Kalifornien, Campingbus Trip, Cay





#19.04.4 Kalifornien, Campingbus Trip, Cay
Mittwoch, 17. April 2019
Heute machten wir mit dem Hummer eine Erkundungstour rund um den Salton Sea, mit all seinen Verrücktheiten menschlicher Umweltzerstörung, gruseligen Orten voller Ruinen, menschleeren Ex Siedlungen usw. Ein Retro-Trip in ein völlig anderes Amerika.
Desert Shores, wo wir starteten, Wüste, Palmen, mehr oder weniger marode Häuser und Gärten. Verlassene Gebäude dazwischen. Selbst ein Motel gibt es, die ‚Sea & Sun Motel Lodge’, 79 Desert Shores Dr, Thermal, CA. Wollt Ihr mal eine Bewertung aus Trip Advisor lesen?
·        Dieses Motel sollte Ihnen Geld für den Aufenthalt geben, nicht umgekehrt. Jeder Preis für diesen Ort wäre ein Raubüberfall, da die Unannehmlichkeiten kompensiert werden müssen. Das untere Schloss des Zimmers konnte von einem Kind durchbrochen werden, und das obere war nur mit Klebeband abgedeckt. Die Atmosphäre des Ortes ist genau so, als würde man Jack the Ripper erwarten. Der Ort ist völlig isoliert und es gibt nichts anderes als einen Wohnwagenpark und alte verlassene Gebäude. Die Möbel der Zimmer und der Fernseher stammen von einem Müllcontainer, und der Ort wurde seit seiner Errichtung möglicherweise nicht renoviert. Alte schmuddelige Zimmer mit schlechtem altem Geruch, ein Badezimmer, das auseinander fällt und Bettdecken, die nicht zu sauber wirken. Ich hatte Angst, Barfuss ins Zimmer zu gehen. Wir hatten Glück, dass wir ohne Hautausschlag herauskamen.
Das chinesische „Li’s Kitchen“ hat geöffnet, den Besitzer hat es irgendwann hierher verschlagen. Saloon „Our Place“, wann dort wohl zuletzt die Drinks geflossen sein mögen? Am Scott Drive, der parallel zum Highway 86 verläuft, fällt das große Wandbild auf, das an die Wand des Alamo Market gepinselt ist. Müll liegt herum und hier herrscht doch tatsächlich ein bisschen Leben.
Aus Desert Shores nach Norden führt die I 86, durch eher langweiliges, weil landwirtschaftlich genutztes Terrain. Obst- und Gemüseplantagen, auch Gewächshäuser bestimmen rechts und links der Straße das Landschaftsbild. Gelegentlich führen ein paar Wege zum See hinunter. Die Straße ist vierspurig und man kann die Gegend mit 65 mph hinter sich bringen. Trotzdem wird man hin und wieder von schweren Trucks, die mit den landwirtschaftlichen Erzeugnissen der Region beladen sind überholt.
Kein echter amerikanischer Trucker bremst für langsame Touristen. Niemals! Irgendwann hören die Felder auf und überwiegt wieder die Wüstenlandschaft. Rechts zweigen die 76th und die 78th Avenue im rechten Winkel ab, über die man am Ende der Straße noch ein Stück durch die Büsche, den Strand erreichen kann. Aber wozu? Es ist einfach öde hier und wimmelt von toten Fischen. Avenue ist übrigens auch ein netter Euphemismus für sehr staubige Sandpisten.
Viel zu sehen gibt es nicht, nur ein paar Straßenschilder  a la „Report Drunk Drivers“ = „Melden Sie betrunkene Autofahrer“ bieten etwas Abwechslung. Und ein riesiger Palmenhain. An der Kreuzung mit der 66th Avenue erreichten wir die Vororte von Mecca, mit z. B. dem hübschen Oasis Palms RV Resort, 90123 81st Ave, Thermal, CA. Diese Gegend ist sozusagen ‚normales Amerika’, gutbürgerlich, sauber, gepflegt.
Dort wohnt auch mein Hummer Vermieter in einem hübschen, typischen Vororthäuschen und wir besuchten ihn kurz, um weitere zwei Tage, also 70,- USD Mitgebühr zu hinterlassen. Dabei deutete er zwinkernd an, den Geländewagen auch gerne zu verkaufen, falls ich Interesse hätte. Ich verkündete, es mir zu überlegen, war aber nicht wirklich interessiert.
Übrigens: diese Gegend hat es auch in anderer Hinsicht in sich: Der See und die Umgebung liegen ziemlich exakt auf der San- Andreas- Verwerfung und das ist die wohl gefährlichste Erdbeben Gegend in Kalifornien. Die Erde bebt immer mal wieder, zuletzt 2016 rund um den See. 24 Stunden lang dauerten die gut 4.0 Erschütterungen auf der Richterskala. In Kalifornien reden alle vom lange überfälligen „The Big One“ Erdbeben, und wenn das kommt, wird es hier und anderswo im Land verdammt ungemütlich; der Saltonsee könnte der Ausgangspunkt sein und so wird die Gegend von Seismologen genau beobachtet.
Mecca beherbergt auch eine weitere „Attraktion“ in Form des International Banana Museum>>> 98775 CA-111, Mecca, CA, das kurioserweise etwas außerhalb am Grapefruit Boulevard liegt; so heißt die 111 hier. Ja es gibt am Saltonsee Skurriles zu sehen. Das natürlich in Chiquita-Gelb gehaltene Gebäude ist auf der rechten Seite nicht zu übersehen. Schon vor dem flachen Bau werden wir von der ersten Banane begrüßt. Die sitzt da einfach so auf einem Klappstuhl in der Sonne herum. *grins*
Zigarettenpause und weiter ging es in die weder schell marode und skurrile Region um den See. Voraus tote Fische, Schlammtöpfe, Hippies, es beginnt im Städtchen Indio. Dort gibt es ein paar alte Motels und Leuchtreklamen aus glorreichen Zeiten, als der See ein beliebtes Urlaubsziel war; so in den 1950er und 60er Jahren.
Die nächste Straße rechts über den sogenannten Marina Drive, brachte uns zum „North Shore Beach and Yacht Club, 99155 Sea View Dr, Mecca, CA, von dessen ehemaliger Pracht kaum etwas übrig ist, obwohl die Anlage 2010 restauriert wurde.
Ein wenig Betrieb gibt es aber immer noch. Man fragt sich, was um Himmels willen die Leute dort machen. Bootfahren? Bestimmt nicht. Schwimmen? Ganz sicher nicht. Angeln? Um Gottes Willen. Es liegen überall tote Fische herum. Fauliger Fischgeruch liegt in der Luft. Wahrlich kein Ort, an dem man länger rumhängen mag. An den Ruinen drum rum haben sich die üblichen Graffiti ‚Künstler’ verewigt und Jugendliche ihre weltbewegenden, hochintelligenten „Dan loves Tina“ oder ähnlichen Sprüche hinterlassen.
Nicht eine einzige Yacht lag in dem kleinen Hafenbecken, wo sollte die auch herkommen und wer sollte Lust haben, auf einer Kloake herum zu schippern? Aus einiger Entfernung sieht das Seewasser ja durchaus hübsch Blau und einladend aus, wäre da nicht überall der faulige Geruch in der Luft. Und wehe du gehst näher ran, dann wird es ganz ekelig.
„Wer investiert denn hier Geld in eine Renovierung des…, hahaha…, ‚Yacht Clubs’?“ Fragte sich Cay zurecht, nur in einem sexy Bikini auf dem Beifahrersitz des Hummer…, und ich fragte mich verzweifelt, wann endlich die Träger und Bändsel an diesem saublöden Bikini reißen, damit ich ihren Anblick in voller, weiblicher Pracht genießen kann? *breitgrins*
„Vielleicht ein ganz raffinierter Bursche, der etwas weiß, was wir nicht wissen.“
„Was denn?“
„Na z. B. das der kalifornische Bundesstaat in Kürze Massen an Geld in die Sanierung des Sees steckt und der dann wieder zu einem kleinen Paradies wird? Oder in vertrauen auf ein göttliches Wunder…, aber wahrscheinlich ist der Typ ein Betrüger, der Investoren von weit her, ohne die geringste Ahnung über die tatsächlichen Zustände hier, dazu überredet hat ihm viel Geld zu überlassen.“
„Ich wette auf Letzteres haha!“
„Die Wette gewinnst du bestimmt…, oder wir hören demnächst das Ersteres zutrifft und ärgern uns zu Tode, dass wir nicht auch investiert haben.“ Schmunzelte ich vor mich hin und bemühte mich, nicht all zu auffällig auf Cays Prachtbusen im Bikini zu starren. Selbstredend bemerkte sie mit sicherem, weiblichen Instinkt meine Blicke trotzdem und schmunzelte.
„Ich glaube, du denkst gerade an was ganz Anderes, als den See und Investitionen…“ zwinkerte sie.
„Ja an deinen verlockenden Busen… und wann irgendein dämlicher Mann so bescheuert gewesen sein mag, euch das tragen von Kleidung zu erlauben?!“
„Hahaha…, wenn du kein verrückter Spinner bist! Halt mal…“ kramte sie aus ihrer großen Umhängetasche ein gestreiftes, dünnes, sehr sexy- offenherziges Sommerkleidchen; wir hatten fast 30° und gnadenlos herunter brennende Kalifornia- Sonne. In das Kleid schlüpfte sie routiniert, drehte mir ihren Rücken zu und bat. „Mach mal den Bikini Verschluss auf bitte…“, was ich natürlich nur zu gerne tat. Ebenso geschickt und routiniert zog sie das Bikini Oberteil aus und das Kleid darüber, ohne das ich mehr von ihrem tollen Busen zu sehen bekam und stieg aus. „Lass und ein bisschen laufen, ich brauche Bewegung.“
„Gute Idee…, aber ich? Ich bin der netteste, vernünftigste Mensch der Welt Verehrteste; HA!“
„Ja und ich bin die nächste Präsidentin der vereinigten Staaten von Amerika haha.“
„Meine Wählerstimme bekommst du sofort Cay!“ *grins* „Aber nur wenn die Verfassung so geändert wird, dass Präsidentinnen unter 30 sein müssen und keine Kleidung tagen dürfen!“ *breitgrins*
„Wa… ahahaha…“ lachte sie endlich mal lange genug aus vollem Herzen, übers ganze, schöne Gesicht, dass es mir gelang dies auch zu fotografieren.
