Kola Halbinsel, Winter Dream Hollydays #1





#19.12.2 Kola Halbinsel, Winter Dream Hollydays #1
Dezember 2019
Donnerstag, 5. Dezember 2019
Nach wenigen Stunden Schlaf, schnell frühstücken, duschen und fertig machen; dann fuhren wir zum Flughafen, damit ich in den Business Jet einsteigen konnte, der von London kommend auf die Kola Halbinsel zum Khibiny Airport flog. Die Maschine gehört dem Unternehmen eines befreundeten, russischen Bankers, der dort mit seinem Bruder eine Art Bauernhofsiedlung für Aussteiger, Nudisten, Winter Urlauber usw. unterhält.
Sein Bruder arbeitete viele Jahre im Betrieb mit und war ein erfolgreicher, typisch russischer, knallharter Geschäftsmann und vielfacher Millionär. Dann beschloss er urplötzlich und völlig überraschend, aus dem täglichen ‚Business War’ auszusteigen und fortan mit seiner Familie ganz altmodisch und vergleichweise primitiv, auf diesem klassischen, russischen Bauernhof, wie vor 150 Jahren zu leben.
Über die Jahre weiteten sie den Betrieb aus, weil es immer mehr Leute gab, die sich dafür interessierten. Inzwischen ist es eine Aet kleine, verstreute Datscha Siedlung, im kalten, lange verschneiten Norden Russlands. Neben dem Haupthaus des Bruders als großen Bauernhof, gibt es diverse Datschen; nahe dran für Gäste wie mich, die aus privat- beruflichen Gründen nicht völlig abgekapselt von der modernen Welt sein können. Weit entfernte Hütten in der subarktischen Wildnis, wo es tatsächlich weder Strom, fließend Wasser, noch Internet oder ein Funknetz gibt, man also wirklich ganz ursprünglich und abgelegen lebt.
Letzteres ist das, was Gigi so liebt und schon einige Male mit Freunden in Finnland gemacht hat, dafür hat sie ganz klare Vorstellungen und will wirklich völlig abgelegen und ursprünglich Winterurlaub machen. Diesbezüglich macht sie keine Kompromisse und ist nur scharf drauf, wenn folgende Bedingungen erfüllt werden:
-kein Strom
-kein Internet / twitter
-kein fließend Wasser
-keine Besucher / Verwandte
-keine Nachbarn
-kein Telefon
+nur wir
+meterhoher Schnee
+wilde Tiere
+Natur Pur
+viel Liebe
+Eisbaden
+Banja / Sauna
Nur weil dieses mal meine Wenigkeit und Leute mit ähnlichen Präferenzen dabei sind, wir hier auch Nudistenfreunde treffen wollen und werden, lies sie sich überreden nicht wie üblich nach Finnland zu gehen. Gigi, Charlie, Stefan, weitere Freunde und einige der Nudisten, sind bereits seit einigen Tagen hier. Der noch geschäftlich aktive Bruder der zwei Russen, denen das hier alles gehört, bleibt nur kurz und fliegt dann weiter seine Geschäfte in St. Petersburg, Moskau und was weiß ich wo noch erledigen; er wird erst du den russisch orthodoxe Weihnachten Im Januar, für ein oder auch zwei Wochen hier Winterurlaub machen.
Nika-chen holte mich strahlend schön und als russische Winterprinzessin gestylt, mit Fahrer und einem gepanzerten Riesen Gelände- Spezialfahrzeug russischer Bauart ab, was natürlich bei Minus 5° und in leichtem Schneefall, erstmal zu einer Begrüßungs- Kuss- Orgie führte; verdammt lange sahen wir uns nicht mehr, vermissen uns also schon länger voller Sehnsucht. *smile*
Vom Flughafen aus ging es etliche Kilometer über noch gut befahrbare Straßen, dann aber auch noch viele Kilometer über verschneite Wege tief in die nordische Winter Natur. Dort können sogar für so was ausgelegte, russische Geländer- und Winterfahrzeuge durchaus mal stecken bleiben, müssen dann mit Winden oder durch andere Wagen heraus gezogen werden.
Auch in unserer Kolonne aus drei Fahrzeugen, blieben die zwei leichteren, Jeep ähnlichen Allradautos zweimal stecken, bis wir das Ziel, den abgelegenen Bauernhof erreichten. Ja das macht auch Spaß, zumindest wenn du nicht ständig hier lebst, sondern als Tourist kommst und ist sozusagen ein ‚Special Event’ Urlaubsabenteuer und eine spannende Abwechslung.
Aber man darf die Gefahren keinesfalls unterschätzen und sollte man genau deshalb, möglichst nie alleine mit nur einem Wagen unterwegs sein. Wenn du hier an einer abgelegenen Ecke stecken bleibst und verloren gehst, kein Handy Netz hast und somit keine Hilfe rufen kannst, ist dass Risiko hoch elendig zu erfrieren, bis dich jemand vermisst und ein Suchtrupp dich findet.
Die Kola Halbinsel und der Oblast Murmansk, ist  144.902 qkm groß, also mehr als ein Drittel von Deutschland, mit aber nur unter 800.000 Einwohnern, was 5,5 Einwohner pro qkm entspricht. Davon leben jedoch allein über 300.000 in Murmansk Stadt & Umgebung, sowie insgesamt rund 2/3 in den Städten der Verwaltungsbezirke. Auf dem Land und in abgelegenen Gegenden, kannst du also tagelang über viele Kilometer auf keinen einzigen Menschen treffen und bist somit völlig auf dich alleine angewiesen.
„Die Halbinsel Kola liegt im äußersten Nordwesten Russlands und ist Teil der Oblast Murmansk. Da sie auf dem Nördlichen Polarkreis liegt, gehört die Halbinsel zum sogenannten Arktischen Kreis. Sie grenzt im Norden und im Nordosten an die Barentssee sowie im Osten und im Süden an das Weiße Meer und die Kandalakscha-Bucht. Geologisch betrachtet gehört die Halbinsel zum Baltischen Schild. Die nördliche Küste fällt zum Wasser hin steil ab; das Relief der Südküste ist hingegen überwiegend flach. Der Westen des Halbeilandes ist von den Gebirgsketten der Chibinen und der Lowosero-Tundra geprägt. Der höchste Punkt der Halbinsel ist der 1120 m hohe Berg Angwundastschorr in der Lowosero-Tundra. Das Gebirgsrelief der Murmanischen Küste und der der Khandalakschanischen Küste erstreckt sich vom Südwesten bis nach Nordwesten.“ Wiki>>>
Zeitlich liegen wir hier übrigens zwei Stunden vor MEZ Mitteleuropa, weshalb wir das hiesige Mittagessen verpassten und es schon guter Nachmittag war, als wir endlich zum Ziel kamen. Aber selbstverständlich bekamen wir trotzdem gutes, fettiges, russisches Futter in Massen, denn um die Kälte auszuhalten muss man hier den Körper auch ordentlich mit Kalorien versorgen.
Danach machten wir einen ausgiebigen Verdauungsspaziergang durch die wunderschöne, verschneite Winterlandschaft und hatten sogar das Glück, dass es aufhörte zu schneien, aufklarte und eine tief stehende Sonne diese auch noch malerisch beleuchtete.
Charlie hatte frech Lust auf eine Schneeballschlacht, was mit dem aktuell sehr luftigen Pulverschnee aber kaum möglich war; dennoch tobten wir lachend hindurch und ich bekam von den gemeinen Weibern ordentliche Ladungen davon ins Gesicht, rieselte mir auch etwas an meiner Haut tauendes, eiskaltes Schneewasser in den Kragen…, gemeine Biester! *lach*
Die Hübsche wirkte hier übrigens fast noch glücklicher aufblühend, als im Odenwald oder ihrer Heimat. Bezaubernd natürliche Weiblichkeit in sehr abgelegener, ländlicher Natur, was sie definitiv viel mehr liebt als Städte. Ja sie strahlte wirklich sehr zufrieden, sichtlich froh das sie sich von Gigi hatte überreden lassen mitzukommen.
Im Wald und bei langsam einsetzender Dämmerung, trafen wir noch auf Anya beim Holzsammeln. In sehr altmodischer, dicker, warmer Winterpelz- Kleidung, auch eine sehr hübsche, völlig natürliche, junge Frau beim Holzsammeln. Irgendwelche Zentralheizungen oder moderne Öfen, gibt es hier selbstredend mit Absicht auch nicht. Alles ist bewusst so altertümlich einfach gehalten, als nur möglich; also werden auch mit gesammeltem Holz die ‚Kanonenöfen’ und / oder Kamine / Kaminöfen, die Küchenherde und die russische Banja Sauna beheizt.
Eine der Banjas, es gibt mehrere, besuchten wir durchgefroren nach der Rückkehr auch gleich und trafen darin auf zwei russisch / ukrainische Nudistenfamilien mit Kindern, die sich nach einem Eisbad im See oder Fluss, ebenfalls aufwärmten. Wirklich verfroren war sowieso nur ich; Nika, die Russen und auch Charlie, genießen die Kälte. Nudisten rennen manchmal verblüffend lange bei tiefen Minusgraden, im Schnee nackig herum, sind kerngesund und scheinen fast nie mal auch nur zu frösteln…, wenn ich schon glaube das mir längst die Glieder abgefroren sind und ich bald sterbe. *grins*
Seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden genetisch der Kälte angepasste Russen, halten unglaublich viel aus, genießen die Kälte sogar. Ich dagegen mache so was wie Eisbaden und nackt im Schnee herum tollen, gerne mal kurzzeitig aus Spaß mit und denke auch das es wirklich gesund ist, sich so quasi abzuhärten, den Kreislauf in Schwung zu bringen usw.
Aber wirklich scharf bin ich auf so was nicht, sondern bekanntermaßen eher der Wärme liebende Typ. Wenn ich schon bibbere wie Espenlaub und bald elendig zu erfrieren fürchte, fängt bei Russen der Spaß gerade erst an und kommen sie richtig in Fahrt. *schmunzel*










Freitag, 6. Dezember 2019
In der Nacht musste ich mal dringend für kleine Jungs auf Toilette und bemerkte durch das Fenster grandiose Aurora Borealis Nordlichter. Also weckte ich Nika und wir mummelten uns schnell warm ein, um draußen dieses fantastische Schauspiel am Sternenhimmel zu bewundern. Da vergisst und bemerkt man einige Zeit sogar die aktuell Minus 8° kaum, starrt staunend nach oben und ist ein bisschen wie in Trance.
„Wie romantisch…, das sind die ersten Nordlichter, die ich sehe; das muss ein Zeichen für unsere Liebesnacht sein hihi…“ säuselte ‚meine’ stets so gefühlvolles, liebes, schönes Nikachen und kuschelte sich rücklings an mich.
„Ein Zeichen des Himmels, dass er gut findet, was wir die letzten Stunden gemacht haben.“ Schmunzelte ich und nahm sie in eine feste Bärenumarmung.
„Oh ja mein Geliebter.“ Seufzte sie tief.
Nika ist zwar klug und auch nicht besonders gläubig oder so was, aber ein totaler Gefühlsmensch mit riesengroßen, lieben Herzen. Mit ihr kann, sollte, darf man nicht auf intellektueller Basis über solch grandiose Naturschauspiele diskutieren. Von Wissenschaft, Astronomie, Naturgesetzen oder des schützenden Magnetfeldes um unseren Planeten, wodurch diese Nordlichter an den Polen entstehen, versteht sie absolut nichts und will das auch gar nicht wissen.
Auf eine sozusagen unbestimmt göttliche Art sind das für sie Naturwunder, die sie einfach nur gefühlsmäßig bestaunen möchte. Ein bisschen so ähnlich, wie ein Kind doch gar nicht wissen möchte, dass es keinen Weihnachtsmann gibt, an den es doch so gerne glauben und diesen mit kindlicher Naivität bestaunen möchte. Für kopfgesteuerte Menschen wie mich, immer kaum verständlich, dass Erwachsene quasi freiwillig auf fundiertes Wissen verzichten und es lieber gefühlsmäßig bestaunen oder gar an göttliche / übernatürlich Wirkungen glauben wollen.
Aber so ist Nikachen nun mal und da sie ansonsten einer der herzlichsten, gütigsten Menschen ist die ich kenne, akzeptiere ich halt einfach ihre diesbezügliche Art und Einstellung. Ihr väterlicher Freund und Mentor, der alte Prof und auch mein Freund Gavri, wie sie aus der Ost Ukraine um Dnpro, ist übrigens auch hier, was mich persönlich sehr freute. Inzwischen hat er die Universität pensioniert verlassen und führt zusammen mit Nika und Jana, als eine Art Senior Manager, unsere GC Residenz auf Oligarch Vladis Privatinsel im Dnepr.
