Wien, Schönbrunn, freche Girls, Auto, Club, Braurereischänke und Whisky-Bar: Ein Tag voller Erlebnisse und Gentleman-Agreements

 

#26.01.19 – Wien, Schönbrunn, freche Girls, Auto, Club, Braurereischänke und Whisky-Bar: Ein Tag voller Erlebnisse und Gentleman-Agreements

Während des sonnigen Vormittags arbeitete ich konzentriert online und telefonierte noch einmal ausführlich mit Bruno wegen eines wichtigen Details unserer Absprachen. In einer kurzen Pause fiel mir mein gestriges Kopfzerbrechen darüber ein, warum mir Isabelle bloß so unglaublich bekannt vorgekommen war. Eine gezielte Nachfrage klärte das Rätsel dann schnell und auf verblüffende Weise auf: Isabelle ist doch tatsächlich eine anscheinend uneheliche „Neben“-Tochter einer vor allem in Frankreich bekannten und gefeierten Schauspielerin – und sie ist dieser so verdammt ähnlich, wie man es sonst nur von einer Zwillingsschwester erwarten würde.

Da ich in der Vergangenheit etliche Filme mit der Mutter gesehen und sie als Künstlerin immer bezaubernd gut gefunden hatte, triggerte der bloße Anblick von Isabelle offensichtlich alte Erinnerungen in mir. Diese passten jedoch logisch nicht zusammen, weil die Mutter heute ja unmöglich so jung aussehen konnte, wie ich sie aus den Klassikern kannte. Also gerieten wohl mein Logiksektor im Hirn mit den erinnernden Wiedererkennungssektoren in einen handfesten Konflikt, und es wollte mir partout nicht einfallen. schmunzel

Nach einem geschäftlichen Mittagessen im Club, bei dem ich mich mit zwei Wiener Geschäftsleuten in angenehmer Atmosphäre austauschte, fuhr ich kurz vor 14 Uhr wieder zum Schlosspark Schönbrunn, um im Café Gloriette Anna abzuholen. Mein Ziel war es, mit ihr heute die ersten Probeaufnahmen direkt im Club zu machen. Wenn man in den weitläufigen Schlosspark oder zu den dortigen Cafés will, kann man natürlich nicht direkt mit dem Wagen hineinfahren, sondern muss außerhalb einen Parkplatz suchen.

Hier ein paar Beispiele und Empfehlungen für euch:

Es gibt einen Parkplatz im Freien sowie die Garage Schlossallee Schönbrunn, die sich quasi direkt neben dem Haupteingang befindet. Dort existieren zwar auch SMATRICS-50-kW-Ladestationen für EVs, die jedoch nicht empfehlenswert sind: Fast nichts funktioniert dort richtig oder auch nur ansatzweise einfach. Es kommt vor, dass sie zunächst elektronisch abkassieren, doch dann schlicht keine Ladeverbindung herstellbar ist – ärgerlich und frustrierend!

Ich empfehle stattdessen die Garage Schlossallee Schönbrunn in der Linzer Str. 3a. Sie liegt etwa knapp 700 m nördlich des Schlosspark-Haupteingangs, was einem gemütlichen Fußweg von etwa 5–10 Minuten entspricht. Soweit ich weiß, gibt es dort nur einige wenige 22-kW-Typ-2-Ladestationen, aber ich musste heute ohnehin nicht laden. Die Parkplatzgebühren liegen bei Stadttypischen 3,90 € pro Stunde mit einem Tagesmaximum von 35 €. Wer nicht mit dem eigenen Wagen in der Stadt unterwegs ist, dem sei ohnehin ein Taxi oder die preiswerte U-Bahn zur Haltestelle Schönbrunn empfohlen.

Übrigens: Der Schlosspark Schönbrunn, also der große Park und die meisten Gärten, ist größtenteils vollkommen kostenlos zugänglich – das gilt ganzjährig und für ausnahmslos alle Besucher. Man kann einfach durch die Tore reinlaufen (zum Beispiel durch den Haupteingang oder das Hietzinger Tor), ausgiebig spazieren, die gepflegten Wege nutzen, die prächtige Gloriette von außen bewundern, den Neptunbrunnen anschauen und den Großteil des historischen Geländes genießen. Das ist einer der Hauptgründe, warum Schönbrunn so beliebt ist: Der Park ist ein öffentlich zugängliches Juwel und frei begehbar.

Ein paar Highlights im Park sind allerdings eingezäunt und ticketpflichtig. Die Preise entsprechen dem Stand von 2026 und können saisonal leicht variieren. Details findet man auf der offiziellen Seite schoenbrunn.at

Attraktion

Preis (Erwachsene)

Irrgarten (Maze) + Labyrinth (inkl. Skywalk)

ca. 6–8 €

Kronprinzengarten (Privy Garden)

ca. 5–7 €

Orangerie-Garten (je nach Saison)

variabel, oft 5–10 €

Gloriette (Aussichtsplattform oben)

ca. 5–6 €

Schönbrunn Tiergarten (Zoo)

ca. 27–30 €

Diese Extra-Tickets kauft man am besten direkt vor Ort oder bequem vorab online. Oft gibt es sie kombiniert, so ist beispielsweise die Kombination aus Maze und Privy Garden zusammen günstiger.

 

Anna passte mich bereits am Haupteingang ab – und sie war überraschenderweise nicht allein. Eine hübsche, blonde Freundin mit einer frechen Kurzhaar-Frisur, die ebenfalls in einen dicken, weichen Pelzmantel gehüllt war, begleitete sie.

»Steeeve…« rief Anna freudig aus und lief mit schnellen Schritten auf mich zu, woraus wieder diese amüsante Situation entstand, in der ein zierliches 161-cm-Mädchen einen 190-cm-Bären umarmt. »… das ist meine Freundin Lisa.«

»Hallo, ihr Hübschen?« lächelte ich fragend in die Runde und bekam zunächst auch von der etwas größeren Lisa eine ganz schön frech-liebreizende Küsschen-links/rechts-Umarmung zur Begrüßung.

»Du, Steve, entschuldige bitte, es ist gerade erst etwas Dringendes dazwischengekommen«, erzählte Anna mit leicht gehetzter Stimme. »Mein Chef von dem Aushilfsjob hier rief an und bat mich inständig, ein paar Stunden länger zu bleiben. Ich … konnte da wirklich schlecht Nein sagen, das wäre unhöflich gewesen, und ich brauche meine Jobs doch!«

»Kein Problem, Anna, so etwas kann immer mal vorkommen; bleibt uns denn noch Zeit für einen gemeinsamen Kaffee?«

»Für mich leider nicht, entschuldige, ich muss sofort wieder zurück an die Arbeit. Aber du, Lisa wollte dich sowieso gern kennenlernen und vielleicht mit dir shooten, wenn du magst. Hey, sie ist blond und schlank, genau dein Typ, oder, haha?« lachte Anna entschuldigend und bot mir damit quasi Lisa als charmanten Ersatz für den Nachmittag an.

Fraglos hatten diese jungen Freundinnen im Vorfeld schon viel über mich getuschelt – und warum auch nicht? Ich kannte ja beide noch nicht wirklich gut und wollte ohnehin mit einigen neuen Girls shooten, die Lust und Freude an der Selbstdarstellung hatten. Anna gab mir noch einmal eine schnelle, aber bezaubernd weibliche Küsschen-Umarmung und lief eilig los.

»Okay, hübsche Lisa.« lächelte ich die junge Frau an, die sichtlich versuchte, auf eine selbstbewusste »ich bin voll cool!«-Art dreinzuschauen. »Ich schlage vor, wir trinken erst einmal einen Kaffee – oder was auch immer du möchtest – und lernen uns in Ruhe ein bisschen kennen; einverstanden?«

»Oh … ja, gern; gleich da drüben ist das Schlosscafé Schönbrunn.«

»Wenn es dir recht ist, lass uns lieber zur Gloriette hochlaufen«, bot ich Lisa meinen Arm zum Unterhaken an, was sie völlig ungeniert und locker annahm. »Ein bisschen Bewegung an der frischen Luft wäre mir jetzt sehr willkommen. Erzähl doch mal, hast du schon öfter posiert oder als Model geshootet? Besuchst du auch die Kunstschule wie Anna?«

»Nö … ich bin leider nicht so clever oder talentiert wie Anna. Aber ich posierte schon öfter dort, auch für verschiedene Künstler und Fotografen. Nicht viel, aber ein bisschen Ahnung hab ich schon, wie man sich bewegt.«

Wir spazierten gemütlich los – allerdings nicht auf direktem Weg zum ungefähr tausend Meter entfernten Gloriette-Bau, sondern eher ungezielt durch den weitläufigen Park, denn ich hatte heute noch überhaupt keine Zeit für körperliche Bewegung gefunden. Es hatte draußen knapp unter Null Grad, und der gedämpfte Sonnenschein wärmte so gut wie überhaupt nicht. Doch wir waren beide warm eingepackt, und die frische, klare Winterluft tat richtig gut.

 

»Fein. Und posierst du gern oder machst du das nur für das Geld? Macht es dir persönlich Spaß, dich sexy in Szene zu setzen?«

»Ach … die Gagen brauch ich schon voll für mein Leben«, gestand sie ehrlich, während wir in Richtung eines der Najaden-Brunnen schlenderten, »aber es macht mir auch echt Fun. Ich posiere voll gern. Besonders für nette Künstler wie dich.« Dabei blinzelte sie frech zu mir hoch.

