#25.01.06 Französisch-Polynesien, Januar #1
-Papeete auf Tahiti ist die Hauptstadt von
Französisch-Polynesien, einer Inselgruppe im Südpazifik. Neben dem Hafen gibt
es abends auf dem belebten Platz Place Vai’ete zahlreiche Roulottes
bzw. Imbisswagen. Auf dem nahe gelegenen Markt Marché de Papeete werden
regionale Erzeugnisse, Fisch und Kunsthandwerk verkauft. Das
Robert-Wan-Perlenmuseum informiert über die regionale Perlenindustrie und
verkauft Schmuck. Ein roter Spitzturm krönt die Kathedrale Notre Dame aus dem
19. Jahrhundert. ― Google
Nach fast 23 Stunden Flug in einem modernen A-350-900, landeten
gestern Virginie und ich endlich in Papeete, der Hauptstadt von Tahiti und Französisch-Polynesiens.
Frenchbee, eigentlich eine Billigfluglinie, die es noch nicht lange gibt,
vermarktet es als Direktflug über 16.800 km, was jedoch nicht ganz zutreffend
ist. Auch moderne, spritsparende Jets schaffen eine solche Strecke nur übervoll
mit Treibstoff, ohne Passagiere Nonstop.
Mit Passagieren wird ein Zwischenstopp zum Nachtanken in San
Francisco nötig, was jedoch recht schnell, gewöhnlich in zweieinhalb Stunden erledigt
wird. Ansonsten verbringt man über 20 Stunden in der großen Maschine, was auch
in der Premium+ Klasse nicht gerade ein Vergnügen, aber durchaus auszuhalten
ist. Für zwei Personen sind die dafür fälligen knapp über 4.000,- € trotzdem
erstaunlich günstig, bedenkt man, dabei um die halbe Welt zu fliegen
In der Morgendämmerung, Sonnenaufgang ist in Tahiti derzeit um
05.30 Uhr Ortszeit, kamen wir an und genossen angenehm subtropische 27°, mit
noch viel Sonnenschein. Leider zog aktuell jedoch eine Unwetter-Front heran,
welche wohl die nächsten zwei Tage für sehr viel tropische Regengüsse sorgen soll,
verbunden mit Gewitterwarnungen. Nun ja, dass kommt vor und ist nicht so
tragisch.
In Cannes war die holde Weiblichkeit, insbesondere Virginie und
Philippine der Meinung, dem Capitaine, also mir, wieder einen längeren
Segeltörn „erlauben“ zu müssen, bevor ich leidenschaftlicher Seefahrer an Land
zu frustriert werde und auf irgendeinem Schiff im Hafen anheuere. *grins*
Virginie wird voraussichtlich nur rund zwei Wochen bleiben
können, bevor sie zurück nach Paris muss. Für mich plane ich mindestens sechs
Wochen ein, vielleicht auch noch deutlich länger, bis in den März. Je nachdem
wie es sich so entwickelt, was im Cannes Palais passiert usw.
Vom Eigner Paar George und Kristina ist aktuell nur letztere an
Bord, zusammen mit der hübschen Teen Tochter Sophie, sowie dem süßen, ich
glaube 10-jährigen Seglerkind-Frechdachs Lisa. George ist mit Sohn Dennis momentan
in der kanadischen Heimat und kümmert sich um Familienangelegenheiten, was
Lisa-Maus gar nicht gut findet. Sie und der gut ein Jahr ältere Dennis sind
nämlich kindlich ineinander verknallt. *schmunzel*
Kristina wird in Kürze ebenfalls nach Kanada fliegen, wo die
Familie vieles zu erledigen hat und überlässt den schönen, schiffigen Katamaran
vertrauensvoll meinen kundigen Seefahrer- und Seglerhänden. Ich beschrieb den
Cat und die Seglerfamilie beim letzten Mitsegeln hier in Französisch-Polynesien
bereits ausführlicher. Es ist ein toller Langfahrt-Bluewater Cat, zwar
inzwischen bereits 12 Jahre alt, jedoch bestens gepflegt, gewartet und Tipp top
in Schuss. Man könnte mit dem Zweirumpf-Cat sofort bedenkenlos zu einer
Weltumsegelung starten. Alles, was du für Langstrecken-Segeln an Ausrüstung
benötigst, befindet sich voll funktionstüchtig an Bord.
