Minsk, Dnipro, Kamensk-Shakhtinsky





#18.10.1 Minsk, Dnipro, Kamensk-Shakhtinsky
Montag, 1. bis Samstag, 6. Oktober 2018
Montag und Dienstag war ich wieder mal so beschäftigt, dass mir gar keine Zeit zum schreiben blieb. Hauptsächlich trockner, langweiliger, geschäftlicher Kram. Nun ja, was sein muss, muss halt sein. Immerhin konnten wir viele Dinge klären, so das zunächst Vladis Manager und die Zwei zusätzlichen Sicherheitsleute wieder zurück in die Ukraine flogen.
Mittwoch, 3. Oktober 2018
Heute holte ich nach dem Frühstück die bezaubernde Vlada ab; nachdem wir mit ihrem Vater eine Videokonferenz geführt hatten, Kirill machte einen sehr guten Eindruck auf mich, und nachdem er mir die ganzen technischen Daten mit der sehr umfassenden Liste seiner renovierungs-, modernisierungs- und Umbauarbeiten an dem Airstream 350 LE schickte, war ich definitiv interessiert an der Kiste.
Vladas Schüleraustausch Zeit hier in Minsk, endete zum 30.09. und eigentlich wollte sie Montag schon heim fahren. Wegen dieser Airstream Sache blieb sie noch, um dass sozusagen zwischen ihrem Papa und mir zu vermitteln. Sie übernachtet / wohnt jetzt erstmal mit uns in der Datscha, bis ich es zeitlich schaffe mit ihr in ihren Heimatort zu fliegen und mir die Kiste selbst anzuschauen. Das müsste noch diese Woche Möglich sein, da es vorerst nichts Konkretes im geschäftlichen Sinne für mich zu tun gibt.
Vladi hatte ohnehin vorgeschlagen, dass ich mal nach Dnipro zu ihm komme und wir die Geschäftsangelegenheiten hier unter vier Augen besprechen. Alle unserer Probleme in Minsk sind noch nicht gelöst, aber wir sind sehr nahe dran die Angelegenheit endgültig zu klären. Also kann Vlada mit mir nach Dnipro fliegen, natürlich fände sie es total spannend mal in einem Business Jet mitfliegen zu dürfen, und von dort aus geht es weiter in ihren Heimatort in Russland, nahe der ukrainischen Grenze.
Julia kommt auch mit und wird einige Zeit bei Nika, in unserer schönen Residenz dort verbringen. So kann sie sich in Ruhe anschauen wie wir dort leben und sich entscheiden, ob sie in Minsk bleiben oder in Dnipro leben möchte. Ist ja nicht so ganz einfach für die junge Frau. Hier in Minsk hat sie doch inzwischen einen lieben Freundeskreis und bekommt bei Genia eine gute Ausbildung.
In Dnipro kennt sie außer Nika und mir zunächst niemanden und ich, bei dem sie am liebsten ständig bleiben möchte, bin ja weiterhin ständig auf Reisen. Unmöglich sie dabei dauernd mitzunehmen. Für mich wäre die Entscheidung klar: hier bleiben und sich mit unserer Hilfe ein neues Leben aufbauen. Andererseits verbindet sie mit Minsk natürlich auch üble Erinnerungen und gibt es inzwischen auch kaum noch einen Zweifel, dass ihre schwer kranke, geistesgestörte Mutter das Pflegeheim wohl nie mehr verlassen wird.
Wahrlich nicht einfach für so ein liebes, sanftmütiges Girl, dass ja noch gar nichts von der Welt gesehen hat und genau genommen auch gar nicht weiß was sie will, eine Entscheidung zu treffen. Momentan ist sie ja vor allem einfach nur froh, von mir / uns gerettet worden zu sein und jetzt in Sicherheit und Geborgenheit zu leben. Eigene Karriere- Zukunftsvorstellungen von ihrem Leben, scheint sie gar keine zu haben. *seufz*
Das erklärt sich natürlich auch aus ihren schrecklichen Lebensumständen der letzten Jahre. Wer tagtäglich als jungen Mädchen nur ums überleben kämpfen muss, morgens nicht weiß ob es abends genug zu essen gibt, die Mutter wieder mal im Alkohol- und Drogenrausch versinkt usw., hat kaum Zeit sich über irgendeine Art von Zukunft Gedanken zu machen. Aber Julia schein auch sonst der Typ junge Frau zu sein, die selbst keine eigenen Ziele verfolgen. Außer dem natürlich, einen guten Mann zu finden, der sich um sie kümmert und vorgibt in welche Richtung sich ihr Leben entwickelt, woran sie sich dann einfach anpassen und sozusagen ein- oder unterordnen. Wäre wohl am Besten für die Hübsche, irgendwann einen guten, lieben Mann für sie zu finden.
Nun ja, später trafen wir uns mit Katya und machten einen schönen Ausflug, bei leider immer wieder mehr oder weniger starken Regenschauen und kaum 10°. Aber wir hatten trotzdem unseren Spaß…, auch mit einigen Babuschkas in diversen Dörfern, durch welche wir kamen.
Wer wissen möchte wie es in Ländern wie Weißrussland, Russland, dem Ex- Ostblock usw. wirklich aussieht und den Menschen geht, der muss über die Dörfer dieser Länder fahren. In den Haupt- und anderen wichtigeren, größeren Städten solcher Länder, wird geprotzt und ein schöner Schein aufgebaut. Mit den realen Lebensverhältnissen des größten Teils der Bevölkerung, hat dieser Schein aber meist gar nichts zu tun.
Im Prinzip gilt das für alle Länder, also auch für uns im Westen. Aber je zentralistischer und diktatorischer die Länder regiert werden, was gewöhnlich auch viel mehr Unrecht, Korruption usw. bedeutet, desto krasser sind die Unterschiede. Und ein Normalbürger hat praktisch so gut wie gar keine Chance, sich gegen schreiendes Unrecht zu wehren. Auch unsereins als „Selbstverständlichkeiten“ erscheinende Dinge wie Strom- & Wasseranschluss, eine funktionierende Kanalisation, Straßen usw., gibt es nach wie vor in vielen Dörfern des Ostens nicht. dafür aber umso mehr Protzbauten in der Hauptsstadt, viel Geld für Militär, Polizei und Geheimdienste. *seufz*






Donnerstag, 4. Oktober 2018
Und los gings. Kurz vor 09 Uhr brachten uns die Ex Speznas im Audi zu Airport von Minsk und wurden wir von den Behörden abgefertigt. Vlada ist schon mehrmals mit ihren Eltern in Urlaub geflogen, Julia saß aber noch nie in einem Flugzeug; und natürlich waren beide total neugierig und aufgeregt, plapperten viel miteinander, denn so ein Business Jet Flug ist natürlich noch mal etwas ganz anderes, als ein normaler Linienflug.