»Das ist eine gute Einstellung, Lisa. Es ist natürlich völlig verständlich und okay, wenn junge Frauen und Models damit auch ihren Lebensunterhalt verdienen müssen oder wollen. Aber jene, die es wirklich nur rein für das Geld machen und keine Freude daran haben, mit ihren weiblichen Reizen zu spielen, die sind meist keine wirklich guten Models. Es sollte immer auch ein gewisser Spaß dabei sein«, erklärte ich ihr freundlich, denn ich hatte zunächst einen durchaus positiven Eindruck von ihr gewonnen.

Sie ist offensichtlich nicht so intellektuell oder tiefgründig wie Anna und sagt das ja auch ganz offen von sich selbst. Aber nett und freundlich scheint sie definitiv zu sein – eine sozusagen typische, junge Durchschnittsfrau unter 20 von heute, die noch einige Teenager-Attitüden pflegt. Locker, frech, ungeniert und sich selbstbewusst ihres weiblich-lockenden Liebreizes bewusst. Die meisten weiblichen Wesen setzen sich ja sowieso gern ein bisschen in Szene und können sich oft schon von Natur aus instinktiv sehr reizvoll präsentieren.

Während unserer Kennenlern-Plauderei beim Spazierengehen und dem anschließenden Besuch im Café erzählte sie passenderweise völlig locker, dass sie am ganzen Körper gleichmäßig gebräunt sei – also ohne die sonst üblichen weißen Streifen von Bikinis oder Ähnlichem. Sie geht gern nackig baden und sonnen, hat generell keinerlei schamhafte Probleme mit natürlicher Nacktheit und findet allzu schamhaftes Getue bestenfalls amüsant, meistens aber eher bescheuert.

 

Lisa verdient sich ihr Geld mit verschiedenen Gelegenheitsjobs, seit einigen Monaten auch sehr gern mit den Gagen fürs Posieren. Typisch für Girls ihrer Art mag sie großzügige, nette Männer. Sie kann es aber gar nicht leiden, wenn Typen glauben, dass sie nur für ein schnelles Essen oder ein paar Geschenke sofort mit ihnen ins Bett gehen muss. Ich schätzte sie als den Typus weiblicher Wesen ein, die sowieso gern – zum Beispiel auf Partys – mit Männern flirten und auch gern sexuelle Abenteuer erleben wollen, wenn ihnen ein Mann einigermaßen gefällt. Das ist alles völlig normal und zeitgemäß für junge Menschen von heute.

»Danke, voll nett von dir, Steve.« freute sie sich sichtlich, dass ich sie im doch eher teuren Gloriette bestellen ließ, was immer sie wollte, und ich selbstverständlich die Rechnung übernahm.

Dann spazierten wir zurück zum geparkten EQS in der Tiefgarage – und natürlich staunte Lisa auch Bauklötze über den supermodernen Luxus-Schlitten mit dem riesigen Hyperscreen-Armaturenbrett und den superweich-bequemen Ledersitzen. Ihr zuliebe spielte ich absichtlich ein bisschen mit dem »Hey Mercedes«-Sprachassistenten und den schier unendlichen Einstellmöglichkeiten für alle erdenklichen Funktionen, den verschiedenen Sitz-Massageprogrammen und was der technischen Spielereien mehr sind. Lisa fand das alles einfach nur »voll Sheesh!«, was in ihrer Sprache wohl so viel wie ‚der absolute Wahnsinn‘ bedeutet. schmunzel

 

Vom eleganten Club war sie selbstverständlich auch tief beeindruckt. Von außen sieht der klassische Altbau zwar eher normal und unauffällig aus, aber drinnen ist er wirklich sehr schick gestaltet. Typischerweise machte sie zwar auf ungerührt »voll cool«, wie das bei jungen Menschen oft üblich ist, doch ich bin viel zu erfahren, um ihr verstecktes Staunen nicht doch zu bemerken.

Das ehemalige Themen-Boutique-Hotel ist wirklich hochinteressant ausgestattet: Eine zentrale, zweidrittel Wendeltreppe und zwei Lifts bringen einen zu den verschiedenen Stockwerken, der Dachterrasse und dem exklusiven Keller-Spa mit Bar. Jeder Bereich, jeder Stock, jede Suite und jedes einzelne Zimmer sind nach unterschiedlichen Themen gestaltet – von praktisch-schlicht bis üppig-elegant, von englischer Club-Atmosphäre über amüsante Ausstattungen wie die Tropen-, die futuristische oder die Amadeus-Suite bis hin zur luxuriösen Garten-Eden-Paradies-Suite. Alles ist sehr schick und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt worden.

Natürlich gibt es im Haus auch Speise- und Trainingsräume, eine top ausgestattete Küche für exquisite Speisen, Wellness-Bereiche, Sauna, Massage und eine überdachte Schwimmhalle mit Pool. Die seitlichen Glaswände und das lichtdurchlässige Rundkuppel-Dach können im Sommer weit geöffnet werden; ein angrenzender Teil mit Rundkuppel-Glasdach dient den Gästen zudem als gemütlicher Wintergarten.

Ein hauseigener Concierge-Service auf hohem Grand-Hotel-Niveau, ein 24/7 Butler-Zimmer-Service, eine hauseigene Wäscherei inklusive Bügel-Dienst sowie schnelles, sicheres WLAN, Safes und ähnliche Annehmlichkeiten eines Top-Etablissements sorgen für einen sehr angenehmen Aufenthalt. Der Service erfüllt selbst schwierige oder außergewöhnliche Wünsche der Gäste in meist verblüffend kurzer Zeit. Alle Bewertungen von GC-Gästen sind voll des Lobes – selbst wenn sie von arg verwöhnten Snobs verfasst wurden.

 

Die Tiefgarage für den eigenen Fuhrpark und Gästefahrzeuge wie meinen EQS – inklusive einer 150-kW-Ladestation – ist übrigens über zwei »spannende« Fahrzeuglifte hinter einem breiten Rolltor, direkt von der Straße der umgebenden Altstadt aus zugänglich, weil für eine normale Zufahrtsrampe schlicht kein Platz verfügbar war. Es ist tatsächlich jedes Mal wieder spannend, diese Auto-Fahrstühle zu nutzen, weil es dort recht eng zugeht und das die meisten Leute ziemlich nervös macht. Gebaut wurden die gut gepflegten und gewarteten Lifte zu einer Zeit, als die meisten PKW noch deutlich kleiner waren und es kaum die heute verbreiteten großen SUVs gab. Deshalb kümmern sich gewöhnlich speziell darauf trainierte Angestellte darum, den vor- oder abfahrenden Gästen ihre Autos sicher zu parken oder sie bei Bedarf wieder auf die Straße zu holen… und jedes Mal, wenn ich mit dem Autolift hochfahre, denke ich: früher passten hier nur Fiat 500 rein. grins

Einen großen Unterstellraum für Fahrräder, E-Bikes und Roller gibt es im Haus auch, natürlich ebenfalls mit entsprechenden Ladestationen ausgestattet. Vor allem bei schönem, warmem Wetter macht es mit diesen Gefährten viel mehr Spaß, die Wiener Innenstadt zu erkunden, als mit dem Auto. Wien hat zudem eine richtig gut funktionierende öffentliche Infrastruktur an Bussen, der U-Bahn, den berühmten romantischen Fiaker-Pferdekutschen sowie Taxis und diversen Sharing-Angeboten.

Okay, jetzt habe ich meine Wiener Unterkunft aber wirklich ausreichend beschrieben und widme mich wieder dem eigentlichen Thema des Nachmittags: Dem Probe-Shooting mit Lisa statt Anna, wie es eigentlich ursprünglich geplant war.

»Wie soll ich am besten posieren, Steve?« fragte sie mich direkt, anscheinend fest daran gewöhnt, dass man ihr als Model jeden einzelnen Schritt vorschreibt.

»So, wie du dich selbst am liebsten zeigen möchtest, Lisa. Möglichst ungekünstelt-natürlich – und wenn du dich traust: Was hältst du von der Idee, frech nackt in deinem kuscheligen Pelzmantel zu posieren?« lächelte ich sie an und war gespannt, wie sie sich nun geben würde.

»Klar trau ich mich das, haha.« antwortete sie prompt, zog sich völlig ungeniert direkt vor meinen männlich genießenden Augen aus und enthüllte dabei ähnlich schlanke, zarte Formen, wie Anna sie hat.

Ebenso locker und selbstbewusst begann sie, wieder in den Pelzmantel gehüllt zu posieren, ohne dass es dabei direkt wie künstlich gestellte Posen wirkte. Lisa ist vielleicht nicht ganz so fotogen mit diesem gewissen Etwas, wie es Anna ausstrahlt, aber auch sie machte ihre Sache richtig gut, ohne dass ich ihr viele Anweisungen geben musste. Sie ist eindeutig ein lebens- und abenteuerlustiger Frechdachs-Typ. Es machte ihr sichtlich eine diebische Freude, ein bisschen die Rolle zu spielen, als wäre dies kein kleines Probe-Shooting, sondern als würde sie tatsächlich nackt im Pelzmantel und hohen Stiefeln heimkommen und gar nicht daran zu denken, wie reizvoll ihr Anblick auf einen Betrachter wirken muss. schmunzel

»Hey, du machst das wirklich richtig gut, Lisa, und du hast einen schönen Körper.« lobte ich sie lächelnd und sorgte wie üblich mit kleinen Scherzen und Komplimenten für eine locker-angenehme Stimmung während des Arbeitens. Für wirklich gute Shootings und ausdrucksstarke Fotos ist es essenziell wichtig, dass sich vor allem das weibliche Model rundum wohlfühlt. Immerhin präsentiert es sich völlig schutzlos nackt in einer fremden Umgebung und vor den Augen eines fremden, zudem deutlich älteren Mannes. Da dürfen auf keinen Fall ungute oder gar ängstliche Gefühle aufkommen – sie muss darauf vertrauen können, dass nichts passiert, was sie nicht will.