Natürlich ist er, bei den mageren Renten und Pensionen der armen Ukraine, sehr froh und dankbar darüber. Auf diese Art verdient er soviel wie noch niemals zuvor und kommt z. B. auch in den Genuss von erstklassiger, privatärztlicher Versorgung, wovon die allermeisten Einwohner des Landes nur träumen können. Ein hoch gebildeter, hoch intelligenter, sehr guter Mensch mit viel russischem Herz und Seele ist er natürlich auch und vor allem für Nika als bester, ehrlichster, treuester Freund, Mentor und Aufpasser, quasi unersetzlich.
Ohne Gavri könnte ich Nika kaum alleine lassen; ihre überwältigende Herzensgüte und ihr glauben an das Gute im Menschen, würde sie sonst ständig in Schwierigkeiten bringen. Wir geben in und um Dipro ja auch eine Menge Geld für Arme und Bedürftige aus und es gibt viel zu viele korrupte Menschen, in diesem immer noch sehr korrupten System & Staat, die Menschen wie Nika nur zu gerne gnadenlos ausnützen würden.
Wir gingen dann noch einige Stunden schlafen und bestaunten nach dem Aufstehen einen auch sehr malerischen, eiskalten Wintermorgen Sonnenaufgang, mit farbigem Schauspiel, leichtem Dunst und sich schnell auflösendem Nebel. Nach dem Frühstück, bei inzwischen sehr klarer Luft um die -5° und etwas Sonnenschein, rannten wir lachend nackig durch den Schnee und dann zur Banja, um uns wieder aufzuwärmen, was deinen Kreislauf wirklich in Schwung bringt. *bibber*
Auch der alte Gavri ist diesbezüglich eher ein bisschen verfroren und weniger der kälteangepasste Russe. Aber Nika bewegte sich völlig nackig, nur mit Fell Stiefeln an den Füßen, wieder mal so ungerührt und im wahrsten Sinne des Wortes ‚cool’ durch die Kälte, als liefe sie über einen tropischen Strand. Bevor sie auch nur eine Gänsehaut bekommt, sind andere ‚Weicheier & Warmduscher’ wie ich, schon so gut wie erfroren. *lach*
Später lernte ich im Haupthaus des russischen Patrons, auch dessen bezauberndes Töchterchen Lika kennen; eine ca. 11 jährige, sehr aufgeweckte Hübsche, die gerade anfängt sich fraulicher zu entwickeln, mit ihrem liebreizenden Charme zu spielen und Männer jedweden Alters um die Fingerchen zu wickeln. *schmunzel*
Ihre Cleverness merkst du auch daran, dass sie schon jetzt nahezu perfekt Deutsch und Englisch spricht und versteht; außerdem kann sie ganz gut Französisch und auch ein bisschen Spanisch. Blicke und Körpersprache verraten Selbstbewusstsein, Willenskraft und auch das sie auf typisch russische Art sehr wohl gerne ein Weibchen ist, schon weiß oder zumindest ahnt, welche Wirkung sie damit auf das andere Geschlecht ausüben kann… und ihr gefällt das dem so ist.
Au weia, wenn sie sich so weiter entwickelt, in fraulichen Formen aufblüht und so schön wird wie es sich bereits andeutet, dürfte die Süße noch für eine Menge Unruhe in der Männerwelt sorgen und so manches Herz verwirren, wenn nicht gar brechen.
Ihren Vater, den Ex Banker und jetzigen Gutsherren, fand ich hinter dem Haus, auf dem Weg in einen Stall. Slava könnte man mit „Alter, sehr erfahrener Bauern- und Natur Philosoph“ umschreiben, der ganz genau weiß wie diese brutal kapitalistische Welt funktioniert und sich dann bewusst dazu entschlossen hat, als guter Mensch sehr einfach zu leben und zu wirken.
Und das obwohl er ein sehr erfolgreicher Profiteur dieses Systems war, mit vielen Millionen im Luxus leben könnte. Eine beeindruckende Persönlichkeit, den ich nun auf seinem Weg durch diverse (stinkende) Tierställe begleitete, ein bisschen mithalf, mich auch schmutzig machte und sehr gut über viele Dinge des Lebens unterhielt.
Frisch geduscht nahmen Nikachen und ich, im Kreise der Familie, allen Bediensteten und anderen Gästen des Hauses, am ebenfalls sehr bodenständigen, üppigen Bauern Mittagessen teil. Slava besteht darauf das Alle, von ihm als Patriarch, über die Hausgästen, bis hin zum niedersten Stallknecht, das Gleiche in gemeinsamen Mahlzeiten bekommen und essen. Die Gäste der umliegenden Datschen und Bewohner der Nudisten Kolonie, können sich selbstverständlich auch eigenständig versorgen.
Die Gäste der entfernten Datschen / Berghütten, wie die welche Gigi und Stefan bewohnen, müssen sich sogar selbst aus eigenen Vorräten versorgen. Leute mit Jagtschein / Jagterlaubnis dürfen auch Wild zum eigenen Verzehr schießen oder Eisfischen. Eben bewusst alles so, oder zumindest sehr ähnlich so, wie es vor 100 oder 150 Jahren war. Mit Holz oder Kohle gefeuerten Kanonenöfen, Kaminen und Herden; ebenso angeheizten Banja / Saunas usw. Sozusagen Bauern Urlaub, wobei Urlaub auch nur eingeschränkt gilt, da alle mithelfen müssen, plus Zeitreise in die Vergangenheit. Und siehe da: es funktioniert und viele finden es toll. *smile*
Natürlich muss man das Ganze realistisch- objektiv dennoch auch als eine Art Selbstbetrug einschätzen. Beispielsweise im Falle von Unfällen, schlimmeren Krankheiten usw., greifen auch Slava und die dauerhaft hier lebenden Leute, auf die moderne Zivilisation zurück (genauer voraus), lassen sich dann notfalls mit Rettungshubschraubern abholen oder in Krankenhäusern der Städte behandeln.
Für Solche und ähnliche Fälle, gibt es Telefon, Strom, Notgenerator, Funk, Satteliten Telefon, Geländefahrzeuge, Hubschrauberlandeplatz und was der Segnungen moderner Zivilisation mehr sind. Dennoch zeigt es auch die Sehnsucht moderner Menschen nach der sogenannten „guten, alten, einfachen Zeit“, die in Wahrheit selbstverständlich alles andere als ‚Gut’ war, sondern allzu oft eine verdammt harte Zeit, mit viel Elend und Hunger, Seuchen und Krankheiten, ausgebeuteten, unterdrückten Bauern, brutalen Herren & Herrschern usw.






Samstag, 7. Dezember 2019
Beim Morgenspaziergang mit Nikachen, stark bewölkt in Minus 10°, gab es gleich eine lustige Szene zu betrachten, wie du sie wohl nur in Russland und / oder bei Hardcore Nudisten des Nordens zu sehen bekommst. Eine in warmen Wintersachen rauchende Gruppe, plauderte locker mit einer nur in hochhackigen Stiefeln ebenso lockeren nackten Frau, als wäre es das selbstverständlichste von der Welt, bei 10° Minus nackt durch den Schnee zu laufen. *lach*
Wir gingen hin und plauderten ebenfalls mit den sympathischen Menschen; vor allem Nika mit den Frauen auf so schnellem, vermutlich auch Dialekt gefärbten Russisch, dass ich kaum ein Wort verstand. Keine Ahnung warum nur Natija, eine blond gefärbte, attraktive Frau mit toller Figur und von ca. Mitte- Ende 20, als Einzige nackig rum lief… und sich nebenbei bemerkt zu meiner Freude, auch gerne völlig ungeniert locker von mir fotografieren lies.
Da unterhielt ich mich natürlich gleich mal gerne mit ihr, über ein mögliches Akt Shooting a la „Crazy Nude Russian Beauty in Snow & Ice“ und die Schöne war sofort Feuer und Flamme dafür. Wie ich erfuhr sind alle vier Frauen und die zwei jungen Männer, aus der Unterhaltungsbranche; Gelegenheitsschauspieler, Tänzer usw.; alle ziemlich clever, auch nicht ungebildet, völlig locker- tolerante, ungenierte Russen. Wirkliche Schönheiten im Model Sinne oder besonders talentierte Künstler sind sie definitiv nicht. Einfach ansonsten ganz normale, noch junge Menschen in coolen Branchen, die sich eben durchs Leben schlagen und es gewiss nicht immer einfach haben, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Wir verstanden uns gut, alle sprechen auch ausreichend Englisch und gingen später gemeinsam mit noch anderen Gästen Eisbaden, hatten Spaß miteinander. Danach ab in die Sauna zum Wieder warm werden und diese eisigen / heißen Vergnügungen, bringen dich und deinen Kreislauf wirklich in Schwung. *brrrr*
Es folge ein wieder mal unendlich gefühlvolles, zärtliches Liebesstündchen mit Nika. Frisch geduscht, munter und bester Laune trafen wir uns wieder zum gemeinsamen Mittagessen mit anderen. Dabei beschlossen einige als Gruppe einen Schneemobil Ausflug zu machen, wobei Nika und ich auch die abgelegene Berghütte mit Gigi und Stefan besuchen wollten.
Natürlich hatten wir auch dabei viel Spaß und ich durfte ein paar tolle, sexy Fotos mit nackigen Schneeköniginnen schießen, was ein besonderes Vergnügen war. Wieder mal konnte ich nur mit staunendem Respekt die Schönheit und kälteresistente Lockerheit von russischen Frauen bewundern, die ungeniert reizvoll nackig im Schnee posieren. Während mir in dicker Winterkleidung schon ein bisschen kalt wurde, bekam z. B. Nika als Schnee- / Eiskönigin noch nicht mal Gänsehaut. Wirklich verblüffend wie lange sie 10° Minus und eisigen Wind aushalten können, ohne ernsthaft zu frieren oder gar gefährlich zu unterkühlen. *staun*
Zurück bei unserer Datscha, mussten wir zunächst eine Katzen Königin mit Futter und Streicheleinheiten versorgen. Auf dem gesamten Gutshof Gebiet und den Datschen, gibt es natürlich auch nicht wenige Katzen, die auf ganz natürliche Art Mäuse, Ratten usw. von den Vorratskammern fernhalten. Gern gesehene Streichel- und Schmusekatzen, sind sie bei den Dauerbewohnern und besonders den Gästen, speziell den Kindern, selbstverständlich auch. *schmunzel*
Um diese Jahreszeit und so weit in den nördlichen Breiten, gibt es übrigens gar keine ‚richtigen’ Sonnenauf- & Untergänge mehr. Nur um die Mittagszeit schafft es die Sonne für wenige Stunden ein Stück über den Horizont. Je nach Bewölkung, Nebel oder Dunst usw., herrscht auch tagsüber also oft ein mehr oder weniger hell- dunkles Dämmerlicht. Nachts ist es logischerweise so stockdunkel, wie es sich Stadtbewohner kaum mehr vorstellen können.
Beil klarem Himmel gibt es fast nur Sternenlicht, es sei denn die fantastischen Nordlichter der Aurora Borealis zaubern ihr überwältigendes Schauspiel an den Himmel und der Sternehimmel selbst funkelt natürlich auch so grandios, wie man es in den Lichtverschmutzten Zivilisationen Westeuropas kaum je zu Gesicht bekommt.






Sonntag, 8. Dezember 2019
Am Morgen gab es erst mal eine sehr ausführliche Kuschel- und Liebesrunde, mit einem wie immer herzerweichend gefühlvollen Schmusekätzchen Namens Nika. Dann rannten wir lachend und Blödsinn machend nackig durch den Schnee, zum Eisbaden, in dem stets dafür freigehaltenen Loch im See, wo bereits einiger Betrieb herrschte.
Schnell weiter in die heiße, russische Banja zum aufwärmen und weiter zum Frühstück im Haupthaus; dort trafen wir uns auch mit Charlie und Gavri, stärkten uns ausgiebig mit kräftigen Leckereien. *yummy*
Nikachen ging mit einigen neuen, russischen Freundinnen irgendwelchen Weiberkram bequatschen / machen. Gavri war mit einem ähnlich alten, gebildeten Gast aus Murmansk, wie verabredet Schach spielen. Eigentlich würde mich das auch reizen, aber ich bin in Schach inzwischen derart aus der Übung, spiele es viel zu selten kaum noch, dass ich für die Beiden oder ähnlich gut Schach spielende Russen, nur ein sehr langweilig einfacher Gegner wäre.
Außerdem brauchte Charlie sichtlich ein bisschen Gesellschaft und so ging ich gerne mit ihr durch den verschneiten Wald spazieren. Die so natürliche, junge Frau sah bezaubernd natürlich frisch- frech aus und bedachte mich auch mit einigen seelenvollen Blicken. Irgendwas scheint sie zu beschäftigen oder fühlt sie sich unter all den Russen, sie spricht / versteht nur ganz, ganz wenig russisch, ein bisschen einsam? Beim spazieren gehen wirkte sie aber auch so normal- unkompliziert nett, wie ich sie aus Mannheim und dem Odenwald kenne.
„Was ist?“ Blinzelte sie zu mir hoch, hatte mit weiblichem Instinkt meine forschenden Blicke bemerkt.