Nach Dipro ist es kaum mehr als eine Stunde Flugzeit, rechnet man die Rollwege am Borden mit dazu. Die Abfertigung durch die Behörden geht bei solchen Flügen natürlich auch wesentlich schneller und reicht es gewöhnlich 5-10 Minuten vor Abflug am Flieger zu sein.
In Dnipro, Vladis Heimatstadt in welcher er ein sehr wichtiger, mächtiger Mann ist, ging es noch schneller. Kaum stand der Flieger auf dem Vorfeld, kamen auch schon die Beamten an Bord, schauten nur kurz nach unseren Pässen und das wars auch schon. Boris stand als Fahrer mit dem gepanzerten MB 500 GL schon bereit und strahlte sympathisch über das Wiedersehen. Er ist zwar ein Angestellter, gehört aber schon fast wie ein Freund mit zur „Familie“.
Der Flug selbst war ereignislos professionell ruhig verlaufen; beim Start in Minsk mit vielen Wolken und Regenschauern. Über der Ukraine klarte es auf und gab es zur Freude der Mädels schön sonnige Aussichten auf die Landschaften unter uns. Noch aufgeregter und erfreuter waren die Süßen, als sie sogar ins Cockpit durften, noch bessere Aussicht nach vorne hatten und die Fluginstrumente bestaunten, welche ihnen die grinsend amüsierten Piloten gerne erklärten. Natürlich verstanden sie kaum ein Wort davon, aber Vlada ist ja auch ziemlich clever, gebildet und vielseitig interessiert. Ihren glänzenden, leicht verträumten Teenager Augen war anzusehen, wie sie sich vorstellte selbst mal Pilotin zu sein. *schmunzel*
Nika holte uns natürlich auch ab, sah strahlend schön und lieb wie immer aus und die begrüßungs- abknutsch- umarmungs- Orgie dauerte definitiv viel, viel länger als die Abfertigung durch die Behörden. Es wären gerne auch noch andere Freunde von hier mit zum abholen und uns begrüßen gekommen; doch dann hätte man dazu ja mehrere Autos gebraucht.
Für den Nachmittag und Abend werden einige Freunde zur Begrüßung in unsere schöne, klassizistische Villa kommen, aber nur wenige und kurz, da ich Morgen früh mit Vlada ja schon weiter muss. Daheim angekommen begrüßte ich das Hauspersonal und ging mit Jana ins Haussekretariat, wo wir kurz diverse Angelegenheiten besprachen und uns natürlich auch liebevoll begrüßten.
Dann rief Vladi an und bat mich, doch gleich in seinen Indoor Schwimmhalle, Sauna & Wellness Oase, in seiner Milliardärs Residenz auf der Privatinsel zu kommen, auf welcher nicht allzu weit entfernt auch unsere Villa liegt, die ja früher mal ein Gästehaus seiner Residenz war. Er muss am frühen Nachmittag nach Kiew, also bleibt uns nicht viel Zeit für das vereinbarte Gespräch über die Minsker Angelegenheit. Zwar kommt er schon Morgen zurück, aber dann will ich ja wiederum mit Vlada in deren Heimatort fahren.
Ich spazierte also gemütlich gleich im Bademantel hinüber; hier in Dnipro hat es momentan auch nur frische 12°, aber strahlenden, wärmenden Sonnenschein. Wie üblich tobten in seinem „Pool“, eigentlich eine Schwimmhalle von den Ausmaßen eines öffentlichen Schwimmbades, nicht nur seine Kinder, sondern auch andere Familien von der Privat- Luxus- Wohninsel, auf welcher es mehrere Residenzen reicher Familien gibt.
Ich hatte Lust noch schnell eine Runde zu schwimmen und musste natürlich auch mit den süßen Nackedei Kiddis plantschen, die mich kreischend begrüßten. Es waren aktuell 3 Jungs und 2 Mädchen am herum toben und hatten, wie das bei Kindern an einem großen, geheizten Schwimmbecken ja eigentlich immer so ist, sichtlich einen Mordsspaß. *schmunzel*
Dann zogen sich Vladi und ich in einen ungestörten Ruhe- & Konferenzraum zurück, wo wir die Minsker Angelegenheit ausführlich besprachen. Inzwischen war es schon fast 14 Uhr und hatte ich spürbar Hunger. Vladi musste auch los und so spazierte ich zurück in unsere Villa, wo Nika, Jana, Julia, und Vlada doch tatsächlich mit dem Essen auf mich gewartet hatten.
Der liebe, alte Prof Gavri war ebenfalls dort; wir begrüßten uns und ließen endlich aus der Küche im Keller unsere Speisen servieren. Ich „schimpfte“ mit ihnen, weil sie auf mich gewartet und nicht schon gegessen hatte, aber sie lachten mich nur aus. Es gab Kräuter- Cremsuppe als Vorspeise, köstliche, zarte und scharf gewürzte Entenbrust auf Basmati Reis mit asiatischem Gemüse, dazu gemischten Salat und als Nachspeise Käse, Obst, Zitronen Sorbet und wer wollte auch lecker Eis.
Vollgefressen, mir hatten sie eine Riesenportion aufgelegt, machten wir einen Verdauungsspaziergang im Sonnenschein, leider mit zunehmend stärkerer Bewölkung, über die schöne, gepflegte, teils auch Naturbelassene und sehr langgestreckte Privat- Halbinsel. Noch überwiegt spätsommerliches grün die Herbstfarben der Natur, aber der Herbst und kommende Winter macht sich immer deutlicher bemerkbar.
Vlada uns Julia bemühten sich auf Teenager Art erwachsen und cool zu wirken, aber ihren Augen war doch anzusehen, wie sehr die von den Erlebnissen dieses Tages, dem Flug im Business Jet, unsere Villa, der Privatinsel und den netten Menschen hier beeindruckt waren. In diesem Fall jetzt besonders Vlada; Julia hatte ja schon einige Wochen das Luxusleben im Minsker Gold Club und Nika kennengelernt, Fotos von hier gesehen usw.
Aber die bezaubernde, hübsche, auch sehr liebe und nette Vlada, die mit Julia schon von Nika herumgeführt worden ist, nervte auch nicht mit endlosen „Loch in den Bauch“ Fragen. Sie fügte sich wohl erzogen mit gutem Benehmen so unauffällig selbstverständlich ein, als würde sie uns schon lange kennen oder dazu gehören.