Nun schaut euch dieses strahlend schöne, lachende Gesicht an und sage mir keiner, so wäre sie nicht viel schöner und bezaubernd sympathischer, als mit diesem blöden, angestrengt coolen Model- Ausdruck! Oder? Und genau das Gleiche sagte ich ihr jetzt aus nachdrücklich, während ich uns beiden Zigaretten anzündete, eine davon zwischen ihre ebenfalls verlockenden Kussmundlippen steckte.
„Prust…hahaha…, danke dir Steve; du bist ein sehr raffinierter, charmanter Gentleman…, zeig mal das Pic.“
„Hier bitte…, viel, viel schöner, als der coole Model Ausdruck!“ *zwinker*
„Hmmm…, wenn du Recht hast, hast du Recht; ach es ist schön nicht konzentriert cool sein zu müssen und so lachen zu können.“ Bekam ich eine liebe Streichel-Geste über meine Backe, von langen, schlanken, zärtlichen Frauenfingern.
„Musst oder willst oder glaubst du zu müssen Cay?“ Spazierten wir los und ein bisschen körperliche Bewegung tat wirklich gut.
„Ach komm, du weißt doch selbst am Besten, dass ich bei kaum einem Model Job so lachen dürfte; nicht vor der Cam, höchstens in Pausen dazwischen und auch nicht auf den Pics der Self- Promo Serie die du auf diesem Trip schießen sollst. Potenzielle Auftraggeber wollen mein Model Face & Body sehen, nicht wie ich privat gerne lache.“
„Selbstverständlich weiß ich das Cay; leider ist das so. Aber ehrlich, so ganz natürlich lachend, ungeschminkt, ungestylt, einfach du selbst, bist du zum verlieben hübsch und sympathisch. Das gefällt mir tausendmal besser, als die Pics, die wir sonst noch für deine Serie produzieren werden.“ Lächelte ich und bemühte mich wieder, nicht all zu auffällig in ihr bezauberndes Dekolletee zu starren, wo drin ihre wunderschönen jungen Brüste jetzt frei bei jeder Bewegung hin und her wogten. *grins*
„Das ist lieb von dir Steve, danke.“ Lächelte Cay.
„Es ist nur die simple Wahrheit; du kannst sehr bezaubernd sein und bist auch, so wie ich dich bisher kennengelernt habe, als Mensch voll Ok.“ Lächelte ich zurück.
„Puh… langsam verstehe ich besser…“ brach sie ab.
„Was denn?“
„Ach nichts…, meinst du wir bekommen hier irgendwo ein leckeres Eis?“
„Keine Ahnung, mal Googeln…“ ging ich mit dem Smart Phone Online, hatte eine ziemlich flotte Verbindung und meinte. „…hmm wir müssten etwa 15 Minuten zurückfahren; Denny's>>>, 90470 66th Ave, Mecca, CA, scheint ein ganz netter, hübscher, kleiner Laden zu sein.“
„Zeig mal…“ nahm sie mir das Handy aus der Hand und wischte ungefähr zehnmal so schnell wie ich über das Display, wie das damit aufgewachsene, junge Leute halt so können; „…schaut nett aus, lass es uns probieren bitte. Da könnten wir auch einen Happen zu Mittag essen und danach Pancakes mit Eis futtern.“
„Na gut, wie du magst; wir haben ja keine Eile oder Termine.“
„Eben!“ Hakte sich die Schöne bei mir unter, dirigierte mich zurück zum Hummer und ich spürte die himmlische Weichheit ihres Busen an meinem Arm.
Der 24 Stunden rund um die Uhr geöffnete Laden, war tatsächlich recht nett, sauber, gemütlich und dem Betrieb nach zu urteilen offenbar beliebt bei den Leuten. Ein typisch amerikanisches Diner der besseren Sorte. Wir gönnten uns einen leichten, nicht zu fettigen Snack zu Mittag und danach Pancakes mit Eis; nur der Cafe lies nach meinem Geschmack doch erheblich zu wünschen übrig, der Rest war gut. Freundliches Personal, nicht lieblos zubereitete Speisen guter Qualität, angemessene, geringe Preise, sauber und gepflegt. Google bewertet sie mit 4,2 Sternen, was man durchgehen lassen kann. *smile*
Weiter ging es nach Bombay Beach. Die kleine Siedlung North Shore, die man über die Mecca Avenue erreicht, ließen wir aus, denn dort gibt es sowieso nicht viel zu sehen. Dahinter erstreckt sich auf 14 Meilen die sogenannte „Salton Sea State Recreation Area“, wobei man sich fragt, wer sich dort wie „Recreationieren“ sollte, ist es doch nur ein öder Landstrich mit schlichtweg Nichts, soweit wir sehen konnten.
Bombay Beach war damals, in den 1950er und 1960er Jahren, ein blühendes Ressort zum Schwimmen, Wasserski & Boot fahren; es gab einen Golfplatz und einen Yachtclub. Man kann sich das heute kaum noch vorstellen, wenn man hierher kommt. Bombay Beach hat wirklich fast apokalyptische Züge. An der Einfahrt wird man von einem noch gut erhaltenen Schild mit „Welcome to Bombay Beach“ begrüßt. Ein nettes Fotomotiv, aber mehr auch nicht. Direkt daneben weist das „Salton Sea Recreation Area“ Schild mutige Camper & Erholungssuchende, auf den nahe gelegenen Campingplatz samt Picknickbereich hin.
Weiter entlang der „Avenue A“ und nach ein paar hundert Metern zeigt sich eine Spur von Leben; eine alte, rostige Leuchtreklame wirbt für das Ski Inn. Ski steht natürlich für Wasserski. Für die örtlichen Verhältnisse ist das Ding sogar noch recht gut erhalten. Man kann dort essen und trinken und die Briefkästen davor weisen darauf hin, dass hier tatsächlich noch Menschen leben. Es sollen 250 Anwohner sein, oder so; genau weiß das niemand. Zu sehen ist absolut nirgendwo irgendwer, noch nicht mal streunende Hunde, Katzen usw. Dahinter der Bombay Market mit Bier, Lebensmitteln und was der Mensch halt so braucht. Der Markt ist noch in Betrieb, heißt es jedenfalls; wir hatten nichts zu kaufen und probierten es nicht aus.
Ein gewisser Hans Peters scheint in der Gegend nicht beliebt zu sein. Auf einem großen, relativ neuen Papierbogen, neben einem älteren Werbeschild, steht geschrieben:  „Do not hire this man. Never finishes anything he starts, WILD MAN. Do not hire him!“ („Heuern Sie diesen Mann nicht an. Er beendet nie was er anfängt, (ein) WILDER MANN. Stellen Sie ihn nicht ein!“ Keine Ahnung wer da was gegen den armen Mann hat, vermutlich jemand der ihn mal für einen Job angeheuert hat. Selbstverständlich werde ich ihn nicht engagieren, sollte er uns über den Weg laufen. *lach*
Bombay Beach ist ein Musterbeispiel für Verfall, marode Häuser, Ruinen, nur ein paar sind bewohnt und etwas besser in Schuss, aber nur wenige. Überall stehen Autos Fahrräder, Golfmobile usw. daneben, meist in so beklagenswertem Zustand, das deutsche Polizei oder gar der TÜV, sie sofort aus dem Verkehr ziehen würden. Man lebt hier irgendwie mit dem Verfall, mit dem allgegenwärtigen Schrott und dem unvermeidlichen Gestank des Sees. Überall am Ufer finden sich Trümmer, Müll, Gerümpel und tote Fische. Pfui Deibel, fürchterlich.
Ein auf Felsen aufgebocktes Bootswrack erinnert an bessere Zeiten und alles wirkt wieder so unwirklich und unheimlich, wie ein apokalyptischer Mad Max oder Horror Hollywood Film mit mutierten Bestien. In dunkler Nacht würde selbst ich mich nur äußerst ungern hierher wagen. Wir sind in der ganzen Zeit nur einem einzigen Menschen begegnet und der war wie wir von auswärts, hat wie wir fotografiert. Muss man das Alles gesehen haben? Nein muss man nicht, aber auf morbide Art interessant ist es schon auch.
A pro pro Nacht; langsam dämmerte es und wir machten für heute Schluss mit der Erkundungstour um den See, fuhren zurück bevor es ganz dunkel wurde. Morgen ist auch noch ein Tag, falls wir Lust haben sollten, den Rest dieser verrückten Gegend zu erkunden. Erst mal ausgiebig den Staub der Tour abduschen, dann setzte ich mich noch kurz an den Laptop, während Cher, Cay und Charly ein kräftiges Abendessen vorbereiteten und Bruce den Grill anheizte. Ich spendierte eine Runde T-Bone Steaks für alle, dazu gabs Bratkartoffeln und viel Salat. Wir saßen wieder viel schwätzend bis Mitternacht zusammen, gingen dann schlafen.



















Donnerstag, 18. April 2019
Nach dem Frühstück setzten wir die gestern unterbrochene Erkundungstour fort, fuhren zunächst um den See auf die Ostseite; an Bombay beach vorbei ging es nach Niland, wo Gaston’s Cafe schon lange keine 24 Stunden mehr geöffnet hat, sondern gar nicht mehr öffnet. Ende 1999 wurde der Betrieb eingestellt. Sein Besitzer, Harold Gaston, war ein Saltonsee-Pionier, der schon seit den 1930er Jahren bis 2005 hier lebte. In den 1960ern, als die Sportfischerei am See ihren Höhepunkt erreichte, tummelten sich dort Tausende hungrige Angler. Heute findet man auch dort überwiegend Ruinen, Verfall, Müll, Schrott und die unvermeidlichen, toten Fische am Ufer.
Wir sahen keinen Menschen, trafen am sogenannten Niland Boat Ramp Campground, wer um Himmels willen campt dort freiwillig?, nur auf ein zum Campingbus umgebautes, ehemaliges Militärfahrzeug, mit einem sympathischen Paar das hier Pause machte; sie kommen von Nord Arizona und wollen im Osterurlaub ‚rüber’ an die Westküste, südlich von San Diego. Also ungefähr dorthin, wo auch unser nächstes Reiseziel liegt, weil Cay dort ebenfalls Bekannte hat, die sie besuchen wollte.
