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Frankreich, Paris, März

 

 

„Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis. Vielleicht ist keines da.“ (Franz Kafka)

#24.03.03 Frankreich, Paris, März

Am Sonntag frühstückten wir noch gemütlich und genossen sonniges Wetter, mit 14-15°. Später im Tagesverlauf sollte es nach den Vorhersagen Starkregen und Gewitter geben, wahrschein bis hoch nach Paris, wo uns kalte 6 bis 9° erwarten. Virginie und ich haben dort in der kommenden Woche, neben ihren Schauspiel- Intensivkursen, so einiges zu erledigen. Sie eher Privatangelegenheiten, ich auch Geschäftliches.

Bei noch einem guten Café auf der Außenterrasse, bekamen wir schnurrende Gesellschaft von einer schönen Katze, welche auf zu goldige Katzenart ebenfalls den wärmenden Sonnenschein genoss. Auf dem großen Grundstück und in der Umgebung, mit vielen schönen Gartenanlagen und teils auch etwas verwilderten Grundstücken, treiben sich typischerweise so einige Streuner- Katzen herum; manche gehören auch als Hauskatzen zu Anwohnern, wobei die Grenzen zwischen Streuner- und Hauskatze nicht immer klar zu unterscheiden sind.

 

Das spielt auch keine Rolle, denn Katzen sind nun mal Katzen und such diese hübsche Schnurrkatze, ließ sich zu gerne kraulen. Virginie holte ihr noch etwas Milch und Häppchen aus der Küche, was eigentlich überflüssig war. Offensicht hält sie sich mehr als genug zweibeinige Versorger und an Kleintieren für die Jagd, herrscht in der Umgebung auch kein Mangel. Ein Halsband trug sie nicht, sah aber gepflegt und gut ernährt aus. *schmunzel*

»Ach verdammt, ich habe so gar keine Lust auf kaltes Regenwetter in Paris.« Seufzte ich und kraulte der Katze die Öhrchen.

»Ich auch nicht, also was machen wir?! Flüchten wir zurück nach Neukaledonien?« Zwinkerte Virginie.

»Hervorragende Idee Cherie. Lass uns Einsiedler auf einem einsamen Südseeatoll werden.« Grinste ich zustimmend.

»Wie lange, Mon Cher werden wir es wohl auf einer Robinson Insel aushalten, ohne all die Segnungen der Zivilisation?«

»Nicht sehr lange, fürchte ich. Mit einem guten Segelboot als schwimmende Zivilisations- Unterkunft deutlich länger; aber ab und an benötigen wir auch auf einer Yacht leider Nachschub aus zivilisierten Regionen.« Seufzte ich nochmal, dann rafften wir uns auf und machten uns Reisefertig.

Majordomus Bernard chauffierte uns am Hafen vorbei zum Bahnhof, wobei wir noch eher kurz darüber sprachen, was er diese Woche hier zu tun hat. Wir hatten uns bereits gestern darüber unterhalten, aber dieser äußerst fähige Hausverwalter / Butler benötigt diesbezüglich wenig Anweisungen von mir.

Es war ohnehin gut besprochen, was in den nächsten tagen zu tun, respektive was er zu beaufsichtigen hat. Insbesondere die Installation des neuen Computer-, Server-, Entertainment Systems, mit einem High Speed Internetanschluss. Der alte, kranke Vorbesitzer war mit einer Anbindung, die im besten Fall maximal 7 Megabyte schafft zufrieden. Für eine Person ohne benötigten, hohen Datenübertragungsraten, war das völlig ausreichend. Aber zukünftig wird eine viel höhere Bandbreite benötigt. Vor allem wenn GC Gäste im Haus, die vielleicht auch mal alle gleichzeitig Videokonferenzen, Geschäfte, Spiele und Ähnliches übers Net machen wollen oder müssen. Höchste Sicherheits- und Verschlüsselungs- Standards müssen dafür natürlich auch erfüllt werden.


 

Die Zufahrt in den guten, zuverlässigen, französischen TGV, verlief weitestgehend ereignislos. Nach etwa einem drittel der Strecke, begann es zu Regnen, bald immer stärker und bald gab es Gewitter. Virginie schlummerte an mich gelehnt oder wir plauderten, respektive waren mit den Laptops Online. Da ich diese Strecke noch nie im Zug gefahren war, schaute ich mir auch gerne die vorbei schießenden Landschaften an. Bei trübem Regenwetter ohne Sonnenschein war das zwar nicht so reizvoll, aber trotzdem auch interessant.

