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Lagos, Goldene Klippen, viel Geschichte und echtes portugiesisches Leben

 

#26.06.29 – Lagos, Goldene Klippen, viel Geschichte und echtes portugiesisches Leben

»Na, was meinst du?« Verlangte Britt zwinkernd auf typisch weibliche »Fishing for Kompliments« Art nach männlicher Bewunderung und Bestätigung. Sie drehte sich einmal langsam um die eigene Achse, sodass ihr rotes, gestreiftes Träger-Sommerkleid leicht mitschwang.

»Was soll ich sagen… WOW?!« Lächelte ich anerkennend und ließ den Blick über ihr gekonntes Styling schweifen. »Wie du weißt, mag ich schöne, junge Frauen am liebsten natürlich, aber ich gebe gern zu: wenn du dich so stylst und etwas schminkst, siehst du wirklich wie ein perfektes Musterbeispiel für das Klischee der umwerfend schönen, blonden Schwedin aus!«

»Wow hätte schon genügt, haha.« Lachte sie selbstzufrieden und warf ihre hellen Haare mit einer eleganten Bewegung nach hinten. »Du immer mit deinen analysierenden oder erklärenden Antworten!«

»Tja, so bin ich halt, hoho.« Gluckste ich amüsiert über meine eigene Marotte.

Vicky duschte noch, kam wenig später mit feuchten Haaren aus dem Bad und schlüpfte danach abgetrocknet und ungeschminkt einfach in ein weißes Tanktop und einen ebensolchen Minirock. Der Kontrast zu ihrer gebräunten Haut war herrlich. Sie ist halt am liebsten natürlich unterwegs, obwohl sie sich slbstverständlich auch stylen kann, wenn sie mal Lust dazu hat.

Demo und ich richteten uns auch gerade erst her, was bei dem schönen Wetter ohnehin nur T- oder Polo-Shirt und Shorts mit Sandalen bedeutete. Aktuell hatten wir sonnige 23°C, die milde Morgenluft roch nach Salz und fernen Gewürzen, und im Tagesverlauf sollten es heiße 30°C werden. Ein leichter Windhauch strich durch die offenen Luken der Nauticat und bewegte die Verdunkelungs-Vorhänge vor den Bullaugen und Deckluken.

Es war nach dem Frühstück und wir bereiteten uns auf weitere abenteuerliche Erkundungen von Lagos vor, wo wir in der Marina an einem Anlegesteg festgemacht hatten. Das sanfte Quietschen der Festmacherleinen und das dumpfe Glucksen des Hafenwassers gegen den Rumpf bildeten die Kulisse, während wir die Rucksäcke packten. Ich gebe euch mal eine Zusammenfassung dessen, was wir uns bereits angeschaut haben und ich auch im Net recherchierte:


 

Lagos ist einer dieser Orte an der Algarve, die auf den ersten Blick wie eine Postkarte wirken – und auf den zweiten Blick viel mehr Tiefe zeigen, als man zunächst erwartet. Mit rund 31.000 bis 33.500 Einwohnern (je nach Zählung der Municipality) ist Lagos die größte Stadt im Westen der Algarve und weit mehr als nur ein weiterer Badeort. Es ist eine lebendige, historische Hafenstadt mit echter Seele, die sich geschickt zwischen Tourismus und Alltagsleben bewegt. Wenn man durch die Straßen geht, spürt man das maritime Erbe in jeder Ecke.

Lagos blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Schon die Phönizier und Karthager siedelten hier an der heute weitgehend versandeten Flussmündung, die zum schon beschriebenen Hafenkanal umgebaut wurde; später kamen die Römer und hinterließen ihre Spuren, gefolgt von den Mauren, deren Festungsbaukunst mancherorts noch zu erahnen ist. Der eigentliche, weltverändernde Aufstieg begann jedoch im 15. Jahrhundert, als Lagos zum wichtigsten Ausgangspunkt der portugiesischen Entdeckungsfahrten wurde. Prinz Heinrich der Seefahrer richtete hier seine berühmte Seefahrerschule ein. Von diesem Hafen aus starteten die hölzernen Karavellen, die die Weltkarte völlig neu zeichneten und mutig in das Unbekannte aufbrachen.