Dann machten wir einen Abstecher der zeigte, dass es noch verrückter geht, mit Ziel Slab City und dem Salvation Mountain. „Slab City ist ein wilder ‚Hippie’ Campingplatz in der Colorado-Wüste im Imperial County in Kalifornien, 156 Meilen nordöstlich von San Diego. Im Winter besteht er aus ein paar tausend Wohnmobilen, im Sommer hingegen zieht es die meisten Camper in kühlere Regionen im Norden.“ Wikipedia
Abbiegen im rechten Winkel nach links von der Hauptstraße, die später zur Beale Road wird und über die Bahnlinie führt. Vier oder fünf Kilometer sind es bis zum Salvation Mountain, dem „Berg der Erlösung“. Beim Anblick des Gebildes bleibt dir erst einmal die Luft weg, zumindest, wenn man vorher noch keine Bilder davon gesehen hat. Erschaffen wurde „das Ding“ von Leonard Knight (1931–2014), den man durchaus als „religiösen Fanatiker“ bezeichnen kann.
Leonard Lebenswerk ist der Salvation Mountain, mit dessen Bau er im Jahr 1984 begann. Knight baute fast alles aus Lehm, Stroh, Farbe und Steinen selbst zusammen, ohne Geldspenden anzunehmen. Während der Bauzeit wohnte er in einem alten Truck ohne Strom und Wasser. Heute ist sein „Berg“, der seine Gottesbotschaft aller Welt verkünden soll, ein echter Touristenmagnet geworden.
Man kann bis oben hinauf kraxeln, wenn man sich an die gelbe Markierung hält. Der Berg hat es sogar in einen Film geschafft. Szenen aus „Into the Wild“ – einem Film, den sicher viele Amerika-Fans gut kennen, wurden hier, wie auch im benachbarten Slab City, gedreht. Bunt ist er, der Berg, genauso wie seine vielen Besucher; heute war aber eher wenig los. Wir sahen nur wenige Hippies, Künstler und Touristen von auswärts.
Slab „City“ liegt nur einen Steinwurf entfernt vom „Berg der Erlösung“. Natürlich ist das keine Stadt im eigentlichen Sinne. Es ist kaum mehr als eine Wohnwagensiedlung, in der es weder Strom noch Wasser gibt, keinen Laden, kein Krankenhaus, keine Polizei, keinerlei Ordnung. Hier leben vorwiegend alternde Hippies und Snowbirds, denen es in Kanada oder Alaska zu kalt ist, Rentner, Künstler, Aussteiger und durch geknallte Typen jeder Sorte. Es sollen Hunderte sein, in den Wintermonaten sogar Tausende. In Wohnmobilen, Lastwagen, Baumhütten und anderen skurrilen Unterkünften. Jeder für sich, alle auf ihre ganz eigene Art, jeder wie er will. Für Probe- Aussteiger zum rein riechen in diese Lebenswelt, gibt es in Slab City so was wie ein Hostel. Wirklich eine verrückte Gegend. *schmunzel*
Eine Attraktion von Slab City ist das sogenannte „The Range“, ebenfalls bekannt aus „Into the Wild“. Eine große Bühne aus Holzbohlen, Brettern und Wellblech, gebaut von Bill, den man hier nur „Builder-Bill“ nennt. Davor alte Stühle, zerschlissene Sofas, ehemalige Kinositze, Sessel usw. für das Publikum. Mehr brauchen sie nicht für das meist Samstag stattfindende Konzert. Bill greift auch selbst zur Gitarre und schmettert natürlich Country Songs, was sonst? Mitmachen kann jeder, der irgendwie ein Instrument beherrscht oder singen kann. Der Beifall der gesamten Kommune ist den Auftretenden sicher. Heute war The Range aber wie ausgestorben.
Es gibt noch mehr zu sehen in „The Slabs“? Beispielsweise einen Schuhbaum, ein in den Sand gesetztes Friedenszeichen aus Konservendosen und Flaschen samt Autoreifen im Zentrum, sowie ein „Information Kiosk“, mit ca. einer Million Gegenständen aller Art, verzierte Pick- Up- Trucks, irritierende „Bäume“ aus Stahl- oder Eisenrohren, an denen weiß der Himmel was für kaum zu identifizierende Gebilde baumeln. Und tausende andere, höchst seltsame skurrile Dinge; man bräuchte viele Seiten um das auch nur teilweise zu beschreiben. Macht Euch selbst ein Bild von dieser vielleicht letzten gesetzlosen Community der USA.
Da es so viel zu entdecken gab, blieben wir länger als gedacht bis zur Dämmerung, setzten die Erkundungstour also nicht fort, sondern fuhren dann wieder zurück. Den Staub abduschen, Abendessen, noch einige Zeit zusammensitzen und schwätzen und vor Mitternacht lagen wir schon schnarchend im Bett…, also ich; Cay hockte noch mit Cher zusammen und schwätzte Weiberkram. Charly war bei einer Freundin und übernachtete dort und Bruce war sogar schon kurz nach 22 Uhr schlafen gegangen, da er heute den Tag über anstrengende, körperliche Arbeit erledigt hatte und dem entsprechend kaputt war.










Freitag, 19. April 2019
Es gäbe ja noch so einiges zu entdecken, rund um diesen verrückten, apokalyptischen Salton Sea. Aber so langsam wurde es höchste Zeit zur Westküste weiter zu fahren und ernsthaft Cays gewünschte Shooting Serie durch zu ziehen. Daher frühstückten wir schon bei Sonnenaufgang und verabschiedeten uns dann herzlich von Cher, Charly und Bruce. Nebenbei bemerkt hatte ich den Drei auch schon ein bisschen Hilfe angeboten, insbesondere für die junge Charly; so ein aufgewecktes Teengirl versauert hier doch ein bisschen und sollte eigentlich eine gute Ausbildung für die reale Welt da draußen bekommen.
Doch sie sind glücklich hier, Charly auch und wollen gar nicht anders leben… zumindest jetzt noch nicht. Das respektierte ich selbstverständlich, lies ihnen aber eine Visitenkarte mit meiner Handynummer und etwas Bargeld für ihre Gastfreundschaft hier, was sie dankend annahmen; die beiden Frauen, Bruce war etwas zu Stolz dafür. *schmunzel*
Bei der Weiterfahrt fiel mir erneut auf, was ich schon bei der Herfahrt bemerkte. Cays ‚Schnuckelchen’ mit dem eigentlich ausreichend starken Motor, hat doch nicht unerhebliche Probleme den kleinen, leichten Airstream `19 Trailer zu ziehen. Besonders auffällig ist das bei Steigungen und wir kamen auf der Strecke ja bald in ziemlich gebirgige Gegenden, mit steilen Straßenanstiegen.
Deshalb machte ich nicht lange rum, sondern steuerte im nächsten größeren Ort mit Autohändlern einen solchen an und mietete dort einen großen, starken Pic Up, praktischerweise mit E- Bikes & Trägern auf der Ladefläche. Normalerweise vermieten sie das Teil nur in Kombination mit einem Camping Trailer, was aber wie nahezu alles in den USA, immer reine Verhandlungssache ist. Wir wurden uns problemlos zu einem recht günstigen Preis einig und so spannten wir den Airstream hinter den starken Pic Up Truck.
Der 132 Meilen Trip führte uns auch durch den landschaftlich schönen, reizvollen Cuyamaca Rancho State Park>>>, 14592-14674 CA-79, Julian, CA, wo wir eine ausführlich Pause einlegten. Ganz gemütlich an einem plätschernden Bach unter Bäumen, gönnten wir uns einen Snack, Obst, Cafe und danach Zigaretten. Dabei sprach ich mit Cay mal ernsthaft über ihr so erstaunlich zugschwaches ‚Schnuckelchen’.
Sehr wahrscheinlich dürfte es sich dabei um ein technisches Wartungsproblem handeln; ich bin kein Automechaniker, aber ziemlich wahrscheinlich dürfte es daran liegen, dass sie typisch Frau, sich zuviel um die gemütlich- hübsche Innenausstattung ihres Campingbusses gekümmert hat und zu wenig z. B. um die technische Wartung von Motor und Getriebe.
Das gab die Schöne ehrlich auch gleich locker zu und so riet ich ihr dringend, das demnächst mal untersuchen und machen zu lassen. Sonst dürfte sich diese Schwäche auch beim normalen fahren damit deutlicher bemerkbar machen, respektiv könnte sogar ein ernsthafter Motor- oder Getriebeschaden drohen.
„Ja Steve danke, du hast natürlich Recht, werde ich machen; armes altes Schnuckelchen…“ streichelte sie über das alte Blech der Kiste.
„Genau! Ihr jungen Frauen dürft altersschwache Kerle nicht immer so arg überfordern!“ *grins*
„Haha, für mich war Schnuckelchen immer ein guter, starker, zuverlässiger Beschützer *zwinker*.“
„Dann kümmere dich gut um ihn; ich helfe dir gerne, falls es dich momentan finanziell etwas überfordern sollte.“
„Danke dir, aber ich habe noch so einiges gespart, ist also nicht wirklich nötig.“ Lächelte sie und zeigte auch hierbei wieder einige, charakterliche Qualitäten. Nicht gerade wenige Frauen hätten so ein männliches Angebot gerne ausgenutzt, auch wenn sie es gar nicht wirklich brauchen. *smile*
Noch eine Pause machten wir auf dem großen Rastplatz ‚Alpine Vista Point’, von wo aus es nun mehr bergab als bergauf in das Küstenvorland und die stark besiedelten, östlichen Vororte von San Diego hinunter ging. Noch ein Käffchen und ein Schwätzchen mit zwei Berufs Truckern und einem anderen Fahrer mit großem, modernem Camping Trailer, hinter seinem Pic Up. Dann machten wir uns auf das letzte Stück des Weges.
San Diego ist eine kalifornische Stadt an der Pazifikküste, die bekannt ist für ihre Strände, Parks und das warme Wetter. Im weitläufigen Balboa Park liegen der renommierte San Diego Zoo sowie zahlreiche Kunstgalerien, Künstlerstudios, Museen und Gärten. Der Tiefwasserhafen ist Stützpunkt einer großen, aktiven Marineflotte. Der Flugzeugträger USS Midway wurde in ein Museum umgewandelt und kann besichtigt werden.“ Google
Mit 1,4 Mio., beziehungsweise in der Metropolregion etwa 3,2 Mio. Einwohnern, eine echte Metropole; wir musste mitten durch den dem entsprechenden Großstadtverkehr, um nach The Breezes, Imperial Beach zu kommen, wo eine Model Freundin von Cay, fast direkt am Strand, einen alten VW Campingbus, neben dem Appartement eines Freundes stehen hat. Diese Daisy erwartete uns schon und direkt daneben durften wir unsere Fahrzeuge und den Trailer abstellen.