Köchin Celestine hatte uns lecker gefüllte Lunchboxen mitgegeben, weshalb wir das Zugrestaurant / Bistro / Bar im TGV Inoui nur zur Abwechslung und für ein Schwätzchen mit anderen Reisenden aufsuchten. In typisch französischer Savoir Vivre Lebensart, wird auch gerne ein bisschen geflirtet, um die Fahrtzeit möglichst angenehm rum zu bringen. Das Zugpersonal ist überwiegend freundlich und gut ausgebildet, wobei die Gastronomie, wie in den meisten Zügen heutzutage, eher mittelmäßig ist. Etwa wie ein typisches Kiosk oder Schnellimbiss; unsere Lunchboxen von Celestine, war da wesentlich delikater.

Ein goldiger Bub von vielleicht sieben Jährchen, mit seiner sympathischen, jungen Mutter unterwegs, starrte Virginie auf Kinderart ungeniert neugierig an. Natürlich zwinkerte sie ihm zu und während wir mit der Mutter und ihm ein bisschen plauderten, platzte es in „Kindermund tut Wahrheit kund“

»Du bist sehr schön! Bist du ein Model?« So direkt und goldig, wie das halt nur von Kindern kommen kann und darüber mussten wir Erwachsenen kichern.

»Oh Dankeschön Mon Cher…« zwinkerte ihm Virginie strahlend lächelnd zu »…ich war mal kurze Zeit Model, bin es heute nicht mehr wirklich. Aber herzlichen dank für dein liebes Kompliment Süßer.«

Der Bub strahlte zufrieden und ich grinste zur Mutter: »Wenn er so weitermacht, wird er auch so ein typischer, charmanter, Frauen verführender Franzose, höhö.«

»Das ist er doch jetzt schon, hihi.« Streichelte ihm Virginie durch die verstrubbelten Haare und gab dem jungen Charmeur ein Küsschen auf die glückliche Backe.



 

Auf geraden Streckenabschnitten, zischte der TGV mit deutlich über 300 km/h durch die leider verregnete Landschaft. Knapp zwei Stunden nach der amüsanten Unterhaltung mit Mutter und Söhnchen, erreichten wir den Bahnhof Gare de Lyon, im verregneten Paris. Draußen hatte es gerade mal ungemütlich 8°, mit fallender Tendenz. *brrr* In Cannes gab es nachts zwar auch gelegentlich noch kaum mehr als 7-8°, doch in der salzig- milden Mittelmeerluft, empfindet man das meist wesentlich angenehmer. Nicht immer, aber halt doch meistens.

Am Abend bis in die Nacht, hatten wir bereits eine Art Business Diner, mit mir bekannten Geschäftsleuten. Auch privat, von z. B. typischen Model Events / Partys der Fashion, Mode & Model Stadt Paris und Begegnungen im hiesigen Gold Club, kennen wir uns. Es wurde ein netter Abend mit exzellenten Speisen in einem der unzähligen, guten bis sehr guten Restaurants der französischen Metropole, in Bars und Clubs. Wir vergnügten uns sehr angenehm nicht zu hektisch, hatten Spaß und gingen kurz nach Mitternacht schlafen. Kuschelten uns unter die Bettdecke, liebten uns noch sehr schön und pennten dann auch bald wohlig müde ein. *schnarch*


 

#

Auch heute war es stark bewölkt, mit ungemütlich kühlen 7°, aber immerhin kaum noch Regen. Wir wohnen in Paris übrigens in Virginies WG, in einem typischen, Pariser Altbau, mit riesiger Wohnung über ein ganzes Stockwerk. In sechs großen, gemütlichen Zimmern leben sieben, mit Virginie acht und aktuell mit mir neun Personen; dazu gibt es vier Badezimmer und einen großen Gemeinschaftsraum, mit anschließender Küche, wo sie ihre Mahlzeiten zubereiten und zu kühlende Lebensmittel in zwei großen Kühlschränken, plus Gefriertruhe aufbewahren.

Mit Virginie sind es fünf junge Frauen und drei junge Männer, alle Anfang bis Mitte 20, nur Einer ist bereits Ende 20. Eine interessante Truppe lebensfroher, junger Menschen. Studenten, Models, Künstler und bis auf zwei Ost Frauen, sind alle gebildet, intelligent, sympathisch, auf geschlossen und unkompliziert. Darüber könnte man einen amüsanten und auch erotischen Roman schreiben.