„Nix…, du siehst einfach so bezaubernd hübsch aus.“ *lächel*
„Ach Duuu…“
„Ja ich. Sag Charlie, fühlst du dich wohl hier oder bereust du es mitgekommen zu sein?“
„Ich finde es ist ein tolles Abenteuer; alleine hätte ich mich nicht her getraut, aber mit euch ists voll cool. Ja ich fühle mich wohl, wieso fragst du?“
„Ach ich hatte einfach so den Eindruck, dass dich irgendwas beschäftigt.“ Streichelte ich ihr eine Haarsträhne von den Augen und über das frische, zarte, kalte Bäckchen.
„Dir entgeht auch nichts wie? Ja es ist was, aber das hat nichts mit unserem Schneeurlaub hier zu tun.“
„Ah so…, magst du darüber reden Charlie?“ Zündete ich mir eine Zigarette an und paffte genüsslich in der ca. Minus 5° kalten Luft.
„Vielleicht…, aber nicht im Moment Steve.“
„Ganz wie du möchtest Hübsche.“ Stapften wir weiter durch den Schnee, genossen die Kälte, die Natur und verschneite, romantische Landschaft und auch unsere Gesellschaft.
„Aah verflixt…“ stolperte sie sozusagen elegant über eine im Schnee verborgene Wurzel oder einen Ast und griff reflexartig nach mir, um sich festzuhalten und abzustützen.
„He was…“ machte ich dabei aber auch gerade einen weiten Schritt, stand nur auf einem Bein fest, also nicht sicher und so verloren wir beide das Gleichgewicht und fielen lachend seitlich in den weichen Schnee.
„Ahahaha… tschuldige Steve…hihihi…“ prustete Charlie mitreißend, auch über ein paar sicherlich lustige Schneeflocken, die mir beim Sturz irgendwie auf die Nase geraten waren, von der Hautwärme kitzelnd schmolzen und mich vermutlich ein bisschen doof aussehen ließen. Charlie ist ja noch jung und lacht wie üblich in diesem Alter, begeistert über solche Missgeschicke, Aber auch ich fand so was schon immer lustig, so lange nichts ernsthaftes passiert und so lachte ich genauso erheitert gerne mit. Dadurch gerieten wir in einen regelrechten Lachkrampf und bewarfen uns gegenseitig noch zusätzlich mit Schnee.
Als wir uns nach diesem blödsinnigen, aber echt lustigen und gute Laune machenden herum Geblödel wieder beruhigt hatten und hoch rappelten, warf mir die Hübsche einen Seitenblick aus ihren lieben, warmen Augen zu, den ich unbedingt schnell knipsen musste. Wer etwas von (weiblicher) Körpersprache, Blicken und Ausdruck versteht, dem muss ich wohl nicht mehr viel erklären; dass Foto zeigt es überdeutlich, nicht wahr?!
„Nicht.“ Säuselte sie leise und bremste mich sozusagen mit ihrer flachen Hand sanft an meiner Brust. Nach dem hoch rappeln standen wir nämlich so nahe beieinander und lasen gegenseitig unsere ziemlich vielsagenden Blicke so, dass ich quasi automatisch versucht war mich so zu ihr zu beugen, dass sich unsere Lippen treffen und ich sie küssen kann.
Obwohl ich noch gar nichts davon getan hatte oder auch nur angedeutet hatte, war es so eindeutig und verstand oder ahnte sie die Absicht bereits genügend, um mich zu stoppen bevor ich überhaupt anfangen konnte. Dabei verriet ihr Blick jedoch so viel Zuneigung und Wärme, das eigentlich klar war, sie wünschte sich das auch, wollte es jedoch trotzdem nicht. Worte waren völlig überflüssig, wir verstanden uns beide auch wortlos ganz genau.
Wir spazierten plaudernd und gelegentlich miteinander lachend weiter, erreichten gegen Mittag eine schöne, modernde Datscha, die nicht zu Slavas Betrieb gehört. Während wir das hübsche, verschneite Datscha Haus noch von außen neugierig betrachteten, kam ein älterer Bewohner mit irgendeiner Gerätschaft aus dem Eingang nahe zum Zaun und selbstverständlich begrüßten wir uns freundlich.
Prompt führte das dazu, dass wir mit überwältigender, russischer Gastfreundschaft zum Mittagessen eingeladen wurden. Da merkten Charlie und ich erst, wie lange wir schon in der reizvollen Schneelandschaft unterwegs waren und das es tatsächlich bereits Mittag war. Natürlich ist genau solches kennenlernen von Einheimischen das, was man sich auf solchen Reisen wünscht und lehnt man eine solche Einladung nicht ab.
Inzwischen spürten wir auch die Kälte dieses langen Spaziergangs und gingen nur zu gerne mit in die Datscha, um uns mit sofort angebotenem heißen, russischen Tee auch innerlich aufzuwärmen. Die sehr sympathische Familie ist aus Kandalakscha, eine Hafenstadt in der Oblast Murmansk, mit 35.654 Einwohnern. Wikipedia Diese liegt mit dem Auto 219 km / ~3 Fahrstunden südlich, an der gleichnamigen Bucht des weißen Meeres.
Die Eltern dürften so etwa Ende 40, höchstens Anfang der 50er sein, haben also  noch als junge Teenager & Erwachsene die schweren Zeiten in und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion miterlebt. Drei ihrer schon erwachsenen Kinder über 20 waren ebenfalls anwesend und offensichtlich gute Typen. Nur Nachzüglerin und Nesthäkchen Alina, eine bildhübsche 16 Jährige fehlte. Aber ich sah die Fotos der Kinder auf einem Sideboard, daher wusste ich das sie wirklich eine junge, naturblonde Schönheit sein muss; so was entgeht meinen geschulten Fotografenaugen natürlich nicht. *grins*
Erst gegen 15 Uhr verabschiedeten wir uns herzlich von den lieben Menschen und spazierten langsam durch den verschneiten Winterzauberwald zurück. Jetzt auf dem normalen Zugangsweg, in den Autospuren im Schnee, wodurch wir deutlich schneller voran kamen; nur die letzten etwa 1,5 bis 2 km mussten wir wieder quer durch den Schnee stampfen, was Spaß macht aber wesentlich langsamer geht.
„Was für ein schöner Ausflug…, dank Dir Steveee…“ lächelte Charlie, in deren brustlangen, seidig- braunen Haaren sich so einige Schneeflocken verfangen hatten; dadurch sah sie noch bezaubernder nach blühend- frischer, hübscher Winter Fee aus.
„Was dankst du mir? Ich danke dir!“ Lächelte ich ebenso zurück.
„Das reimt sich hihi… was dankst du mir? Ich danke dir… waaaahahahaha.“ Hatten wir schon wieder was zu lachen. Denn als sie sich ihrem Cowboy Filzhut aufsetzte berührte sie einen Ast stark genug, dass dadurch eine Schneelawine von vielen Ästen über uns ausgelöst wurde und eine ordentliche Ladung auf der Hübschen ablud.
„Hohoho… siehst du lustig aus…“ musste ich mit ihr los prusten.
„Ich hahaha? Und was ist mir dir Duuu…“ schlug sie absichtlich an Geäst neben mir, so das nun weiterer Schnee auf mich und meine russische Winter- Fellmütze herunter rutschte; allerdings weniger als bei ihr.
„He das ist unfair!“ Schnappte ich mir eine Handvoll von dem schön pulvrigen Schnee und warf es ihr sanft ins hübsche Gesicht, mit dem warm funkelnden, braunen Augen.
„Gemeiner Kerl, na warte…“ konterte sie mit einer weiteren Ladung, verfehlte mich jedoch halb, fluchte und lachte volle Freude an diesem dämlichen, aber lustigen Kinderspiel… und schon steckten wir in einer kleinen, wilden, sehr amüsanten Schneeschlacht. *lach*
Zurückgekehrt machten wir uns fertig für die Sauna und wärmten und darin, zusammen mit einem sympathischen Gäste Paar, genüsslich gut auf. Abendessen nahmen wir alle im großen Gemeinschaftsspeiseraum und ich staunte ein bisschen darüber, wie viele nicht- Russen aktuell Gäste bei Slava waren. Gut zwei Dutzend Leute futterten hungrig von den Tagsaktivitäten, an mit vielen Leckereien überladenen Tischen.
Natürlich wurde dabei auch munter geplaudert; vor allem einige Russen hatten eindeutig auch schon ordentlich Wodka getankt und war die Geräuschkulisse dementsprechend laut. Die Meisten blieben so etwa bis 22-23 Uhr im Gemeinschaftsraum, wo Geschichten erzählt wurden, wir Blödsinn machten und in der Gemeinschaft Spaß hatten.
Nikachen und ich gingen gegen 2240 Uhr ins große, einfache, aber auch sehr bequeme Bauernbett, mit sehr dicken Daunenfeder Kissen und Bettdecken, sehr dicker, für meinen Geschmack etwas zu weicher Matratze. Ein Bett in dem du regelrecht versinkst… und man ganz wundervoll kuscheln und schmusen kann. Wir liebten uns noch zärtlich ein gutes halbes Stündchen, dann schlummerten wir bald in Löffelchen Stellung ein; Nika wundervoll weiblich- weich vor mir…. *schnarch*








Montag, 9. Dezember 2019
Nach einem kräftigen Frühstück, fuhren wir in einer Gruppe zum kleinen Provinz Ort Lowosero, einem Dorf in der Oblast Murmansk mit gerade mal 2871 Einwohnern. Wikipedia Dort kauften wir auf einem Markt frische, schon von der Luftkälte tief gefrorene Lebensmittel ein und hatten Spaß beim schwätzen mit Marktfrauen und anderen Käufern aus der Region.
Dann unternahmen wir dick eingemummelt gemeinsam eine lustige ‚Schlitten’ Fahrt, in einfachen, mit Kufen versehenen Holztrögen, die von einem alten russischen Traktor gezogen wurden, der auch bei Minus 50° noch zuverlässig arbeitet. Natürlich schluckt das Ding auch Unmengen an Diesel stößt wenig umweltschonend dicke, schwarze Russwolken aus. Ein Umweltbewusstsein ist in Russland bei den Meisten immer noch äußerst schwach ausgeprägt, respektive gar nicht vorhanden.
Später futterten wir aus einer riesigen Goulaschkanone, heißen russischen Eintopf mit vermutlich allen Zutaten die sie finden und dieser Verwertung zuführen konnten…, aber es schmeckte köstlich und wärmte uns von innen gut auf.
Wir hatten eine Menge Spaß als Gruppe und zurück bei Slava, gingen wir auch wieder Eisbaden, danach in die Sauna. Vielen Russen und andere Fans von Eisbaden & Sauna schwören darauf und machen das mindestens einmal täglich. Viele Kinder lernen das hierzulande von klein auf, halten es somit auch für völlig normal und fraglos ist das auch gesund, wenn du ansonsten ebenfalls körperlich gesund bist.
Leute mit Kreislauf- oder Herzproblemen, wie ich sie ja auch etwas habe, dürfen das aber nur mit Vorsicht und Überlegung betreiben. Es kann dabei helfen das es einem besser geht, Kreislauf und Herz wieder Fitter werden, kann aber auch gefährliche Anfälle auslösen, wenn man zu leichtsinnig damit umgeht. Bist du durch regelmäßiges Eisbaden oder gar von Kindheit an daran gewöhnt, spricht sicherlich absolut nichts dagegen, solange man ansonsten auch gesund ist.
Aber Anfänger oder Leute wie ich, die das nur selten machen, sollten sich immer erst langsam und kurz daran gewöhnen, dabei genau auf die Reaktionen ihrer Körper achten. Nach und nach kann man die Dauer und Intensität steigern, also im Grunde wie in jedem anderen Training auch. Nur leichtsinnige Idioten kommen auf die Idee, gleich zu Anfang ins Eiswasser zu springen, was einen heftigen Schock auslösen kann, der schlimmstenfalls sogar zum Tode führt.
Da ich früher, vor Beginn meiner inzwischen gut unter Kontrolle befindlichen Herzprobleme, zwar nicht viel Eisbaden war, aber gerne auch bei kühler Witterung in Seen schwamm, Sauna liebte usw., ein kopfgesteuerter, vernünftiger Mensch bin, kann ich gut damit umgehen. Noch vor vier- fünf Jahren, als meine Herzprobleme, Vorhofflimmern, Rhythmusstörungen usw. schlimmer waren, hätte ich das nicht riskiert.
