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Cross Country, viel unterwegs





#18.12.2 USA, Cross Country, viel unterwegs
Mittwoch, 5. bis Montag, 10. Dezember 2018
Und 10 Uhr begann die MEP Prüfung am Airport… und alles klappte wunderbar; ich machte doch tatsächlich nur einen einzigen Fehler, bestand also grandios als Bester von 6 Prüflingen. Und somit habe ich jetzt auch die Lizenz für mehrmotorige Flugzeuge; also PPL, IFR und MEP und das alles in kaum einem Monat. Nicht schlecht Meister Steve… *grins*
Wes zerquetschte mir gratulierend wieder die Hand, Nicole fiel mir heftig um den Hals und beide nahmen sich die Zeit für ein Festessen im Club, wo mich Neri und Josi abknutschten; Sky ist derzeit nicht da. Wir Fünf aßen im kleinen Speisezimmer, denn heute hatten wir bei sonnigen 23° recht kräftigen NNW Wind, da macht es draußen keinen Spaß. Das Essen kühlt vom Wind schnell aus oder es bläst dir Staub und Sand usw. auf die Teller.
Es gab ein leckeres 3 Gänge Menü…
Möhren-Süßkartoffel-Süppchen >>>
Kalbsroulade Försterin Art >>>
Nussparfait mit Zwetschenglück >>>
…alles mit hochwertigen, frischen Zutaten und dabei plauderten wir angeregt. Wes musste als erster wieder weg, da er heute noch einen Flug mit GC Gast hat. Nicole fuhr mit ihm, da sie ohne eigenen Wagen herkommen war und auch noch etwas zu erledigen hatte. Josi musste ihren Job im Club machen, also auch weg, was aber nichts macht. Gibt ja keinen Grund heute schon wieder irgendwas groß zu feiern, nur weil ich jetzt auch die MEP Zulassung habe.
Ich kümmerte mich erstmal um einige Angelegenheiten am Laptop und machte ein paar Telefonate, denn die Lieben in Austin, Dnipro usw. wollten natürlich auch informiert werden. Von etwa 0930 Uhr bis 1430 Uhr, gab es allein 37 Whats Up Message, die zu beantworten waren. Uff… *seufz*
Very charming und noch mehr very sexy, lenkte mich Neri ab.
„Ach hier bist du…“ kam sie schick gekleidet in einen der schönen, bequemen Aufenthaltsräume, wo ich mich auf die Leder Couch geflegelt hatte. Sonst war niemand anwesend.
„Ja Neri…, sucht oder brauchst du was?“
„Nö wollte nur fragen…, also ich hab grad mit Sky geschwätzt…, äh könnte ich nicht auch im Club jobben?“ Setzte sie sich zu mir.
„Dauerhaft meinst du, oder nur so lange wie du hier bist?“
„Weiß nicht…, keine Ahnung; wie läuft das denn hier und…“
Mein klingelndes Handy unterbrach ihre Frage und ich ging dran. Der hiesige Anwalt war dran und erzählte mir erste Ergebnisse im „Fall Neri“, womit ich ihn ja beauftragt hatte. Außerdem dass er in einer knappen Stunde vorbeikommen und auch mal wieder ein bisschen im Club entspannen wolle. Der etwas trockene Juristentyp ist zwar kein richtiges Mitglied, als unser hiesiger Anwalt aber gelegentlich hier und wird dann wie ein Member behandelt.
„Sorry Neri, das war gerade unser Anwalt; er kommt in knapp einer Stunde zum entspannen und Abendessen her.“
„Ah gibt es schon was Neues in meiner Sache?“ Guckte sie neugierig.
„Ja aber noch nichts Entscheidendes; warten wir auf ihn und hören uns die Details an.“ Warteten wir also und setzten uns dann mit Richard in meiner Suite zusammen, damit wir ungestört sprechen konnten.
Ansonsten relaxte ich heute Abend mal ausgiebig und tat nur sehr wenig, was ab und zu auch mal sehr gut tut. Das ist vor allem eine geistige Erholung, wenn man nichts durchdenken, keine Entscheidungen treffen und sich nicht konzentrieren muss. *smile*




Donnerstag, 6. Dezember 2018
„Bist du der Onkel Cappen Steve?“ Piepste eine süße Mädchenstimme fragend neben meiner Pool Liege, auf der ich nach Frühstück, Morgenroutine und einigen Schwimmbahnen gerade chillte.
„Das bin ich und du musst die hübsche Prinzessin Tanja sein, stimmts?“ Schmunzelte ich und erkannte die süße, ca. 5-6 jährige Maus als eine der zwei Töchter von Club Gästen aus New York. Die waren erst gestern Nachmittag angekommen und mir nur entfernt bekannt.
„Mutter sagt du kannst doll fodogr…, fotogatieren…hihi?“
„Da hat deine Mutter recht Prinzessin, aber das heißt fotografieren?“ Zuckten meine Mundwinkel schon heftig.
„Baah weiß ich doch…, aber ich bin gar keine Prinzessin hihihi!“
„Nicht? Ach du schwindelst mich an. Ein sooo hübsches Mädchen muss doch eine Prinzessin sein!“ Betonte ich stark übertrieben und zwinkerte der Süßen zu.
„Nööö schwindeln darf man doch nicht hihihi!“
„Entschuldige wenn Tanja dich stört Steve…“ kam deren attraktive Mittdreißiger Mutter dazu und erklärte mir worum es ging, nachdem ich selbstverständlich sehr amüsiert höflich erklärt hatte, mich absolut nicht gestört zu fühlen. *schmunzel*
Die süße Tanja hätte zu gerne ein paar richtig schöne, professionelle Fotos von sich, im Badeanzug wie ein Model posierend am Pool, die sie ihren Freundinnen im kalten New York schicken wollte; und die Eltern hätten die Pics gerne fürs Familien Fotoalbum. Da ich ja nun mal der „berühmte“ Fotograf Captn Steve bin, lag es natürlich nahe mich darum zu bitten und selbstverständlich erfüllte ich der süßen Tanja gerne diesen Wunsch. Zu goldig wie sie sich bemühte, schon möglichst erwachsen weiblich zu posieren und tatsächlich machte die Kleine das schon ziemlich gut.
Mutter und Töchterchen bedankten sich begeistert für die schönen Hochglanz Fotos, wobei die ganze Aktion im digitalen Zeitalter keine Stunde dauerte. Fotografieren, digital noch etwas nachbearbeiten, im hochwertigen Laser Drucker des Clubs ausdrucken und ihnen die Bilddateien auf einem USB Stick mitgeben, fertig.
Ich plauderte noch etwas mit der charmanten Mutter, die mich lachend schon vorwarnte, bald noch mehr Pics von der süßen Tanja und bestimmt auch von der wesentlich älteren, 14 jährigen Tochter Valerie aus erster Ehe schießen zu müssen. Natürlich hatte ich als leidenschaftlicher Fotograf nichts dagegen und lächelte amüsiert zustimmend, dass sie gerne jederzeit danach fragen dürfen.
Dann ging ich in den Trainingsraum im Keller, ein bisschen was für Fitness und Figur machen und traf dort auf die verflucht sexy ebenfalls trainierenden Sky und Neri in ebensolchen, typischen Outfits. Gar nicht so einfach, sich bei diesen Anblicken noch auf das eigene Training zu konzentrieren. *grins*
Da es heute mit Nordost Wind Wetterlage stärker bewölkt und nur so etwa 23° warm war, machten wir nach dem Training auch noch lachend einen Saunagang, mit anschließender, eiskalter Erfrischung im Abklingbecken. Ich wegen meinem Herzen allerdings nur einen, relativ kurzen, die beiden Models deutlich länger. Typisch Models trainierten sie auch sehr ernsthaft eine zweite Runde und machten danach einen weiteren Saunagang, um ihre tollen Figuren in Form zu halten.
Die 14 jährige Tochter Valerie war übrigens auch gerade am Saunieren und ich wusste bei ihrem Anblick sofort: oh weh, aufgepasst Männer! Pubertierender Teenager in für Männer höchst gefährlicher, provozierend- neugieriger und abenteuerlustiger Phase. Da musst du jederzeit mit verrückten Einfällen rechnen! *lach*
Ich flüchtete vorsorglich so schnell, wie es die Höflichkeit zu lies und ging amüsiert erst mal duschen und mich umziehen. Solche Girls kenne ich nur zu gut und weiß daher auch genau, wie leicht sie gewollt oder ungewollt, meistens absichtlich, selbst gestandene Männer in Schwierigkeiten bringen können. Natürlich weiß ich aus Erfahrung sehr gut damit umzugehen, aber es ist manchmal wirklich nicht so leicht und da ist es oft wesentlich unkomplizierter, ihnen nach Möglichkeit aus dem Weg zu gehen. *schmunzel*
Während ich einen Spaziergang über das Club Grundstück machte und die an unserem Anleger festgemachte, schöne Yacht bewunderte, rief Anwalt Richard an und hatte überraschende Neuigkeiten im „Fall Neri“.
Wir gingen also zur Fahrbereitschaft und da etliche Wägen verfügbar waren, konnte ich mir einen aussuchen. Ich hatte mal wieder Lust auf den schnuckeligen Oldtimer, dass 300 S Coupe aus den Fünzigern. Den fand auch Neri voll Steil und schnuckelig, gerade weil er so originell alt ist. Aus ihrer noch jungen Sicht, ja geradezu eine Uralt Kiste aus dem Mittelalter. *schmunzel*
Macht viel Spaß damit zu fahren, wenn man ein Faible für so alte, aber perfekt restaurierte Automobiltechnik hat. Habe ich, auch wenn ich dauerhaft oder speziell für längere Strecken, doch immer einen modernen Wagen bevorzugen würde. Fast alles ist noch wunderschön restaurierte original Technik der damaligen Zeit. Der 3 Liter 175 PS Reihen Sechszylinder mit mechanischer Bosch Einspritzung schnurrt zuverlässig wie ein zufriedenes Kätzchen und die hydraulischen Trommelbremsen verzögern auch ziemlich gut.
Ganz neu ist nur das 7 Gang Automatikgetriebe mit Lenkradschaltung, weil sich das Originale 4 Gang Schaltgetriebe leider fest gefressen hatte. Der Wagen stand viele Jahre, nein Jahrzehnte, als gepflegtes Sammlerstück in der Garage eines reichen Liebhabers und wurde fast nie bewegt. So hat er auch heute, als vor knapp drei Jahren erstklassig restauriertes Fahrzeug im hiesigen Club, noch keine 30.000 Meilen zusammen. Ein echtes Schmuckstück, das einen höheren, sechsstelligen Marktwert haben dürfte.
Die Anwaltskanzlei liegt nur knapp 10 Fahrminuten vom Club Downtown, in einem älteren Bürohochhaus das gerade renoviert wird.
Beim Anwalt ging alles schnell, da wir ja nur vorbereitete Papiere unterzeichnen mussten und so fuhren wir gleich weiter zum Essen. Respektive spazierten weiter, denn das sehr gute, peruanische Restaurant CVI.CHE 105>>>, 105 NE 3rd Ave, Miami liegt nur wenige Schritte vom Anwaltsbüro entfernt und in dessen Tiefgarage stand der Mercedes gut und sicher; wäre Blödsinn für die paar Meter einen neuen Parkplatz suchen zu müssen.
Wir entschieden uns zu einem köstlichen Mix Menü aus…
-Choritos a la Chalaca "Un Clásico" * $12.95 Steamed mussels with a wonderful cutlery salad from the port of Callao, with Arequipan onions, tomatoes, Peruvian peppers, lime and Juan’s special touch. Unbeatable!
