USA, Greater LA, San Francisco

 


#23.04.11 USA, Greater LA, San Francisco

Brrr… die 11° am Morgen hier, empfand ich nach gut 30° in Mexiko natürlich als ziemlich kalt. Immerhin stiegen die Temperaturen im Tagesverlauf auf rund 20°, was dann schon angenehmer war. Im Bett wärmte mich zudem noch Kuschelmaus Staschi, während wir uns über die Auslieferung eines weiteren ihrer bezaubernden „Enchanting Femininity“ Bilder unterhielten, welches Henry bei ihr bestellt hatte und das wir ihm heute vorbei bringen wollten. Momentan geht es dem alten Großvater von Curt mal wieder etwas besser, kann er herum laufen und sogar scherzen. Wie nicht anders zu erwarten, hatte auch er sich von supersüß Staschi ein bisschen verzaubern lassen und kaufte ihr das Bild vor allem ab, um ihr sozusagen einen Gefallen zu tun. *schmunzel*

»Er ist ja so ein lieber Opi hihi…« kicherte sie auf ihre immer so umwerfend bezaubernde Art,

»Zu Dir könnten vermutlich selbst Massenmörder nur lieb sein, wenn Du länger als eine Minute Zeit hättest sie zu verzaubern, Du unwiderstehlich süßes Stück Duuuu…« kitzelte ich sie überfallartig und natürlich kreischte sie sofort prustend kichernd los. Diesbezüglich kann sie wirklich noch wie ein junges Mädchen sein und liebt es total so herum zu spielen. Man(n) MUSS sie einfach gern haben, ins Herz schließen und sich sogar zumindest ein bisschen in Staschi verlieben! *lächel*

Dann gings ebenso vergnügt gut gelaunt und ziemlich hungrig sowie reichlich spät zum Frühstück. Für ein so zart wirkendes Persönchen, kann Staschi verblüffend viel futtern, wenn sie Lust darauf hat und richtig hungrig ist. Irina war bereits draußen in ihrer geliebten Natur unterwegs und Elli war joggen „für die Figur“. Jean leistete uns Gesellschaft und wir sprachen darüber wie es hier läuft. Auch darüber wie lange er noch diese Aufgabe als quasi Majordomus, Hausverwalter, Aufseher und Manager erfüllen sollte. Das hatte er ja eigentlich nur auf meine Bitte hin für befristete Zeit übernommen, so lange ich Abwesend bin.


 

Mittlerweile hat er jedoch richtig gefallen daran gefunden und macht es auch ihm Spaß, auf diese bezaubernde Bande junger Frauen etwas aufzupassen und sich darum zu kümmern, dass hier alles reibungslos weiter läuft. Jetzt wo in Kürze nur noch Irina und Staschi dauerhaft hier leben, Elli wird noch heute nach Dallas abfliegen und dort mindestens sechs Wochen, vermutlich sogar drei Monate bleiben, ist seine Anwesenheit gar nicht mal noch unbedingt notwendig. Aber wie gesagt macht es auch ihm Freude und lebt er hier nun auch seine Fotografenleidenschaft mit gelegentlich weiteren, anderen Models aus. Bislang war das für ihn nur ein beliebtes Hobby, doch er ist gut darin und erschafft mit den Schönen sehenswerte Akt Serien wie ein Profi. Übrigens lud ich eine weitere Serie der gertenschlanken, schönen Elli in einen weiteren Fotoordner von ihr hoch. EllliTanov 03 Mix 103 Pics>>>

Gut gestärkt machten wir einen Spaziergang an der frischen Luft, dann musste ich zunächst gute drei Stunde Online arbeiten. Zu Mittag nahmen wir bewusst nur einen leichten, einfachen Imbiss, wonach ich noch etwas weiter arbeitete. Dann machten wir uns fertig, packten Staschis Bild und Ellis Gepäck in den Mercedes EQS. Zunächst fuhr ich Elli zum Los Angeles International Airport>>>, von wo aus sie einen normalen Linienflug Business Premium Class nach Dallas nahm. Die Verabschiedung verlief unkompliziert sozusagen professionell kurz, sind wir doch alle daran gewöhnt immer wieder liebe Freunde zu treffen und sich bald wieder trennen zu müssen.

 

Eine Stunde 15 Minuten hatten wir zum Flughafen gebraucht und jetzt weitere 45 Minuten zu Henrys schönen, beeindruckenden Anwesen im Prominenten Stadtteil Beverly Hills. LA selbst ist ja schon eine sehr große Stadt, doch die Metropolregion Greater LA ist riesig. In den USA sind die meisten Großstädte nicht so als umfassende Kommunen zusammengelegt, wie wir das z. B. in Deutschland kennen. Die unterschiedlichen Stadtteile sind rechtlich oft ganz eigenständige Städte, und die Grenzbereiche ziehen sich mitten durch eng besiedelte Bereiche, die ein Fremder für eine einzige, zusammenhängende Stadt halten würde. Alle haben aber auch eigenständige Polizeibehörden, Rathäuser, kommunale Einrichtungen usw.

Das eigentliche, zentrale Los Angeles ist das größte dieses Einzelstädte Konglomerats, umfasst aber trotzdem gerade mal etwa 3,9 Millionen Einwohner von insgesamt geschätzten an die 20 Millionen Bewohner in der gesamten Metropolregion. Man stelle sich vor die einzelnen Großstädte und Kommunen im Ruhrgebiet wären ganz nah zusammengeschoben, vervierfache diese Größe und Bevölkerungsanzahl und ziehe dann ziemlich willkürliche Grenzen mitten hindurch und gäbe diesen dann nicht natürlich gewachsene, sondern eben künstliche Städtenamen und Zuständigkeitsbereiche.

Das ergäbe sehr verrückt willkürliche Zuständigkeitsbereiche für unterschiedliche, eigenständige Behörden und wäre den Einwohnern kaum zu vermitteln. Stell dir deine Heimatstadt und eine Wohnstraße vor, in welcher auf der einen Seite andere Polizeien und Feuerwehren, Sanitätsdienste, Abwasser & Wasseranschlüsse, Müllabfuhren und was der tausend Dinge und Dienstleistungen einer modernen Stadt mehr zuständig sind, als auf der anderen Straßenseite. Ziemlich irre das ganze, aber Amis scheinen das genau so zu lieben und beharren sie stur darauf eigenständige Städte zu sein. Beispielsweise sind Central LA und die nördlichen Stadtteile, mit dem ebenfalls großen Stadtteil Long Beach plus Hafen, nur durch einen schmalen, mit viel Geld aufgekauften Korridor miteinander verbunden.


 

Auch Beverly Hills ist rechtlich eine eigenständige Stadt mit etwa 32.000 Einwohnern, eigenen Steuern und Behörden, komplett umgeben von Los Angeles. LA County als quasi Regierungsbezirk darüber, umfasst auch nur die Hälfte der geschätzt 20 Mio. Einwohner der Groß- Metropolregion. Dadurch kommt es im täglichen, normalen Leben der Menschen natürlich zwangsläufig auch zu verrückten, irren und manchmal sogar lebensgefährlichen Situationen. Aber wie gesagt scheinen Amis dieses fragmentierte Durcheinander zu lieben, beharren sie darauf das es genauso bleibt und lassen nur ganz selten mal Veränderungen und Zusammenschlüsse zu. Mit Vernunft oder Logik ist das natürlich kaum zu erklären oder zu verstehen.

Leider war es recht stark bewölkt und ein bisschen dunstig, als wir bei Henrys großen, schönen Anwesen ankamen. Im Sonnenschein ist es natürlich noch wesentlich schöner und ein wirklich reizendes Refugium für Superreiche. Dabei ist es mit einem Marktwert von derzeit etwa 22 Mio. Euro noch nicht mal etwas auffällig Besonderes im Nobel- Wohnort Beverly Hills, wo es von Super-, Mega-, und Giga- Reichen nur so wimmelt.

Ein Butler empfing uns und führte uns durchs Haus in den Garten, an die schöne, klassische Springbrunnen- und Poolanlage, wo Henry warm in Decken eingepackt an der frischen Luft saß. Wie es nun mal so Staschis Art ist, lief sie gleich freudestrahlend auf den tattrigen Opa zu, umärmelte ihn liebreizend und überhäufte ihn mit süßen Küsschen…, woraufhin Henry gleich bedingungslos kapitulierte und sich ihrem umwerfenden Zauber ergab. *schmunzel*



 

Ich durfte als Gepäckträger das gerahmte, hübsche Bild schleppen und ihm vorführen, während Staschi es künstlerisch erklärte. Wir blieben noch ungefähr eine halbe Stunde im freien, tranken Cafe und ich qualmte eine, während wir allgemein plauderten. Dann gingen wir hinein ins Warme und während Staschi durchs Haus stöberte um einen passenden Platz zum aufhängen des Bildes zu finden, unterhielten sich Henry und ich geschäftlich in einem Saloon über Enkel Curt usw.

Da es Henry heute vergleichsweise gut ging, lud er uns ein zum Abendessen zu bleiben, was wir vor allem ihm zuliebe annahmen. Zur geruhsamen, sehr gesitteten „Gentlemans & Ladys dinieren“ Unterhaltung, kam noch ein ganz reizendes, ähnlich altes Paar wie Henry aus seiner Nachbarschaft zum gepflegten Speisen dazu. Hoch intelligente, unglaublich umfassend gebildete Intellektuellen & Künstler Typen, die vor langer Zeit auch ziemlich bekannte Stars in Hollywood waren.

Staschi war hin und weg, weil sie beide schon mal in nostalgischen, alten Filmen gesehen und bewundert hatte. Und natürlich bezauberte sie mit ihrem so süßen, jugendlichen Liebreiz auch diese Beiden. Wenn sie will und es darauf anlegt, kann sie tatsächlich wie eine sehr entzückende Dreizehjährige von der Sorte wirken, wie es sich praktisch alle Älteren als Tochter oder Enkelin wünschen. Neben all ihren vielfältigen Talenten besitzt sie auch recht gekonnte, schauspielerische Gaben und vor allen Dingen eine ganz natürliche Spielfreude.

Nicht um berechnend irgendwas damit zu erreichen, sondern ganz einfach aus Freude am (Schau-) Spielen in wechselnden Rollen an sich. Wenn sie will kann sie ähnlich gut auch die ein bisschen verruchte Vamp- Frau spielen. Am meisten Spaß macht ihr aber eindeutig das mädchenhafte Spiel und das kann sie auch am besten. Und noch dazu besitzt diese so sehr bezaubernde Mädchenfrau das sehr seltene Talent, es niemals nervend zu übertreiben oder in unpassenden Situationen herum zu spielen. Als wäre das Alles nicht schon mehr als genug, kann sie sich auch noch intelligent unterhalten, clever zu Themen äußern von denen sie eigentlich gar keine Ahnung hat und… und… und. Eine wirklich ganz außergewöhnliche junge Frau der sehr, sehr bezaubernden Art. *smile*


 

Aus Rücksicht auf Henry gingen wir schon kurz nach 21 Uhr, der meist um diese Zeit zu Bett geht und auch an seinen guten Tagen immer viel Ruhe benötigt. Wir besuchten noch das The Belmont>>>, 747 N La Cienega Blvd, Los Angeles, CA. Das ist eine gute Bar mit freundlichen Barkeepern und Service, netten Gästen die oft nach der Arbeit auf einen Drink und Schwätzchen vorbei kommen. Es gibt Karaoke, einen kleinen Tanzbereich, saubere Toiletten, Sitzgelegenheiten an der Bar und einige Tische und Stehhocker im Pub-Stil. Auch eine Außenterrasse als Chill- Bereich und zum rauchen, mit Blick auf die Straße. Das servierte Essen welches bei anderen Gästen zu sehen war, sah auch recht appetitlich aus und schmeckte den Leuten offensichtlich.

Wir nahmen natürlich nur Drinks, hatten ja bei Henry gut gefuttert. Das Publikum besteht hauptsächlich aus jüngeren Menschen zwischen 20 und 30. Wenn man will bekommt man leicht Kontakt und kann sich mit mehr oder weniger interessanten Typen gut unterhalten. Wir hatten Spaß, Staschi konnte tanzen und trällerte begeistert in einer Karaoke Runde mit ihrer schönen, süßen, melodischen Stimme mit.

Natürlich bezauberte sie auch hier unvermeidlich alle mit denen sie zu tun hatte, wie das praktisch immer und überall der Fall ist. Nach zwei starken Cocktails hatte sie einen süßen, kleinen Schwips und wurde dadurch noch bezaubernder, obwohl das eigentlich kaum möglich scheint. Ich als Fahrer trank natürlich nur Alkoholfreies, amüsierte mich aber auch sehr gut. Wir kamen vor allem mit einer sehr netten Dreiergruppe in ausführlichere Gespräche, alle so etwa Mitte 20; ein Mann und zwei Frauen, alle recht attraktiv, clever, gut informiert und ausgesprochen sympathisch.