»Danke … dann, äh, gefalle ich dir also wirklich? Anna hat mir ein Paar deiner Model-Fotos vom Blog gezeigt. Die sind alle … WOW, wunderschön. So unglaublich schön bin ich sicher nicht.« meinte sie keineswegs bescheiden, sondern durchaus selbstbewusst – aber dass sie sich selbst so realistisch einschätzte, zeigte mir auch, dass sie keinesfalls ein Dummerchen ist.

»Das stimmt schon, Lisa, ich will dir da nichts vormachen. Aber das ändert doch absolut nichts daran, dass auch du richtig hübsch und verdammt sexy bist. Du hast einen schönen, schlanken Körper mit süßen kleinen Brüsten, und mit deinem frechen Kurzhaarschnitt passt das alles perfekt zu deiner ganzen Frechdachs-Art. Also ja, du gefällst mir – auch wenn du vielleicht kein superschönes Supermodel bist.« lächelte ich sie freundlich und ehrlich an.

Nein, Lisa wäre sicher nicht der Typ Frau, mit dem ich mich gern auf eine tiefere Beziehung einlassen würde. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sie eine nette, freundliche und durchaus reizvolle, hübsche junge Person ist. Also verdient sie es auch, mit männlich anerkennendem Respekt und viel Freundlichkeit behandelt zu werden.

»Ach danke … hey, du bist echt voll der liebe Gentleman, genau wie Anna es mir erzählt hat.« freute sie sich – und ich vermutete sofort, dass sie bisher wohl eher die typischen Möchtegern-Fotografen und Künstler kennengelernt hatte, die immer vor allem wollen, dass sich ein Model möglichst schnell auszieht, die Beine breit macht und sich dann völlig willenlos dirigieren lässt. Wobei sie das angebliche Dirigieren in „künstlerische“ Posen dann auch noch gern dazu benutzen, hübsche junge Nackte ungefragt zu begrabschen oder gar unverfroren verlangen, dass die Models für ihre Gagen auch noch mit ihnen Sex machen. Das kommt leider ziemlich oft vor. Ganz zu schweigen von den schmierigen Typen, denen es sowieso nur darum geht, hübsche, junge Girls nackt zu sehen und sie nach Möglichkeit zu irgendwelchen Schweinereien zu verleiten, wozu sie sich fälschlicherweise als Fotografen ausgeben. seufz

»Danke, Lisa, es ist schön, wenn du so positiv von mir denkst. Komm, erst einmal eine Zigarettenpause für mich – und was ist mit dir? Möchtest du etwas trinken oder sonst irgendwas?«

»Könnte ich vielleicht eine heiße Schokolade bekommen?«

»Aber natürlich – und du wirst staunen: Wir haben hier jemanden im Haus, der für seine göttlich guten heißen Schokoladen geradezu berühmt ist. Wie wärs mit Karamell-Geschmack?« Während ich fragte, ging ich zur Abluftanlage der kleinen, aber topmodern ausgestatteten Suite-Küche. Dort konnte ich rauchen und den Qualm sofort absaugen lassen, ohne durch ein geöffnetes Fenster die bittere Eiseskälte von draußen reinzulassen.

»Steil, ja, das probier ich gern!« stimmte Lisa begeistert zu.

Ich bestellte daraufhin über das Haustelefon beim Service das Gewünschte für sie sowie einen Cappuccino für mich, dazu einen Teller mit frischem Obst und einigen Knabbereien plus Mineralwasser. Obst, eine Kaffeemaschine, Knabbereien, eine gut bestückte Minibar und Mineralwasser gibt es zwar sowieso stets frisch aufgefüllt in jeder Suite – aber wenn der Service jetzt ohnehin den Spezial-Schoko-Karamell-Kakao bringt, für den tatsächlich ein bestimmter Club-Angestellter ein bisschen berühmt ist, dann können sie auch gleich den Rest mit hochbringen.

Leicht amüsiert registrierte ich, dass Lisa sich für die kleine Pause nicht bedeckte, sondern einfach so frech nackig blieb, wie sie war. Auch als kurz darauf das ebenfalls sehr hübsche Hausmädchen Leni vom Butler-Zimmerservice das Bestellte brachte, gab sich Lisa keinerlei Mühe, ihre Blöße irgendwie zu bedecken. Leni wunderte sich darüber kein bisschen, und die zwei jungen Frauen lachten wie gleichaltrige Freundinnen völlig locker miteinander. Ich sags ja: Lisa ist ein echter Frechdachs-Typ – und auf Leni trifft das genauso zu. Mit neugierig funkelnden Augen servierte sie das Bestellte und ging dann lächelnd wieder.


 

Lisa probierte die heiße Schokolade … und stieß ein begeistertes »Mmmmhhhh … die ist ja echt total Mega! Die voll leckerste Schokolade, die ich in meinem ganzen Leben je getrunken habe! Wie machen die das bloß?« aus.

»Frag nicht mich, Lisa, frag am besten Thomas, den Küchen-Zauberkünstler für heiße Trinkschokoladen und noch so manche andere Köstlichkeit. Ich bin eher der leidenschaftliche Kaffeetrinker.« lächelte ich vergnügt. Tatsächlich äußerten sich schon etliche Gäste, besonders die Frauen und Freunde gepflegter Trinkschokoladen, geradezu überschwänglich begeistert über seine Kreationen – fast so, als würde er irgendwelche geheimnisvollen Zaubermittel hineinmischen, die Menschen verzaubern und auf der Stelle süchtig machen.

»Das würde ich echt gern mal machen. Meinst du, er verrät mir vielleicht sein Geheimnis, damit ichs zu Hause nachmachen kann?«

Ich gluckste amüsiert: »Keine Ahnung … vielleicht, wenn du so reizvoll nackig im Pelz mit ihm flirtest und seine Sinne ein wenig verwirrst, kriegst du ihn tatsächlich rum, hoho.«

»Ahaha, das mach ich glatt!« lachte Lisa unbeschwert – und da sie so ein ungenierter Frechdachs ist, würde ich ihr sogar ohne Weiteres zutrauen, dass sie abenteuerlustig so etwas tatsächlich tut.

Leider hatte ich heute keine Zeit für ein richtiges, langes Shooting; wir machten nur knapp zwei Stunden lang einige Probeaufnahmen, so wie es ursprünglich mit Anna geplant gewesen war. Diese meldete sich dann gegen 17:30 Uhr telefonisch, erklärte mir, dass sie jetzt endlich frei habe, und fragte, ob sie auch noch mit der U-Bahn herkommen und ihre Freundin abholen könne. Es gibt eine U-Bahn-Station nur wenige Minuten zu Fuß entfernt vom Club – und von Schönbrunn aus wäre das eine sehr einfache und bequeme Verbindung für Anna.

 

Dagegen war natürlich absolut nichts einzuwenden – und weil man diese jungen Frauen einfach gernhaben muss, bat ich Leni, bei Annas Ankunft den beiden den Club ausführlich zu zeigen, sie danach herzuführen und ihnen zu erklären, wie hier im Haus alles so läuft. Ich verabschiedete mich vorerst von Lisa, bekam zum Abschied wieder einige sexy-süß-freche Umarmungs-Küsschen und bewegte mich dann in Richtung Unteres Belvedere.

In der direkt daneben gelegenen, urigen Brauereischänke Salm Bräu am Rennweg 8 war ich mit einem Freund verabredet. Das ist eine traditionsreiche, zünftige Brauereischänke, in der selbst gebrautes Bier und herzhafte Hausmannskost in ziemlich üppigen Portionen zu angemessen fairen Preisen serviert werden. Das Personal dort ist freundlich, sehr flott und macht seinen Job wirklich gut. Sowohl bei Einheimischen als auch bei den vielen Touristen ist die Schänke beliebt. Wer diese Art von Lokalen und Speisen mag, dem wird es dort gefallen, aber man sollte wirklich keine Probleme mit zu vielen Kalorien haben!

 

Da wir auch gemischt geschäftliche und private Dinge zu besprechen hatten, konnte ich die Girls heute nicht einladen. Außerdem hatten sie sowieso noch etwas anderes vor und wollten sich später mit ihren Freunden treffen. Schon ein wenig arg vollgefressen ließ ich mich danach von einem Taxi zur Truth & Dare Cocktailbar in der Schönlaterngasse 4 fahren. Dort traf ich mich noch mit einem US-amerikanischen Businessman, der morgen zurück in die Staaten flog – es war also gewissermaßen die letzte Gelegenheit, noch schnell etwas Wichtiges und Persönliches mit ihm zu besprechen.

Die Bar Truth & Dare wird auf Google völlig zurecht mit hohen 4,7 Sternen bewertet. Ich würde sie als eine gelungene Mischung aus Cocktail- und Speakeasy-Bar im klassisch-minimalistischen US-Stil mit einem ordentlichen Schuss zusätzlichem »Wiener Schmäh«-Charme bezeichnen. Das Personal ist überaus freundlich und kompetent, die Barkeeper mixen perfekte, erstklassige Cocktails, und die Bar bietet viele hochwertige Alkoholika bester Qualität an. Es geht dort unaufdringlich elegant und angenehm ruhig zu; man bekommt ebenfalls hochwertige Knabbereien oder delikate, kleine Snacks serviert, während man sich gepflegt unterhält – natürlich kann man dort auch einfach nur etwas Gutes trinken.