Der Freund der ebenfalls höchst attraktiven, sexy Daisy ist nicht da und auch sie muss noch heute zurück nach LA; deshalb stelle ich die sympathische Schönheit nicht weiter vor. Jedenfalls dürfen vom Appartement aus die Strom und Wasserleitung nutzen, die zum Campingbus der Freundin führ und unser Abwasser kann in die Kanalisation geleitet werden; sehr gut. Cay war nur ein bisschen enttäuscht, dass ihre Freundin wg. einem Model Job gleich weg muss. Nun ja, typisches Model Life halt.
Aber für ein gutes, spätes Abschieds- Mittagessen reichte es noch und Daisy empfahl uns ein gutes Strand Restaurant, dass auf dem Weg zum Airport liegt, wohin wir sie natürlich mit dem Pick Up brachten. Aus bestimmten Gründen erwähne ich weder Name noch Anschrift der Beach Bar. Auf der Terrasse direkt am Beach, bediente uns ein junges, sehr hübsches, sehr schlankes Girl in einem sexy bunten Bikini und Daisy machte uns mit sexy Elli bekannt.
Wirklich bezaubernd, lustig, sympathisch und mit ihrer schlanken Top Figur von Model Format, gefiel mir Elli auf Anhieb; aber wegen viel Betrieb kamen wir kaum zum schwätzen, doch Daisy informierte uns / mich mit einem gewissen zwinkern über das natürlich sehr umschwärmte und von vielen Kerlen angestarrte Girl.
Übrigens wimmelte es an diesem zwar etwas abgelegenen, aber offensichtlich beliebten, breiten Sandstrand nur so von sehenswerten Bikini Schönheiten, die Mann selbstverständlich gerne anschaut. Aber selbst hier fiel Elli, auch durch ihren noch sehr jung wirkenden Liebreiz auf. Man könnte sie fast noch für minderjährig halten, aber Daisy meinte das sie volljährig ist und auch gerne Model wäre.
Ihr typisches Problem ist, zu klein für eine echte Fashion Model Karriere Chance zu sein, obwohl sie durch ihre sehr schlanken Formen deutlich größer wirkte. Sogenannte „Fotografen“ die solchen Girls tolle Karrieren versprechen, um sie in Wahrheit nur zum nackig machen und ins Bett bekommen zu überreden, gibt es natürlich jede Menge. Die Cleverste ist das Girl wohl auch nicht, ganz sicher auch kein Kind von Traurigkeit, locker, ungeniert und gewiss nicht prüde. Aber mit irgendwelchen Lügnern, die natürlich nur Eines von ihr wollen, will sie sich auch nicht abgeben. *seufz*
„Wäre das nicht ein Fall für dich Steve? Sie nervt mich schon seit sie 18 wurde, dass ich sie mal mit nach LA nehme und guten Fotografen vorstelle.“ Lächelte Daisy verschmitzt und zwinkerte Komplizenhaft zu Cay. Sie schien, vermutlich von Cay, mehr über mich zu wissen als ich nach so kurzer Bekanntschaft erwartet hatte.
„Du kannst doch mal mit ihr reden Steve; ich find sie ja zu dürr, aber sehr hübsch und sexy ist sie; fotogen auch denke ich, oder was meinst du?“ Haute Cay in die gleiche Kerbe und mich beschlich der Verdacht, Daisy und Cay, vielleicht auch mit Elli zusammen, haben längst telefonisch eine typische Weiberverschwörung ausgeheckt… und ich bin das vorgesehene ‚Opfer’. *schmunzel*
„Ist ja gut, jetzt lasst mich in Ruhe essen.“ Grinste ich amüsiert. „Ist sowieso viel zuviel los und Elli hat gar keine Zeit.“ Verputzte ich genüsslich die köstlichen Garnelen, mit viel Salat und gegrilltem Knoblauchbrot.
Bei sehr angenehmen 25° mit einer lauen, salzigen Seebriese, machten wir noch einen Verdauungsspaziergang am Strand. Dann wurde es Zeit Daisy zum Airport zu bringen und wir erledigten das. Kurze Verabschiedung mit Küsschen- Umarmungen, dann fuhren Cay und ich ins sogenannte Gaslamp Quarter;
„das ist …ein lebhaftes Innenstadtviertel mit einem regen Nachtleben. Die Clubs, Kneipen und Cocktaillounges ziehen ein junges Publikum an, während im Spreckels Theatre und Balboa Theatre ein vielfältiges Programm aus Musik, Comedy und Schauspiel geboten wird. Die gastronomische Szene umfasst Ketten und unabhängige Restaurants, oft mit internationaler Küche. Im Horton Plaza Park gibt es Rasenflächen, einen interaktiven Springbrunnen sowie Eis- und Kaffeestände.“ Google
Im leckeren, italienischen Ghirardelli Ice Cream and Chocolate Shop>>>, 643 Fifth Ave, San Diego, CA, gönnten wir uns ausgezeichneten Cafe, ein bisschen Gebäck und natürlich Eis von Gelatiere Qualität. Das hübsche, saubere Chocolaterie & Eiscafe, mit freundlich- flinkem Personal, verdient seine hohe 4,6 Google Sterne  Bewertung eindeutig zurecht. Kein so ganz billiges Vergnügen, aber ein sehr leckeres! *yummy*
„Oh Gott mit dir zu reisen und zu leben, ist aber tödlich für eine Model Figur.“ Stöhne Cay, die den Köstlichkeiten kaum widerstehen konnte. „Erinnere mich, dass ich nachher mindestens eine Stunde am Strand joggen gehe!“
„Na du hast doch sowieso nicht so dürre Modelformen, sondern schön frauliche. Es gibt übrigens noch andere Tätigkeiten, mit denen man viele Kalorien verbrennen kann und die mehr Vergnügen machen, als joggen.“ *grins*zwinker*
 „Bergsteigen? Astronautentraining? Oder was hahaha?“ Lachte sie mich aus.
„Bergsteigen und Astronautentraining macht Spaß? Das wage ich stark zu bezweifeln!“ Grinste ich noch breiter und wir fuhren zunächst zurück zu unserem Stellplatz.
Cay ging tatsächlich joggen und ich setzte mich an den Laptop, aber am heutigen Karfreitag war nicht viel zu erledigen. Das bequeme Airstream Bett übte magische Anziehungskraft aus und zwang mich zu einem schönen Siesta Nickerchen. Für Zwei würde es mit einem fast 190 cm, aktuell 96 kg Bären wie mir, ein bisschen zu eng in dem kleinen 19er Trailer Bett. Aber für mich alleine ist es sehr bequem und gemütlich. *smile*
Ich wurde nur kurz halb wach, als Cay verschwitzt vom joggen zurück kam und schnell als Nackedei unter die Airstream Dusche, im kleinen Bad Kabinett direkt neben dem Bett huschte. So schnell, dass ich im Halbdunkel leider gar nichts von ihr zu sehen bekam…, aber meine männliche Fantasie malte sich problemlos ihre prächtig weiblichen, nackten Formen unter der plätschernden Dusche aus, während ich wieder im Schlaf versank.
Gut erholt ging ich ein knappes Stündchen später auch duschen, dann für ein Zigarettchen raus und zu Cay, die sich bereits umgezogen und ausgehfertig gemacht hatte. Nach den Tagen um den ‚toten See’, wollte vor allem sie mal wieder richtig ausgehen und es Partymäßig krachen lassen. Gehört sich ja auch so, für eine junge, schöne, lebenslustige Frau von 20. *smile*
„Machen wir einen Club Crawl Steve?“
„Gerne wenn du Lust darauf hast; schon recherchiert wohin?“
„Klar ich weiß, wo wir starten können und nette Leute treffen.“ Lächelte sie offensichtlich energiegeladen unternehmenslustig und ich armer ‚alter Knacker’ ahnte schon: das wird eine anstrengende Nacht.
Da wir durch viele Kneipen, Bars, Clubs usw. zogen, schreibe ich die heute nicht auf; kann man sich ja nur schwer alles merken. Zum viele Notizen machen usw. kam ich auch kaum, denn gleich am ersten Treff erwarteten uns attraktive, ebenso unternehmenslustige Ladys, die sich unterhalten wollten. Neugierig auf uns Fremde waren sie auch, vor allem da Cay einigen als Model nicht unbekannt war und ein Gentleman meiner Art auch Interesse bei der holden Weiblichkeit weckt. *schmunzel*
Wie läuft das doch gewöhnlich in Frauenköpfen? „Was ist an dem dran, dass er mit so einer Model Schönheit unterwegs ist?“ Geht gewöhnlich das weibliche Kopfkino, nach dem alten Grundsatz:
-Mann ohne schöne Begleitung / Freundin / Ehefrau = erstmal uninteressant, den lassen wir links liegen, mit dem stimmt vielleicht was nicht, wenn er keine Frau hat / abkriegt:
-Mann mit schöner Begleitung / Freundin / Ehefrau = sehr interessant! Wenn er so eine abkriegt, muss was Tolles an ihm dran sein, er wohl auch Geld haben usw. usf., den müssen wir uns näher anschauen!
*lach*
Oh ja wir / ich hatten eine Menge Spaß die Nacht… und wie befürchtet ging das anstrengende Vergnügen bis weit nach Mitternacht. Cay tobte sich vor allem auf diversen Tanzflächen so richtig aus und gönnte sich auch einige Drinks über den Durst. Mit einem ordentlichen Schwips, aber nicht so betrunken oder gar besoffen, dass es unschön wurde, zeigte sich „in Vino Veritas“ auch ihr guter unkomplizierter Charakter, denn sie wurde nur immer lustiger.
Leute die mit Alkohol oder Drogen „schwierig“ werden, sind das in Wahrheit auch nüchtern, verbergen es dann aber mehr oder weniger geschickt, damit die Leute nicht merken wie sie wirklich sind. Die hält man sich am Besten möglichst vom Leib und lässt sich auf gar nichts mit ihnen ein. Wenn ich nur daran denke, was mir früher als ich noch nicht so erfahren war, dass „einen saufen gehen“ mit nicht näher bekannten oder gar völlig fremden Leuten / Business Men usw. geholfen hat.