 

Die Bar hat regulär bis 02 Uhr geöffnet, aber eigentlich wollten diese Drei und auch wir gar nicht lange bleiben. Dann verstanden wir uns aber so gut und hatten als Fünfergruppe so viel Spaß miteinander, dass wir deutlich länger als beabsichtigt, bis nach Mitternacht im Belmont blieben. Die Drei gehören eindeutig zu der Sorte Menschen, mit denen man gerne Freundschaft schließen würde und so war es ein sehr netter, unterhaltsamer Abend. Auch tief in der Nacht brauchten wir eine gute Dreiviertelstunde um zurück zu kommen, kamen also erst gegen 0140 Uhr ins Bett.

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Nach dem wieder mal sehr munter- lustigen und gute Laune machenden Frühstück, fuhr ich zum Gold Club um Kim / Xena abzuholen und mit ihr nach Frisco zu fliegen. Der Job als GC Model hatte ihr gefallen und sie war bereit einen Vertrag zu unterschreiben, um zunächst ein Jahr für den GC zu arbeiten. Wie kaum anders zu erwarten hatte sie sich sehr gut gemacht und lag ihr dieser Job sehr, doch zunächst musste sie noch mal zurück zu diesem Künstler, bei welchem sie untergekommen war, um einige Privatangelegenheiten zu regeln und ihre ganzen Sachen mitzunehmen.

Als ich im GC ankam pennte sie noch, hatte verschlafen weil es letzte Nacht eine lange Party gegeben hatte, an welcher sie teilnahm. Es war noch Zeit, also kein Problem und ich erlaubte mir grinsend selbst den Spaß, der schlummernden Schönen die Decke weg zu ziehen und sie wach zu kitzeln. Verblüffenderweise sah sie nach ungefähr vier Stunden schlaf im Bett immer noch so gestylt, überhaupt nicht verstrubbelt aus, als wäre sie schon aufgestanden und hätte sich etwas hergerichtet.

 »Aaaaaahhahah… du Mistkerl!« Warf sie lachend und noch gähnend ein Kopfkissen nach mir. »Muss ich wirklich schon aufstehen?«

»Du musst gar nichts Kim, aber wenn du Dich nicht binnen maximal einer dreiviertel Stunde fertig gemacht hast, kann ich dich nicht mitnehmen.«

»MMMmmmhhh… ist ja schon gut, ich beeile mich…« räkelte sie gähnend und sich streckend ihre toll gebaute Weiblichkeit, nur in einem Hemdchen und Slip auf dem Bett und rappelte sich ächzend hoch.



 

Pünktlich zum eingereichten Flugplan waren wir am Airport, wo die Eclipse natürlich schon zum Abflug vorbereitet wartete. Zum San Carlos Airport>>> südlich von Frisco, betrug die reine Flugzeit nur knapp eine Stunde IFR; ein schöner und völlig problemloser Flug bei strahlendem Sonnenschein, mit fast keinem Wölkchen am Himmel und toller Sicht auf die reizvollen Landschaften Kaliforniens. Kim hatte nichts davon, schlummerte lieber noch ein bisschen auf einem der hinteren Sitze, aber ich genoss es zu fliegen und sozusagen über all dem Mist welche Menschen unten auf der Erde anrichten dahin zu flitzen. Nicht zufällig galt und gilt auch heute vielen noch Pilot als Traumberuf. Es ist schon ein erhebendes, spezielles Gefühl 10 km über der Erde quasi im Himmel zu schweben. *lächel*

Im erstaunlich guten Sky Kitchen>>> Cafe Restaurant, im Obergeschoss des kleinen Terminals dieses Privat & Business Airports, musste ich noch auf Detektiv Ray warten, weil der in einem Stau feststeckte. Kim nahm schon ein Taxi um zum nicht sehr weit entfernten Hafengelände mit dem Künstler Atelier zu kommen. Wäre unnötig das sie auch hier wartet, nur um dann dieses kurze Stück mit uns zu fahren. Eine knappe halbe Stunde später kam Ray an, bestellte sich Cafe und einen kräftigen Brunch. Wir setzten uns in eine möglichst ruhige Ecke, um ungestört reden zu können.


 

Ray ist nicht dieser meist wuchtig- kräftig gebaute Detektiv Typ, sondern eine eher unscheinbarere Type, spezialisiert auf Datenanalyse und Auswertung im Innendienst. Unterschätzen sollte man ihn trotzdem nicht, denn er hat auch eine Kampf- und Schusswaffen Ausbildung. Als Datenanalyst ist er so gut, dass ihn manchmal sogar staatliche Behörden um Hilfe fragen, wenn sie in komplizierten Fällen nicht weiter kommen.

Während der Osterfeiertage hatte er wohl etwas Langeweile und nahm sich noch mal all die bisher bekannten Ermittlungsergebnisse über Curt vor. Mithilfe von professionellen, kriminalistischen Auswertungsprogrammen, an deren Entwicklung er sogar selbst beteiligt war, hatte er doch tatsächlich etwas bisher Übersehenes entdeckt. Richtigen Sinn ergab das erst jetzt im Zusammenhang mit den bisher unverständlichen, von mir kürzlich in diesem kleinen Lüfter Geheimversteck in der Eigentumswohnung gefundenen Unterlagen.

Es war recht umständlich und dürfte Ray sicherlich etliche Stunden Arbeit gekostet haben, doch dann hatte sich ein interessanter Hinweis ergeben. Erstaunlich viel deutete darauf hin, dass Curt in einer abgelegenen Ecke der Rocky Mountains womöglich ein Blockhaus oder wie die Amis gerne sagen „Cabin in the Woods“ erworben haben könnte. Nicht durch eindeutige, unzweifelhafte Beweise aber doch mit so viel Wahrscheinlichkeit, dass es sich nach Rays Meinung lohnen könnte dem mal genauer nachzugehen.

Als ich mir all seine Auswertungen angeschaut hatte, schloss ich mich seiner Meinung an und hielt es für sinnvoll, diesen Hinweisen nachzugehen; und sei es auch nur um diese endgültig ausschließen zu können. Sozusagen um selbst auch mal wieder raus zu kommen und ein bisschen Detective Real Life zu erleben, wollte mich Ray gerne begleiten, wenn Henry die Kosten für diese weitere Ermittlung zu übernehmen bereit war. Sein kräftiges Frühstück hatte er längst verputzt, gab mir noch eine spezielle Handynummer wo er immer erreichbar ist und setzte mich dann an der Eigentumswohnung ab.

Die beiden Französinnen Anais und Lois waren bei Model Jobs oder irgend so etwas unterwegs. Aber Haushaltshilfe Sky war noch in der Wohnung, entsorgte gerade Küchenabfälle im Müllschlucker. Wie üblich in ziemlich sexy Outfit, jedoch etwas müde und erschöpft, weil sie letzte Nach auf der Geburtstagsparty einer Freundin fast bis in den Morgen durchgefeiert und kaum geschlafen hatte. Da Anais und Lois nicht schlampig sind und die Wohnung selbst gut in Schuss halten, gab es für Sky aber fast nichts zu tun; so hatte sie sich die letzten zwei Stunden hier vor allem ausgeruht. Wir konnten nur kurz miteinander schwätzen, da sie gleich weiter zu ihrem nächsten Job musste.


 

Als sie weg war machte ich mir ein schnelles, leichtes Essen zu Mittag, kaum mehr als ein Snack und arbeitete danach Online am Laptop. Gegen 1540 Uhr kam Anais zurück, küsste mich kurz auf ihre so verlockend charmante Art ab und wollte erst mal duschen gehen, sich frisch machen.

»Erzähl! Wie war es mit Elli im warmen Mexiko, während wir armen Mädels hier in Frisco frieren mussten, du Schuft?« Erschien sie in frecher Laune wenig bekleidet wieder und wir plauderten erst darüber. Dann sprachen wir darüber was die zwei charmanten Französinnen inzwischen hier so getrieben hatten. Bald wird Lois hier fertig mit dem Auftrag ihrer Agency sein, so das sie frei ist und sich eine Auszeit für die von Anais geplante Tournee ihrer Boudoire Shows nehmen könnte.

Offenbar hatten sich die Schönen darauf geeinigt und auch bereits recht sorgfältig geplant, wie sie das gemeinsam machen wollten. Mich hätten sie, wie schon beschrieben gerne dabei, doch ginge es auch ohne mich, falls ich zuviel Anderes zu tun haben sollte. Zumindest für ein paar Wochen würde ich das aber auch gerne mitmachen, wobei ja sowieso noch gar nicht klar ist, wie lange sie das weiter machen wollen. Außerdem muss es auch mit ihren jeweiligen Model Agenturen koordiniert werden. Vermutlich auf die typische Art, dass ich / wir dabei nebenher auch diverse Shootings erledigen und die Bilddateien mit unterschiedlichen Moden einreichen; vielleicht unterwegs auch Model Jobs mit vermittelten Auftraggebern erledigen, so das Beide sich eben nicht komplett Auszeit vom Model Business nehmen.

Das alles muss natürlich auch gut organisiert werden und als gegen 1730 Uhr Lois zurückkam, wobei ich erstmal wieder heftig, sinnlich und erotisch abgeknutscht und umärmelt wurde *grins*, sprachen wir ausführlich darüber. Beide sind ja auch ziemlich clevere junge Frauen, vor allem Anais, haben viel Erfahrung und können Zielführend vernünftig- logisch planen. Das sind keineswegs unüberlegt illusorische Girls- Träumereien, sondern professionelle, konkrete Planungen. Die Boudoire Life Performance Shows macht Anais ja auch schon recht lange und weiß genau wie das läuft, was dazu notwendig ist usw. Beide wissen was sie tun oder beabsichtigen.

Besonders Anais liegt es auch sehr am Herzen, möglichst örtliche Laien- Hobby- oder auch Profischauspieler, Cabaret-, Burlesque- oder Boudoire und ähnliche Künstler mit einzubinden. So das ein fruchtbarer Austausch zwischen ähnlich und gleich gesinnten Künstlern zustande kommt und auch um diese Art von Kunst quasi zu fördern und bekannter zu machen. Fast überall gibt es Menschen die sich dafür interessieren, jedoch nur selten gute Möglichkeiten haben ihre Passion auszuleben.

Lois und Anais sollten quasi nur die Kerntruppe bilden wobei sie sich überlegt hatten, dass sie quasi als Kontrast zwischen zwei braunhaarigen, charmanten Französinnen gerne auch noch eine freche, blonde Darstellerin dabei hätten. Am liebsten sogar eine echte, professionell ausgebildete Schauspielerin, damit sie gegenseitig viel voneinander lernen und die Life Performance Shows gewissermaßen auch professioneller gestalten können.

»Hmm… ich sehe, ihr habt euch richtig viele Gedanken gemacht, was ich gut finde. Aber hört mal, wenn ihr es so professionell aufziehen wollt, dann wird dazu auch nicht wenig professionelles Personal benötig. Choreographen, Masken- und Bühnenbildner, Visagisten, Ausstatter, Garderobe, Casting, Helfer usw. usf. Das würde einen erheblichen, kostenintensiven Aufwand erfordern, der finanziert werden muss und nicht zuletzt müssen die Shows dann auch kostendeckende Gewinne einbringen, es also wirklich ein professionelles Business werden, und nicht mehr nur ein Spaß zum eigenen Vergnügen und Unterhalten von Zuschauern. Genau das wolltest gerade Du doch eigentlich nicht Anais?« Warf ich ein.

»Das stimmt Cherie. Aber in LA gibt es doch diesen seriösen Profi Produzenten, der so eine umfassende Show finanzieren und aufbauen wollte. Zunächst nur als in einen passenden Film eingebaute Show. Dann vielleicht auch als regelmäßige Show in Hollywood. Die Darsteller sind dabei austauschbar, müssten Lois und ich das also nicht dauerhaft machen. Aber ich würde es gerne miterleben und dabei helfen, so etwas aufzubauen und zum laufen zu bringen. Das wäre bestimmt eine tolle Erfahrung, bei welcher wir viel lernen können.« Lächelte die charmante Schöne.

»Fände ich auch sehr spannend. Vielleicht könnten wir sogar dabei helfen, mal eine tolle Cabaret & Boudoire Show in Paris aufzuziehen, wo solche Shows besonders beliebt sind. Dauerhaft möchte ich das eigentlich auch nicht machen aber für einige Zeit fände ich es aufregend dabei zu sein mon Amour.« Ergänzte Lois.