Auch jetzt bin ich immer noch vorsichtiger als die Meisten, übertreibe nicht und halte mich meist auch wesentlich kürzer im Eiswasser oder den oft extrem heißen, russischen Banjas auf, als andere. Dann ist es Ok, bringt deinen Kreislauf in Schwung, steigert die körperliche Fitness, Widerstandskraft usw. Also mache ich dabei auch gerne begrenzt mit. *smile*
Natia zum Beispiel, die toll gebaute Nackedei Nudisten Blondine schwört auch darauf, dass es gut für ihre Haut und Figur ist. Bedenkt man (betrachtet Mann sich) das sie sich tatsächlich bereits der 30er Marke nähert, aber eine so knackige Figur und Aussehen wie eine 20 Jährige hat, kann und will Mann ihr schwerlich widersprechen. *grins*
Danach machten Nika und ich einen romantischen Spaziergang durch die Winterlandschaft, zu einem hübschen, klassizistischen Pavillon, wo wir ein bisschen in der Eiseskälte schmusten. Ich rauchte genüsslich eine und als es uns, vor allem mir zu kalt wurde, gingen wir in unsere Datscha. Wir tranken heißen, russischen Tee mit etwas Gebäck und sprachen ausführlicher über die Entwicklungen in Dnipro. Wird Zeit das ich dort auch mal wieder hinkomme und mir genauer anschaue, was sich im vergangenen Jahr so getan hat.




Dienstag, 10. Dezember 2019
Noch vor Sonnenaufgang kletterten wir gähnend aus den Federn, duschten, frühstückten und machten uns fertig für einen Hundeschlitten Ausflug. Da eine erhebliche Strecke geplant war, östlich in die verschneite Tundra Richtung Krasnoshchelye, wollten wir so früh als Möglich starten.
Richtige Straßen oder auch nur verschneite Feldwege, gibt es dort nicht mehr; nur noch mehr oder weniger stark zugeschneite Wildnis und vielleicht noch erkennbare Spuren von Schneemobilen oder Hundeschlitten, mit denen Einheimische oder Touristen mit Führern unterwegs waren oder sind.
Für arktische Verhältnisse passend dick eingemummelt, mit Vorräten und für den Notfall auch mit zwei Iridium Satelliten Telefonen ausgestattet, ging es bei Minus 8° los und freuten wir uns schon sehr auf dieses Abenteuer. Ein erfahrener Führer von Slava begleitete uns natürlich auch, denn für Ortsfremde kann das durchaus schnell gefährlich werden.
Die Schlittenhunde, keine Ahnung ob die in Russland auch Huskys heißen oder der selben Rassen entsprechen, legten mit der typischen Lust solcher Tiere am Laufen los und das mit beachtlichem Tempo. Zunächst ging es länger über einen flachen und natürlich tief zugefrorenen See, wo es für die tollen Hunde nur den Reibungswiderstand der Schlitten, plus das Gewicht  der darauf befindlichen Menschen und Ausrüstung zu überwinden galt. Trotzdem beachtlich welche Kraft diese schönen Tiere haben und wie lange sie das durchhalten können.
Rundum wunderschöne Winterzauber Landschaften und keine Menschenseele weit und breit, nur tiefe Wildnis. Bären gibt es in der Gegend auch, aber die liegen jetzt im Winterschlaf, also haben wir zur Sicherheit Gewehre dabei. Aber normalerweise braucht man wilde Tiere nicht zu fürchten. Die hören oder wittern uns schon lange im Voraus und gehen sozusagen aus dem Weg.
Auf dem Land, wo die Schlitten und Hunde deutlich langsamer voran kamen, es sei denn es geht mal über eine flache, verschneite Ebene oder sogar etwas Bergab, pausierten wir gegen 1030 Uhr zum ersten Mal. Hunde und Menschen bekamen Futter zur Stärkung; wir Zweibeiner auch noch gut heißen Tee zum aufwärmen, aus für die Arktis optimierten Thermoskannen.
Wir Menschen vertraten uns die Füße und die Bewegung nach längerem stillsitzen in den Schlitten, tat richtig gut und wärmte zusätzlich. Aus Spaß an der Freude, schoss ich auch ein paar reizend schöne ‚nackige Schneekönigin’ Pics mit der wunderschönen Nika. Fantastisch wie fotogen sie immer ist und wie umwerfend schön weiblich sie posieren kann. Auch FFN (Full Frontal Nude), wie es in der Fachsprache heißt, wirkt sie niemals primitiv- pornografisch, sondern einfach immer total schön bezaubernd als frauliches Aktmodel.
Natürlich hatten praktisch alle auf diesem Ausflug ihre Kameras oder guten Smart Phones dabei und durften begeistert mit knipsen. Das ergab dann fast so eine Art kleinen Kursus in schöner Aktfotografie, was allen sehr gefiel… und den Männern gefiel natürlich besonders Nika, wie könnte es anders sein?! *schmunzel*
Der erfahrene Führer, ein echter Naturpark Ranger und sympathischer Naturbursche, drängte ein bisschen und mahnte uns, nicht zulange herum zu trödeln. Wir hatten noch ordentlich Strecke vor uns und deshalb packten wir dann auch gleich zusammen und fuhren weiter.
Da die Strecke jetzt deutlich schwieriger wurde, durfte nur noch max. eine Person im den von je sechs Hunden gezogenen Schlitten sitzen; der jeweils Andere musste hinten auf die Kufen, lenken helfen, notfalls mitlaufen und schieben, sonst wären auch diese energiegeladenen Hunde zu schnell erschöpft und kämen nicht mehr voran.
Das übernahm ich sogar gerne, denn dadurch hatte ich etwas Bewegung, konnte mich leichter warm halten und wirklich anstrengend war es für uns Zweibeiner nicht; die meiste Arbeit machten unverändert die Hunde. Nur wenn man mal steckenbleiben oder in ähnliche Schwierigkeiten kommen würde, müssten auch wir heftiger anpacken. Allerdings ging es jetzt auch nur noch in gemütlichem Schritttempo voran, denn das Gelände wurde rauer.
Kaum noch flache Abschnitte, oft in das Mittelgebirge ansteigende Strecken, zwischendurch auch mal flott Abwärts in Senken und Täler. Machte mir echt Spaß, wobei man aber auch nicht zu leichtsinnig werden sollte. Und es empfiehlt sich auch, immer gut auf die treuen Laufhunde zu achten. Die zeigen es kaum wenn sie z. B. kleinere Verletzungen haben sollten oder erschöpft sind; die Tiere rennen sozusagen bis sie tot umfallen, wenn ihre menschlichen  Schlittenhundeführer nicht auf sie aufpassen.
Gegen 1315 Uhr pausierten wir zum zweiten Mal, stärkten uns und die Tiere. Mit einem arktisfesten Campingbrenner wurde frischer, heißer, starker und ebenso gesüßter Tee zubereitet, was dir in solcher Kälte Energie zuführt und dich herrlich von innen wärmt. Warmes Essen gibt es erst an unserem Ziel, einem klassischen, zweistöckigen Blockhaus, sehr malerisch in einem tief verschneiten, kleinen Tal gelegen. Dort gibt es sogar eine sprudelnde, heiße Quelle, mit kleinem Teich und Bach, der erst irgendwo weiter entfernt genug abgekühlt ist, um zuzufrieren. Das Wasser soll etwa 35° haben, also ideal für ein heißes Nacktbad zum aufwärmen, nach einem langen, tollen Tag in subarktischer Kälte. *freu*
Aber erst stürmten wir das schon auf unsere Ankunft vorbereitete Blockhaus, verteilten unsere Sachen in den einfachen Schlafstätten und feuerten den Kamin kräftig an. Die Tiere wurden zuerst mit Futter versorgt und in der bald immer dunkleren Dämmerung futterten wir selbst köstliche Fleischspieße, von einem Grill über dem Kaminfeuer. Dazu eingelegtes Gemüse, gegrillte Kartoffeln und weitere, typisch russische, kräftige Leckereien. *yummy
Bestens gelaunt stürmten danach alle für ein himmlisch erholsames, ungeniertes Nacktbad in den heißen Tümpel. Ein perfekt schöner und besonders in der Nacht mit funkelndem Sternenhimmel darüber romantischer Natur- Whirlpool, wie man ihn sich besser auch nicht planen und bauen könnte. Leider hatten wir recht starke Bewölkung, so das von Sternen, Vollmund oder Nordlichtern nichts zu sehen war.
Trotzdem war es in dem diffusen, wenigen Licht der Nacht, umgeben von der verschneiten Winterzauber- Wildnis und in klirrender Kälte von etwa 12° Minus, sehr romantisch. Da muss man sozusagen unvermeidlich mit der Geliebten schmusen und zwei andere Paare setzten sich mit eindeutigen Absichten etwas weiter in die Dunkelheit ab, machten fraglos richtig Liebe. *grins*
Auch ich bekam vom knutschen im herrlich warmen Wasser einen heftigen Ständer, was Nikachen natürlich auch erregend schön fand und lächelnd machten wir es den Anderen nach. Romantischer und erregender als hier in dieser Situation, kann man kaum Liebe miteinander machen und so liebten wir uns gleich zwei Mal sehr intensiv und kurz hintereinander. *smile*
Zurück in dem urgemütlichen, bewusst einfach gehaltenen Blockhaus, hockte unsere Gruppe noch bis knapp 2200 Uhr zusammen. Es wurde gelacht, geplaudert, Geschichten erzählt und natürlich floss auch der Wodka in nicht geringen Mengen, in etliche Kehlen. Sogar Nika und Charlie hatten einen ordentlichen Schwips und bezauberten die Anwesenden auf besonders liebreizende Art. Der Führer tat sich als waschechter Russe auch keinen Zwang an und hielt mit; nur ich war mal wieder der einzig Nüchterne.
Dann gingen wir alle, müde vom Tag schlafen und bald darauf hörte man in der ganzen Hütte nur noch Schlaf- und Schnarchgeräusche… *schnarch*





Mittwoch, 11. Dezember 2019
Vor dem Frühstück, gingen wir bei eisigen Minus 14° noch mal in dem kongenialen Natur- Heißwasser- Whirlpool baden. Dann wurden die Hunde gefüttert und danach stärkten wir uns mit sehr kräftigem Futter, Bratkartoffeln mit Speck, Zwiebeln, Kräutern, Rentierfleisch und dazu das typische, eingelegte, russische Gemüse, für den kalten Winter Tag.
Nun trennte sich unsere Gruppe; 4 Schlitten mit 7 Gästen und dem erfahrenen Führer, starteten für eine Etappe weiter Nordöstlich in ein Naturschutzgebiet. Nika, Charlie und ich, werden mit zwei Schlitten und einem weiteren erfahrenen Ranger, der im Laufe des Vormittags hier ankommen wird, Richtung Süden zum weißen Meer starten. Das sind Luftlinie 120 km, über Land also deutlich mehr und somit schaffen wir das nicht an einem Tag, mit Hundeschlitten durch weglose Wildnis.
So hatten wir Vier also noch Zeit, uns in dieser wunderschönen, subarktischen Winterzauber Landschaft umzuschauen und einsame Einsiedler zu spielen. Vor Mittag wird es der andere Tourführer wohl kaum hierher schaffen, braucht dann für sich und seine Hunde Erholungspause und gutes Futter zur Stärkung.
Vielleicht wäre es sogar angebracht, wenn wir noch eine weitere Nacht hier verbringen und erst Morgenfrüh starten. Wir haben ja keinerlei Eile, dieser Platz hier ist sehr bezaubernd, der Naturpool mit Heißwasser ist ein Traum und die nächste Etappe nur mit uns, wird ja ausschließlich von mir bezahlt; also richtet sich der Führer sicherlich gerne nach unseren Wünschen.
Zunächst spazierten wir dem ablaufenden Wasser der heißen Quelle entlang nach; dort wo es den steil eingeschlossenen, schnell fließenden Bachlauf verlässt und wieder einen flachen Tümpel bildet, ist es auch genügend abgekühlt um schnell zuzufrieren. ‚Spazieren’ ist dabei ein bisschen euphemistisch, denn es geht ja durch natur belassene Wildnis, teils ziemlich tiefem Schnee und viel Geäst.
Zwecks Produktion schöner Fotos der reizenden Frauen, dick eingemummelt in arktische Kleidung könntest du sonst Männlein nicht von Weiblein unterscheiden und kaum erkennen, dass es sich überhaupt um Menschen handelt, knipste ich Charlie noch nahe der Hütte in hübscher, ansonsten viel zu dünner Kleidung.
Nika sowieso wieder bezaubernd nackig, aber besser auch noch in Hüttennähe. So konnten sie sich dann ausreichend aufwärmen und gut einpacken. Bei 14° Minus und einem Windchill der es wie gefühlte 18-20° Minus wirken lässt, darf man nicht Leichtsinnig werden. Selbst eine so waschechte, kälteresistente Russin wie Nika, kann da doch verdammt schnell gefährlich unterkühlen.
„So ein wunderschöner, romantischer Wintertraum Platz; meinetwegen können wir Wochenlang hier bleiben!“ Lächelte die so natürlich Charlie begeistert, die Natur und einfaches Leben wirklich liebt.