„Wie schön ihr hier lebt, ein Traum. Danke das ich mit durfte.“ Zwinkerte sie süß frech und machte eine lustige Geste mit ihren, gerade von einer Windböe zerzausten, langen Haarmähne. Die Süße hat auch Entertainer Qualitäten und sah mit der schicken, weißen Bluse in einem dunklen Hosenanzug, völlig ungeschminkt natürlichem Gesicht, zum anknabbern süß verlockend aus. Ich will gar nicht wissen, wie viele Schulkameraden, sonstige Jungs und Männer schnell verknallt in die Hübsche sind. *schmunzel*
Wir spazierten gerade an einem Abschnitt, von wo aus man freie Sicht über den breiten Dnepr zur Stadtseite hat. Der Himmel hatte mit weißen Schäfchenwolken und zunehmendem Wind wieder aufgeklart. Aber weiter entfernt konnte man schon die nächste Wolkenfront erkennen und ich schätzte, dass es bis zum Abend völlig bedeckt sein wird. Zurück in der Villa hatten endlich Nika und ich Zeit füreinander und unter kichernd- frechen Bemerkungen der Mädels, verabschiedeten wir uns für mindestens zwei Stunden in unser Schlafzimmer oben. *grins*
Zwei Stunden Liebesspiele mit Nika sind zeitlich eigentlich gar nichts. Wir haben schon, unter viel lachen, schwätzen, Späßchen machen, zwischendurch essen und trinken, viel mehr Stunden auf solch herrliche, wunderschöne Art verbracht. Aber gegen 18 Uhr kommen Gäste und so blieb uns leider nicht mehr Zeit für die Liebe.
Jana und Gavri kümmerten sich unterdessen um die Mädels und halfen Julia beim einrichten in ihrem Gästezimmer, in welchem sie mindestens ein paar Tage hier bleiben wird. Heute Nacht schläft Vlada natürlich mit ihr in dem Zimmer und die Beiden Süßen verstehen sich auch ganz Prima. Obwohl Vlada jünger als Julia ist, wirkt sie mit ihrer aufgeweckt- cleveren Art wie die Ältere, Erfahrenere und tut der so sanftmütig- zurückhaltenden, schüchternen Julia als Freundin sehr gut.
Als Nika und ich fertig, frisch geduscht und umgezogen waren, ging ich mal nach Julia schauen… und erwischte sie beim umziehen nur im sexy- süßen Slip fast nackig. *schmunzel*
„Wie gefällt er dir? Guckt nicht soooo hihihi.“ Kicherte die Süße, wirkte aber gar nicht wirklich verschämt, drehte sich prüfend vor dem Spiegel und meinen genießenden Augen wieder mal als „zarteste Versuchung seit es Milka Mädchen Schokolade gibt“.
„Einen so entzückenden Anblick MUSS ein Mann einfach genießen und sooo gucken!“ Lächelte ich und patschte ihr zärtlich auf das Knack- Popöchen.
„Also gefällt dir der Slip hihi?“
„Natürlich gefällt mir der Slip…, insbesondere wenn DU drin steckst!“ Grinste ich
Vlada und Gavri. kamen gleich darauf durch die Türe und Julia rannte kichernd und kreischend schnell ins Bad, um ihre Nacktheit vor Gavris fremden, alten und lachend genießenden Augen zu verbergen.
„Ich fürchte wir stören Gavri; die jungen Damen wollen sich herrichten.“ Grinste ich, nahm den alten Prof am Arm und ging mit ihm nach unten. Er folgte mir geradezu erleichtert und seine Augen verrieten mir, dass Vlada ihn schon total verzaubert haben musste. Gavri ist so ein ganz lieber, weichherziger Opa Typ, obwohl er noch gar nicht so alt ist, der praktisch kaum liebreizender Weiblichkeit widerstehen kann; schon gar nicht, wenn es sich um so ein clevres, junges Girl handelt, dass ihn als Professor auch intellektuell faszinieren kann. Prompt schwärmte er als sehr gebildeter, kluger Professor.
„Mein Gott Steve, was für bezaubernde Mädels. Ich habe mich ausführlich mit Vlada unterhalten. Sie ist wirklich ungewöhnlich clever und gebildet für ihr Alter…, wie jung ist sie eigentlich.“
„Ähm… 15 denke ich. Ja sie ist nicht nur sehr hübsch und bezaubernd, sondern auch sehr aufgeweckt, clever, an allem interessiert und so; ich war auch auf Anhieb von ihr beeindruckt…“ schwätzten wir ein bisschen darüber, wie ich sie in Minsk kennengelernte usw., während ich draußen eine rauchte.
Gavri ist übrigens nach wie vor schwer verliebt in Nika und total glücklich, wenn er ihr vertrauter, bester Freund und Ratgeber sein darf, wenn ich nicht anwesend bin. Für Nika, die ihn auch sehr, sehr gerne hat, war er in Dnipro der erste Mensch und Mann, der ihr wirklich ehrlich geholfen hat und nicht nur an ihrer äußerlichen Schönheit interessiert war, als sie fremd in die für sie aufregend große Stadt vom Dorf kam. Ein sehr guter, aufrichtig lieber Mensch dieser alte Prof, den ich auch sehr gerne leiden mag und von dem ich vertrauensvoll weiß, dass Nika sich immer auf ihn verlassen kann. *smile*
Inzwischen waren alle Gäste angekommen; nicht viele, sozusagen nur der engere, kleine Kreis von befreundeten Menschen, die derzeit in der Stadt sind und überhaupt Zeit haben, so ungeplant kurzfristig zu einer schönen Abendgesellschaft zu erscheinen. Wir aßen ausgezeichnet zu Abend, plauderten, diskutierten, quasselten über Gott und die Welt und verabschiedeten uns ab 22 Uhr nach und nach schon wieder voneinander. Morgen früh müssen Vlada und ich ja früh raus.
Es sind zwar nur rund 500 km zu ihrem Heimatort, aber bei den hiesigen Verhältnissen, Straßen und der Überquerung der Grenze zu Russland, was seit 2014 ja nicht gerade mehr als befreundeter Staat bezeichnet werden kann, sollte man sich ausreichenden Zeitpuffer einplanen. Vladi wollte mir sogar seinen Business Helikopter für einen Direktflug überlassen, aber das wollte ich nicht. Vladas Heimatstadt hat nur knapp 100.000 Einwohner und es wäre doch sehr auffällig, wenn ich dort als ein Mr. Wichtig mit einem Heli einfliege.
Außerdem reizt es mich über Land zu fahren und so wieder mehr von Land und Leuten in der Ost Ukraine zu sehen. Boris wird uns im Panzer SUV Chauffieren und auch ein bisschen die Bodyguard Funktion übernehmen.
Ab 23 Uhr konnte sich Nika und ich wieder einander widmen und sprachen wir auch noch über einige Themen. Kurz nach Mitternacht liebten wir uns noch mal wunderschön und so wurde es doch nach 01 Uhr, bis ich endlich zum schlafen kam. *schnarch*










Freitag, 5. Oktober 2018
Um 08 Uhr hatten wir geduscht, Sachen gepackt und in den Wagen geladen, kräftig gefrühstückt und die endlose Abschieds- Knutsch- Küsschen- Umarmungs Orgie überstanden. Also waren wir abfahrtbereit und um die jetzt doch ziemlich aufgeregte Vlada sozusagen durch bloße Anwesenheit zu beruhigen, setzte ich mich zu ihr auf den Rücksitz. *schmunzel*
Die Lage im Kriegsgebiet der Ost- Ukraine lies es ratsam erscheinen, einen erheblichem Umweg nach Nordosten zu fahren. Es wäre natürlich ziemlich Leichtsinnig und dumm, völlig unnötig Risiken einzugehen und eine kürzere Route durch die umkämpften Gebiete zu fahren. Die ausgewählte Route berechnet Google Maps mit 642 km und mind. 10,5 Stunden reine Fahrtzeit.