Virginie und ich richteten uns in der Steuerbordrumpf-Heckkabine
ein, dann setzten wir uns alle zum Frühstück zusammen und hatten natürlich viel
Gesprächsstoff. Wegen dem Jetlag und der heftigen Zeitverschiebung von 11
Stunden, in Cannes wäre es jetzt Spätnachmittag, werden wir beide einige Tage
benötigen, bis sich unser körperlicher Bio-Rhythmus angepasst hat. Gegen Mittag
dürften wir sehr müde werden, weil dann in Cannes Mitternacht und Schlafenszeit
wäre. Jung und Topfit, wie Virginie noch ist, fällt ihr das leichter als mir
vergleichsweise altem Knacker. *grins*
162 cm Prachtmädel Sophie, mit einer fraulichen 89-57-89 Figur,
eine liebenswert- unkomplizierte, hübsche und naturverbundene Teen-Frau, sehr
sympathisch, reizend und nett, überredete mich gleich dazu sie an Land zu
begleiten. Es galt frische Lebensmittel, wie Tropenobst, Süßkartoffeln, Gemüse
und auch frisch geschlachtetes Fleisch abzuholen und an Bord zu bringen.
Nach dem ewig langen Flug, mit nur sehr wenig körperlicher
Bewegung, war mir das nur recht. Virginie wollte dagegen mit der süßen
Frechdachs-Maus Lisa im Meer schwimmen gehen, während „Putzteufel“ Kristina wie
üblich den Cat so pikobello sauber putzte, wie sie es mehrmals täglich macht,
auch wenn es eigentlich gar nichts zum Putzen gibt. Das ist halt so ihre Art.
Aufräumen, putzen, Wäsche waschen, alles so hygienisch reinhalten, dass man jederzeit
vom Boden essen könnte, ist für sie ein Muss und eine Dauerbeschäftigung.
Sexy in ein leuchtend gelbes Tuch gewickelt, dass nicht gerade viel von ihrer
prächtig gebauten, jungen Fraulichkeit verbarg, zeigte mir Sophie den Weg. Es
ging über Stock und Stein, quer durch die tropisch blühende Natur, zu einem
Einheimischen-Bauernhof, dessen Bauer seine Produkte gern Bar / Cash vorbei an
der Steuer, direkt an Leute wie uns verkauft.
Lächelnd plauderten wir, vor allem über ihr Seglerleben und mein
Leben im Palais in Cannes, wo sie mich / uns gern mal besuchen würde. Dann
gingen wir uns im Meer erfrischen, bevor wir zu dem Bauern aufbrachen, um wie
abgesprochen vorbereitete Lebensmittel abzuholen.
Das war alles wie gewünscht, der Preis dafür angemessen und wir
schleppten es in vier großen Umhängetaschen aus einheimischem Naturmaterial
zurück. Der steile und an beiden Seiten dicht bewachsene Feldweg führte uns
wieder zum Anlegeplatz des Tenders, mit welchem wir an Land übergesetzt hatten.
Allerdings kann / sollte man als Yachtie solche Einkäufe nicht
einfach ins Beiboot legen und an Bord bringen; insbesondere nicht in tropischen
Ländern, mit wuchernder Natur und leider ebensolchen Insekten. Kommt dadurch
Ungeziefer an Bord einer Yacht, findet es garantiert schnell einen gut
versteckten Platz, um sich fröhlich in Massen zu vermehren… und Tage später hat
man eine üble Ungeziefer-Plage an Bord, die man mit normalen Mitteln nahezu
unmöglich wieder loswird.
Auf jedem Boot gibt es unzählige, versteckte Ecken, wo du mit
normalen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln nicht hinkommst. Hat man dann so
eine Ungeziefer-Plage an Bord, gibt es eigentlich nur noch ein einigermaßen
sicheres Mittel, diese wieder loszuwerden. Das Boot verlassen, alles gut
abdichten und den Innenraum unter Giftgas setzen, während man einige Tag an
Land umzieht und hofft, dass wirklich jedes Krabbelviech auch in der
verstecktesten Ecke dabei drauf geht.
