#26.04.18 – Bodensee, Wochend-Fun mit überraschendem Gast
Als Laura am Freitagnachmittag pünktlich zum Wochenende aus Freiburg zurückkam, brachte sie eine wirklich erfreuliche Überraschung mit – eine, mit der ich so schnell nicht gerechnet hatte. Im Schlepptau hatte sie Marina, jene überaus reizvolle und kluge Studentin, die ich als Aushilfs-Barfrau in Baden-Baden kennengelernt hatte. Wir hatten bei unserem damaligen gemeinsamen Mittagessen lose verabredet, dass sie uns mal am See besuchen kommt, damit wir in aller Ruhe das eine oder andere Foto-Shooting umsetzen können. Dass es nun so spontan klappte, freute mich ungemein und brachte sofort frischen Wind in unsere Pläne.
»Da staunst du, was?!« Lachte Marina bezaubernd in einem so tief ausgeschnittenen, luftigen, schwarzen Träger-Oberteil, dass man jederzeit das Heraushüpfen ihrer fraglos wunderschönen Brüste erwarten könnte (oder darauf hoffte). Schon lag sie mir für die typische Küsschen links/rechts Begrüßungsumarmung in den Armen und lies mich eindeutig absichtlich frech mehr von ihren schönen Formen junger Fraulichkeit spüren als eigentlich notwendig.
»Nö Marina, da freue ich mich einfach! Herzlich willkommen, was für eine charmante Überraschung!«
Marina studiert derzeit noch in Stuttgart, spielt aber schon länger ernsthaft mit dem Gedanken, in eine der „gemütlicheren und hübscheren“ Studentenstädte wie Freiburg oder, noch lieber, Heidelberg zu wechseln. Quasi als kleine Erkundungstour war sie diese Woche nach Freiburg gefahren. Dabei erinnerte sie sich an meine Erzählungen über Laura und Jörg, hörte sich ein bisschen um und fand Laura in kürzester Zeit. Die beiden verstanden sich auf Anhieb so prächtig, dass Laura sie natürlich sofort als Gast in ihrer WG aufnahm.
Junge Menschen mit ähnlicher Wellenlänge schließen ja oft blitzschnell Freundschaft, ohne lange um den heißen Brei herumzureden. Nun hatte sich Marina ganz spontan dazu entschieden, Laura einfach direkt hierher an den Bodensee zu begleiten. Da sie nächste Woche ohnehin keine wichtigen Kurse oder Vorlesungen in Stuttgart hat, kann sie erfreulicherweise sogar die ganze Woche bei uns bleiben. Das bedeutet für uns „arme“ Männer – Jörg und mich –, dass wir zusammen mit Irene und Erika nun gleich vier entzückende, schöne junge Frauen im Haus haben. Ja, ihr dürft mich an dieser Stelle wirklich gern ein bisschen bedauern.
»He, vergiss mich nicht!« Knutschte mich als nächste Laura innig ab und schmiegte ihren gertenschlanken Körper erotisch eng an mich. Hm ja, mein Leben ist wirklich nicht so übel! Grins
Wie es bei diesem illustren Haufen kaum anders zu erwarten war, passte Marina sofort derart gut und völlig locker in unsere Gruppe, als wären wir alle schon jahrelang die besten Freunde. Schon am ersten Abend saß sie mit uns am großen Holztisch auf der Terrasse, als hätte sie nie woanders hingehört. Und was mich auch kein bisschen überraschte: Sie packte gleich tatkräftig bei der Betreuung der Ferienwohnungen und Häuser von Onkel Ernst mit an. Der war übrigens auch gerade zu Besuch bei uns im heutigen Ferienhaus, seinem früheren Familienwohnsitz. Muss ich an dieser Stelle noch groß erwähnen, dass sowohl er als auch Jörg Marina absolut hinreißend fanden? Die zusätzliche Hilfe kam wie gerufen, denn die Buchungslage zieht spürbar an.
Dieses Wochenende wollten Jörg und ich uns eine kleine, wohlverdiente Auszeit von der doch recht intensiven Arbeit an seiner Geschäftsidee nehmen, die übrigens weiterhin sehr gute Fortschritte macht. Den Freitag und zum Teil auch noch den Samstag über hatten wir herrlichstes Frühlingswetter mit viel Sonnenschein und Temperaturen bis über 20 Grad. Das war natürlich das ideale Klima für ausgiebige Ausflüge und entspannte Radtouren am Ufer entlang, ohne dass man gleich ins Schwitzen geriet oder frösteln musste. Die Luft war mild, der See glitzerte, und überall duftete es nach frischem Gras und ersten Blüten.