-Ceviche Camarones $19.95 | Shrimp
-Juan Chipoco "Iron Man”* $36.95 Tender pieces of fillet mignon, jumbo shrimps and scallops cooked in a fiery wok with onions, cilantro, mushrooms and tomatoes. Accompanied by Andean potatoes, Peruvian choclo and Paria cheese.
…und als Dessert…
-Trilogía De Sabores Peruanos A La Cuchara $18.95 Suspiro Limeño, Merengado de Chirimoya and Mousse de Lúcuma.
…wonach wir schrecklich vollgefressen und sehr zufrieden waren. Das Restaurant verdient seine durchschnittliche 4,5 Google Sterne Bewertung zu recht und man könnte ihnen auch noch mehr geben.
„Uff ich platze gleich…“ stöhnte Neri.
„Nicht nur du; lass uns zum Bayfront Park>>> rüber spazieren und dort ein bisschen laufen gehen.“ Stöhnte ich ebenfalls, denn alles war so lecker gewesen, dass wir definitiv über den Hunger gefuttert und uns regelrecht voll gestopft hatten.
„Yeah gute Idee…“ gingen wir los. Es sind nur wenige Meter um den Block dorthin, doch kann man im schönen Park an der Bucht nett spazieren gehen, nicht nur an der Seepromenade entlang. Er erstreckt sich über ca. 500 m entlang der Bucht und vielleicht 250 m bis zu den beginnenden Hochhausschluchten, ist gut gepflegt und wirklich hübsch.
Da es heute nicht so heiß war, konnte man auch angenehm herum laufen ohne ins schwitzen zu kommen und das machten wir über zwei Stunden. Ein nettes Plätzchen mit reizvollen Aussichten auf Meer, Yachten, Schiffe usw. und mit einer schönen Parkanlage.
Neri ging ein paar Runden richtig joggen, um die vielen Kalorien abzuarbeiten und ich versorgte mich an einem Getränkestand mit frischem Fruchtsaft, rauchte genüssliche eine Kippe und schaute dem bunten Treiben zu. Sexy Neri zog natürlich wieder eine Menge Blicke auf sich und brachte einige Kerle dazu fast über die Kante ins Meer zu fallen, weil die nur noch Augen für sie hatten. *lach*
Durstig trank sie einen halben Liter Saftschorle fast in einem Zug aus und amüsierte sich ebenfalls fraulich über diverse Männerblicke. Wir spazierten noch etwas weiter, bis zu einer Marina mit schönen Booten und setzten uns ins Hard Rock Cafe.
„Ach geil, ich liebe Miami.“ Lächelte Neri, die sich hier wie ein Fisch im Wasser bewegt und von ihrer Art auch genau hierher passt.
„Ja Miami hat schon was, ich war auch immer gerne hier. Aber jetzt lass uns bald zum Club zurückfahren, ich möchte duschen gehen.“
„Ich auch, bin ganz schön verschwitzt…“ spazierten wir also wieder zurück zum Parkdeck wo der Mercedes stand und fuhren die 10 Minuten zurück.














Freitag, 7. Dezember 2018
Um 10 Uhr traf ich mich am Airport mit Neil, der nach telefonischer Absprache von gestern Abend, mit der Cirrus SF50 hier zwischenlandete, um mich mitzunehmen. Nur noch kurzen den schicken Mini-Jet auftanken, schon waren wir wieder in der Luft. Wir flogen 640 nautische Meilen, in 2 h 38 m nach Knoxville in Tennesee, wo ein weiterer, guter 2017er Cirrus Jet zum Verkauf steht.
Neil will ja noch mindestens eine weitere SF50 für unsere Flotte dazu kaufen, also geht es darum sich diesen anzuschauen und ggfls. sofort zu kaufen und mitzunehmen. Unterwegs zeigte mit Neil gleich die Handhabung so eines Mini Jets, was natürlich schon ein bisschen anders ist als die SR22, mit welcher ich schon Erfahrungen sammeln konnte. Wir landeten nur leicht verspätet um 12:44 und kletterten leicht frierend hinaus, in die nur 4°. Zumindest ich, der die letzten tage in Miami mit bis zu 33° Wärme verwöhnt wurde.
Der Verkäufer persönlich wartete schon auf dem Flugfeld und wir bekamen vom Tower einen Stellplatz direkt daneben zugewiesen. Sehr praktisch und im dienstleistungsorientierten Amerika auch nicht weiter schwer. Hier sind Flug und Tower Controller und überhaupt das ganze Personal stets bemüht, als hilfreiche Dienstleister da zu sein, nicht als streng kontrollierende Beamte wie in Europa.
Dann wurde es etwas hektisch; der hübsche, kleine Mini Jet ähnelt unserem wie ein Zwilling, hat praktisch genau die gleiche Top Ausstattung und Blau / Weiße Farbgebung. Ebenfalls Tip Top gepflegt und eine Hangarmaschine (wie Garagenwagen), ist sie nur ein gutes Jahr älter und hat bereits 650 Flugstunden hinter sich. Der Preis stimmte auch, alle Unterlagen sind vorhanden, das Bordbuch ist sorgfältig geführt… und so machten wir nicht lange rum.
Neil checkte als erfahrener Pilot alles durch und wir machen noch einen Probeflug über rund eine Stunde. Schon saßen wir zusammen und unterzeichneten die vorbereiteten Verträge und auch dieses Maschinchen gehört ab sofort zur Gold Club Flotte. *smile*
Da Neil aus geschäftlichen Gründen noch heute zurück nach Austin musste, startete er gleich wieder mit der 2018er Cirrus und lies mich mit der gekauften `17er zurück, welche ich zunächst für meine und auch für Club Zwecke nutzen werde. Ich war ein wenig erschrocken, plötzlich alleine so einen Mini Jet fliegen zu sollen, aber Neil meinte, ich würde das leicht packen.
Die Avionik ist praktisch die Gleich, wie die welche ich bereits kenne und geflogen bin; auf dem Herflug hatte er mir vieles gezeigt und ich habe ja die „Betriebsanleitung“ zum theoretischen nachlesen / studieren. Wenn ich mir das heute Abend alles anschaue, sollte ich Morgen mit dem Flieger klarkommen. Alles ist nach dem genial- typischen Cirrus System ausgeführt, dass ich ja schon recht gut kenne.
Natürlich ist so ein Mini Jet wesentlich schneller und hat ein anderes Flugverhalten als die Propellermaschinen, welche ich bisher geflogen bin. Man muss eine Menge Daten und Zahlen lernen um darüber bescheid zu wissen, aber das müsste ich ja sowieso und das tolle „Perspective Touch“ by Garmin kenne ich auch bereits. Außerdem hatte sich der Verkäufer bereit erklärt, sich noch mit mir ins Cockpit zu setzen, um mir alles zu zeigen und zu erklären, was ich möglicherweise noch nicht so ganz drauf habe.
Ansonsten baut Cirrus einfach genial gute, relativ leicht zu fliegende Flugzeuge. Beispielsweise lässt sich das Düsentriebwerk kinderleicht starten und ausschalten. Fast so leicht wie ein modernes Auto, wo man auch nur einen Start / Stopp Knopf drücken muss, alles andere regelt der Bordcomputer automatisch. Ebenso ist es mit Autopilot, Stabilisierungssystem und was es sonst noch so an modernen, elektronischen Spielereien gibt. Mache ich irgendwas falsch, weist mich das Garmin System darauf hin, respektive verhindert sogar das ein doofer Pilot das Flugzeug durch Fehlverhalten womöglich zum Absturz bringt… usw. usf., einfach genial.
Man muss halt vor allem die Start- und Landestrecken, Gewichte, Zuladungen, Tankfüllungen, Trimmungen, Klappenstellungen usw. kennen / im Kopf haben und das lässt sich schnell aus den Unterlagen lernen. Im Flugplanungsprogramm sind all diese Daten sowieso schon eingegeben und das berechnet mir automatisch Flugstrecken, ideale Höhen, Wetterrisiken, Ausweichflughäfen, Tankmengen + Reserve, Startstrecke bei welchen Wetterverhältnissen… ec. pp.
Beherrschst du das theoretisch ,machst konzentriert die richtigen Eingaben, kommt es an sich nur noch darauf an, dass Fliegen in der neuen Maschine, wie in einem neuen Auto zu erfühlen und kannst du nicht wirklich viel falsch machen. Alles andere, wie das Führen des Funkverkehrs mit den Controllern beherrsche ich ja längst einwandfrei. So wie ich das sehe, müsste man schon sehr dämlich, sehr grobe und leichtsinnige Fehler machen, um mit der genialen Cirrus in ernsthafte Schwierigkeiten zu geraten.
Das idiotischste wäre z. B. auf einem Flughafen mit zu kurzer Landebahn landen zu wollen, das Ausfahren des Fahrwerks zu vergessen oder eine falsche, zu geringe Tankfüllung zu tanken. Leicht ist das selbstverständlich alles trotzdem nicht und man muss schon aufpassen, konzentriert arbeiten. Idiotischerweise werden überall z. B. die Tankmengen sowohl in Kg, Ib. Liter oder Gallone angegeben / gerechnet. Verwechselt man die völlig unterschiedlichen Maßeinheiten, kann das in einer Katastrophe enden. So was ist sogar schon sehr erfahrenen Linien Piloten passiert, wodurch das Passagierflugzeug plötzlich irgendwo am Himmel viel zu wenig Sprit hatte und nur knapp glücklicherweise noch rechtzeitig einen Airport zum landen fand.
In den USA wird natürlich vorwiegend mit Ib und Gallonen gerechnet, aber als Beispiel: In meinem Flight Planer werden die Maßeinheiten in einem Dropdown Menü ausgewählt und jeder dürfte wissen, wie leicht man sich beim arbeiten am Bildschirm verklicken oder ver- scrollen kann, ohne es zu merken. Da rechnest du z. B. mit Gallonen Mengen im Kopf, hast aber Kg angeklickt, denkst jedoch Gal. einzugeben und schon…., Mist verdammter. Wie immer liegt der Teufel im Detail.
Von den unzähligen Abkürzungen im Flieger Kauderwelsch ganz zu schweigen. Wer dies wie ich relativer Anfänger noch nicht durch viel üben und fliegen verinnerlicht hat, kommt nur zu leicht durcheinander und verwechselt eventuell etwas, das gefährlich werden könnte. Also aufpassen, konzentrieren, üben, sich selbst immer wieder kontrollieren, nicht zu selbstsicher auf das Vertrauen was man im Kopf zu haben glaubt, sondern lieber noch mal in den Büchern oder im Comp nachschauen, noch mal kontrollieren und üben, üben, üben!
Wie schon mehrfach erwähnt: mit einem Flieger in der Luft, kannst du eben nicht wie in einem Auto mal eben rechts ran fahren, wenn du vergessen hast zu tanken, der Motor stottert oder du sonst was falsch gemacht hast. *schiefgrins*
„Knoxville ist eine US-amerikanische Stadt im US-Bundesstaat Tennessee mit 178.764 Einwohnern und Sitz der Countyverwaltung. Sie ist die drittgrößte Stadt in Tennessee. In der Metropolregion von Knoxville leben knapp 870.000 Personen. Seit Dezember 2011 ist Madeline Rogero Bürgermeisterin der Stadt.“ Wikipedia
Der Verkäufer war einverstanden die Cirrus über Nacht in seinem Hangar zu lassen, den er erst Montag geräumt zurückgeben muss. Dann lies ich mich von einem Taxi ins schicke, moderne THE TENNESSEAN Hotel>>>, 531 Henley St, Knoxville, TN, kutschieren, wo ich Online bereits reserviert hatte. Mit 4,8 Google Sternen hervorragend bewertet, erfüllte es meine Erwartungen in einer Suite mit Concierge / Butler und Zimmerservice. So konnte ich in aller Ruhe duschen, mir die Unterlagen des Fliegers vorknöpfen und sehr gutes Essen aufs Zimmer bestellen, ohne noch mal raus zu müssen.
