Griechenland, Mykonos, Saltlife




#20.07.4 Griechenland, Mykonos, Saltlife
Sonntag, 12. Juli 2020
Ach ich liebe die Ägäis und Griechenland. *smile* Bei der Landung auf dem Flughafen von Mykonos, hatten wir strahlenden Sonnenschein, fast 30° und das typische Mittelmeer- Seeklima, dass sich für mich immer sehr angenehm milde anfühlt.
Starker Wind um 23 kn aus Nordwest, sorgte für angenehme Kühlung im griechischen Hochsommer und ich fühlte mich sozusagen sofort wie Zuhause. Die Abfertigung am Flughafen ging sehr flott; dieser Geschäftsfreund von Vladi, Bogdan, holte mich selbst ab und überraschte mich auch gleich positiv.
Der Typ ist schon mindestens 60, aber absolut Top Fit und so durchtrainiert, dass er einen Knochenbrecher Handschlag hat. Wie durchtrainiert er ist, sah ich erst richtig, als wir an Bord der Gulet in der Bucht gingen und er sofort locker in eine knappe Badehose wechselte. WOW ich bin ja selbst auch recht gut in Form, aber längst nicht so wie Bogdan, der von unterdrückter Kraft geradezu zu platzen scheint.
Aber vor allem gefiel mir seine offene, direkte, ungeschminkte Art, ohne viel drum herum Geschwätz, ohne bla bla, sich sachlich und clever zu äußern. Das schätze ich sehr. Aktuell sind nur er und das mir auch unbekannte Akt Model Serena an Bord; die beiden sind offensichtlich intim miteinander. Außerdem noch das schöne Fashion Model Fay (Spitz- / Kosename), welche ich etwas kenne und mag.
Die Schöne war gerade im herrlichen Meer schwimmen und kletterte eben Topless zurück an Bord, als wir mit dem Beiboot angedüst kamen. Als erfahrenes Model hat Fay natürlich eine tolle Figur und lies mich bei der typischen Begrüßungs- Küsschen links – rechts Umarmung, auch cool viel davon fühlen. *smile*
Ich schmiss erstmal schnell meine Sachen in die mir zugewiesene Kabine, machte mich noch schneller nackig, lief an Deck und jumpte mit einem eleganten Kopfsprung ins herrlich erfrischende, fast 24° warme Meer. ICH LIEBE ES mit einem Boot in der Ägäis, in irgendeiner Bucht vor Anker zu liegen, angenehm mildes Mittelmeerklima zu genießen und nach Lust und Laune einfach über Bord ins Meer zu springen! *smile*
Bei dieser Gelegenheit tauchte ich gleich mal unter die Gulet und schaute mir deren Unterwasser Rumpf an, kraulte ein paar Runden um den Kahn, prustete Meerwasser wie ein zufriedener Wal in die Luft und ließ mir die kräftige Sonne auf den Pelz brennen. *bigsmile*
Die anderen Drei grinsten amüsiert, als ich wie ein nackter Adonis oder Meeresgott zurück auf Deck kletterte und Serena, ebenfalls sehenswert Topless mit schönen Brüsten, reichte mir freundlicherweise ein Handtuch. Ich trocknete mir nur grob Gesicht und Ohren ab, lies den Rest vom kräftigen Wind und der Mittelmeersonne trocknen.
Während sie Wassermelone, Weintrauben und kühle Getränke auftischten, holte ich mir leichte, dünne Satin Shorts aus meiner Kabine und zog diese an. Dann setzten wir uns zusammen und plauderten erstmal ausführlich, zum besseren kennenlernen; vor allem von Serena und Bogdan, Fay kenne ich ja schon einigermaßen.
Dann sprangen wir alle ins Meer und plantschten ein paar Runden um das Boot; die Frauen legten sich danach faul in die Sonne auf dem Vorschiff. Bogdan und ich gingen mit Drinks, unter das Sonnensegel aufs Achterdeck und sprachen nun von Mann zu Mann genauer über seine eigentlichen Absichten und Pläne.
„Ok dann erzähl doch mal Bogdan; was hast du hier genau vor?“
„Ganz einfach Steve: mein ganzes Leben schuftete ich wie ein Ackergaul in der russischen Kälte. Ob Kommunisten und KGB Diktatur oder korrupte Putin Diktatur, ich liebe meine Heimat…, aber jetzt habe ich genug Geld, um mein Leben in Freiheit zu genießen. Ich plane den Aufbau von Ferienunterkünften und ein oder zwei Freizeitbooten in der Ägäis, vor allem für Russen; hier auf Mykonos oder auf sonst einer hübschen Insel. Gerne auch für GC Member; ich weiß das viele GC Member wie ich, mit dem Club zusammenarbeiten, ihre Yachten und Liegenschaften Mitgliedern zur Verfügung stellen. Ich möchte möglichst dauerhaft auch hier leben und es genießen, ohne aufpassen zu müssen, was ich sage. Ja das wars eigentlich schon im Wesentlichen…“ erklärte er mit offenem, direktem Blick.
„Verstehe…, segelst du gerne? Vladi erzählte, du hast schon Boote an der russischen Schwarzmeerküste als Skipper geführt?“
„Ja ich habe die nötigen Befähigungszeugnisse für Freizeitboote, merkte aber hier, dass es nicht so einfach ist, wie bei uns ein Freizeitboot bei Schönwetter an der Küste entlang zu schippern.“ Schauten wir beide kurz abgelenkt zu Fay.
„Ok aber das mit einem Kahn wie dieser Gulet kaum mal gesegelt wird, ist dir klar? Bei denen dienen die Segel vor allem nur noch zur Dekoration für dumme Touristen, damit die sich einbilden können, sie wären auf einem Piraten Segelschiff oder so was?.“ *grins*
„Habe ich natürlich gemerkt; aber ich finde diese Boote schön und gemütlich; bequem altmodisch, mit viel Platz. Sie passen so gut in diese Landschaften, findest du nicht Steve?“
„Doch natürlich, ich mag sie ja auch. Aber sie sind aus schweren Arbeitsbooten hervor gegangen, für Fischerei und Warentransport. Hast du dieses hier schon gekauft?“
„Nein nur bis Monatsende gechartert; die griechische Crew Lebt hier an Land und nutzt das Boot vor allem für Tages Ausflugsfahrten mit Touristen.“ Erzählte Bogdan.
„Gut es ist ein hübsches Boot, gut gepflegt und so; willst du denn auch nur Tages Ausflugs- Törns machen oder die ganze Ägäis und vielleicht noch weiter schippern?“
„Hmm… letzteres würde ich sagen…“
„Ok dann würde ich dir eine andere Sorte Boot empfehlen und wenn es was ähnlich Traditionelles sein soll, dann z. B. eine modern um- oder neugebaute Tirhandil, einen sogenannten Double Ender. Die sehen sehr ähnlich aus, lassen sich aber tatsächlich auch einigermaßen gut segeln. Immer noch kein Vergleich zu richtigen Segelyachten, es sind auch Motorsegler, ähnlich schwer und massiv gebaut, aber dennoch mit deutlich besseren Segeleigenschaften. Damit könntest du tatsächlich, gerade bei so relativ starkem Wind wie aktuell, von A nach B segeln und müsstest nicht nur unter Maschine fahren.“
„Ah verstehe. Siehst du genau deshalb hoffte ich, du würdest meine Einladung annehmen und herkommen. Wenn ich richtig informiert bin, hast doch vor allem du fast die ganze GC Flotte aufgebaut und bist sehr erfahren mit allem was damit zu tun hat. Genau so einen erfahrenen Ratgeber brauche ich und werde mein Boot, wenn ich denn eines übernehme, gerne dem Club zur Verfügung stellen. Natürlich will ich dir deinen Rat auch gerne vergelten.“ Lächelte er erfreut.
„Nun all das ist möglich Bogdan, wenn es denn wirklich deine ernste Absicht ist, deinen Plan durchzuziehen. Verfügst du über einen EU Pass?“
„Es ist meine feste Absicht; ja ich habe einen EU Pass von Zypern.“ Schaute er mich ganz fest, sozusagen seriös an, auch wenn wir hier in lockeren Shorts und Badehosen saßen. *schmunzel*
„Ok wenn du dieses Boot hier sowieso bis Ende des Monats gechartert hast…, ich wollte ohnehin schon lange mal wieder nach Griechenland und habe derzeit keine anderen, dringenden Verpflichtungen, dann können wir das alles in nächster Zeit in Ruhe durchgehen und besprechen.“ Lächelte ich und muss sagen, dass mir der Mann einen guten, ja sogar richtig guten Eindruck machte.
Von Vladi wusste ich, dass Bogdan russischer Ukrainer von der Krim ist und sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, wie so viele damals, eine neue Existenz mit harter Arbeit aufgebaut hatte. Wen Vladi mir gegenüber als Geschäfts-Feund bezeichnet, der muss schon Fähig und auch sonst recht Ok sein, sonst würde der Oligarch nicht mit ihm zusammenarbeiten und ihn so nennen. Ergo war ich durchaus bereit ihm eine Chance zu geben und werde ihn in nächster Zeit ja auch noch deutlich besser kennenlernen; schaun mer mal… *smile*
Fay lenkte uns wieder mit sehr reizvollen Anblicken ab; machte aber nichts, denn so langsam wollten wir uns ohnehin fertig machen um bald an Land zu gehen. Erst ein bisschen spazieren, dann in einer Taverne gut griechisch essen…
Wir entschieden uns für die ausgezeichnete Nikolas Tavern Mykonos - Seafood Restaurant>>>, Paraga Mykonos, die so ein bisschen als Geheimtipp gilt. Nichts von überteuerter Touristen- Abfertigung, sondern sehr hübsch- gemütlich direkt an einem Strand gelegen, mit sehr freundlichem Personal und hervorragend gutem Essen in üppigen Portionen, zu sehr angemessenen Preisen… tolle Sonnenuntergänge inklusive. Sie werden zurecht bei Google hoch mit 4,5 Sternen bewertet, ich würde ihnen sogar noch etwas mehr zugestehen.
Natürlich leiden sie auch hier sehr unter Corona, sind für jeden Gast und Tourist dankbar, der ihnen wortwörtlich tatsächlich beim überleben hilft. Griechenland lebt sehr stark vom Tourismus und viele haben jetzt wirklich sehr schwer zu kämpfen, um noch einigermaßen über die Runden zu kommen. Noch dazu wurden sie in den letzten 10 Jahren, wegen der Schuldenkrise durch unfähige / korrupte Politiker, ohnehin stark gebeutelt und waren gerade erst dabei wieder besser auf die Beine zu kommen, als Corona zuschlug.
Die Taverne war jetzt am frühen Abend zwar recht gut besucht, aber verglichen mit dem, was hier sonst an einem schönen Hochsommertag in der Hauptsaison los ist, war das doch wenig. Jedenfalls wurden wir vom Personal bestens versorgt, bekamen auch noch freie Extras vom Wirt und schlemmten ausgezeichnete Griechische Köstlichkeiten in Massen.
„Ach ja…, kann man einen schönen Sommerabend besser verbringen, als in einer guten Taverne am Strand einer hübschen Ägäis Insel, mit schönen Frauen in angenehmer und reizender Gesellschaft?“ Seufzte ich grinsend.