Mit notwendigen Pausen, unvorhersehbaren Verzögerungen oder Schwierigkeiten usw., würden wir also mindestens 12-13 Stunden benötigen. Deshalb plante ich gleich zwei Tage dafür ein, mit einer Übernachtung noch in der Nordost Ukraine und morgen dann frisch ausgeschlafen über die Grenze zum Ziel. Selbstverständlich darf man auch nicht vergessen, dass die Straßen- und Verkehrsverhältnisse hier ja völlig andere und absolut nicht vergleichbar mit einer Fahrt über deutsche Autobahnen sind. Hier kann man nicht gemütlich und ruhig, sozusagen im Halbschlaf mit Tempomat usw. über die Autobahn Cruisen und relativ entspannt ankommen.
Am Morgen hatten wir strahlenden Sonnenschein mit 8-9° C und die Vorhersage versprach weiterhin viel wärmende Sonne mit im Tagesverlauf bis zu 14°. Beim Dorf Oleksandropil legten wir einen ersten Rast Stopp ein und spazierten ein bisschen an einem kleinen See entlang, schnappten frische Luft, respektive ich rauchte eine und hatten so etwas Bewegung.
Fahrer Boris ist als durchtrainierter Ex Soldat jung und fit genug, um die ganze, Strecke auch am Stück durch zu fahren. Aber wozu sich unnötig überanstrengen und nicht notwendige Risiken eingehen? Fraglos kann auch er nicht viele Stunden lang konzentriert fahren, wird er irgendwann ein bisschen müde und fährt dann nicht mehr so aufmerksam sicher, wie es auf hiesigen Straßen angebracht ist.
Wer mehr über den teils brandgefährlichen Verkehr in diesen Regionen wissen möchte, kann sich z. B. mal dieses Video anschauen>>> Das ist zwar ein Extrembeispiel, aber es verrät doch viel darüber, womit man hierzulande ständig rechnen muss und wie gleichgültig den hiesigen Verkehrsteilnehmern Verkehrsregeln sind. Dieses Video>>> zeigt auch sehr gut, wie es auf hiesigen Straßen nicht selten zugeht. Und auf diesem Video>>> gibt es noch ein paar nette Beispiele über das Fahrverhalten.
Nein wirklich, ich war immer jemand der sehr gerne selbst fährt, genieße es „on the Road“ unterwegs zu sein. Aber hierzulande bin ich immer froh einen Fahrer zu haben, der das alles von klein auf kennt und routiniert damit umgehen kann.
In Slowjansk, eine Stadt in der Oblast Donezk im Osten der Ukraine. Slowjansk ist das administrative Zentrum des gleichnamigen Rajons und hat etwa 114.000 Einwohner.Wikipedia …legten wir Mittagspause ein und gingen im ziemlich guten Taler Restaurant, Bulʹvar Pushkina, 9, Slovyans'k, Donets'ka oblast, Ukraine, lecker essen.
Wir machten noch einen Verdauungsspaziergang, auch um überhaupt Bewegung zu haben. Das stundenlange Stillsitzen im Auto schlaucht ja auch etwas und ist ungesund. Für 1300 Griwna = etwa 40,- Euro, tankten wir noch den Wagen voll. Zufällig kamen wir auch noch an einem Werbestand der „Slovyanska Kondyterska Fabryka Valensiya“, mit lauter sehr hübschen, reizenden Verkäuferinnen vorbei und kauften ein bisschen Süßkram für uns, sowie schöne, leckere Süßwaren Geschenke für Vladas Familie daheim. Lustigerweise ist auch der sehr durchtrainierte, fitte Ex Soldat Boris ein „Süßer“ und stritt sich spaßeshalber mit Vlada darüber, wer welche der köstlichen Süßwaren verputzen darf.
„Wenn du heute Nacht schläfst, schleiche ich mich zum Auto und futtere auch noch den Rest.“ Stichelte Boris zu der Süßen, die das Spiel lachend gerne mitmachte.
„Wenn du das wagst, bettle ich bei Steve so lange, bis er dich auf den Dachgepäckträger bindet und selbst fährt; so!“
„He lasst mich da raus ihr Zwei; mir könnt ihr mit dem ganzen Süßkram gestohlen bleiben haha.“ Lachte ich vergnügt mit.
Mag Vlada auch noch ein vermutlich jungfräulicher Teenager sein, so weiß sie mit ihren ca. 15 doch auch längst sehr genau, wie sehr sie Männern gefällt. Boris ist ihr definitiv auch nicht unsympathisch; der Kerl sieht ziemlich gut aus, hat eine Tip Top durchtrainierte Figur und sehr viel Kraft, ist aber ein netter, humorvoller Typ, der Frauen und erst recht keinen Teengirls, jemals weh tun würde. Also an sich genau so ein Kerl, wie ihn sich viele Girls als Freund wünschen würden, auch wenn er gut 10 Jahre älter ist.
Auch mir wirft die Hübsche manchmal so „gewisse, spezielle“, weibliche Blicke, aus ihren schönen, aufgeweckten, neugierig- blaugrauen Augen zu, die zusammen mit ihrer Körpersprache dem Kenner viel verraten. Vlada ist eindeutig ein sehr liebes und wie man so sagt, braves und anständiges Girl, dass sehr gut erzogen wurde. Aber wie jeder Teenager im „gefährlichen“ Alter, hat natürlich auch dieses Mädel so ihre ganz normalen Sehnsüchte und geheimen Träume, bezüglich intim- erotischer Abenteuer. *schmunzel*
Wir flaxten noch ein bisschen herum, ich rauchte noch eine, der sehr starke Boris hob Vladas schätzungsweise höchstens 48 kg so locker und leicht hoch in die Luft und wirbelte sie spielerisch ein bisschen herum, als wäre sie nur ein leichtes Styroporteil.
„Mich aufs Dach binden? Jetzt binde ich DICH aufs Dach und erst wenn du ganz lieb um Gnade bittest, lassen wir dich wieder im Auto mitfahren…hahaha.“ Lachte der sympathische Kerl und zwinkerte mir als männlichem Komplizen zu.
Vlada kreischte mädchenhaft belustigt und bettelte in meine Richtung, dass ich sie doch bitte rette und als Boss meinen frechen Fahrer zurück pfeife. Natürlich machte ihr das ganze Spiel noch viel mehr Spaß, als uns Erwachsenen und da wollte ich den beiden auch nicht als Spielverderber dazwischen funken.