„Meinetwegen auch; ist doch himmlisch mit dieser heißen Quelle als Whirlpool vor der Datscha. Kannst du uns als Jäger ernähren, beschützen und durchbringen Steve?“ Strahlte Nikachen gleich mit Charlie um die Wette und die zwei frechen stichelten süß- lieb- anzüglich über meine Qualitäten als Mann, Jäger mit großem ‚Speer’, Beschützer vor wilden Tieren und Ernährer. *lach*
„Das solltet ihr euch gut überlegen! Wenn ihr hier frech werdet, schmeiß ich euch raus in die Kälte und lass es erst wieder rein, wenn ihr ganz brav und gehorsam darum bettelt, den großen Jäger und Herren nach Strich und Faden verwöhnen zu dürfen!“ Grinste ich und warf pulvrigen Schnee nach den Frechen.
„Aaahhh… na warte…, auf ihn Charlie!“ Führte das natürlich zu einer wilden Schnee Schlacht, wobei wir lachend geradezu durch Schneewehen kugelten und danach völlig weiß voller Schnee wie Schneemenschen aussahen.
Zurück an der Blockhaus Datscha zogen wir uns aus, sprangen nackig durch den Schnee zum himmlischen Natur Pool ins heiße Wasser und wärmten uns wieder herrlich entspannend auf. Genial wirklich ein wundervolles Plätzchen.
Gerade waren wir abgetrocknet und umgezogen zurück im Haus, es war kurz vor 12 Uhr und begannen mit den Vorbereitungen für Mittag, da traf auch unser neuer Führer mit seinem Hundeschlitten ein. Juri ist ein sympathischer junger Mann von ca. 25; so ein richtig kerniger, russischer Naturbursche, auch ziemlich gut aussehend, der hier aufgewachsen trotz seiner Jugend sehr viel Erfahrung in arktischer Schnee- und Eiskälte hat.
Großes Hallo und Begrüßung, auch mit den begeistert jaulenden Schlittenhunden, die selbstverständlich als erstes mit Futter versorgt wurden. Unsere hier gebliebenen Hunde begrüßten ebenso jaulend und begeistert ihre Artgenossen und das Futter, was zu einer menge Radau führte. Diese schönen Tiere sind sehr genügsam; selbst im schlimmsten, arktischen Schneesturm bleiben sie angebunden mit wenigen Metern Bewegungsspielraum im freien.
Manchmal findet man sie dann kaum wieder, weil sie völlig zugeschneit nicht mehr von der Umgebung zu unterscheiden sind und sie nur durch kleine Löcher nach außen atmen. Das Einzige was sie verlangen, ist ausreichend Futter und möglichst viel laufen zu können, sowie ab und zu ein bisschen menschliche Aufmerksamkeit und Zuneigung. Dann sind sie dir als zweibeinigem Rudelführer oder Alpha Tier, sehr treu und rennen vor Schlitten gespannt, wie schon erwähnt, nahezu bis sie tot umfallen.
Dann kochten wir gemeinsam im Blockhaus für uns kräftiges Futter und Juri war sichtlich beeindruckt von der Schönheit und dem Liebreiz Charlies und Nikas. Wir besprachen mit ihm seine eigene Zeitplanung , um abzuklären wie viel Zeit er für und mit uns verbringen könnte, bevor er z. B. der Pflicht nachkommen müsste, sich um eine andere Gruppe zu kümmern. Damit wir wissen, ob wir wirklich noch etwas länger hier bleiben können usw.
Er meinte, dass er eigentlich Samstag in Luvenga, an der Kandalakscha Bucht sein müsse, um eine Touristengruppe ins Naturschutzgebiet der Kandalaksha State Nature Reserve zu führen. Aber wenn wir das wirklich und ihn länger als Führer wünschten, könne er versuchen über Funk eine Vertretung für die andere Gruppe zu organisieren. An sich gäbe es immer genug Kollegen, die nur zu gerne solche Touren übernehmen, weil sie damit deutlich mehr Geld und Trinkgelder bekommen.
Da uns Juri gut gefiel, er ein sympathisch- cleverer Typ ist und ich ihn mit meiner Menschenkenntnis auch als vertrauenswürdig und zuverlässig einstufte, meinte ich er solle es versuchen und vereinbarte mit ihm ein ordentliches Salär für seine Dienste. Als sehr welterfahrener Mann, auch in abgelegenen Weltgegenden, könnte ich auch hier fraglos alleine zurecht kommen, ohne allzu leichtsinnig zu große Risiken einzugehen.
Aber hier bin ich völlig fremd und meine Erfahrungen beziehen sich eher auf tropische Weltregionen. Wozu also unnötige Risiken eingehen? Außerdem dient so ein hilfreicher Führer quasi auch der eigenen Bequemlichkeit, denn er übernimmt die meiste, anfallende Arbeit. Juri kennt sich hier seit seiner Kindheit aus, wie in der sprichwörtlichen, eigenen Westentasche und nicht zuletzt wäre so ein Extra Salär für ihn fraglos auch ein sehr willkommenes Zusatzeinkommen. Und es dient auch dem von mir stets bevorzugten ‚echten’ Kontakt zu Einheimischen.
Mit Hilfe meines Iridium Satelliten Telefons klappte der Kontakt von Juri zu seiner Zentrale schnell und leicht und schon nach dem Mittagessen wussten wir, dass er uns weiterhin zur Verfügung stehen kann.
Also ließen wir es ganz ruhig angehen und beschlossen zunächst, noch mindestens eine weitere Nacht hier an diesem verzauberten Wintertraum Platz zu bleiben. Den ganzen Tag blieben die Temperaturen unter 10° Minus; erst am Abend drehte der Wind und führte leicht ‚wärmere’ Luft herbei, so das es ‚nur’ noch Minus 7° hatte, wobei auch leichter Schneefall einsetzten. Kalt genug für meinen Geschmack, aber doch auch spürbar anders, als die eisigen Minus 14° zuvor.
Nach einer weiteren Wanderung durch die zauberhaft verschneite Umgebung und Wildnis, stiegen wir am frühen Abend natürlich vergnügt wieder nackig in den himmlischen Natur- Whirlpool und entspannten in dem heißen Wasser aus der Quelle. Das brachte den sympathischen Naturburschen Juri etwas in Verlegenheit, weil er körperlich instinktiv auf die wunderschönen, weiblichen Reize von Charlie und Nika reagierte. Aber wir schmunzelten nur darüber, ist ja schließlich wirklich ganz natürlich und verständlich und so lachten wir gemeinsam ohne falsche Scham über Juris Reaktion.
Letztlich ist er dann ja doch auch ein typischer, nordischer Russe und somit auch an gemischte Banjas und den Anblick nackter Frauen usw. gewohnt. Nur solch umwerfende Schönheiten wie Nika, sind da halt normalerweise nicht dabei und die Russen reagieren gewöhnlich auch ganz locker natürlich darauf, wenn sich ein junger Mann nicht so ganz unter Kontrolle hat.
Die jungen Frauen fanden das und besonders seine leichte Verlegenheit auch nur süß und nahmen es ihm nicht im Geringsten krumm. Und er es den Frauen nicht, dass sie ihn auf typisch weibliche Art frech ein bisschen damit aufzogen und darüber kicherten. Juri ist übrigens ethnisch halb Same und dieser nordischen Kultur verbunden.
Nach Mitternacht, bei einer Pinkel- Schlafunterbrechung, stellte ich fest dass der Schneefall aufgehört und der Himmel aufgeklart hatte. Außerdem gab es kurzzeitig mal wieder unglaublich faszinierende Nordlichter zu bewundern. Aber leider waren sie so schnell wieder vorbei, dass ich nicht mehr dazu kam Nika und Charlie zu wecken.
Immerhin gelang mir noch ein Foto…, aber kein auch noch so gutes, hochauflösendes Foto, kann auch nur annähernd wiedergeben wie Beeindruckend es ist, als winziger Mensch unter dem Himmelsgewölbe zu sehen und das zu sehen, ja zu spüren! Andererseits liegen viele Lichtfrequenzen von Nordlichtern oft in Bereichen, die man mit menschlichen Augen nur schwer oder gar nicht wahrnehmen kann. dann zeigen moderne Digitalkameras oft viel mehr, als man mit den Augen zu sehen bekommt.











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Fuerteventura, Mannheim, Frankfurt a. M.





#19.12.1 Fuerteventura, Mannheim, Frankfurt a. M.
Dezember 2019
Sonntag, 1. Dezember 2019
Nach dem Frühstück fuhr ich in strahlendem Sonnenschein, mit aktuell allerdings nur 17°, zur schicken Finca eines alten, spanisch- französischen Künstlers. Seit einigen Jahren konzentriert der sich speziell auf Ebenholz Skulpturen. Bevorzugt in sehr geschmackvoller Akt / Erotik Art, z. B. ‚Mutter mit Kind’ in Natural Style. Wie alle solche Künstler aber selbstverständlich auch von schönen Frauen.
Besonders die lebensgroßen Statuen sind schweineteuer, liegen locker im höheren, fünfstelligen Bereich und sind durchaus auch eine interessante Geldanlage in gefragter Kunst, mit absehbar ordentlichen Wertsteigerungen. Erfolgreich und Alt wie der Künstler schon lange ist, produziert er nur noch wenig und ganz nach seinen eigenen Launen, die Künstlertypisch auch recht heftig ausfallen können.
Bekanntlich mag ich solche Originale und außergewöhnlichen Menschen, auch wenn sie manchmal recht schwierig im Umgang sind. Solche Statuen würden auch sehr gut in unsere Clubs passen und deshalb wollte ich mir ihn und seine Werke mal vor Ort anschauen. Bei seinen Preisen sollten diesbezügliche Anschaffungen gut überlegt sein.
Eine sehr umfangreiche ‚zwei Tonnen’ Matrone von Haushälterin oder in ähnlicher Stellung, öffnete mir die Türe und schickte mich mit umständlicher Wegbeschreibung weiter nach hinten, wo sich sein Atelier befindet. Prompt verlief ich mich in der schönen, recht großen Finca / Hazienda Anlage mit gleich mehreren Innenhöfen und anscheinen auch mehreren, nicht bloß einem Atelier, Gästezimmern, ‚Patron’ Trakt usw
Aber schließlich fand ich das aktuell benutzte Atelier… und musste erstmal breit schmunzeln. Nicht nur der alte Künstler, mit schon über 80 Jahren auf dem Buckel war in seinem Sessel eingepennt; auch das hübsche, nackige Model in einer ‚schlafende Schöne’ Pose auf dem Sofa davor, war eingeschlummert. Der wohl auch schon ziemlich alte Haushund, eine undefinierbare Mischlingsrasse, fand das definitiv ebenfalls gut und schlummerte zu den Füßen seines Herrchens, öffnete faul nur ein Auge um mich beim herein kommen prüfend anzublinzeln. *lach*
Also schlich ich mich leise wieder hinaus und wollte schauen, ob ich in der Küche einen frischen Cafe abbekommen könnte. Zunächst betrachtete ich mir aber in einem Nebenraum, eine wohl frisch fertig gestellte Holzstatue des Künstlers genauer. Meinem Geschmack entsprach sie nicht so ganz, ist aber definitiv echte, interessante Kunst und sehr gekonnt ausgearbeitet.
Auf dem hoffentlich richtigen Weg zur Küche, kam ich noch an einem Zimmer mit offenstehender Türe vorbei und sah eine blond gefärbte Süßmaus von vielleicht 8-9 Jährchen in ihrem Klamottenschrank wühlen.
„Tschuldigung Süße, komme ich hier zur Küche?“
„Waaahh…, hasst du mich erschreckt hihi.“ Zuckte sie zusammen und blinzelte mich erstmal prüfend an. „Neee du musst da vorne…, ach komm ich zeigs dir…“ kam sie angelaufen und nahm mich ganz locker an der Hand, zog mich hinter sich her. „Wer bissten du…?“ Zu mir hoch zwinkernd.
„Ich bin Steve und…“ erklärte ich ihr kurz meine Anwesenheit und musste breit lächeln, weil die Kleine wirklich sehr süß ist.
„Aha… ich bin Tina; willst du von Opi Kunst kaufen?“
„Vielleicht…, zunächst wollte ich mir diese einfach nur anschauen.“ Plauderten wir ein wenig und erreichten auch schon die Küche, wo mir eine andere Bedienstete lächelnd gastfreundlich Cafe und etwas Gebäck servierte.
„Dann viel Spaß du Steve hihi…“ kicherte die Süßmaus, schnappte sich ein sehr lecker aussehendes Plätzchen und lief auf Mädchenart hüpfend schneller davon, als ich noch was sagen konnte.
„Danke Süße…“ rief ich ihr noch hinterher und plauderte dann etwa eine gute halbe Stunde, mit dem sympathischen Küchenpersonal
Diese erklärten lachend, dass ihr alter Patron öfters mal einschlummert und wir unterhielten uns gut. Als ein Anruf aus dem Atelier übers Haustelefon kam und der alte Meister etwas zu trinken bestellte, war klar dass er nun wach war und ich ging wieder dorthin. Nahezu zweieinhalb Stunden unterhielten wir uns über seine Kunst, wobei er auf sehr hohen, intellektuellen Niveau umfassende Bildung verriet; viel mehr als ich, der ja nicht besonders Kunstinteressiert ist.