Dass gelingt leider nicht immer zu 100%. Ich kenne Segler /
Bootsfahrer, die eine solche Aktion mehrmals wiederholen mussten, bis das Boot
wirklich wieder frei von Ungeziefer war. Das sind natürlich unangenehme
Prozeduren, die auch nicht wenig Geld kosten und einem das Seglerleben arg
vermiesen können. Deshalb empfiehlt es sich sehr, so sorgfältig als nur möglich
darauf zu achten, dass gar nicht erst Ungeziefer an Bord kommt, welches sich in
den Tropen in rasender Geschwindigkeit vermehrt.
Konkret heißt das: noch an Land alles so gut als möglich zu
desinfizieren, was man an Bord bringen möchte. Bei Dosen und sonstigen
verpackten Sachen bedeutet das: Umverpackungen, Dosen-Etiketten usw. komplett
entfernen und an Land entsorgen. Gerade in solchen Umverpackungen und unter den
Etiketten von Dosen, nisten sich gerne kleine Viecher ein oder platzieren dort
ihre Eier, welche dann später an Bord schlüpfen und an Bord damit beginnen,
dass Boot als Lebensraum zu erobern. Nicht vergessen: Dosen und Verpackungen,
die ihren Inhalt nicht zeigen, auch mit wasserfesten Stiften zu beschriften,
damit man später weiß was drinnen ist.
Bei frischen Lebensmitteln, wie Obst, Gemüse und Fleisch ist es
ähnlich und nicht so ganz einfach. Einerseits will man diese nicht mit scharfen
Reinigungsmitteln behandeln, denn das soll ja gegessen werden. Mann nimmt also
sanfte, für Lebensmittel geeignete Desinfektionsmittel und spült alles
sorgfältig z. B. mit Meerwasser ab.
Sehr hilfreich sind Vakuumierer; jede Fahrtenyacht mit
erfahrener Crew, hat gewöhnlich mindestens ein solches Gerät an Bord. Hier ist
es ein Lava V.100® Premium X, der gut funktioniert. Alle frischen Lebensmittel,
die nicht sofort verbraucht, gebraten, gekocht usw. werden, verpackt man damit
am besten noch an Land luftdicht. Für die Haltbarkeit in sub- / tropischen
Klimazonen, sind luftdicht verpackte Lebensmittel natürlich auch vorteilhaft.
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Das sind alles nicht so schöne Arbeiten, die man gerade bei
Segelurlauben in wunderschönen Umgebungen, nicht gerade mit Freude macht. Aber
es ist sehr empfehlenswert das diszipliniert stets zu tun. Wer mal eine
Ungeziefer-Plage an Bord einer Yacht erleben musste, weiß wovon ich schreibe.
Das ist wirklich kein Vergnügen und kann dir das Leben sehr unangenehm machen.
Insbesondere wenn du als langstrecken-Fahrtensegler unterwegs bist und so ein
Boot mindestens Wochen, Monate, oft auch Jahre dein Zuhause ist, in welchem du
nicht nur leben willst, sondern musst!
Den Rest des Tages, verbrachten wir dann sehr gemütlich an Bord.
Virginie und ich machten ein längeres Siesta-Schläfchen. Wie gesagt dürfte es
einige Tage dauern, bis sich unserer körperlicher Bio-Rhythmus an das Klima und
die Zeitumstellung gewöhnt haben.
#
In der Nacht hatte es mehrmals heftig geregnet, aber am Morgen
hatten wir, entgegen der Vorhersage, einen malerischen Sonnenaufgang mit
wenigen Schleierwolken. Bei 26° Luft- und 28° Wassertemperatur, wollte ich den
Tag mit einem Sprung ins Meer beginnen, wie ich es vor Anker in solchen
Gewässern besonders liebe. Virginie schlummerte noch und ich ließ sie schlafen,
schlich mich leise aus der Kabine nach oben.
Kristina war bereits bei der Frühstücks-Vorbereitungen und wir
begrüßten uns kurz. Frechdachs Lisa war noch schneller als ich, jumpte gerade jauchzend
ins Meer. Ihr geliebter Bordhund Bo freute sich schwanzwedelnd und ich machte
einen eleganten Kopfsprung in die herrlichen Fluten.