»Na gut schauen wir mal und sprechen darüber, wenn wir wieder in LA sind und auch ich diesen Produzenten kennenlernen kann; dann sehen wir weiter. Spannend und interessant fände ich es natürlich auch. Wo gehen wir jetzt Abendessen? Langsam bekomme ich ordentlich Hunger?« Meinte ich dazu und überlegten wir uns wo wir hingehen. Die Schönen hatten kürzlich das Marokkanische Restaurant Berber>>>, 1516 Broadway, San Francisco kennengelernt, wo ich auch schon länger gerne mal hin wollte. Es soll sehr hübsch- elegant, mit freundlich- professionellem Personal, guter nordafrikanischer Küche und toller, abendlicher Diner Show sein, was die Französinnen bestätigten. Kein billiges Vergnügen, über 100,- $ pro Person ist quasi das Minimum, welches man einplanen muss, will man auch die Diner Show genießen.


 

Es gibt offenbar mehrere Speiseräume, so dass man auch ohne Show nur zum Speisen hingehen kann. Wir wollten natürlich auch gerne die Show sehen, vor allem für mich der diese noch nicht kennt und dazu muss man normalerweise vorher reservieren. Doch einer von denen welche Lois und Anais dorthin mitgenommen hatten, hat sehr gute Beziehungen zu den Betreibern und wollte die Beiden sogar dafür gewinnen, mal eine sozusagen etwas entschärfte Version von Anais sinnlich- erotischen Life Performance Auftritten im Berber zu zeigen. Dadurch gelang es Anais charmant am Telefon flirtend, für uns Drei noch irgendwie einen Tisch zu organisieren. *schmunzel*

Zusammengefasst kann ich sagen, dass es ein schönes, reizvolles Erlebnis wurde. Das Essen war nicht ganz so gut und authentisch Nordafrikanisch wie erhofft, aber alles war sehr lecker gut zubereitet. Das Servicepersonal war flott und freundlich und die auftretenden Künstler präsentieren engagiert ihre Darstellungen. Das Ambiente ist schön und gemütlich, man fühlt sich wohl, genießt Essen und die Show. Wir Drei hatten Spaß, wurden mit leckeren Speisen satt und genossen das Gesamterlebnis im Berber. Insgesamt würde ich ihnen 4,5 Google Sterne zuerkennen. *smile*

Überraschend bekamen wir sogar einen richtig guten Tisch nahe der kleinen Bühne in der Mitte und gesellte sich der, oder einer der Chefs des Etablissements zu uns, um mit den Französinnen über einen möglichen Auftritt zu plaudern. Auch ein charmanter, eleganter und seriös wirkender Gentleman Typ, mit dem wir uns angeregt gut unterhielten. Die allermeisten im Lokal arbeitenden Leute sind natürlich keine echten Berber aus Nordafrika, aber alle bemühen sich engagiert möglichst authentisch zu wirken, betreiben ihr Geschäft mit spürbarer Liebe zum Detail und Freude daran, den Gästen ein schönes Erlebnis mit guten Speisen zu bieten. Außer Montag und Dienstag haben sie täglich von 17 bis leider nur 22 Uhr geöffnet.


 

Danach besuchten wir noch die bis 02 Uhr geöffnete, rustikal- gemütliche Bar Harper & Rye>>>, 1695 Polk St, San Francisco. Auf Google werden sie im Schnitt mit 4,4 bewertet, was ich als angemessen bezeichnen würde. Man könnte die Bar folgendermaßen charakterisieren: alles nicht wirklich etwas Besonderes, aber gut genug um Dinks an der Theke oder mit Freunden an Tischen zu nehmen und sich dabei wohl zu fühlen. Typisches Bar Essen, gute Drinks, recht freundliches Personal. Die Bar selbst ist originell gestaltet, aber die Barhocker wären mir zu ungemütlich hart um sich dort länger aufzuhalten; das gilt auch für die sonstige Bestuhlung unten und auf der offenen Galerie darüber.

Der kühlen Witterung angepasst, in der Nacht fielen die Temperaturen unter 10°, hatten wir uns warm bekleidet. Natürlich trotzdem schick- elegant und die 180 cm Model- Schönheiten würden sowieso immer auffällig charmantes Sexappeal ausstrahlen, ganz egal was sie tragen. Zunächst unterhielten wir uns an der Theke mit anderen Gästen und dem Barkeeper, der sichtlich sehr beeindruckt von den so charmanten Französinnen war. 


 

Na jedenfalls hatten wir Spaß, ich gab ein üppiges Trinkgeld und dadurch kamen wir leicht angeheitert gegen 0045 Uhr zurück in die Eigentumswohnung. Obwohl mittlerweile doch arg müde, schlief ich nicht gleich ein und musste mal wieder ein bisschen darüber nachdenken, was für ein geradezu unglaubliches Glück ich doch mit solch wundervollen Frauen habe. 

 

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Am Morgen wurde ich zuerst wach und versorgte mich mit frischem Cafe, etwas Obst und schmauchte die erste Zigarette am Fenster. Sehr frische noch kalte Luft, laut Außenthermometer gerade mal 7°, strömte durch den Spalt in welchen ich den Rauch pustete und verursachte mir ein leichtes frösteln. Gleich darauf erschien Lois als Nächste, freche provokant ein bisschen herausfordernd vollkommen nackt ihre fantastische 181 cm Fraulichkeit zur Schau stellend, damit ich noch schnell einen Schnappschuss von ihr schießen konnte.

»Was für ein Anblick! Bonjour mon Cher.« Lächelte ich erfreut dankbar und sie kam auf mich zu, um zusätzlich mit ihre geliebte, französische guten Morgen Küsschen Umarmung zu verteilen, wobei sie ihre tollen Formen eng an mich schmiegte.

»Bonjour mon Amour… gut geschlafen?«

»Oh ja sehr gut und du Liebes?« Nahm ich sie sanft in den Arm und küssten wir uns so lieb wie ein echtes Liebespaar.

Allerbester Laune liebevoll miteinander scherzend und zärtliche Gesten der Zuneigung austauschend, gingen Lois und ich erstmal duschen, während Anais das Frühstück vorbereitete. Genauso gingen es dann gemeinsam beim hungrigen genießen köstlicher Delikatessen weiter, wurde viel gelacht und munter geplaudert. Sozusagen auch französisch, denn in ihrer Kultur liebt man es ja viel mehr mit Familie und oder Freunden munter plaudernd zu speisen, als z. B. in Deutschland, wo das Frühstück oft eher als notwendige Nahrungsaufnahme zur Stärkung für den Tag ruhig und schnell praktiziert wird.

Mit zwei derart charmanten, reizvollen und cleveren 180 cm Schönheiten in sexy Dessous, völlig locker herum zu scherzen und zu plaudern, ist quasi automatisch ein Garant für gute Laune und beste Stimmung. Sie sind sehr bezaubernde junge Frauen mit Klasse, Stil und Niveau, auch mit Hirn und Seele und wir verstehen uns trotz des großen Altersunterschiedes fantastisch gut. Man spürte überdeutlich die großen, echten Sympathien, viel Zuneigung und das gegenseitige vertrauen zueinander, was natürlich ein sehr schönes Gefühl ist, Herz und Seele gut tut. Alles sehr freundlich, geradezu liebevoll und auch bei strittigen Themen wird nie auf unangenehme Art miteinander gestritten, sondern verständnisvoll- freundlich diskutiert und akzeptiert, sollte der oder die jeweils Andere mal doch völlig anderer Meinung sein.

Lois musste dann bald zu ihren Jobs von ihrer Model Agentur und ich ging zunächst am Laptop Online arbeiten. Henry hatte bereits auf meine Informationen von gestern geantwortet und eine weitere Ermittlungsreise in Sachen Curt mit Ray genehmigt. Also rief ich Ray gleich mal an und sprachen wir einen Zeitrahmen ab, wann wir das machen konnten. Lois updatete ihre Social Media Präsenzen und brachte dazu auch neue, schöne, professionelle Fotos, welche wir routiniert schnell schossen.

Sie ist so erfahren, dass sie sich auch ohne Profi Visagisten schnell und leicht passend toll stylen und dann natürlich auch perfekt so posieren kann, dass schöne, reizvolle Pics entstehen. Mit ihrer immer bezaubernd zart femininen, charmant- fotogenen Ausstrahlung wirkt sie sozusagen kinderleicht immer toll auf Fotos… und in real vor deinen Augen natürlich umso mehr. Derart reizvoll schön und gekonnt gut, erlebt man das auch unter Top Profi Models nicht so häufig.



 

»Was denkst Du schon wieder hinter deiner Grübler Stirn Cherie?« Lächelte sie verschmitzt, weil mich mein Gesichtsausdruck wohl verraten hatte.

»Ach nur…« beschrieb ich ihr wie üblich ganz offen meine Gedankengänge und obwohl sie das oder mich ja schon länger ziemlich gut kennt, musste sie doch wieder ein bisschen amüsiert darüber schmunzeln. Gleichzeitig aber auch etwas erfreut als Frau stolz darauf, solchen Eindruck bei einem Mann wie mir zu machen. *lächel*

»Du bist einfach der verrückteste, aber liebste Spinner Charmeur hihi.« Kicherte sie ein bisschen und beschenkte mich mit einem sehr liebevollen Küsschen plus ebensolcher Streicheleinheit. Verblüffend schnell stylte sie sich ganz alleine komplett um, weil sie mehrere Fotos ganz unterschiedlicher Art benötigte.

»Besser ein lieber spinner- Charmeur und solch himmlische Küsschen bekommen, als ein… äh… ja was sein?« Grinste ich.

Zu Mittag kochten wir uns gemeinsam ein einfaches, schnelles aber sehr leckeres Gericht: Kalbsgeschnetzeltes mit Champignons in delikat- würziger Soße und Erdäpfelpüree, plus einer Schüssel Tomaten- Kräuter & Feldsalat. Als Nachspeise Eis aus dem Tiefkühler mit Obst und diverse Käsesorten auf Salzcrackern mit Weintrauben… köstlich! *yummy*

 

Ich Bär futterte natürlich deutlich mehr als Anais mit ihrer sehr schlanken Modelfigur, aber auch sie lies es sich schmecken und nahm nicht nur kleine Häppchen. Eine Portion bewahrten wir für Lois auf, die gegen 16 Uhr zurück kommen wollte / sollte. Bei viel Sonnenschein und immerhin etwa 15 – 16°, unternahmen wir bis dahin einen Spaziergang zum und im hübschen, kleinen Lafayette Park…, und beim Anblick einiger Herrchen und Frauchen mit Hunden, erinnerte ich vor einigen Tagen diese hübsche, sympathische Juliana mit ihrem Wauwau, in einem anderen Park kennengelernt zu haben.

Daher fiel mir ein, dass wir doch ohnehin Kontaktdaten ausgetauscht hatten und uns mal wieder treffen wollten, weil Juliana sich auch als Model versucht. Also rief ich sie einfach mal an und fragte, ob sie vielleicht zufällig auch gerade mit ihrem so zutraulichen, goldigen Hund unterwegs sei? Dem war tatsächlich so und sie freute sich sehr, dass ich mich tatsächlich meldete. Gleich darauf trafen wir uns auch schon und Anais konnte sich kaum entscheiden, wenn sie mehr knuddeln sollte; den lieben Hund oder die supersympathische Juliana? *lach*

Auch Wauwau Babi war sofort begeistert von einer neuen, hübschen Spielgefährtin, die offensichtlich Babi & Tiere liebt und sehr gerne mit ihm spielte. Viele Hunde haben ein sicheres Gespür dafür, ob es sich um ihnen freundlich gesinnte Zweibeiner handelt oder diese eher mit Vorsicht zu beschnuppern sind. So hatten wir sofort viel Spaß und eine Menge zu lachen.

Auch sehr nützlicher Nebeneffekt: 1. sah Juliana das ich weibliche Begleitung habe und ihr nicht hinterher bin. 2. ist es für ein Amateur / Hobby Model wie sie natürlich toll, ein sehr erfahrenes, nettes Profi Model zu treffen, mit welcher sie darüber schwätzen und sich Tipps geben lassen kann. Die zwei Hübschen verstanden sich auch sofort bestens und palaverten so unbeschert locker miteinander, wie das junge Menschen meist tun wenn sie sich treffen.


 

Das fand wiederum Babi nicht so toll, weil sie dadurch nicht mehr so intensiv mit ihm spielen und herum toben konnten. Also wurde ich dazu verpflichtet, doch gefälligst für Spiel und Spaß zu sorgen, sozusagen ob ich wollte oder nicht. Natürlich spielte auch ich gerne mit dem wirklich lieben, jungen Hund, aber halt deutlich lahmer ohne Lust meinerseits, mit ihm über die Wiesen zu rennen und ins schwitzen zu kommen. *schmunzel*

Na jedenfalls hatten wir drei knapp zwei Stunden richtig viel Fun miteinander und verstanden uns Supi gut. Dann machten wir uns auf den kurzen Rückweg und trafen fast gleichzeitig mit Lois wieder in der Eigentumswohnung ein. Juliana und Babi begleiteten uns bis vors Haus, doch hatte die wirklich sehr nette, supersympathische junge Frau leider keine Zeit, noch auf einen Cafe oder so mit hoch zu kommen.