Mein Kumpel Will (William) – ebenfalls so ein Typ Bär von Mann – war mit zwei anderen Gesprächspartnern, einem ähnlich typischen Geschäftsmann und einer attraktiven Geschäftsfrau, bereits einige Drinks voraus. Er liebt erstklassige Whiskys, und ich schloss mich ihm gern an, während wir zunächst typische Bar-Gespräche führten. Dann wechselten wir beide nach einer Weile von der Bar in eine ruhige Ecke, um die Angelegenheit im Detail zu besprechen, weshalb er mich überhaupt erst angerufen hatte.

Wir sind nicht wirklich enge Kumpels oder gar dicke Freunde, sondern kennen uns eigentlich nur durch einige Geschäfte in New York, wobei wir uns auf Anhieb sympathisch fanden – eine lockere Bekanntschaft mit Austausch von Kontaktdaten, wie man es halt so macht, falls man mal wieder irgendetwas miteinander unternehmen, ein Geschäft anbahnen oder gegenseitige Informationen austauschen möchte. Alles in allem also eine bestenfalls oberflächliche Freundschaft, wobei Will mir aber in einer diffizilen Angelegenheit vor Jahren mal sehr hilfreich war, ohne dass er damals sofort eine Gegenleistung verlangte. Insofern schulde ich ihm noch etwas – und abgesehen davon freute ich mich durchaus über dieses Wiedersehen nach langer Zeit, denn damals war er menschlich absolut in Ordnung.

 

Er erzählte mir zunächst, dass er seit vielen Jahren für seine Firma immer mal wieder für längere Zeit hier in Wien stationiert war, jetzt jedoch endgültig und dauerhaft zurück in die Staaten – zu seiner Frau und den Kindern – gehen wird. Aus verschiedenen Gründen, die hier nichts im Blog zu suchen haben, muss er zeitnah zurückkehren. Aber hier in Wien gibt es für ihn noch eine offene, persönliche und sehr private Sache, die er zutiefst bereut, nicht mehr selbst ausreichend regeln zu können. Als er heute zufällig erfuhr, dass ich gerade in Wien bin, dachte er sofort, ich wäre sozusagen die ideale Besetzung, um das für ihn diskret zu übernehmen – weshalb er mich kurzfristig anrief und um dieses Treffen bat.

Diese spezielle »Sache« ist sehr menschlich, sehr privat und ein bisschen »unpassend« für einen ansonsten seriösen, verheirateten Mann mit Kindern, weshalb ich hier auch nicht zu viel darüber schreiben werde. Nur so viel sei verraten: Es hat mit einer verheimlichten Geliebten und deren Tochter zu tun, für die er durchaus ehrliche Gefühle hat und denen er finanziell wie organisatorisch helfen möchte. Aber sein gewohntes Leben und seine Familie in den Staaten kann und will er dafür natürlich nicht aufgeben – was durchaus verständlich und okay ist, denn seine Familie liebt er ja trotzdem.

Ich war mal wieder innerlich leicht amüsiert und gleichzeitig froh darüber, selbst ein polyamourös offenes, ehrliches Leben ohne diese scheinheilige Verlogenheit führen zu können, in dem es solche typischen Doppelmoral-Verwicklungen gar nicht erst geben könnte. Eine kleine Spitze konnte ich mir ihm gegenüber aber nicht verkneifen – und mit einem verständnisvollen Grinsen meinte ich lapidar:

»Um was du mich da gerade bittest, das ist aber durchaus etwas diffizil und ehrlich gesagt auch mehr, als ich dir bisher schulde. Wenn ich mich wirklich darum kümmere, dann sind wir danach nicht nur quitt – dann schuldest du mir im Gegenzug definitiv etwas.«

»Geht klar, Steve. Du hast absolut recht, ich stimme dir voll zu und schulde dir dann was.« Er streckte mir daraufhin seine große Hand für einen typisch US-amerikanischen »Schraubstock«-Handschlag entgegen. »Das heißt also, du kümmerst dich tatsächlich darum?«

Ich schaute ihm dabei freundlich, aber auch scharf und nachdrücklich direkt in die Augen: »Unter einer Bedingung. Ich nehme erst einmal mit deiner Empfehlung Kontakt auf, schaue mir das Ganze in Ruhe an, bilde mir meine eigene Meinung und entscheide dann erst endgültig, ob ich mich wirklich darum kümmere. Sollte ich aus irgendeinem Grund zu dem Schluss kommen, dass ich mich lieber doch nicht einmischen will – vielleicht weil du mir nicht die ganze Wahrheit gesagt hast oder egal weshalb –, dann lasse ich es sein und bin zu absolut nichts verpflichtet!«

»Nun … das ist nur mehr als fair, Steve, einverstanden.« Wir trafen also diese Art von Gentleman-Arrangement. Und bevor wir uns die Hände nun endgültig knochenbrecherisch schüttelten – was unter Männern wie uns oft mehr bedeutet als ein mühsam unterschriebener Vertrag –, erwähnte ich noch grinsend: »Denk bitte daran, dass ich mir vor einigen Jahren beim Segeln die rechte Hand arg verletzt habe. Es ist zwar alles gut verheilt, aber die Knochen sind dort nicht mehr so zu 100 % stabil wie davor. Also beherrsch deine Kräfte ein wenig und drück mir nicht zu fest zu!«

»Haha, geht klar, Steve.« gluckste er und drückte dennoch ordentlich fest zu – aber zum Glück nicht ganz so arg, wie er es sonst wohl tut. In der US-amerikanischen Macho-Business-Welt ist es bei vielen so eine Art sportliches Hobby, ein typisches Macho-Spiel, wer beim Gegenüber am festesten zudrücken kann. Und das kann bei manchen Typen wirklich heftig – im wahrsten Sinne des Wortes knochenbrechend – werden. Wer dieses dämliche Spiel nicht richtig mitmacht, gilt dann schnell als Weichei, den man auch geschäftlich leicht übervorteilen oder abzocken kann. Bescheuert, ich weiß – es gilt auch nicht immer und überall für alle, aber bei vielen Business-Machos ist das durchaus bitterer Ernst und nicht nur ein Spiel.

 

Dann gesellten wir uns wieder zurück zu der Runde am Tresen, wo inzwischen noch ein interessanter Geschäftsreisender dazugekommen war. Wir fünf becherten ganz schön viele erstklassige Whiskys – auch der sympathische Barkeeper beteiligte sich gelegentlich locker an der Unterhaltung, oder wir scherzten mit der hübschen weiblichen Servicekraft, die vermutlich seine Freundin oder Frau ist. Er gab auch eine Runde aus, denn wir machten ordentlich Umsatz – und so eine Top-Bar ist wahrlich nicht gerade billig.

Außer an Sonntagen hat das Truth & Dare täglich von 18 bis 2 Uhr geöffnet, sonntags immerhin bis 1 Uhr. Am heutigen Montag, es war bereits nach Mitternacht, war nicht mehr viel los. Wir fünf waren die einzigen Gäste und bereits ziemlich angeheitert. Es war eine gute, lustige und auch sehr interessante Gesprächsrunde mit tollen Drinks und guten Knabbereien, die einfach Freude machte. Wir amüsierten uns zwischendurch auch köstlich über die sehr taffe Geschäftsfrau, weil sie als attraktive, eher schlanke Frau deutlich weniger Körpervolumen als wir Kerle hatte, aber dennoch den Eindruck machte, sie könne uns im Zweifelsfall alle unter den sprichwörtlichen Tisch trinken. schmunzel

Gerade als ich mal absichtlich draußen in der Eiseskälte eine rauchte, um wieder etwas nüchterner im Kopf zu werden – es war bereits kurz vor 1 Uhr morgens –, bekam ich überraschend einen Anruf vom Club-Nacht-Concierge. Ein Fräulein Anna sei gerade hereingekommen und bitte dringend darum, mich zu sprechen. Nanu? Sie war wohl fälschlicherweise davon ausgegangen, dass ich um diese späte Zeit schon zurück und im Bett war, wie ich es eigentlich auch beabsichtigt hatte. Ich ließ mich mit ihr verbinden, und sie bat am Telefon erst einmal unzusammenhängend vielfach um Entschuldigung für die späte Störung.

»Schon gut, Anna« versuchte ich sie zu beruhigen, »ich fühle mich absolut nicht gestört, also sag mir einfach ganz direkt, was los ist.«

»Ich … also …« sie sammelte kurz ihre Gedanken und holte tief Luft, »… ich erzählte dir doch, dass ich momentan bei einer Freundin in deren winzigen 22-qm-Bude wohne?«

»Ja, ich erinnere mich gut daran; und was ist passiert?«

»Also … heute Nacht war wieder ihr Freund da, dem es leider gar nicht passt, dass ich dort mit wohne und ständig störe. Darüber stritten wir drei uns schon mehrmals, und heute wurde es zwischen den beiden richtig übel. Ich weiß ja selbst, dass ich störe, und will meiner Freundin sicher nicht ihren Freund vertreiben. Bevor er heute also ganz ausrastete, nahm ich mir schnell ein paar Sachen und … naja … dachte, ich könnte dich vielleicht fragen, ob ich heute Nacht bei dir im Club übernachten darf?« säuselte sie scheinbar traurig bewegt durch das Telefon.