Süß-Maus Lisa und der Hund gehören zu einer anderen
Fahrtensegler-Familie mit Katamaran, welche jedoch derzeit ebenfalls in ihrer
Heimat ist, um sich um ihre Angelegenheiten zu kümmern. Die Anwesenheit der
süßen Zehnjährigen war dazu nicht notwendig und so blieb das Mädel hier bei
Kristina & Co an Bord. In der Fahrtensegler-Community kenne sich viele
Yacht Crews untereinander gut, helfen sich gegenseitig wo sie können und wenn
es Familiencrews mit Kindern / Jugendlichen sind, wechseln die auch gern mal
auf andere Yachten. Außerdem ist die Süße heftig in Kristina und Georges Sohn
Dennis verknallt, der jedoch derzeit leider auch nicht hier ist.
Ich kenne das Mädel ebenfalls schon seit unseren gemeinsamen
Segeltörns in dieser Region, als das Techtelmechtel zwischen ihr und Dennis
begann und wir die andere Seglerfamilie in einem Südsee-Atoll trafen, wir uns
anfreundeten. Einerseits ist sie eine typische, clevere, Frechdachs 10-Jährige.
Andererseits wie so viele Seglerkinder, aber auch schon deutlich reifer,
vernünftiger und verantwortungsbewusster als typische Landkinder.
Im klassischen Bordleben von Fahrtenseglern, insbesondere bei
Langstrecken / Ozeanüberquerungen und allem, was auf so einer Yacht halt nicht
ungefährlich ist, lernen die Kinder sehr schnell viel dazu. Der ständige
Kontakt mit fremden Kulturen in wechselnden Ländern, trägt auch dazu bei, dass
diese sich schneller entwickeln. Die allermeisten Kinder und Jugendlichen
LIEBEN dieses Leben voller Abenteuer sehr und verstehen schnell, dass sie als
Fahrtensegler Crew nicht ganz so sorglos gut beschützt sind wie daheim an Land,
sich nicht allzu leichtsinnig benehmen dürfen.
Natürlich wollen sie auch zu gerne selbst eine Yacht steuern,
navigieren, lernen wie alles an Bord funktioniert und das es keineswegs ein
lustiger Spaß ist, sondern sehr gefährlich werden kann, wenn sie dabei Dummheiten
anstellen. All das sorgt gewöhnlich dafür, dass Seglerkinder in ihrer
Entwicklung oft deutlich weiter sind als gleichaltrige Landkinder.
Ein befreundeter, neuseeländischer Yachtskipper, derzeit ganz
allein auf seiner schnuckelig-altmodischen ca. 12 m Ketsch lebt, kam zum
gemeinsamen Frühstück herüber gerudert. Ben ist Maschinenbau-Ingenieur, sehr
erfahren und eine klasse Type von etwa 40. Wir stärkten uns munter plaudernd
mit kräftigem Futter. Lisa, Kristina und Virginie eher mit gesundem
Früchte-Joghurt-Müsli, wir Männer lieber
mit Spiegeleiern, Speck, Würstchen, Zwiebeln und ein paar Bratkartoffeln, in
Art eines kräftigen Bauernfrühstücks.
Danach gingen wir uns alle gemeinsam im Meer erfrischen und
plantschten lustig, vor allem mit Frechdachs Lisa herum, die das wie alle
Kinder mit jauchzender Lebensfreude sehr genießt. Virginie verursachte bildschön
und topless in einem bunten Bikini-Slip, große Augen bei Ben. Die meisten
Segler, insbesondere Fahrtensegler, sind ganz normale Menschen. Eine derart
strahlende und zudem hochintelligente, charmante, französische Schönheit wie
Virginie, trifft man nur sehr selten in diesen Kreisen.
Sie und ich nahmen dann eines der beiden Beiboote und fuhren
damit zu einem ruhigen Strandabschnitt, wo wir uns romantisch im Sand liebten.
Virginie bedauert schon jetzt, dass sie voraussichtlich nur zwei, höchstens
drei Wochen bleiben kann, bis sie zurück nach Paris muss. Sie ist zwar keine so
leidenschaftliche Seglerin wie ich und wollte auch nicht gern langfristig auf
einer Yacht leben. Aber sagen wir mal sechs-acht Wochen oder so, macht ihr das
Seglerleben auch viel Freude.