Nach wenigen Stunden wusste ich sehr genau mit was für Typen ich es zu tun habe und ob ich mich auf Geschäfte oder auch nur Freundschaften mit ihnen einlassen sollte… oder besser nicht. Und in ohne zu übertreiben mindestens 95% der „Fälle“, lag ich damit auch immer richtig. Manchmal verblüffend wie sehr sich die Leute unter Alkoholeinfluss verraten, wenn man nur aufpasst und genau hinschaut. Noch erstaunlicher, wie viele tatsächlich hinter ihren schönen, netten ‚Masken’, hinter denen sie der Welt etwas vorspielen, in Wahrheit unangenehme bis ernsthaft gefährliche Schweine sind; viel mehr als es die meisten gutgläubigen, netten Menschen für Möglich halten würden. *seufz*
Jedenfalls erwies sich meine Fähigkeit die Meisten schnell zu durchschauen, mal wieder ein sehr nützlich. Ein Kerl der Cay auch nicht unsympathisch war, umwarb sie geschickt ziemlich intensiv. Mir kam er gleich ‚spanisch’ vor, aber nun ja, Cay ist eine junge Frau, mit den natürlichen Bedürfnissen einer solchen und selbstverständlich hat sie das Recht sich einen Lover für die Nacht auszuwählen, falls sie das will. Alt genug ist sie ja und ich bin nicht ihr Vater. Ich warnte sie vor dem Typen, aber das nahm sie leider nicht ernst und hielt ihn für einen netten Kerl.
Beschwips wie sie war, flirtete sie auch stärker mit ihm, als vielleicht beabsichtigt; doch lange nach Mitternacht wurde der Typ immer zudringlicher und Cay gab ihm zu verstehen, dass sie 1. so schnell und leicht nicht zu haben, kein Girl für ein ONS ist und 2. mit mir gekommen ist und auch wieder gehen wird.
Da wurde der Idiot stinkig und gemein zudringlich, grabschte brutal an Cays tollen Busen und zwischen die Schenkel, offensichtlich so brutal, dass sie vor Schmerz sogar heftig das Gesicht verzog. Nüchtern war der Kerl natürlich auch nicht, sondern stark angetrunken und somit kein wirklich Gegner für einen so erfahrenen, nüchternen Bären wie mich, obwohl er ziemlich durchtrainiert und kräftig war.
Nun ja ich brachte den Arsch mit schnellem Zugriff und einem Fußtrick zu Boden, genau genommen knallte er ziemlich heftig und schmerzhaft hin… und das wars dann auch schon. Ein Rausschmeißer entsorgte den Idiot schnell und gnadenlos nach draußen vor die Tür. Natürlich war nun durch das Erlebte auch Cays gute Laune gekippt und blieben wir nicht mehr lange. Sie sagte zunächst kaum was, dankte mir nur mit einer netten Geste und hielt auf der Rückfahrt zu unserem abgelegenen Stellplatz meine Rechte Hand in ihrer.
„Lass uns bitte noch ein bisschen am Strand spazieren und frische Luft schnappen…“ bat sie nach Ankunft und atmete tief die etwa 17-18° angenehm frische Seeluft ein.
„Gern…“ bot ich der Schönen Gentlemanlike meinen Arm und sie hakte sich unter.
„Das es immer solche Schweine geben muss…“ seufzte sie nicht verärgert, einfach nur enttäuscht.
„Ja…, aber lass dir die Laune nicht zu sehr verderben, dass haben solche Idioten nicht verdient. Egal wo du auf dieser Welt bist, irgendeinen Deppen gibt’s immer.“
„Und du hast das gleich erkannt; wie bekommt man so viel Menschenkenntnis?“
„Hauptsächlich durch Erfahrung; ich habe auch seit Jugendzeiten anscheinend ein spezielles Talent dafür und studiere menschliche Verhaltensweisen mindestens seit ich 14 bin.“ Lächelte ich aufmunternd, was sie zwar im dunklen nicht sehen, aber an meiner Stimme hören konnte.
„Cool…, lagst du jemals falsch?“
„Selbstverständlich Cay, ich bin ja kein unfehlbarer Gott oder Supercomputer; aber bei all meiner Lebenserfahrung heutzutage, gelang es schon sehr lange keinem mehr, mich ernsthaft zu täuschen.“
„Das könnte ich auch gut gebrauchen…, danke für deine Hilfe.“ Bekam ich einen Kuss auf die Backe, wozu sie sich mit ihrer Model Größe noch nicht mal sehr strecken musste; aber dadurch rieb ihr himmlisch weicher Busen an meinem Oberarm. *smile*
„Bist du eigentlich noch mit Pres zusammen Cay?“ Erwähnte ich erstmals den jungen Mann, der nach ihrer offiziellen Model Vita eigentlich ihr Boyfriend sein sollte. Ein ziemlich bekannter, junger Playboy, Partylöwe und Aufreiße Typ in LA, dem viele Girls und Models nachlaufen; seine Familie hat auch nicht gerade wenig Geld, dem entsprechend hat er auch genug um so ein Leben führen zu können, ein tolles Auto, eine tolle Wohnung und sieht auch noch richtig gut aus. Also ein ‚Frauentyp’ den nicht wenige für eine gute Partie halten.
„Ach das war sowieso nichts Richtiges; ging nur über wenige Monate…, auch bei dem war ich zu naiv. Nur eine weitere Model Trophäe, mit der er bei seinen Kumpels angeben konnte…“ seufzte sie leise.
„Hmm aber an deiner Stimme höre ich, dass er für dich deutlich mehr war und dir immer noch nicht gleichgültig ist.“
„Das kannst du einfach so hören? Wow beeindruckend Steve.“
„Ach das war nun wirklich nicht schwer!“ Schmunzelte ich. „Aber hör mal, es ist schon fast 03 Uhr und mir fallen nach dem langen Tag und der langen Nacht, gleich die Augen zu.“ *gähn*
„Stimmt…, sorry lass uns pennen gehen.“ Spazierten wir zurück.
Ich schickte Cay zum duschen zuerst in den kleinen Airstream und rauchte so lange draußen noch eine. In ein weißes Badetuch gewickelt, kam sie mit noch feuchten Haaren ziemlich geschwind wieder raus, gab mir noch ein gute Nach Küsschen und verschwand in ihrem ‚Schnuckelchen’. Ich brauchte auch nicht länger zum Zähne putzen, abduschen und fiel hundemüde in mein Bettchen, pennte binnen Sekunden ein. *schnarch*

















Samstag, 20. April 2019
Ich schlief bis fast 11 Uhr durch; der lange Tag gestern und die lange Party Club Crawl Nacht, waren doch ziemlich anstrengend; jedenfalls für einen ‚alten Knacker’ wie mich, der keine 20 mehr ist. *grins* Aber auch Cay, die übrigens sogar ‚schon’ 21 ist, kroch auch erst kurz vor mir aus ihrem ‚Schnuckelchen’, ging jedoch tatsächlich schon voll Energie joggen, während ich mit hoch gelegten Füßen etwas Obst, Cafe und eine Zigarette genoss.
Wir hatten angenehm nicht zu heiße 20°, mit lauer, salziger Seebriese, was half munter zu werden und einen klaren Kopf zu bekommen. Bei schwüler Sommerhitze von über 30°, würde einem das ja deutlich schwerer fallen, obwohl ich Wärme erheblich mehr liebe als Kälte. Heute soll es den ganzen Tag angenehm, mit max. 24° werden, was mir durchaus recht war.
Frisch geduscht überlegten wir, ob wir hier kräftig selbstgemachtes frühstücken, überhaupt noch frühstücken oder gegen 13 Uhr gleich richtig Mittagessen gehen. Ich checkte noch kurz den Laptop, aber über Ostern gab es fast nichts zu erledigen. Dann entschieden wir uns für Mittagessen gehen und zwar dort, wo wir gestern mit Daisy so lecker Fisch & Garnelen verputzt hatten. So ein leichtes, gesundes Fischessen mit viel Salat, wäre genau das richtige; jedenfalls hatten wir beide Lust darauf.
Außerdem liegt das Strandlokal zu Fuß nur etwa 15-20 Minuten entfernt und so konnten wir gegen halb Eins gemütlich über den Strand hin spazieren. Sexy Elli war auch dort, bediente aber nicht, sondern sprach anscheinend mit dem Wirt. Auch heute sah sie in einer hübschen dünnen Bluse und Shorts, mit ihrer schlanken Jugendlichkeit zum anbeißen aus. Wir winkten ihr freundlich zu und setzten uns an den uns zugewiesenen Tisch auf der Außenterrasse, direkt am Strand.
Wir bestellten Getränke und Essen bei einer ebenfalls netten, sexy- jungen ‚Waitress’. Es ist selbstverständlich wohl überlegte Absicht vieler Wirte, möglichst attraktive, sexy gekleidete Bedienungen zu haben, denn die ziehen viele männliche Gäste an. *schmunzel*
Mir ist es im Prinzip relativ egal, aber so lange das Service Personal freundlich einen guten Job macht, ist es mir natürlich auch lieber, von einer gut aussehenden Frau, als von einem Mann bedient zu werden. Typisch für die US- kapitalistische Doppelmoral, Bigotterie und verlogene Scheinheiligkeit, missfällt mir in den Staaten aber, dass sowohl Gäste wie auch die Bedienungen selbst, ganz gezielt berechnend ein ‚Geschäft’ daraus machen.
Je knapper bekleidet sich so ein Girl zeigt, den Gast viel sehen lässt usw., desto mehr Trinkgeld bekommen die Bedienungen, die hierzulande ja meist fast ausschließlich von den Trinkgeldern leben. Mache gehen da tatsächlich sehr weit, liegen auf Tussi oder sogar regelrechtem Schlampen Niveau, wie sie sich beim bedienen benehmen und anziehen. Und alle, Bedienungen, Gäste, sogar die eigenen Freunde, Verwandten oder Eltern, scheinen das alles für völlig Normal zu halten. *seufz*
Hier in diesem Laden ging es aber zum Glück relativ Niveauvoll zu. Es ist ein Strandlokal, dementsprechend passend sind die Bedienungen auch in meist kaum mehr als Bikinis gekleidet, machen dabei einen guten, freundlichen, fleißigen Job und benehmen sich nicht wie berechnende…, na ihr wisst schon. Wie überall wird es sicherlich auch hier die unvermeidlichen, männlichen Idiotenschweine als Gäste geben, die solche ‚Waitress Girls’ wie Sexobjekte behandeln oder sie bei steigendem Alkoholgenuss zu begrabschen versuchen; von Abschleppversuchen gar nicht zu reden. Aber solche Typen gibt es ja leider überall, egal wo und wie die Bedienungen gekleidet sind.