 

 Die zwei nicht so cleveren, aber ebenfalls sehr nett- sympathischen Ost Frauen, passen trotz etwas mangelhafter Bildung auch gut dazu. Was ihnen an Intellektualität fehlt, gleichen sie mit Herz, Gefühl und bezauberndem Humor aus. Insbesondere Ina gefiel mir sehr, weil sie umwerfend sympathisch und mitreißend über alles und auch sich selbst entzückend lachen kann. *smile*

Ziemlich locker- ungeniert drauf, sind anscheinend auch alle. Beim aufsuchen eines der Badezimmer, neben Virginies Wohn / Schlafraum, durfte ich z. B. den nackigen Anblick von Fashion Model Prudi in der Duschwanne genießen. Als Gentleman wollte ich mich sofort zurückziehen, als ich die im Bad sah; doch die toll gebaute, attraktive Französin lächelte nur cool- selbstbewusst, lachte mich aus und meinte, ich könne ruhig reinkommen und das Bad nutzen.

Na das tat ich doch mit größtem Vergnügen sehr gerne und erfreute mich an ihren wunderschönen Formen, wobei sie aber auch ungeniert meine männlichen Formen betrachtete. Wir scherzten und plauderten wie uralte Freunde, die sich schon tausende Male nackt gesehen und nichts mehr voreinander zu verbergen haben.

Natürlich war ich bei meinem gestrigen erscheinen hier sozusagen der interessante „schau an, dass ist also dieser Captn Steve, wegen dem Super- Virginie ihren letzten Freund verlassen hat“, und schauten sich vor allem die Frauen, mich Fremden prüfend und genauer an. „Super Virginie“ ist eine amüsant aber auch anerkennend gemeinte Bezeichnung, weil Virginie definitiv die schönste und intelligenteste Person der WG ist.

Mit ihren Beziehungen der Familie und ausreichend finanziellen Mitteln versehen, hätte sich Virginie auch allein eine schicke, teure Wohnung in Paris leisten können. Doch sie mag ihre WG Freunde und war die treibende Kraft dafür, dass sie diese riesige, ein ganzes Stockwerk umfassende „Wohnung“ tatsächlich bekamen und unterhalten können.

Der Endzwanziger und eine auch sehr sexy- hübsche, clevere Studentin Mitte 20, bewohnen als Liebes oder vielleicht auch nur Sex Paar ein Zimmer, Ina und Rebecca teilen sich als Freundinnen ein Zweites, so das die 8 WG Mitglieder mit den sechs großen, gemütlich- altmodischen Schlafzimmern auskommen.

Wegen der altmodisch hohen Decken und fehlender, moderner Isolation, sind die Heizkosten relativ hoch und die Lage an einem Boulevard mit starkem, lauten Autoverkehr ist auch nicht supertoll. Dafür haben sie aber massig Platz, viel Abstellraum in der Wohnung, im Keller und in Schuppen im Innenhof, wo sie ihre E-Bikes / Roller und zwei Kleinwagen sicher unterbringen und parken können; für Pariser Innenstadt- Verhältnisse ist es auch noch recht günstig gelegen und die Miete ist vergleichsweise gering.

Vermieter sind eine Intellektuellen- Familie, Er ein Uni Professor, sie eine Hochschullehrerin, beide finanziell gut ausgestattet und befreundet mit Virginies Familie des gehobenen Bürgertums, wodurch sie diese Wohnung bekam. Zunächst bezog sie dort nur ein Zimmer, als sie damals noch sehr jung, sich etwa ein gutes Jahr als Fashion Model und Studentin versuchte.

Als klar wurde das die Eigentümer diese ganze, ein Stockwerk umfassende Wohnung praktisch überhaupt nicht mehr selbst benutzen, diese aber auch nicht verkaufen oder an Fremde vermieten wollten, verhandelte Virginie mit ihnen darüber ihr und ihren Freunden, das Ganze als WG zu überlassen.

Als die Vermieter schließlich zustimmten, war das natürlich höchst erfreulich für die jungen Leute. In der französischen Metropole in den Innenstadtbezirken bezahlbaren Wohnraum zu finden, wenn es keine Bruchbuden sind, ist für Studenten und ähnliche Leute mit eher wenigen, finanziellen Mitteln, wahrlich nicht einfach.

Frankreich ist zentralistisch regiert, also konzentriert sich seit Jahrhunderten alles auf Paris, die „Stadt der Liebe & der Mode“, mit insgesamt fast 13 Mio. Bewohnern im sogenannten „Aire urbaine“, also der Metropolregion im Großraum Paris. Die ursprünglichen Stadt- heute Innenstadt Arrondissements von alt- Paris, bewohnen alleine über 2 Mio. Menschen. Dazu kommen unzählige Touristen und sonstige Besucher der Stadt, in welcher es z. B. wohl auch die meisten Models aus aller Herren Länder weltweit gibt. Wer nicht ewig weit außerhalb oder in einer überteuerten Bruchbude leben will, wer will das schon freiwillig, muss über ordentlich Geld verfügen, um in den Innenstadtbezirken eine hübsche, bezahlbare Wohnung zu finden.