Etwas später und frisch geduscht, machten wir uns auf zum Tahiti
Yacht Club, wo Virginie und ich zum Mittagessen verabredet waren. Ein guter
Freund ihrer Familie und des Vaters, ist dort Ehrenmitglied und derzeit
anwesend. Als er von ihrer Ankunft auf Tahiti erfuhr, wollte er sie gerne
treffen und lud uns in den Yacht Club ein. Für Virginie ist der etwa 60-jährige
Christian, so etwas wie ein lieber Onkel, den sie seit Kleinkindertagen kennt.
Fast wie ein Vater ist er stolz darauf, bei ihrer Entwicklung zu
einer wunderschönen, sehr intelligenten und charmanten Frau quasi mitgeholfen
zu haben und als Mann, der die holde Weiblichkeit auf typisch französische Art
sehr schätzt, himmelt er sie auch ein bisschen an. So eine Art eher
platonische, gut gemeinte Alt-Männer Liebe zu einer bezaubernden, jungen Frau,
die ihn auch sehr mag. *schmunzel*
Mich beäugte er etwas skeptisch und prüfend, aber wir verstanden
uns auf Anhieb gut und wollten vielleicht auch mal gemeinsam segeln gehen. Christian
ist jedoch nicht zum Vergnügen hier, sondern geschäftlich und es ist noch nicht
klar, ob er dafür Zeit übrighat.
Das Essen im Yacht Club liegt eher auf gehobenem
Durchschnittsniveau. Also nicht bemerkenswert, aber gut genug, um sich lecker
sättigen zu können. Wir speisten ausgiebig und plauderten dabei natürlich viel,
wobei vor allem Virginie und Christian eine Menge miteinander über die Familien
daheim besprachen. Er unterstützt in sozusagen bewunderndem Vertrauen Virginies
Entschluss, ein für das gehobene, konservative Bürgertum doch arg
unkonventionelle, polyamouröse Leben mit Philippine, mir und den Anderen im Cannes Palais zu führen.
Nicht das er begeistert davon wäre. Er ist zwar sehr gebildet
und tolerant, doch tief im Herzen würde auch er es begrüßen, wenn Virginie
konventionell heiratet und bald süße Enkelkinder in die Welt setzt. Das ist
verständlich und sozusagen normal. Aber wenn sie ein doch erheblich anderes
Leben führen möchte, ist er nicht strikt dagegen, sondern bestärkt sie sogar
darin ihren eigenen Weg so zu gehen, wie Virginie es halt möchte. Nicht nur
subjektiv im Vertrauen als alter Freund der Familie, der sie offensichtlich
sehr gern hat, sondern auch rational objektiv, da sie doch eine sehr
intelligente, erwachsene Frau ist, die weiß, was sie tut. *smile*
Beim Verdauungsspaziergang über und um das Yacht-Club Gelände,
mussten wir einer schönen Katze Tribut, in Form von ehrerbietigen
Streicheeinheiten entrichten. Offensichtlich wird zumindest dieser
Schnurr-Tiger von Mitarbeitern und Club-Mitgliedern sehr verwöhnt und gepflegt. Natürlich gibt es auch hier viele
Streunerkatzen und nicht allen davon ergeht es so gut.
Zurück an Bord, machten wir es uns wieder gemütlich. Ich
arbeitete ein bisschen am Laptop und nahm mir dann ein klassisches, gebundenes
Buch vor. Davon gibt es in Zeiten von praktischeren E-Readern eine ganze Menge
an Bord und durch Zufall entdeckte ich auch den alten John Grisham Krimi /
Polit-Thriller „Die Akte“. Aus irgendwelchen Gründen kam ich nie dazu, den zu
lesen, fand die Verfilmung des Romanstoffs mit Julia Roberts in der Hauptrolle
aber ziemlich gut gelungen.
Nun bin ich gespannt, ob das geschriebene Buch ebenfalls hält,
was der Film versprochen hat. Meistens finde ich Verfilmungen von solchen Romanen
deutlich schlechter als das Original-Buch; na mal schauen…
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