Jetzt kam auch Elli zu uns und fragte süß: „stör ich oder…“
„Setzt dich doch zu uns, wenn du magst.“ Lächelte Cay sofort und auch ich lächelte einladend. „Magst mit uns essen Elli?“
„Sehr gerne, danke…“ setzte sich die Hübsche zu uns an den Vierertisch und aus ihren glänzenden, braunen Augen war wie auf einem Plakat zu lesen, dass sie noch mehr im Schilde führte, als nur in Gesellschaft zu essen. *schmunzel*
Ich bestellte noch eine dritte Portion unserer gemischten Speiseauswahl, nachdem Elli angemerkt hatte, nichts Spezielles essen zu wollen; so konnten wir hiervon und davon probieren, miteinander tauschen usw. und alles war köstlich. Cay und Elli beschränkten sich in Model „oh meine Figur Art“, vor allem auf Shrimps und viel Salat, während ich auch ein Snapper Filet, Bratkartoffeln, aber auch viel Salat dazu verputzte. *yummy*
„Wie lange bleibt ihr in Diego?“ Fragte Elli neugierig.
„Keine Ahnung…, ein paar Tage; und du lebst hier?“
„Ja aber erst seit wenigen Monaten; ich wollte hoch nach LA, bin aber hier hängen geblieben; musste Geld verdienen und so.“
„Na so eine sexy- hübsche, flinke, nette und fleißige Bedienung, bekommt doch bestimmt dicke Trinkgelder und verdient nicht schlecht.“ Lächelte ich vergnügt.
„Ja schon…“
„Aber?“
„Ich habe bis jetzt nur einen Arbeitstag in dieser guten Strand Bar; gibt viele die hier jobben wollen; gutes Arbeitsklima, gute Gäste, ein netter Chef…; ihr habt mich vorhin mit ihm gesehen; ich bat ihn um mehr Tage pro Woche.“
„Und was meinte er?“ Fragte Cay, die früher auch als Bedienung jobbte, um sich Geld zu verdienen.
„Geht zur Zeit nicht; zu viele stehen Schlange, denen er schon mehr Einsatztage zugesagt hat. Mindestens eine davon schläft mit ihm…, vielleicht sollte ich das auch anbieten haha.“ Lachte sie, aber typischerweise war das nicht wirklich nur ein Witz, wie auch Cay sofort genau verstand.
„Biete es lieber mir an, dann bekommt du ein noch viel besseres Jobangebot hoho.“ Lachte ich trotzdem mit und zog es bewusst ins scherzhafte.
„Hahaha…, was denn für einen tollen Job?“
„Ach ganz einfach: du ziehst dich aus und niemals wieder an, tust alles was ich will, verwöhnst mich von hinten bis vorne, lässt dich so auch fotografieren und bekommst dafür eine gute Gage…hehehe.“
„Ahahaha…“ prustete Elli schon heiter mit melodischer Stimme während meiner Aufzählung los und auch Cay musste mitlachen. „…hört sich verlockend an, wenn haha… sonst nix ist?!“ Und ja, beide haben ein mitreißendes, sehr sympathisches Lachen.
„Du bist vielleicht eine Marke Steve haha!“ Blinzelte Cay zu mir und dann zu Elli: „wenn du Geld brauchst…, Steve würde bestimmt ein Shooting mit dir machen; er ist ein echt guter, seriöser Top Knipser.“
„Echt? Dachte ich mir schon; ihr shootet doch eine Serie mit dir Cay? Oder seid ihr ein Liebespaar und knipst nur so…, oh sorry das geht mich nichts an hihi.“
„Genau das geht dich nichts an! *grins* Aber nein, sind wir nicht und ja, wir Shooten eine Self Promo Serie für Cay; hast du schon mal gemodelt Elli?“ Schmunzelte ich über den süßen Frechdachs, wusste allerdings auch schon, dass man die ‚Kleine’ nicht unterschätzen darf.
Elli wirkt so jung, zart, süß und schutzbedürftig, ist aber eindeutig auch ein raffinierter Frechdachs. Selbstverständlich weiß sie längst ganz genau, wie sie auf Männer wirkt, weiß das auch auf typische weibliche Art ein bisschen zu ihrem Vorteil auszunutzen. *schmunzel*
„Modeln wäre übertrieben; Cay ist ein Model, ich höchstens ein Amateur; aber posiert habe ich schon vor der Cam.“
„Und hats dir Spaß gemacht? Für Geld oder nur so?“
„Yup macht schon Fun, ich fands lustig und posiere auch gern sexy; beides just for Fun und ein bisschen Geld habe ich auch schon dafür bekommen. Würde ich sehr gerne mit dir machen, wenn du Zeit für mich übrig hast. Gern auch zur Probe, musst mir nichts dafür bezahlen; ich wär echt voll gern Model für gute Leute; macht bestimmt mehr Fun als Bedienen, sich von jedem Arsch anmachen und angrabschen zu lassen.“ Plapperte Elli schnell drauflos, spürte dann vielleicht ein bisschen zu übertreiben und zu nerven, brach deshalb ab.
„Nun hübsch, sexy und fotogen genug bist du eindeutig; ich hätte also nichts dagegen, wenn du das wirklich willst.“ Lächelte ich. Elli scheint auch so ein sympathisch- unkompliziertes Girl zu sein, dass man einfach gern haben muss.
„Danke Steve, du bist echt nett; ja würde ich sehr gerne.“
„Steve ist ein echter Gentleman, auf dessen Wort du dich verlassen kannst.“ Meinte auch Cay mit einem offensichtlich ehrlich gemeinten zwinkern und einigem Respekt.
„Hey macht mich nicht verlegen!“ Grinste ich und wir tranken noch genüsslich Cafe. Dabei beschlossen wir, den Tag gemeinsam mit einem Ausflug zu verbringen. Auch wenn Elli erst wenige Monate hier ist, kennt sie sich in Diego doch deutlich besser aus als Cay und ich, kann uns also auch als Local Guide nützlich sein. Es wurde ein sehr netter Tag, an welchem wir gemeinsam viel Spaß hatten, uns gut verstanden, einfach gegenseitig sehr sympathisch waren. Für mich als Mann natürlich auch sehr angenehm, in Gesellschaft von einer Vollweib Model Schönheit und einem hübschen, sehr schlank- jugendlichen Frechdachs verbringen zu dürfen. *smile*
Zunächst besuchten wir den Coronado Cays Park>>>, 99 Grand Caribe Isle, Coronado, CA. Auf der einen Seite liegen hinter einem durchgehenden Highway  Strand und der Pazifik, auf der anderen ein Marina Villenviertel mit schönen Häusern und Yachten; beliebt bei Familien, auch wegen einem schönen Spielplatz und der Hunde- Spielwiese.
Dann spazierten wir hinüber zum kleinen Grand Caribe Shoreline Park>>>, 598 Grand Caribe Causeway, Coronado, CA, wo ein oder mehrere Skulpuren Künstler einige hübsche Werke ausstellen; man hat Zugang zur großen Naturhafen Bucht mit Sandstrand, wo offensichtlich gerne Kajakfahrer und Stehbord Paddler gelegentlich anlegen und pausieren.
Auch gut geeignet, um mit Cay ein Beach Beauty Foto in einem schicken, einteiligen Badeanzug zu schießen. Wir hinken immer noch hinterher, was die Anzahl der eigentlich für ihre Self Promo Serie zu schießenden Fotos angeht. Gibt einfach zuviel das uns ablenkt, mit anderem beschäftigt und letztlich will sie ja vor allem auch sie Spaß haben, Party machen usw., wonach wir wie heute bis Mittags pennen, Essen gehen usw. Da bleibt nicht so wahnsinnig viel Zeit übrig, um ernsthaft bei gutem Kameralicht auch noch zu Shooten… dann lockt schon wieder das abendlich- nächtliche Nightlife in Diego.
Jetzt haben wir sozusagen auch noch Elli ‚am Hals’, die interessiert zuschaute wie wir die Fotos warum genau so schossen und Fragen dazu hatte. Das ist oft gar nicht so einfach zu erklären. Beispielsweise posiert ein erfahrenes Model wie Cay, aus einem Impuls, Bauchgefühl oder Instinkt mal so oder so und der Fotograf schießt aus ähnlichen oder gleichen Gründen mal ein Pic so oder anders…, ohne das man sich dafür Gründe überlegt hat; eben einfach so aus Erfahrung und Instinkt.
Manchmal wird das dann ein gutes Foto mit irgendwas ‚Speziellem’, manchmal auch nur ein Durchschnittliches und gelegentlich halt auch einfach nur Mist. Spielt überhaupt keine Rolle, denn als Foto-‚Künstler’ für so eine Serie, probiert man halt einfach auch viel nur aus, schaut was es wird oder nicht und im Zeitalter der Gigabyte Speicherkarten Digitalfotografie, ist es Schnuppe ob man z. B. 80% der geschossenen Pics wieder löscht.
Früher zu Zeiten teurer 12er, 16er, 32er Farbfilme, überlegte man sich zwangsläufig vorher schon genauer, was man wie auf welche Art aufnehmen will oder es lieber lässt. Für Fotoliebhaber jedweder Art, ist die Erfindung der Digitalfotografie, mit der Möglich tausende Fotos quasi zum Preis einer Akkuladung schießen zu können, ein wahres Himmelsgeschenk, kann er doch auf Teufel komm raus Aufnahmen machen. Man sollte nur die Disziplin besitzen, den aufgenommen Anteil an Ausschuss auch tatsächlich schnell zu löschen und keine Zeit damit verschwenden; ganz egal ob 10 oder 90% Ausschuss sind.
Es zeigte sich jedoch, dass Elli durchaus viel Verständnis für das Posieren als Model, wie auch die Knipsleidenschaft eines Fotografen hatte. Sie ist gewiss keine Denkerin, nicht die Cleverste, auch nicht gerade toll gebildet, ist aber auch keine doofe Tussi sondern ziemlich aufgeweckt, mit klaren, realistischen Verstand. Trotz ihrer Jugend macht sie sich selbst nichts vor, auch wenn sie gewiss heimliche Träume, Wünsche, Sehnsüchte und Illusionen im hübschen Köpfchen hat.