„Haha ganz deiner Meinung Steve…“ lachten Fay und Bogdan und auch Serena lächelte zustimmend.
„Der Abend geht natürlich auf mich!“ Verkündete Bogdan überflüssigerweise.
„Normalerweise Ok mein Guter, aber heute nicht! Heute ist das mein Einstand als Neuankömmling und ihr seid eingeladen; bitte akzeptiere das.“ Lächelte ich.
„Hmm Ok Steve, aber nur Heute, weil du gerade angekommen bist. Doch für den Rest des Monats gilt: du bist auf meine Bitte hergekommen und somit in jeder Beziehung mein Gast. Bitte akzeptiere auch du das!“
„Akzeptiert.“ Grinsten wir uns auf Männerart an.
„Ohhh… wo bin ich hier reingeraten? Wie soll ich da meine Figur halten?“ Stöhnte Fay theatralisch und schnappte sich auch noch ein Stück von dem köstlichen, gegrillten Kalmar, mit zwei dicken Scheiben gegrillter Zucchini.
„Ins griechische Paradies?“ Schlug ich schmunzelnd vor.
„Aber ich gehöre doch in die Model Hölle?“ Konterte die Schöne schlagfertig.
„Nun diese spezielle Hölle, gefällt mir durchaus!“ *blinzel*
„Charmeur haha.“
Fay hat es übrigens auch nicht so ganz leicht…, oder nicht mehr. Sie ist ein durchaus erfolgreiches, erfahrenes Model und hat gutes Geld verdient. Aber so langsam kommt sie in ein ‚Alter’, indem es für Models immer schwerer wird, sich gegen die strahlend junge, blühende Konkurrenz durchzusetzen… und jetzt auch noch Corona, wo unzählige Modenschauen, Shootings usw. aus Sicherheitsgründen abgesagt wurden.
Zum Glück ist sie eines der clevereren, vernünftigeren Models, die das durch ihre Schönheit scheinbar leicht verdiente Geld, nicht sinnlos für nutzlosen Kram und High Life rausschmeißen. So hat sie ordentliche Reserven und wird so schnell nicht in ernsthafte Schwierigkeiten geraten; doch schmerzt es sie selbstverständlich schon, dass sie nun seit gut 4 Monaten kaum etwas dazu verdienen konnte.
Wir blieben nach dem Essen noch gemütlich sitzen, bestellten mehr Wein und Mineralwasser, genossen den strahlenden Sonnenuntergang und bekamen vom Wirt noch eine Runde Uzo 12 aufs Haus. Der setzte sich auch einige Zeit mit an unseren Tisch, ebenso an die anderer Gäste, um gastfreundlich zu plaudern und damit nebenher auch für seine gemütliche Taverne zu werben.
Sonnenuntergang ist hier derzeit um 2041 Uhr und wir durften einen sehr schönen genießen. Die Taverne direkt am Strand, ist ziemlich genau nach Westen ausgerichtet, mit entfernten Hügeln der Südwest Spitze von Mykonos und etwa 3.5 km Meer einer Bucht dazwischen; perfekt um sich an romantisch- schönen Sonnenuntergängen, beim oder nach einem leckeren Essen zu erfreuen.
„Echt schön hier…“ meinte Fay und griff nach meiner Hand, um quasi die Romantik des Moments besser zu fühlen.
Wie so viele Models macht auch sie zwar gerne auf ‚voll cool’, aber das ist bei den Meisten typischerweise ja nur geschauspielert, weil sie glauben es müsste so sein, weil es alle tun usw. Klar sind viele oder die meisten Models tatsächlich cooler als viele junge Frauen, dass ergibt sich schon aus ihrem Leben. Aber ob sie es nun zugeben oder nicht, stecken hinter der zur Schau getragenen Fassade eben doch Menschen und junge Frauen mit Herz und Seele. *smile*
„Ja ist es; ich liebte Griechenland und besonders die Ägäis schon immer sehr.“ Erwiderte ich den sanften Druck ihrer schönen Frauenfinger und streichelte mit dem Daumen hauchzart über ihren Handrücken.
„Stimmt ich war schon an vielen, schönen Plätzen, aber Griechenland ist irgendwie immer speziell.“
„Die Wiege unserer Kultur und Demokratie; ohne die Griechische Zivilisation und deren Einflüsse, sähe Europa heute ganz anders aus.“ Dozierte ich eine ‚typische Steve Antwort’, würden manche sagen. *grins*
Wir Vier unterhielten uns noch angeregt, auch mit einigen anderen Touristen und trotz der blöden aber leider notwendigen Corona Abstandsregeln herrschte bis spät Abends eine gute, sehr angenehme Stimmung in Nikolas Taverne. Nicht weit entfernt gibt es auch noch einen schönen Beach Club mit live Musik, wo man auch tanzen kann; allerdings auch mit unverschämten Preisen, doch keiner von uns hatte noch Lust dazu, dorthin zu wechseln.
















Montag, 13. Juli 2020
Aufstehen, strahlenden Sonnenschein und bereits am Morgen 27° sehen und fühlen, direkt an Deck gehen und mit einem eleganten Kopfsprung ins herrlich erfrischende Meer springen. Einige Runden ums Boot schwimmen, sexy ‚Delfin’ Girls durchs Wasser jagen, lachend zurück an Deck klettern, sich von Wind und Sonne trocknen lassen und zum gemütlich- leckeren Frühstück Platz nehmen. SO muss ein perfekter Sommertag beginnen! *freu*
Bei munterem Geplauder stärkten wir uns mit vielen Leckereien und gingen nach dem Essen gleich noch mal schwimmen. Crews oder Gäste anderer ankernder Boote oder Badende von Land aus, genossen dieses herrliche Lebensgefühl natürlich genauso wie wir und einige davon ebenfalls ganz ungeniert nackt; so macht es definitiv am meisten Spaß, natürlich im nicht zu kalten Meerwasser zu plantschen. Mal ganz abgesehen von optischen Freuden, wenn es sich um attraktive Badende handelt, verabscheute ich es schon immer sehr, mit ekelhaft nass am Körper klebenden Stofffetzen aus dem Wasser zu kommen und herum laufen zu müssen.
Montagstypisch musste ich dann zunächst Online einiges erledigen, was vom Boot aus leider nicht so gut möglich war; diese Gulet hatte am aktuellen Ankerplatz leider nur eine lahme WiFi Verbindung, weshalb ich mit Laptop und Beiboot an Land ging. Serena blieb an Bord, Fay und Bogdan begleiteten mich, um ein paar Einkäufe an frischen Lebensmitteln zu erledigen.
Zunächst wollte mir Bogdan auch den Weg zu einem großen Doppel- Ferien- Bungalow mit mehreren Schlafzimmern, großer Terrasse, Außen Bar & Grillplatz sowie privatem Pool & Whirlpool, schön auf einem Hügel über der Bucht gelegen zeigen. Diesen hat er ebenfalls langfristig für Gäste angemietet, was z. Zt. Wegen Corona und wenigen Touristen besonders günstig zu machen ist.
Einige russische Familien und zwei weitere, mit dem GC etwas verbundene Fashion Models, die es mit dem Leben auf Booten nicht so haben, befinden sich momentan dort. Eine sehr hübsche Anlage im typisch Griechischen Stil, weiß gekalkt / bemalt, mit blau abgesetzten Bereichen. Groß genug mit sechs Schlafzimmern und weiteren, möglichen Schlafplätzen z. B. für Kinder, um über ein Dutzend Leute unterzubringen.
Für einen Spottpreis könnte er diesen Doppel Bungalow den ganzen Sommer über bis in den Herbst mieten, oder diesen Bereich sogar für einen angemessenen Preis kaufen, wenn er seine Pläne wirklich wahr machen möchte. Bis jetzt testet er das ja alles selbst noch aus. Doch läuft es bereits prima, reißen sich viele seiner russisch- ukrainischen Freunde und Bekannten geradezu darum, hier bei ihm Urlaub machen zu dürfen.
Die zwei schönen Models, beide mir unbekannt oder nur mal so flüchtig auf irgendeinem Model Event gesehen, dass ich mich nicht an sie erinnern konnte, räkelten sich Topless und ganz nackig an dem kreisrunden Außen- Whirlpool über der Bucht. Die russischen Gastfamilien waren alle ausgeflogen und irgendwo auf der Insel unterwegs. Oh weh, wie soll ich mich da auf die Online Arbeit konzentrieren? *grins*
Kurze, freundliche, lachende Begrüßung, mit den typischen Umarmungs- Küsschen links und rechts, wobei ich viel reizende Weiblichkeit zu fühlen bekam. Dann setzte ich mich mit Erfrischungsdrinks in eine schattige Ecke, ohne direkt Sicht auf die verlockenden und ablenkenden Models und begann meine Arbeit. Wirklich viel war jetzt in der Sommer Urlaubszeit auf der Nordhalbkugel nicht zu erledigen.
So recherchierte ich gleich mal ein bisschen über diese Bungalow Anlage, die Gulet welche Bogdan aktuell nutzt, sowie über besser segelfähige, ähnliche Boote. Außerdem über die jeweiligen Standorte der aktuell in der Ägäis herum schippernden Yachten aus der GC Flotte. Insgesamt sechs Yachten waren derzeit im Großraum Griechenland unterwegs.
Zudem startete ich Online eine Umfrage unter GC Membern, obwohl ich die zu erwartenden Ergebnisse schon ziemlich sicher voraus ahnte. Typischerweise dürften die verwöhnten Luxus Typen besonders an den großen Luxus Motoryachten interessiert sein; die Segler an auch gut zu segelnden, moderneren Yachten; die fauleren, bequemeren welche nicht so die Yachting Typen sind, eher nur für Tagesausflüge oder Wochen Trips auf Boote gehen, werden auch Gulet Motor- ‚Segler’ toll zum urlauben finden.
Ich nehme es mal voraus: das Ergebnis welches bis Ende der Woche zustanden kam: abgestimmt von fast 90% der GC Member und sonstiger mit uns verbundenen Leuten, würden sehr gerne auch mal hier Urlaub und Bootsausflüge machen. Eine Bungalow Anlage wie dieser hier, mögen natürlich alle, welche gerne Urlaub in solchen Insel Gegenden wie der griechischen Ägäis machen.
Eigentlich ja ohnehin erstaunlich, dass wir in Griechenland bisher keine feste GC Anlage unterhalten und nur GC Yachten unterwegs sind. Es gibt allerdings einige superreiche Member, welche eigene, private Refugien in Griechenland besitzen und diese anderen Membern auch zur Verfügung stellen. Dennoch spräche definitiv nichts dagegen, in Kooperation mit Bogdan, auf Mykonos einen kleinen, festen Stützpunkt für gemischte Gäste Kategorien aufzubauen.
Die Recherche nach einem traditionellen Boot mit besseren Segeleigenschaften, ergab auch sofort viele Treffer. Diese Corona Zeiten, in welchen viele kleine Segel- / Tourismus Unternehmen in massive Schwierigkeiten kommen, sind für Käufer natürlich Ideal.