Bis fast Mitternacht lernte ich konzentriert, studierte sämtliche Bordbücher, Betriebsanleitungen usw. über die Cirrus, dann brummte mir der Schädel und lief ich bei kalten 3° noch einige Runden an der Luft ums Hotel. Schnell noch heiß duschen und ab ins sehr bequeme King Size Bett, wo ich praktisch sofort einpennte. *schnarch*









Samstag, 8. Dezember 2018
Gute ausgeschlafen und erholt, futterte ich am sehr leckeren Frühstücksbuffet des Hotels und stärkte mich für den Tag. Dann machte ich mich auf in die Altstadt, um mir Knoxville ein bisschen anzuschauen, wenn ich schon mal hier bin.
Bei nur 4° und kaltem Nordwind, merkte ich sehr schnell, zu dünne Kleidung an zu haben. Kein Problem wenn man sich in Flugzeugen und Hotels aufhält, und nur kurz draußen ist. Aber wenn du durch eine Stadt spazierst, um sie dir anzuschauen, wird es bald ungemütlich. Ich hatte von Miami aus nicht damit gerechnet, dass es in Tennesee schon so kalt ist und wollte ja eigentlich auch nicht lange bleiben.
Also schaute ich mich nach einem Geschäft mit Bekleidung um und entdeckte in diesem Moment eine hübsche Dunkelblonde in Jeans und den Händen in einer warmen Stoffjacke, die mir einen sehr sympathisch- hilfsbereiten Eindruck macht. So hübsch und reizvoll, dass du sie als Mann sowieso gerne angesprochen hättest. *grins*
„Entschuldigung Miss, ich bin völlig fremd hier und suche nach einem Geschäft mit warmer Kleidung.“ Lächelte ich mein Vertrauenerweckendstes Lächeln. Die Hübsche von schätzungsweise 165 cm musterte mich kurz weiblich skeptisch, um zu eruieren ob ich sie nur anmachen wollte, woran hübsche Girls ja gewöhnt sind; sie dürfte nicht viel älter als 20 sein. Aber wie gewöhnlich machte mein Gentlemen Auftreten offensichtlich einen ausreichend guten Eindruck, denn sie lächelte gleich darauf freundlich zurück.
„Bisschen dünn gekleidet wie?! (sehr sympathisches Lächeln) Nicht weit von hier ist ein Urban Outfitters, die haben was du brauchst; ne warme Jacke schätz ich, oder?“
„Messerscharf richtig geraten Lady; erklärst du mir bitte den Weg…, ich heiße übrigens Steve, vielen Dank für deine Hilfe.“ *smile*
„Hie Steve, ich bin Penny, nice to meet you. Also du musst da vorne erst rechts, einen Block weiter, dann links, dann wieder…, ach komm, ich führe dich hin; ist nur ein kleiner Umweg für mich…, oh warte mal, es ist ja viel zu früh. Die öffnen erst um 10…, also noch eine gute Stunde.“
„Sehr freundlich…, gibt es in der Nähe vielleicht ein schon geöffnetes Cafe oder so was, wo ich im warmen warten kann. Und darf ich dich zu einem Cafe für deine Freundlichkeit einladen?“
„Haha…, wenn du mich dazu kriegen wolltest mit dir Cafe trinken zu gehen, hast du es raffiniert eingefädelt; echt sehr frisch… aber so wie du angezogen bist, ist dir wirklich kalt wie? Na komm, ich zeigs dir; wo bist du denn her?“ Lachte sie fraulich amüsiert und lotste mich durch die Altstadt zum Coffee and Chocolate>>>, 327 Union Ave, Knoxville, TN, keine hundert Meter entfernt vom Urban Outfitters>>>, 503 Market St, Knoxville, TN.
„Mir ist wirklich kalt…, aber wenn sich die Gelegenheit bietet, schlage ich sozusagen auch gerne zwei Fliegen, mit einer Klappe.“ Grinste ich breit.
„Hahaha…, ein Gentlemen Gauner, wie?!“ Lachte sie melodisch heiter; offensichtlich hat Penny einen gesunden Humor und lacht sehr gerne, wie es bei hübschen Girls ihres Alters ja eigentlich auch sein sollte.
„Darauf sollte ich wohl besser nicht antworten…, oha dass ist ja ein wahrer Süßwarenpalast.“ Bestaunte ich die Theke im Cafe, mit unzähligen süßen Köstlichkeiten.
„Yep die sind echt gut hier; aber mörderisch wenn du eine gute Figur behalten willst.“
„Was mich betrifft, werde ich mich sehr zurückhalten; aber du kannst dir gerne aussuchen, was immer du möchtest.“ Schmunzelte ich.
„Oh Herr, führe mich bloß nicht in Versuchung haha! Na gut, eine süße Kleinigkeit gönne ich mir haha.“ Suchte sich Penny etwas aus, während ich uns schon Cafe und Mineralwasser bestellte.
Wir machten es uns bequem und plauderten ganz locker freundlich miteinander. Wieder mal bestätigte sich meine Menschenkenntnis, denn Penny erwies sich als wirklich sehr sympathische, nette, freundliche und auch clevere junge Frau, mit bezaubernder Ausstrahlung und auch ziemlich viel unterschwellig lockendem Sexappeal.
„Bist du Studentin Penny?“
„Ich war im ersten Jahr Student, studierte Kunst, aber ich würde im nächsten Jahr gerne zur Business School wechseln. Ich hoffe hier bald weg zu kommen, denn mein Stipendium ist zu ende und es ist schwer ohne Geld alleine klar zu kommen!“ Seufzte sie. Wenn du in den USA keine Eltern hast, die dir ein Studium finanzieren oder ein ausreichendes Stipendium, ist es nicht leicht teure Studiengänge an einer guten Uni zu bezahlen. So viel Geld nur mit Nebenjobs aufzubringen, während du ja auch intensiv lernen musst, ist hierzulande wahrlich kein Zuckerschlecken.
„Kein weiteres Stipendium in Aussicht? Du scheinst doch sehr clever, nett und diszipliniert zu sein?“ Lächelte ich aufmunternd.
„Derzeit leider nein, die Rückzahlung von Studiendarlehen ist kein Spaß.“
„Ich weiß Penny; bist du gut im Studium oder nicht so toll? Ich meine, von Kunst zu Business zu wechseln, ist doch eher etwas ungewöhnlich oder?“
„Ich bin nicht schlecht, aber ich liebe es auch zu reisen und lebte in Japan für einen Sommer; vor kurzem sogar in Afrika als Austauschstudent. Ich möchte auch noch Europa und andere Länder sehen, z. B. ist eine reise nach Paris mein Traum. Mir wurde klar, dass ich mit Kunst nur sehr schwer weiterkomme und wollte deshalb etwas machen, womit ich mal gutes Geld verdienen kann, um die Reisen zu bezahlen. Nebenher kann ich mich immer noch mit Kunst beschäftigen.“
„Nun ich würde sagen, dass ist klug überlegt. Als Kunststudent bekommt man nur sehr schwer Jobs, die oft auch noch mies bezahlt werden. Was machst und magst du sonst noch so, wenn ich mir die Frage erlauben darf?“
„Neugierig? Haha. Ich liebe Kleidung, Schuhe, Musik und Filme. Ich mag Jazz, Rock und 60er Jahre Musik. Filme gucken, gutes Essen und…, keine Ahnung was noch alles. Und du so?“ Lächelte sie ganz reizend… und ja, definitiv schwirrten da so einige Männlein - Weiblein Schwingungen zwischen uns. So ist es nur, wenn sich zwei wirklich sympathisch sind und sozusagen auf Anhieb einen Draht zueinander haben. Wobei auch ganz klar ist, dass sie eben eine schöne, junge Frau ist und ich ein Mann bin. Flirten würde ich es noch nicht nennen, nicht wirklich, aber vor allem ihre freundlich interessiert funkelnden, warmen Augen verrieten, dass Penny über diese Zufallsbegegnung nicht unglücklich ist. Ich natürlich auch nicht. *schmunzel*
„Das ist nicht so einfach zu erklären, wenn ich keinen stundenlangen Vortrag halten will. Sagen wir mal, ich bin ein internationaler Geschäftsmann, Fotograf, vielseitig interessierter Mensch, fauler Philosoph, Entrepreneur und noch eine Menge mehr.“ *grins*
„Klingt sehr interessant, nach einem tollen, abwechslungsreichen Leben. *blinzel* Fotograf? Ich habe auch schon in der Schule als Nackt Modell posiert, in Kunst- / Zeichnen- / Malen Kursen. Manchmal arbeite ich Teilzeit als Aktmodell, um mir Abendkurse und das Studium zu finanzieren; auch um Französisch zu lernen. Geschockt? Haha.“ Lachte sie ungeniert selbstbewusst.
„Geschockt? Warum denn das?“ Grinste ich nur, wohl wissend das sehr wahrscheinlich Sie ein bisschen geschockt wäre, wüsste sie genauer wer ich bin und wie ich lebe.
„Viele Typen reagieren sehr… merkwürdig, wenn sie hören das ich mich Nackt fotografieren lasse.“
„Mache ich auf dich den Eindruck, ein „viele Typen“ Mann zu sein? Mit dieser typischen, verlogenen, scheinheiligen Doppelmoral, habe ich nichts am Hut. Wie groß bist du Penny?“
„Finde ich steil. 167-168 cm wieso?“ Blitzten ihre warmen Augen jetzt noch interessierter erfreut.
„Wenn du sowieso schon Erfahrung als Aktmodel hast, könnte ich dir etwas anbieten um ein paar nette Gagen zu kassieren.“ Kramte ich eine meiner Fotografen- Visitenkarten hervor und überreichte sie ihr. Penny guckte neugierig darauf und staunte ein bisschen.
„Sag bloß, du bist so ein echter Profi Fotograf? Der Name kommt mir sehr bekannt vor, bist du etwa berühmt?“
„Eher berüchtigt höhöhö; nein im Ernst: ich würde gerne mal mit dir Shooten und könnte dir auch weitere, gut bezahlte Jobs vermitteln. Alles natürlich ganz seriös, mit Modelvertrag usw. Am besten recherchierst du mal ein bisschen über mich; auf der Visitenkarte siehst du auch Links zu Vorzeige Fotoseiten von mir, sozusagen eine Fotografen Sedcard.“
„Wow…, wer ist mir denn da über den Weg gelaufen? Ein Glückstreffer für mich? Momentan bin ich ganz schön knapp bei Kasse und könnte das dringend gebrauchen.“ Lächelte sie erfreut und jetzt sehr interessiert.
„Könnte schon sein Penny. Mich interessieren nicht nur hübsche oder schöne, gut gebaute Frauen. Sexy Tussis die sich vor der Cam ausziehen, gibt es wie Sand am Meer… und gefallen mir nicht. Mich interessieren clevere Models mit einem gewissen Niveau, menschlichen Qualitäten usw.; wenn du verstehst was ich meine?“ Lächelte ich und fand, dass Penny genau eine von der interessanten Sorte sein könnte.