Ich dachte blitzschnell nach und war mir keineswegs sicher, ob das alles so eins zu eins stimmte. Und selbst wenn ja, sollte Anna doch sicher andere, vertraute Freunde in Wien haben, bei denen sie kurzfristig übernachten könnte, statt bei mir, einem ihr noch relativ Fremden. Der Verdacht lag natürlich auf der Hand, dass die Hübsche ganz andere Absichten verfolgte. Aber was sollte ich jetzt machen? Sie einfach in die Kälte rauswerfen lassen? Nein, das kam selbstverständlich nicht in Frage! Morgen bei Tageslicht konnte ich dann alles in Ruhe mit ihr klären.

Also gab ich dem Concierge die Anweisung, Anna in dem freien Gästezimmer direkt neben meiner Suite unterzubringen. Dieses Zimmer kann sowohl als unabhängiges Gästezimmer als auch – durch eine Verbindungstür – als zusätzlicher Gastraum der Suite genutzt werden, wenn diese beispielsweise von einer Familie mit Kindern oder Freunden gebraucht wird. Es war zum Glück momentan frei; dort konnte Anna erst einmal zur Ruhe kommen und schlafen, ohne sich völlig fremd und allein zu fühlen, sobald ich zurück in der Suite war. Ich beruhigte sie noch einmal kurz am Telefon, sie solle ungeniert die Suite-Einrichtung nutzen oder sich bei Bedarf noch Essen und Getränke vom Service bringen lassen. Am besten wäre es, sie ginge jetzt bald schlafen, und morgen würden wir dann über alles reden.

Als sich die Bar-Runde schließlich auflöste und ich gutgelaunt zurück in den Club kam, war es schon etwas nach 2 Uhr morgens. Anna war nirgends zu sehen; ich legte erst einmal meine Sachen ab, duschte mich ausgiebig frisch und schaute dann ganz leise durch die Verbindungstür in das andere, einfach, aber hübsch gestaltete Gästezimmer. Anna schlummerte dort anscheinend tatsächlich tief und fest, warm eingepackt in die dicke Winterbettwäsche. Nur ihr Kopf, die Schultern und ein Arm schauten hervor; im Dunkeln waren die feinen Träger eines Negligés erkennbar.

 

Vielleicht tat sie auch nur so, als würde sie schlafen – jedenfalls weckte ich sie nicht und wünschte ihr gedanklich eine ruhige Nacht. Leise zog ich mich wieder zurück, schloss die Verbindungstür vorsichtig und kroch in mein eigenes Riesenbett. Ein letzter, leicht amüsierter Gedanke an die bezaubernde, mutige Anna im Nebenzimmer und diesen verrückten Tag huschte durch meinen Kopf – morgen würde es sicher spannend werden. Ich dachte jetzt nicht weiter darüber nach – dazu war ich viel zu müde und spürte alkoholisiert natürlich auch die Whiskys, die ich im Laufe des Abends und der Nacht getrunken hatte. Es dauerte kaum eine Minute, bis ich traumlos und tief einschlief … schnarch 

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Wien, Winterfreuden im Schlosspark Schönbrunn und bezaubernde Frauen

 

#26.01.15- Wien, Winterfreuden im Schlosspark Schönbrunn und bezaubernde Frauen

Vor Kurzem traf ich mich erneut mit Daniel, jenem Kunstlehrer, den ich bereits bei meinem letzten Wien-Besuch kennengelernt hatte. Er ist ein wirklich gebildeter, kluger Mensch, dessen Ansichten meinen oft erstaunlich ähnlich sind – wir verstanden uns vom ersten Moment an prächtig. Im Kunst Haus Wien – Museum Hundertwasser>>> in der Unteren Weißgerberstraße 13 führte er mich mit viel Geduld und noch mehr Sachverstand durch die Ausstellung.

Er erklärte mir so manches über Hundertwassers verrückte, farbenfrohe Welt, von der ich bisher nur vage Vorstellungen hatte. Plötzlich ergaben die ungeraden Böden, die goldenen Zwiebeln und die üppig begrünten Dächer einen viel tieferen, fast schon philosophischen Sinn. Die Luft im Museum roch nach Farbe und altem Holz, draußen lag der typische Wiener Winternebel, und drinnen fühlte es sich an wie eine kleine, warme Rebellion gegen die oft so öde Geradlinigkeit der Welt.


 

Neben all dem Kunstgenuss ging es uns natürlich auch um das Thema seiner erwachsenen Schüler. Daniel kennt meine Vorliebe für geschmackvolle, sinnliche Aktfotografie genau und schätzt diese persönlich ebenso. Viele seiner Teilnehmer aus den Zeichen- und Malkursen posieren ja ohnehin abwechselnd selbst im Akt vor der Gruppe – das gekonnte Abbilden des nackten menschlichen Körpers ist schließlich das Allerschwerste, wenn man ein wirklich guter Künstler werden will. Und gute Aktfotografie? Die gilt unter uns Fotografen nicht umsonst als Königsklasse. Die meisten seiner Schüler sind da ziemlich locker und ungeniert eingestellt, und als Studenten können sie einen kleinen Zuverdienst bekanntlich immer gut gebrauchen.

Bei mir war die Vorfreude groß, mal wieder mit jemandem zu arbeiten, der noch nicht so erfahren und durch Routine vorgeprägt ist. Das kann oft frisch und inspirierend werden, und manchmal entdeckt man auf diese Weise echte, unverfälschte Talente. Daniel hatte auch prompt eine Empfehlung parat: Anna ist mit ihren 161 cm zwar deutlich zu klein für die klassische Fashion-Welt, aber sie posiert wahnsinnig gern, interessiert sich ernsthaft für Kunst und findet geschmackvolle Akte sehr reizvoll, wie er mir erzählte. Sie sei nett, freundlich, aufgeschlossen, clever und gebildet – und ja, sie könnte zusätzliche Model-Gagen für ihr Studium wirklich gut gebrauchen.

Wir trafen uns zu einem leichten, entspannten Mittagssnack im wunderschönen Café Gloriette>>> mitten im Schlosspark Schönbrunn. Die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger mit ihrer riesigen Parkanlage ist UNESCO-Welterbe und immer einen Besuch wert – auch im Winter, wenn der Schnee die Wege dämpft, die Luft beißend klar ist und die goldenen Details des Schlosses im fahlen Licht fast magisch leuchten.

Anna hat dort derzeit einen kleinen Nebenjob; sie muss sich die Kunstschule, die Unterkunft und den gesamten Lebensunterhalt komplett selbst erarbeiten, da sie keine wohlhabenden Eltern hat, die ihr das alles finanzieren könnten. Es gäbe noch viel mehr über sie zu erzählen, Daniel kennt sie offensichtlich sehr gut und mag sie wirklich gern, aber ich wollte sie erst einmal selbst kennenlernen und herausfinden, ob sie überhaupt einverstanden ist, wenn ich später mehr Persönliches über sie in meinem Blog verrate.


 

Pünktlich erschien sie zu unserer Verabredung, warm eingemummelt in einem schicken, teuren Pelzmantel, der ihr fast bis zu den Knöcheln reichte. Sie sah einfach bezaubernd hübsch aus – die Wangen leicht gerötet von der Kälte, die Augen funkelnd vor lebendiger Neugier. Als ich ihr gentlemanlike aus dem dicken Pelz half, musste ich unwillkürlich schmunzeln: Auf Fotos sieht man es nicht so richtig, aber mit ihren 161 cm und dem zarten Körperbau wirkt sie deutlich jünger, als sie tatsächlich ist – fast wie ein zerbrechliches Porzellanpüppchen, das aber ganz klar seinen eigenen, starken Kopf hat.

»Huch … sind Sie groß«, schmunzelte sie und blinzelte neugierig zu mir hoch – kein Wunder bei meiner knapp 190 cm Bärenstatur.

Das war eine gute Gelegenheit, gleich mal ihren Humor auf die Probe zu stellen. Ich schaute mich scheinbar suchend im Raum um, grinste zu Daniel und meinte: »Hörst du auch diese liebliche Stimme? Wo kommt die nur her?« Dabei reckte ich mich extra hoch aufgerichtet und tat so, als würde ich Anna komplett übersehen.

»He, hier unten, hihi!«, kicherte sie prompt amüsiert und piekte mir frech mit einem schlanken Finger in den Bauch.

»Ach da … hallo hübsche Anna, sehr erfreut, deine Bekanntschaft machen zu dürfen.« Ich guckte gespielt überrascht nach unten und hauchte ihr einen galanten Handkuss auf den Handrücken.

»Ebenfalls … ähm, Herr Steve.« Sie lächelte, keineswegs beleidigt, sondern nur leicht amüsiert. Vermutlich hat sie diesen Spruch schon öfter gehört, aber sie kapierte sofort, dass es nur ein lieb gemeinter Gag meinerseits war. Trotz ihrer mädchenhaften Erscheinung strahlt sie eine clevere, sehr selbstbewusste Aura aus. Ein ausgesprochen hübsches Gesicht, dazu freundlich-neugierig funkelnde graublaue Augen – und ich würde nicht wenig wetten, dass sie sehr genau weiß, wie sie das andere Geschlecht mit weiblicher Raffinesse um den kleinen Finger wickeln kann.

»Einfach Steve genügt völlig, Anna.« Wir ließen uns vom beflissenen Kellner einen Tisch zuweisen und nahmen Platz. Natürlich lud ich sie und Daniel ein und forderte sie auf, zu bestellen, worauf immer sie Lust hatten – damit sich vor allem Anna keine Gedanken um die Rechnung machen musste, wo sie doch laut Daniel den Zuverdienst als Model gut gebrauchen konnte. Den schicken Pelzmantel hatte ihr sicher ein Verehrer oder Ex-Freund geschenkt, dachte ich so bei mir.

