzen. Das leise Kratzen ihrer Schuhe auf dem Gestein und ihr Lachen drangen zu uns herüber.

Also wurde nichts aus romantischen Liebesspielen in malerisch felsiger Natur. Als wir dies dann Britt und Demo erzählten, lachten die natürlich herzhaft darüber und verzichteten auf ähnliche Absichten. Hier an diesem Küstenabschnitt herrschte einfach zu viel Betrieb – es war ja schon fast Hauptsaison. Um ein wirklich ruhiges, einsames Plätzchen zu finden und niemanden mit natürlichen Intimitäten oder Nacktheit zu belästigen, musste man in dieser Gegend zur aktuellen Jahreszeit strategisch vorgehen. Am besten mit dem Beiboot entlang der malerischen Küste schippern und irgendeinen winzigen Fleck in den rauen Klippen ansteuern, wo man von der Landseite aus nicht hinkommen konnte.

»Wie lustig, haha, so ein blöder Vogel! Los, kommt mit ins Wasser!« lachte Britt, und wir liefen für eine weitere erfrischende Wasserschlacht in die schwache Brandung. Das Wasser plätscherte sanft um unsere Beine, und das kühle Nass war eine Wohltat.

Bis Sonnenuntergang – derzeit um 20:56 Uhr – waren es noch rund drei Stunden; man merkte, wie das Licht langsam goldener und weicher wurde, was perfekt für stimmungsvolle Fotos war. Die Sonne tauchte den Horizont in warme Orange- und Rottöne, und die Schatten wurden länger.

Den gleichen Gedanken hatte Britt als Profi-Model ebenfalls. Sie forderte mich weiblich verlockend auf, die Cam von unseren Strandsachen zu holen, um kurz mal im Sichtschutz einiger Felsen in ganzer, natürlicher Schönheit für ein „Kopfkino“-softerotisches Foto als Meeresnymphe oder Aphrodite zu posieren. Der Wind spielte mit ihren Haaren, und das sanfte Licht der untergehenden Sonne ließ ihre Haut golden schimmern.

»Ich eile in begeisterter Vorfreude…« grinste ich und schwamm schnell drei Züge an Land, um die mitgenommene Snapshot-Ixus zu holen. Das Wasser umspülte meine Arme, und der Sand unter meinen Füßen fühlte sich warm an. Das ist zwar keine Profi-Spiegelreflexkamera, doch wenn man einige Fotografenregeln für schöne Fotos beachtet, macht das kleine Ding verblüffend gute Fotos. Und notfalls kann man mit ein wenig digitaler Nachbearbeitung noch zusätzlich verschönern. »WOW, was für ein Anblick!«

»Gefällt dir, was, haha?!« lachte sie und platzierte ihre wunderschönen Formen junger Fraulichkeit gekonnt, aber nicht übertrieben posierend, auf einem von der Brandung über die Jahre etwas glatter polierten Felsblock. Ihr Körper spiegelte sich im nassen Stein, und das Licht betonte jede Kurve.

 

»Natürlich gefällt mir das!« zwinkerte ich mit leicht übertreibender Begeisterung. »Aber im Ernst: Wie du selbst genau weißt, du verlockende Nymphe, bist du eine geborene, nordische Schönheit mit einem fantastischen Körper und sympathisch-fotogener Ausstrahlung.«

»Klar weiß ich das. Aber wie du selbst auch weißt, hören wir Frauen einfach gern galante Komplimente.« erwiderte sie charmant zwinkernd. Als Model und selbstbewusst attraktive Frau wusste sie selbstredend ganz genau, wie sie besonders reizvoll oder richtig verlockend wirken und typisches Männer-Kopfkino in unseren Schädeln auslösen konnte.