„Hmm… und was bekomme ich als Belohnung dafür?“ Grinste ich also.
„Ihr gemeinen…ahahaha…, niiiicht kitzeln… hahaha, ein gaaaaanz liebes Küsschen und eines von den Zitronen Törtchen… hihihi.“
So flaxten wir noch ein paar Minuten herum, dann fuhren wir bester Laune und immer noch grinsend weiter. Jetzt so vollgefressen und da ich „dank Nika“ ja nur knapp über 4 Stunden Schlaf abbekommen hatte, machte sich am Nachmittag doch die Müdigkeit sehr bemerkbar. Ich musste mich ja auch nicht auf Fahren konzentrieren, was einen ablenkt und wach hält. Deshalb schlug ich vor, dass Vlada auf den Beifahrersitz wechselt, so das ich versuchen konnte ein bisschen auf den Rücksitzen zu schlummern.
Doch die Hübsche meinte mit blitzenden Augen quatsch, ich solle meinen Kopf einfach auf ihren Schenkeln und den Schoss betten, was ich selbstverständlich nicht ungern tat. Ihr Blick dabei, verriet auch wieder sehr viel; oh ja, Vlada weiß ganz genau wie sie aufs andere Geschlecht wirkt und empfand allein diese an sich ja völlig harmlose Situation, schon als ein kleines Abenteuer. *schmunzel*
Wie eine liebevolle Mutter ihrem Buben, streichel- kraulte sie mir sogar lieb ein bisschen die Haare, während mein Kopf genau auf ihren himmlisch weichen Schenkeln ruhte und mit der Backe sogar ihre Scham unter der Wollhose berührte. Eine Situation die durchaus einen gewissen „Kribbel- Effekt“ nicht nur auf die Hübsche ausübte.
Boris bemühte sich möglichst ruhig und gleichmäßig zu fahren und es gelang mir tatsächlich über anderthalb Stunden ein schönes Nickerchen zu machen. Vlada wuschelte mir geradezu liebevoll durch die Haare, als ich erwachte. Frech rieb ich meinen Hinterkopf und die Backe in ihrem Schoss am magischen Dreieck und ihre blitzenden Augen zeigten, dass sei diese männliche Frechheit auch mochte…, bevor sie mir lächelnd eine sanfte Kopfnuss gab und ich mich ächzend aufrichtete. *lach*
Im Örtchen Bilowodsk pausierten wir noch mal und vertraten uns die Beine; das ist eine im Osten der Ukraine gelegene Siedlung am Ufer des Derkul, einem Nebenfluss des Siwerskyj Donez mit etwa 8100 Einwohnern. Im Zentrum des Rajon Bilowodsk in der Oblast Luhansk gelegen ist Bilowodsk das administratives Zentrum des Rajons 98 km nördlich vom Oblastzentrum Luhansk.Wikipedia
Dann fuhren wir durch und überquerten am Abend doch noch die Grenze zu Russland bei Milowe, eine in der Oblast Luhansk gelegene Siedlung im äußersten Osten der Ukraine am Grenzübergang zur in der russischen Oblast Rostow gelegenen Ortschaft Tschertkowo. Wikipedia Tschertkowo ist eine Siedlung in der Oblast Rostow in Russland mit 10.814 Einwohnern.Wikipedia
Im recht guten Restoran Zolotaya Korona, Pionerskiy Pereulok, 52, Chertkovo, kamen wir in Kontakt mit ein paar sympathischen, jungen Leuten Anfang der 20er, die irgendwas feierten. Wir schwätzten, plauderten und lachten miteinander und als wir nach einem Hotel oder sonstigen Übernachtungsmöglichkeiten fragten, bot uns ein Paar an bei ihnen zu übernachten.
Sie leben in einem hübschen, kleinen Häuschen an der Haupt- Durchgangsstraße Ulitsa Karla Marksa, dass den Eltern von Marina gehört. (Der hübschen blond gefärbten auf dem Foto). Es war offensichtlich gastfreundlich ohne Hintergedanken ehrlich gemeint, wenn mich meine zuverlässige Menschenkenntnis nicht täuscht und so nahmen wir gerne an; ein richtiges Hotel scheint es nämlich im Ort gar nicht zu geben.
Da die drei jungen Männer im Restaurant nur zwei weibliche Begleiterinnen hatten, flirtete der offenbar jüngere Bruder eines der zwei Paare ein bisschen mit Vlada und wir Acht hatten noch so einigen Spaß miteinander. Offensichtlich gehören die Fünf zu gehobenen Mittelschicht Eltern, sind also nicht arm sondern deutlich besser gestellt, als der Großteil der Bevölkerung.
Dennoch gab ich nun schon wegen ihrer Gastfreundlichkeit noch einige Runden an typisch russischen, deftigen Snack Speisen zu Alkohol aus. Da wir heute nicht mehr fahren werden, konnte auch Boris etwas trinken und bald waren alle außer Vlada und mir ziemlich angeheitert. Wie es halt so geht, wenn man nett zusammen isst und trinkt, Spaß hat und auch interessante Gespräche führt.
Gegen 23 Uhr gingen wir mit dem einen Paar ins Haus und schlafen, da wir Morgen recht früh los wollen. 


















Samstag, 6. Oktober 2018
Um 07 Uhr frühstückten wir mit unseren netten Gastgebern, verabschiedeten uns danach herzlich und machten uns auf die letzte Etappe nach Kamensk-Shakhtinsky, Vladas Heimatstadt. Für die letzten 170 km veranschlagte das Navi 2 Stunden Fahrt, also nur noch eine kurze Strecke über die E115 / M4.
An der Gazprom Tankstelle №167 tankten wir noch mal voll. Ein paar goldige, neugierige Jungs von ca. 3 & 5 Jährchen, bestaunten den „Panzer“ SUV, den der ältere Bub erstaunlicherweise sofort als nicht normalen Mercedes GL erkannte. Er muss ein großer, sehr interessierter Autoliebhaber sein, denn von außen sieht man das der Kiste nicht so leicht an.
Während ich in ausreichendem Sicherheitsabstand zu den Zapfsäulen eine rauchte, lächelte Vlada die Jungs an und schließlich zeigte sie ihnen mit Boris den SUV, was die Buben natürlich total aufregend und spannend fanden. *schmunzel*
So kam ich auch ins Gespräch mit den netten Eltern, die natürlich mal schauten was ihre Jungs da mit wem treiben. Ganz normale ca. Endzwanziger, die von Süden kommend hier Rast machen und tanken; wir plauderten ein bisschen über die Straßenverhältnisse, den Verkehr usw. Wie man es halt so macht, wenn man als Fremder auf Einheimische trifft, die sich in der Gegend auskennen.
