Posts mit dem Label #Januar #01 Wiener Nächte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label #Januar #01 Wiener Nächte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Wien, #Januar #01 Wiener Nächte, oder: Warum das Blut nicht immer zum Hirn wandert

 

#26.01.12- Wien, #Januar #01

Wiener Nächte, oder: Warum Blut nicht immer zum Hirn wandert 😉

Gleich zwei ausgefallene Termine gaben mir heute Nachmittag die willkommene Zeit, wieder etwas für den Blog zu schreiben. Clubmanager Adrian, meine Wenigkeit sowie die zwei cleveren Hübschen Ela und Katrina saßen gerade in einem eleganten Salon und genossen hervorragend gemixte Drinks. Es war schon kurz vor Sonnenuntergang – derzeit verabschiedet sich das Licht hier bereits gegen 16:35 Uhr. Draußen herrschte mit minus 2 °C eine eisige Kälte und vorgestern waren einige Zentimeter Schnee gefallen, der vermutlich, nach den Vorhersagen, bald wieder größtenteils abtauen dürfte. Meteorologischer war kein Schnee-Nachschub in Sicht.

Es war eine äußerst angenehme, lustig-freche und teils auch intellektuell anregende Gesprächsrunde im schicken, eleganten Stadt-Gold-Club, in dessen luxuriöser Suite ich derzeit residiere. Dieser exklusive GC wurde in einem ehemaligen Luxus-Themen-Boutique-Hotel errichtet und erfreut sich bei den Mitgliedern größter Beliebtheit. Vor allem die zentrale Lage im ersten Bezirk, der Inneren Stadt, ist unschlagbar; von hier aus kann man das Wiener Nachtleben in vollen Zügen genießen und viele der historischen Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen. Der wesentlich größere, eigentliche Wien-GC liegt im Vergleich dazu weit außerhalb im idyllischen Wienerwald.

 

Ela und Katrina sind keine regulären Mitglieder, sondern die Begleiterinnen von Membern und als solche gern gesehene Gäste, sofern sie offiziell in den Club eingeladen werden. Der Club verfolgt diesbezüglich sehr strenge Kriterien, was die Auswahl der Gäste betrifft. Aber die beiden passen perfekt in dieses Ambiente, denn sie sind weit mehr als nur attraktive junge Frauen auf der Jagd nach vermögenden Männern. Sie sind clever, gut gebildet und können dem hohen Niveau im Club spielend Paroli bieten. Wir hatten gerade sichtlich viel Spaß bei unseren scherzhaften Wortgefechten, während das Licht im Salon langsam gedimmt wurde.

Irgendwie kam das Gespräch auf das Thema Heiraten, was mich sofort zu ein paar passenden Bonmots reizte:

»Hochzeiten sind eigentlich triumphale Siegesfeiern, bei denen den Jägerinnen feierlich bestätigt wird, dass sie ihre willenlose Beute endlich erlegt und symbolisch an die Wand genagelt haben.«

Alle lachten vergnügt über diesen zynischen Einwurf, also legte ich noch eine kleine Geschichte nach, die ich die »Kurze Geschichte eines glücklichen Mannes« nannte:

»Wenn du mich wirklich liebst, dann heirate mich«, hauchte die Schönheit mit einem schmachtenden Augenaufschlag.

»Netter Versuch«, antwortete er fröhlich, schwang sich gut gelaunt aus dem Bett und verschwand mit seinen Kumpels zu Wein, Weib und Gesang.

Ende.

Adrian, ein ähnlich erfahrener Gentleman wie ich, grinste breit, während Ela und Katrina prustend vor Lachen antworteten: »Ahaha… du bist ja ein ganz Schlimmer! Männer wie dich können wir schwache Frauen wohl nicht so leicht einfangen!«

»Ihr zwei seid alles andere als schwach!«, schmunzelte Adrian und genoss, ebenso wie ich, die reizende Gesellschaft dieser klugen, gut aussehenden Frauen Anfang zwanzig.

»Es ist doch so, werte Ladys«, kam ich nun erst richtig in Fahrt. »Die Natur hat das eigentlich ziemlich clever eingerichtet: Verliebtsein ist lediglich der chemische Köder, damit wir Nachwuchs zeugen und ein paar Jahre zusammenbleiben – gerade lange genug, bis der Kleine sicher auf eigenen Beinen läuft und die Eltern nicht mehr zwingend als schützendes Team benötigt. Frauen wissen intuitiv: Den Mann muss man schnell einfangen und festnageln, bevor der Hormonnebel sich lichtet! Die Männer denken derweil: Wow, sie ist toll und will mich wirklich!, während das Blut zur Hirnversorgung bekanntlich in tiefere Regionen abwandert und somit für logische Denkprozesse im Oberstübchen nicht mehr zur Verfügung steht. Erst viel später dämmert ihnen, dass evolutionär eigentlich Weitersäen und Weiterziehen auf dem Plan der Natur stand.«

 

Diese Ausführungen lösten fast schon Begeisterungsstürme an Erheiterung aus, und Adrian bewies, dass er rhetorisch ebenfalls sehr gut mithalten kann, indem er ergänzte: »Und warum trotzdem so viele heiraten? Weil Verliebtsein einfach ein viel zu berauschendes Gefühl ist, um Nein zu sagen – selbst wenn es sich dabei nur um ein zeitlich streng limitiertes Sonderangebot der Natur handelt. Die dicke Rechnung kommt meistens erst nach dem Auspacken.«