Leider hat Lagos auch eine dunkle Seite: 1444 fand hier der erste europäische Sklavenmarkt statt. Der Mercado de Escravos erinnert noch heute nüchtern und berührend an diese dunkle Epoche der damaligen Zeit. Es ist ein Ort mit schweren, alten Steinmauern, der einen kurz innehalten lässt – ein stiller Moment des Nachdenkens zwischen all dem hellen Sonnenschein und den pastellfarbenen Häusern der Umgebung.



 

Die Altstadt selbst ist ein charmantes Labyrinth aus engen, kopfsteingepflasterten Gassen, in denen sich das Licht der Sonne bricht. Weiße und pastellgetünchte Häuser wechseln sich ab mit kleinen Plätzen, schattigen Cafés und geschichtsträchtigen Kirchen. Besonders schön ist die Igreja de Santo António mit ihrem prachtvollen, vergoldeten Barock-Interieur – das glänzende Goldholz gilt als eines der schönsten in ganz Portugal und raubt einem beim Eintreten fast den Atem. Die mächtigen Stadtmauern, das wehrhafte Forte da Bandeira direkt am Hafen und das ehrwürdige Denkmal für Heinrich den Seefahrer erzählen ebenfalls ihre ganz eigenen, spannenden Geschichten vom Meer.

Wenn man von Lagos spricht, kommt man an Ponta da Piedade keinesfalls vorbei. Nur wenige Kilometer südlich der Altstadt ragt dieses dramatische Kliff weit in den tiefblauen Atlantik hinein. Goldene Felsen, türkisblaues, glasklares Wasser, natürliche Bögen, versteckte Grotten und winzige, sandige Buchten – es ist einer der spektakulärsten Küstenabschnitte der gesamten Algarve, an dem die Naturgewalten ihr Meisterstück abgeliefert haben.


 

Man kann zu Fuß auf gut ausgebauten Wegen entlang der Klippen wandern, über steile, in den Stein gehauene Treppen hinunter zu kleinen Stränden steigen oder – was für uns Segler natürlich am besten ist – mit einem Boot die tiefen Grotten von unten erkunden, wo das Wasser sanft gegen die Felswände klatscht. Besonders bei Sonnenuntergang oder in den goldenen Stunden des späten Nachmittags wird es hier magisch. Die ockerfarbenen Steine leuchten dann unwirklich intensiv, und das warme Licht spielt mit den Felsen wie ein begnadeter Maler, der sekündlich die Farben wechselt.

Lagos hat einige der schönsten Strände der Region vorzuweisen: Praia Dona Ana, Praia do Camilo, Praia da Batata oder das etwas größere, weite Sandband von Meia Praia. Die typischen goldenen Felsen und versteckten Buchten machen das Baden hier zu einem Erlebnis für alle Sinne, da das Salz auf der Haut prickelt und der Sand unter den Füßen wärmt. Im Sommer ist es natürlich belebt, aber selbst dann findet man noch ruhige, ungestörte Ecken, wenn man ein paar Schritte weiter an den Klippen entlanggeht.



 

Die Stadt selbst ist zum Glück kein reines Touristen-Ghetto. Es gibt ein echtes, pulsierendes portugiesisches Leben: einen lebendigen Markt mit fangfrischem Fisch, lautstarken Händlern und dem Duft von reifem Gemüse, bunte Fischerboote im Hafen, lokale Restaurants, in denen man hervorragend und günstig isst, und eine durchweg entspannte, freundliche Atmosphäre. Abends wird es in der Altstadt und rund um die Marina lebendig – die Gassen füllen sich mit dem Gemurmel von Stimmen und dem Klappern von Geschirr, ohne jedoch den überdrehten Ballermann-Charakter mancher anderer Algarve-Orte zu haben.