Der Strand war nicht mehr ganz so belebt wie bei unserer Ankunft; vor allem Familien mit kleineren Kindern gingen nach und nach, aber es waren immer noch viele Leute auf dem Strand oder plantschend im Wasser. Das Licht wurde immer weicher, und das Meer glitzerte in den letzten Sonnenstrahlen.

»Ich weiß … und genieße deinen Anblick mit allen Sinnen.« grinste ich mit männlicher Bewunderung.

Leider näherten sich dann vom Meer her drei oder vier Schwimmer unserer Position. Also schlüpfte Britt ohne Eile wieder in ihren sexy Bikini, und wir gingen zu unserem Platz zwischen den Felsen, wo Vicky und Demo bereits dabei waren, unsere Sachen zusammenzupacken.

Schnell hatten wir alles beieinander und machten uns auf den Rückweg zum Appartement, wo wir uns 20 Minuten später Sand und Salzwasser abduschten. Das warme Wasser der Dusche spülte den Tag ab, und der Duft von Duschgel vermischte sich mit dem letzten Hauch von Salz und Sonne.

Nach 19 Uhr hatten wir immer noch fast 30 °C, und laut Vorhersage sollten die Temperaturen bis Mitternacht auf angenehme 22–23 °C sinken. Die Abendluft war noch warm, aber eine leichte Brise wehte vom Meer herüber und kühlte die Haut angenehm ab. Dementsprechend passend zogen wir uns sommerlich locker an und spazierten bald los. Die leichten Stoffe der Kleidung fühlten sich angenehm auf der Haut an, und der Duft von Blumen und Meer begleitete uns.

Etwa eine Dreiviertelstunde später trafen wir uns mit Bekannten im sehr hübsch-gemütlichen Strandclub & asiatischen Restaurant NoSoloÁgua, am Praia da Marina de Portimão. Die Terrasse bot einen wunderbaren Blick auf das Meer, und das leise Rauschen der Wellen vermischte sich mit den Stimmen der Gäste. Das Lokal hält mit einem Google-Schnitt von 4,3 Sternen ein gutes Niveau, ist – was die Speisen betrifft – nichts Besonderes, aber Lage und Aussicht sind genial. Die Tische waren liebevoll gedeckt, und das Personal war aufmerksam und freundlich.


 

Wir genossen gute Sushi und Gerichte in Tapas-Art, blieben aber nicht lange, weil sie leider schon um 22 Uhr schlossen. Die Aromen der Speisen waren intensiv, und der kühle Wein dazu war eine willkommene Erfrischung.

Dann wechselten wir in die nur wenige Schritte entfernte Nyabinghi-Strandclub-Bar, die bis Mitternacht geöffnet hat. Sie haben auf Google grandiose 4,9 Sterne als Bewertungsschnitt, was aber nicht viel sagen muss und sich auch als etwas übertrieben herausstellte. Die Bar ist wohl recht neu, hat bisher nur 41 Bewertungen, und einige davon sahen mir auch nach typischen, KI-erstellten oder gekauften Bewertungen aus, um eine hohe Einstufung zu erhalten und damit Gäste anzulocken.

Aber das störte uns nicht weiter, denn die Bar war hübsch gemütlich, bot zu relativ günstigen Preisen gute Drinks und gekonnt zubereitete Cocktails in nicht zu kleinen Gläsern voller Eis an – anders als manche Bars, die gern tricksen. Die Gläser glitzerten im Licht der Bar, und das Eis klirrte leise, als wir unsere Getränke in die Hand nahmen. Drinks gab es ab 5 €, Cocktails im Schnitt für 12–15 €. Alles in allem würde ich ihnen angemessene 4,4 bis 4,5 Google-Sterne geben, was ja mehr als ausreichend – bereits richtig gut – ist.

Unsere Gruppe fühlte sich wohl und hatte Spaß, wobei es auch richtig interessante, intelligente Unterhaltungen gab – was will man mehr? Das Lachen und die Gespräche vermischten sich mit der Musik, und die Stimmung war locker und entspannt.