Ab 0930 Uhr fuhren Virginie und ich zu einer Bankzentrale, in welcher sie mein französisches Konto führen. Bis Mittag folgten langwierige Besprechungen über langweiligen, finanziellen Zahlenkram. Virginie bezauberte und beeindruckte den zuständigen Sachbearbeiter und einen Bankmanager mal wieder mit charmanter, intelligenter Schönheit. Der Manager wirkte, als würde er mich am liebsten erschießen, um danach freie Hand bei Virginie zu haben. *lach*

Vor dort aus fuhren wir zu einer Verabredung zum köstlichen Speisen im 14. Arrondissement. Das La Vie d'Ange>>>, 41 Bd Saint-Jacques, könnte man als „unauffälligen“ Geheimtipp bezeichnen. Exzellente französische Küche in üppigen Portionen, sehr freundliches und professionell gut ausgebildetes Personal, ein urig- sympathischer Wirt / Patron, altmodisches aber gemütliches Ambiente und eine große Auswahl guter Weine, machen den Aufenthalt und das Schlemmen zu einem wahren Vergnügen für alle, die so etwas zu schätzen wissen.




 

Auf Google werden sie im Schnitt zutreffend mit hohen 4,6 Sternen bewertet. Alles war so köstlich, dass ich mich mal wieder kaum ausreichend zusammenreißen konnte, um nicht viel zu viel zu futtern. Die Portionen sind wirklich üppig und auch Virginie als sehr schlanke Frau, genoss mit großem Vergnügen mehr als der reine Hunger erfordert hätte. Einplanen sollte man so etwa 40 bis 60,- Euro für ein typisches Mittagsmenü in drei Gängen, plus Wein. Natürlich kann man auch leicht deutlich mehr ausgeben, will man mit den besten und teuersten Weinen, noch mehr schlemmen. Aber nötig ist das nicht, denn sie sind wirklich nicht geizig mit dem, was sie ihren Gästen auf die Teller packen.

Ich wählte ein klassisches Standard- Menü, weil ich genau darauf Lust hatte:

-ein Dutzend erstklassiger Escargots de Bourgogne Weinbergschnecken als Vorspeise

-Lammkeule mit Bratkartoffeln und Salat als Hauptgang

-Vanille-Ingwer-Crème-Brûlée als Nachspeise, sowie noch eine Auswahl ebenfalls exzellenter, französischer Käsesorten auf Knoblauchbutter- Baguette

Der äußerst freundliche Patron, auch ein klassischer, französischer Wirt alter Schule, dem es nicht um Show, sondern um „altmodisches“ Genießen und Zufriedenheit seiner Gäste geht, servierte zu all unseren Gängen die passenden Weine, plaudert und scherzt offensichtlich auch gerne mit den Gästen. Verkniff es sich amüsant zwinkernd auch nicht, zu gerne ein bisschen mit den Schönheiten an unserem Tisch zu flirten. *schmunzel*

Wir trafen uns dort mit zwei Models und deren aktuellen Freunden / Lovern, welche im Umfeld des Pariser Modezirkus erfolgreich Geschäfte machen. Das eine Paar kenne ich gut aus früheren Aufenthalten in Paris, das Andere hatte Virginie aus ihrem Bekanntenkreis eingeladen.

Besonders freute mich das Wiedersehen mit Anais, welche ich zuletzt bei meinem mehrmonatigen Aufenthalt in Kalifornien, in San Franzisco zusammen mit Lois traf. Anais ist nicht nur ein ausgezeichnetes Model, dass quasi in Perfektion alles darstellt, was die Welt mit dem Charme, Zauber und Sexappeal französischer Frauen assoziiert.

Sie ist auch clever, lieb, nett, gebildet und eine tolle Boudoir Künstlerin der Sonderklasse. Wenn sie auf  meist kleinen Bühnen für echte Liebhaber dieser Kunst auftritt, ihre kleinen sexy- süß- charmanten Rollen darstellt, kann sich absolut niemand ihrem Zauber entziehen; selbst dann nicht, wenn Mann eigentlich auf einen ganzanderen Frauentyp steht. Ich mag sie wirklich sehr gerne und erlag auch schon ihrem unwiderstehlich charmant- femininem Zauber. *lächel*

Neben der allgemeinen Freunde, sich als Freunde wieder mal zu treffen, ging es natürlich auch um das Palais in Cannes, welches zukünftig auch als Gold Club Dependance genutzt wird. Im GC hat sie viele Fans ihrer Boudoir Kunst und war stets hochwillkommen wenn sie mal wieder Zeit und Lust hatte, in den Clubs alleine oder mit einer meist kleinen Truppe ähnlich begeisterter Boudoir Künstlern aufzutreten.