So gab es auch hier auf Mykonos das Angebot eines schönen, modernen Holznachbaus einer ‚Trechandíri’ oder ‚Tirhandil’. Baujahr 2008, zuletzt 2018 Refittet, mit modernem semi Kutter Rig & Technik, Roll Gennacker & Fock, Lazyback Groß, einigen E Winschen, gutem Motor und moderner Navigationaausrüstung; wenn die Fotos stimmen auch bestens gepflegt; zu einem sehr günstigen Preis sofort segelklar zu übernehmen, sogar mit der bisherigen Ehepaar Crew. Das sieht doch sehr vielversprechend aus. *smile*
Die Models von hier kamen mit und trafen wir uns im hübschen, auch sehr guten Apaggio Restaurant>>>, direkt an der Hafenpromenade von Ornos Beach, Mikonos. Ein schönes, großes, gepflegtes, wirklich gutes Restaurant… und außer uns Sechs gab es mitten in der Hochsaison, wo es sonst Mittags und vor allem Abends richtig voll wird, gerade mal fünf weitere Gäste. Ja die armen Griechen, welche gerade auf den Inseln zu einem großen Teil des Jahres von den Einnahmen aus den Sommermonaten leben müssen, sind wirklich schwer getroffen von Corona.
Wir schlemmten sehr lecker gemischte Gerichte, darunter geniale, vertikale Fleischspieße mit diversen Beilagen, waren rundum zufrieden und wurden vom kaum beschäftigten, sehr netten, freundlichen Personal unter diesen Umständen bestens versorgt. Da fiel es mir mal wieder schwer, nicht viel zuviel zu futtern…*seufz*
Die Frauen gingen dann durch die malerischen Gassen und hübschen Geschäfte schlendern und stöbern. Bogdan und ich blieben gemütlich sitzen und ich sprach mit ihm meine Überlegungen und Recherche Ergebnisse durch. Diese fand er natürlich genauso interessant und gut wie ich, insbesondere das angebotene, schöne Boot, welches wir baldmöglichst besichtigen wollten. Allerdings wies er mich auch freundlich darauf hin:
„Nur damit keine Missverständnisse aufkommen Steve; ja ich bin bereit mich zu engagieren, wenn mir das auch Geld einbringt. Aber ich habe keine Lust, nun auch hier eine anstrengende Full Time Aufgabe zu übernehmen, sondern will mein Leben möglichst gemütlich genießen.“
„Klar Bogdan, verstehe ich vollkommen: aber so viel ich weiß, verfügst du doch über genügend Kapital, um hier wo du dein Leben jetzt genießen möchtest, zu investieren. Die Hauptarbeit kannst du den dafür eingesetzten Leuten überlassen, führst sozusagen nur die Oberaufsicht über alles und schaust, dass es ordnungsgemäß läuft. Wie du fraglos weißt, braucht auch das beste Personal manchmal einen gewissen Tritt in den Allerwertesten, damit alles so läuft wie es soll.“ Grinste ich.
„Damit hast du natürlich recht; so würde ich es mir gefallen lassen.“ Grinste er zurück, verstanden wir uns als Männer mit viel Erfahrung prima.
Wir riefen unter den angegebenen Kontaktdaten den Zuständigen für das schöne Boot an, erreichten ihn auch sofort und vereinbarten für Morgen einen Besichtigungstermin. Dann telefonierten wir mit den Frauen, die sich getrennt hatte. Zwei waren in eine Spa / Wellness Anlage gegangen um sich zu pflegen. Serena und Fay schlenderten noch umher und wir vereinbarten einen Treffpunkt in einem Strandcafe bei Paralia Agios Ioannis.
Statt dorthin zu laufen oder ein Taxi zu nehmen, düsten wir mit dem kräftig motorisierten, großen Beiboot um die Landzunge an die Westseite des Standes, nahmen dafür auch Badekram mit: denn es boten sich bei dem herrlichen Wetter natürlich auch Badefreuden an. In hübschen Strand Cafe oder Beach Bar, gönnten wir uns zunächst Speiseeis, Cafe und Erfrischungsdrinks.
„Na fertig mit euren Geschäften?“ Lächelte Fay und wir plauderten ein bisschen darüber, ohne nähere Details zu erwähnen. In Wahrheit interessiert das die Models ja ohnehin nicht wirklich, fragten sie eher aus Höflichkeit und weil Männer gewöhnlich gerne mit ihren ‚tollen Geschäften’ bei Frauen angeben. Allerdings nicht Bogdan und ich; dafür sind wir viel zu erfahren, selbstbewusst und haben keinerlei Lust auf Angebereien gegenüber schönen, jungen Frauen.
Zumindest Fay schien aber tatsächlich etwas mehr interessiert zu sein und beide fänden es auch toll, wenn es hier in der schönen Ägäis eine Art festes, kleines GC Ressort gäbe. Fay ist auch nicht einfach nur eine schöne Model Puppe, die nur an oberflächlichem Model und High Life Kram interessiert ist. An ihrer Art sich zu unterhalten, den Kommentaren die sie abgibt usw., merkt man schnell das sie auch ein Mensch mit zumindest etwas mehr Tiefgang, Bildung usw. ist; auch wenn sie, wie schon erwähnt, nach außen gerne die typische ‚voll cooles Model’ Art raushängen lässt.
Dann spazierten wir entlang der Küste und suchten uns ein einsameres Plätzchen, um auch ein Nacktbad im kristallklaren Meer zu machen. Diesbezüglich sind die Griechen zwar sehr tolerant und viel von westlichen Touristen gewöhnt. Dennoch sollte man nicht an jedem ‚normalen’ Strand splitternackt baden gehen oder gar rumlaufen und zuviel Aufsehen erregen.
Natürlich könnten wir auch einfach mit dem Beiboot ein Stück raus auf die See düsen und nach Herzenslust Nacktbaden. Egal auch Coronabedingt fanden wir viel schneller sozusagen ruhige Abschnitte, was sonst in der Hochsaison nicht so leicht möglich wäre, wenn es hier zu normalen Zeiten überall nur so von Touristen wimmelt.
Lustig war auch ein schöner, zutraulicher Hund mit dichtem Fell, keine Ahnung welcher Rasse, an dem wir vorbei kamen. Freundlich beäugte er uns und beide Frauen streichelten ihn lachend. Das schien dem vermutlich männlichen Tier sehr zu gefallen, denn nun trabte er hinter uns her und freute sich eindeutig mit wedelndem Schwanz, mit uns im Meer plantschen zu gehen. *schmunzel*
Natürlich spielten wir gerne mit dem lieben Tier und der Rüde schaute auf amüsante Art zu, wie sich die Schönheiten nackig machten.
„Er muss ein Rüde sein hahaha…; schau doch mal nach!“ Lachten die Girls über die Blicke des Hundes, der tatsächlich so wirkte, als würde er wie ein fremder Mann mit größtem Vergnügen nackiger, toll gebauter, junger Weiblichkeit in seiner schönsten Form genießend zuschauen. *lach*
„Völlig egal welches Geschlecht der Hund hat…, WICHTIG ist, dass mir sehr gefällt, was ich sehe!“ Grinste ich männlich und sprang hinter Fay ins herrliche Meer.
Sie ist offensichtlich eine gute Schwimmerin und kraulte neben mir mühelos mit, ein gutes Stück hinaus auf See. Selena und vor allem der so total durchtrainierte Bogdan, waren aber noch viel sportlicher unterwegs. Wenn Bogdan mal richtig loslegt, zischt er ab wie ein schlankes Schnellboot, während ich doch mehr einem langsameren Dickschiff ähnele.
Sanft gewiegt von der leichten Dünung, drehten wir uns ausgestreckt auf den Rücken, ließen uns treiben und die Sonne auf den Bauch brennen. Am blauen Himmel mit nur wenigen, vereinzelten Wölkchen oder Wolkenschleiern, drehten ein paar Seevögel majestätisch ihre Runden und stießen ab und zu irgendwelche Signalschreie aus.
Ich beschloss einen heimtückischen Torpedoangriff auf das schlanke Delphinmädchen neben mir zu starten, was zu einer prustenden. lachenden, kleinen Seeschlacht führte. Selena schwamm an uns vorbei zurück an Land, während Bogdan bereits an die hundert Meter weiter draußen durchs Wasser schnitt.
Wie folgten Selena und der schöne Hund wartete auch noch am Strand auf uns, freute sich schwanzwedelnd das wir zurück kamen. Weiter als ein kleines Stück traut sich das liebe Tier nicht ins Meer, was auch richtig so ist. In offener See kann so ein kleiner Vierbeiner doch relativ leicht absaufen, wenn Wellen das Köpfchen überspülen.
Etwas später düsten wir mit dem Beiboot zurück zum Boot und legten an Bord eine gemütliche, frühabendliche Siesta mit Nickerchen ein. Eine gute Stunde später holte Bogdan ein paar seiner russischen Freunde an Bord und wir nahmen gemeinsam Drinks,
Dann gingen wir hoch zu den Bungalows, wo gegrillt und ein bisschen Party gemacht wurde. Auch gegen Mitternacht hatten wir noch angenehme gut 24°, vergnügten uns auch im Pool und es herrschte eine sehr gute Stimmung. Machte Spaß, auch wenn die Russen ein bisschen viel soffen, was in ihrer Kultur ja weit verbreitet ist. Aber keiner wurde unangenehm so betrunken, das es gestört oder genervt hätte. Ich registrierte natürlich auch, dass Bogdan deutlich weniger als seine Kumpels trank. 












Dienstag, 14. Juli 2020
Gleich nach dem Frühstück trafen sich Bogdan und ich, mit dem Verkäufer des modernen Tradititions- Boot Nachbau. Ein interessanter Typ, der weder namentlich genannt noch fotografiert werden wollte und er machte einen guten Eindruck. Wir fanden quasi sofort eine gemeinsame Basis gegenseitigen Verständnisses und fuhren dann auch gleich zu der Bucht, in welche das Boot aktuell liegt.
Ein schöner, traditioneller Holzbau, aber mit moderner WEST Laminierung, so das sich der Rumpf im Seewasser quasi wie massiv GFK verhält. Sehr gut gepflegt, mit stetig modernisierter Technik und für eine Rumpflänge von ca. 18 m viel Platz an Bord. Natürlich checkte ich alles genau durch und zeigte Bogdan, worauf er bei so einem Bootskauf besonders achten muss, aber es gab nichts Wesentliches zu beanstanden.
So ein rund 36 t schwerer, in traditioneller Rumpfform gebauter, aber mit modernem, gemäßigtem Scheel Langkiel ausgestatteter Motorsegler, ist natürlich kein Rennziege, Dafür aber sehr stabil und ruhig im Seegang und mit seinem modernen Semi Kutter Rigg auch ganz gut zu segeln. Vorrats- Stauraum gibt es ungewöhnlich viel, z. B. einen 3.000 l Dieseltank, 1.500 l Wasser, zwei Umkehrosmose Wassermacher, eine vollwertige Galley / Küche mit genügend Platz in Stauräumen, Kühl und Tiefkühlschränken, um sechs Gäste plus Crew, wochenlang unabhängig von Landversorgung zu machen.
Das ergibt sich weil der ursprüngliche Bauherr / Eigner das Boot nicht nur für Chartergäste zum Geldverdienen als Geschäft verwenden wollte, sondern im Alter auch als Privatyacht, mit der er mindestens das ganze Mittelmeer und wenn er Lust dazu haben sollte, auch weltweite Seereisen unternehmen kann. Nun ist er jedoch zu krank dafür und sein Sohn, der das Geschäft übernommen hat, pflegt einen völlig anderen Lebensstil als studierter Intellektueller bevorzugt in Großstätten. Deshalb will er das Boot lieber verkaufen und mit dem Geld dafür, etwas anderes machen.