Lois freute sich über das leckere Essen, weil es bei ihr etwas hektisch zugegangen war und sie nur ein paar Bissen nicht besonders leckeres Sandwich, sowie etwas Obst zu Mittag gegessen hatte. Dann legten wir alle eine Ausruh- Siesta ein und machten sozusagen Nickerchen auf Vorrat, weil es eine lange Nacht werden dürfte. Zusammen mit anderen Künstlern wird Anais mit Lois bei der schon länger abgesprochenen Party der beiden reichen Kunstmäzene auftreten, die wir vor einiger Zeit kennengelernt hatten.

Wie schon beschrieben waren die sehr begeistert von Anais sinnlich- erotisch- lustigen Life Performance Shows, welche sie zu besuch in LA, im dortigen Gold Club erstmals gesehen hatten. Mit Lois hatte Anais extra dafür etwas geübt und sich als Auftritt ausgedacht. Der Abend mit exzellentem Gourmet Büffet, etwa 50 Gästen und  mehreren unterschiedlichen Künstlern, die nacheinander auftreten sollten, dürfte bis deutlich nach Mitternacht andauern.

Vor und nach ihren Auftritten werden die Künstler, oder die welche das wollen, ganz normal ebenfalls als Gäste teilnehmen und haben dadurch die Chance viele nützliche Kontakte in den Kreisen der örtlichen High Society zu bekommen. Das wurde dann tatsächlich eine richtig schöne Party, mit vielen künstlerisch interessierten Menschen und meist noch jungen, kaum bekannten Künstlern. Diese lieferten dennoch ziemlich sehenswerte Shows ab und sorgten für gute Unterhaltung.

 

Es lief regelmäßig so ab, dass sich die Gästeschar inklusive der Künstler ungefähr eine Stunde zum plaudern, essen und trinken versammelte, dann gab es 10 bis 20 Minuten die Auftritte eines Künstlers oder einer Gruppe. Dann wieder eine Stunde plaudern mit Drinks und Snacks, danach den nächsten Auftritt usw. usf. Das funktionierte sehr gut und war eine prima Mischung um ständig neue Leute zu treffen, ganz unterschiedliche Arten von Show Kunst zu bewundern und so Abwechslung zu haben.

Machte Spaß und sorgte dafür, dass sozusagen für jeden Geschmack etwas geboten wurde. Wer wollte konnte sich natürlich auch mit einigen Leuten zum plaudern ruhig in eine Ecke setzen und sich nicht jeden Auftritt anschauen. Anais und Lois Boudoire Life Performance war quasi als Höhepunkt um Mitternacht vorgesehen, bewusst ein bisschen frivoler, frecher sexy- sinnlich erotische Fantasien anregend und diese etwa 15 Minuten Show wurde sehr begeistert von allen beklatscht.

Sogar mit vielen „Zugabe! Zugabe!“ rufen, was die zwei Schönen natürlich erfreute und ein bisschen Stolz machte. Da Anais das kennt und damit rechnet, hat sie für solche Fälle auch kleine, wenige Minuten dauernde Extra Auftritte auf Lager und führte nach einer Pause zum trinken und plaudern noch zwei kleine, lustig- sexy- frivole Showeinlagen auf. Tatsächliche Nacktheit im Sinne von sich wie Showgirls  nackt zeigen, war dabei übrigens überhaupt nicht im Spiel. Dennoch war es erotisch sehr anregend, weckte dementsprechende Fantasien bei den Zuschauern, was ja genau der Sinn dieser Boudoire Kunst ist. Dieses Spiel auf sinnliche Art massenweise erotische Fantasien in den Köpfen des Publikum zu wecken, weibliche Verlockung darzustellen, beherrscht Anais wirklich so gekonnt gut wie man es selten genießen darf. *smile*

Bei der dritten und letzten Zugabe gegen 0130 Uhr sorgte sie dann doch noch für sozusagen einen Höhepunkt verführerischer Weiblichkeit. Anais gestylt im ca. 1930er Jahre Femme Fatale Stil, lies ihre so zart wirkende 180 cm Schönheit in der Schlussszene für einen kurzen Moment, halb von hinten, halb von der Seite komplett nackig sehen. So kurz und gerade so lange genug, dass es ausreichte um in den Köpfen der Zuschauer zu realisieren, dass sie tatsächlich ganz und gar verlockend nackig ist; jedoch zu kurz um es wie bei einer erotischen Nackttänzerin oder so genießen zu können. Gerade genug das sich ihr Anblick wie das Abbild eines Blitzes in deine Netzhaut brennt und langsam verblassend noch nachglüht. *schmunzel*


 

Dafür bekam sie natürlich noch mal extra viel begeisterten Applaus und lustig- frech übertreibende „Zugabe!“ Rufe vor allem der männlichen Zuschauer. Aber nun war Schluss und mischte sie sich bald wieder als Gast unter die Gäste der nun ausklingenden Party. Von allen Seiten mit Komplimenten überschüttet, machten auch wir uns langsam fertig zu gehen. In allerbester, angeregter Laune duschten wir uns ab und machten uns müde auch gleich bettfertig, versanken bald im Reich der Träume. *schnarch*

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USA, Mexiko

 


 

#23.04.03 USA, Mexiko

Sonntag blieben Anais und Lois in der Eigentumswohnung in Frisco, wo die guten Model Freundinnen Zeit miteinander verbringen und sicherlich endlos über Girls- Frauen- Freundinnen Kram schwätzen wollten. Anais hatte sich spontan dazu entschlossen deshalb hier zu bleiben, während ich wieder nach LA flog. Erfreulicherweise hatte es dort gut 18° mit strahlenden Sonnenschein. In Frisco war es auch schön sonnig gewesen, aber mit gerade mal 12-13° deutlich frischer.

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Los Angeles & Baja California

Heute war das Wetter ähnlich schön, was wir natürlich gerne genossen. Aber zunächst musste ich Montagstypisch recht viel Online an der Workstation arbeiten. Überraschend gab es zudem eine neue Info aus Mexiko, von der Baja California und Detektiv Nicks Freund, dem Ex Militärpolizisten. Der hatte doch von einer weiteren Hazienda oder Rancho, etwas nördlicher auf der Halbinsel gehört, die tatsächlich an einen Gringo verkauft worden der, auf den Curts Beschreibung ziemlich genau zutraf.

Das war natürlich eine interessante, neue Spur, worüber ich sofort mit Opa Henry telefonierte. Der bat mich gleich dieser nachzugehen, wenn möglich und ich war selbst neugierig genug um das gerne tun zu wollen. Beim wie üblich sehr munteren Mittagessen, mit köstlichen Speisen der Schönen im Haus, informierte ich sie darüber noch heute runter auf die Baja fliegen zu wollen, um diesem neuen Hinweis nachzugehen.

Natürlich wollte mich einige zu gerne begleiten, jedoch konnten Irina, Staschi, Lena, Sascha und Tatyana nicht weg; entweder wegen anderer Termine / Verpflichtungen oder wegen fehlender Visa. Blieb also „nur“ Elli übrig, was ein bisschen unfair war, weil diese doch erst vor drei Wochen schönen Urlaub an der Mexikanischen Karibikküste genossen hatte. War aber nun mal so, also packte Elli ein paar Sachen ein und machten wir uns gleich abreisebereit.

Ich stellte schnell einen Flugplan zusammen und reichte diesen ein, informierte Signature Service den Flieger startbereit zu machen und schon konnte es losgehen. Malik und Lena hatten Zeit und brachten uns zum Camarillo Airport, wo wir schon um 1430 Uhr Ortszeit in den Himmel düsten. Zum Manuel Marquez De Leon International Airport sind es IFR 765 nautische Meilen mit 2:27 h Flugzeit. Dort sollte es laut Vorhersage über 30° heiß sein, aber auch bewölkt und mit relativ angenehmen, nicht drückendem Meeresklima.

Der La Paz International Airport- Manuel Márquez de León und die Stadt liegen an der der Goldküste, wo es meist deutlich wärmer ist als auf der Pazifikseite. Beide sind auch vor allem für den Tourismus da, leben davon und war die Stadt in früheren Zeiten ein unbedeutender Fischerort. La Paz ist die Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Baja California Sur und ist heute ein wichtiges regionales Wirtschaftszentrum. Wikipedia



 

Entgegen der Vorhersage war es bei Ankunft nur wenig bewölkt und gelang mir mal wieder eine butterweiche Landung. Henry hatte uns über sein Büro bereits die Ankunft und eine Unterkunft organisiert. Wenn ich es richtig verstanden hatte ein einflussreicher, Mexikanischer Geschäftsfreund von ihm, der uns von einem seiner Mitarbeiter abholen lies. So leicht und schnell wie wir durch die Einreisekontrollen kamen, wohl mit Hilfe von Bakschisch und der brachte uns in einer Luxuslimousine zu einer ebenfalls luxuriösen Unterkunft in einem der besten Urlauber Ressorts an der Küste… natürlich alles auf Kosten von Henry, der offensichtlich nicht knauserig war. *smile*

»Wow ne echt schicke Suite…« freute sich auch Elli, als wir uns einrichteten.

»Ja die würde locker für 4 Personen ausreichen; hat sogar zwei Kings Size Doppelbetten. Pech das keine der Anderen mitkommen konnten, wo Henry in so spendabler Laune ist.« Grinste ich. Direkt an der Küste gelegen, zwar leider ohne schönen Sandstrand mit felsigr Küste, aber dennoch sehr reizvoll gelegen, umgeben von Wüsten- / Steppenartigem Gelände in hügeliger Landschaft, sehr abgeschottet und mit professionellem 24 Stunden Top Service, Concierge und sogar speziellem Butler für die Gäste in den Suiten, eindeutig ein teures Oberklasse Ressort.

Schick- gemütliche Einrichtung, ohne übertrieben protzigem Luxus, eigener Mini- Küche, Kühlschrank, Bar, Living Room mit Schreibtisch, Essecke / Speisezimmer, insgesamt ca. 55 qm. Natürlich auch mit schöner Außenterrassse / Balkon, von welcher man eine tolle Aussicht über Bucht, Lagune und das Meer hat. Alles gepflegt, mit moderner Technik und auch sehr guter, schneller Online Anbindung, was wir gleich ausprobierten und unsere Ankunft „Daheim“ vermeldeten.

Am Abend waren wir mit dem Freund des Ex Militärpolizisten und Freund von Nick verabredet, welcher den Verkauf der Hazienda an einen junge Gringo von Curts Aussehen gemeldet hatte. Dieser Typ mit Spitznamen Gonzo ist ein höherer Dienstgrad der Bundespolizei und wird für seine Hilfe natürlich eine ordentliche Prämie bekommen; noch höher wenn es sich tatsächlich um Curt handeln sollte. Federales und Militärpolizei gelten als etwas weniger korrupt als die „normale“ örtliche Polizei, welche oft kaum von kriminellen Banden zu unterscheiden ist. Zumindest lassen sich Federales und MP nicht so leicht auf wirklich kriminelle Schweinereien ein und genießen daher einen etwas besseren Ruf. Aber wie immer und überall, speziell in Ländern wie Mexiko, wäscht eine Hand die Andere, ist nahezu jeder mehr oder weniger korrupt.

 Diesen Gonzo trafen wir bei Sonnenuntergang, hier derzeit um 1838 Uhr im SeaSide Restaurant>>>, Carretera a Pichilingue KM 5 Al lado de Hotel La Concha, Palmira, 23010 La Paz, B.C.S. Ein hübsch- gemütliches Restaurant direkt über dem Meer, mit delikatem Essen, gut trainiertem Service und typischen Preisen für ein hochwertiges Touristen Restaurant dieser Region. Bei Google sind sie im Schnitt mit 4,6 Sternen bewerten, was ich leicht übertrieben fand; dennoch war alles sehr lecker gut zubereitet, die Lage am Meer mit toller Aussicht, insbesondere Abends zu Sonnenuntergang und Nachts schön romantisch, waren wir sehr zufrieden. Ob jetzt 4,4 oder 4,5, das wären ja nur kleine, für den Normalgast kaum zu bemerkende Unterschiede und so gehen meinetwegen auch die 4,6 in Ordnung. *smile*



 

Gonzo erwies sich als charmanter Latino, mit dem Aussehen eines WASP US Amerikaners und war ebenfalls ein fast 1,9 m Bär von Mann. Eindeutig ein sehr cleverer, erfahrener, auch intelligenter und gebildeter Mensch, keineswegs nur ein typischer, etwas engstirniger Offizier. Natürlich für seinen Job auch abgebrüht und schwer durchschaubar, aber Menschenkenntnis, Erfahrung und Bauchgefühl sagten mir fast sofort, dass er eher ein Good Guy sein dürfte.