Während der Zeit in Frisco, beschrieb ich mal ausführlich, wie diese Auftritte aussehen. Aber kein Foto und kein geschriebener Text kann auch nur annähernd wiedergeben, welchen Zauber besonders Anais in Live auf der Bühne auf das gewöhnlich total begeisterte und verzauberte Publikum ausüben kann. Das macht ihr viel mehr Freude, als die lebender „Kleiderständer“ Jobst als Fashion Model. Dabei kann sie ihrer große Kreativität einbringen und nicht zuletzt liebt sie es auch sehr, charmant als sexy Weibchen diese kleinen Rollen zu spielen.

Ich möchte sie dafür gewinnen, uns alleine oder mit Künstlerfreunden bald mal in Cannes zu besuchen; gerne auch nur als Urlaub zum Ausspannen vom Model Business Stress in Paris, Die große Festhalle mit dem bezaubernden Jugendstil Glasdach, sowie das Belle Époque Umfeld dort, währen ein perfekt passender Rahmen für die Art von Boudoir Schauspielen, welche sie ausschließlich aufführt.

 

»Du weißt doch, Mon Cher, dass ich dich auch dann sehr gerne in Cannes besuchen käme, würdest du dort als armer Bettler in einer verfallenden Hütte leben.« Säuselte Anais mit weicher, sanfter und doch unterschwellig von verlockender Erotik und unausgesprochenen Versprechen vibrierenden Stimme, die dir als Mann sozusagen bis ins Knochenmark geht. Flirten à la française, bis uns armen Männern die Knie schlottern, ist auch so eine Lieblingsbeschäftigung dieser umwerfend reizenden Französin. Aber selbstverständlich nur bei Männern, die ihr sympathisch sind und dieses in Frankreich so beliebte Spiel zwischen den Geschlechtern, zumindest ebenfalls einigermaßen gut beherrschen. *schmunzel*

Das La Vie d'Ange hat Mittags nur zwei Stunden, von 12 bis 14 Uhr geöffnet, sonst wären wir sicherlich noch länger sitzen geblieben. Abends öffnen sie von 1930 bis 22 Uhr. Köstlich vollgefressen spazierten wir zur Verdauung, zu kleinen, von 09 bis 18 Uhr geöffneten Garten- / Parkanlage des Jardin de l'Observatoire de Paris, 98 Bd Arago.

- Das Pariser Observatorium wurde 1667 von Ludwig XIV. gegründet und gehört seit dem 17. Jahrhundert zu den renommiertesten Forschungsstätten der Astronomie. Es steht in Paris in der Avenue de l’Observatoire. Heute hat es zwei Außenstellen in Meudon und Nançay und beschäftigt insgesamt rund 1000 Mitarbeiter. Wikipedia



 

Dort lernten wir auch gleich neue Freunde kennen, sozusagen vermittelt durch das goldige Schoßhündchen einer älteren Madame im Rentenalter, welcher sich gerne von den Schönen durchs Fell kraulen lies. Die Madame erkannte Anais und erklärte auch eine Bewunderin von deren Boudoir Kunst zu sein. Also plauderten wir mit der sehr an Kunst interessierten, alten Dame, welche locker und aufgeschlossener, mit gut funktionierenden Hirnwindungen ist, also so mancher junger Mensch. *lächel*

Der Hund mochte es eifersüchtig aber gar nicht so gerne, wenn wir Zweibeiner allzu sehr miteinander schwätzten und dabei vergaßen, mit ihm zu spielen und ihn so zu kraulen, wie es sich gehört. Ein goldiges, ein bisschen verzogenes und von Madame wohl auch zu verwöhntes Hündchen. Aber vor allem die Frauen hatten viel Spaß mit dem Süßen.

Das eine Paar musste dann zu einer weiteren Verabredung oder einem Termin; Anais und ihr sympathischer Freund blieben noch bei uns. Vor allem auf meinen Wunsch, weil es mich interessierte, besuchten wir auch das Observatorium selbst. Es gibt geführte Gruppentouren, in welchen einem all die Exponate des historischen, alten Observatoriums gut erklärt werden. Zu dessen Gründung waren die Ferngläser und Teleskope zum „Sterne gucken“ noch sehr primitiv. Damals gab es aber auch noch kaum Lichtverschmutzung und war es eine berühmte Institution der Astronomie.