Marina fand es am Bodensee auf Anhieb genauso hübsch wie wir alle, und auch Ernsts ehemaliges Familienhaus, in dem wir derzeit leben, bezeichnete sie sofort als richtig gemütlich und einladend. Besonders die große Terrasse mit Seeblick hatte es ihr angetan. Man sah ihr an, wie sehr sie die Weite und die ruhige Atmosphäre genoss – ein spürbarer Kontrast zu ihrem Alltag in Stuttgart.
Am Freitagabend luden Ernst und ich die ganze Truppe zum Abendessen ins Hafencafé Schloss Kirchberg– ein gemütliches, hübsches Lokal direkt am Seeufer vor einer kleinen, idyllischen Yacht-Marina. Leider mussten wir auf die Gesellschaft von Ernsts Frau und seinem erwachsenen Sohn verzichten, da beide immer noch das Bett hüten und krankheitsbedingt ausfielen.
Das Hafencafé hält völlig zurecht einen sehr hohen Bewertungsschnitt von 4,5 Sternen auf Google. Das Personal ist dort nicht nur ausgesprochen freundlich und hilfsbereit, sondern auch flink, und bringt leckere Speisen in ordentlichen Portionen auf die Tische – und das bei wirklich fairen Preisen, was heutzutage ja nicht mehr selbstverständlich ist.
Laura, Ernst und ich entschieden uns für ein delikates Wolfsbarsch-Gericht, während die anderen unterschiedliche Speisen wählten und wir alle waren durchweg begeistert. Es schmeckte schlichtweg ausgezeichnet, besonders in Verbindung mit dem leichten Weißwein und dem Blick auf die sanften Wellen des Sees, die im Abendlicht glitzerten. Leider schließen sie dort bereits um 22 Uhr, aber bis dahin herrschte bei uns die allerbeste Stimmung.
Wir plauderten über Gott und die Welt, fühlten uns in der Runde sichtlich wohl und schlemmten uns genüsslich durch den Abend. Unsere vier reizenden Schönheiten zogen dabei natürlich nicht wenige Blicke der anderen (männlichen) Gäste auf sich. Mehrmals mussten wir sogar so herzlich und unbeherrscht laut miteinander lachen, wie es in einem gut besuchten Restaurant eigentlich nicht ganz angebracht ist, wenn man niemanden stören will.
Aber erstaunlicherweise schien sich niemand an unserer Fröhlichkeit zu stoßen oder schaute gar verärgert in unsere Richtung. Im Gegenteil, viele lächelten uns eher verständnisvoll zu, wobei ich beobachten konnte, wie die ansonsten fast alle mit Freundin oder Frau speisenden Männer verstohlen und heimlich versuchten, doch den einen oder anderen tieferen Einblick in die entzückenden Dekolletees unserer Hübschen zu erhaschen. schmunzel
Nachdem Ernst sich mit einem zufriedenen Lächeln verabschiedet hatte, um zu seiner Familie heimzukehren, war bei den Frauen noch lange nicht an Schlaf zu denken. Die Energie im Raum war fast greifbar, und besonders Irene und Erika hatten diesen verräterischen Glanz in den Augen, der unmissverständlich „wir wollen noch nicht nach Hause“ signalisierte. Also ließen wir uns breitschlagen und tuckerten in die Dunkelheit des Hinterlandes, dorthin, wo die Straßen schmaler werden, die Wälder dichter stehen und die Luft nach frischem Gras und Abenteuer riecht.
Das Ziel war eine jener legendären Scheunen-Discos, die in keinem Reiseführer stehen und für die man jemanden wie Jörg oder Irene braucht, der die geheimen Pfade und Schleichwege kennt. Ein Sohn eines lokalen Bauern hatte dort mit seinen Freunden eine alte, ausgediente Scheune, mit viel Liebe zum Detail, in einen veritablen Disco-Club verwandelt. Von außen sah das Gebäude völlig unscheinbar aus, fast schon ein wenig baufällig unter dem fahlen Mondlicht, doch je näher wir kamen, desto deutlicher spürten wir das dumpfe Grollen der Bässe, das den Boden unter unseren Füßen erzittern ließ.