Sie wirkten etwas erstaunt, dass ein Mr. Wichtig mit gepanzertem SUV, Fahrer / Leibwächter und Tochter, wie sie dachten, so freundlich zu einfachen Menschen wie ihnen ist. Typischerweise sind Reiche in Russland nicht selten arrogant und hochnäsig, schauen auf die einfachen, ärmeren Bürger herab und interessieren sich nicht für deren Sorgen und Nöte.
Dann fuhren wir weiter und die heute ganz besonders bezaubernde, hübsche Vlada schaute mich etwas merkwürdig von der Seite an. Sie ist natürlich in freudiger Erregung, jetzt nach dreimonatiger Abwesenheit als Austauschschülerin, bald wieder zu Hause zu sein und ihre Lieben wiederzusehen.
„Was ist Süße?“ Schmunzelte ich und streichelte ihr mal kurz das zarte Bäckchen.
„Ach… nichts…“ wich sie lächelnd aus, doch Augen und Körpersprache verrieten mir wieder etwas mehr.  Diese Reise ist für das Teen Girl sicherlich ein aufregendes, tolles Abenteuer. Überhaupt das Kennenlernen von jemandem wie mir / uns, der Flug in einem Luxus Private Jet, die zweitägige, lange Fahrt in einem „armoured“ Oberklasse SUV und all das drum herum. Welcher normale Teenager aus „normalen“ Verhältnissen wäre da nicht beeindruckt und würde es nicht als aufregendes Abenteuer empfinden? *schmunzel*
„Nichts? Rein absolut ganz und gar nichts? Oder einfach nur nichts Hübsche?“ Grinste ich stichelnd und piekste sie kitzelnd in die Seite.
„Hihihaha… hör auf.“ Wich mir Vlada süß aus, soweit das in einem Wagenfond überhaupt möglich ist und ihre schönen, lieben Augen blitzten erfreut noch verräterischer.
„Aufhören? Womit?“ Machte ich ein unbewegtes, doofes Gesicht, piekste sie aber sanft kitzelnd weiter in die Seite und natürlich gefiel ihr das in Wahrheit sehr.
„Damit…hihihiiii…“ schlug sie abwehrend nach meiner Hand und hielt diese schließlich fest in ihren zarten, weiblichen Fingern, als ich zuließ das sie meine Bärenpranke erwischte.
Erst lächel- lachte sie noch wie ein verspieltes Teen Girl, das einfach Spaß an dem Spiel hat…, aber dann hielt sie mit so einem ganz bestimmten, gewissen und deutlich mehr fraulichen Blick, meine Pranke etwas länger als nötig in ihren zarten Händen. Ach ja, Teenager in dieser besonders bezaubernden Phase zwischen Mädchen und junger Frau. Sehr süß und sehr verlockend. *schmunzel*
Kurz vor 11 Uhr erreichten wir auf der М-4 die Stadtgrenze von Kamensk-Schachtinski und Vlada wurde immer aufgeregter. Jetzt waren es nur noch wenige Minuten bis zu ihrem Zuhause, wo ihr Vater am Stadtrand sein Geschäft, den dazugehörigen Platz und ein hübsches Haus zum Wohnen hat.
Viel Sonnenschein mit 15°, Vater Kyrill und die megasüße Frechdachs Schwester Marinka (Mari / Marinchen) warteten natürlich schon gespannt auf Vlada und den „wichtigen Herren“ den sie in Minsk kennengelernt hat und mitbringt, also mich. *schmunzel* Muter Nata (Natalija) ist z. Z. leider stationär im Krankenhaus in Behandlung.
„Kannst es kaum erwarten wie? Na komm, spring raus und lauf hin.“ Lächelte ich, drückte Vlada aufmunternd die Hand und nach kurzem, dankbaren Blick zu mir, machte sie das sichtlich bewegt. Wohl erstmals ganze drei Monate weg von zu Hause, schien sie ein bisschen hin und hergerissen von widerstreitenden Empfindungen…, aber nur bis sie ihrem geliebten Papa und der süßen Schwester in die Arme fiel. Dann war wieder alles vergessen, ausgeblendet das sie doch schon eine junge Frau sein möchte und knuddelte sich Papas Töchterlein nur zu gerne wieder wie ein Mädchen mit ihren Lieben. *schmunzel*
Ich quälte mich ächzend aus dem Wagen und rauchte erstmal eine, während sich die Familie abknutschte. Aber schon da amüsierten mich die neugierigen Seitenblicke von Mari; dieser Gesichtsausdruck und die Augen verraten auf den ersten Blick den am liebsten ständig Streiche ausheckenden, geborenen, sehr süßen Frechdachs, dem man einfach nie Böse sein kann.
Dann unterbrach Kirill die Umarmungsorgie und kam mit entschuldigendem Blick auf den ebenso amüsiert wie ich grinsenden Boris und mich zu.
„Entschuldigung so unhöflich von uns.“ Meinte er aber ich winkte natürlich ab und erklärte mein vollstes Verständnis dafür, dass er sein drei Monate lang ausgeflogenes, bezauberndes Töchterchen zuerst ausgiebig begrüßte.
„Hallooo ich bin Marinka, nennt mich Marie… hihi…, herzlich willkommen bei uns.“ Kahm auch der süße, ca. 12 jährige Frechdachs angelaufen und beschenkte uns mit klebrig- süßen Umarmungs- Küsschen.
„Hallo Marie…, darf ich auch Mariechen sagen?“ Zwinkerte ich belustigt.
„Bah ich bin doch kein kleines Mädchen mehr…hihi, aber wenn du willst…, kommt wir haben Essen und so vorbereitet…“ Packte sie Boris und Mich an den Händen und zerrte uns regelrecht in Richtung einer Außenterrasse.
Aber als Vlada ihr sagte, sie solle doch helfen die mit gebrachten Süßigkeiten und Geschenke aus dem Wagen zu holen, zischte die Süße sofort mit ihrer großen Schwester ab und wurden die Beiden so schnell nicht wieder gesehen. *lach*
Wir Männer setzten uns mit Erfrischungsdrinks auf die Terrasse und etwas später wollte Vlada natürlich auch ihre Mutter im Krankenhaus besuchen. Wir schafften all unsere Sachen zunächst ins Haus, dann fuhr Boris die Hübsche dorthin. Nachdem ich mich ein bisschen in meinem hübsch- altmodischen Gästezimmer eingerichtet hatte, führte mich Kirill zum eigentlichen Grund meiner Anwesenheit, dem Airstream 350 LE hinter dem Haus.
Er zeigte und erklärte mir all seine durchgeführten renovierungs- und modernisierungs- Arbeiten an und vor allem in der glänzenden Kiste und ich war positiv beeindruckt. Klar ich hatte die Liste darüber ja schon studiert, aber jetzt wo ich es tatsächlich in real sah, konnte ich feststellen das er und / oder seine Mitarbeiter wirklich gute, professionelle Arbeit geleistet hatten.