Wir hatten das Glück einen besonders romantischen Platz auf einer hölzernen, recht weit ins Meer reichenden Landungsbrücke zu ergattern, wo wir köstlich schlemmten. Natürlich hauten wir großen Kerle viel mehr rein, als das gertenschlanke Model Elli, welche es sich jedoch auch schmecken lies. Sie gehört zu dem Typus, welcher nicht so leicht gleich zunimmt, wenn sie mal sündigen und mehr futtern als der reine Hunger verlangt. Also gönnt sich Elli ohnehin meist deutlich mehr Leckereien, als typische Models und genießt es sehr. Zudem ist sie ja auch noch eine sehr gute Köchin, führt einen Gastro Blog mit Spezialisierung auf süße Kalorienbomben- Sünden und war in ihrem heimatlichen St. Petersburg sogar fast wie eine Gastro Kritikerin unterwegs.

Über das Gespräch mit Gonzo will ich zunächst nichts weiter schreiben; erst mal schauen was dabei heraus kommt. Jedenfalls unterhielten wir uns nicht nur professionell geschäftlich, sondern auch Privat ziemlich gut und er lies es sich auch nicht nehmen, galant ein bisschen mit Elli zu flirten. Da Elli auch ziemlich clever und erfahren ist, lässt sie sich so leicht nichts vormachen und checkte Gonzo auf weibliche Art ebenfalls etwas ab, was der ausgefuchste „Federales“ sicherlich genau registrierte. Du wirst kein relativ hoher Offizier bei der Bundespolizei, wenn Du dir leicht etwas vormachen oder dich von schönen Frauen manipulieren ließest. *grins*

Doch auch sie meinte später zurück in der Suite, dass sie einen überwiegend guten Eindruck von Gonzo gehabt hatte. Aus weiblicher Sicht mit ihren Instinkten keine Bedenken hätte, mit ihm als fremden Mann Abends auszugehen, was sie mit ihrer Erfahrung als Frau in einem Land mit ähnlich patriarchalischer Macho Kultur wie ihrer Heimat Russland, auch nicht so leicht mit jedem x beliebigen Typen tun würde. In einem Land wie Russland müssen Girls / Frauen generell und bildschöne Akt Models ganz besonders schnell lernen, Männer möglichst richtig einzuschätzen, ansonsten kann es ihnen sehr übel ergehen. Insofern schätze ich ihre Meinung durchaus sehr.

Wir gönnten uns noch ein heißes, ausgedehntes Liebesspiel und hatten eine Menge Spaß zusammen. Danach frisch geduscht waren wir zwar müde, hatten aber Beide noch keine rechte Lust uns gleich zum schlafen hinzulegen. Also holten wir eine Flasche guten Wein aus der Suite Bar und machten es uns bei sehr angenehmen 26° auf dem Balkon gemütlich. Romantische Lichter rund um die Bucht in dunkler Nacht, funkelnder südlicher Sternhimmel, leises plätschern der Meereswellen ans Ufer, salzige, gute Luft, genau richtige Temperaturen um weder zu frösteln, noch zu schwitzen; zudem eine schöne, kluge und nackige Frau an deiner Seite zum plaudern… Männerherz was willst Du mehr?! *smile*

»Was meinst du Steve; hältst Du es für möglich das Putins System zusammenbricht, sollte den Ukrainern eine erfolgreiche Offensive gelingen? Die wird doch kommen oder?«

»Ja Elli die wird bald kommen, ich schätze im Mai und natürlich kann man nur wünschen das sie erfolgreich verläuft. Ich denke sie haben gute Chance russische Fronstabschnitte zum Zusammenbruch zu bringen und erhebliche Geländegewinne zu machen. Ob das ausreicht um Putins mörderischen Mafiastaat zusammenbrechen zu lassen, erscheint mir jedoch eher fraglich. Über 20 Jahre aufgebaute, faschistische Diktaturen mit ihrem gewaltigen Unterdrückungsapparat, brechen gewöhnlich nicht so leicht und schnell zusammen. Zudem könnte auch wenn Putin abgesägt wird, sein Nachfolger noch schlimmer sein als dieser Massenmörder. Ein zweites 1917 mit Revolution und mörderischem Bürgerkrieg, danach einem vielleicht völlig neuen, demokratischeren und zivilisierten Staatssystem ist denkbar und möglich, doch erscheint es mir derzeit noch sehr unwahrscheinlich. Insbesondere da nach wie vor große Teile der russischen Bevölkerung, 20 Jahre durch Staatspropaganda verblendete, dumme Mushiks, eigentlich immer noch ganz gut finden was Putin macht.«

»Hmm… zwei Seelen schlagen in meiner Brust.« Seufzte Elli und ich verstand natürlich sofort was sie meinte. Einerseits wünscht auch sie sich sehr, dass ihre geliebte Heimat in den Kreis zivilisierter, wenigstens einigermaßen demokratischer Staaten zurück kehrt und dieser mörderische Krieg aufhört, wozu die Ukraine gewinnen muss. Andererseits kann sie sich als Russin schwerlich wünschen, dass es ihrer Heimat so schlecht ergeht wie geschildert, obwohl sie sich vermutlich noch nicht mal annähernd vorstellen und ausmalen kann, wie fürchterlich eine Art zweites 1917 für die russische Normalbevölkerung werden dürfte.

Wir tranken jeder nur ein Glas vom süffigen Rotwein, plauderten dabei über dies und das und genossen die sommerlich warme Nachtluft in dieser malerisch- romantischen Umgebung. Kurz vor 01 Uhr gingen wir wohlig müde aneinander gekuschelt schlafen und Elli pennte sogar vor mir schnell ein; ich kurz darauf ebenfalls…*schnarch*

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Am Morgen war es noch stark bewölkt, mich relativ frischen 19°; eine Nordströmung leitete heute kalte Luft herbei, so das es auch im Tagesverlauf mit viel kräftig herunter knallendem Sonnenschein max. 26° warm wurde; also deutlich kühler als gestern. Mir war das gar nicht so unrecht, denn heute wollte ich ja zu der Rancho oder Hazienda im Hinterland, welche angeblich an einen Gringo Typen wie Curt verkauft worden sein soll. Wenn es dabei nicht so heiß wird wie gestern, war es mir durchaus willkommen.

Wir frühstückten in aller Ruhe gemütlich und sprachen darüber. Elli wird hier bleiben und sich wie eine Urlauberin vergnügen, denn es könnte ja eventuell auch ein bisschen gefährlich werden, sollte sich Curt tatsächlich in dieser Rancho verbergen. Große Risiken erwartete ich bei so einem Geek / Nerd Bubi wie ihm nicht, aber manchmal reagieren Menschen sehr irrational dumm. Eine gewisse Vorsicht war durchaus angebracht und sinnvoll.


 

Wie gestern mit Gonzo besprochen, schickte er mir seine Untergebene Conchita als ortskundige Fahrerin. Eine junge und überraschend sehr hübsche, weibliche Unteroffizierin der Federales, die an Waffen und im körperlichen Kampf ausgebildet, tatsächlich nicht nur als Fahrerin hilfreich sein könnte, sollte es Ärger geben. Das er mir fremden Ausländer einfach so eine Staatsbeamtin mit offiziellem Dienstwagen aber nicht in offiziellem Auftrag unterwegs zuordern konnte, zeigt halt auch wieder wie korrupt alles in Mexiko funktioniert. Würde mich auch nicht wundern, wenn diese wirklich sexy- hübsche und noch junge Conchita Gonzos heimliche Geliebte sein sollte. Offiziell sind natürlich auch hier solche Beziehungen zwischen Vorgesetzten und Untergeben verboten, inoffiziell aber ziemlich häufig.

Conchita ist hier in der Region aufgewachsen, kennt sich also sehr gut aus und war auch ziemlich charmant sympathisch, was mich natürlich erfreute. Eindeutig auch recht clever, zeigte sich schon nach kurzer Zeit im Gespräch. Selbstverständlich wird auch sie von Henry über mich eine ordentliche Aufwandsentschädigung für diesen inoffiziellen Einsatz bekommen, was eine nette, steuerfreie Einnahme für sie bedeutet. Typischerweise werden Staatsbedienstete unterer Ränge in Ländern wir Mexiko auch nicht gerade üppig entlohnt, haben dafür aber immerhin sichere, dauerhafte Jobs und regelmäßigen Lohn, wovon viele Mexikaner nur träumen können.

Zunächst fuhr sie mich noch ein Stück über die vergleichsweise gut ausgebaute  Hauptverbindungsstraße, die von Nord nach Süd durch diese rund 1.200 km lange Halbinsel Baja California führt. Bald bog sie jedoch ab um ins dünn besiedelte Hinterland abseits der Touristengebiete zu fahren und wurden die Wege immer schlechter. Teils kaum befestigte Holperstrecken, teils staubige Feldwege die bei Regen zu Schlammpisten werden. Conchita erwies sich aber auch als richtig gute Fahrerin, die den großen, geländegängigen Ami SUV Dienstwagen gut im Griff hatte.

Wir kamen auch durch teils verfallende Ruinendörfer mit nur wenigen, verblieben Menschen als Bewohner und Bauern. Malerisch- reizvolle Anblicke…, wenn man als Tourist herkommt oder durch fährt; für die armen Menschen welche dort (über-) leben müssen, ist es natürlich keineswegs „malerisch“, sondern oft verdammt hart. Das betreffende Rancho liegt sicherlich bewusst so gewählt sehr abgelegen und ist auf den letzten Kilometern nur noch über teilweise wirklich schwer befahrbare Wege erreichbar.



 

Dabei wurden wir im Wagen manchmal heftig durchgeschüttelt, lachten aber beide darüber und hatten sogar Spaß daran; vor allem Conchita als Fahrerin, die offensichtlich gerne Offroad zum Spaß unterwegs ist. Rein zum Vergnügen, obwohl das in einem offiziellen Dienstwagen der Federales auch nicht erlaubt ist und Ärger bedeuten könnte wenn ich einen Unfall baue, lies sie auch mich fahren. Interessiert beobachtete sie genau wie ich fuhr und ich war ein bisschen froh darüber, auch im Gelände ein recht guter Offroad Fahrer zu sein. *grins*

Nach gut einer Stunde, nicht mehr weit vom Ziel entfernt, hielten wir an einem schattigen Plätzchen an. Wir tranken in einer Kühltasche mitgenommene Erfrischungsdrinks und ich rauchte eine Kippe, sorgfältig darauf achtend nur ja keine Glut ins trockene Gehölz fallen zu lassen. In ihrer Dienstuniform, sogar mir schusssicherer Weste, überprüfte Conchita ihre Pistole, Handschellen und Sturmgewehr und schaute mich professionell eindringlich an.

»Müssen wir mit Ärger rechnen Steve?« Fragte Conchita ernsthaft überlegend.

»Ich erwarte bei einem Typ wie diesem Curt nicht wirklich Ärger…, aber wie man dir sicher bei der Ausbildung beigebracht hat, muss man immer mit allem rechnen. Menschen können sehr irrational dumm agieren und dadurch für sich und andere gefährlich werden.«

»Wahre Worte…, Gonzo hat mir für Dich eine unregistrierte 9 mm Luger Smith & Wesson mitgegeben; kann ich davon ausgehen, dass du damit umzugehen weißt? Willst Du auch eine Schutzweste haben?«

»Davon kannst Du ausgehen Conchita, auch wenn ich ziemlich aus der Übung bin. Vernünftigerweise wäre es wohl auch nicht verkehrt, ebenfalls eine Schutzweste zu tragen.« Erwiderte ich fest ihren jetzt sozusagen offiziell- professionellen Blick. Federales werden gemeinhin sehr gut ausgebildet und sollten keinesfalls unterschätzt werden, auch wenn man bei einer so hübsch- charmanten Beamtin eher an ganz anderes denkt.

»Warst Du mal Militär?«

»Ja ist aber lange her und generell mag ich die Anwendung von Waffengewalt eher nicht. Aber ich war in meinem Leben auch schon in wahrlich gefährlichen Situationen, in Kriegsgebieten und weiß was ich tue, dass auch Waffen manchmal unvermeidlich sind.« Lächelte ich zurückhaltend.

»Hmm ich hoffe das stimmt und ich kann dir vertrauen?!« Überreichte sie mir die geladene Luger und beobachtete genau, wie ich sie handhabe.