Natürlich schoss ich auch von Elli einige Pics und sie posierte mit ihren frischen, jugendlichen Liebreiz durchaus talentiert. Der kleine Fehler, mich zu schnell, zu angestrengt positiv beeindrucken zu wollen, ist verständlich und leicht zu vergeben. So schlüpfte sie für eine sexy Pose flink aus ihrer hübschen Bluse, unter der sie nichts anhatte und lies mich, bevor sie diese wieder vor ihren Busen hielt, kurz ihre sehr knackigen, süßen, kleinen Brüste sehen. *schmunzel*
Prüde oder gar verklemmt ist die Süße gewiss nicht; hat vermutlich auch keinerlei Probleme mit Nacktheit und würde auch locker als Akt Model posieren. Deutliche hellere Bikinistreifen auf zarter, junger, schön gebräunter Haut, zeigten aber auch, dass sie wohl nicht so exhibitionistisch drauf ist, wie z. B. Lexi vor kurzem, die ja kaum was mehr liebt, als möglichst freizügig zu provozieren.
„Mach langsam Hübsche und versuche nicht mich allzu bemüht zu beeindrucken; sei einfach du selbst, dass ist doch schon sexy- verlockend genug Liebreiz.“ Schmunzelte ich freundlich… und darf mal wieder erwähnen: oh ja, ich liebe mein Leben und meinen ‚Job’!“ *grins*
„Ja…, äh wie meinst du das genau?“ Guckte sie typischerweise leicht verwundert. Girls wie sie sind daran gewöhnt, das Männer im Allgemeinen und ‚Fotografen’ die sie angeblich schön fotografieren wollen, normalerweise gar nicht schnell genug, möglichst alles von ihr zu sehen bekommen können.
„Schau Elli, du bist sehr hübsch und hast eine reizende Ausstrahlung an verlockend- frischem, liebreizendem Sexappeal. Sehr gerne und mit größtem Vergnügen als Mann, werde ich auch freizügige Akt Shootings mit dir machen, wenn du das möchtest. Aber ich habe schon unzählige wunderschöne Frauen, darunter die schönsten der Welt, in ihrer ganzen, natürlichen Schönheit sehen und knipsen dürfen. Du brauchst mir nichts zu beweisen und es beeindruckt mich überhaupt nicht, wenn Girls meinen es wäre nötig auf Supercool ungeniert freizügig zu machen. Ja ich bin ein Mann und dementsprechend sehe ich gerne unbekleidete, weibliche Schönheit aber…, verstehst du überhaupt, wovon ich vielleicht zuviel Schwätze?“ Schmunzelte ich über mich und meine Schlaumeier Sprüche selbst.
„Nicht wirklich… hihi.“ Blinzelte sie mit etwas verständnislosem Blick frech und wir drei spazierten hinüber zum nur wenige Meter entfernten Calypso Cafe>>>, 505 Grand Caribe Causeway, Coronado, CA. Dort gönnten wir uns auf der Außenterrasse, an einem dieser Kanäle mit Yachten und Booten, einigermaßen anständigen Cafe und gefüllte Apfeltaschen.
Der liebe Haushund kam uns prüfend beschnuppern und testete wer von uns Drei ihn am besten streichelte und kraulte. Ellis diesbezügliche Fähigkeiten überzeugten ihn am meisten und so beschloss er vor allem ihr seine Hunde-Aufmerksamkeit zu schenken. Fraglos hoffte er auch auf ein Fresschen, aber die Bedienung oder Wirtin hatte schon darauf hingewiesen, ihn bitte nicht zu füttern. Alle Gäste lieben das zutrauliche Tier und wenn er von allem was bekäme, wäre er den ganzen Tag nur am futtern und schnell dick und fett. Ein ganz lieber Wauwau mit warmen, treuen, freundlichen Hundeaugen. *smile*
Dann setzten wir Elli bei ihrer Bude ab und fuhren zwecks Duschen zum Airstream; die Abenddämmerung hatte bereits eingesetzt und bis wir zum ausgehen fertig waren, war es längst dunkel. Cay wollte richtig schick ausgehen und konnte der Versuchung nicht widerstehen, sich wie ein Model sehr sexy, in einem tollen, tief ausgeschnittenen glitzer- Abendkleid auffällig zu stylen…, wobei ich ein klein wenig den Eindruck hatte, sie wolle auch mich ein bisschen beeindrucken. *schmunzel*
„WOW! Cay…, willst du die halbe Männerwelt von Diego verrückt machen?“ Staunte ich über ihr Outfit.
„Wieso nur die Halbe haha?“
„Ok die Ganze und mich dazu.“ *grins*
„Dich? Kann Frau dich überhaupt beeindrucken?“ Zwinkerte sie fraulich.
„Selbstverständlich kann Frau mich auch beeindrucken; du siehst umwerfend aus!“
„Danke *selbstzufriedenes lächeln*, lass uns ins Medici gehen und richtig schick speisen.“ Schlug sie das De Medici Ristorante Italiano>>>, 815 Fifth Ave, San Diego, CA, Downtown im Gaslight District vor; fraglos eines der besten Restaurants von San Diego, bei Google mit 4,5 Sternen bewertet.
„Ganz wie Madam wünschen…“ reichte ich ihr elegant Gentlemanlike den Arm und ‚geleitete’ Cay vom kleinen Airstream Trailer zum Pic Up Truck, als kämen wir aus einem Grand Hotel und würden in eine Luxuslimousine steigen.
Dort schlemmten wir köstliche italienische Küche auf hohem Niveau, mit klassischem, gutem Service; die 4,5 Sterne sind eine angemessene Bewertung und wir waren sehr zufrieden. Ok zugegeben Cays sehr offenherzig- provokantes Dekolletee in dem tief ausgeschnittenen sexy Abendkleid, lenkte mich doch etwas vom Genuss der köstlichen Speisen ab. Wenn sie sich bewegte, leicht vorbeugte oder drehte, klaffte der Spalt noch weiter auf und erlaubte mir  höchst reizvolle Einblicke auf die verlockenden Rundungen ihres prächtig schönen Busens. *yummy*
Und selbstverständlich war das eine nicht unbeabsichtigte Verlockung, sondern eine gezielte Herausforderung und Provokation, einer schönen, jungen Frau die daran gewöhnt ist, dass Männer sie begehren.
„Hm, hmm…, hast du unter diesem tollen Kleid eigentlich noch was an Cay?“
„Kannst du das nicht sehen?“ Zwinkerte sie frech und eindeutig auch herausfordernd flirtend.
„Was ich sehe… ist sehr verlockende, pure, zarte Weiblichkeit und Haut; aber ich schätze mal, einen Slip hast du schon noch an.“
„Glaubst du…?“
„Denke ich.“
„Hör auf soviel zu denken, du komischer Denker!“ Lächelte sie verschmitzt.
„Komischer?“ Zog ich einen beleidigten Dackelblick.
„Dieser Blick hilft dir auch nicht weiter hihi.“ Blockte sie mich jedoch ab.
So ging das ‚Männlein / Weiblein’ Spiel den ganzen Abend über und man könnte durchaus sagen, dass sie es als Frau voll darauf anlegte, mich als Mann aus der Reserve zu locken…, mit eindeutiger Absicht. Auch im Onyx Nightclub 21+>>>, 852 Fifth Ave, San Diego, CA, in den wir nach dem Essen wechselten.
Der Laden war sehr voll, auch mit etlichen sexy Schönheiten, aber Cay stach alle aus, was natürlich auch an ihrer Model Größe liegt. Sie trank einige starke Cocktails und hatte bald einen deutlichen Schwips, was sie noch provokant frecher machte. Meine Güte, wartet diese junge Model Schönheit tatsächlich darauf, dass ich sie ernsthaft anmache und aufs Ganze gehe? Es schien so und ich fragte mich natürlich, warum sie das plötzlich doch wollte?
Wir lernten auch wieder recht schnell ein paar nicht uninteressante Nachtschwärmer kennen, die eher intellektuellen Künstlerkreisen meines Geschmacks entsprachen. Diese drei Paare von geschätzt 25 bis Anfang 30, Cay und ich setzten uns zusammen an einen Tisch, etwas Abseits vom lautesten Trubel, so das man sich auch gepflegt unterhalten konnte. Die Stimmung war gut, es wurde viel zur lauten Musik getanzt, Alkohol genossen, gelacht und geschwätzt, wie man es halt in solchen Clubs macht.
Gegen Mitternacht war außer mir niemand mehr nüchtern und die drei Paare fingen auch an immer intensiver zu knutschen. Na gut dann wollte ich halt auch mal schauen, ob Cay nur herum spielte um sich auf typisch weibliche Art Selbstbestätigung zu holen, nachdem sie die Enttäuschung mit ihrem Freund in LA noch nicht so ganz abgeschlossen hatte. Ich nahm Cay eng in den Arm, küsste sie auf ihren großen Mund… und sie erwiderte den Kuss sofort mit spürbarem verlangen.
 „Es ist schön…, DU bist schön…, aber Fummeleien wie Teenager in einem Club sind Kinderkram; komm Cay!“ Flüsterte ich ihr ins Ohr, während ich an ihrem Ohrläppchen knabberte, ihren Nacken kraulte und die entblößte Brust sanft knetete.
„Mmh… können wir uns heute Nacht ein schönes, gutes Hotelzimmer gönnen?“ Schaute sie mir mit zwar beschwipsten, aber doch klar entschlossenem Blick in die Augen.
„Selbstverständlich Cay…, such dir eines aus, während ich bezahle.“ Winkte ich der Bedienung und Cay bedeckte ihre Blöße, recherchierte dann schnell in ihrem Smart Phone nach einem guten Hotel. Sie entschied sich für ein schönes, hochwertiges Hotel am Coronado Beach und ich rief dort an, um nach einer Suite zu fragen. Ich erwähne nicht welches Hotel, da solch gute Hotels nicht gerne im Zusammenhang mit einer nächtlichen Absteige genannt werden. Normalerweise hätten wir dort wohl auch nichts bekommen, aber ein so viel reisender Oberklasse Taveler wie ich, hat natürlich erstklassige Einträge in diversen Hotel  Registern als Referenz… und so sagten sie zu, nachdem sie das kurz im Computer überprüft hatten.
Die Suiten waren leider allesamt ausgebucht, aber ein hübsches Zimmer mit direktem Strandblick und eigenem Balkon zur Pazifikseite, bekamen wir noch. Also schnell hinfahren, einchecken, hoch ins Zimmer… und dort fiel eine wilde Löwin über mich her. *grins*
Scheint das Cay seit dem Ende ihrer Beziehung in LA, also wohl einige Monate, keine körperliche Befriedigung mehr hatte und dem entsprechend jetzt sehr danach verlangte. Sie riss mir regelrecht die Kleider vom Leib und die erste Nummer wurde ein ziemlich wilder Quickie Fick. Aber dann bremste ich die schöne Cay und verlockte sie zu einem noch schöneren Gourmet- Liebesspiel, was ihr von Minute zu Minute immer besser gefiel und das sie in dieser Art so offensichtlich noch nicht kannte.