Der von Britt so eingenommene Tomás war übrigens auch dabei und warf ihr wieder leicht versteckte, schmachtende Verehrer-Blicke zu, obwohl er in Begleitung einer sexy Schönen aufgetaucht war. Die Art, wie er sie ansah, verriet seine Bewunderung, auch wenn er es zu verstecken versuchte.

 

Gut gelaunt schlenderten wir ab Mitternacht noch entlang der Av. Tomás Cabreira, wo das sommerliche Nachtleben auf der Straße und in diversen Clubs, Bars usw. sich austobte. Die Lichter der Bars warfen bunte Schatten auf den Asphalt, und das Lachen der Menschen war allgegenwärtig. Wir besuchten mehrere dieser Etablissements, oft mit Live-Musik; einige haben sogar bis 06 Uhr morgens geöffnet, und wir hatten noch viel mehr Spaß. Die Musik dröhnte aus den Lautsprechern, und die Tanzfläche war voll.

Die Frauen und Demo konnten etwas abtanzen – wie es junge Menschen halt gern tun –, und auch ich, der Tanzmuffel, konnte mich drei Aufforderungen von Vicky, Britt und einer urlaubenden Portugiesin aus einer nördlichen Stadt nicht entziehen. Na ja, ich überlebte es, und um diese Zeit war natürlich auch niemand mehr ganz nüchtern, mehr oder weniger beschwipst. Die Musik und das Tanzen hatten uns alle in eine lockere Stimmung versetzt. Aber ich bin nun mal eher ein tapsiger Bär ohne das Rhythmusgefühl wirklich guter Tänzer, und das Herumgezappel macht mir keinen Spaß.

Daher wurde ich gnädigerweise meist in Ruhe gelassen. »Er is n oller Stolperbär, haha, aber n Lieber!« lachten die Frauen frech-nett über mich.

Vicky ergänzte schmunzelnd: »Und ein kuscheliges Beschützerbärchen, hihi.«

»Ja, ja, haut nur immer auf die Kleinen, Schwachen drauf …, Gemeinheit!« grummelte ich gespielt eingeschnappt, was natürlich alle nur noch mehr zum Lachen brachte. Gerade auch, weil „klein und schwach“ natürlich so überhaupt nicht auf einen kräftigen, gut trainierten fast 190 cm großen und 94 kg schweren Mann wie mich zutraf. lach

»Ooooch … armes Brummelbärchen …« bekam ich gleich von drei der Schönen süß-liebe Küsschen. Von Britt und vor allem Vicky eher erotische Küsse voll auf die Lippen und von Tomás’ sexy-attraktiven Freundin in einem verflixt offenherzigen Sommerkleid auf die Backe, wobei sie mich offensichtlich mit weiblicher Raffinesse auch ihren fraglos schönen, weichen und halterlosen Busen absichtlich frech an meinem Arm spüren ließ. Der Stoff des Kleides war dünn und überließ wenig der Fantasie.

 

Erst gegen 03 Uhr morgens kamen wir angeschickert, leicht aufgekratzt, aber auch vor Müdigkeit gähnend zurück ins Appartement. Um diese Zeit hatten wir erfrischende 18 °C draußen, und die folgenden Duschen, das Zähneputzen und die Badroutine vor dem Schlafengehen ernüchterten uns zusätzlich ein bisschen. Das kühle Wasser der Dusche war eine Wohltat für die leicht überhitzten Körper.

Bester Laune nach diesem schönen Party-Abend mit Pub-Crawl-Night und netten Leuten, krochen wir heftig gähnend in unsere jeweiligen Betten. Die Matratzen waren weich, und die Kissen rochen nach frischer Wäsche. Vicky pennte schon tief im Reich der Träume, kaum dass sie sich hingelegt hatte, und auch bei mir dauerte es höchstens zwei Minuten, bis ich völlig weggetreten war.

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