Ich soll natürlich nicht verraten, wo genau sich dieses Versteck befindet, denn das Ganze läuft unter dem Radar der Behörden – offiziell eine rein private Party unter Freunden, inoffiziell der Magnet für alle jungen Leute aus der weiteren Umgebung, die sonst kaum Alternativen zum Ausgehen am Wochenende haben, wenn sie nicht weit in eine größere Stadt fahren wollen oder können. Es ist diese Art von unverfälschter Freiheit, die man nur findet, wenn man die Lizenzen und Genehmigungen einfach mal ignoriert und das Leben feiert. Schmunzel
Als wir ausstiegen, schlug uns eine Mischung aus Dieselgeruch, warmem Heu und der elektrisierenden Erwartung von Dutzenden junger Menschen entgegen. Für Ernst wäre das definitiv nichts mehr gewesen, und auch ich als bekennender Tanzmuffel und deutlich „reiferes Semester“ fühlte mich im ersten Moment wie ein Exot in dieser Welt aus Jeansjacken, Leder und flackernden Neonlichtern. Aber ich wollte kein Spielverderber sein. Wenn man mit solch jungen Schönheiten unterwegs ist, muss man eben auch mal die eigene Komfortzone verlassen und sich auf das Unbekannte einlassen.
Drinnen tobte die Meute. Die Luft war dick, erfüllt von Nebelmaschinen und dem Schweiß vieler tanzender Körper. Die Musik war so laut, dass man sein eigenes Wort nicht verstand – ein wummernder, treibender Rhythmus, der direkt in die Magengrube fuhr und zum Mitmachen zwang. Irene, Marina, Laura und Erika zögerten keine einzige Sekunde. Kaum hatten wir die Schwelle überschritten, waren sie auch schon im bunten Halbdunkel verschwunden, angelockt von den flackernden Stroboskop-Blitzen auf der staubigen Tanzfläche.
Ich beobachtete sie einen Moment lang von der provisorischen Bar aus, die kreativ aus ein paar alten Holzbohlen und stabilen Getränkekisten zusammengezimmert war. Es war faszinierend zu sehen, wie ungeniert und frei sie sich zur Musik bewegten. „Unsere“ Frauen zogen natürlich sofort alle Blicke auf sich, vor allem männliche, die ihnen bewundernd folgten. In dieser rustikalen Umgebung wirkten sie wie kostbare Edelsteine, die man zufällig im Heu gefunden hatte. Jörg, der so gar nicht dem klassischen Bild eines blassen Computer-Nerds entspricht, warf sich ebenfalls mit einer athletischen Leichtigkeit ins Getümmel, die ihm sichtlich Respekt bei den Einheimischen verschaffte.
Mir wurde es drinnen nach einer Weile zu bunt und zu stickig, also zog ich mich mit einem kühlen Bier nach draußen zurück, wo ein großes Lagerfeuer in einer alten Feuertonne brannte und Funken in den Nachthimmel sprühten. Hier war die Atmosphäre eine ganz andere. Man konnte endlich wieder frei atmen und sich unterhalten, ohne sich heiser zu schreien. Ich gesellte mich zu einer Gruppe, die auf alten Heuballen saß und über Gott und die Welt philosophierte.
Zu meiner Überraschung traf ich dort auf ein paar wirklich interessante Typen, die weit mehr zu bieten hatten als den üblichen Smalltalk. Da war zum Beispiel ein junger Mann namens Lukas, der tagsüber den Hof seines Vaters führte und nachts leidenschaftlich über Quantenphysik las. „Weißt du“, sagte er und nahm einen tiefen Schluck aus seiner Flasche, „viele Städter denken, wir können nur Traktor fahren und Kühe melken. Aber gerade in der Stille der Nacht kommen einem oft die besten und tiefgründigsten Gedanken.“
Wir unterhielten uns eine ganze Weile über die spannenden Gegensätze zwischen dem harten Landleben und der schnelllebigen digitalen Welt, in der Jörg und ich uns meistens bewegen. Es war ein intelligentes, bodenständiges Gespräch, das ich in einer illegalen Disco-Scheune kaum erwartet hätte. Auch die Dorfschönheiten, die sich um das Feuer versammelt hatten, waren weit mehr als nur hübsche Gesichter. Eine junge Frau namens Mareike, die mit ihren Sommersprossen und dem frechen Lachen perfekt in die Szenerie passte, musterte mich neugierig von der Seite.
»Du gehörst nicht hierher, oder?« fragte sie direkt und lächelte dabei so offen, dass ich gar nicht anders konnte, als amüsiert zurückzugrinsen. »Man sieht es an deinem Blick. Du beobachtest alles so genau, als würdest du ein Buch darüber schreiben.«
»Vielleicht tue ich das ja sogar«, antwortete ich schmunzelnd. »Aber heute bin ich eigentlich nur der Anstandswauwau für meine Truppe da drinnen.«
»Na, dann hast du ja ordentlich was zu tun«, lachte sie und deutete mit dem Kinn Richtung Scheunentor, aus dem gerade Irene und Erika traten, völlig verschwitzt, außer Atem, aber mit einem Strahlen im Gesicht, das die ganze Nacht erhellte. »Deine Mädels lassen hier gerade ordentlich die Puppen tanzen. Die Jungs sind völlig hin und weg von ihrer Energie.«
Tatsächlich bekamen nicht nur die Frauen gesteigertes Interesse zu spüren. Auch ich, der „alte Knacker“ in dieser Runde, bemerkte so manchen interessiert-neugierigen Blick von den jüngeren Frauen. Es scheint wohl doch etwas dran zu sein an diesem „Silver Fox“-Ding, oder vielleicht war es auch einfach nur die Aura des Unbekannten und Erfahrenen, die mich in ihren Augen interessant machte.