„Hey das nehme ich als Kompliment haha. Meine Freunde sagen, ich bin ein netter, lustiger und ehrlicher Mensch, mit dem man gut auskommen kann. Es macht mir Spaß Nackt als Model zu posieren und mich zu zeigen. Es freut mich wenn anderen mein Anblick gefällt und es ist toll, dass ich damit etwas Geld verdienen kann, um mein Studium zu finanzieren. Aber es ärgert mich, dass deshalb so viele Idioten glauben, dies gäbe ihnen das Recht mich respektlos als geile Schlampe zu behandeln. Oder meinen deshalb sei ich leicht ins Bett zu kriegen und wäre zu allem bereit. Fast noch schlimmer sind die…“
„…Idioten die trotzdem nett sind, es geil finden wenn du auch nett zu ihnen bist, sich dann aber einbilden nun würdest du ihnen alleine gehören und sie hätten das Recht dir Vorschriften zu machen, dich einsperren und nur für sich alleine haben wollen… usw. usf. stimmts?“ Unterbrach ich sie grinsend und ergänzte, was sie garantiert so ähnlich sagen wollte.
„Genau! Hahaha. Du bist echt interessant und denkst mit. Scheinst ein echter Gentleman mit Klasse zu sein. Das gefällt mir…, ist echt selten.“ Lach- lächelte sie heiter und wirkte so noch viel sympathischer und anziehender.
„Das nehme ich auch als Kompliment. *grins* Es ist längst 10 Uhr vorbei; hast du Lust und Zeit, mich auch zu Outfitters zu begleiten?“
„Yep gerne…, danke für Cafe und Süßigkeiten.“ Lächelte sie bezaubernd und wir gingen die paar Meter rüber in das Bekleidungsgeschäft.
Der Laden entspricht zwar nicht so ganz dem Niveau, wo und wie ich mich gewöhnlich mit Kleidung versorge, aber sie haben eine recht große Auswahl und natürlich auch warme Jacken, von denen wir eine Schott Wool Plaid Car Coat zu 430,-$ für mich aussuchten. Ein paar warme Dan Post Long Haul Leather Boot für 132,-$ kaufte ich auch noch und meinte lächelnd zu Penny.
„Brauchst du auch etwas? Dann such es dir aus und ich kaufe es dir mit.“
„Im Ernst? Wow ich kaufe zu gerne schöne Sachen haha.“
„Typisch Frau. *grins* Na dann los, bevor ich es mir anders überlege.“ Schmunzelte ich.
Die Hübsche suchte sich ein paar schöne, modische, auch warme Winterschuhe für 79,-$ aus und zeigte damit, mein Angebot nicht unverschämt ausnützen zu wollen, denn es gab auch wesentlich teurere Schuhe im Angebot.
„Geil…, danke dir.“ Bekam ich eine liebe, warme Umarmung und je ein Küsschen links und rechts. So „warm“ wie es zu ihren Augen und ihrer angenehm freundlich- weichen, weiblichen Art passt. Man könnte sogar sagen, Penny hat so ein bisschen das liebevoll- mütterliche an sich. Mann fühlt sich einfach gut mit ihr, wobei ich ihre sehr angenehme Fraulichkeit selbstverständlich überhaupt nicht als mütterlich empfand, sondern als verdammt reizvoll verlockend. *grins*
Beide zogen wir die neuen Sachen auch gleich an und so spazierten wir durch die hübsche Südstaaten Altstadt. Penny ist auch nicht von hier, sondern aus Nevada, hat jetzt aber fast ein Jahr in Knoxville studiert. Als junge, lebenslustige Frau kennt sie daher natürlich schon eine ganze Menge, vor allem hier um Old City herum, wo sich auch die meisten Kneipen befinden, in denen Studenten bevorzugt abhängen… und sie blieb so selbstverständlich nett an meiner Seite, als wären wir alte Freunde.
„Knoxville wurde 1791 gegründet und nach dem Kriegsminister von George Washington, Henry Knox benannt. Als 1797 der Staat Tennessee den USA beitrat, wurde Knoxville als dessen Hauptstadt bestimmt. Im Jahr 1815 wurde Murfreesboro die neue Hauptstadt des Bundesstaates. Dies blieb Murfreesboro bis 1826, als sie von Nashville in dieser Funktion abgelöst wurde. Weltweite Berühmtheit erlangte Knoxville durch die Ausrichtung der Weltausstellung im Jahr 1982. Von damals stammt eines der Wahrzeichen der Stadt, die Sonnenkugel (Sunsphere).“ https://de.wikipedia.org/wiki/Knoxville_(Tennessee)#Geschichte
Ein hübsches Städchen; z. B. stammt auch der weltberühmte Regisseur Quentin Tarantino von hier und es gibt noch mehr zumindest in den USA bekannte Söhne und Töchter der Stadt. Viele Südstaatenstädte haben ihren ganz eigenen, speziellen Charme und heben sich damit von dem typisch pragmatischen US Städteeinerlei wohltuend ab; mir gefiel es.
Natürlich lud ich Penny auch zum Mittagessen ein und wir entschieden uns für das gute Bistro At the Bijou>>>, 807 S Gay St, Knoxville, TN, wo wir gemütlich sehr lecker speisten und uns weiter unterhielten. Wir kamen tatsächlich so locker gut miteinander aus, als würden wir uns schon wesentlich länger kennen. Eine sehr sympathische junge Frau, mit der man sich auch richtig gut unterhalten kann. *smile*
„Mmmhh wie lecker…, sieht jeder Tag bei dir so aus Steve haha?“
„Wenn möglich schon…, hättest du Lust und ausreichend Mut, daran teilzunehmen?“
„Oha… wie meinst du das?“
„Na ja du sagtest doch gerne zu reisen, Geld zu brauchen und auch gerne mit mir zu Shooten?“ Lächelte ich.
„Ja klar…?“
„Nun ich wollte eigentlich heute Nachmittag abfliegen und könnte höchstens noch bis Morgen hierbleiben, verstehst du?“
„Ach so…, Shit. Wie ich dir schon sagte, mein Stipendium ist zu ende. Etwas Neues habe ich noch nicht angefangen, brauche erst mehr Geld um mich neu einzuschreiben. Zeit hätte ich also. Wann ginge denn dein Flug? Kannst du noch umbuchen?“ Überlegte sie schnell.
„Es geht kein Flug; ich bin mit einem eigenen Flieger hier, muss aber bald in einer bestimmten Angelegenheit nach Savannah und von dort auch bald weiter. Wie erwähnt bin ich fast ständig auf reisen unterwegs.“
„Du hast ein eigenes Flugzeug? Hammergeil!“ Staunte Penny mit geweiteten Augen. „Was bist du? So ein Superreicher oder was? Und wenn ich mit nach Savannah komme? Zeit hätte ich ja…“
„Wenn du dich das nach so kurzer Bekanntschaft traust, würde ich dich gerne mitnehmen. Deshalb fragte ich ob du Mut hast.“ *lächel*
„Klar habe ich…, aber du, ich bin kein Escort Girl und keine Prostituierte; du weißt was ich meine.“ Musterte sie mich noch mal forschend.
„Selbstverständlich Penny…, ist das eigentlich dein richtiger Name, eine Abkürzung oder ein Spitzname?“
„Ein Spitzname…, haben mir vor langer Zeit mal Freunde gegeben, als ich beim Ausgehen in Stunden fünf oder sechsmal Centstücke auf dem Boden fand und sie als Glücksbringer einsammelte haha. Mein richtiger Name ist Aspen P… M…“ nannte sie Vor- und Nachnamen „…und als Model heiße ich auch so.“
„Auch sehr hübsch; Penny ist Lustig. *schmunzel* Also wenn du dich traust, kannst du dann auch einfach weg…?“
„Kann ich; bis spätestens Monatsende müsste ich sowieso meine schäbige Studentenbude räumen. Das Vermieterschwein kassiert viel zuviel für die Bruchbude ab und versucht auch immer mal, hübsche Studentinnen die knapp bei Kasse sind, für die Miete zu Sex zu überreden. Dort hält mich nichts.“
„Verstehe. Warst du schon mal Muse für einen Fotografen; weißt du was das ist?“
„Nein war ich noch nicht…, aber ich hörte schon davon. Bietest du mir das an? Könnte mich schon reizen.“ Lächelte sie ein bisschen aufgeregt aus ihren warmen, braunen Augen.
„Das wäre eine Möglichkeit. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du so was prima könntest und wir beide für einige zeit auch gut miteinander klar kämen. Auf meine Menschenkenntnis kann ich mich normalerweise immer verlassen.“ Lächelte ich zurück.
„Wow…, wann haben wir uns kennengelernt? Vor kaum 5 Stunden oder haha.“
„Stimmt. *grins* In meinem Hotel, dem THE TENNESSEAN, habe ich meinen Laptop usw.; wenn du dich traust, könnten wir dort einen passenden Modelvertrag aufsetzen, deine Gage festlegen und alles klar machen. Hast du viele Sachen hier? Wir könnten natürlich nur eine Reisetasche von dir mitnehmen.“
„Hammer kneif mich mal! Ich glaube gerade ein bisschen zu träumen haha.“
„Mit Vergnügen…“ griff ich grinsend hinüber und kniff sie, natürlich zärtlich, in die Backe.
„Haha…, also gut, gehen wir in dein Hotel und machen das klar. Hast du ein Auto, mit dem wir meine Sachen abholen können; ich wohne weiter außerhalb. Ich habe mehr als eine Reisetasche, kann den anderen Kram aber bei einer Studentenfreundin im Haus unterstellen; dass ist kein Problem.“
„Nein aber das Hotel hat einen guten Fahrdienst, oder ich könnte einen Mietwagen nehmen. Erledigen wir erstmal den Vertragskram Ok?“
„OK… ich kanns ja kaum glauben…, aber ja. Komischerweise vertraue ich dir mehr, als es ein Girl nach so kurzer Bekanntschaft eigentlich sollte haha. Aber als Model bei manchmal fremden Fotografen, musste ich auch schon viel Vertrauensvorschuss geben. Du weißt wahrscheinlich besser als ich, dass es da manchmal auch ganz schön komische Typen gibt? Ich kann mich auf meine Menschenkenntnis aber auch gut verlassen.“ Lächelte sie und wir machten uns Arm in Arm spazierend, auf den Weg zum Hotel. Tatsächlich auf eine gewisse Art so vertraut, als wären wir schon länger gute Freunde und würden uns gut kennen. Ach ja, ich liebe mein interessantes, abwechslungsreiches Leben! Jede Wette dass es mit der reizenden Penny gut laufen wird. *grins*
Keine fünf Minuten Später waren wir schon in dem modern- luxuriösen, guten Hotel und setzten an meinem Laptop einen passenden Modelvertrag auf. Ausdrucken, unterschreiben, ein Exemplar für Penny, dass sie z. B. bei ihrer Freundin zur Sicherheit hinterlegen kann und ich bestellte den Limo Service des Hotels.
Der chauffierte uns nach Nord Knoxville, wo Penny mit ihrer Studienfreundin in einer Art Ex Farmhaus, über der großen Garage des daneben wohnenden Eigentümers, ihre etwas schäbige Bude hatte. Mit der Routine eines ans schnelle verreisen müssen gewöhnten Models, brauchte sie kaum viel mehr als eine halbe Stunde um eine Reisetasche mit dem nötigsten vollzupacken. Ihren sonstigen Kram, wirklich viel war es nicht, schafften wir auch ziemlich flott in die Bude der daneben wohnenden Freundin… und schon war auch das erledigt, fuhr die Hübsche mit mir zurück ins Hotel.