Ursprünglich auch wegen der Privat Nutzung mehr als gemütliche Luxus Yacht, denn als typisches, traditionelles Charterboot gedacht, von denen es schnell gebaut überall nur so wimmelt, passt der Kahn auch nicht 100% in den klassischen Markt für solche Touristenboote. Daher auch die extrem gute Pflege und schöne Ausstattung, welche man in solcher Qualität auch eher selten auf Charterbooten findet.
Tatsächlich gefiel mir das Boot so gut, dass ich auch ohne Bogdans Absichten daran interessiert gewesen wäre, es in die GC Yachtflotte zu übernehmen. Mittagspause machten wir an Bord, wobei wir auch die Kochkünste der älteren Ehepaar Crew kennenlernen konnten; wir sprachen natürlich vor allem über das Boot, dass Touristengeschäft in Corona Zeiten und was sich sonst so in der Ägäis und auf der Welt tut.
BOOTSDATEN
  • Build: 2008; Refit 2012 & 18
  • Rumpfmaterial: Holz Laminat WEST;
  • Rumpf  Typ: TIRHANDIL
  • Länge über alles: 19.20 m,
  • Breite: 6.25 m,
  • Tiefgang max.: 1.85 m
  • Verdrängung: 36 to Ballast: 6 to
  • Motor: Eco Marinediesel: 220 PS
Langstrecken Geschwindigkeit: 7 kn = ca. 2.100 nm
Normalfahrt Geschwindigkeit: 9 Knoten
Höchstgeschwindigkeit: 10,5 Knoten
Anzahl Wassertanks: 1.500 Liter /  Watermaker 2 x 90 l/h
Anzahl Treibstofftanks: 3.000 Liter
Kabinen: 3, Toiletten: 3, Badezimmer: 3 & Crew Kabine mit Kleinbad
Elektronik: Echolot, Log, Windmeßanlage, B&G Naveinheit, Autopilot, Kompaß, GPS, UKW & SSB Funk. Radar, Satcom, Marine WiFi, Iridium Handy usw.
Besegelung: 3 Reff Lattengroßsegel & Lazy Jacks / Bag, Roll Genua; Yankee Rifter, Roll Fock selbstwendend; 8 elektr. + 4 man. Winschen
Innenausstattung: Bugstrahlruder, Klimaanlage, Dieselheizung, Warmwasser, Frischwasserbereiter, E-Ofen & Herd, Mikrowelle, Marine-WC, Kühlschrank, Gefrierschrank, Icemaker, Waschmaschine, Trockner, Wäsche & Geschirr für 8 Personen usw.
Elektrische Ausstattung: 1 x 7,5 kw Generator, 1 x 3,5 kw Silent (Night) Generator, Ladegeräte, Landanschluss, LED Nav- und Lampen  usw.
Deckausstattung: Teakdeck, Gangway, Cockpittisch & Stühle, Badeleiter, Sonnenliegen, Sonnensegel, Außendusche, 2 x Beiboote. Bimini Tops, Festmacherleinen, Fender, Schnorchel & Badespaß Ausstattung,  transportabler Außengrill usw.
Anker: 2 x 57 kg Bug Anker, 2 x 120 m Kette 14 mm, 180 m Ankerleine mit 20 m Kettenvorspann. elektr. 2.500er Ankerwinsch, usw.
Das ältere Crew Ehepaar Daphne & Philipos gefiel mir auch gut und macht, so wie das Boot aussieht, offensichtlich einen seriös guten, zuverlässigen, fleißigen Job. So ein Holzboot so gut in Schuss zu halten, macht eine Menge Arbeit, beschäftigt eine Crew sozusagen rund um die Uhr, an 7 Tagen die Woche, inklusive der Gästebetreuung. Sympathische, fleißige Menschen der ‚Salz der Erde’ (Respektive Salz des Meeres) Sorte, die man mit Respekt und Achtung behandeln sollte.
Am Nachmittag gingen wir zur Probe auf See und der gute Marine Diesel schob den schweren Kahn sonor tuckernd aus der Bucht. Wir hatten starken Wind um 6 Bf. Aus NNW, was für so ein Boot ideal ist. Am Wind ist diese Bauart eher schlecht, aber mit starkem Halbwind von den Seiten, kommt auch so ein traditionelles Boot ordentlich ins laufen, liegt dabei mit vergleichsweise wenige Krängung stabil und sicher in der See; wir erreichten beachtliche bis zu 9 kn.
Die Innenausstattung ist klassisch gemütlich in schön maritim lackiertem Holz gehalten; eine große VIP / Owner Kabine mit Doppelbett über die ganze Breite im Vorschiff, plus ausreichend großem Bad. Zwei Kabinen mit Einzelbetten, die auch zum Doppelbett umgestellt werden können, an Steuerbord und Backbord dahinter; jede mit eigenem, etwas kleinerem Bad.
Große Galley / Küche mit Zugang zum begehbaren, großen Maschinenraum dahinter, Letzterer bietet viel Platz auch für Reparaturen und ist gut Schallisoliert. Ganz vorne die von Deck aus zugängliche, kleine, enge Crew Kabine mit Stockbetten, wo sie aber eigentlich nur mal ausruhen oder schlafen; die meiste Zeit verbringen sie im Boot und auf Deck, mit ihren vielfältigen Aufgaben.
Auch das Oberdeck ist sehr schön und gemütlich gestaltet, mit sehr sauberer, gepflegter Holzverarbeitung; hinter dem Deckhaus die Außen- Dinette, überdacht von einem leicht ein- ausziehbaren Bimini Top für sechs bis (eng) acht Personen, plus dem transportablen Außengrill, der z. B. auch an den Strand mitgenommen werden kann, um dort zu grillen.
Vor dem Deckhaus sechs bis acht gemütlichen Sonnenliegen zum bräunen und faul in der Sonne liegen, wo auch die Beiboote seefest gelagert werden können, der Mast, die Rettungsinsel und die Schiene für die Selbstwende Fock. Alles trotz inzwischen ja immerhin 12 Jahren Alter, sehr sauber verarbeitet und gepflegt. Allein um das Holz nach 12 Jahren Mittelmeersonne, Salzwasser, menschlicher Benutzung usw. in einem derart schönen Zustand zu halten, ist eine Menge Arbeit und ständige Pflege nötig.
Das Rigg und die Technik müssen natürlich auch ständig gewartet werden, da Seewasser und salzige Seeluft bekanntlich alles andere als gut dafür ist, Korrosion verursacht usw. Diese Zwei der nicht mehr so jungen Crew, sind ganz offensichtlich äußerst fleißig, wenn sie das Alles alleine derart gut in Schuss halten. Ein wirklich schönes, bestens gepflegtes Boot. Gedankennotiz: wenn wir den Kahn wirklich übernehmen, wozu ich bereits ziemlich entschlossen war, die Heuer der Crew um ~20% erhöhen; die sind nämlich definitiv unterbezahlt. *smile*
Alles in allem fand ich nur zwei- drei Sachen ernsthaft zu bemängeln, welche demnächst mal gemacht werden sollten: die Haupt Bilgepumpe macht keinen vertrauenswürdigen Eindruck mehr und sollte ausgetauscht, durch eine Neue ersetzt werden. Das Unterwasserschiff müsste mal wieder vom Bewuchs gereinigt werden und die Filter des einen der zwei Wassermacher müssen ebenfalls getauscht werden.
Ok… am Abend luden wir den Verkäufer und die Crew zum Essen ins Apaggio Restaurant ein, wohin auch Fay und Serena kamen. Bei guter Stimmung sprachen wir noch mal alles durch… und nahmen uns beiderseitig 2 – 3 Tage Bedenkzeit. So einen Bootskauf sollte man nicht übers Knie brechen, alles sorgfältig überlegen und natürlich war auch noch der letztendliche Preis auszuverhandeln.
Der genannte VK ist zwar bereits ziemlich fair und der Marktlage angepasst, aber dennoch nur eine Verhandlungsbasis. Da das Boot bis auf die genannten und einige, Bootstypische, kleine Standardmängel im Grunde Seeklar und sofort nach Kauf einsatzbereit wäre, müssen auch Bogdan und ich überlegen, wie wir das dann Handhaben wollen. Wenn wir kaufen…








Mittwoch, 15. Juli 2020
*plaaaatsch* erst ein Kopfsprung ins Meerwasser, mehrmals ums Boot schwimmen, zurück an Bord klettern, abduschen und dann Frühstück mit der ersten Morgenzigarette plus gutem Cafe Crema. Nun kann der Tag im strahlenden Sonnenschein mit bereits angenehmen 25° beginnen. *smile*
Fay legte sich reizvoll nackig an Deck in die Sonne; wir drei Anderen setzten mit dem großen Beiboot über an Land. Serena ging Einkaufen, Bogdan und ich hoch zu der Bungalowanlage, wo ich erstmal Online am Laptop arbeitete, während er mit seinen russischen Freunden irgendwas bequatschte.
Dann setzten wir Zwei uns zusammen und besprachen, nachdem wir eine Nacht darüber geschlafen und nachgedacht hatten, die Angelegenheit mit dem anderen Boot. Das wäre ja keine kleine Ausgabe und will gut überlegt sein. Schließlich einigten wir uns darauf, vorausgesetzt der Verkäufer lässt noch mit sich handeln und senkt den Preis, dass schöne Traditionsboot quasi halbe / halbe zu bezahlen. Dann wird es sofort in die GC Yachtflotte eingegliedert und eingesetzt.
Ich wechsle auf den anderen Kahn, während er noch so lange er das ältere Boot bis Monatsende gechartert hat, auf diesem bleibt und damit vor allem nur Ausflugsfahrten um die Mykonos und nahe Inseln mit Gästen macht. Zunächst werde wir das wohl hauptsächlich als Flottille unterwegs sein und wenn er das gecharterte Boot zurück gegeben hat, kommt auch er auf das neue Boot, mit dem wir besser Segeln und auch weitere Touren unternehmen können. So die grobe Planung.
„Ihr mit euren Geschäften…“ lachten die zwei Models provokativ- ablenkend in sexy Bikinis vom Pool aus und wir ließen uns gerne ablenken.
Um beim Bootsverkäufer nicht den Eindruck aufkommen zu lassen, wir wären so fürchterlich scharf auf seine Traditionsyacht und er könne deshalb einen höheren Preis verlangen, war es durchaus angebracht diesen warten zu lassen und nicht sofort anzurufen; bis Morgen oder Freitag abzuwarten, wäre definitiv die psychologisch raffiniertere Taktik. *grins*
Bogdan ging mit seinen russischen Gästen runter in die Stadt, irgendwas unternehmen und um Serena zu helfen, die Einkäufe an Bord zu bringen. Ich beschloss mich willig von den zwei schönen Models ablenken zu lassen und hier oben in der Bungalowanlage zu faulenzen. Auf dem Hügel bläst der kräftige Meltemi, der aktuelle NNW Wind ungebremst mit derzeit ca. 24 kn um die Bungalows und sorgt für angenehme Kühlung.