Das Gloriette ist ein helles, klassisches Café mit italienischer Terrasse, das von morgens bis abends Wiener Spezialitäten serviert – derzeit im Winter haben sie täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, manchmal etwas flexibel, je nach Betrieb. Mit guten 4,4 Sternen auf Google wird es bewertet, und sie werben zu Recht mit ihren Frühstücksvariationen und typischen Wiener Kaffee-Spezialitäten, vom Kleinen Braunen über Einspänner und Pharisäer bis hin zum Kaffee Advokat mit Eierlikör. Maria Theresia genoss ihren Kaffee übrigens am liebsten mit Orangenlikör, wie man sich erzählt.

Dazu kommen Gerichte wie das Herrengulasch mit Knödel, Würstel und Ei oder ein traumhafter Gemüsestrudel mit Schnittlauchrahm und frischem Salat. Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee und warmem Gebäck hing angenehm in der Luft, draußen glitzerte der Schnee auf den Parkwegen, und durch die großen Fenster fiel das winterliche Licht herein – ein perfekter Ort, um die Welt für eine Weile zu vergessen.

Ein solcher touristischer Hotspot in einem eleganten alten Schlossgebäude mit dieser fantastischen Aussicht auf Schlosspark und Schloss ist natürlich nicht gerade billig. Der Service und das Essen sind gut, wenn auch nicht Spitzenklasse – man kommt vor allem wegen des Ambientes, der imperialen Umgebung und dem Gefühl, hier ein Stück Geschichte zu atmen. Es lohnt sich als Ausflug definitiv, und die durchschnittliche 4,4-Sterne-Bewertung geht in Ordnung.

Wir führten zunächst ein typisches Kennenlern-Gespräch, wobei Anna und Daniel sich natürlich schon ziemlich gut kennen. Es war leicht zu spüren, dass sie ihn als guten Lehrer und freundlichen Menschen schätzt, respektiert und auch persönlich mag. Er wiederum findet sie talentiert, als Mensch und junge Frau bezaubernd nett und lobt ihr echtes Interesse an der Kunst – sie störe nie im Unterricht und sei immer aufmerksam und neugierig bei der Sache.

»Ich arbeite echt gern mit netten, guten Künstlern oder Fotografen zusammen, die uns nicht nur als reine Sexobjekte behandeln. Besonders wenn sie solche Gentlemen sind wie du«, lächelte Anna mir zu, als wir beim Essen zum Thema Aktfotografie und das freizügige Posieren kamen. »Aber ich mache grundsätzlich nichts Pornografisches.«

»Das ist völlig okay, hübsche Anna. Pornografie interessiert mich auch nicht im Geringsten. Ich bevorzuge schöne, geschmackvolle und die Fantasie anregende Aktfotografie – mit Models, die das nicht nur wegen des Geldes machen, sondern ebenfalls echte Freude daran haben, sich reizvoll in Szene zu setzen.« Ich lächelte zurück und meinte es genau so, wie ich es sagte.

»Ich habe Anna schon einiges über dich und deine Art als Mann und Fotograf erzählt. Ich schätze, sie würde sehr gern mit dir shooten«, warf Daniel ein und fügte zwinkernd hinzu: »Wenn du Anna denn hübsch genug findest – deinen typischen, bevorzugten Models entspricht sie ja nicht so ganz.«

»Was ist denn dein bevorzugter Model-Typ?«, wollte Anna nun natürlich sofort wissen, während sie mich neugierig, ungeniert und sehr selbstbewusst anblickte.

»Ach weißt du, Daniel übertreibt da ein wenig.« Ich grinste vergnügt, denn ich fand Anna wirklich sympathisch und auf ihre Art sehr interessant. »Ja, es stimmt, ich shoote sehr oft mit schlanken Blondinen, aber eben auch mit allen anderen Arten attraktiver Frauen. Ich gebe offen zu, liebe Anna, persönlich ein gewisses Faible für blonde, blauäugige und schlanke Schönheiten zu haben. Aber entscheidend ist das für mich am Ende nicht. Das Interessanteste ist für mich nie nur das Äußerliche, sondern vor allem das Kennenlernen der Persönlichkeit und deren Beschreibung später im Blog.«

»Daniel erzählte mir von deinem Blog und ich habe vorhin mal kurz reingeschaut … ziemlich interessant und spannend. Du scheinst ein tolles Leben zu führen und schätzt junge Frauen offenbar nicht nur wegen ihrer rein äußerlichen Schönheit, stimmts?« Sie schaute mir dabei offen und neugierig direkt in die Augen.

»Ja, so kann man es durchaus beschreiben, Anna. Würde es dich denn stören, wenn ich dich nach meinem persönlichen Eindruck auch öffentlich beschreibe, also nicht nur die Fotos zeige?«, hakte ich gleich nach.

»Nö, wieso denn? Solange du mich nicht runtermachst, was du anscheinend sowieso nie tust, stört es mich nicht im Geringsten. Ich finde …« sie überlegte kurz und trank einen Schluck von ihrem Kaffee, dessen Dampf in kleinen Wölkchen aufstieg, »… so wie du über Frauen schreibst, scheinst du sie wirklich als Menschen mit einer eigenen Persönlichkeit zu respektieren und wegen ihrer weiblichen Attraktivität zu schätzen. Ich denke, für dich sind wir eben keine bloßen Sexobjekte, und das … gefällt mir.« Ihr Blick verriet dabei tatsächlich auch ein gewisses persönliches Interesse an mir als Mensch und Mann, nicht nur als dem Fotografen, der ihr am Ende eine Gage zahlt.

Kurz gesagt: Wir verstanden uns prima – was bei dem großen Alters- und Erfahrungsunterschied zwischen uns ja keineswegs selbstverständlich ist. Laut Daniel ist Anna noch keine 19 Jahre alt, und typische Achtzehnjährige ticken meist ganz anders als ein wesentlich älterer Lebemann meiner Art und Klasse. Doch Anna ist eben kein typischer Durchschnitt – intellektuell reicht sie nicht an das Niveau von Meli heran, die mich zuletzt einige Monate als Muse und Model begleitete, aber sie hat definitiv mehr Klasse, mehr kluge Gedanken und eine größere Tiefe im Kopf als die meisten anderen in ihrer Altersklasse. Wegen ihrer zarten Formen und der körperlichen Kleinheit wird Anna vermutlich oft unterschätzt und eher als das süße, reizvolle Mädchen wahrgenommen. Doch hinter dieser Fassade steckt offensichtlich eine interessante Persönlichkeit – dessen war ich mir bereits nach der kurzen Zeit unseres Gesprächs ziemlich sicher.

 

Bei kalten minus 1 bis 2 Grad machten wir im Anschluss noch einen ausführlichen, wunderschönen Spaziergang durch den winterlich-weißen Schlosspark. Die Luft war eisig frisch, der Schnee knirschte herrlich unter unseren Schuhen, und jeder Atemzug bildete kleine Wölkchen. Die alten Bäume trugen weiße Hauben, die Wege waren kaum belebt, und in der Ferne ragte das Schloss golden aus dem Weiß heraus. Der Park erstreckt sich über etwa 1,1 mal 1,5 km, was rund 186 Hektar entspricht – eine wahrhaft kaiserliche, beeindruckende Weite mit unzähligen Sehenswürdigkeiten. Derzeit ist das Gelände täglich von 6:30 bis mindestens 17:30 Uhr geöffnet. Es ist der ideale Ort, um dem hektischen Treiben Wiens zu entfliehen, in Ruhe spazieren zu gehen und die architektonische sowie landschaftliche Schönheit zu genießen.

Erst in den Jahren 1743 bis 1749 bauten unter Maria Theresia die Architekten Nikolaus von Pacassi und Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg das Schloss und den Park in seiner heutigen Form aus. Der Palast war von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches im Jahre 1806 die offizielle Sommerresidenz der Könige und Kaiser, und ab 1804 bis zum bitteren Ende des Ersten Weltkriegs die des österreichischen Kaiserhauses. Fast durchgehend von einem mehrere Hundert Personen umfassenden Hofstaat bewohnt, war es der kulturelle und politische Mittelpunkt des Habsburgerreichs – während der österreichisch-ungarischen Monarchie wurde es auch oft als k. k. Lustschloss Schönbrunn bezeichnet. Heute ist es das größte Schloss und eines der bedeutendsten Kulturgüter Österreichs. Seit 1996 ist es zusammen mit dem etwa 160 ha großen Haupt-Park Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Eine Hauptattraktion im Park ist zudem der älteste noch bestehende Zoo der Welt, der Tiergarten Schönbrunn>>> auf etwa 16 ha Fläche.

Bei dem langen Spaziergang erzählte Anna locker und frei mehr über sich, ihre Herkunft und erwähnte dabei auch ganz offen ein recht typisches Erlebnis für junge Frauen ihrer Art: Ein Verehrer Ende 30, der zunächst arg verliebt tat, ihr teure Geschenke machte – genau wie ich vermutet hatte, stammte auch der Pelzmantel von ihm – und sie finanziell großzügig unterstützte. Sie fand ihn anfangs nicht uninteressant, mochte ihn sogar mit leichter Verliebtheit, freute sich über die Geschenke und konnte die Hilfe für ihr Studium natürlich gut gebrauchen. Schließlich ließ sie sich auf eine Affäre ein, doch dann merkte sie sehr schnell, dass seine Liebesschwüre und Präsente vor allem Ausdruck von Besitzansprüchen waren – er wollte sie kontrollieren und als sein privates junges Sexobjekt benutzen. Als sie das realisierte, haute sie kurzerhand ab und nahm den teuren Mantel einfach mit, weil es draußen eiskalt war und sie in diesem Moment schlicht nichts anderes zum Anziehen in Reichweite hatte.