Wir beschlossen erst Morgen nach Savannah zu fliegen, da ich bei den üblichen Auscheck- Zeiten jetzt ja sowieso noch eine Nacht bezahlen müsste. Das wäre mir zwar egal, aber ich habe auch keine Eile und so können wir uns im ihr vertrauten Knoxville, noch etwas mehr aneinander gewöhnen. Als Aktmodel hat sie auch keinerlei Probleme mit Nacktheit und dem etwas intimen zusammen sein mit einem Mann und Fotografen, in einer Hotelsuite.
Profis, auch wenn Penny eher nur ein einigermaßen erfahrenes Amateurmodel ist, sind an so was gewöhnt. Also machte es sich Penny auch ganz locker- ungeniert gemütlich und wollte sogar mit in dem großen King Size Bett mit hochwertiger Matratze, neben mir schlafen.
„Ich nehme an ein Profi wie du, kann sich beherrschen oder? Hahaha?“ Lachte sie etwas provozierend flirtend, wie Weibchen das halt ganz gerne mal bei Männern machen.
„Ich werde mir größte Mühe geben… und wahrscheinlich sofort tief einpennen und dich mit meinem schnarchen vertreiben…hehe.“ Lachte ich mit.
„Oh je, schnarchst du schlimm?“ Tat sie wie sehr erschreckt und geschockt. Eindeutig hat die Hübsche auch einige schauspielerische Qualitäten.
„Woher soll ich das wissen, ich schlafe dann ja.“ *breitgrins*
Am Abend tingelten wir durch einige Bars, wo wir auch aßen, hatten Spaß und trafen auch einige Studenten- und sonstige Freunde / Bekannte von Penny. Natürlich hat eine so hübsche, junge, nette und lebenslustige Frau wie sie, etliche Leute in dem Jahr ihrer Studienzeit hier kennengelernt. Ein ziemlich lustiger Samstagabend mit interessanten Gesprächen und Typen, auch einigen mehr oder weniger sexy- hübschen Studentinnen und sonstigen Girls.
Ich bemerkte natürlich, dass Penny ähnlich wie ich nur sehr wenig Alkohol trank, noch nicht mal einen Schwips hatte. Keine Ahnung ob das immer so bei ihr ist, oder ob sie heute nur vorsichtig sein und nicht betrunken in mein Hotelbett fallen wollte. Letzteres wäre durchaus vernünftig für eine Frau.
Kurz nach Mitternacht gingen wir schlafen, Penny in Slip und weiß- gelben Hemdchen, sehr reizvoll sexy süß und frech. Die Hübsche hat eine tolle Figur und ist auch mit ihrer ganzen Art, so ein sehr verlockendes „Schnuckelchen“. Auch wieder so ein weibliches Wesen, dass keine überwältigen strahlende Modelschönheit sein muss, um dennoch sehr bezaubernd zu wirken. Genau genommen ist sie ja wirklich nicht „schön“ im Sinne klassischer Model Schönheiten, sondern „nur“ sehr hübsch. Aber sie besitzt dieses undefinierbare gewisse etwas, strahlt von innen heraus, ist „schrecklich“ sympathisch, charmant, clever und humorvoll lustig. Das ist viel wichtiger als nur äußerliche Schönheit; für mich jedenfalls! *smile*














Sonntag, 9. Dezember 2018
„Guten Morgen Steve.“ Lächelte Penny kurz vor 08 Uhr, als wir wach wurden.
„Morning Bella, gut geschlafen? Und habe ich geschnarcht?“
„Haha… keine Ahnung; ich schlief genauso schnell ein wie du. Du hör mal…“
„Ja?“
„Ich glaube, ich hätte es gerne, wenn du mich ab sofort mit meinem Namen Aspen nennst. Penny klingt irgendwie so…, keine Ahnung…, irgendwie blöde!“
„Finde ich eigentlich nicht, aber wie du möchtest Miss Aspen. Der Name eines Ski Urlaubsortes ist jedoch auch ein bisschen komisch; wie bist du denn dazu gekommen?“
„Hahaha…, Vater behauptete gerne, er habe mich während einem Aufenthalt in Aspen gezeugt. Keine Ahnung ob die Geschichte stimmt; jedenfalls ist das mein Name, ich finde ihn schön und so möchte ich genannt werden.“ Lachte sie heiter.
„No Problem Aspen, es ist ein schöner Name; nur halt für europäische Ohren wie meine, ein bisschen ungewöhnlich.“ Lächelte ich und streichelte der Hübschen kurz mal lieb über die zarte Backe.
„Du musst was über komische Namen sagen! Haha; und was ist mit so komischen Namen wie Siegfried? Amadeus? Gotthilf? Leberecht?...“
„Touche… ahaha…“ unterbrach ich sie prustend und wir krochen aus den Federn, um uns fertig zu machen und zu frühstücken.
Um gegen 0935 Uhr waren wir am Airport, wo die Cirrus bereits vom Service aus dem Hangar geholt und nach meinen Vorgaben betankt worden war. Ich hatte Online einen Flugplan vorbereitet, machte einen schnellen Außen- den sogenannten Ground check, überprüfte die Tankfüllung und gab die Daten ins FMS ein.
Wahlschalter auf „Run“, Engine Start / Stop Knopf drücken und schon begann das typische, unverwechselbare sirren und pfeifen eines startenden Düsentriebwerks. Mehr musst du als Pilot dazu in der Cirrus nicht machen Der Bordcomputer regelte automatisch alles weitere, fährt das Triebwerk zur Leerlauf und Betriebstemperatur hoch, überwacht alle Betriebszustände usw.
„So ein geiler, kleiner, schicker Flieger; sogar ein Jet und so luxuriös ausgestattet; Mega bequem die Sitze… ich bin ganz schön aufgeregt…“ lächelte Aspen auf dem Co Pilotensitz.
„Ja so eine Cirrus, ist schon was Tolles; aber pass bitte auf, in deiner Aufregung nicht irgendwelche Knöpfe zu drücken!“ *grins*
„Hahaha…, ich werde mich schwer hüten, keine Sorge.“
Ich musste mich zunächst auf den Funksprechverkehr konzentrieren und den Start durchführen; Fahrwerk ein dann übergab ich schon den Steigflug an den Autopiloten und überwachte nur noch die Anzeigen. Das schnuckelige Maschinchen lässt sich Cirrus typisch sehr leicht fliegen. Aber wir hatten die ganze Strecke nach Savannah starke Bewölkung mit Regen und Gewitter unter unserer Reiseflughöhe und ich wollte die gute IFR Flugstunde auch mit Apsen plaudern.
Es genügt völlig überwachende Blicke auf die Instrumente und gelegentlich nach draußen zu richten. Die Kiste hat auch ein TCAS Kollisionswarnsystem, elektronisches Flug Stabilisierungssystem und überhaupt alles, was es an moderner Ausrüstung gibt.
„So jetzt können wir schwätzen; wenn ich ab und zu deine Rede abwürgen sollte, liegt es daran das ich auf Funk oder sonst was reagieren muss; nicht wundern bitte.“
„Klar Steve, ich bin doch nicht doof. Voll Steil, fliegen lernen könnte mich auch sehr reizen; aber so ein Pilotenschein ist sehr teuer oder?“ Lächelte die Hübsche und tätschelte kurz meine rechte Hand. In so einem kleinen Flieger sitzt man natürlich ziemlich eng nebeneinander, aber mit dieser hochwertigen Ausstattung und tollen Sitzen, auch sehr bequem…, wenn man mal sitzt. Das hinein quetschen in Kabine und Sitz, ist für einen fast 190 cm, 95 kg Bären wie mich, nämlich gar nicht so einfach und erfordert einige Verrenkungen. *grins*
Aber die Sitze mit dreipunkt- Sicherheitsgurten sind wirklich sehr bequem und selbst mit meinen langen Beinen sitzt man als Pilot gut, weil es kein mittiges Steuerhorn / Steuerknüppel gibt, sondern die Maschine über die Sidesticks gesteuert wird. Eine auf 8.000 ft eingestellte Druckkabine ist natürlich auch sehr angenehm. In der Beech Baron z. B. hast du keine Druckkabine und musst dir ab gewissen Flughöhen Sauerstoff in die Nase geben, was auf Dauer nicht so angenehm ist.
„Ja Aspen; eine PPL, also Privatpilotenlizenz, kostet dich bei einer seriösen Flugschule etwa 9 bis 11.000,- Dollares; je nachdem wie gut du bist und wie schnell du lernst. Bis du so was wie das hier, bei jedem Wetter Tag und Nacht fliegen darfst, gehen gewöhnlich 25 bis 35.000,- drauf.“
„Puuuhh…; bis ich mir das leisten kann, muss ich aber lange gut verdienen und sparen.“ Seufzte sie.
„So siehts aus; aber wenn dich das Fliegen wirklich ernsthaft interessiert, du dich als fleißig und diszipliniert zeigst, gut mitarbeitest und vielleicht sogar fest zu uns gehören möchtest, wenn du uns und unser Leben kennengelernt hast, dann könnten wir darüber reden dir das auch zu ermöglichen.“
„Dein Ernst? Ja ich weiß schon, du machst mit so was keine Scherze. Wow… ich bin sehr gespannt. Nicht nur als Model habe ich schon lange gelernt, fleißig und diszipliniert zu arbeiten. Ich denke du wirst mit mir zufrieden sein. Doch ja, es würde mich sehr reizen irgendwann auch fliegen zu lernen.“ Guckte sie leicht aufgeregt und ein bisschen staunend, malte sich vermutlich in der Fantasie auch die überraschend vielen Möglichkeiten aus, die ihr durch unsere Bekanntschaft plötzlich offen standen. 
Alles ganz normal und häufig zu beobachten, wenn noch junge Menschen mit uns zu tun haben. Ich stand schon immer auf dem Standpunkt, dass man junge Menschen, insbesondere aus eher ärmeren Verhältnissen, nach Möglichkeit fördern sollte. Vorausgesetzt natürlich, sie erfüllen die nötigen Mindestvoraussetzungen an Intelligenz, Fleiß, Disziplin, menschlich- charakterlichen Qualitäten usw. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Aspen in dieses Raster sehr gut passen würde, wenn sie es wirklich will.
Wir landeten in Savannah bei ziemlich trübem Wetter; offensichtlich hatte es gerade erst stärker geregnet und mit 10° war es auch nur wenig wärmer, als in Knoxville. Freddy holte uns selbst ab Airport ab und natürlich staunte Aspen nun noch mehr, denn er ist, oder genauer war, ja auch eine öffentliche, bekannte Persönlichkeit in den USA.
In seinem schönen Haus richteten wir uns bequem in einem Gästezimmer ein und ich ging zunächst mit Freddy in sein Hausbüro, wo wir einige geschäftliche Dinge zu besprechen hatten. Unter anderem will er mich unbedingt als Nachlassverwalter benennen, sollte er sterben. Außerdem hat er Kontakt zu den schönen Schwestern aufgenommen und wollte mich darüber informieren. Mit diesen Beiden wollte ich natürlich auch noch sprechen.
Aber zunächst gab es mal wieder ein opulentes, von Nacy und dem „Riesenklops“ Marie vorbereitetes Südstaatenküche Mittagessen; und natürlich musste ich sofort auch mit der immer so originell direkten, dicken Schwarzen scherzen, die mich schlagfertig locker unter den Tisch schwätzen könnte. *lach*
„Marie…, seit meinem letzten besuch, bist du noch graziler und schöner geworden.“ Grinste ich das mind. 150 kg Monster an und versuchte sie zu umarmen, was selbst für einen Bären wie mich ein hoffnungsloses Unterfangen ist.