»Es stimmt und Du kannst mir vertrauen.« Nahm ich die Knarre entgegen und lud sie durch. Zwar war dieses Model eine mir unvertraute Waffe, doch im Prinzip funktionieren alle diese modernen Pistolen ja gleich. »Hast Du schon Erfahrung mit kritischen Situationen, hübsche Conchita?«

»Nicht viel, um ehrlich zu sein. Zwei Razzien gegen Drogenbanden, einmal mit Schusswaffeneinsatz. Aber die Machos meiner Einheit halten mich immer möglichst von echten Gefahren fern.«

»Nun ich hoffe Du bist nicht scharf darauf, dich unbedingt auch mal in wirklich gefährlichen Situationen zu beweisen?«

»Oh nein Steve! Ich hoffe niemals direkt auf jemanden schießen, ihn töten zu müssen. Aber falls doch hat mich meine Ausbildung darauf vorbereitet und ich habe gute Nerven.«

»Gut… ich denke wir werden miteinander klar kommen.« Reichte ich ihr zu einem Kumpel Handschlag meine Pfote und sie schlug mit festem Griff ein. »Sollte es unwahrscheinlicherweise wirklich kritisch werden, möchte ich vorschlagen das Du dich nach mir richtest, mir sozusagen das Kommando überlässt. Ich habe diesbezüglich deutlich mehr Erfahrung als Du, auch wenn ich nicht so routiniert und geübt und sicherlich nicht so schnell wie eine junge, durchtrainierte Federales bin. Verstehst Du was ich meine und bist damit einverstanden?«

»Hmm… Gonzo sagte, Du weißt was Du tust und hast Erfahrung; also OK abgemacht.« Lächelte sie freundlich, aber auch professionell cool.

Das letzte Stück fuhr wieder sie, vorbei an einer weiteren Ruine und hinter einen Hügel. Den bestiegen wir dann vorsichtig und schauten uns das Gelände um die kleine, unscheinbare Rancho und das Haus durch ein gutes Fernglas genauer an. Ein einfaches aber für hiesige Verhältnisse relativ gepflegtes, hübsches, kleines, weiß gestrichenes und anscheinend mit rötlichem Blechdach versehenes Gebäude. Ein primitiver Holzschuppen war an der linken Seite quasi wie angelehnt, dahinter wohl so etwas wie eine kleine, überdachte Werkstatt mit Außengrill. Alles wirkte ziemlich ländlich-  billig unaufgeräumt, aber wie gesagt im Vergleich zu vielen Wohngebäuden dieser Region schon etwas besser; das Haus selbst schien auch gut gepflegt zu sein.



 

Das Wertvollste dürfte der große Grundbesitz drum herum sein, sowie die sehr abgelegene, versteckte Lage; zumindest für jemanden der sich lieber verbergen als öffentlich zeigen möchte. Alles in allem nicht direkt das, was ich erwartet hatte wenn sich jemand wie Curt mit ergaunertem Geld eine Rancho / Hazienda in Mexiko zulegen will, als Versteck jedoch fraglos gut geeignet. Andererseits müsste ein Gringo Söhnchen seiner Art in dieser ländlichen Gegend mit wenigen, mexikanischen Einheimischen doch sehr auffallen, worüber dann geredet wird und was sich herum spricht; genau dadurch hatte ich ja überhaupt davon erfahren. Insofern ist es dann doch wieder nicht so toll als Versteck geeignet.

Curt hätte viel besser untertauchen können, wenn er sich quasi öffentlich unter die Touristenmassen in typischen Urlauberegionen mischt, sich dort z. B. ein Appartement kauft. Aber er hat ja schon vieles getan, was aus meiner Sicht arg irrational unüberlegt war, obwohl er doch so intelligent sein soll. Na gut… erst mal abwarten und schauen, ob er denn überhaupt wirklich hier ist und sich verstecken will. Bisher hieß es ja nur das die Beschreibung des Käufers auf ihn zutrifft, aber wirklich gesehen und eindeutig identifiziert hat ihn noch niemand.

Natürlich hoffte ich Curt auf dem Gelände zu sehen, ihn zu identifizieren und dadurch dann sicher zu wissen, das er wirklich hierher abgehauen ist. Doch rührte sich auf dem Gelände, um und scheinbar auch im Haus absolut gar nichts. Selbst wenn wirklich er diese Rancho gekauft hatte, muss das selbstverständlich nicht zwangsläufig bedeuten, dass er sich auch hier versteckt.

Nach einer guten Stunde holte Conchita die Kühltasche mit Snacks und Getränken aus dem Wagen, während ich weiter alles im Blick behielt. Wir machten quasi ein verstecktes Picknick und beobachteten weitere zwei Stunden…, doch tat sich rein gar nichts. Tja was jetzt? Das Gelände mit Hilfe weiterer Leute Tag und Nacht beobachten lassen, in der Hoffnung das Curt doch irgendwann auftaucht? Das wäre eine Möglichkeit, aber eine teuere und möglicherweise lange dauernde Vorgehensweise.

Nach einiger Überlegung beschloss ich, mir mal alles direkt aus der Nähe anzuschauen, während Conchita sozusagen Schmiere stand und mich gegebenenfalls rechtzeitig warnt, sollte sich irgendwoher jemand nähern. Das Haus hat zwei Eingänge; die Haupt- Haustür vorne und hinten raus noch eine Tür, beide waren natürlich verriegelt und es könnte auch verborgene Alarm Einrichtungen geben, die ich nicht sehen kann oder nicht erkenne. Ich bin ja schließlich kein Profi Einbrecher, der sich mit so etwas auskennen würde; ergo versuchte ich noch nicht mal hinein zu kommen. Mit Gewalt wäre das wohl leicht möglich, aber dann gäbe es auch verräterische Spuren. Sollte Curt oder der Besitzer zurück kommen während ich nicht vor Ort bin, wäre er somit gewarnt.

Ich beschloss erst mal zurück zu fahren und mir alles durch den Kopf gehen zu lassen, sowie mich mit den Profi Ermittlern in Frisco und mit Henry zu beraten. Inzwischen war längst Mittagszeit, kurz vor 14 Uhr und auf der Rückfahrt sprachen wir darüber irgendwo essen zu gehen. Conchita kannte ein kleines, unscheinbares, primitives aber recht gutes Cactus Cafe, Unnamed Road, B.C.S., Mexiko, dass noch nicht mal eine richtige Adresse hat. Dort fuhren sie hin und futterten wir ländliche, Mexikanische Kost zu Spotpreisen, wobei sie sich als Mexikanerin auch mit den Einheimischen unterhielt und nach der oder den neuen Besitzern des einige Kilometer entfernten Rancho frage.

Da die allermeisten Mexikaner praktisch überhaupt kein Vertrauen zu ihren Polizeien und staatlichen Institutionen haben und Conchita in ihrer Uniform sofort als Federales erkennbar war, eher ein fragwürdiger Versuch mehr zu erfahren. Aber andererseits ist sie ja auch einen clevere, sehr hübsche, charmante junge Frau, mit der vor allem Männer nur zu gerne plaudern. Insofern könnte also doch etwas dabei heraus kommen. Aber ob die Leute nun logen oder es wirklich nicht wussten, jedenfalls meinten die wenigen Anwesenden unisono, auch nichts darüber zu wissen und nur von dem Verkauf gehört zu haben, ohne die oder den neuen Besitzer je gesehen zu haben.

Das von der Köchin servierte, mexikanische Hausmannskost Futter war richtig lecker und dazu unterhielten wir uns auch sehr nett; ja sogar ein bisschen miteinander flirtend, was mit der hübschen, schlagfertig cleveren Conchita Spaß machte. Zurück in unserem Ressort fand ich Elli nach kurzem Telefonat an einem Strand, den ich bisher übersehen hatte. Etwas unter / neben unserem Bungalow so gelegen, dass man ihn von oben gar nicht sieht, mit Sonnenliegen und Getränke / Snack Service von unserem Ressort. Zwar nur ein kleinen, kurzer, schmaler Sandstrand, aber hübsch und noch genug Platz bietend, dass man nicht wie die Sardinen eng nebeneinander liegen musste.

Wir blieben bis Sonnenuntergang dort, entspannten gemütlich, gingen zweimal schwimmen und miteinander spaßig plantschen, wie man es halt so macht. Als bereits alle anderen Urlauber den Strand verlassen hatten, kurz bevor die Sonne im Meer versank, konnten wir uns auch noch ein herrliches Nacktbad gönnen ohne irgendwelche Katholiken in ihrem Moralempfinden zu stören. *freu*

In unserer Suite machten wir uns frisch und zogen uns um, trafen danach Gonzo wieder in dem gleichen Restaurant wie gestern. Inzwischen hatte er Kopien von den offiziellen Verkaufsunterlagen des Rancho besorgt und brachte auch diese Conchita zum gemeinsamen Speisen mit. Jetzt würde ich jede Wette halten, dass sie ein heimliches Liebespaar sind. *grins*



 

Die schnell überflogenen Unterlagen halfen natürlich auch nicht weiter. Curt müsste schon sehr dumm gewesen sein, hätte er das Rancho unter seinem Namen gekauft, wenn es denn wirklich er war. Der angegebene Name sagte mir also gar nichts und ein Foto lag bei Grundbuchauszügen natürlich auch nicht bei. Aber Gonzo hatte noch einen anderen, vielleicht sehr nützlichen Tipp.

Er hatte einen einheimischen Mexikaner aufgetrieben, der damals bei der Transaktion als Dolmetscher und Berater für den Käufer agiert, ihn persönlich getroffen hatte. Ergo müsste er Curt auf einem Foto erkennen und eindeutig identifizieren können, wenn es denn Curt war. Diesen Mexikaner kann ich morgen treffen und bestimmt dürfte er für etwas Schmiergeld bereit sein eine Aussage zu machen. Gonzo wollte sogar für ein kleines Entgelt mithelfen, wenn ich das wollte und mich in seiner Eigenschaft als Federales Offizier begleiten, um dem anderen Mex klarzumachen das dieser besser die Wahrheit sagt, will er keinen Ärger bekommen.

Kurz vor 23 Uhr verabschiedeten wir uns lecker satt gefressen voneinander, hatten uns übrigens auch sehr anregend gut miteinander unterhalten. Elli und ich machten noch einen Verdauungsspaziergang in der romantischen Nachtluft und Umgebung, leider bei mittlerweile recht starker Bewölkung also kaum funkelnden Sternen. Noch je ein halbes Gläschen leckeren Rotwein auf der Terrasse der Suite, eine rauchen, ein schönes, kleines Liebesspiel, duschen und bettfertig machen… dann pennten wir auch ziemlich schnell ein. Vor allem ich war von den Anstrengungen des Tages doch ein bisschen erschöpft und müde.

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Drei Tage später rührte sich immer noch nichts auf Curts Rancho. Immerhin wusste ich nun, dass er tatsächlich der Käufer war und sie ihm gehört. Der damalige Local Guide hatte Curt eindeutig anhand eines Fotos identifiziert. Insofern also eine wichtige Information, doch offensichtlich versteckte Curt sich nicht hier. So langsam beschlich mich der Verdacht, ich oder wir im Ermittlerteam haben den Jungen unterschätzt, womöglich sogar gänzlich falsch eingeschätzt. 

 

Könnte sein so scheinbar irrationales, nicht logisch durchdacht wirkendes agieren vielleicht doch Teil eines wesentlich raffinierteren Planes sein als es zunächst schien? Eben um die nach ihm suchenden Ermittler zu verwirren und ständig auf falsche Fährten zu locken, die dann letztendlich doch zu nichts führen? Heute fuhr ich noch mal mit eine professionellen Einbrecher, den mir Gonzo vermittelt hatte, zu dieser abgelegenen Ranch, um auch das Hausinnere genau zu durchsuchen und zu schauen, ob es dort vielleicht noch irgendwelche Hinweise gibt.

Elli und ich frühstückten zunächst ganz gemütlich auf der Terrasse der Suite, bei angenehmen 23° und kräftig herunter brennender Sonne. Danach machten wir ein kleines Shooting „just for fun“ und die gertenschlanke Schönheit machte sich mal wieder einen Spaß daraus, provokant aufreizend so zu posieren, bis ich die Cam beiseite legte und über sie herfiel. Es entwickelte sich ein leidenschaftlich- intensives, aber auch verspieltes Liebesspiel, wonach wir noch ein gutes halbes Stündchen im Bett ausruhten.

Gegen 11 Uhr ging Elli runter an den kleinen Sandstrand und ich wurde wieder von dieser sympathischen Federales Conchita abgeholt. Zusammen holten wir den Profi Einbrecher ab, der nach seiner letzten Verurteilung erst seit einigen Wochen zur Bewährung wieder auf freiem Fuß ist. Auch eine erstaunlich sympathische, gut gelaunte Gauner Type. 