Dabei arbeitete er auch weiter an seinem aktuellen Werk und das nackige Model störte sich nicht im Geringsten daran, dass ich Fremder sie dabei in ihrer natürlichen, ungeschminkten Schönheit einer jungen, wohl geformten Frau, betrachten konnte. Fraglos gibt es, wie in solchen Künstler Ateliers üblich, des Öfteren mal fremde Besucher und sind die Models daran gewöhnt. Nicht selten wird genau das auch raffiniert als ‚Verkaufs fördernd’ absichtlich so gehandhabt. Die meisten Käufer solcher Kunst, sind ja schließlich eher typische Männer mit Geld, die nicht allzu oft Gelegenheit haben, junge, nackige Frauen so sehen zu können. *schmunzel*
Inzwischen ging es auf Mittag und war es bei ungetrübtem Sonnenschein gut 23-24° angenehm warm draußen. Der alte Künstler fragte, ob ich zum Essen bleiben wolle, doch kurz entschlossen sagte ich dankend ab und ging ohne etwas zu kaufen. Das sind natürlich auch Käufer / Verkäufer Psychologie Tricks und ich war mir tatsächlich nicht sicher, ob ich für diese, seine Kunst wirklich einen hohen, fünfstelligen betrag auszugeben bereit wäre.
Stattdessen fuhr ich zum nicht weiter entfernten Strand des Playa Blanca und gönnte mir dort an einem Strandcafe, einen leckeren Happen mit köstlichem Erfrischungsdrink. Dort faulenzte ich einige Zeit und am Nachmittag setzte ich mich für gut drei Stunden an den Laptop, erledigte diversen Routinekram.
Dann ein kleines Siesta Nickerchen und frisch geduscht ging ich gegen Sonnenuntergang, zur Club Party die gerade anfing. Neben den Hausgästen nahmen wieder andere, eingeladene Freunde daran teil, darunter auch ein paar sexy Models; insg. wohl so etwa 25 bis 30 Leute. Im Garten wurde bei heute leider ziemlich schnell sinkenden Temperaturen gegrillt; innen gab es ein üppiges Büffet, Getränke natürlich im Überfluss und ein Raum war als Tanzfläche frei geräumt. Dort tobten sich bevorzugt die Jüngeren und Frauen aus.
Ich verweilte bevorzugt in den ruhigeren Ecken, unterhielt mich gut mit gebildeten, interessanten Menschen und hatte durchaus Spaß. Nur ein Teilnehmer fiel mir etwas unangenehm auf; der arrogante Begleiter / Lover des schönen, erotischen Models Sandra; ein gut aussehender Kerl & cooler Frauen ‚Aufreißer’ von höchstens 25. Der Typ benahm sich doch einige Male daneben, begrabschte z. B. die toll fraulich gebaute, 174 cm Model Schönheit Sandra, auf reichlich primitiv- proletenhafte Art, eindeutig in der Absicht sich vor den anderen Männern selbst zu produzieren.
So was mag bei vielen Partys, ja ziemlich ‚normal’ sein…, aber im Gentlemen GC sehen wir solches Benehmen gar nicht gerne. Also fragte ich mal nach, wer er eigentlich ist und wer ihn warum eingeladen hat. Wie sich heraus stellte, war er gar nicht eingeladen, sondern Sandra hatte ihn mitgebracht, was ihr jetzt offensichtlich auch etwas peinlich war. Ich kenne diese Sandra persönlich zwar bisher so gut wie gar nicht; inzwischen ist es schon von der Anzahl her unmöglich geworden, dass ich weltweit auch nur alle GC Models persönlich kenne, ganz zu schweigen von sonstigen Models der Branche.
Aber zwei anwesende, vertrauenswürdige Gentlemen versicherten, dass sie eigentlich sehr Ok und eine clevere Frau mit recht gutem Benehmen ist. Sie jobbt vor allem als klassischen Katalog- Fashion Model und hat auch einen guten Ruf in der Branche. Aber wie lebenslustige, junge Frauen nun mal so sind, fallen sie gelegentlich auf blöde Typen rein und auch Sandra schien diesen Fehler gemacht zu haben.
Nun ja an sich geht mich das ja nichts an und da die Party heute auch nicht so lange gehen sollte, die Leute also gegen Mitternacht verschwinden dürften, beschloss ich mich nicht weiter einzumischen, so lange das benehmen des Typs nicht noch schlimmer wird. Gegen 01 Uhr waren tatsächlich die Meisten gegangen und auch ich verdrückte mich in meine Suite. Schnell duschen, Toiletten Routine, schon lag ich im großen Bett und pennte auch ziemlich schnell ein… *schnarch*









Montag, 2. Dezember 2019
Montags- typisch hatte ich zunächst mal viel Online am Laptop zu tun, was bis Mittag dauerte. Nach dem Essen traf ich mich, wie verabredet und versprochen, mit der supersympathischen Tina, die zu gerne wieder ein bisschen mit mir Shooten wollte. *schmunzel*
„Sooo lieb von dir, dass du Zeit für mich hast…“ lächelte sie süß und überhäufte mich mit ein paar noch süßeren Küsschen. Wie im letzten Blog schon ausführlich beschrieben, muss man sie einfach gerne haben.
„Sooo lieb von dir, dass du mich derart abknutschst…hoho“ konterte ich männlich lachend und schloss das überschlanke, so ‚schrecklich’ jung wirkende Mädel vergnügt gerne in einer Bärenumarmung. Eigentlich ist sie ja eine junge, recht selbstständige Frau; aber neben mir 1,90 m & 94 kg Bär und in ihrer ganzen Art und zarten, aber zähen Schlankheit, wirkt sie manchmal wie kaum 13-14.
„Erdrück mich nicht hihi.“ Kicherte sie auch ein bisschen mädchenhaft und tat so, als wolle sie sich strampelnd aus meiner Umarmung winden, schmiegte sich in Wahrheit aber ebenso vergnügt nur noch enger an meine Brust.
Unter ihrem schwarzen, dünnen und sehr kurzen Minikleidchen, hatte sie spürbar nur noch kurze Jeans Shorts an, kam ich nicht umhin zu bemerken… und Verrückterweise gab es da sogar so was wie eine Art erotischer Spannung zwischen uns, obwohl sie ja ganz und gar nicht meinem Frauentyp entspricht.
Aber auf ihre eigene Art kann sie durchaus einen ganz schön verlockenden Zauber auf das andere Geschlecht ausüben. Insbesondere wenn sie jemand so mag, wie wir beide uns offensichtlich in großer, gegenseitiger Sympathie mögen. Man MUSS sie einfach gern haben! *smile*
Wir gingen zunächst Cafe trinken, plauderten über dies und das und fuhren dann zu einer der grünen Oasen, der ansonsten oft so wüstenähnlich kargen Insel Fuerteventura, wo wir etwas shooteten. Tina posierte süß- frech und zeigte gerne ein bisschen ihre mädchenhafte Reize.
„Ach mein Busen ist so klein…“ seufzte sie in typisch weiblicher ‚Fishing for Compliments’ Art.
„Klein aber Fein und sehr süß…, Zigarettenpause.“ Lächelte ich freundlich und männlich, denn natürlich freute es die Süße ebenfalls Frauentypisch, wenn sie nette Komplimente bekommt und spürt, dass der Mann sie mag und auf ihre Reize reagiert.
„Ach du bist so lieb; von dir kommen nie gemeinde, doofe Männersprüche.“ Lächelte Tina bezaubernd und spürbar dankbar. Girls wie sie müssen sich gewöhnlich öfter mal dämliche Sprüche von noch dämlicheren Kerlen anhören.
Etwas später machten wir noch einen Ausflug an die raue Westküste der Insel und gingen im kühlen Meer nackt baden. Nicht mehr lange bis Sonnenuntergang, hatten wir immerhin noch gut 20° Lufttemperatur und das Bad in den Fluten war herrlich erfrischend, machte mich wieder munter.
Dann setzte ich Tina bei ihrer Unterkunft ab, fuhr zurück zur Finca, duschte und legte eine Erholungs- Siesta ein. Typischerweise pennte ich wieder voll ein und schlummerte gute zwei Stunden durch. Den restlichen Abend unternahm ich nichts mehr, aß in der Finca, plauderte mit einigen Gästen, faulenzte und arbeitete noch ein bisschen am Laptop. Kurz nach Mitternacht lag ich im Bett, schaute nur kurz Nachrichten und etwas TV, dann schlummerte ich auch schon hinüber ins Reich der Träume.



Dienstag, 3. Dezember 2019
Nach der üblichen Morgenroutine, Frühstück und kurz etwas arbeit am Laptop, genoss ich den Vormittag über noch mal Sonne, Wärme, Strand und Meer. Dann packte ich meine Sachen zusammen, speiste noch gut in der Finca zu Mittag und lies mich zum Airport chauffieren. Ich muss zunächst nach Mannheim, zwecks einer Nachuntersuchung von Hand und Daumen; vor allem letzterer macht mir immer noch so einige Sorgen. *seufz*
Eine reizende, sehr kompetente und attraktive Stewardess versüßte mir sozusagen den Flug; außer mir gab es in der Beech 400 nur zwei weitere Passagiere, so dass sie Zeit zum plaudern hatte. Die anderen beiden waren Business Typen, die den ganzen Flug über an ihren Laptops arbeiteten. Eigentlich wollte ich auch einiges an meinem erledigen, aber es gab nichts Dringendes, was ich unbedingt vor Ankunft hätte machen müssen. Ein schöner, problemloser Flug, mit ebensolcher Landung. *smile*
Die schöne Bianca holte mich überraschend am Frankfurter Flughafen ab, was mich natürlich freute. Ich hatte eigentlich mit jemandem vom Frankfurter Club Fahrservice gerechnet, da ich zunächst noch einen Termin hier hatte. Bianca war zufällig in der Main Metropole, hatte hier Freunde besucht und als sie hörte das ich am Spätnachmittag ankomme, war sie netterweise bereit mich abzuholen.
„Hey Welcome Back in der Kälte Steve; wie wars auf Fuerte?“ Begrüßte sie mich mit einer wunderschön weiblichen, engen Umarmung und links- rechts Küsschen, was einem Mann logischerweise nur sehr gefallen kann.
„Brrr verflucht kalt hier; Fuerte war natürlich so schön, wie eigentlich immer. Schade das du nicht mitkommen konntest. Hätte dir garantiert auch gefallen.“
„Klar ich mag Sonne, Wärme, Strand und Meer auch sehr; aber genauso Berge, Kälte und Schnee.“
„Warum bist du dann nicht mit Gigi, Charlie und Stefan in den Winter Dream Urlaub? Gewiss hat dir Gigi davon endlos vorgeschwärmt; sie liebt das total!“ Schmunzelte ich darüber, denn mir hatte Gigi damit auch schon Wochenlang telefonisch in den Ohren gelegen.
„Oh ja, das war seit Wochen Hauptthema bei ihr haha; ich wäre schon gerne mit, freue mich aber auch auf den Heimaturlaub mit meiner lieben, tollen Familie. Hab fest versprochen, spätestens am 20. dort zu sein. Fliegst du später in den Schnee hinterher? Karelien ist bestimmt eiskalt total verschneit oder?“
„Verstehe ich gut; ja ich habe zugesagt, auch einige Zeit in der Gegend zu verbringen. Es ist übrigens nicht Karelien, sondern auf der Kola Halbinsel und garantier russisch eiskalt mit viel Schnee.“ Lächelte ich mit spürbarer Vorfreude darauf, dort auch endlich mein liebes Nika-chen wieder zu treffen.
Bianca brachte mich in die Innenstadt, wo ich im Banker Viertel noch den Termin hatte und wartete in einem Lokal in der Nähe, bis ich / wir fertig waren. Es dauerte auch nicht allzu lange, nur eine knappe Stunde, dann chauffierte sie mich in ihrer Kiste nach Mannheim. Ich hatte noch vorgeschlagen / gefragt, ob sie Lust hätte noch mehr Zeit in Frankfurt zu verbringen; wir könnten natürlich auch im hiesigen Club übernachten, bräuchten also nicht noch spät nach Mannheim fahren.
Aber sie hatte am Abend eine weitere Verabredung und wollte zurück, worüber ich an sich ganz froh war. Für die verflixt kalte Witterung hier, kaum 5°, war ich nicht angemessen gekleidet; außerdem wollte ich gerne duschen und sozusagen daheim gemütlich faulenzen.
Aber auch daraus wurde nichts, denn etwa auf halber Stecke, wo es im frühabendlichen Rush Hour Verkehr nur langsam auf der Autobahn voran ging, bat mich Bianca plötzlich:
„Könntest du mich nachher begleiten Steve?“
„Könnte ich…, aber sollte und wollte ich auch?“ *grins*
„Haha…, schon klar, du willst wissen warum und wohin.“ Lachte Bianca ihr reizendes Lachen.