„Ha… im Gegensatz zu dir verwöhnten Snob, habe ich ja auch jede Menge zu tun; ich meine ECHTE Arbeit, nicht eure Oberschicht Mauscheleien!“ Fauchte sie erheitert mit eindeutig viel Sympathie zurück und wir lachten beide herzhaft, während Nancy und Freddy nur grinsten; sie haben ja jeden Tag mit der klasse Frau zu tun. Aspen kicherte belustigt und wir stärkten uns alle munter plaudernd, mit köstlichem Futter.
Aktuell sah es nicht nach Regen aus, wurde es durch den NW Wind aber immer kälter; egal dagegen kann man sich warm anziehen und so machten wir zu Viert einen schönen Verdauungsspaziergang. Einen Schirm nahm ich zur Sicherheit doch mit, sowie in einem kleinen Umhänge Rucksack eine Thermoskanne mit heißem Tee.
Nancy und Freddy begleiteten uns nur ein Stück der Strecke, dann gingen sie zurück, während Aspen und ich eine ordentliche Wanderung hinlegten. Zu den schönen Schwestern muss ich erst um 19 Uhr, also hatten wir noch fast 6 Stunden Zeit. Die spätherbstliche- frühwinterliche Landschaft ist sehr hübsch und reizvoll, nur der eisige Wind war etwas unangenehm, warm eingepackt jedoch durchaus erträglich. 7° ist ja noch nicht wirklich kalt, noch nicht mal frostig.
„Hast du auch schon mal bei solch ungemütlichen Bedingungen Outdoor Shooten müssen? Knapp oder gar nicht bekleidet?“ Frage ich die Hübsche.
„Aber ja, dass ist für Models doch unvermeidlich, wenn sie ernsthaft diszipliniert arbeiten wollen und müssen. Nicht so spaßig, aber wenn man es richtig macht geht das auch.“
„Stimmt ich wollte es nur wissen, denn nur echte, richtige Models machen so was Ungemütliches mit und stehen es durch. Das unterscheidet Möchtegerne- Models von professionell arbeitenden Models. Ich dachte ja, du bist eher Amateur als Profi.“
„Oh nein und Kälte kenne ich aus meiner Heimat seit Kindertagen auch genug. Wenn ich schon als Model jobbe, dann mache ich auch das ernsthaft und diszipliniert. Kann sogar lustig sein, wenn der Fotograf auch Profi ist und es richtig gemacht wird. Willst du mal sehen, wie ich so posiere?“ Lächelte das entzückende Girl, pardon die junge Frau, die man auch leicht ein bisschen unterschätzen kann. Sie wirkt so liebreizend sanft, sozusagen weich, ist aber offensichtlich kein Weichei oder Warmduscher, wie man so sagt.
„Verlangen würde ich das nicht von dir, wir müssen ja keine Aufträge abarbeiten; aber wenn du Lust hast mir auch bei diesem frischen Wetter mal kurz ein bisschen sexy- frech zu posieren, würde ich das natürlich gerne fotografieren..“ *lächel*
„No Problem Steve…, aber sind wir hier abgelegen genug? Nicht dass wir noch Freddys Ruf schaden, wenn ich hier nackig rum hüpfe haha.“
„Ich denke wir sind weit genug von den Siedlungen; sollte doch ein Wanderer kommen, müssten wir ihn schon weit entfernt bemerken.“
„Hmm und du bist sicher, dass du mich nicht nur unbedingt nackt sehen willst? Hahaha.“
„Ups erwischt… *breitgrins*; nein quatsch, das könnte ich doch auch im warmen Zimmer sehen. Ich wollte es wirklich nur wissen, weil z. B. das wirklich die nervtötenden, Zeit kostenden Möchtegerne Models, von den ECHTEN Models unterscheidet.“
„Schwindler haha…, nein ich nehme dich nur hoch….“ begann sich die Hübsche tatsächlich auszuziehen und in sexy Posen zu zeigen.
Ich zückte schnell die Taschen Canon, die auch sehr gute Fotos macht und knipste sie natürlich begeistert. Sie hat wirklich eine ganz reizende Art, die leicht auf Fotos einzufangen ist. Offensichtlich auch eine ziemlich exhibitionistische Ader und wirklich ganz lockeren Spaß daran, als weibliches Wesen nicht mit ihren sehr sehenswerten Reizen zu geizen. Entzückend! *schmunzel*
„Wow du machst das Klasse, hast eine tolle Ausstrahlung und einen wirklich sehr schönen, gepflegten Körper. Ein Genuss für Männeraugen.“ Lobte ich begeistert.
„Danke haha; brrr kalt…“ erschauerte sie ein bisschen.
„Das sieht man(n)…“ grinste ich und stierte auf die Gänsehaut ihrer wunderschönen, süßen Brüste. „Komm zieh dich wieder an, wärm dich auf und trinkt einen heißen Tee. Hast mir genug gezeigt und bewiesen.“ Holte ich lächelnd die Thermoskanne hervor und schenkte ihr immer noch dampfend heißen Tee in den Becher.
„Dank dir…, ah das tut gut! Na… hat dir gefallen, was du gesehen hast, stimmts?!“ Meinte sie eher rhetorisch frech zwinkernd.
„Natürlich Freche…, aber mal abgesehen vom sexuellen: weißt du was das Schönste an dir ist?“
„An mir?“
„Oder teils IN dir; deine schönen, warmen, klugen und freundlichen Augen.“
„Du… Charmeur! Ein schönes Kompliment von jemandem, der mich gerade halb nackt gesehen hat. Sonst noch was hahaha?“
„Diese viel versprechenden, weichen Lippen…“ legte ich meine Handfläche an ihre zarte, kalte Backe und strich mit dem Daumen ganz sanft über die ungeschminkten Lippen. „…und, na ja, diese wunderschönen, süßen Brüste waren natürlich auch ein sehr bezaubernder Anblick!“ *grins*
„Ein bisschen zu klein, für meine sonstige Figur, oder?“ Guckte sie ganz offen, locker und auf eine gewisse Art auch lieb erfreut, schmiegte ihre Backe einige Sekunden in meine wärmende Handfläche und nahm noch einen tiefen Schluck von dem heißen Tee.
„Was redest du denn da? Sie sind perfekt schön, mega süß und passen perfekt zu deiner tollen Figur. Sei froh und dankbar, dass dich die Natur mit einem so schönen, verlockenden Körper beschenkt hat!“
„Danke du Gentlemen; aber deine Jenny, ich habe einige Fotos von ihr auf deiner Site gesehen, hat doch einen viel schöneren, großen Busen?“ Lächelte sie neugierig fragend.
„Also erstens ist sie nicht „meine Jenny“ und zweitens ist die Größe im Prinzip ganz egal, so lange es insgesamt zu den Proportionen und der ganzen Art einer Person passt. Jenny ist so wie sie ist wunderschön, eine nahezu perfekte, erotische Lady mit sehr viel Klasse auf hohem Niveau. Du bist so wie DU bist wunderschön, halt nur auf eine etwas andere Art. Und zu guter letzt: ja selbstverständlich mag auch ich hübsche oder schöne Frauen lieber, als hässliche…, aber letztlich sind das alles nur Äußerlichkeiten. Viel wichtiger sind die inneren Werte und die ganze Ausstrahlung als Persönlichkeit… und davon hast auch du eine beachtliche Menge.“ Lächelte ich ehrlich, wie fast immer.
„Mmhhh…, du kannst eine Frau aber wirklich mit ganz tollen Komplimenten umgarnen. Von den meisten Typen höre ich immer nur: „boah geile Titten, aber zu  klein“ und ähnlich primitiven Proleten Schwachsinn. Ich gebe zu, haha, so ein Gentlemen wie du, tut sehr gut. Vor allem weil ich merke, dass du es echt ehrlich so meinst und nicht nur versuchst ein Girl ins Bett zu schwätzen.“ Lach- lächelte Aspen lieb, reckte sich hoch und gab mir einen Kuss auf die Backe. Für einen an sich harmlosen Backenkuss, ein sich verflixt erotisch fraulich anfühlender Kuss!
„Im Bett habe ich dich doch schon, also muss ich dich nicht hinein schwätzen…“ *breitgrins*
„Hahaha… und hast letzte Nacht absolut nichts versucht?! Warum eigentlich?“
„Kannst du es dir nicht denken, Penny Aspen?“ Lächelte ich vergnügt.
„Wenn ich es richtig verstanden habe, lebt ihr Polyamor? Irgendwelche Treue oder moralische Bedenken können es also nicht sein? Weil du kein hemmungslos schwanzgesteuerter Depp bist, sondern ein echter Gentlemen? Woher soll ich das wissen, ein einfaches Country Girl?“ Lächelte sie lieb frech und hakte sich bei mir unter, als wir uns langsam auf den Rückweg machten.
„Nu mach dich mal nicht kleiner als du bist, oder betreibst du fishing for Kompliments? Hast doch einen klugen Kopf auf den Schultern.“
„Meinst du? Manchmal komme ich mir ganz schön Doof vor.“
„Nun Aspen…, nur wirkliche Idioten haben nie Selbstzweifel und glauben immer alles zu wissen, richtig zu machen und nicht doof zu sein. Kluge Menschen wissen dagegen, dass man manchmal ein bisschen doof ist, weil wir alle nur fehlbare Menschen sind.“ Philosophierte ich.
„Wow…, du hast vielleicht Sprüche und Antworten drauf. Bist so ein richtiger Denker Typ wie? Und Gentlemen…, verdammt Intelligent und erfahren?!“
„Wenn du das sagst…“ *breitgrins*
„Haha Gauner!“ Knuffte sie mich sanft in die Seite.
Zurück in Freddys Haus arbeitete ich noch ein knappes Stündchen am Laptop, machte ein Siesta Nickerchen und duschte danach. Frisch gemacht und in Gentlemen Style gewandet, machte ich mich schließlich in Freddys Evoque auf zu den schönen Schwestern.
Wendy höchst selbst öffnete, empfing mich wie immer äußerst charmant damenhaft, führte mich in das gemütliche Wohn- / Empfangszimmer, gleich rechts vom Eingang und entschuldigte noch charmanter das Fehlen ihrer Schwester, die leider in einer anderen Angelegenheit verhindert war. Und sofort war es wieder da, dieses „Was für eine Frau!“ Gefühl, mit gewissen Schwingungen zwischen uns in der Luft. Beeindruckende Schönheit, gepaart mit Südstaaten Charme, kultiviertem Auftreten, Intelligenz und Bildung, sowie anscheinend auch menschlich- charakterlichen Qualitäten. WOW!
„Wie schade…, aber ihre Gesellschaft Miss Wendy, ist bezaubernd genug für einen Mann.“ Lächelte ich galant und bemerkte das Wendy etwas müde und erschöpft wirkte. Zwar handelte es sich quasi um einen geschäftlichen Business Diner Termin, aber in privater Atmosphäre und Höflichkeit ist selten verkehrt.
„Wie Galant Sir, nehmen sie doch Platz; das Hausmädchen hat mit meiner mangelhaften Hilfe ein Einfaches, aber delikates Abendessen vorbereitet. Wenn es ihnen genehm ist, können wir in einer guten halben Stunde speisen. Ein Aperitif Sir?“
„Es ist mir genehm, vielen Dank Miss Wendy; für mich bitte nur Mineralwasser.“
„Kommt sofort; Sparkle? (ich nickte); trinken sie gar keinen Alkohol Sir? Zum Essen haben wir einen guten Cabernet Sauvignon geöffnet? Ich hoffe das ist nicht unpassend?“
„Ein Gläschen werde ich mir gerne gönnen Miss Wendy; leider oder zum glück, je nachdem wie man es sehen möchte, darf ich wegen diverser Medikamente nur noch sehr begrenzt Alkohol trinken.“ Lächelte ich, entzückt und hingerissen von ihrem umwerfenden Charme.