 

Mexikanische Gefängnisse sind eigentlich fürchterlich brutale Institutionen, woraus normalerweise nur verwahrloste, abgehärtete Verbrecher hervorgehen; Wenn die Kriminellen wieder raus kommen, sind sie gewöhnlich noch schlimmer und skrupelloser als sie es waren, bevor sie rein gekommen sind. Entweder hatte er das Glück in einem der wenigen, besseren Gefängnisse einsitzen zu müssen oder hatte es sonst wie geschafft trotz allem noch ein vergleichsweise netter Mensch zu bleiben.

Eine gute Stunde später kamen wir zum nun wiederholten Male bei Curts Rancho an und beobachteten es zur Sicherheit fast zwei Stunden. Wie gehabt rührte sich absolut nichts, außer einigen wenigen herumstreunenden Tieren. Also riskierten wir es und der Profi hatte binnen weniger als 30 Sekunden schon die Eingangstüre geöffnet. Drinnen war alles recht unaufgeräumt verstaubt, sah es danach aus als habe sich hier seit Monaten keiner mehr aufgehalten. Insgesamt so als hätte Curt das Anwesen gekauft, wäre kurz danach wieder abgereist und seitdem nicht mehr hier gewesen.

Alles was sich im Haus befand schien eindeutig noch von den Vorbesitzern zu stammen, im Kühlschrank schimmelten Lebensmittelreste vor sich hin und nirgendwo fanden sich irgendwelche Papiere, Computer / Dateien, die zu einem Geek / Nerd Typen wie Curt passen würden. Dementsprechend war auch nichts zu finden, was neue, weiterführende Hinweise geben könnte. Natürlich wäre es denkbar, dass es irgendwo ein Geheimversteck im / um das Haus oder sonst wo auf dem großen Grundstück gibt. Aber selbst mit hundert Mann und tagelanger Suche wäre es immer noch ziemlich unwahrscheinlich etwas zu finden.

Inzwischen war es schon 16 Uhr und da wir nichts zu Mittag gegessen hatten, lud ich Conchita und den Gauner zum futtern ein. Sie fuhr uns zum El Mesón de Carlota, Carretera la paz- san jose Kilometeo 162, 23010 El Triunfo, B.C.S. Ein hübscher und recht guter Mexikanischer Landgasthof , wo man sehr gemütlich sitzen und ausgiebig heimische Kost schlemmen kann. Der Service ist sehr freundlich, Wirt Isaac der das Restaurant nach seiner Großmutter benannte ist eine originelle Type, dass Essen war lecker und wurde in üppigen Portionen zu für jemand wie mich spottbilligen Preisen serviert.

Burritos und Empanadas kosten z. B. 30,- Pesos oder 1,51 Euro pro Stück; bestellt man eine typische Portion von 2 Stück mit Bohnen, Frischkäse und Avocado, kostet diese 95,- Pesos oder 4,77 Euro nach den aktuellen Umrechnungskursen. Wir Drei futterten ziemlich viel mit lecker Fleisch vom Holzkohlegrill und üppigen Beilagen. Mit Getränken und einem angemessenen Trinkgeld kostete das gerade mal umgerechnet 35,- €. Zudem hatten wir Spaß mit dem Personal, Einheimischen und anderen Touristen, fühlten uns sehr wohl und waren rundum zufrieden.

Zurück im Ressort duschte ich mir kurz den Staub ab und ging hinunter an den kleinen Strand, wo ich Elli vermutete. Doch dort war sie nicht, also rief ich sie an und erfuhr, dass sie mit ein paar netten, anderen Gästen, die sich hier gut auskennen, zu einem anderen, schönen Strand gefahren war; ein Taxi brachte mich in kurzer Zeit dorthin. Durch die abgelegene Lage abseits der typischen Touristen Hotspots, kommen dort kaum Menschen hin.

Die mexikanische Familie mit einer sehr sexy- hübschen, 16 jährigen Teenie Tochter wollte gerade aufbrechen, es war ja schon früher Abend. Elli und ich blieben noch etwas und da weit und breit weder mexikanische Katholiken, noch verklemmt prüde Amis zu sehen waren, konnten wir es auch riskieren herrlich nackig in den Meeresfluten zu plantschen. An einem für gläubige Katholiken besonders wichtigen Feiertag wie Karfreitag, sollte man extra vorsichtig sein um kein Moralempfinden der Leute zu stören. Ätzende, saudumme, verlogen scheinheilige Doppelmoral aber so ist es nun mal; als Fremder und Gast im Land respektiert man das halt.



 

Eine Stunde hatten wir das Glück völlig ungestört zu sein, dann verlief oder verfuhr sich eine kleine Gruppe Touristen ausgerechnet genau hierher, also schlüpften wir schnell wieder in unsere Badesachen und erwiderten deren freundliche Grüße ebenso. Sie kamen mit ordentlich Ausrüstung an und beabsichtigen hier eine österliche, private Beach Grillparty bis in die Nach zu veranstalten, statt an offiziellen, teueren Partys der Hotels, Ressorts und in der Stadt teilzunehmen. Durchaus nette, sympathische Leute, aber bezüglich Nacktheit leider genauso dämlich verklemmt, wie es ja die meisten Menschen leider sind. *seufz*

Zurück im Ressort duschten wir uns ab, zogen leichte Sachen an und fuhren mit einem Taxi zu einem Yachthafen. Dort besuchten wir das hübsche, gute Meeresfrüchte Restaurant Anzuelo Cocina del Mar>>>, General Manuel Márquez de León 2415, El Manglito, 23060 La Paz, B.C.S., direkt an der Kaimauer mit toller, romantischer Aussicht auf die beleuchteten Yachten, das Ufer mit all den Hotels, Ressorts, Wohnhäusern und die Bucht.

Da ich ja erst vor knapp drei Stunden üppig gefuttert hatte, gönnte ich mir nur ein leichtes Vorspeisen- Gericht mit Garnelen, aber Elli aß mit gesundem Appetit. Ich probierte von ihrem Gericht und schaute mir auch an was andere Gäste so verputzten. Der Service war freundlich zuvorkommend, die Speisen sehr lecker gut zubereitet und auch die Preise bewegt sich im hier typischen, vergleichsweise günstigen Niveau. Mit der tollen Lage und Aussicht am Yachthafen, würde ich ihnen so etwa 4,5 Google Sterne zuerkennen. Im Schnitt werden sie mit 4,4 bewertet, was mir etwas untertrieben erschien; na ja egal, wir fühlten uns jedenfalls wohl dort und waren zufrieden.



 

In dieser romantischen Lage und Stimmung, unterhielten wir uns angeregt und flirteten natürlich auch miteinander. Unser nette, sehr flinker und mit ca. Mitte der Zwanziger auch attraktiver Latino Kellner, war offensichtlich sehr fasziniert von Ellis gertenschlanken 175 cm Model Schönheit. Sie hatte sich in ein raffiniert schickes rosa- rötliches Kleid mit vielen Applikationen auf dem Stoff zum ausgehen gestylt und sah wie ohnehin eigentlich immer, äußerst verlockend fraulich aus.

Ellis russischer Charme ist auf ihre eigene Art auch nicht viel weniger bezaubernd, als der Charme der beiden Französinnen. Außerdem diese typische Art von Frauen ihrer Coleur und Models, sich elegant reizvoll verführerisches Sexappeal ausstrahlend zu bewegen und zu geben, dass ist natürlich beeindruckend und nicht zuletzt ist sie ja auch wirklich eine Naturschönheit mit fantastischer Figur. Solche weibliche Wesen können Männer unmöglich übersehen und wenn sie dich dann auch noch auf diese gewisse, unbekümmert weiblich wissende Art anlächelt, bekommt so mancher gestandener Mann etwas wackelige Knie. *schmunzel*

Wir beschlossen noch durch das Nachtleben zu stöbern und fragten den Kellner nach einem guten Nachtclub, Bar oder so. Bevorzug wo wir nicht nur anderen Touristen über den Weg laufen, sondern auch gut mit Einheimischen in Kontakt kommen können. Er empfahl uns die Bar Mundos, Gral Manuel Márquez de León, Zona Central, 23000 La Paz, B.C.S.; eine kurze Online Überprüfung auf Ellis Smart Phone sah gut aus; mehrere hundert Bewertungen mit einem Schnitt von 4,6 auf Google sprachen dafür, dass es sich um eine gute Bar handelt.

Sie war auch gar nicht weit weg, so das wir sie mit einem kleinen Spaziergang durch die laue Nachtluft erreichen konnten. Wie oft in Mexiko und in Läden wo sich auch die ganz normalen Einheimischen vergnügen, war alles eher einfach, billig und ein wenig schäbig. Aber die Stimmung im Lokal war richtig gut, mit netten, sympathischen Typen und Personal; man bekommt kinderleicht Kontakt zu den Menschen, wenn man sich nicht als arrogant- überheblicher Tourist zeigt und kann dann viel Spaß haben.


 

Offenbar abwechselnd und ohne richtigen Plan, kommen einheimische Musikergruppen in die Bar und machen typische Musik. Mann kann ihnen als Gast auch gerne Trinkgelder zukommen lassen oder sie sogar für z. B. eine halbe Stunde engagieren, sich bestimmte Musik wünschen. Alles ganz locker gut gelaunt unkompliziert, wobei diese Musikgruppen natürlich oft auch das damit verdiente Geld wirklich für ihr Leben benötigen. Aber es wirkt nie direkt wie ein Geschäft und auch wenn das mexikanische Mariachi Gedudel nicht gerade meinem Musikgeschmack entspricht, macht es schlichtweg Spaß und steigert die Stimmung im Laden.

Wir vergnügten und unterhielten uns so gut im Mundos, dass wir gar nicht mehr in andere Bars wechselten, wie wir es eigentlich vorgehabt hatten. In Absprache mit zwei tollen Latino Tänzern und deren Frauen oder Freundinnen, mit denen wir uns etwas anfreundeten, tanzten diese auch mit Elli. Ich bin ja bekanntlich ein miserabler Tänzer, während Elli auch fantastisch aufgedreht in Stimmung toll abtanzen kann. Bei all dem geht es zeitweise natürlich unvermeidlich auch recht laut zu, aber trotzdem kann man sich meist noch gut unterhalten oder wechselt halt mal für einige Zeit nach draußen ins Freie, was ich sowieso mehrmals machte um zu rauchen und etwas frische Luft zu schnappen.

Offiziell schließen sie um Mitternacht, aber darauf achtete niemand wirklich. Bei toller Stimmung im Laden, guten Umsätzen und Einnahmen für die Betreiber, zahlen sie vermutlich lieber etwas Schmiergeld an die Polizei. Wir hatten jedenfalls bis ungefähr 0140 Uhr richtig viel Spaß und ließen uns dann bester Laune von einem Taxi zurück ins Ressort bringen. Elli war richtig aufgedreht und verleitete mich noch dazu zum kleinen Strand hinunter zu laufen und ein nächtliches, romantisches Nacktbad im hier etwa 24° warmen Meer zu nehmen.

Um diese Zeit war dort kein Mensch, also no Problem und natürlich verlangte sie auch nach romantischen Liebesspielen am Strand in der schwachen Brandung. Seit gestern gab es auch wieder warme, südliche Winde, wodurch es auch Nachts über 20° blieb, wir also nass und verschwitzt nicht ins frösteln kamen. Sehr zufrieden und befriedigt lächelnd in bester, wohlig müder Stimmung liefen wir wieder hoch in unsere Suite, duschten uns Sand, Salz und Schweiß ab. Aber auch im Bett war die so verlockend toll gebaute Schönheit noch nicht wirklich in Schlaf Stimmung, wollte schmusen, kuscheln… und bald führte das zu noch einem sehr schönen, diesmal ganz langsam genießenden Liebesspiel. *smile*

Dann waren wir aber wirklich beide hundemüde, duschten uns nur noch mal kurz den Liebesschweiß ab, krochen ins Bett und pennten praktisch sofort ein.

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Nach dieser langen Nacht krochen wir natürlich erst spät aus dem Bett und nahmen nur einen kleinen, leichten Imbiss aus Obst mit Cafe, da es bald Mittag war. Vor dem Essen gönnten wir uns noch ein spielerisches Bad im Meer, bei bereits wieder knapp 30°. Danach fuhren wir zu Sushi Longer>>>, Paseo Álvaro Obregón 1890, Zona Comercial, 23000 La Paz, B.C.S. Ein hübsches, gutes Restaurant direkt oberhalb der Strandpromenade. Sauber, freundlicher, gut funktionierender Service, leckere Speisen, angemessene Preise, schöne Aussicht und gemütliches Ambiente. Empfehlenswert.