„Natürlich! Also worum geht’s? Etwa um eine Männergeschichte?“ Schmunzelte ich voraus ahnend, dass es genau darum gehen könnte. Irgendwas an ihrem Benehmen und der Art dies anzusprechen, hatte meine stets geschärften Menschenkenntnis Instinkte darauf gebracht.
„Hahaha…, wie kommst du darauf?“
„Och einfach so…“ grinste ich nur süffisant, was sie mit einem kurzen Seitenblick beim Fahren registrierte.
„Schei…, du durchschaust aber auch alles wie?“
„Warum sagst du nicht einfach, um was es eigentlich geht?“
„Vielleicht weils mir ein bisschen peinlich ist, du Schnellmerker?!“
„Oho… peinlich auch noch! Mir schwant böses…“ grinste ich noch breiter.
„Mistkerl!“ Knuffte sie mir mit beachtlicher Kraft in die Seite, musste sich aber aufs Fahren konzentrieren, denn plötzlich war die Autobahn wieder freier und ging es flott voran.
Als Bianca wieder in einem gut unterwegs war und nicht so auf den Verkehr aufpassen musste, erzählte sie mir die Story. Sie ist zur Party bei einer Freundin eingeladen, wo sie sehr wahrscheinlich auch einem Ex Freund begegnen dürfte. Ein Typ dem sie gerne eins auswischen würde, so in der Art von: mit einem tollen, reichen, älteren Mann auftauchen, so tun als ob wir ein Paar wären um ihn zu ärgern…, also kurz gesagt eigentlich blödsinniger Kinderkram für Teenager. Das wunderte mich bei dieser sehr cleveren, selbstsicher- selbstbewussten jungen Frau natürlich, weil so ein Quatsch eigentlich gar nicht zu ihr passt.
Wir erreichten Waldhof und sie fuhr dort von der Autobahn ab, was zwar kürzer ist aber auch bedeutet, dass man durch meist sehr dich frequentierten Verkehr über Haupt Einfallstraßen fahren muss. Immer eine unsichere Sache, ob man von Norden kommen so schneller am Ziel ist, als ‚unten Rum’ über den etwas längeren, südlichen Haupt- Autobahn Zugang nach Mannheim.
Daheim angekommen ging ich erstmal duschen, checkte Mails & Message Eingang, legte eine kurze Siesta ein und ging dann rüber in Biancas Zimmer… und staunte ein deutliches „WOW!“
„Haha…, gefällts dir?“ Lachte sie auf stolze Frauenart.
„Ich sag nur noch mal Wow!“ *grins* Verschlang ich ihre Erscheinung mit begeisterten Männeraugen. Die Schöne hatte sich bereits fix und fertig für die Abendliche Party gestylt.
Hochhackige, schwarze Schuhe, extrem hautenge, schwarze Leggins, ein Schulter, und Rückenfreies, golden glitzerndes Oberteil, Top Model Figur von 170 cm, selbstbewusste, schlanke, junge Weiblichkeit mit Ausstrahlung; viel mehr Sexappeal geht kaum. 
Wir außen noch zu Abend, da es auf der Party nur kleine Snacks geben würde; dann hüllte Bianca ihren Sexy Body mit dem so aufreizenden Outfit in eine warme Winterjacke, während ich schon den Mercedes startete und warm laufen lies, so das die Heizung den Innenraum ausreichend aufheizte. Dadurch hielt sie es in diesem, für die Witterung viel zu freizügigem Outfit gut aus und die warme, lange Felljacke half natürlich auch.
Die Party selbst fand in gut geheizten Räumen statt und sie war definitiv die schönste, am meisten sexy gestylte Frau, obwohl etliche ähnlich junge und auch hübsche bis schöne Studentinnen anwesend waren. Ich wusste gar nicht genau, was eigentlich gefeiert wurde; vielleicht gar nichts bestimmtes, sondern halt einfach nur junge Menschen, die ihre geliebten Partys machen.
Zum Glück gab es nicht nur junge Leute, sondern auch ältere Professoren und ähnliche Gäste, wodurch ich mich nicht so deplaziert unter all den jungen Menschen fühlte. Das ergab natürlich auch interessante Gespräche, mit hoch gebildeten, interessanten und intelligenten Menschen, was mich bekanntlich viel mehr erfreut als nur irgendwelcher, wilder Party Trubel, tanzen usw.
Ich schätze mal, Bianca dürfte auf solchen Partys sonst auch ein ziemlich heißer Feger sein, wie man so sagt, die sich wild austobt. Aber heute zu diesem speziellen Anlass mit ihrem Ex, hielt sie sich die ganze Zeit vor allem an meine Seite und tat mit gekonnten, schauspielerischen Talenten so, als wäre sie meine / die junge Geliebte eines reichen, älteren Gentlemen. *schmunzel*
Das ergab ziemlich lustige und für mich als Mann natürlich auch sehr reizvolle Situationen. Denn sie tat ohne Übertreibung so, als himmle sie mich regelrecht an, drückte ihren fantastischen Body oft an mich, knutschte mit mir usw…, und welchem Mann würde es wohl nicht gefallen, von einer derart schönen, fantastisch gebauten, sexy jungen Frau derart umschwärmt zu werden?! Ich denke mal Bianca erreichte also ihr Ziel, diesen ‚Ex’ was auch immer, sozusagen im Vergleich zu ihr, etwas doof ausschauen zu lassen. *grins*
„Trotzdem erscheint mir das ziemlich doof; was willst du denn damit erreichen Bianca? Ihn wieder scharf auf dich und eifersüchtig machen?“ Fragte ich bei einer Zigarettenpause mit ihr alleine.
„Nee quatsch Steve! Für wie blöde hältst du mich? Ja es ist eigentlich Doof, aber auch ein ‚Rache ist süß’ für mich. Vor ein paar Monaten hat er mich mal auf einer ähnlichen Party…, also so ähnlich blamiert. Machte mit ner Konkurrentin von mir rum, mit der ich schon öfters etwas Zoff hatte. Statt mit mir mein ich, die damals doch eigentlich seine Freundin war. Nichts wirklich Festes; wir waren nur ganz locker zusammen, aber trotzdem guckten da viele komisch, weil er eine Frau wie mich desavouierte, verstehst du? Diese Blamage wollte ich ihm heimzahlen, denn es gab überhaupt keinen Grund, mich so vorzuführen und zu blamieren. Außerdem verbreitete er das Gerücht, ich sei langweilig im Bett, weshalb er mir die Andere vorzog. Ich weiß bis heute nicht, warum er das überhaupt gemacht hat. Jetzt zahle ich es ihm heim und erzähle überall rum, du wärst der geilste Liebhaber überhaupt und er im Vergleich nur ein langweiliger, dummer Junge hehehe. Danke das du mitspielst.“ Plapperte Bianca leise, aber energisch und ein bisschen aufgedreht. Ich hatte nicht besonders darauf geachtet, aber so einige alkoholische Drinks hatte sie zu dieser Zeit schon intus.
„So, so ein bisschen Rachsüchtig wie? Da solltest du besser drüber stehen, das hast du doch gar nicht nötig Bianca. Aber Ok, ich spiele gerne mit…, jedoch….“ Grinste ich.
„Jedoch…?“ Blinzelte die Schöne so, als ahne sie bereits worauf ich hinaus wollte.
„Jedoch… müsstest du mir jetzt eigentlich erst beweisen, dass du nicht langweilig im Bett bist, damit ich mitreden und allen erzählen kann, wie toll der Sex mit dir ist!“ *breitgrins*
„Hahaha…, alter Gauner Du!“ Blitzten ihre schönen Augen auf eine Art, die man durchaus schon als ein gewisses flirten mit mir als Mann interpretieren konnte.
Dann unterbrachen wir dieses ansonsten verräterische Gespräch, weil eine Vierergruppe Partygäste / Freunde von ihr zu uns kam, diese also gehört hätten, was wir besprachen. Sofort schmiegte sich Bianca wieder eng an mich und taten wir so, als würden wir auch heiß knutschen. Das nützte ich nun mal frech aus und schob beim Küssen meine Hand so in ihr aufreizendes Oberteil, dass ich ihre wunderschönen Brüste streicheln konnte…, was sie mit sehr funkelnden Augen quittierte, mich aber machen lies. Natürlich fühlten diese sich himmlisch gut an, wie könnte es bei einer so schönen Frau mit Top Model Figur anders sein?!
„Fresst euch nicht auf, Kannibalismus ist hier nicht erlaubt haha.“ Lachte eine ebenfalls ziemlich attraktive Freundin oder Bekannte und auch die anderen Drei machten einige typische, spitze Bemerkungen. Wie man es halt aufgedreht und angeheitert in solchen Situationen gerne mal macht, wenn man ein Paar heftig knutschen sieht. Zwei von den Vier zündeten sich ebenfalls Zigaretten an, die anderen Beiden waren wohl nur aus Sympathie oder Neugierde mit in diese ruhige Ecke, an einem halb geöffneten Fenster gekommen, wo ich mir auch noch eine anzündete.
Der einzige junge Mann der Gruppe, war offensichtlich bereits ziemlich angetrunken und ‚voll geil’ auf die rassige Begleiterin in seinem Arm. Die Vier und Bianca quatschen untereinander, wie es halt junge Menschen und Studenten so machen, über Dinge die jeder von ihnen verstand, weil es ihre Leben als Studenten täglich betrifft, für Außenstehende wie mich aber unverständlich blieb. Dann plauderten wir noch etwas über Themen die auch ich verstand und da es intelligente, junge Menschen sind, war es durchaus nicht uninteressant für mich.
Außerdem blieb Bianca eng an meiner Seite und hatte ich weiter eine Hand unter ihrem Oberteil, respektive auf ihrem ja ohnehin fast ganz unbedeckten Rücken, wo ich ihre zarte, junge Haut entlang des Rückrads so streichelte, dass sie zwei mal ein bisschen erschauerte. *grins*
Der ziemlich betrunkene, junge Mann artikulierte nicht mehr ganz korrekt, aber trotzdem clever und die drei jungen Frauen waren ebenfalls clever, charmant und reizvoll. Dann gingen wir gemeinsam wieder zurück, dorthin wo der meiste Trubel der Party herrschte und sich der Großteil der verblieben Gäste aufhielt. Professoren sah ich keine mehr, die waren wohl alle schon gegangen. Inzwischen war Mitternacht und Morgen ist ja Dienstag, wo viele sicherlich ganz normal arbeiten, ihren Beschäftigungen nachgehen müssen. 














Dienstag, 3. Dezember 2019
So etwa 15 verbliebe Studenten, hatten als lebenslustige, junge Menschen aber noch keine Lust Schluss zu machen. Da ich Dienstag auch relativ früh aufstehen musste, wollte ich auch nicht mehr all zu lange machen und Bianca schloss sich mir an. Wir gingen kurz nach 01 Uhr und fuhren die kaum 10-15 Minuten Strecke zurück nach Hause.
„War lustig oder? Hast du dich auch gut amüsiert? Mein blöder Ex guckte ganz schön doof aus der Wäsche. Voll geblamt der Depp.“ Schmunzelte die sexy Schönheit, ein bisschen aufgekratzt und beschwippst, auf der Rückfahrt.
„Ja ich habe mich gut amüsiert, du rachsüchtige Furie.“
„Will ich meinen, so wie du meinen Busen befummelt hast haha!“ Bekam ich einen Knuff in die Seite.
„Nun das war fraglos das schönste Erlebnis des Abends!“ *breitgrins*
„Hahaha…, hast gesehen, wie die geguckt haben, als wir so intensiv knutschten?“
„Wen meinst du? Die Frauen oder die Männer?“ Schmunzelte ich in der Erinnerung.
„Alle haha! Einige waren ganz schön neidig… hihi.“
„Verständlich…, welche Frau wäre da nicht neidig und wäre gerne an deiner Stelle in meinen Armen gelegen hohoho.“ Gluckste ich.
„Aaahahahaha… Du Obergauner! Ich glaube, es war eher umgekehrt…hahaha.“ Prustete Bianca in ihrer aufgedreht- beschwippsten, aber sehr reizvoll sympathischen Art und wir lachten beide herzhaft über einige tatsächlich ziemlich doofe, neidige Blicke und lustige Situationen des Abends. *lach*
Schon kamen wir daheim an und parkte ich schnell in der Garage, während Bianca schon raus sprang und in dir Küche stürmte, weil sie Appetit und Durst hatte. Dafür das sie eine so superschlanke, tolle Modelfigur hat, kann sie verblüffende Mengen an Futter verdrücken, scheinbar ohne das sie zunimmt. Allerdings ist sie auch sehr sportlich, voll fit und durchtrainiert.  Sie joggt täglich etliche Kilometer, macht viel Gymnastik, geht gerne mit Energie geladenem Tempo Wandern, am liebsten in den Bergen und… was weiß ich, was sie sonst noch alles treibt um ihre Wahnsinnsfigur zu halten.