Weitere Ablenkung bot bei einem gang auf die Toilette die hübsche Nataljia, ein höchstens 13 jähriges Töchterchen der Russen, welche auch hier geblieben war. Sie lag in Teenie Art bäuchlings auf ihrem Bett, sah ich durch die offene Tür im vorbei gehen, chattete anscheinend mit Freunden daheim und kicherte dabei so süß, dass ich breit grinsen musste. In einem Träger Top und knappen Shorts ein sexy- süßer Anblick, gerade erst fraulich aufblühender Weiblichkeit und ein sehr nettes Mädel ist sie zudem auch noch.
„Nanu bist nicht mitgegangen?“ Grinste ich immer noch, als ich wieder aus der Toilette kam und sie immer noch so mitreißend süß kicherte.
„Nööö… keine Lust rum zu latschen hihihi.“
„Recht haste…, na lass dich beim chatten nicht stören…“ wollte ich weiter gehen, doch sie rief.
„Bin grad fertig, bleib doch; was machst du? Sind alle weg?“ Plapperte sie mit einer Spur mädchenhaftem flirten. Mir war schon bei der Grillparty kürzlich aufgefallen, dass die Süße offensichtlich gerade in der ‚gefährlichen’ Phase ist, ihre weibliche Wirkung auf das andere Geschlecht, bei nahezu jeder Gelegenheit auszutesten. *schmunzel*
„Faith und Carla (die zwei Models) sind noch hier, alle anderen ausgeflogen. Ich… also genieße gerade deinen sexy- süßen Anblick, ansonsten mach ich nix.“ Grinste ich breit. Das Mädel ist sich noch nicht wirklich ganz genau darüber im klaren, wie das zwischen den Geschlechtern läuft und welche Wirkung sie tatsächlich mit ihrem sehr hübschen Aussehen und aufblühender Weiblichkeit ausüben kann. Hat aber natürlich längst gemerkt, dass plötzlich vieles anders ist, seit sie frauliche Formen und Reize bekommen hat.
„Ahahahihihihi…, du genießt meinen Anblick?“ Prustete sie prompt mädchenhaft los, doch ihre Augen guckten dabei schon verdammt lockend und fraulich erfreut über das Kompliment. Ach ja in dieser Zwischenphase, in der Teengirls nicht mehr ganz Mädchen, aber eben auch noch nicht wirklich Frauen sind, diese Mischung aus Unschuld und Versuchung, kann schon sehr bezaubernd sein.
„Klar warum nicht? Wärst du lieber so hässlich, dass dich kein Mann anschauen mag?“ *zwinker*
„Neeeiiiiin… hihi…“
„Na siehste!“ Konnte ich nicht widerstehen und musste die Süße einfach ein bisschen an den Fußsohlen kitzeln.
„Aaaaaahihihi…. Nnniiiiiicht…. Hihihii.“ Zuckten ihre schönen Beine weg von mir.
„Schöne Beine haste.“ *lächel*
„Findest du?“ Funkelten ihre Augen.
„Aber ja, bist ein richtig hübsches Girl; die Jungs in deiner Schule, sind bestimmt alle verrückt nach dir?!“ Plauderte ich ein typisches, verspieltes Teenie Gespräch mit der Süßen.
„Aaach… da gibt’s viel hübschere als mich…, aber… hihi…, ein paar gibt’s schon… hihihi.“
„Die ‚paar’ Jungs sind dann cleverer als die Anderen und haben richtig hingeschaut.“ Schmeichelte ich sozusagen. Auch wenn es verspieltes Geplauder ist, so sind diese männlich  anerkennenden Komplimente durchaus nicht unwichtig für die Entwicklung eines Girls zur Frau.
„Haha danke du bist nett…“ blinzelte die Süße und rollte sich vom Bett „…ich komm gleich raus an den Pool…, zieh mir nur schnell den Bikini an…“
„Mach doch…“ grinste ich sehr breit und guckte ihr zu.
„Aaahhhihihi… aber doch nicht, während du zuguckst hihihi!“
„Nicht? Ach wie schade! Das wäre bestimmt ein sehr schöner Anblick gewesen…“ grinste ich noch breiter.
„Ahahahahihihi…“ warf sie prustend mit Funken sprühenden Augen ein Kissen in meine Richtung. „…raus mit dir!“
„He musst mich nicht gleich steinigen…, äh… kissigen oder wie man das mit Kissen nennt.“ Drehte ich mit beleidigt- enttäuschtem Dackelblick ab und ging raus, während Natti geradezu einen Lachkrampf über dieses ‚Kissingen’ bekam, so ungehemmt lach- kicherte wie man das eigentlich nur als noch sehr junger Mensch kann. Einfach süüüüß! *schmunzel*
Draußen lies ich mich auf Bärenart in den Pool mit den Models plumpsen, was bei meiner Masse eine Sintflut ähnliche Überschwemmung verursachte und für weitere Lacher der jungen Frauen sorgte. Ich weiß es gar nicht genau, aber keine der beiden Schönen dürfte älter als 25 sein. Hier im doch eher privaten Rahmen, vergessen sie oft völlig ihre ‚bin ein voll cooles Model’ Attitüde und sind ganz normale, lustige, nette junge Frauen.
Das sind Carla und Faith ja auch, nur halt das sie schön, clever und groß gewachsen genug sind, um in der Modelbranche nettes Geld zu verdienen und dadurch natürlich auch eine Menge Erfahrung im Umgang mit der High Society zu sammeln, was sie ‚offiziell’ ganz automatisch viel cooler macht, als normal- durchschnittliche Frauen.
Außerdem sind sie wie Fay zwar erfahren und durchaus erfolgreich, gehören aber wie die allermeisten Models, auch eher in die Kategorie ‚Arbeits- Models’. Soll heißen: sie müssen sich ihr Geld durch eine Masse von Standardjobs verdienen, z. B. für typische Katalog / Online Präsentationen von Mode, Schmuck, Parfüms usw. Zur Klasse der sehr gefragten, hoch bezahlten und besonders umschwärmten ‚Supermodels’ gehörten sie nie.
Natti kam in einem sexy- hübschen, blauen Bikini auch rausgelaufen und hüpfte in den Pool, bemühte sich jetzt typischerweise auch erwachsener und cooler zu wirken. Meine Güte, eine Figur hat die Hübsche bereits… o la la. Natürlich nahmen wir Erwachsenen nun auch ganz automatisch Rücksicht auf das liebe, noch unschuldige Mädel, bezogen sie in unsere Gespräche mit ein, fragten nach ihrer Meinung und so.
So verging die Zeit plaudernd und lachend, oft plantschend im Pool und schon war es Mittag. Ich rief noch den griechischen Schiffsagenten an, der für den GC alle Angelegenheiten für die GC Yachtflotte mit den hiesigen Behörden regelt. Corona bedingt hat der momentan auch eher wenig zu tun und erklärte sich sofort bereit, morgen nach Mykonos zu kommen.
Nach telefonischer Verabredung trafen wir uns mit einigen der Anderen, wieder in der Nikolas Taverne, welche mir kürzlich so gut gefallen hatte. Es war kaum etwas los, außer uns nur noch sehr wenige Gäste, wo man sonst Mittags und Abends eher Tische reservieren muss, so voll ist es dann in der Hochsaison. Dementsprechend freuten sie sich über uns neun Leute, die ordentlich Umsatz machten und auch gute Trinkgelder geben. *smile*
Wieder waren alle griechischen Köstlichkeiten zu unserer vollsten Zufriedenheit und schlemmten wir insgesamt an die zwei Stunden viele, verschiedene Gerichte, unter munterem Geplauder mit viel Lachen. Fay blinzelte einige male weiblich- rätselhaft sozusagen ‚merkwürdig’ in meine Richtung, fiel mir auf und ich ahnte schon weshalb.
Die Anderen wollten dann an einen Strand der Südküste, ich mich jedoch ein bisschen auf Mykonos umschauen… und Fay schloss sich mir an. Wir mieteten E Bikes, denn die Insel ist zwar nur etwa 15 x 10 km groß, doch wer will das in der Sommerhitze ablaufen? Durch den derzeit so kräftigen Meltemi wurde es nicht heißer als knapp 30°, aber die Sommersonne brennt mit voller Kraft hinunter und man kommt doch schnell ins schwitzen.
Natürlich nahmen wir Getränke und etwas Obst mit, auch wenn man das nicht wirklich braucht. Tavernen und Verkaufsstände gibt es viele nahezu überall. Die etwas über 10.000 Einheimischen sind im Allgemeinen auch sehr gastfreundlich, zeigen dir wo du etwas bekommen kannst oder bieten dir etwas zu trinken an, wenn du höflich danach fragst.
Wie nahezu alle griechischen Inseln ist auch Mykonos auf diese typische, griechische Art hübsch und malerisch, mit weiß- blau gestrichenen Häusern, verwinkelten Gassen, Windmühlen usw., wie es von unzähligen Urlaubsbildern, Tourismus Prospekten usw. alle schon mal gesehen haben. Wenn man persönlich vor Ort ist, fällt man quasi automatisch in diese ebenfalls typische, gemütliche, gut gelaunte Insel- und Urlaubsstimmung, kann von praktisch überall das strahlend blaue Meer ringsum sehen und fühlt sich wohl. Mir jedenfalls geht es immer so. *smile*
Mit einer so sexy schönen, reizenden Begleiterin wie Fay an deiner Seite, macht es natürlich noch mehr Freude; auch wenn ich genauso gerne Mutterseelen- alleine unterwegs wäre und es ebenso genießen würde. Es war mir auch sehr angenehm, dass es wegen Corona nicht wie sonst üblich nur so von Touristen wimmelte, auch wenn es mir für die Griechen leid tut. Aber so viel Ruhe und ungestörtes anschauen der malerischen Umgebung, ist in normalen Zeiten nahezu unmöglich.
Genaue Zahlen erfährt man nicht oder weiß keiner wirklich; grob geschätzt würde ich sagen das derzeit vielleicht 20 bis 30% des sonst üblichen Betriebs auf Mykonos herrscht. Meinem Eindruck nach eher in Richtung 20% und darunter, als darüber. Das kann zwar auch täuschen, denn so mancher Urlauber wird sich auch eher vorsichtig zurückhalten, mehr als sonst in seiner Unterkunft usw. bleiben, statt überall herum zu streunen.
Normalerweise gilt Mykonos als Party Hochburg reicherer Urlauber in der Ägäis; davon ist momentan eher sehr wenig zu bemerken.
‚Mykonos gehört zur Inselgruppe der Kykladen im Ägäischen Meer. Die Insel ist für ihre sommerliche Partystimmung bekannt. An Stränden wie Paradise und Super Paradise gibt es zahlreiche Bars, aus denen laute Musik ertönt. In riesigen Diskotheken legen weltbekannte DJs bis in die frühen Morgenstunden Musik auf. Zu den Wahrzeichen der Insel gehören mehrere Windmühlen aus dem 16. Jahrhundert, die aufgereiht auf einem Hügel oberhalb der Stadt Mykonos stehen.’
Laut Regierung wird dieses Jahr ein Rückgang von über 50% im für das Urlaubsland so wichtigen Tourismus erwartet; Mindestens! Schön für Leute wie mich, die den Massentourismus seit den 80er Jahren fürchterlich finden. Schlimm für die Menschen hier, die ja alle irgendwie leben und überleben müssen, sich auf das Tourismus Business nun mal seit vielen Jahrzehnten um- und eingestellt haben.