 

Conchita schlemmte mit uns gesunde, schmackhafte Kost, weil ich sie eingeladen hatte und noch etwas mit ihr ausmachen wollte. Nämlich das sie zunächst für die nächsten vier Wochen einmal Wöchentlich zu Curts Rancho raus fährt und nachschaut, ob sich dort irgendetwas tut. Das wollte die hübsche Federales gerne tun und ich war mir auch ziemlich sicher, dass sie es wirklich zuverlässig erledigen wird. Ansonsten unterhielten wir uns prima und hatten Spaß zusammen, denn sie ist ja auch eine richtig sympathische Person.

Gemeinsam schlenderten wir danach über die hübsche Promenade, plauderten und stöberten auch in  Souvenirläden oder Ständen im Freien. Das Allermeiste ist natürlich typischer Touristen Nepp Billigkram; aber es gab auch hübsche Arbeiten einheimischer Künstler und Handwerker. Außerdem lieben es Frauen bekanntlich durch Läden zu stöbern, auch wenn sie gar nichts kaufen wollen. Dank Conchitas energischer Verhandlungskünste als Mexikanerin, mussten wir noch nicht mal Touristenpreise bezahlen um ein paar kleine Andenken zu kaufen.

Quasi als Extra Dankeschön für ihre freundliche Hilfe und um der sympathischen, jungen Frau eine kleine Freude zu machen bestand ich darauf, dass sie sich selbst auch irgendwas hübsches kauft. Egal was, worauf sie halt Lust hatte und zugleich war es auch ein kleiner Charaktertest. Nicht gerade wenige Frauen hätten so ein Angebot genutzt, um sich das Teuerste zu kaufen, was sie finden. Conchita wählte jedoch wie erwartet und vermutet, nur ein einfaches, billiges, aber hübsches Strand- Sommerkleid, für umgerechnet noch nicht mal 30,- Euro. *smile*

Ziemlich frech und eindeutig mit voller Absicht sorgte die Hübsche sogar dafür, dass ich sie kurz bei der Anprobe völlig nackig sehen konnte, lachte provokant flirtend dazu und zog den vor Sicht schützenden Vorhang ohne Eile mit funkelnden Augen zu. Na so eine Freche! *lach*

Privat ist Conchita offensichtlich einfach nur die typische sexy hübsche, abenteuerlustige junge Frau, die gerne Spaß hat. Als verbeamtete Bundespolizistin und zudem in einer relativ kleinen Gemeinde wie hier, muss sie natürlich sehr aufpassen was sie tut und auf ihren Ruf achten. Aber bei jemandem wie mir braucht sie sich ja keine Sorgen zu machen, da ich kein Einheimischer bin und nicht hier lebe. Zudem aus ihrer Sicht ein interessanter, sympathischer, gestandener Gentleman mit Geld, mit dem sie womöglich sogar tatsächlich gerne ein Abenteuer erleben würde.

Wir Drei verstanden uns richtig gut und hatten Spaß zusammen. Etwas später gönnten wir uns bei Señor Raspado, Paseo Álvaro Obregón 460F, Zona Comercial, 23006 La Paz, B.C.S., lecker Eis. Nicht ganz das von mir bevorzugte, Italienische Gelato Niveau, aber dennoch gutes, leckeres Eis das uns schmeckte. Dabei wurde so locker miteinander geplaudert, gelacht und gescherzt, als wären wir tatsächlich schon richtige Freunde.

Das Eiscafe ist nur ein kleiner, ganz einfach ausgestatteter Laden, doch der Besitzer und Eismacher weiß offensichtlich genau was er tut und produziert wirklich lecker schmeckendes Eis. Als wir danach noch Cafe tranken, spazierten ein paar Bekannte oder Freunde von Conchita ebenfalls zum Eisessen hierher und natürlich setzten wir uns da alle zusammen. Die jungen Menschen sprachen alle mehr oder weniger gut Englisch, so das die Verständigung leicht fiel und wir miteinander schwätzen konnten.

Mit weiteren Freunden planten sie ab Spätnachmittag eine Grillparty und luden auch Elli und mich dazu ein teilzunehmen, was wir gerne annahmen. Offensichtlich alles nette, aufgeweckte und gut informierte junge Menschen mit relativ guten Einkommen. Sympathisch unkompliziert wie junge Menschen meistens sind, dürfte es ein netter Grillabend werden. Damit wir nicht nur einfach als sozusagen schnorrende Gäste teilnehmen verriet uns Conchita auf mein drängen noch, wo wir selbst an den Osterfeiertagen Grillfleisch, Beilagen und Getränke organisieren können, damit wir unseren Teil zu der Party mitbringen konnten.


 

So machten wir das etwas später dann auch und kamen gegen 18 Uhr zu dem vereinbarten Treffpunkt, wo sich insgesamt so ungefähr 16 Mexikaner versammelten. Der große Steingrill war bereits mit Holzkohle angefeuert und sie grillten schon erste Vorspeisen. Herzlich und sehr freundlich wurden wir mit „aber es wäre doch nicht nötig gewesen, dass ihr noch mehr mitbringt!“ begrüßt und sofort völlig unkompliziert in diese Clique integriert.

Auch an diesem Strandabschnitt, es gab noch weitere Gruppen überwiegend Mexikaner die das Gleiche machten wie wir, sprachen die meisten ausreichend gut Englisch um sich gut verständigen zu können. Das wurde ein richtig netter Abend, mit interessanten Gesprächen und neuen Bekanntschaften, leckeren Köstlichkeiten vom Grill und Spaß. Ab etwa 23 Uhr lichteten sich die Reihen etwas, aber viele feierten sozusagen einfach das Leben bis weit nach Mitternacht und so mache vermutlich auch die Nacht hindurch bis in den Morgen.

Elli und ich blieben bis kurz nach 01 Uhr dabei und spazierten nach ebenso herzlich- freundlicher Verabschiedung noch ungefähr eine dreiviertel Stunde zurück zum Ressort. Angekommen duschten wir uns bester Laune nur noch schnell ab, krochen sofort in die Federn, schmusten schon fast im Halbschlaf ein bisschen und pennten dann gleich tief ein… *schnarch*

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Am sonnigen Morgen wurde ich zuerst wach und ging erstmal schnell auf Toilette, weil ich einen erheblichen Druck auf der Blase verspürte. Gerade passend abgeduscht klopfte es auch schon und schob der vielleicht Enddreißiger Butler einen Servierwagen voll mit üppigen Köstlichkeiten, frischem Cafe, Fruchtsaft usw. herein…, bemüht sich möglichst professionell nicht all zu sehr vom Anblick Ellies kaum bedeckter, wunderschöner Reize aus der Ruhe bringen zu lassen.

Elli wäre es typischerweise auch völlig egal gewesen, den Butler herein zu lassen während sie splitternackig herum läuft. Nur aus Rücksicht auf das katholische Moralempfinden des Mexikaners hatte sie sich einen ganz leichten, dünnen Seiden Kimono übergezogen, diesen aber nicht gerade sorgfältig geschlossen und sah auf diese Art womöglich sogar noch verlockender aus, als wäre sie einfach nackig geblieben. Verborgene Reize können ja bekanntlich erst recht erregende Fantasien beim Betrachter hervorrufen. *schmunzel*

Bei dem tollen Wetter und schon jetzt fast 28°, frühstückten wir genüsslich unter dem Sonnenschirm auf der Terrasse, genossen dabei die schöne Aussicht und plauderten über unsere Rückreise. Speziell über das Leben in der Fotostudio- Villa in der Closed Community, wo inzwischen einige Veränderungen Stattgefunden hatten, sowie dem was Elli eventuell tun wird. Tatyana, Lena und Malik sind vor enigen Tagen in den Gold Club bei Hollywood umgezogen. Dort haben sie einen zunächst auf drei Monate befristeten Probevertrag bekommen und dafür ebenfalls auf zunächst drei Monate neue Visa mit Arbeitserlaubnis erhalten. Das ist heutzutage nicht mehr so leicht möglich wie früher mal, aber wenn einflussreiche, auch viele Steuern bezahlende Unternehmen wie der GC so etwas fordern, reagieren die US Behörden meist noch willig darauf, machen wenig Umstände.

Sascha (Alexandra) ist gestern zu GC in Las Vegas geflogen, wo sie ebenfalls für einige Zeit als fest engagiertes GC Model arbeiten wird. So  ist das Studio Haus plötzlich nur noch von Staschi, Irina und Jean bewohnt relativ leer, denn auch Elli wird nach unserem Rückflug vorerst zum GC in Dallas wechseln. Das ist gut für die Hübschen und bringt ihnen ordentliche Einnahmen als Models, was sie ja sind, respektive wie Taty gerne sein wollen. Für Taty sehe ich im GC eher keine Karrierechancen im GC oder höchstens als Hilfskraft, denn sie ist einfach nicht clever, schön und gebildet genug dafür, zeigt auch wenig Ehrgeiz sich zu verbessern und dazu zu lernen. Aber ein bisschen helfen und ihr eine Chance geben, kann man trotzdem, ist sie doch ein netter, sympathischer Mensch. *smile*

Irina hofft immer noch darauf, dass es ihrem Vater irgendwie gelingen möge die Familie aus Russland heraus zu schmuggeln und dann selbst flüchten zu können, ohne Sippenhaft Strafmaßnahmen gegen Familienmitglieder befürchten zu müssen. In meinen Augen sehr fraglich ob dies gelingen kann. Inzwischen werden vielen Russen von den Behörden die Pässe entzogen, so dass diese gar keine Möglichkeit mehr haben, mit ordentlichen Papieren ins Ausland zu kommen.

Andererseits hat Irinas Vater durch seine Jahrzehntelangen Geschäfte als Fotografen- Unternehmer, auch im Ausland viele gute Beziehungen und Russische Staatsbeamte des brutalen Unterdrückungsapparates sind vollkommen korrupt. Für genug Geld ist alles möglich, doch als eingezogener, aktiven Dienst nahe der Ukrainischen Front tuender Reserveoffizier, ist auch Irinas Vater nicht mehr so frei zu tun was er will oder früher gekonnt hätte. Aus irgendeinem mir nicht näher bekannten Grund, ist er trotz seiner früher so guten Beziehungen in Russland, bei Putins Mafia Clique in Ungnade gefallen. Tja so läuft das manchmal auch für ehemals privilegierte Leute in solch üblen Diktaturen.

Bei inzwischen schon gut 30° gingen wir noch an den Strand und erfrischten uns verspielt in den Meeresfluten. Zwecks Fitness und Kalorienverbrauch schwamm ich kräftig kraulend eine ordentliche Strecke hinaus aufs Meer, lies mich dort einige Zeit als „Toter Mann“ auf dem Rücken treiben und kraulte dann genauso stramm zurück zum Strand. Dort hatte Elli inzwischen in einem kleinen Wäldchen hinter dem Strand, kaum mehr als vielleicht ein knappes Dutzend alter Bäume mit dichtem Gebüsch, eine gut vor Sicht schützende Stelle ausgekundschaftet. Prima geeignet um sich nackig zu machen, von der heißen Luft trocknen zu lassen und noch mal romantisch aufregend Outdoor Liebe zu machen. *grins*


 

Zurück im Ressort duschten wir uns Schweiß, Sand und Salzwasserreste ab, packten unsere Sachen zusammen und checkten nach einer letzten Kontrolle auch nichts vergessen zu haben aus. Ein Kleinbus des Ressorts brachte uns mit allen Sachen zum Airport, wo der Eclipse Minijet schon startbereit vorbereitet auf dem heißen Vorfeld wartete. Viel hatten wir ja nicht mitgenommen, also war das Gepäck schnell verstaut. Ein letzter Außencheck der Maschine, Kontrolle der Tankstände usw…, nichts war zu bemängeln, die für solche Dinge beauftragte Servicefirma hatte gute Arbeit geliefert.

Deren Rechnung per Kreditkarte begleichen, dann die Triebwerke starten und warm laufen lassen. Die Eclipse verfügt über ein gutes, computergesteuertes Startprogramm, so das man nur die entsprechenden Knöpfe zu drücken braucht. Dann steuert und kontrolliert dieses Programm genau das hochfahren der kleinen Jet Triebwerke und meldet wenn die ideale Starttemperatur erreicht ist. Tower und Abflugkontrolle anfunken, Rollfreigabe erhalten und zum Startpunkt rollen; dort auf die Startfreigabe warten, die binnen kaum 30 Sekunden erteilt wurde, Vollgas und schon rollte der flotte Flitzer immer schneller über die Startbahn; Abheben und in ebenfalls sehr flottem Tempo auf Reiseflughöhe steigen.

Etwa 2 ¾ Stunden später werden wir zurück im Großraum LA sein, dann geht es im nächsten Blog weiter…

 

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