Wendy hat nicht diese überwältigend aristokratisch- königliche Präsenz einer Jenny. Ihre Art ist wesentlich dezenter, sozusagen unauffälliger und bescheidener, aber dennoch stets spürbar präsent und keine Sekunde zu übersehen. Auf ihre Art ebenso beeindruckend wie bei Jenny, wobei es bei beiden nicht im Geringsten arrogant wirkt. Wir plauderten allgemeinen Small Talk bis zum Essen und setzten uns dann an den Tisch.
Es gab eine auf Südstaaten Art scharf gewürzte, reichaltige Bouillabaisse, extrem lecker gefüllte Mini Tintenfische kreolischer Art, ein sehr zartes, saftiges Hühnerbrustfilet mit gedünstetem Gemüse auf Curry Reis und als Nachspeise…, ja was? Es schmeckte wie ein Marzipan Sorbet, wie ich es so noch nie gekostet habe. Interessant und sehr schmackhaft, auch wenn ich von Süßkram bekanntlich nicht viel halte. Ich lobte Wendy und das anscheinend als Universal- Hilfskraft eingesetzte Hausmädchen, was die süße, hübsche Schwarze sichtlich freute.
Wendy folgte mir in die Kälte des Wintergartens, wo ich eine rauchte, während das Hausmädchen abräumte, das Geschirr in den Spüler steckte, sauber machte und sich dann verabschiedete, als wir beide schon wieder im Wohnzimmer saßen. Immer noch umging Wendy das eigentliche Thema meiner Anwesenheit, dieses Familienanwesen und meinen Vorschlag der zukünftigen Verwendung. Stattdessen flirtete sie sehr unauffällig charmant, aber für jeden mit ein bisschen Empathie klar erkennbar, eindeutig ein bisschen mit mir. Nanu sollte Freddys Haushaltshilfe Marie mit ihrem ungeschminkten Schandmaul doch recht behalten? *schmunzel*
„Ach es wäre zu schön, wenn wir unser schönes Heim als Familienwohnsitz behalten könnten…“ kam Wendy urplötzlich doch auf den Grund meines Besuches zu sprechen. „…aber wir werden wohl auf ihren Vorschlag eingehen müssen. Das erscheint uns noch als geeignetste, für uns vorteilhafteste Lösung, um es weiter bewohnen zu können. Viele andere Möglichkeiten haben wir doch nicht wirklich, oder?“ Legte die Schönheit einen kurzen Moment ihre elegante, zarte Hand auf meinen Unterarm.
„Ich fürchte nein Miss Wendy…, wollen wir übrigens nicht so langsam die Förmlichkeiten lassen und uns duzen?“ Lächelte ich und überlegte im Hinterkopf, ob ich mal einen „Versuchsballon“ bei ihr starten sollte?
„Sie…, du hast recht; es ist ein bisschen lächerlich so förmlich zu bleiben.“ Lächelte sie ebenfalls, nur wesentlich charmanter und bezaubernder. Inzwischen war es schon fast 22 Uhr, wir beide alleine in dem gemütlichen Haus und die unsichtbaren Schwingungen einer gewissen erotischen Spannung zwischen Mann und Frau, wurden von Minute zu Minute stärker spürbar.
Vielleicht lag es auch an den zwei Gläsern Rotwein, die Wendy sich beim Essen erlaubt hatte; womöglich auch um sich ein bisschen Mut anzutrinken. Für eine ehemals wohl auch etwas verwöhnte Oberschicht Lady ihrer Art, Tochter eines Südstaaten Patriarchen mit Vermögen und in einem seit Generationen als Familiensitz genutzten Anwesen, dürfte das Ganze nicht so leicht sein.
„Das finde ich auch, schließlich ist es nicht mehr 1880, sondern 2018 im digitalen Zeitalter.“ *schmunzel*
„So ist es Sir…, Steve. Janet erwägt übrigens, ein Angebot aus Hollywood anzunehmen und dorthin umzuziehen.“
„Aus Hollywood? Na Donnerwetter; darf man näheres erfahren?“
„Noch nicht, dazu ist alles noch viel zu unbestimmt. Aber ich dachte, du solltest wissen das dann vielleicht nur noch ich ständig anwesend bin.“
„Nun ich könnte mir ohnehin kaum eine schönere, charmantere, kultivierter und gebildeter agierende Lady als Hausdame vorstellen Wendy.“
„Zu viel des Lobes, du Charmeur hihi. Ich fürchte, wenn ich ganz ehrlich bin, viel mehr als einen herrschaftlichen Haushalt zu führen, habe ich auch nie gelernt.“ Lächelte sie umwerfend.
„Dem muss ich widersprechen! Mindestens sehr schön melodisch singen und tanzen kannst du auch noch, wie ich sehen und hören durfte.“
„Ach das Talent hatte ich schon als Kind; Janet ebenfalls. Eine unverdiente Gabe Gottes.“
„A pro pos…, bist du gläubig Wendy?“
„Nicht wirklich; höchstens insofern es die gesellschaftlichen Konventionen erfordern. Aber für mich im Stillen, glaube ich doch an etwas göttliches, spirituelles, Unerklärliches in der Seele des Menschen. Und du? Lass mich raten…, ich denke du bist Atheist oder?“
„Sehr gut erkannt Wendy. Ich verstehe und akzeptiere, weshalb so viele Menschen, irgendetwas zum „glauben“ brauchen. Für mich kommt etwas derart irrationales und negatives allerdings absolut nicht in Frage.“
„Negatives? Wieso nennst du glauben negativ?“ Guckte sie überrascht und etwas erstaunt.
„Nun Wendy, wenn du dir anschaust was der Glauben über Jahrtausende an mörderischem Leid und Elend über die Welt gebracht hat, kann man glauben nur als destruktiv und negativ einordnen. Unter anderem auch deshalb, weil er stets ausgrenzend ist, Anders- und Nichtgläubigen ihre Menschlichkeit und das Existenzrecht abspricht.“
„Hmm…, ich kann nicht umhin, dir diesbezüglich zumindest teilweise Recht zu geben. Aber darf man das dem Glauben an sich anlasten und nicht nur einzelnen, machtbesessenen Glaubensführern?“
„Ja das ist stets eine beliebte, faule und verlogene Ausrede, die ich ehrlich gesagt nicht mehr hören kann. Ein Blick in die Geschichte und das Verhalten von sogenannten „Gläubigen“ auch heute noch, beweist ohne jeden Zweifel, dass „das Glauben“ an sich strukturell falsch ist und zwangsläufig immer zu massivem Fehlverhalten der Menschen untereinander führt. Das Ergebnis ist immer das Gleiche und sollte jedem mit etwas Intelligenz bekannt sein.“ Dozierte ich ein klein wenig ungehalten, denn ich kann diesen verlogenen Schwachsinn wirklich nicht mehr hören.
„Das ist aber sehr hart geurteilt Steve.“
„Unbequeme Wahrheiten sind für die Betroffenen meist hart, das ist kaum zu vermeiden.“ Lächelte ich trotzdem und verabschiedete mich so langsam von der beeindruckenden Schönheit. Es ging schon auf Mitternacht zu und langsam wurde es sozusagen ein bisschen unpassend, diesen eigentlich ja geschäftlichen Abend noch länger auszuweiten.
Mit Frauen von Wendys Art, sollte Mann nicht in leicht verfängliche Situationen geraten, wenn man es nicht wirklich ernst meint. Ich habe keine Ahnung ob sie inzwischen auch über mich recherchiert hatte, dass ich polyamor lebe und überhaupt ein Leben führe, dass sehr wahrscheinlich völlig konträr zu ihrer gesamten Erziehung und Lebensart steht. Das könnte wohl kaum gut gehen.
Die Versuchung war natürlich groß, denn auch sie hatte es ja eindeutig ein bisschen darauf angelegt, mich als Mann zu bezaubern. Wer weiß mit welcher Absicht oder vielleicht auch ohne berechnende Absicht, einfach instinktiv als Frau. Wendy ist bildschön und auch in allem sonst eine fantastische Frau, die sich viele Männer als Eheweib wünschen würden. Wäre ich ein sozusagen „normaler“ Mann auf der Suche nach einer tollen Partnerin und Ehefrau, würde ich mir so eine fantastische Frau natürlich nicht entgehen lassen und alles daran setzen, ihr Herz zu erobern.
Aber das bin ich ja nun mal nicht und möchte daher auch lieber nicht in etwas Intimeres mit ihr verwickelt werden. Auch in ihrem Sinne und Wendy zuliebe nicht, denn sie würde sich sehr wahrscheinlich etwas von mir erhoffen, was ich ihr unmöglich erfüllen könnte; eine konventionelle, monogame Liebesbeziehung und zukünftige Ehe. Aber verdammt! Was für eine Frau! *smile*











Montag, 10. Dezember 2018
Aspen am Morgen, vertreibt freundlich Sorgen. *grins* Na jedenfalls ist die Hübsche ein leckerer Anblick und mit ihrem munteren Humor und beachtlichem Sexappeal, auch eine nettere Frühstücksgesellschaft, als ein morgenmuffeliger Freddy. Wir stärkten uns ordentlich mit kräftigem Futter, dann fuhr ich mit ihm zu seinem Notar, wo wir offiziell einige Abkommen beglaubigen und eintragen ließen.
Dann trafen wir uns noch mit einem vermögenden Bekannten / Geschäftsfreund, der aufgrund von Freddy Empfehlung erwägt, ebenfalls bei uns zu investieren. Darüber wurde es Mittag, bei welchem Aspen und ich nicht so viel aßen, dann brachte uns Nancy zum Airport und wir starteten zum nächsten Ziel, dem kleinen Nest DeFuniak Springs in NW Florida.
„Einfach Steil! Ich liebe es viel zu reisen, neues zu sehen und zu erleben; und dann auch noch mit so einem schnuckeligen Privatflieger, voll geil!“ Lächelte Aspen offenbar bester Laune im Flieger.
„Yes macht schon Spaß, vor allem mit so einer wirklich tollen Cirrus.“ Lächelte ich nur kurz zurück, denn ich war gerade abgelenkt von einigen Instrumenten Anzeigen und Funksprechverkehr.Sie sah übrigens in einem schick- frechen Winter- Outfit zum anknabbern hübsch aus. Extrem hautenge, weiße Hose, dicke, knallrote Manteljacke mit einer passenden, roten Stoffmütze und einen Schal um den Hals. Das stand ihr ganz toll und überall drehten sich vor allem Männer nach ihr um. *schmunzel*
Bei durchschnittlich 260 kn (481 km/h) Reisegeschwindigkeit, brauchten wir gut anderthalb Sunden für die nicht ganz 500 km und landeten bei starker Bewölkung problemlos auf dem kleinen und doch gar nicht so kleinen Dorfflughafen. „DeFuniak Springs ist eine Stadt und zudem der County Seat des Walton County im US-Bundesstaat Florida mit 5177 Einwohnern.“ Wikipedia DeFuniak Springs Airport ist ein öffentlich nutzbarer Flughafen, der zwei Seemeilen westlich des zentralen Geschäftsviertels der Stadt DeFuniak Springs in Walton County, Florida, Vereinigte Staaten, liegt. Wikipedia Siehe auch AirNav>>>
Typisch für die USA, dass Land mit den mit Abstand meisten Flughäfen der Welt, wo auch das Fliegen so einfach ist wie kaum sonst wo, gibt es oft auch an kleinen Orten beachtliche Flugplätze. Hier trafen wir Roger, einen Piloten- und Geschäftsfreund von Neil, der auf seine Empfehlung Interesse hat Gold Club Member zu werden. Wie üblich benötigen GC Aspiranten mind. 2 langjährige GC Mitglieder als Empfehlung / Bürgen, bevor auch nur erwogen wird sie aufzunehmen.