Natürlich sah er nicht so superschick modern aus wie mein Airstream, der ja eine hochprofessionelle, moderne Airstream Trailer Ausstattung vom Original Hersteller bekommen hat. Außerdem hatten sie sich hier offensichtlich bemüht, das alte Originaldesign von damals so weit als möglich zu erhalten und die Modernisierungen sozusagen unauffällig darunter zu verstecken.
Fahrzeugtechnisch hat er moderne Stoßdämpfer, Bremsen, Hydraulik, einen gebrauchten, aber guten Dieselmotor bekommen, Elektrik und sonstige Leitungen wurden fast alle erneuert, ein zwei Jahre alter 3,5er Generator, neue Klimaanlagen und Heizungen eingebaut, sogar die Isolierung verbessert.
Auch Kühl / Gefrier und Wasch / Trockner Kombi sind Neugeräte, ebenso die Grill / Back / Mikrowelle, Lampen und Flatscreen TV´s mit moderner, automatischer Satteliten Empfangsanlage usw., usf. Das altmodische Holz des Innenraums wurde abgeschliffen und neu lackiert, Arbeitsplatten, Polster, Bett Matratze usw. erneuert, eine kleiner Mini Geschirrspüler installiert ec. pp., aber alles so, dass der Innenraum weiter möglichst Original nach damals aussieht.
Ebenso gibt es moderne Elektrik und Elektronik, Navi usw. am Fahrerstand, doch wurde es so gemacht, dass das original einfache Armaturenbrett genauso aussieht wie damals. Die durchaus bequemen Leder Fahrer- und Beifahrersitze sind noch Original, aber gut restauriert und innen mit neuen Polstern versehen.
Alles in allem eine wirklich gelungene Mischung um das für Liebhaber wichtige Original 1992er Airstream Feeling zu erhalten, aber dennoch zur Sicherheit und Bequemlichkeit moderne Technik zu Verfügung zu haben. Wie gesagt, alles längst nicht so schön und schick wie in meinem Airstream, aber auch reizvoll, gut und mit Liebe umgearbeitet.
Die Alu Außerhülle glänzt sogar noch besser als meine, was bei Aluminium auch keine ganz leichte Restaurierung ist. Ich testete schon mal einiges und wir machten eine kleine Probefahrt. Der Motor schnurrt satt und zufrieden, die Automatik schaltet Ruckelfrei sanft und sauber, die Bremsen greifen gut dosierbar, alle Elektrik und Elektronik scheint einwandfrei zu funktionieren…
„Respekt, anscheinend sehr gute Arbeit Kirill.“ Lobte ich anerkennend.
„Danke Steve; hat mich viele Nerven und nicht wenig Geld gekostet. Ich hatte nie zuvor einen Airstream gesehen, ja noch nicht mal gewusst, dass es so etwas überhaupt gibt haha. Es reizte mich aber sehr ihn so umzubauen, also wollte ich ihn für mich behalten und damit Reisen. Ehrlich, am liebsten würde ich ihn behalten, aber das kann ich mir nicht leisten..
„In den USA sind Airstreams Legendär; sie verkörperten Jahrzehntelang den Traum und auch die fortschrittlichste Technik, um in schicken Ambiente gepflegt und luxuriös in „Freiheit“ durch den Kontinent zu reisen. Verglichen mit heutigen, supermodernen, megaluxuriösen  „Slide Out“ Mobilhomes und Trailern, sind sie natürlich fast schon anachronistisch. Aber auch ich liebe diese Airstream Kisten.“
„Ach Amerikanski…, bei uns kann man noch heute von so einem Leben nur träumen; zumindest 99,9% der Bevölkerung. Schon die Freiheit jederzeit überall hinfahren zu können, ist für sehr viele immer noch etwas kaum vorstellbares.“ Plauderten wir und gingen wieder zur Terrasse, nahmen Drinks und warteten mit dem Mittagessen auf die Rückkehr der Anderen vom Krankenhaus.
Kirill ist wirklich sehr sympathisch, eindeutig ein toller Vater und guter Mensch mit Herz und Verstand, hat sogar die intellektuellen Qualitäten gebildeter Schichten. Seinen Werkstatt und „wir tun alles um zu überleben“ Betrieb, was normalerweise ja eher von einer anderen Sorte Mensch beruflich gemacht wird, hat er in den mageren, wirren Zeiten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion übernommen, eben um das Überleben seiner Familie zu sichern.
Damals waren die Zeiten wirklich hart für Normalbürger ohne viel Geld und Beziehungen. Hart sind sie auch heute noch, aber längst nicht mehr so schlimm wie in den Neunzigern. Selbst russische scheinbar aus Tradition unendlich leidensfähige Allround- Überlebenskünstler, kamen damals nicht selten an ihre Grenzen und so mancher brachte sich aus Verzweiflung um. Seit Jahrhunderten kennen sie als Volk nichts anderes, als brutale, sie bis aufs Blut ausbeutende und unterdrückende Herrscher. Zustände wie unter der mafiösen Putin Diktatur erscheinen ihnen daher geradezu fast paradiesisch
Die traditionellen amerikanischen Freiheitsgedanken, dass tun und lassen zu können und zu Reisen wohin man will usw., sind gewissermaßen das genaue Gegenteil von allem was Russen ausmacht.  Selbst die ja ebenfalls sehr brutal kapitalistischen Ausbeutergesellschaften, erscheinen vielen Russen daher oft wie ein „leichtes Leben“ im Vergleich zu dem, was sie als Volk sonst immer kannten.
Die Mädels und Boris kamen zurück und Mari tischte stolz die mit ihrem Papa vorbereitete, Riesenmenge, mit Reis und Hackfleisch, Kräutern usw. gefüllten Paprika. Aus dem großen Bräter hätten leicht doppelt so viele Personen als wir Fünf satt werden können. Sehr würzig, nicht zu scharf und sehr lecker; als Nachtisch gab es Fruchtsalat und einiges von den von uns mitgebrachten Konditor Süßkram- Leckereien.
„Mmm kochen kannst du auch noch Mariechen?“ Lobte ich den süßen Frechdachs.
„Auch noch…hihihi?“
„Na ja, so hübsch und süß wie du bist UND auch noch kochen kannst, überlege ich gerade, wie ich deinen Papa überreden kann…“ *breitgrins*
„Überreden… hihi…, wozu denn was… hihihi?“
„Na ja, dass er mir erlaubt dich zu küssen und demnächst zu heiraten.“
„Ahahaha…. duuuu…. Hihihi….“ prustete Mari daraufhin mit roten Bäckchen und blitzenden Äuglein, tuschelte und lachte mit Vlada. Kirill und Boris amüsierten sich köstlich und Boris warf ein:
„Moment mal, dass wollte ich Kirill eigentlich fragen. So eine süße, hübsche Köchin darf sich ein Mann doch nicht entgehen lassen!“
*lach*
Sehr Stolz und aufgeregt zufrieden, räumte Mari mit Vladas Hilfe das Schmutzgeschirr ab und die Schwestern tuschelten und kicherten heftig in der Küche, während sie brav gut erzogen abwuschen und sauber machten. Dann gingen sie in ihr gemeinsames Zimmer, wo Marinka wahrscheinlich die von Vlada mitgebrachten Mädchen Geschenke ausprobierte.