Fazit: Lagos zu besuchen lohnt sich sehr. Die Küstenstadt ist für mich einer der ausgewogensten Orte an der Algarve. Du bekommst hier dramatische Natur an der Ponta da Piedade, die reiche Geschichte der Entdeckungszeit mit hölzernen Karavellen und auch ihre Schattenseiten, schöne Strände, eine lebendige Altstadt und gleichzeitig echtes portugiesisches Flair. Es ist weder zu verschlafen noch zu überlaufen – genau der richtige Mix für Genießer.

Wer hierherkommt, sollte sich Zeit nehmen und Entschleunigung zulassen: morgens einen starken Kaffee und ein süßes Pastel de Nata in der Altstadt genießen, mittags am Strand entspannen, nachmittags die windumtosten Klippen erkunden und abends bei einem guten Glas Wein das bunte Treiben beobachten. Lagos belohnt genau diese entspannte Herangehensweise.




 

Essen waren wir bisher unter anderem im stimmungsvollen Dachrestaurant Mare Lagos, das mit einer tollen Aussicht auf den Kanal und die gegenüberliegende, große Marina punktet. Wenn der Wind am Abend leicht kühler wird, sitzt man dort oben wunderbar gemütlich. Eine Bewertung von Joanna K. beschreibt es recht treffend, weshalb ich sie einfach übernehme und hier einfüge:

»Wir entdeckten Mare zufällig bei einem Besuch des Fischmarktes während unseres Kurzaufenthalts in Lagos und waren so begeistert, dass wir gleich ein zweites Mal hingingen! Das Restaurant bietet eine wunderschöne Aussicht, und obwohl viele Gäste wegen des BBQ-Buffets kommen, bestellten wir ausschließlich à la carte. Bei unserem ersten Besuch wählten wir den Asian Fantasy Wok mit perfekt gegarten Garnelen und die gegrillte Dorade. Beide Gerichte waren köstlich, hervorragend gewürzt und voller Geschmack.

Der erfrischende Hugo-Cocktail und die Sangria passten perfekt dazu. Bei unserem zweiten Besuch entschied ich mich für die gebackene Kartoffel mit Meeresfrüchten, während mein Mann das Piri-Piri-Hähnchen bestellte. Beide Gerichte waren hervorragend. Die Garnelen und der Lachs waren perfekt gegart und harmonierten wunderbar mit der Ofenkartoffel. Das Hähnchen war würzig, aber wunderbar ausgewogen, sodass die anderen Aromen voll zur Geltung kamen. Das Fleisch war zart, saftig und einfach exzellent.

Der Koch versteht sein Handwerk! Auch der Service war beeindruckend: freundlich, aufmerksam und sehr hilfsbereit bei all unseren Besuchen. Die Portionen waren großzügig und boten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Absolut empfehlenswert! Wäre ich länger in Lagos geblieben, wäre ich gerne zurückgekehrt, um noch mehr Gerichte zu probieren.«

Erstaunlicherweise wird das Mare Lagos auf Google im Schnitt nur mit 4,2 Sternen bewertet. Auch unsere Erfahrung war jedoch sehr gut und ich finde, dass sie 4,5 verdient haben. Wenn man ordentlich schlemmt und sich etwas gönnt, sollte man 25 bis 35 € pro Person einplanen, was angesichts der Qualität, der üppigen Portionen, dem freundlichen Personal, dem Ambiente und der Lage mehr als angemessen ist. Geöffnet haben sie täglich von 10 bis 23 Uhr. Definitiv sehr empfehlenswert für alle, die ein gutes Gastroerlebnis zu schätzen wissen.


 

Außerdem besuchten wir die originelle, urig-gemütliche Bar O Artista, wo man auch sehr leckere Snacks bekommt oder wie in einem Restaurant speisen kann. Das Lokal ist geschickt aufgeteilt; es gibt zwei Bereiche, nämlich die eigentliche Bar zum Trinken und Quatschen sowie etwas gesondert aufgestellte Tische zum ungestörten Essen.