Als ich in die Küche kam, hockte sie locker- ungeniert auf der Theke und knabberte bereits irgendwas. In diesem goldenen Schulter- und komplett rückenfreien Oberteil, ein verflucht sexy- verlockender Anblick blühend junger Weiblichkeit.
„Verdammt bist du sexy!“ Verschlang ich sie mit den Augen und nahm mir nur ein paar leckere, kernlose Weintrauben, sowie Mineralwasser.
„Findest du?“
„Finde ich!“ Trafen sich unsere Blicke und die Schöne funkelte mich auf eine Art an, die einem Mann schon ein bisschen die Knie wackeln lassen könnte.
„Ihr Männer…haha; du hast mich doch beim shooten sogar schon nackt gesehen… und doch kriegt ihr nie genug zum anglotzen.“
„Nun erstens würde ich die Bezeichnung: bewunderndes genießen mit den Augen vorziehen! Zweitens: wenn du in deinen geliebten Bergen eine schöne Aussicht genossen hast…, genießt du doch trotzdem auch die nächste schöne Aussicht, nicht wahr?!“
„Spinner haha…“ stemmte sie frech beide langen, schlanken Beine links und rechts von mir gegen das gegenüber liegende Sideboard; so als wolle sie mich damit auf lustige Art festnageln und wie Kinder spielerisch Wegzoll verlangen. Aber Blick und Körpersprachen waren absolut nicht verspielt kindlich, sondern legte sie es offensichtlich echt darauf an, mich aufzureizen; und das auf eine frauliche Art so, als hätte sie schon beschlossen mit mir ins Bett zu gehen.
WOW! Das überraschte mich doch etwas und ich vermutete, es können an ihrem Alkoholkonsum und Schwips liegen. Ich meine: wir sind uns definitiv seit dem kennenlernen sehr sympathisch, mögen wir uns und wie es zwischen Männlein und Weiblein schon mal vorkommt, schwirrten da auch schon mal gewisse erotische Spannungen zwischen uns in der Luft herum. Dennoch war bisher eigentlich völlig klar, dass es eben nur freundschaftliche Sympathien sind und Bianca hat mit älteren Männern eigentlich nichts am Hut?!
„Die Spinnenbeine hast aber du Bianca…, fantastisch schöne, lange, schlanke Spinnebeine übrigens.“ Grinste ich eher etwas ungerührt cool. Ich stand noch nie darauf, die mehr oder weniger starke Betrunkenheit und damit ja nicht selten einher gehende, ungeniert- lockrere Hemmungslosigkeit einer Frau, für männliche Zudringlichkeiten und Intimitäten auszunutzen.
„Findest Du?“ Sprühte ihre schönen Augen definitiv Feuer.
„Finde ich! Aber hör mal; du bist nicht ganz nüchtern und…“
„Ach halt doch deinen blöden Mund du Idiot!“ Schlang sie auch noch ihre schlanken Arme um meinen Hals und zog mich eng zwischen ihren Schenkeln an sich. Hakte sogar ihre Füße hinter meinem Po zusammen und presste mich mit den kräftigen, durchtrainierten Beinen voll an sich.
„WOW…, du willst also tatsächlich…“ staunte ich.
„Hast du Blödmann vorhin nicht verlangt, dass ich dir meine Liebesfähigkeiten beweise hahaha? Natürlich will ich Blödian, merkste das erst jetzt?! Normalerweise kann ich mich kaum vor aufdringlichen Kerlen retten… und dich raffinierten Schweinehund muss ich anscheinend noch dazu überreden haha; wasn los mit dir?!“ Legte sie ihre schöne Hand mit langen, schlanken und doch kräftigen Frauenfingern in meinen Nacken, kraulte diesen und zog meinen Kopf zu ihrem Gesicht, so dass wir uns küssten.
Aber spürbar auf eine ganz andere Art, als das geschauspielerte Knutschen auf der Party. Ohne Zweifel, Bianca will wirklich, verlangte etwas geil nach Sex und scheute sich auch absolut nicht, mir das unmissverständlich deutlich zu zeigen. Wow… welcher Mann würde nicht davon träumen, mit solch einer sexy Schönheit und tollen Frau, intim werden zu dürfen?
Eine klasse Liebes- Nacht bis nach 04 Uhr und bis wir schnell abgeduscht endlich zum schlafen kamen… *schnarch*
Dementsprechend schwer und müde kam ich am Morgen aus dem Bett, küsste die kurz halb aufwachende Schöne und sagte ihr, dass sie ruhig weiterpennen solle, wenn sie keine Termine hatte. Ich machte mich schnell frisch, wozu eine Zigarette draußen in der Kälte auch nützlich war, frühstückte und fuhr zu meinem ersten 09 Uhr Termin.
Danach zur Hand Chirurgin, welche meine Pfote genau untersuchte und vor allem den Daumen röntgen lies. Ich war mein Leben lang daran gewöhnt, dass bei mir alles ungewöhnlich schnell heilt und deswegen verblüfft bis leicht besorgt, dass vor allem der Daumen, nach bald vier Monaten, immer noch Probleme macht.
Aber nun ja: ich bin halt auch keine 20 oder 30 mehr und die Verletzung war dann doch schlimmer als zunächst gedacht. Knorpel, Knochen, Bänder usw., bauen sich halt nicht so schnell wieder auf, aber die Fortschritte sind doch auch erkennbar. Also riet mir die klasse Ärztin, weiter wie bisher die spezielle Fingergymnastik zu machen, ansonsten die Hand vorsichtig zu schonen und mich auch gut und gesund so zu ernähren, so dass der Körper zur Regeneration bekommt was er braucht. Nächste Kontrolluntersuchung im Januar oder Februar…
Bis 15 Uhr hatte ich noch Termine, einschließlich eines ausführlichen, leckeren Business Mittagessen; dann fuhr ich heim und legte mich erstmal für eine ausführliche Siesta zwecks Schlaf nachholen aufs Ohr.
Gegen 19 Uhr weckte mich Bianca mit schönen Küssen; ich duschte schnell und wir gingen wie ein verliebtes Pärchen auf den romantischen Weihnachtsmarkt am Wasserturm. Dort trafen wir uns mit einigen Freunden, spazierten im Trubel herum, aßen etwas Leckeres  von einer Imbissbude und tranken Glühwein. Was man halt so macht, auf einem schönen Weihnachtsmarkt, in romantischer Stimmung und mit einer schönen, lieben Frau an der Seite. *smile*
Drei unserer Gruppe, Bianca und ich, gingen danach ab 21 Uhr noch in die Kneipe guter, alter Bekannter, wo wir bis Mitternacht noch viel Spaß hatten. Biele nette, lustige Leute waren heute unterwegs, alle gut gelaunt in bester Stimmung. Kein Einziger dieser sonst immer unvermeidlichen, besoffenen oder gar aggressiven Nervensägen oder ähnlich üble Typen. Jedenfalls während der Zeit, als wir unterwegs waren.
Gegen halb Eins waren wir daheim und nahmen noch ein schönes, ausgiebiges Entspannungs- Schaumbad im Whirlpool. Dann schnurstracks ab ins Bett, noch ein bisschen verspielt, kichernd und lachend schmusen, schon pennten wir aneinander gekuschelt ein.
Mittwoch, 4. Dezember 2019
Nach dem Frühstück und einer Stunde Online Arbeit, fuhr ich mit meinen Tiefwinter-  Sachen und Bianca nach Frankfurt. Einerseits für zwei Geschäftstermine; andererseits damit wir uns in Mainhatten ein bisschen vergnügen und danach kann sie den Wagen zurück nach Mannheim fahren, während ich mit anderen abfliegen werde.
„Schade das du nicht in den Winter Dream Urlaub mitkommen kannst; würde dir bestimmt gefallen.“ Lächelte ich die Schöne an.
„Das glaube ich wohl; würde mich echt reizen, geht aber wirklich nicht.“ Lächelte sie zurück, während wir über die Autobahn mit sehr dichtem Verkehr…, nein nicht düsten, sondern Streckenweise eher krochen.
Immerhin hatten wir schön sonniges, aber kaltes Wetter, mit 2 bis 6°. So wünscht man sich den Frühwinter; kalt aber trocken und sonnig. Fehlt bloß noch Schnee, dann wäre es perfekt. *smile*
Nach dem ersten Termin, traf ich mich wieder mit Bianca, nahe der alten Oper. Wir spazierten warm eingepackt ein bisschen herum und trafen uns zum Mittagessen im schönen & guten Restaurant Opéra>>>, Opernpl. 1, 60313 Frankfurt am Main, mit zwei alten Börsianer Freunden von mir.
Wie erwartet zeigte sich Bianca gebildet und clever genug, um den Gesprächen von uns ‚alten Knacker’ nicht nur folgen zu können, sondern auch um intelligent mit zu reden. Von weiblich- charmanten verzaubern von uns Männern ganz zu schweigen.
Die clevere Schöne ist zwar eher der selbstbewusst coole Typ und will gar nicht wirklich durch / über weiblichen Zauber anerkannt werden. Sondern eher wegen ihrer Intelligenz, ihren Talenten und Fähigkeiten und nicht zuletzt auch schlicht als Mensch mit Charakter. Aber schon durch ihre äußerliche Schönheit und nett- unkomplizierte Art, mitreißendem Lachen usw., ist ihr weiblicher Liebreiz selbstverständlich nicht zu übersehen. Meine zwei alten Freunde und gestandenen, erfolgreichen Herren, waren sichtlich beeindruckt. *schmunzel*
Es gab ein köstliches, mehrgängiges Menü, vorwiegend mit Fischspezialitäten bester Qualität und auf hohem Niveau zubereitet. Dazu gute Gesellschaft, das schöne, klassisch- altmodische Ambiente des Restaurants, freundlich- professioneller Service…, da muss man sich wohl fühlen. 4,5 Google Sterne würde ich dem Laden locker gerne geben.
Wir schlemmten genüsslich bis fast 15 Uhr und unterhielten uns dabei prima. Dann mussten die Zwei Broker zurück zu ihren Geschäften und ich zum nächsten Termin, wozu ich Bianca auch mitnahm. Es ging um keine geheim zu haltenden Geschäfte, sondern nur allgemeinen Routinekram, was sie also problemlos mithören konnte. Der ganze Klein und Routinekram, dauerte aber auch bis in die Dämmerung, also kamen wir erst bei Dunkelheit wieder raus.
Als Abendessen nahmen wir eher leichte Snacks in der japanischen Kamon Sushi Bar>>>, Friedensstraße 3, 60311 Frankfurt am Main; ein hübscher, gemütlicher Laden mit guter Qualität, etwas auf 42 bis 4,4 Google Sterne Qualität. Dann wechselten wir in die nicht weit entfernte 22nd Lounge & Bar im Innside Hotel, Neue Mainzer Str. 66-68, 60311 Frankfurt am Main, von wo aus man ein tolle Aussicht auf die Banker Skyline hat.
Dort nahmen wir noch bis etwa 23 Uhr Drinks, plauderten miteinander und auch einigen anderen interessanten Gästen, überwiegend aus der Börsen. & Finanzbranche, die sich hier ganz gerne treffen. Dann fuhr ich in den Frankfurter Club, um dort ein paar Stunden zu schlafen, bevor Morgen ganz früh mein Flieger geht.
„Danke für den schönen Tag und Abend Steve; du führst echt ein tolles, interessantes Leben…; weisste was, ich übernachte auch hier, wenn du nichts dagegen hast.“ Lächelte die schöne Bianca bei der Anfahrt.
„Dagegen? Ich bin hoch erfreut!“ Lächelte ich natürlich zurück und fuhr den Mercedes gleich darauf richtig zum parken in die Garage, statt nur in die Auffahrt.
„Wehe du hättest was anderes gesagt haha.“ Faltete sie ihre schlanke 170 cm Top Figur aus dem bequemen Sitz und wir gingen hinein, wo uns der hiesige Night Manager begrüßte. Aktuell war der Club nur etwa zur Hälfte mit Gästen belegt und die Meisten schienen schon zu schlafen; also war es recht ruhig und nicht viel los.
Lachend gingen wir noch im Pool plantschten, entspannten ein bisschen im angenehm warmen Whirlpool, duschten und huschten kurz nach Mitternacht ins Bettchen…, wo ich aus reiner Fürsorge diese höchst reizvollen 170 cm wunderschöner Weiblichkeit, einer ganz genauen Inspektion unterzog. *grins*
Aber wir liebten uns nur verspielt und sehr zärtlich, vielleicht ein Dreiviertelstündchen, damit ich noch etwas Schlaf abbekam. Ich war ohnehin ein bisschen ausgepowert und selbst die Top fitte, junge Schönheit war ziemlich müde. Danach duschten wir uns noch nicht mal den Liebesschweiß ab, sondern schlummerten in enger Umarmung gleich schnell ein.









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