„Ich war schon zweimal hier; so ruhig habe ich Mykonos noch nie erlebt.“ Meinte auch Fay.
„Ja Corona wirbelt die gewohnte Welt heftig durcheinander. Schlimm für die Griechen und ähnliche Urlaubsländer.“ Stimmte ich ihr zu.
„Hat aber auch seinen Reiz.“
„Oh ja, ich persönlich mag das sehr und hätte es viel lieber wieder so, wie vor Beginn des Massentourismus. Aber das ist natürlich eine subjektiv- egoistische Sichtweise, denn damals gab es auch viel mehr Armut und Elend, war es für die Menschen viel schwerer ein gutes Auskommen zu erwirtschaften.“
„Keine Ahnung Steve, darüber weiß ich nichts; aber wenn du es sagst, wird es sicherlich stimmen. Du weißt sehr viel über Geschichte, Vergangenheit und so, bist der philosophische viel Denker- Typ stimmts?“ Lächelte sie verhalten.
„Kann man wohl so sagen. *grins*“
„Find ich interessant…, etwas ungewöhnlich.“ Blinzelte sie fraulich.
„Nur weil du dich normalerweise vor allem in eher oberflächlichen Model & Party Kreisen bewegst Fay. Das ist nicht abwertend gemeint, war aber noch nie, noch nicht mal zu Jugendzeiten, meine Welt.“
Ich bin nicht beleidigt…, es stimmt ja. Du warst bestimmt einer der süßen Jungs, die mit Büchern irgendwo in der Ecke saßen und lasen, während die Anderen alle Party, Dummheiten und oberflächlichen Quatsch machten?!“
„Kann man wohl so sagen. *grins* Obwohl: Dummheiten und Quatsch machte ich auch eine Menge höhö.“
„Bestimmt haha.“
Am frühen Abend trafen wir uns alle wieder in der Bungalow Anlage, wo die Russen bereits Fleischspieße für den Grill, plus Beilagen vorbereitet hatten, um privat Party zu machen. Die Stimmung war sehr gut und die Models tanzten sogar schon angeschickert auf der Theke der Außen Bar… was in sexy Bikinis bei so schönen, toll gebauten Frauen natürlich ein reizvoller Anblick ist.
Die Fleischspieße waren wieder mal köstlich und die Beilagen auch sehr lecker; die Russen hatten auch original Beluga Kaviar eingeschmuggelt, der jetzt auf halben, gekochten, griechischen Eiern serviert eurde. Kartoffel und Nudelsalat waren sehr delikat zubereitet, außerdem gabs gemischten Salat in hiesiger Art, mit Schafskäse, scharfe Peperoni, Oliven, sowie gegrillte Paprika und Zucchini, jede Menge Alkoholika und schmissige Musik zu der vor allem die Weibchen tanzten.
In Pool und Whirlpool konnte man nach Lust und Laune plantschen und nach Sonnenuntergang gab es einen grandioser Sternenhimmel über uns, sowie die malerischen Lichter von Mykonos um uns herum. Wir machten auch lustig- dämliche Spiele, vor allem den Jugendlichen zuliebe, wobei es viel zu lachen gab. Bogdans sechs russische Gäste haben ebenso viele Kinder dabei, alle zwischen 10 und 14.
Bessere Partystimmung kann kaum herrschen und wir hatten viel Spaß. Natti die wie viele russische Mädchen auch Ballette und ein bisschen Schauspielunterricht hatte, bezauberte mit einer sehr süßen, ziemlich gut aufgeführten Pirouetten Pantomime und kicherte gleichzeitig verlegen und stolz über unseren rauschenden Applaus, mit lauten ‚Zugabe!’ rufen. *schmunzel*
Auch um Mitternacht hatten wir noch angenehme über 20° und alle, außer den Jugendlichen und mir, waren mindestens leicht angetrunken. In vor Corona Zeiten, wären die Models und jüngeren Erwachsenen vielleicht noch in einen der Beach Clubs oder eine Disco gewechselt, wo viele gewöhnlich bis in den Sonnenaufgang und darüber hinaus feiern.
Jetzt war wahrscheinlich zu wenig los und wollte auch keiner dieses Risiko eingehen; dabei ausreichend Sicherheitsabstand zu halten, ist praktisch kaum möglich und wie Carla vernünftigerweise sagte:
„Ich war nicht monatelang vorsichtig und bin Corona aus dem Weg gegangen, um jetzt in einer betrunkenen, leichtsinnigen Nacht alles zu riskieren und das verdammte Virus doch noch zu erwischen!“ Womit sie natürlich sehr recht hatte.
Also bleiben wir lieber unter uns hier und hatten ja trotzdem auch viel Spaß. Griechenland wurde bisher wegen früher, strenger Maßnahmen zwar deutlich weniger davon erwischt, doch wie schnell das kippen kann, ist derzeit gerade auf dem Balkan zu beobachten, wo sie viel zu früh zu stark gelockert haben. Zunächst auch wenig betroffen, schießen dort derzeit die Infektionszahlen massiv in dir Höhe.



















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Litauen, Datscha, Nudisten, Landleben #2




#20.07.3 Litauen, Datscha, Nudisten, Landleben #2
Donnerstag, 9. Juli 2020
Bald nach dem Frühstück kam Vladi an und danach hatten wir natürlich erstmal mehrere geschäftliche Besprechungen, vor allem mit seinen ‚wichtigen Gästen’. Darüber darf ich nichts schreiben, aber über Laura, für die er ein tolles Angebot hatte. Sie äußerte ja bereits mehrfach den Wunsch, nicht mehr nur als Model und sozusagen hübsches Püppchen zu agieren.
Da sie auch schon beachtliche Talente und Fähigkeiten in anderen Bereichen bewiesen hat, bot er ihr nun an, als Assistentin seines Managers, der in Litauen etwa ein Jahr lang für den Aufbau seiner Residenz in Vilnius zuständig sein wird, ihre Fähigkeiten dauerhaft zu zeigen und dabei viel zu lernen.
„Aber nur unter der Bedingung, dass du dabei auch weiterhin als bezaubernd hübsches Model zur Verfügung stehst und uns mit deinem Anblick erfreust.“ Schmunzelte Vladi angesichts ihrer Überraschung und Freude.
„Das will ich gerne tun…, WOW voll krass, danke Vladi…, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll?“ Lief sie zu ihm, um sich auf typisch weibliche Art mit lieben Umarmungs- Küsschen zu bedanken.
Erst am späten Nachmittag oder frühen Abend, endeten die ganzen Besprechungen; nicht an allen davon nahmen Laura und ich teil, denn das Meiste davon betraf ja weder sie noch mich. Das letzte Gespräch für heute, führte Vladi dann nur mit Laura und mir, weil er noch ein spezielles Anliegen hatte.
„Wenn du Lust hast Steve, hätte ich für dich auch eine Aufgabe, die genau dein Fall sein müsste…, allerdings musst du dann bald weg von hier und Laura.“ Erzählte er worum es ging.
Vor dem Einschlafen, dachte ich noch über diese ‚Aufgabe’ für mich nach, welche wir vorhin besprochen hatten. Ja er kennt mich zu gut und wusste das mich sein Vorschlag sehr interessieren musste. Leider bedeutet das dann aber auch, schon bald hier weg und mich von Laura trennen zu müssen, wenn sie gleichzeitig sein Angebot als Assistentin hier annimmt. *seufz*
Nun ja, früher oder später wäre das ohnehin unvermeidlich der Fall gewesen; so läuft das nun mal, wenn man ein Leben wie wir führt. Jedenfalls ging es in Vladis Vorschlag um folgendes: in der Griechischen Ägäis, derzeit bei Mykonos, liegt ein klassischer Motorsegler in Gulet Bauart, den sich Bogdan, ein Geschäftsfreund von Vladi und ein GC Member zugelegt hat, um schönen Griechenland Urlaub zu machen..
An Bord Models und wechselnde Gäste…, doch hat keiner so richtig Ahnung, wie man so ein Boot handhabt, navigiert usw. Bogdan ist durchaus nicht unerfahren und führte schon Boote an der Ukrainischen und Russischen Schwarzmeerküste. Doch so eine Gulet in der Ägäis, ist halt doch was Anderes, als Ausflugsfahrten nur an der Küste bei Schönwetter.
Natürlich könnte er sich leicht einen erfahrenen, griechischen Captn an Bord holen, doch hätte er nicht so gerne einen Fremden dabei, der so gar nicht zum lockeren GC Lebensstil passt. Ebenso hat er gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist schöne und gute Fotos mit den schönen, westlichen Fashion Models zu machen, wie er sich das wohl gedacht hat, um damit daheim bei seinen Kumpels angeben zu können, oder so was. *schmunzel*
Wie auch immer, jedenfalls lies er mich nun über Vladi fragen, weil er selbst mich kaum kennt, ob ich als leidenschaftlicher Seefahrer nicht Lust hätte, ein paar Wochen mit ihnen durch die von mir auch sehr geliebte Ägäis zu schippern…, und natürlich hatte ich große Lust dazu. Diese nach Gulet Art gebauten ‚Motorsegler’, gesegelt wird mit ihnen in Wahrheit so gut wie nie, mag ich zwar nicht so, aber Spaß würde es mir trotzdem machen.


Freitag, 10. Juli 2020
„Guck mal, was davon gefällt dir am Besten? Welche soll ich anziehen?“ Lächelte Laura selbst noch verlockend splitternackig, inmitten von mindestens einem Dutzend sexy hübsches Slips und BHs auf dem Bett, als ich aus dem Bad kam.
„Die sind alle sehr hübsch…, aber nichts davon ist so hübsch wie du ohne all das!“ Grinste ich mit hungrigen Blicken auf ihre entzückenden Reize.
„Oh nein…, diesen Blick kenne ich hihi…, du wirst doch nicht… aaaiiihhhihi…“ kicher- strahlte sie, als ich mich mit wiegenden Bärenschritten näherte und auf sie stürzte, wie ein Bär auf verlockende, süße Honigwaben.
Tja wohin das unvermeidlich führte, muss ich wohl nicht näher erklären oder? *grins*
Ein knappes Dreiviertelstündchen später ruhten wir uns schnaufend nach Luft schnappend aus und gingen gemeinsam duschen. Dann runter zum Frühstück, wo die Meisten schon fertig waren und einige sogar bereits ausgeflogen waren. Leider hatten wir kühles, ungemütliches Regenwetter draußen, aber die Gäste aus Dnipro wollten nach Vilnius; Vladi später auch für einen oder zwei geschäftliche Termine. Außerdem wollte er Laura mit seinem Manager bekannt machen, der sich über eine so clevere und hübsche Assistentin sicherlich freuen würde.
Ich fuhr mit in die Stadt, begleitete Laura und Vladi aber bewusst nicht. Laura soll sich selbst ein Bild über ihre zukünftigen Aufgaben machen und überlegen, ob sie damit klar kommt, dass wirklich tun will. Später können wir darüber reden und werde ich ihr natürlich gerne meinen fundierten Rat dazu geben; doch ich werde ja bald nicht mehr hier sein, sie ist erwachsen und muss selbst für sich entscheiden können, was sie macht oder nicht.