Ihre Durchschnittsbewertung von 4,5 Sternen auf Google ist absolut angemessen. Live-Musik gibt es abends auch, wobei es dann durchaus mal arg laut und trubelig zugehen kann. Die Stimmung im Lokal war bei unserem Besuch toll, die Musiker gaben alles, wir hatten viel Spaß und fühlten uns in dem urigen Ambiente pudelwohl. Preislich kann man die Bar als relativ günstig bezeichnen; es hängt natürlich immer davon ab, was und wie viel man trinkt und speist, aber nichts dort auf der Karte würde ich als überteuert bezeichnen. Außer an Dienstagen haben sie täglich von 13 bis 02 Uhr geöffnet und bieten einen prima Anlaufpunkt für Nachtschwärmer.

Ach ja, was ich noch gar nicht erwähnt habe: In Lagos trafen wir uns mit der sympathischen Künstlerin und Model Lois, die Vicky und ich schon in Lissabon kennengelernt hatten. Einer ihrer langjährigen Mäzene und Freunde besitzt hier eine wunderschöne Finca hoch über dem Praia do Canavial, wo Lois öfter zu Gast ist. Wir wurden herzlich eingeladen, zumindest zum Essen vorbeizukommen – und falls wir Lust hätten, auch ein paar Tage als Gäste zu bleiben.

Das nahmen wir natürlich gern an. Zum einen, weil die Finca traumhaft gelegen ist und man von dort einen atemberaubenden Blick über die Küste hat. Zum anderen, weil der Hausherr Vicky Kontakt zu einem finanzkräftigen Sammler vermitteln wollte, der sich für ihre Kunst interessiert. Für Künstlerinnen und Models sind solche Verbindungen Gold wert. Lois’ Mäzen soll selbst auch ein großer Kunstliebhaber und privat leidenschaftlicher Fotograf sein, der sich besonders für sinnliche und softerotische Fotokunst begeistert.

Und ja, auch das soll nicht unerwähnt bleiben: Wie viele Männer in seiner Position – erfolgreich, kultiviert und inzwischen Witwer – genießt er ganz offensichtlich die Gesellschaft schöner, junger und ungenierter Frauen. Daran ist aus unserer Sicht absolut nichts Verwerfliches, es ist schlicht ein Stück menschliche Natur. Kluge Frauen, erst recht in der Kunst- und Modelwelt, kennen diese Dynamik sehr genau und nutzen solche Netzwerke pragmatisch zu ihrem Vorteil – genau wie umgekehrt die Männer ihre Möglichkeiten nutzen. Solange alles auf Gegenseitigkeit beruht, ist das ein völlig legitmes Geben und Nehmen.

 

Unschön oder moralisch fragwürdig wird es schließlich erst dann, wenn jemand seine Macht oder sein Geld missbraucht, um Grenzen zu überschreiten. Bei Lois’ Mäzen ist das nicht der Fall. Er ist, wie sie selbst lachend erzählte, einfach ein Ästhet und typisch Mann, der gern schöne, intelligente und selbstbewusste Frauen um sich hat; welcher Mann hätte das nicht gern? Wenn diese Frauen dann völlig entspannt, selbstbewusst und ungeniert topless oder nackt am Pool liegen oder sich in der Sonne räkeln, genießt er den Anblick – und das ganz offen, ohne falsche Scham.

Übrigens sei aus meiner persönlichen Sicht noch angemerkt: Ich respektiere jeden, der für sich selbst sagt: »So etwas wäre nichts für mich.« Wenn jemand aus innerer Überzeugung persönliche Grenzen zieht, ist das vollkommen in Ordnung. Aber die lautstärksten Moralpredigten im Internet kommen leider oft von genau den Leuten, die ihre eisernen Prinzipien erstaunlich schnell über Bord werfen würden, sobald der gebotene Vorteil im echten Leben nur groß genug wird.