 

»Unter dem Mantel war ich echt total nackt, hihi, und hatte nur meine warmen Stiefel an. Zum Glück ist er so dick, warm und lang, aber trotzdem guckten die Leute wegen meiner nackten Beine ohne Strümpfe oder Hose im Bus ganz schön komisch«, plauderte sie selbst belustigt über das Erlebte. »Ich musste tatsächlich mit Bus und Bahn fahren, weil ich auch keinen Cent Geld dabeihatte. Das war vielleicht aufregend, sag ich dir!«

Daniel und ich schmunzelten amüsiert über die Vorstellung, und ich meinte dann ernster: »Mutig und klug von dir, trotzdem so konsequent abzuhauen. Verfolgt oder belästigt er dich denn jetzt noch?«

»Ja, leider. Ich musste sogar meine kleine Bude aufgeben und wohne jetzt bei einer Freundin, die kaum Platz hat – sonst würde er mir ständig vor der Tür auflauern.«

»Tja … typischerweise dürfte der Typ genau die Sorte Arschloch sein, der jetzt glaubt, durch seine Geschenke bereits handfeste Besitzansprüche auf dich erworben zu haben. Sei froh, dass du ihm rechtzeitig entkommen bist. Solche Leute können in ihrem Frust und ihrer Wut ganz schön gefährlich werden. Nimm das bitte nicht zu leicht – manche enttäuschte Möchtegern-Liebhaber, oft tief in toxischer Männlichkeit verhaftet, bringen Frauen, die ihnen entkommen sind, nachträglich sogar um oder schütten ihnen Säure ins Gesicht, damit kein anderer sie mehr haben will. Da ich den Typ nicht persönlich kenne, kann ich es schwer einschätzen, aber du solltest wirklich nicht leichtsinnig sein!« Ich versuchte sie ernsthaft zu ermahnen, denn junge Menschen nehmen so etwas oft viel zu sehr auf die leichte Schulter und glauben fest daran, dass so etwas immer nur den anderen passiert.

»Meinst du wirklich?«, fragte sie und guckte daraufhin etwas nachdenklicher, wobei ihre Wangen von der Kälte noch röter leuchteten.

»Wie gesagt: Ich kenne ihn nicht. Aber solche üblen Dinge passieren leider immer wieder. Wenn du mit jugendlichem Übermut denkst ‚aber mir doch nicht!‘, machst du womöglich einen lebensgefährlichen Fehler. Wien ist zwar eine Millionenstadt, aber wenn du zu denselben Orten gehst, an denen du auch früher mit ihm warst, lauft ihr euch vielleicht zufällig über den Weg – und wer weiß, was dann passiert. Oder er nimmt deine Spur gezielt wieder auf. Häufig werden solche Ex-Partner zu Stalkern, die eine Zurückweisung einfach nicht akzeptieren wollen.«

Daniel nickte zustimmend. »Ich muss Steve da absolut rechtgeben, liebe Anna. Du musst jetzt nicht in ständiger Angst rumlaufen, aber ein bisschen Vorsicht und sich vielleicht erst einmal andere Plätze zum Ausgehen zu suchen, schadet sicher nicht.«

»Hm … lieb von euch beiden; wahrscheinlich habt ihr tatsächlich recht«, meinte Anna noch nachdenklicher. Da sie ziemlich clever ist, überlegt sie es sich nun vielleicht wirklich genauer und ist in Zukunft etwas vorsichtiger.

Ich erzählte ihr dann von Meli als meiner letzten Muse und Model und zeigte Anna auf meinem Smartphone ein paar Fotos, die wir geschossen hatten – darunter auch Akte, die sie aus dem öffentlichen Blog noch nicht kannte. Sie fand sie toll, sehr erotisch und ästhetisch schön, kicherte aber ein bisschen darüber, dass sie selbst im direkten Vergleich so zart gebaut sei und nur kleine Brüste habe, während Meli doch so ein erotisches „Hourglass-Vollweib“ sei.

»Trotzdem würdest du auch mit mir shooten wollen, Steve?«

»Gewiss, Anna, denn es kommt mir vor allem auf die fotogene Ausstrahlung an und darauf, dass ein Model mit Freude und Selbstbewusstsein posiert. Nicht darauf, ob du klein, groß, üppig fraulich oder eben zart gebaut bist. Meine Erfahrung sagt mir schon jetzt, dass du ein reizend fotogenes Model wärst. Du sagst ja selbst, dass du richtig gern posierst und Spaß daran hast, dich reizvoll malen, zeichnen oder eben fotografieren zu lassen.« Ich lächelte sie freundlich an und meinte das auch genau so. Nach all den Jahren merkt man sehr schnell, mit welchem Typ Frau man es zu tun hat – jede Wette, dass Anna ein richtig gutes Model ist und sogar als Muse inspirierend wirken kann, was wahrlich nicht viele schaffen. Sie hat offensichtlich diese besondere Eigenschaft.

Kurz bevor das Café Gloriette Feierabend machte, organisierten wir uns noch drei heiße Kaffee zum inneren Aufwärmen – die Tassen dampften herrlich, und der bittere Duft mischte sich mit dem kalten Wind. Ich bot Anna an, sie im EQS mitzunehmen und dort abzusetzen, wo immer sie hinwollte. Doch sie wollte ganz in der Nähe eine Freundin treffen und lehnte dankend ab.

Wir verabredeten uns schließlich für übermorgen, nach kurzer telefonischer Absprache vorab, falls sich kurzfristig etwas an unserer Zeitplanung ändern sollte, zum Shooting im Club. Daniel und ich bekamen zum Abschied noch süße, liebe Küsschen mit einer typischen Umarmung, wobei wir alle kurz schmunzeln und kichern mussten. Wenn sich ein zart gebautes 161-cm-Mädchen zu einem 190-cm-Bärenmann hochreckt und ich mich dafür tief hinunterbeugen muss, ist das natürlich ein amüsanter, fast komischer Anblick. Noch ein kurzes Abschiedswinken, dann gingen wir Männer zum Wagen und fuhren zurück in die Stadt.

»Na Steve, gibs schon zu! Ich habe nicht zu viel versprochen, Anna gefällt dir, auch wenn sie nicht ganz deinem meist bevorzugten Model-Typ entspricht«, grinste mein Freund Daniel mich von der Seite an.

»Stimmt, ja, ich gebe es offen zu«, grinste ich in männlicher Komplizenschaft zurück. »Sie hat definitiv das gewisse Etwas und ist bestimmt ein sehr fotogen-bezauberndes Model.«

»Ich mag sie wirklich, und sie ist eine gute Schülerin, obwohl ihre rein künstlerischen Talente wahrscheinlich nicht ganz ausreichen werden, um eine Karriere zu starten.«

»Was macht sie eigentlich genau, ich vergaß ganz, danach zu fragen?«

Daniel lächelte nachdenklich. »Anna versucht sich im Geigenspiel, im Zeichnen und Malen und probiert neugierig noch Verschiedenes aus. Die Kunst generell und sich im Kreise von Künstlern oder künstlerisch interessierten Menschen aufzuhalten, macht ihr einfach große Freude. Sie liest auch gern, viel und hat ein gewisses Schreibtalent; dein Blog hat ihr übrigens richtig gut gefallen. Für mich als Lehrer ist es eine Freude, sie als so bezaubernd neugierige Schülerin zu unterrichten und ein bisschen anzuleiten. Wie du weißt, bekommt unsere private Kunstschule zwar Zuschüsse von der Stadt, aber die Schüler müssen trotzdem noch fast 4.000 Euro Jahresbeitrag selbst aufbringen. Da sie niemanden hat, der diese Kosten für sie übernimmt, muss sie sich ganz schön anstrengen, um das Geld dafür Monat für Monat zusammenzukratzen.«

»Das kann ich mir gut vorstellen; ein hartes Schicksal, das sie da schon so jung ganz allein verkraften muss. Da kann man wirklich nur Respekt haben und ihr alles Gute wünschen«, nickte ich. Ich dachte anerkennend daran, dass Anna beim Kennenlerngespräch mit keinem Wort versucht hatte, mit ihrer schwierigen Vergangenheit Mitleid zu schinden oder damit zu punkten. Daniel hatte mir davon schon im Vorfeld erzählt, sie selbst hatte es nicht erwähnt. Offenbar wollte sie vorerst nicht darüber reden, weshalb ich es zunächst auch in meinem Blog nicht weiter ausführe. Jedenfalls musste sie wohl schon in jungen Jahren viel Schlimmes ertragen. Wenn ich sie länger kenne und sie Vertrauen zu mir gefasst hat, erzählt sie es mir vielleicht irgendwann selbst. Dann werde ich sie fragen, ob sie einverstanden ist, wenn ich darüber schreibe.