Stattdessen traf ich mich nach gestern getroffener, telefonischer Vereinbarung, mit Lydia und deren Freundin Hilli, im Fotostudio eines uns bekannten Fotografen, wo wir ein bisschen shooten und schöne, sexy- erotische Fotos produzieren wollten. Eine Art Gefallen für die zwei hübschen, sympathischen, jungen Frauen, welche die kleine Gage dafür sehr gut gebrauchen können.
Aber natürlich freute ich mich auch selbst darauf, denn das ist genau die Art Akt Fotos, wie ich sie am liebsten mache und die Beiden sind wirklich bezaubernd, machten das sehr gut. Hilli stellte sich als ähnlich hübsch und sympathisch wie Lydia heraus, hat auch eine tolle Figur und posiert mit Spaß und Freude am weiblich verführerischen Posieren. Humorvoll, nett und clever ist sie ebenfalls und so hatten wir Drei viel Spaß dabei, produzierten bezaubernde Pics.
„Hey ihr macht das klasse; sehr schöne Fotos…“ lobte ich in der ersten Zigarettenpause.
„Hey du bist klasse, dass du das mit uns machst…“ blinzelte Hilli, die definitiv frecher als Lydia ist.
„Einigen wir uns auf: dieses Shooting und wir alle Drei sind klasse.“ Grinste ich amüsiert. Clever schlagfertige, locker humorvolle Nackedeis sind doch stets noch entzückender, als nur nackige Hübsche. *schmunzel*
„Haha abgemacht.“ Lachte Lydia.
„Ja gut, einverstanden.“ Meinte auch Hilli lächelnd und schaute mich dabei auf eine frauliche Art so, dass es gewissermaßen kribbelt.
Wir aßen etwas Obst, stillten den Durst und ich rauchte eine am geöffneten Fenster. Draußen immer noch mieses Regenwetter mit etwa 17-18°. Na ja, sich übers Wetter zu ärgern, bringt ja absolut nichts und ist pure Zeitverschwendung; also einfach akzeptieren und / oder ignorieren.
Wir plauderten, lachten, verstanden uns prima und hatten viel Spaß zusammen, dann wurde es auch schon Mittag. Selbstverständlich lud ich die beiden Hübschen ein, mit mir und Laura essen zu gehen. Vladi kann nicht dabei sein, ist bereits zu einem Business Lunch mit diversen Geschäftspartnern verabredet.
Wir trafen uns mit Laura im hübschen China Restaurant Tris Klevai>>> in der Altstadt, gelegen in einer schmalen Gasse. Von Außen eher unscheinbar, sogar fast ein bisschen schäbig wirkend, sind sie drinnen jedoch gemütlich in klassischer, europäischer China Restaurant Art ausgestattet. Auch das stets frisch zubereitete Essen a la Card, war sehr lecker und gut.
Laura mal wieder gestylt als sozusagen seriöse Business Lady, wodurch sie immer gleich viel erwachsener und älter wirkt, brachte Vladis Manager zum Essen mit, der amüsanterweise auch Wladimir heißt. Dieser wiederum brachte seine junge und auch sehr attraktive Sekretärin / Assistentin Daria mit, die wenn mich gewisse Anzeichen nicht täuschen, wohl auch seine Geliebte ist. *smile*
Wladimir dürfte auch kaum viel älter als Mitte oder maximal Ende 20 sein, was mich doch einigermaßen verblüffte. Für eine Aufgabe wie diese hier, im Auftrag von Vladi, ein verdammt junges Team mit zwangsläufig altersbedingt noch eher wenig Erfahrung. Aber Vladi ist natürlich kein Dummkopf und wird sich schon genau gedacht haben, weshalb er Wladimir damit beauftragt.
Jedenfalls erwiesen sich beide im Gespräch beim essen als sehr, SEHR clever, sind offensichtlich auf international renommierten Business Schulen bestens ausgebildet, sehr engagiert, fleißig und diszipliniert…, zudem auch noch sympathisch. Daria ist dabei auch noch so bezaubernd und hübsch, ja schon geradezu eine Schönheit von Model Format, dass sie mich als Mann auch ziemlich beeindruckte.
Laura war natürlich freudig aufgeregt und wird auch den Nachmittag noch mit diesen Beiden jungen, sehr fähigen Leuten verbringen. Jedoch verriet mir meine Empathie auch, dass sie jetzt doch sozusagen etwas bammel vor der eigenen Courage bekam und ein bisschen anfing an sich zu zweifeln.
Ja definitiv wird sie sich in der Zusammenarbeit mit diesen zwei Top fähigen Jungmanagern extrem zusammen reißen müssen, um auch nur einigermaßen mit ihnen mithalten zu können. Aber das schadet überhaupt nicht, selbst wenn Laura es nicht packen sollte. So lernen junge Menschen sich selbst und ihre wirklichen Fähigkeiten viel besser kennen und können sich auch selbst realistischer einschätzen.
Scheitern sollte dabei kein negativer Makel, sondern als nützlicher Lernprozess gesehen werden. Auch wenn es bedeutet zu ‚lernen’ und einzusehen, dass man selbst halt doch nicht gut genug, sondern nur Durchschnitt ist. Na und? Die große Mehrheit der Menschheit fallen in die Kategorien Durchschnitt oder sogar Unterdurchschnitt; nur sehr, sehr wenige sind geeignet für herausragende Aufgaben.
Ob es einem nun passt oder nicht, so ist nun mal die Realität und je eher man das einseiht und akzeptiert, desto besser ist es für Den- / Diejenige. Das leben besteht aus einer endlosen Abfolge von positiven und negativen Lernprozessen, Erfolgen, elendigem scheitern, dazu lernen, sich weiter entwickeln…, oder auch dem völligen versagen, sich damit abfinden es nicht zu können.
Wenn man damit klar kommt, es einseiht, versteht und akzeptiert, kann man dennoch ein zufriedener Mensch werden und glücklich leben. Wenn du aber immer versuchst etwas zu sein, was du nicht bist, nicht kannst, nicht schaffst und dich weigerst die Tatsachen einzusehen, wirst du immer ein frustrierter, unglücklicher Mensch bleiben. Man muss sich nur umschauen, denn von letzterer Sorte gibt es leider jede Menge und sie sind fürchterlich.
Um die 20 ist genau das richtige Alter und die richtige Zeit für junge Menschen, um herauszufinden wer und was sie wirklich sind, was sie wirklich können und was nicht; so selbstverständlich auch für Laura. Bei mir war das als junger Bursche genau so und musste ich so manche unangenehme, schmerzhafte Niederlage einstecken, bevor ich begriff wie die Welt sich wirklich dreht, worin ich gut bin und worin nicht.
All das besprach ich mit Laura am Abend, als sie mir ihre Selbstzweifel gestand und riet ihr, es auf jeden Fall zu versuchen. Danach würde sie, egal ob geschafft oder gescheitert, deutlich mehr über sich selbst wissen und das wäre nur gut für ihre Entwicklung. *smile*
Laura, Daria und Wladimir fuhren also nach dem leckeren Essen zurück, zu Vladis großer Residenz Immobilie aus Sowjetzeiten. Hilli musste zu einem Aushilfsjob, bedankte sich lieb für Shooting, Essen und eine nette ‚Taschengeld-‚ Gage für sie. Lydia und ich fuhren zu einer reizvollen Indoor Location, um noch weitere Pics zu produzieren.
Neben dem Vorstadthaus von Freunden von ihr, gibt es einen alten Schuppen mit ebensolchem Gerümpel, schätzungsweise noch aus den Sechziger Jahren oder noch älter. Dort haben die jungen Leute schon Partys gefeiert u. Ä. und Lydia fand, dass wir dort interessante Fotos schießen könnten. Gute Idee denn solche Locations machen gewöhnlich auch deutlich mehr Spaß, als sozusagen etwas steril in einem Studio zu shooten.
„Wie findest du es?“ Blinzelte die Hübsche.
„Hübsch und gut geeignet…, aber garantiert noch viel hübscher, wenn du dich endlich wieder nackig gemacht hast!“ Grinste ich männlich zurück.
„Ahahaha… Männer!“ Lachte sie erheitert und zog sich extra provozierend auch gleich völlig ungeniert aus, was selbstverständlich ein reizvoller Anblick ist.
„Ja ich bin einer!“ *grins*
Wetterglück hatten wir auch; inzwischen war entgegen der Vorhersage doch die Sonne durchgekommen und so heizte es sich bei wechselnder Bewölkung schnell auf. Wir hatten schon fast 25° und so war es für Lydia doch wesentlich angenehmer unbekleidet sexy- liebreizend in dem ungeheizten Schuppen zu posieren, als bei kaum 18° am Vormittag. Das kann die Hübsche mit ihrem sehr schönen, schlanken Körper wirklich sehr gut… und hat auch sichtlich viel Spaß daran.
„Oh ja, du bist einer! Ohne Frage! Hihi.“
„Und du eine süße Frau mit sehr schönem Körper.“ *lächel*
„Danke du Charmeur…, das sehe ich an deinen Blicken.“ Schmunzelte sie fraulich erfreut über nette, ehrliche Komplimente und meine männlich genießenden, anerkennenden Blicke.
Wir fuhren danach zu ihr nach Haus, um zu duschen. Sie holte kleine Snacks, Getränke und Obst aus der Küche, machte meinen genießenden Männeraugen dabei die Freude, komplett nackig zu bleiben und wir plauderten über dies und das.
„Ach du Glücklicher…, griechische Ägäis…, ein Traum.“ Seufzte sie.
„Warst schon mal dort Lydia?“
„Nein aber schon die Bilder, Erzählungen von Leuten die dort urlaubten; die Wiege der Demokratie, Sonne, Meer…, ein Sehnsuchts- Ort von mir.“
„Das heißt übersetzt: du würdest gerne mitkommen?“
„Sehr gerne, aber ich kann jetzt leider nicht hier weg; selbst wenn du mich mitnehmen würdest.“ Seufzte sie und reckte ihre entzückend nackten Formen schlanker Weiblichkeit wohlig.
„Ja ich weiß; wie kommst du voran?“ Lächelte ich, entzückt vom Anblick ihrer reizenden Formen, die sie mich auf gekonnt weiblich- charmante Art so ungeniert sehen lies. Lydia arbeitet derzeit an einer etwa 80 Seiten Abhandlung, welche sie zu Ende der Sommerferien abliefern muss und ich weiß wie schwierig das sein kann.
„Ganz gut eigentlich; ich denke, ich schaffe es und werde eine gute Note bekommen. Aber ich muss mich fleißig dahinter klemmen.“
„Bestimmt schaffst du es; eine so clevere und fleißige junge Frau wie du.“ Lächelte ich aufmunternd und streichelte ihr über den Rücken. „Ich lass dir noch was da, damit du nicht so viel Zeit zum Geld verdienen brauchst. Ich hoffe du verstehst es nicht falsch.“
„Oh echt? Das ist aber nett von dir…, nein ich verstehe es nicht falsch.“ Schaute sie erfreut auf die Geldscheine, die ich ihr zusätzlich zur Shooting Gage hinblätterte. Für mich nur Kleingeld, für sie genug um davon zwei Monate oder länger zu leben.