Es war wirklich ein amüsanter Nachmittag, bis Adrian sich schließlich um dringende Clubangelegenheiten kümmern musste. Kurz darauf wurde es sozusagen »ernst« für mich, denn nun wollten Ela und Katrina mit einer sehr selbstbewussten Fraulichkeit genauer wissen, was an mir als Mann eigentlich so dran ist. schmunzel

Nach einem delikaten gemeinsamen Abendessen mit ihren beiden Liebhabern, die inzwischen von einem Geschäftstermin zurückgekehrt waren, lockten sie mich in ihre großzügige Suite, wo wir gewissermaßen eine Privatparty starteten. Zum Ausgehen hatte bei der eisigen Kälte – es waren inzwischen minus 6 °C – niemand mehr so recht Lust. Interessanterweise waren es die Frauen, die vorschlugen, eine Runde »Monopoly für Erwachsene« zu spielen, wobei es natürlich primär um das schrittweise Ablegen der Kleidung und frech-intime Spielchen ging.

Ich bin eigentlich kein großer Freund von solchen Spielen mit Menschen, die ich nur oberflächlich kenne, aber ich wollte auch kein Spielverderber sein. Ich übernahm die Rolle der Bank und machte mit. Irgendwann, während eines besonders frechen Wortgefechts, behauptete die schwarzhaarige Ela plötzlich: »Wenn ich dir erst einmal den kleinen Steve blase, vergisst du ganz schnell dein überlegen-intellektuelles Gentleman-Gehabe!« Dabei schaute sie mir so herausfordernd und selbstbewusst in die Augen, dass wohl jedem normalen Mann ein bisschen die Knie gezittert hätten.

»Das musst du jetzt aber auch beweisen, Ela, haha!«, hieben die beiden Liebhaber und Katrina sofort in die gleiche Kerbe. Erst in diesem Moment realisierte ich tatsächlich, dass vor allem Ela das vollkommen ernst und keineswegs nur scherzhaft meinte.

Nun ja, warum eigentlich nicht? Die vier sind sympathische, clevere Zeitgenossen, die jungen Frauen sind zudem abenteuerlustig, und wer es schafft, im GC als Mitglied aufgenommen oder als Gast willkommen geheißen zu werden, der verfügt definitiv über Klasse. Es ist wirklich nicht leicht, ein GC-Mitglied zu werden. Also ließ ich mich spontan auf dieses erotische Abenteuer ein.

Wie kaum anders zu erwarten war, bewies Ela in der Folge mit vollem, sehr leidenschaftlichem Körpereinsatz, dass sie ihre selbstbewusste Ankündigung auch mit beeindruckender Hingabe in die Tat umsetzen konnte. Es war zweifellos ein überaus intensives und erregendes Erlebnis, sich von ihr auf diese so gekonnte wie sinnliche Art verwöhnen zu lassen.

Doch die Souveränität über die Situation oder mein von ihr so charmant tituliertes »Gehabe« verlor ich dabei zu keiner Sekunde. Dafür bin ich nach all den Jahren und verschiedensten Begegnungen schlichtweg viel zu erfahren; junge Frauen überschätzen ihre verführende Macht in dieser speziellen Hinsicht oft ein wenig. Vermutlich kennen sie überwiegend jene Kategorie von Männern, bei denen tatsächlich schlagartig die gesamte Hirndurchblutung kapituliert, sobald die Hüllen erst einmal gefallen sind, und die folglich zu keinem klaren oder gar vernünftigen Gedanken mehr fähig sind. breitgrins

 

Etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht wollten mich die vier sogar noch zu einer Runde Gruppensex einladen, aber an diesem Punkt lehnte ich mit der Ausrede ab, dass ich morgen sehr früh raus müsse und vorher noch einige wichtige Vorarbeiten am Laptop zu erledigen hätte. Ich verabschiedete mich also freundschaftlich und zog mich in meine eigene Suite zurück. Frisch geduscht machte ich es mir im überaus bequemen Luxusbett gemütlich, erledigte noch ein paar Telefonate und führte schließlich einen ausführlichen Video-Chat mit Meli in Rom. Sie absolviert dort seit dem 5. Januar ihr journalistisches Praktikum in einer Redaktion und scheint sich prächtig einzuleben.

Kurz vor 01:00 Uhr schlummerte ich dann langsam ein, immer noch leicht amüsiert über die Erlebnisse dieses Nachmittags und Abends, die wieder einmal so typisch für mein doch recht verrücktes Leben sind. 

Unzensiert Weiterlesen? Klick >>>

»«

©-http://srjexped.jimdo.com/2026 Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte & Bilder - auch auszugsweise - ohne schriftliche Genehmigung ist nicht gestattet. Alle Angaben ohne Gewähr!

Blog: https://sea-nomads.blogspot.com

 

Buy

Ganzen Blog unzensiert lesen>>>
Sende den gewünschten Betrag per Pay Pal an Captnsteve59@icloud.com Viel Spaß :))

Beliebte Posts