Dazu passt ein alter, herrlich zynischer Witz, den man oft Winston Churchill zuschreibt und der eine entwaffnende Wahrheit enthält:

Ein Mann fragt eine Dame der Gesellschaft auf einer Gala: »Würden Sie für eine Million Pfund mit mir schlafen?«

Die Dame überlegt kurz, lächelt und antwortet: »Nun, für so eine Summe... ja, das würde ich wohl tun.«

Daraufhin fragt der Mann: »Würden Sie es auch für fünfzig Pfund tun?«

Die Dame empört sich sofort: »Für was für eine Frau halten Sie mich denn bitte?!«

Der Mann lächelt süffisant: »Das, gnädige Frau, haben wir bereits geklärt. Jetzt verhandeln wir nur noch über den Preis.«

Die drei von der Crew lachten sehr amüsiert, als ich ihnen den Witz erzählte und beschrieb, weshalb ich das in den Blog einbaue: »Ahaha… den kannte ich noch gar nicht!« Prustete Britt.

»Ja, haha und er enthält echt ne „unbequeme Wahrheit“, die selten so direkt ausgesprochen wird. Solche Witze sind die besten, finde ich.« Meinte Vicky heiter; sie ist die gebildetste und liest am meisten von den drei; kann daher durchaus auch tiefer intellektuell reflektieren, was simplere Gemüter entweder empört verleugnen oder mit schweinischer Zustimmung kommentieren würden.

Übrigens: Wenn man die historische Kaufkraft des Pfundes über die Inflation bis ins Jahr 2026 hochrechnet und dann in Euro umrechnet, kommt man auf eine ziemlich astronomische Summe: Eine Million Pfund in den 1930er Jahren, entsprächen heute einer Kaufkraft von rund 70 bis 80 Millionen Euro (sic!)

Damit wird der Witz eigentlich noch ein ganzes Stück schärfer. Bei einer Summe von 75 Millionen Euro würden im echten Leben wahrscheinlich 99,999… % aller Menschen (egal welchen Geschlechts) keine Sekunde zögern, ob sie ihre moralischen Prinzipien über Bord werfen. Das macht das auf 50 Pfund reduzierte Angebot (heute etwa 4.000 Euro, was auch schon sehr viele sofort annehmen würden) und den Spruch mit der Preisverhandlung nur umso zynischer und treffender.

Zudem sollte man sich in die damalige, extrem prüde und streng reglementierte englische Gesellschaft einfühlen, um den Witz in seiner ganzen Tragweite zu verstehen. Das war eine völlig andere Zeit als unser heutiger, im Westen glücklicherweise lockerer und toleranterer Umgang mit solchen Themen. Churchill war eben selbst in der britischen Oberschicht ein außergewöhnlich scharfer Denker und rhetorisch brillanter Beobachter, der mit seiner feinen Ironie die äußerst verlogene Doppelmoral seiner Epoche wie kein Zweiter demaskieren konnte.

Allerdings war er auch ein glühender Imperialist, der bedenkenlos hunderttausende Soldaten in den Tod schickte, man denke nur an Gallipoli. Aber diese Denke war damals in allen großen Staaten weit verbreitet und nicht außergewöhnlich. Das führt jetzt ein bisschen weit und lenkt vom Blog-Thema ab, ist in der heutigen Zeit durch Putin, Xi und Trump aber auch wieder aktuell geworden.

Okay, genug davon, am späten Nachmittag packten wir ausreichend Sachen für vielleicht zwei – drei Tage in der Finca zusammen und fuhren mit einem Taxi dorthin. Lois Mäzen,  freundschaftlicher Ratgeber und Förderer Rodrigo, begrüßte uns sehr freundlich und galant. Eindeutig ein gebildeter, sympathisch-tiefentspannter portugiesischer Gentleman, in manchem Old School, in anderem locker-tolerant modern.

Schätzungsweise um die 60, mit graumelierten Haaren und Vollbart, lebt er inzwischen überwiegend hier, in einer bezaubernd hübsch-altmodischen, aber unauffällig mit moderner Technik ausgestatteten Finca-Villa, wie sie hier an der Algarve weit verbreitet sind. Wir richteten uns in den uns zugewiesenen Gästezimmern oder kleinen, gemütlichen Suiten erstmal ein. Dann  tranken wir mit ihm am malerischen Poolbereich Drinks und lernten uns in typischem kennenlern-Small-Talk näher kennen.

Dazu und den folgenden Tagen an dieser wildromantischen Küste dann mehr im nächsten Blog…

 

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