Eine Schulklasse mit 12 oder 13 jährigen Schülern war auch gerade dort und sehr begeistert interessiert. Natürlich auf junge Teen- Girls & Boys Art, also mit viel rumlaufen, kichern, lachen und Blödsinn machen. Darüber mussten wir fast mitkichern und schauten amüsiert zu, wie es auch die typischen, ersten Spielereien zwischen den Mädchen und Jungs gab, welche gerade erst anfangen Interesse am anderen Geschlecht zu entwickeln. Sich also gegenseitig nicht mehr nur für „voll doof“ halten. *lach*


 

Astronomie interessierte mich eigentlich nie wirklich, ansonsten jedoch alles was mit Weltall und Raumfahrt zu tun hat, seit ich 14 wurde und meinen ersten Science Fiction Roman lass. Ehrlich gesagt war das ein Schund- Billigroman, aber damals als noch arg naiven, jungen Burschen faszinierte mich die Geschichte weitab jeder wissenschaftlichen Grundlagen sehr. Seither bin ich ein großer Sci-Fi Fan, doch leider gibt es nur wenig hochwertige, wirklich interessante Sci-Fi Literatur, die mich auch heutzutage als erfahrenen Realisten noch faszinieren kann. Das Meiste was unter Sci-Fi, also wissenschaftliche Fiktion verkauft wird, ist billiger Schund der überhaupt nichts mit Wissenschaft zu tun hat, sondern bloße Fantasien sind, somit eher in die Kategorie „Fantasy“ gehören.

Das l'Observatoire de Paris, war schon allein wegen seiner historischen Prachtbauten architektonisch interessant. Uralte, primitive Teleskope faszinierten und die Räumlichkeiten sind, wie damals in solchen bauten üblich, sind auf ihre altmodische, palastartige Bauweise und Innenausstattung einfach schön anzuschauen. Natürlich war das alles maßlose Luxusverschwendung der winzig kleinen, aristokratischen Ausbeuter- Oberschicht, während ein Großteil der Untertanen in elendigen Verhältnissen irgendwie überleben mussten.

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Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, nahm Virginie wieder an den Intensiv- Schauspielkursen beim angesehenen Schauspiellehrer Jean Laurent teil. Das sind sieben anstrengende Stunden, jeweils von 09 bis 16 Uhr, unterbrochen von einer Stunde Mittagspause mit einem leckeren Büffet. Nicht anstrengend wie bei körperlichem Kraftsport, sondern eher mental durch das Aufrechterhalten voller Konzentration und sich selbst mit Willenskraft plus Selbstdisziplin sozusagen dazu zwingen, bei allem engagiert mitzumachen.

Dabei fallen ganz bewusst auch unfreundliche, manchmal beleidigende, verletzte Worte und werden die Teilnehmer absichtlich an ihre Grenzen getrieben. So etwas müssen Schauspieler abkönnen und dann trotzdem professionell eine gute Leistung abliefern. Film-Sets, Schauspielbühnen usw. sind natürlich nicht immer, aber doch recht häufig, nichts für Weicheier.

Von Profis wird erwartet, dass sie auch unter widrigen Umständen gut funktionieren und professionell ihren Job machen. Beispielsweise sind manche Regisseure egomanische, rücksichtslose Sklaventreiber. Auch solche Dinge bringt Jean Laurent seinen Schülern bei, trainiert sie und härtet sie gewissermaßen ab, damit sie nicht schreiend und heulend davon laufen, wenn sie tatsächlich engagiert werden. Wer wirklich ein guter Schauspieler werden und sein will, darf nicht allzu empfindlich sein.



 

Ich hatte tagsüber etliche Besprechungen, z. B. mit Südwesteuropa GC Chef Baron Marc, in dessen Pariser GC Zentrale. Dabei ging es nicht nur um das Palais in Cannes, sondern auch um andere geschäftliche und private Angelegenheiten. Amüsant war auch, dass Marc immer noch nicht seinen Plan aufgegeben hat, seine schöne Tochter Philippine mit mir zu verkuppeln. *schmunzel*

Wir sind echte, gute, alte Freunde und als Oberhaupt einer alten, angesehenen Aristokraten- Familie ohne männlichem Erben, hätte er ganz ernsthaft wirklich gerne mich als Mitglied seiner Familie und Mann von Philippine, damit wir möglichst bald Nachwuchs produzieren und die Erbfolge sichern. Damit nervt er mich schon ziemlich lange und ich würde am liebsten jedes Mal schreiend weglaufen, wenn er damit anfängt.