Zunächst mal wirkte er sympathisch, kam beim Anblick von Aspen in diesem reizenden Outfit aber ein bisschen ins Stottern, und stierte sie selbst dann noch an, während er mir kräftig die Hand schüttelte. *lach*
Wir gingen direkt neben dem Airport, ins Mom & Dad's Italian Restaurant>>>, 2184 US-90, Defuniak Springs, FL, einen Happen essen und uns unterhalten. Ein eher einfacher laden, wie eine Imbiss Kantine, aber die Qualität der Speisen ist recht gut. Mit den 4,3 Google Sternen sind sie aber dennoch deutlich überbewertet; ich würde maximal 3,7 vergeben.
Egal es ging nur um ein erstes kennenlernen, wobei ich mich wie üblich auf meine ausgezeichnete, empathische Menschenkenntnis, Instinkt, Körpersprache wissen und Erfahrung verließ. Gewöhnlich kann ich Fremde binnen 10 Minuten ausreichend gut einschätzen, was mir im (Geschäfts-) leben schon oft wertvolle Dienste leistete. Es ist gar nicht nötig alles oder vieles über jemanden zu wissen, ihn hinsichtlich Bonität, Seriosität usw. genau durch Cheken zu lassen, um das gegenüber daraufhin einzuschätzen, ob man überhaupt mehr mit ihm zu tun haben möchte.
Nach wie vor konnte er kaum die Augen von Aspen abwenden und sich offensichtlich nicht so ganz auf das Gespräch mit mir konzentrieren. Für einen gestanden Piloten und Geschäftsmann seines Alters, eigentlich ein vielleicht männlich verständliches, aber dennoch etwas fragwürdiges Verhalten. Lustigerweise kann man das erstaunlich häufig, selbst bei abgebrühten Business Typen, die aber ansonsten „normale“ Männer sind beobachten. *schmunzel*
Immerhin fand ich Roger in mehrfacher Hinsicht nicht uninteressant; z. B. weil es mir weder nach 10 Minuten noch nach einer Stunde gelang, mir ein klares, vorläufiges Urteil zu bilden. So etwas passiert mir nur selten, bei Männern und Frauen in denen eben „mehr“ steckt, als selbst ein so erfahrener Top Menschenkenner wie meine Wenigkeit, auf Anhieb erkennen kann. Und etwas so selten- Ungewöhnliches ist natürlich interessant.
Deshalb nahm ich Rogers Angebot, in seinem hübschen Haus am Juniper Lake zu übernachten, wohlwollend an. Wir fuhren also dorthin und Aspen und ich machten es uns in einem Gästezimmer gemütlich. Roger ist geschieden und lebt dort jetzt  alleine; nur eine ältere, puertoricanische Haushälterin hilft das Haus in Schuss zu halten.
„Heyyy… duuu…“ lachte mich Aspen, verspielt zu Musik aus ihrem Smart Phone herum tänzelnd an und zeigte frech mit ausgestrecktem Arm und Finger auf mich, wobei der Schalk nur so aus ihren Augen blitzte und sie verdammt verlockend wirkte.
„Heyyy… wasn los?“ Schmunzelte ich amüsiert fragend. Sie hatte sich im warmen Haus ein bequemes, dünnes Shirt, eindeutig ohne BH darunter übergezogen und sah wirklich zum anbeißen sexy sympathisch aus.
„Ich finde es echt voll klasse, dich getroffen zu haben und mit dir herum reisen zu können.“ Tänzelte Aspen sich drehend um mich herum.
„Freut mich wenns dir gefällt und du Spaß hast, du Freche.“ Genoss ich den Anblick ihrer hüpfenden Brüste unter dem Shirt und ihr so sympathisch- verlockendes Sexappeal. Wirklich erstaunlich was für eine reizend weibliche Ausstrahlung Aspen besitzt.
„Es gefällt mir… *trallala*… und wie es mir gefällt… haha.“ Blieb sie abrupt direkt vor mir stehen und schlang ihre Arme um meinen Hals.
„Und was oder warum gefällt es dir so gut?“ Legte ich meine Unterarme und Hände um ihre Hüften, spürte ihre Fraulichkeit sehr intensiv.
„Endlich mal ein echter Mann und Gentlemen mit Geld, mit dem ich ganz neue Dinge erleben kann; der mich nicht nur als Sexobjekt sieht und behandelt; mich nicht wie Roger angafft und dabei schon halb die Kontrolle verliert… haha. Kein dummer Junge der nur geil auf mich ist. Kein Schwätzer oder Angeber… ich finds einfach geil!“ Lachte sie verdammt verführerisch, einfach wie ein etwas aufgedrehtes, jugendlich- lebenslustiges Girl mit bezaubernder Weiblichkeit.
„Hmmm… machst du blühendes, junges Leben, mich armen, alten Knacker etwa gerade ein bisschen an?“ *breitgrins*
„Nur ein bisschen? hahaha. Die meisten Kerle die ich so kenne, wären mir jetzt schon rettungslos verfallen haha.“
„Was ich dir sofort aufs Wort glaube. *grins* Du bist ein VERDAMMT verlockendes Stück Weibchen, du Freche! Und das schon nach kaum viel mehr als 48 Stunden! Du gehst ja ganz schön ran!“ Schmunzelte ich vergnügt und hielt sie weiter an / um die Hüften…, da drehte sie sich auf typisch fraulich- verspielte, lockende Art heraus, machte mehrere schnelle Drehungen, ähnlich wie eine Pirouette vor mir und lachte.
„Na und? Ich sehe doch, wie sehr es dir gefällt?!“
„Es gefällt mir…, aber sagtest du nicht was davon, kein Callgirl, keine Konkubine und erst recht keine Prostituierte zu sein? Womit du mir als Mann ja eine bestimmte Ansage machen wolltest, die ich selbstverständlich auch respektiere.“
„Na und? Darf ich als Frau nicht meine Meinung ändern haha? Ich ging noch nie mit einem Mann für Geld ins Bett und werde das auch nicht tun. Aber so langsam ahne…, verstehe ich, weshalb so unglaublich schöne, tolle Frauen wie diese Jenny, Nika und andere, mit dir in einem polyamoren Kreis leben. Ja ich habe mehr Online über dich recherchiert haha. Ich finde das Alles sehr faszinierend.“ Lächelte sie mit bezaubernden Grübchen in den Bäckchen.
„Na wenn du möchtest, kannst du „das Alles“ und noch mehr, gerne näher kennenlernen. Ich denke du hast eine Menge, bisher kaum geforderte Talente, Fähigkeiten und Qualitäten. Kanntest du bisher nur Männer und Fotografen, die nur wollten das du dich möglichst schnell nackig machst und alles zeigt, sich ansonsten aber überhaupt nicht für die in dir steckende Person interessierten?“
„Außerhalb der Uni Profs… ja. Ok nicht alle, aber doch die Meisten; und so manche Profs in Wahrheit auch, wenn sie es auch nicht zeigen. Ich bin nicht doof und traf auch schon so einige echt interessante Typen. Aber noch nie einen wie dich!“ Guckte sie mit lachenden und eindeutig sehr interessierten, warmen Augen.
„Ich hoffe doch, dass ist positiv als Kompliment gemeint? Höhö?“
„Nö als Beleidigung haha. Was machen wir jetzt hier mit diesem Roger? Soll ich nachher irgendeine bestimmte Rolle spielen?“
„Hast du als Frau schon eine Meinung über ihn?“
„Wenn du mich fragst…, ein bisschen notgeil; könnte aufdringlich werden. Vorsicht. Nicht doof, vielleicht interessant, aber im Umgang mit Frauen leicht verklemmt und langweilig…, so in etwa Steve. Ich vertraue bei unbekannten Typen auf mein Bauchgefühl, damit liege ich meistens ganz gut. Alles in Allem würde ich ihm beim Ausgehen lieber aus dem Weg gehen.“ Meinte Aspen und ich sah ihr an das es sie freute, von mir nach ihrer Meinung gefragt worden zu sein.
„Nicht schlecht Aspen, mit dem Bauchgefühl dürftest du wirklich ganz gut liegen; ähnliches dachte ich auch. Einerseits nicht uninteressant, andererseits habe ich den Eindruck, da könnten sich auch unschönere Seiten verbergen. Ich bin mir noch nicht sicher, würde mich aber normalerweise, wenn ich ihn ohne Empfehlung irgendwo zufällig getroffen hätte…, also da wäre ich wahrscheinlich auch nicht daran interessiert irgendwas mit ihm zu tun zu haben. Na schauen wir mal…“
Wir aßen dann mit Roger noch einen Happen zu Abend und nahmen ein paar Drinks; also er, Roger trank mehrere Gläser Whiskey; Aspen und ich je nur ein Glas Wein Roger wurde ziemlich redselig, erzählte viel von sich und zeigte „In Vino Veritas“ eigentlich ganz sympathische Merkmale. Und dennoch war da irgendwas unbestimmtes, was mir nicht gefiel. Auch die Art wie er immer wieder die bezaubernde Aspen anstierte und sie reichlich plump zu beeindrucken versuchte, missfiel mir.
Ich will ihm ja nichts unterstellen, aber auf genau diese oder sehr ähnliche Art, benehmen sich Typen, die sich irgendwann später mal als Belästiger, Grabscher, Vergewaltiger oder sonst wie Frauen schlecht behandelnde Männer heraus stellen. Solch ein Typ würde selbstverständlich absolut nicht in den Club passen.
„Ich mag nicht, wie er mich mit den Augen verschlingt; das ist irgendwie komisch; ein bisschen unheimlich.“ Meinte auch Aspen später im Bett, hatte also interessanterweise ebenfalls ein ungutes Gefühl in Bezug auf Roger.
„Ich bin ganz deiner Meinung Aspen; irgendwas an dem Typ ist nicht koscher. Ich werde ihn ablehnen. Wozu ein unnötiges Risiko mit ihm eingehen?“ Lächelte ich das verführerische „Stück“ bezaubernd sexy Weibchen neben mir im Bett an. Ihr Blick, die Bewegungen, die Art wie sie sich selbst berührte und sich benahm…, alles eine einzige, verführerische Herausforderung.
„Klasse das wir der gleichen Meinung sind…“ streichelte ein Finger ihre schönen Kussmundlippen, während die andere Hand ihren verlockend aus dem Hemd quellenden Busen festhielt.
„Sind wir und klasse bist du…“ beugte ich mich lächelnd hinüber und gab ihr einen Kuss, streichelte ebenfalls mit einem Finger die himmlisch zarte Weichheit ihres freiliegenden Busens nach. „…aber in diesem Haus, hier und jetzt, möchte ich nicht probieren wie viel Klasse noch in dir steckt.
„Meinst du denn, ich würde dich probieren lassen? Hihi.“ Schmunzelte sie frech.
„Ich denke schon… *grins* aber jetzt lasse uns schlafen Ok?“ Nahm ich sie in den Arm und Aspen kuschelte sich ganz weich und weiblich an mich.
„Ok…, gute Nacht du.“ Zwinkerte sie reizend, schaute ganz warm aus ihren schön funkelnden, warmen Augen und schloss die Lieder, als ich sie hauchzart auf selbige küsste. „Mmmm…“ schnurrte sie noch und nur wenige Minuten später schlummerten wir auch schon ein, Ein sehr schönes Gefühl gegenseitiger Vertrautheit und Zuneigung, obwohl wir uns noch keine drei Tage kennen.













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