Erstaunlicherweise – und das muss ich wirklich betonen, weil es auf solchen Dorfpartys mit so viel Alkohol keineswegs die Regel ist – gab es in dieser Nacht keinen einzigen unangenehmen Vorfall. Kein pöbelnder Besoffener, kein aufdringlicher Möchtegerne-Casanova, der die Grenzen nicht kannte. Die Stimmung war von einer fast schon familiären Herzlichkeit geprägt, wie man sie selten findet. Jeder durfte sein, wie er wollte, solange er den Vibe der Gemeinschaft respektierte.
Irene kam schließlich zu mir herüber, wischte sich eine feuchte Locke aus der Stirn und drückte mir einen flüchtigen, warmen Kuss auf die Wange. »Komm schon, Steve! Nur ein einziges Lied, einen Tanz! Du kannst hier draußen nicht den Professor spielen, während wir drinnen den Spaß unseres Lebens haben!«
»Vergiss es, Frechdachs«, lachte ich und hielt meine Bierflasche wie ein Schutzschild vor mich. »Mein Rhythmusgefühl ist gesetzlich geschützt, um Massenpaniken zu vermeiden. Ich genieße lieber die Aussicht und die guten Gespräche hier am Feuer.«
Erika gesellte sich dazu, ihre skandinavische Gelassenheit war selbst nach einer Stunde Dauer-Tanzen nicht im Geringsten erschüttert. »Lass ihn ruhig, Irene. Er sieht gerade so zufrieden aus mit seinen neuen Freunden. Wahrscheinlich plant er schon die nächste große Geschäftsübernahme hier im Hinterland.«
Wir verbrachten noch Stunden in dieser magischen Zwischenwelt zwischen Waldrand und Bassgewitter. Laura, Marina und Jörg kamen zwischendurch auch nach draußen, um frische Luft zu schnappen, sichtlich beeindruckt von der Kondition und Lebensfreude der Dorfjugend. »Die Jungs hier haben echt Ausdauer«, schnaufte Jörg und lachte herzlich. »Einer wollte mir gerade erklären, wie man eine Web-App mit einer Melkmaschine synchronisiert. Ich glaube, wir haben hier ein paar echte Genies unter uns sitzen.«
Es war einer dieser seltenen Momente, in denen die Zeit keine Rolle mehr spielt. Das Feuer brannte langsam herunter, die Musik drinnen wurde etwas melodischer, und über den sanften Hügeln des Bodensees kündigte sich ganz zart das erste Blau des neuen Tages an. Wir hatten alle unseren Spaß gefunden – die Frauen auf der Tanzfläche, Jörg beim Kräftemessen im Rhythmus und ich bei der Erkenntnis, dass man nie zu alt ist, um sich von der Unbeschwertheit der Jugend anstecken zu lassen.
Als wir uns schließlich wieder zu unserer Unterkunft kutschieren ließen, war es seltsam still im Auto. Nicht die Art von Stille, die durch Erschöpfung entsteht, sondern jene tiefe Zufriedenheit, die man nur nach einer Nacht empfindet, in der alles genau so war, wie es sein sollte. Wir hatten getanzt, gelacht und die Welt für ein paar Stunden komplett vergessen. Und während ich in den Rückspiegel schaute und die friedlich schlummernde Irene sah, wusste ich: Dieser kleine Ausflug ins Hinterland war genau das, was wir alle gebraucht hatten.
Es dämmerte schon fast der Morgen herbei, als wir wohlig müde und nur schnell frisch geduscht in die jeweiligen Betten fielen. Was Laura und mich betraf, verzichteten wir dieses Mal sogar auf ein schönes Liebesspiel; wir rutschten fast sofort in einen tiefen Schlaf und das Reich der Träume. Mal schauen, ob ich Samstag und Sonntag noch dazu komme, über unsere beabsichtigten Ausflüge zu schreiben. Falls nicht…, nun ja, möge man mir vergeben, dass ich das schöne, reale Leben vorziehe. zwinker
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