Nicht das ich etwas gegen Philippine hätte. Sie ist wunderschön, clever, sehr gebildet, charmant und eine angenehme Persönlichkeit. Ich mag sie, sie gefällt mir und entspricht in praktisch allem meinem bevorzugten Frauentypus. Auch die Vorstellung ein Mitglied seiner Familie zu werden, erschreckt mich keineswegs. Doch solche Arrangements in berechnender Absicht, wie es unter Aristokratenfamilien schon immer normal war, sind nicht mein Fall und nicht meine Art zu leben.



 

Ansonsten verliefen die Besprechungen, teils in großer Runde mit vielen GC- Mitarbeitern, professionell, seriös und ernsthaft gut. Es ging ums Ziel, die Sache und nicht wenig hatten sich gut informiert vernünftige Gedanken gemacht; brachten einige interessante, neue Ideen zur Diskussion und machten vernünftig überlegte Vorschläge.

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Während Virginie in der Schauspielschule war, arbeitete ich in ihrem Zimmer in der großen Altbau- WG, konzentriert am Laptop. Es ging nur um allgemeinen Routinekram, weder besonders wichtig, noch eilig, aber auch das muss täglich erledigt werden. Nach knapp zwei Stunden verlangte es mich nach einem frischen Café, einer Zigarette und etwas Bewegung. Da kam diese supersympathische Ina, mit ihrem mitreißenden Humor und lLachen, durch die halb offenstehende Tür.

»Klopf, klopf…, störe ich?« Strahlte sie sozusagen über sämtliche Bäckchen. Ina ist ein entzückendes Weibchen von ca. höchstens 164 cm, mit üppig- fraulichen Formen. Sehr herzlich, lieb, immer freundlich- nett, lacht und lächelt für ihr Leben gerne und ist auch so ein sehr sympathischer Typ, den man einfach auf Anhieb gerne haben muss. *lächel*

»Nicht wirklich hübsche Ina; was liegt an?« Wuchtete ich mich hoch, räkelte und streckte mich, nach dem Sitzen am Laptop.

»Ach… ich wollte nur ein bisschen mit dir plaudern, wenn du Zeit hast…?« Blinzelte sie auf eine so gewisse, typisch weibliche Art von jungen Frauen ihres Typus, dass ich sofort wusste: sie will irgendetwas bestimmtes.

»Ich wollte mir sowieso gerade einen frischen Café machen und eine rauchen…« gingen wir in die große Gemeinschaftsküche. Die Bewohner der WG schienen alle ausgeflogen zu sein oder arbeiteten auch in ihren Zimmern.

»Rauch du ruhig schon mal, ich mache uns Cafe.« Lächelte Ina. »Magst du noch etwas Gebäck, Obst oder so dazu?«

»Für mich nur Cafe, danke; ich futtere sowieso zuviel und schaffe es kaum, mein Gewicht zu halten; drei- vier Kilo weniger, würden mir auch nicht schaden.« Ging ich schon mal in die „Raucherecke“ am Fenster und zündete mir eine Kippe an.

Ina kochte guten Café und nahm sich etwas Hafergebäck mit ein wenig Schokoladenfüllung. Dan plauderten wir über dies und das, vor allem über täglichen Ereignisse in der WG. Acht junge Menschen in den Zwanzigern, da ist natürlich immer was los, wenn sie da sind. Die Hübsche lachte, lächelte und kicherte dazu viel, auch über sich selbst, wie sie es eigentlich ständig über irgendetwas macht macht. Und das ist meist so mitreißend sympathisch, dass man  unvermeidlich mitlachen muss. Sie hat wirklich ein sehr sonniges Gemüt und ist auf ihre Art auch ein sehr entzückend- verlockendes Weibchen. Schließlich kam sie auf typische Art zum Punkt.

»Du Steve…« aha, dachte ich sofort, jetzt kommts! *lach*

»Ja Ina?«

»Ich würde echt voll gerne mal mit dir shooten. Du bist doch ein berühmter Akt- Fotograf und musst sehr gut sein, wenn sich sogar Virginie von dir freizügig knipsen lässt, haha.«

»Klar gerne, warum nicht. Ich wette, du bist ein sehr entzückendes, fotogenes Model. Welchen Stil bevorzugst du denn?« Lächelte ich vergnügt. Mit Ina muss man einfach vergnügt guter Laune sein. Sie strahlt nahezu immer von freundlicher- guter Laune und verbreitet diese im weiten Umkreis um sich herum.