Bald darauf rief Laura an und ich fuhr sie abholen, während Lydia sich wieder an ihre Arbeit setzte und heute Abend auch nicht mit uns ausgehen wollte. Es ergab sich dann, dass wir sowieso nicht ausgingen. Zunächst wollten wir ohnehin zurück zur Datscha, duschen und ausruhen. Dort bekam Vladi eine Nachricht, musste daraufhin Videokonferenzen und Telefonate führen, wollte sich danach lieber gemütlich ausruhen und sich ein bisschen erholen.
Laura wollte sich ein bisschen aufgeregt vor allem über ihre Erlebnisse des Tages unterhalten und ich war auch nicht wirklich scharf darauf, wieder in die Stadt zu fahren um auszugehen. So machten wir es uns alle gemütlich und ich sprach, wie oben beschrieben, ausführlich mit Laura. Sie entschloss sich Vladis Angebot wenigstens zu versuchen und ab Montag den Assistentinnen Job anzutreten.
Wir liebten uns noch schön, sozusagen auch ganz gemütlich und zärtlich, schauten vom Bett aus noch ein bisschen TV, duschten noch mal und schlummerten noch vor Mitternacht ein… *schnarch*






Samstag, 11. Juli 2020
Nach dem Frühstück machten einige von uns einen Ausflug zum Reithof und der Pferdepension Red evenings>>>, Karklėnai. Von dort bekommen auch unsere Nudisten Reiter*innen, die wir kürzlich getroffen hatten, ihre Pferde gestellt. Nun muss ich gestehen zwar reiten zu können, sogar einigermaßen gut, aber nicht wirklich scharf darauf bin, es unbequem finde und mir hinterher immer der Hintern weh tut. *schiefgrins*
Doch was tut Mann nicht alles der holden Weiblichkeit zuliebe? Also ging ich mit und beneidete ein bisschen Vladi, sowie zwei der Hausgäste aus Dipro, die sich mit geschickten Ausreden darum gedrückt und behauptet hatten, wegen etwas anderem ‚Wichtigem’ nicht mitkommen zu können…, die Gauner. *lach*
Einen positiven Aspekt, aus männlicher Sicht, hat diese Reiterei immerhin. Da besonders jüngere Girls und Frauen scharf aufs reiten sind, trifft man auf solchen Reiterhöfen nicht selten auf viele sehenswerte Weibchen. *zwinker*
Die vorbestellten Gäule standen schon gesattelt und aufgezäumt für uns bereit, Getränke und Snacks hatten wir dabei, also begannen wir bald unseren Reitausflug in die umgebende Natur. Bei so was werden gewöhnlich besonders gutmütige, sozusagen gemütliche Tiere für die fremden Reiter ausgesucht und so gehorchten diese brav ohne Probleme.
Spaß macht das schon mal, auch mir, aber so richtig verstand ich noch nie, was am reiten eigentlich soooo toll sein soll. Es IST objektiv gesehen etwas unbequem und wer nach längeren Reitausflügen behauptet, ihm oder ihr würde nicht der Hintern weh tun, der lügt oder ist ein trainierter Vielreiter. Den größten Vorteil sehe ich darin, dass man mit Pferden auf natürliche Art durch die Natur kommt, auch dorthin wo man mit Fahrzeugen nicht hinkäme.
Die erste Rast machten wir an einem hübschen Wasserfall, mit einem auch zum Baden gut geeigneten, anschließenden, kleinen Wasserbecken. Allerdings war das Wasser eisig und das Wetter mit unter 20° auch nicht so warm, dass wir wirklich starkes Verlangen nach plantschen im Wasser gehabt hätten. Egal jedenfalls ein hübsches Plätzchen zum rasten. *smile*
Ein paar Wanderer zu Fuß, befanden sich auch gerade dort und hatten zwei energiegeladene Hunde dabei, die uns mit ihrem herum toben und spielen zusätzlich amüsierten. Nora, Lida und Laura waren alle drei schon reiten, jammerten aber jetzt schon auch ein bisschen über schmerzende Hinterteile.
Natürlich vergaß ich daraufhin meine eigenen Schmerzen am Po und schlug grinsend vor, wir Männer könnten ihnen ja die Pobacken massieren und selbige mit Pflegecreme einreiben. Das sorgte natürlich für amüsiertes lachen und drohten sie mich, mich ins kalte Wasser zu schmeißen, wenn ich mich nicht anständig benehme. In Wahrheit fanden sie die Idee aber durchaus verlockend, wollten das nur wegen der Anwesenheit der fremden Wanderer nicht so offen zugeben. *schmunzel*
Später trafen wir tatsächlich noch auf eine sehr attraktive, charmante Reiterin, die überraschenderweise ganz alleine unterwegs war und auch nichts dagegen hatte, sich von mir fotografieren zu lassen. Die Schönheit mit toller Figur, schätzungsweise Mitte / Ende 20, gehört tatsächlich in die Kategorie: unmöglich zu übersehen, beeindruckende Persönlichkeit und sich ihrer Wirkung auf das andere Geschlecht völlig bewusst. WOW!
Wir unterhielten uns angeregt und auf meine Nachfrage bot sie sogar an, uns zu einer Art Bauern Imbiss Verkaufsstelle zu führen, wo wir einfach aber lecker Mittagessen konnten. Natürlich lud ich sie als Dank dafür ein, mit uns zu speisen, was die beeindruckende Frau gerne annahm. Sie selbst ist aus Vilnius, möchte aber nicht das ich im Blog ihren Namen und Beruf nenne, da man sie sonst relativ leicht finden könnte. Egal Hauptsache ich durfte die schöne Gia (Kosename) finden und kennenlernen. *ätsch*
Nein im ernst: sie ist wirklich eine Frau und Persönlichkeit, die man nicht so leicht vergisst. Bei dem sehr einfachen Bauern Verkaufsstand mit einigen Sitzplätzen aus grob gehauenem Holz und ebensolchen Tischen, gab es leckere, üppige Bauern Hausmannskost und unterhielten wir uns ausgezeichnet. Leider darf ich ja nicht erwähnen, was genau ihr Beruf und ihre Stellung in Vilnius ist, aber sie ist eine hoch qualifizierte, sehr intelligente und gebildete, verflucht schöne und charmante Frau der Extraklasse.
Dann ritten wir zurück zur Pferderanch, denn wir sind einfach zu ungeübt im reiten, weshalb uns alle vor allem der Po schmerzte; genug für heute! *grins*
Immerhin erfreute noch eine sehr hübsche, schlanke, junge Reiterin mit Top Figur und hüpfenden Brüsten, meine genießenden Männeraugen. Lachend lies sie sich knipsen und rief mir beim im Galopp vorbei reiten, eine sicherlich frech- humorvolle Bemerkung zu, welche ich jedoch nicht verstand.
„Oooohhh mein armes Popöchen…“ stöhnte Laura, als wir zurück in der Datscha, abgeduscht und abgetrocknet auf dem Bett ein bisschen ruhten und streckte mir selbigen frech entgegen.
„Hmm lass doch mal sehen…, oh ja, der braucht unbedingt etwas heilende Behandlung…“ grinste ich und widmete mich zärtlich ihrem entzückenden Knackpopo, cremte diesen auch ein bisschen ein…, aber erst nachdem wir… *zensiert*
Zeit für ein kleines Nickerchen blieb auch noch, dann machten wir uns langsam fertig. Nachher waren wir zur Garten BBQ Party, im Landhaus eines Geschäftsfreundes von Vladi eingeladen. Da konnten die Weibchen typischerweise nicht widerstehen und putzten sich bezaubernd heraus. Alina in einem, wie ich fand übertrieben offenherzigen, roten Minikleid, wodurch sie ein bisschen nuttig wirkte.
Laura wesentlich geschmackvoller, in einem sehr hübschen, Rosa Kleid in welchem sie wirklich bezaubernd aussieht. Nora und Lida in eher einfachen, aber mit ihnen als Inhalt auch sexy- hübschen Sommerkleidern. Wir Männer alle im bequem- eleganten Casual Look.
Der Mercedes Kleinbus aus dem Datscha Fuhrpark bot genug Platz für uns alle und damit fuhren wir gegen 17 Uhr gemütlich zu Landhaus von Vladis Freund, wo weiterer Gäste bereits eingetroffen waren, oder wie wir gerade ankamen.
Interessante Menschen und Gespräche, gute Stimmung, jede Menge köstliches Futter vom bereits angeheizten Grill, Getränke, Musik, schöne Frauen, so macht eine Gartenparty doch richtig Spaß. *smile*
Vollgefressen machten Laura und ich erstmal einen Verdauungsspaziergang durch die hübsche Umgebung, in welcher es Wälder, kleine Seen und Bachläufe, weitere Ferienhäuser, Datschen usw. gibt.
Wesentlich näher an Vilnius gelegen, als Vladis einsame Datscha, haben sich hier viele vermögende Leute aus der Hauptstadt sehr schöne und größtenteils auch bestens gepflegte Landhäuser gebaut. Die Meisten anscheinend dauerhaft bewohnt, manche nur als Sommervillen und einige wohl auch für Urlauber zum Mieten. Umgeben von schöner Natur, nahe genug der Hauptsstadt um in vielleicht 20 Minuten am Arbeitsplatz zu sein, ein reizendes, hübsches Siedlungs- und Ausflugsgebiet.
Auf einer grünen Wiese, trafen wir auf ein paar junge Leute in Lauras Alter oder wenig älter; fünf junge Männer und zwei hübsche Frauen, darunter Eine mit sehr langer, blonder Haarmähne, Top Figur von Model Format auf geschätzt 170 cm, schönem, ausdrucksstarken Gesicht und einer Art, welche Männer zwangsläufig fasziniert.
Laura kannte zwei oder drei sogar ein bisschen und so plauderten wir mit ihnen freundlich über dies und das…, was junge Leute halt gerne schwätzen; größtenteils Dinge und Ereignisse aus Vilnius, von denen ich keine Ahnung hatte. Da spazierten wir zurück zur Gartenparty und schlossen uns wieder an.
Erst nach 23 Uhr kamen wir zurück, duschten und gingen gleich ins Bett, liebten uns mit sozusagen einer spur trauriger Wehmut, weil:
„Unsere letzte, gemeinsame Nacht…, ich weiß jetzt schon, dass ich dich sehr vermissen werde.“ Seufzte Laura, angeschmiegt mit dem Kopf auf meiner Brust.
„Ja… ich dich auch…“ blies ich ein paar blonde Haare weg, die mich im Gesicht kitzelten und streichelte ihre zarte, schöne, junge Haut ganz zärtlich.
„Mmmhh…“ schnurrte sie und liebten wir uns gleich noch mal ganz langsam, äußerst sinnlich- gefühlvoll, wie um den gemeinsamen Genuss möglichst lange auszukosten.
Bis nahezu 02 Uhr sprachen wir noch über viele Dinge, versprachen uns in Kontakt zu bleiben und das ich doch mal wieder nach Vilnius kommen soll… usw. usf. Halt mit dem typischen, süßen Abschiedschmerz eines ‚Paares’, dass sich ein paar Wochen wundervoll verstanden und miteinander harmoniert hat; nicht nur im Bett beim Liebe machen.
Aber so ist das nun mal, wenn man ein Leben führt wie ich und es war von Anfang an klar, das wie nur eine begrenzte Zeit miteinander Spaß haben, uns aneinander erfreuen können. Mit Laura war es aber wirklich außergewöhnlich schön und wird mir die Trennung schwerer fallen als sonst. *seufz*















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