 

Ich setzte Daniel an seinem Ziel ab und fuhr weiter zum Club, um eine kleine Siesta einzulegen und mich danach frisch für ein abendliches Business-Diner zu machen. Im Eingangsbereich des GC hängt übrigens immer noch dieses amüsante Bunny-Playgirl-Bild – tatsächlich eine echte Antiquität aus einem originalen Hugh-Hefner-Playboy-Club in Chicago der 1950er oder 60er Jahre. Vielleicht ein bisschen unpassend für einen sonst so elegant-exklusiven Luxus-Club, aber eben auch herrlich lustig. Ich muss jedes Mal unwillkürlich grinsen, wenn ich daran vorbeigehe.

Im riesigen Luxus-Bett meiner Suite gönnte ich mir ein ausgiebiges Nickerchen, duschte danach lange – das heiße Wasser prickelte herrlich auf der Haut nach dem kalten Tag – und stylte mich elegant für das geschäftliche Abendessen im italienischen Ristorante Altenberg>>> in der Leopoldsgasse 33.

Das Restaurant hat täglich von 11:30 Uhr bis Mitternacht geöffnet und wird auf Google mit hohen 4,6 Sternen bewertet – völlig zurecht, wie ich heute feststellen durfte, als ich erstmals dort speiste. Das Personal dort ist überaus freundlich und gut ausgebildet, die Speisen sind so authentisch italienisch, wie man es sich nur wünschen kann. Preislich sollte man, je nach Hunger und Weindurst, etwa 25 bis 50 Euro pro Person einplanen – das ist trotz der hohen Qualität keineswegs übertrieben teuer, sondern absolut fair im heutigen Segment für gute Restaurants. Die Einrichtung ist eine charmante Mischung aus hübsch-origineller Gemütlichkeit mit einem Hauch von Eleganz; der Duft von frischen Kräutern und kleine Cicchetti auf den Tischen – einfach einladend.

Meine geschäftlichen Gesprächspartner und ich schlemmten ausgiebig und fühlten uns sichtlich wohl. Etwas später, als die wichtigsten geschäftlichen Dinge besprochen waren, floss auch nicht gerade wenig guter Wein, und das Personal versorgte uns trotz unserer bereits vollen Mägen noch mit kleinen, feinen italienischen Appetithäppchen.

Nicht ganz unschuldig am langen Sitzenbleiben war die bezaubernde Isabelle, die erst nach dem eigentlichen Essen zu uns stieß – sie ist offensichtlich die Begleiterin von Bruno, einem französischen Architekten und einem meiner alten Geschäftspartner noch aus GC-Zeiten. Er hat schon einige Umbauten und Modernisierungen für verschiedene Clubanlagen weltweit übernommen und beherrscht seinen Job ganz ausgezeichnet.

Die anderen beiden Teilnehmer an der Runde waren ein österreichischer Architekt und Bausachverständiger, der die hiesigen Vorschriften in- und auswendig kennt, sowie ein Wiener Geschäftsmann als GC-Investor und langjähriges Mitglied. Es wäre unpassend und vielleicht sogar ein wenig unseriös gewesen, zu einer rein geschäftlichen Runde eine so hübsche junge Frau wie Isabelle mitzubringen, die mit dem eigentlichen Business nichts zu tun hat und durch ihre bloße Präsenz unweigerlich für Ablenkung gesorgt hätte.

Deshalb hatte sie zuvor mit einer Freundin woanders zu Abend gegessen. Doch jetzt, da wir fertig waren, kam sie dazu und begrüßte alle in der Runde mit diesen typisch charmanten links-rechts Küsschen. Sie sprach gutes Deutsch und formulierte ihre Sätze intelligent und überlegt, aber eben alles mit diesem entzückenden „Frooonkreisch“-Akzent. Isabelle ist keine auffällige Supermodel-Schönheit, aber sie ist sehr hübsch, eindeutig clever, gebildet, echtblond, schlank und besitzt genau diesen berühmten, unnachahmlichen Charme französischer Frauen, der einen kinderleicht verzaubert. Sympathisch, lieb und nett ist sie zudem – sie wirkt einfach auf eine sehr natürliche Art anziehend.

 

Typisch für Franzosen wie Bruno und Isabelle – sie ist höchstwahrscheinlich seine Geliebte – kam das plaudernde Gespräch dann auch schnell auf amouröse Verwicklungen, Liebesverrücktheiten und Affären. Isabelle sagte dabei etwas, das mich beeindruckte, weil es so einiges über ihre Intellektualität, ihre Persönlichkeit und ihren Charakter verriet. Charmant lächelnd meinte sie zu uns:

»Zu lieben bedeutet, sein Herz verletzlich zu machen; oder anders ausgedrückt: Man verlässt seine gewohnte Komfortzone, um eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen unbeschreiblichem Glück und tiefem Schmerz zu erleben.«

»Und wie viele solcher Achterbahnfahrten hast du schon überstanden, liebe Isabelle?«, konterte ich amüsiert lächelnd und registrierte dabei die typischen kleinen Zeichen zwischen Bruno und ihr. Er versuchte durch gewisse Berührungen auf eine typisch dämliche, männliche Art uns anderen zu signalisieren: „Sie gehört zu mir“. Sie wiederum wehrte das nicht direkt ab, reagierte aber auf eine Art, die mich vermuten ließ: Es handelt sich hier um eine ebenso typisch französische Affäre zwischen einem gut situierten, verheirateten Mann Ende 30 mit Kindern und einer jungen, klugen, hübschen Frau von schätzungsweise 22 oder 23 Jahren, die jedoch vehement auf ihre Freiheit besteht und nicht als sein bloßer „Besitz“ gelten, sondern als eigenständiger Mensch respektiert werden will.

»Ich, haha, wie kommst du denn darauf, dass ich schon solche Achterbahnfahrten erlebt habe?«, lachte sie zauberhaft.

Ich grinste nur: »Na hör mal, du willst doch nicht etwa ernsthaft behaupten, eine so hübsche, liebreizende und bezaubernde junge Frau wie du, hätte noch keine Affären oder Herzschmerz erlebt?!«

»Das habe ich so auch nicht gesagt!« stellte sie völlig zutreffend fest. »Nur eine wirklich echte, tiefgehende emotionale Achterbahnfahrt zwischen unbeschreiblichem Glück und tiefem Schmerz habe ich so noch nicht wirklich erlebt.«

»Du siehst mich überrascht; eine so reizvolle junge Frau wie du … in der Stadt der Liebe Paris aufgewachsen … und du hast noch keine echte, alles verzehrende emotionale Achterbahnfahrt erlebt? Das ist für mich kaum zu glauben!« Wir schauten uns dabei verräterisch etwas zu lange und tief in die Augen – und verdammt, es kribbelte in diesem Moment tatsächlich. Hoffentlich macht ihr Bruno deshalb später keine dämliche Eifersuchtsszene.

Isabelle hat übrigens eine sehr schwer zu definierende Augenfarbe; irgendwie eine Art tiefes, dunkles Grau mit einem manchmal bläulichen oder auch bräunlichen Schimmer drumherum. Ihr vielleicht nicht bildschönes, aber sehr hübsches „sprechendes Gesicht“ verrät fast jede ihrer Gefühlsregungen. Beim Lächeln erscheinen diese süßen Grübchen in ihren zarten Wangen, hohe Wangenknochen machen das längliche Gesicht besonders attraktiv, und die eher schmalen Lippen sowie das feste Kinn deuten auf selbstbewusste Willenskraft hin.

Ansonsten zeugen ihre meist funkelnden Augen von aufgeweckter Intelligenz, Neugierde und vorsichtiger Abenteuerlust – und das alles verpackt in eine sehr sympathisch-freundliche, richtig lieb wirkende Wesensart. Das alles zusammen wirkt auf mich stärker faszinierend weiblich, als es viele deutlich schönere Frauen jemals schaffen könnten. Eindeutig eine sehr interessante junge Frau, die ich wirklich gern näher kennengelernt hätte. Aber leider reisen sie und Bruno morgen Vormittag schon wieder ab.

Na gut, jedenfalls plauderten wir alle noch sehr angeregt – mit deutlich mehr gutem Wein, als es der reine Durst erfordert hätte – vergnügt über Gott und die Welt, das Leben und die Liebe, aber auch mal ernster über Politisches, Macrons und Trumps Auftritte in Davos … und was weiß ich noch alles. Genau so, wie es in einer angenehmen, gemütlichen Runde gebildeter Menschen an einem kalten, aber schönen Winterabend in einem guten Restaurant eben sein sollte. Erst kurz vor Lokalschluss um Mitternacht verabschiedeten wir uns leicht alkoholisiert voneinander und machten uns auf die jeweiligen Rückwege.

Ich verzichtete bewusst auf ein Taxi und spazierte lieber die gut zwei Kilometer durch die eiskalte, frische Nachtluft zurück zum Club. Der Frost biss ein wenig in die Wangen, klärte den Kopf aber sehr schnell wieder – und ich zerbrach mir dabei den ganzen Weg über den Kopf, weshalb ich über Isabelle dauernd dachte: Woher verdammt noch mal kenne ich sie? Wieso kommt sie mir so unglaublich bekannt vor?

Aber es fiel mir einfach nicht ein, und bald darauf im Bett, rutschte ich, nach diesem schönen Abend bestens gelaunt, hinüber ins Reich der Träume. Nun war ich bereits rund zwei Wochen ohne weibliche Begleitung und Bettgefährtin unterwegs – was bei mir ja eigentlich ziemlich ungewöhnlich ist –, doch ich fand in diesem Moment, dass es mir richtig guttat. Also hatte ich das riesige Luxusbett, in dem problemlos drei Menschen nebeneinander schlafen könnten, ohne sich gegenseitig zu stören, völlig ungestört ganz allein für mich. 

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