Ihr LA Freund war ja ein nicht viel älterer, junger Playboy Aufreißer Typ, sicherlich nicht schlecht im Bett, aber typisch junger Mann wohl eher ein wilder Stecher, wie man so sagt; ficken auf Teufel komm raus, so lange und intensiv wie man es mit Anfang 20 normalerweise halt so kann, aber ohne raffinierte Feinheiten. Wie ich Cay so einschätze, ist sie zwar gewiss kein Kind von Traurigkeit, aber auch keine zu leichtlebige Tussi, die davor viele Liebhaber hatte. Wirklich viel Erfahrung hat sie also auch mit ihren 21 noch nicht; inzwischen weiß ich das sie nicht 20, wie von mir gedacht, weil ich ihr Geburtsdatum unachtsam falsch hochgerechnet hatte ist, sondern 21 aber das ist ja sowieso nur ein minimaler Unterschied.
Na jedenfalls wurde es eine sehr intensive, lange Liebesnacht, bis wir gegen 04 Uhr früh schließlich, nach kurzer dusche, hundemüde und erschöpft auf dem zerstörten Schlachtfeld Bett einpennten. Genau genommen war das ganze Hotelzimmer Liebesschlachtfeld und einige Einrichtungsgegenstände waren zu Bruch gegangen. *grins*




















Sonntag, 21. April 2019
Ich erwachte kurz nach halb Elf und musste erstmal dringend auf Toilette, während Cay noch tief pennte. Das gute Hotel der 4,5 Sterne Kategorie, hat auch einen gut funktionierenden Zimmerservice und versorgte mich erstmal mit Cafe und etwas Obst. Als ich auf dem Balkon eine geraucht hatte, eigentlich gilt selbst dort amerikanisch streng Rauchverbot, aber das war mir jetzt schnuppe, erwachte auch Cay etwa 20 nach 11. Also bestellte ich uns ein kräftiges, umfangreiches Frühstück aufs Zimmer.
„Man was für eine Nacht! Ich dachte dein Ruf als Liebhaber, kann unmöglich stimmen…, aber er stimmt!“ Lächelte die Schöne noch verschlafen und räkelte ihre prächtigen Formen sinnlich auf dem Bett.
„Na ja, ich bin froh deine wilde Löwin Attacken überlebt zu haben; ich dachte du zerfetzt mich und frisst mich mit Haut und Haaren restlos auf.“ Schmunzelte ich und setzte mich auf den Bettrand, um ihren tollen Traumköper zärtlich ein bisschen zu streicheln.
„Haha…, ich habe es sooo vermisst und dringend gebraucht; aber ich habe nicht damit gerechnet, auf so einen Liebeskünstler wie dich zu treffen. Das war echt der Wahnsinn, die heißeste Liebesnacht meines Leb…“ unterbrach sie das Klopfen des Zimmerservice und ganz automatisch rief ich.
„Herein, Tür ist offen…“ und der Zimmerservice in Gestalt eines ca. 35 jährigen Mannes, rollte der Servicewagen mit einem sehr üppigen Frühstück herein…, während Cay ja noch splitternackig in ganzer Pracht auf dem Bett lag.
„Aaahhh….hihihi…“ rollte sie sich schnell zusammen und versteckte sich so gut es ging, hinter meinem Bärenrücken. *lach*
Sehr professionell, wie es sich für ein so gutes Hotel mit bestens ausgebildetem Personal gehört, tat der Angestellte so als würde er nichts sehen…, aber seine Augen zuckten doch immer wieder zu Cays prächtigen, nackten Reizen, die Teilweise hervor lugten.
Ich unterschrieb die Rechnung und gab ihm schon bereitgelegte 20,- Dollar Trinkgeld für den Service, dann verschwand er wieder mit leisem Lächeln um die Mundwinkel. Wir setzten uns an den Tisch und stärkten uns erstmal ausgiebig. Dabei genossen wir die reizvolle Aussicht auf den Coronado Beach und blauen Pazifik, direkt vor unserem Zimmer.
„Hmm… ich liebe mein Schnuckelchen, aber dieser Luxus tut verdammt gut.“ Lächelte Cay, was ich natürlich nur bestätige konnte.
Gut gestärkt und frisch geduscht, traute sich die Schöne sogar noch mir schnell für ein gewagtes Foto, als pure weibliche ‚und Ewig lockt das Weib’ Versuchung, auf dem Balkongeländer lasziv zu posieren. Topless nur in einem String Tanga, sich sinnlich räkelnde, wunderschöne Weiblichkeit mit fantastischer Figur, aber gekonnt auch so, dass man(n) nicht wirklich viel Intimes von ihr sehen konnte. Ein schönes, die Fantasie anregendes Foto zum ‚Kopfkino an!’ träumen. *smile*
Schnell kam sie wieder ins Zimmer, bevor sich irgendwelche verklemmten Amis noch beschweren; außerdem ist das ein Familienhotel mit nicht wenigen Kindern und das im offiziell so prüden Amerika. Da muss man schon aufpassen und Rücksicht nehmen.
Dann machten wir uns fertig, ich zahlte die Hotelrechnung und dankte ausdrücklich dem Management, dass sie uns so kurzfristig spät in der Nacht noch ein Zimmer überlassen hatten, verteilte üppig Trinkgelder und wir fuhren zurück zu unserem Stellplatz, wo wir natürlich erstmal die Klamotten wechselten.
Ein Blick in den Laptop, nur unwichtige, schnell zu löschende Mails; gut. Noch ein Cafe und ein Zigarettchen, dann fuhren wir in Cays Schnuckelchen zu Stränden, um weitere Pics für ihre Fotoserie zu schießen; dazu muss oder soll ihr Campingbus ja mit auf die Pics. Wir riefen auch Elli an, um zu fragen ob sie Lust hat mitzukommen, aber sie hat heute einen ihrer anderen Bedienungs- Jobs und muss arbeiten. Cay notierte sich die Adresse, falls wir in die Nähe kommen und sie besuchen wollen.
Shooten macht mit Cay wirklich viel Spaß und bietet reizende Kopfkino Anblicke für genießenden Männeraugen, auch wenn sie dabei nicht ein einziges Mal wirklich nackt war. Es genügt ihre weibliche Präsenz in sexy- knappen Outfits und da sie ein nettes, unkompliziertes, sympathisches ‚Girl’ mit Humor ist, macht es einfach Freude mit ihr Zeit zu verbringen. *lächel*
Wir besuchten u. A. die große Landungsbrücke Ocean Beach Pier>>>, Niagara Ave, San Diego, CA. Darauf schon ein gutes Stück auf dem Pafizik, liegt das Ocean Beach Pier Cafe, 5091 Niagara Ave, San Diego, CA, wo wir uns Cafe, etwas Gebäck, Eis und Erfrischungsdrinks gönnten. Dort heißt der kleine, von außen schäbig wirkende, aber gute Laden ‚Walking on Water Cafe’. Die gesamte Landungsbrücke ist ziemlich alt und sieht teils fragwürdig schäbig aus; doch es heißt das sie regelmäßig von den Behörden geprüft wird und in ihrer Substanz stabil ist…, na gut, wollen wir das mal glauben. *grins*
Davon abgesehen ist das Riesending schon ziemlich beeindruckend…, Cay ebenso. Zu diesem Besuch hatte sie sich umgezogen und ein bisschen gestylt, mit einem verflixt kurzen Jeans Minirock, der ihre tollen, fraulichen Beine fantastisch zur Geltung brachte. Oben ein weit ausgeschnittenes, buntes Shirt und darüber ein schwarzes Kurzarm Jäckchen, Halskette, bunte, modische Armbänder, Ringe an den langen Fingern… und da sie nicht direkt für ihre Serie posierte, guckte sie auch nicht wieder so obercool Model Art, sondern lächelte und lachte ganz ungeniert, wodurch sie noch viel sympathischer und wie ich finde auch schöner aussieht. *smile*
Wir fuhren dann zu einer etwas abgelegenen Strandabschnitt und Cay zog sich wieder einen einteiligen Badeanzug über, in welchem sie posierte. Ein paar romantische ‚Beach Run’ Fotos, in denen sie als Strand Fee Beauty den Seevögeln hinterher lief, seitlich zum Gegenlicht der schon relativ tief stehenden Sonne, deren Strahlen silbern auf dem Pazifik glitzerten; sehr schöne Pics.
Da wir seit dem Mittags- Frühstück nichts richtiges gegessen hatten, gingen wir am Abend schon zu Sonnenuntergang, hier derzeit um 1923 Uhr Abendessen. Wir entschieden uns für die richtig gute OB Surf Lodge>>>, 5083 Santa Monica Ave Suite 1F, San Diego, CA, mit sympathischem, vorwiegend jüngerem Publikum, tollen Service und guter Küche mit leckeren Speisen.
Einfach gehalten, aber gemütlich und wir kamen sofort mit ein paar netten, anderen Gästen ins Gespräch. Vor allem mit der sexy- hübschen, cleveren und sehr sympathischen Beth zu plaudern, machte mir viel Freude. Sie ist fast fertig mit ihrem Studium der Umweltbiologie, gebildet, charmant, intelligent und gut informiert über die Welt.
Beth und ihre Clique luden uns noch zu einer Outdoor Party, in einem Strand Park ganz in der Nähe ein, wo junge Leute, Studenten, Künstler usw. Musik machten, Fackel / Feuertänze und ähnliches veranstalteten.
Auch dort gab es etliche, interessante, gute Typen & Gespräche und hatten wir Spaß… vor allem auch ich. Intelligente Gespräche über nicht so einfache, allgemeine, oberflächliche Themen, kann man halt nicht mit vielen führen; das vermisse ich dann doch manchmal nicht unerheblich, wenn ich so wie derzeit unterwegs bin.
Leider wurde es in der Nacht ziemlich frisch und speziell mir stand auch sehr der Sinn nach etwas Ruhe; Cay war auch ziemlich müde und so setzten wir uns nach 23 Uhr ab, fuhren zu unserem Stellplatz und machten es uns noch ein bisschen gemütlich, gingen bald schlafen.















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