Wir Männer plauderten auf der Terrasse, dann erhielt Kirill einen Anruf und musste mit seinem Werkstattwagen zu einem Notfall fahren. Boris bot an mitzukommen und zu helfen; er ist privat auch so ein verkappter Schrauber und begnadeter Hobby Handwerker.
Ich zog mich in mein altmodisches, kleines, einfaches aber Pikobello sauberes, hübsch eingerichtetes Gästezimmer zurück, erledigte ein bisschen Routinekram am Laptop, telefonierte mit Nika und machte ein Siesta Nickerchen. *schnarch*
Nach einem guten Stündchen aufgewacht, duschte ich kurz und ging draußen eine rauchen; mein Zimmer hat eine Fast ebenerdige Balkontüre direkt ins Freie und ich vertrat mir ein bisschen die Füße, schaute mir die Umgebung an. Das Haus liegt nicht weit vom Stadtrand, nahe einem Wäldchen. Es gibt Nebengebäude, kleine und große Schuppen, in einem wird normalerweise auch der Airstream Wettergeschützt untergestellt. Auf zwei Seiten liegen Freiflächen, teilweise landwirtschaftlich genutzt.
Die Seite gegenüber dem Wäldchen hat einen schlecht gepflasterten Vorhof und führt zu dem Werkstatt, Abstell- Schottplatz Gelände; was genau Kirill dort auch immer für Geschäfte betreiben mag. Jetzt am Samstag Spätnachmittag war kein Arbeiter mehr dort. Alles ziemlich baufällig und vergammelt, typisch russische Provinz könnte man sagen. Umweltschutz, was ist das? Hauptsache das was sie brauchen funktioniert und sie können dort ihre Arbeiten erledigen. Und das sie mit all dem gut arbeiten können, beweist ja der Airstream.
Auf dem Rückweg zum Haus entdeckte ich Vlada hockend auf einer schon ziemlich herbstlich gelb verdörrten Wiese, in hellen Jeans, leuchtend gelbem T Shirt, mit Halstuch und teilweise zum Zopf gebundener, langer Haarmähne. Wie eigentlich immer sah sie bildhübsch und bezaubernd jung aus.
„Nanu was machst du denn hier so alleine?“
„Mich wieder ganz Zuhause eingewöhnen…“ lächelte sie zu mir hoch und pulte sich anscheinend ein Steinchen oder so was aus einem Turrnschuh. Es ging schon auf den Abend zu und die Sonnenstrahlen wärmten nur noch schwach. Es dürfte kaum 14° haben aber dennoch war ihr, typisch Russin, in dem Shirt anscheinend nicht kalt. Bei ihrer tollen Figur ist das natürlich ein hübscher Anblick. *smile*
„Wird’s dir nicht ein bisschen frisch?“ Hockte ich mich zu ihr in das trockene Gras.
„Ach was, ist doch schönes Wetter.“
„Hübsch schaust du aus, sehr hübsch…, aber verkühl dich nicht! Ich hoffe du hast unter dem Shirt noch was an?“
„Danke hihi. BH und noch ein ärmelloses Shirt…; mach dir keine Sorgen Pappi haha.“
„Freche!“ Strich ich ihr sanft über den nackten Arm… und die Hübsche erschauerte leicht, empfand die Berührung offensichtlich wohlig angenehm. Für so junge Girls ist ja nahezu jede Berührung und jeder Millimeter Haut, fast so eine Art kleines, erregendes, erotisches Abenteuer. *schmunzel*
„Bin ich gar nicht; ich bin ganz brav und lieb.“ Lächelte sie bezaubernd, mit wieder so einem gewissen Blick. Ihre fraglos perfekt schönen, jungen Brüste unter dem Shirt, zeichneten sich verlockend ab und zogen wie ein starker Magnet meine Augen an.
„Hmm…, stimmt das bist du… und sehr bezaubernd.“ Lächelte ich zurück.
Wir schwiegen einige Minuten in sozusagen wohlig- vertrauter Gemeinsamkeit, als wären wir Freunde seid Kindertagen. Und es schwirrten so ein paar undefinierbare Männlein / Weiblein Schwingungen zwischen uns, wie es zwischen Mann und Frau, oder genauer gesagt Mann und Mädchen nur dann der Fall ist, wenn sich beide sehr sympathisch sind, gerne haben und es auch ein bisschen knistert. Die bezaubernde Vlada ist definitiv ein Girl, in das sich Jungs und Männer leicht und schnell verlieben können. *schmunzel*
„Du Steve…, gefällt es dir hier? Für dich muss es doch wie…, wie…, keine Ahnung…, bei Primitiven sein?“
„Ach Quatsch hübsche Vlada! Ja mein Luxusleben sieht oft ganz anders aus. Aber ich bin doch kein hochnäsiger Angeber. Ich mag das einfache Leben und komme selbst aus sehr einfachen Verhältnissen. Meine Eltern waren arme, liebe, aber leider auch ziemlich dumme Arbeiter. Ich mag den Luxus und so, aber ich mag es auch einfach, z. B. mit einem Wohnmobil zu reisen oder so wie hier, einfache aber gute Menschen kennenzulernen. Die Menschen, ihr Charakter usw. ist das wirklich wichtige auf dieser Welt. Es spielt keine Rolle wie sie Leben oder wie viel Luxus sie haben. Im Gegenteil sind Reiche nicht selten auch große, egoistische Arschlöcher!“ Griff ich hinüber und streichelte dem lieben Girl sanft das zarte Bäckchen… und sie schmiegte Ihr Gesicht zur Seite legend doch tatsächlich kurz ein bisschen in meine Handfläche.
„Echt? …ja dir glaube ich das. Du bist echt voll Klasse!“ Guckte sie ganz lieb und wich auch nicht aus, als ich mit dem Daumen ganz sanft und ein bisschen „erotisch“, über ihre sehr schönen Lippen des Mundes streichelte, welche geradezu danach schreien geküsst zu werden.
Das näher kommen eines unverkennbaren Motorgeräusches, kündigte die Rückkehr von Kirill und Boris an und wir gingen zurück zum Haus. Den Abend verbrachten wir gemütlich bei unseren lieben Gastgebern, schwätzten viel, aßen zu Abend und machten vor allem Mari zuliebe, auch noch ein lustiges Brettspiel. Schon vor 23 Uhr lagen wir alle in den Betten, wo ich noch etwas am Laptop arbeitete. Wie es Vlada versprochen hatte, verfügen sie hier über einen guten, zuverlässig funktionierenden 16 MB Internetanschluss,
Noch ein ausführliches Telefonat mit Nika, dann pennte ich kurz nach Mitternacht ein… *schnarch*



















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