»Toll…, ähm welcher Stil? Also ich mag es eigentlich am liebsten, ganz natürlich sexy- frech so zu posieren, wie ich bin und mich so knipsen zu lassen.«

»Dafür dürftest du auch perfekt geeignet sein. Brauchst du Pics für Self-Promo für dich, eine Gage für eine Fotoserie, oder magst du einfach nur so zum Spaß shooten?«

»Alles Drei mag ich immer gerne, hihi. Mit Männern und Fotografen wie dir, posiere ich auch gerne einfach zum Spaß. Ich liebe es sexy- frech zu posieren und du liebst es uns zu knipsen, nicht wahr, haha?! Die Gesellschaft und als Mann den Anblick reizvoller Weiblichkeit zu genießen, stimmts, hahaha?!«

»Schuldig Euer Ehren, sehr richtig erkannt, höhö.« Schauten wir uns an und mussten einfach so glucksend lachen, weil das einfach Freude macht. Außerdem war nicht zu übersehen, dass wir uns auch als Mann und Frau sympathisch sind, uns voneinander angezogen fühlen und das ewige Spiel zwischen den Geschlechtern

Gleich darauf legten wir auch schon los und wie erwartet, posierte Ina sehr entzückend richtig gut. Eindeutig ein Naturtalent in der sexy- frechen, ganz natürlichen Darstellung weiblichen Sexappeals in prächtigen Formen. Dabei wurde sehr viel gescherzt und gelacht, hatten wir richtig viel Spaß zusammen und verstanden uns so gut, als wären wir schon seit Jahren beste Freunde. Gleich zweimal bekamen wir sogar regelrechte Lachanfälle, so lustig- locker lief alles und genau so müssen wirklich gute Shootings, gerade auch Akt Shootings laufen!


 

Man sieht Ina und den Fotos an, wieviel Spaß sie am posieren und spielen mit ihren toll gebauten Reizen hat. Alles auf die ganz natürliche Art einer unbekümmerten, sympathisch- netten, lockeren jungen Frau. Selbst ganz nackig und wenn sie alles zeigt, wirkt sie keine Sekunde irgendwie pornografisch- „schmutzig“ oder so, sondern immer entzückend, liebreizend, bezaubernd und natürlich auch verlockend.

Wir bemühten uns noch nicht mal um künstlerische, schöne Erotik. Sie gab sich einfach so, wie sie in Natura ist und ich schoss davon eher Snapshots, als gestellte Fotos. Und trotzdem weiß sie auf ebenfalls ganz natürlich Art von sich aus, sozusagen instinktiv, wie sie sich auf reizvolle Art schön in Szene setzen kann. Viele Fotos schossen wir gar nicht, plauderten, scherzten und lachten viel mehr und hatten miteinander einfach viel Spaß. *lächel*

Dem entsprechend allerbesser Laune, lud ich sie zum Mittagessen ein und wir entschieden uns für Chinesisch. My Noodles>>>, 129 Bd du Montparnasse, könnte man auch als einen Geheimtipp in Paris bezeichnen. Es ist ein einfaches, unscheinbares Lokal in Schnellimbiss Art, dass jedoch nicht zufällig auf Google mit ungewöhnlich hohen 4,7 Sternen im Schnitt bewertet wird.

Man ordert an der Theke und holt sich die meist verblüffend schnell fertigen Gerichte selbst ab. Dennoch ist offenbar alles sehr gut zubereitet, die chinesischen Nudeln machen sie tatsächlich täglich frisch selbst. Es schmeckt typisch chinesisch lecker- würzig, die Portionen sind üppig und die Preise für Pariser Verhältnisse geradezu spottbillig. Wer leckere, chinesische Küche mag und auf die schnelle delikat essen möchte, ist bei My Noodles genau richtig.



 

Satt und zufrieden machten wir draußen einen Spaziergang zur Verdauung und genossen den Frühlings- Sonnenschein, bei kühlen 13°. Dann machten wir uns auf den Weg zu Jean Laurents Schauspielschule, um Virginie abzuholen. Heute fahren wir zurück nach Cannes und nehmen am späten Nachmittag oder frühen Abend wieder den letzten, schnellen TGV vom Gare de Lyon aus. Alle späteren Züge sind wesentlich langsamer unterwegs und brauchen etwa die doppelte Fahrtzeit.

Zunächst ging es zu dem schönen Altbau, in welchem die WG ein Stockwerk belegt, wo wir uns noch frisch machten und die wenigen Sachen zusammenpackten, welche wir mit auf die Reise nehmen. Virginie typischerweise nur mit einer größeren Umhängetasche, aber ich mit einem großen Rollkoffer. Dann verabschiedeten wir uns von der sympathischen WG Truppe, oder denen welche derzeit anwesend waren und riefen ein Taxi, dass uns zum Gare de Lyon brachte.

 

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