Ostsee, Yacht Kreuzfahrt





#19.08.2 Ostsee, Yacht Kreuzfahrt
Mittwoch, 7. August 2019
„Oh Mist…“ jammerte Margo, als wir nach der morgendlichen Schmuserunde unsere Smart Phones auf Message Eingang checkten.
Sie hatte eine Nachricht, nach der sie für einen überraschenden Auftrag, denn sie sich eigentlich nicht entgehen lassen dürfte, zurück nach Warschau muss. Wir sprachen darüber und natürlich bedauerte ich das sehr, riet ihr aber vernünftig zu sein und das anzunehmen. Schließlich kann sie nicht ihr eigenes Leben schleifen lassen, um mit mir Yachtie Urlaub zu genießen, muss früher oder später sowieso wieder ganz ihr eigenes Leben führen.
Außerdem würde das wohl nur einige Tage dauern und danach könnte sie ja wieder dorthin kommen, wo wir dann sind; Reisekosten übernehme ich gerne, falls ihr das zuviel sein sollte. Aber sie ist auch nicht arm; ihr geht’s ziemlich gut und so wäre auch das kein Problem.
So einigten wir uns also beim Frühstück darauf, dass sie mit ihrem Mini, mit dem sie ja nach Gdanks gekommen war, zurück fährt und sich um das kümmert, worum sie sich halt kümmern muss. Danach versucht sie wieder an Bord zu kommen und die ‚Kreuzfahrt’ mitzumachen.
Wir beeilten uns ein bisschen, denn heute haben wir mit dem Boot eine knapp 120 Seemeilen Reise vor uns, nach Klaipeda in Litauen. Bei gut 12 kn also 10 Stunden und natürlich wollte ich vor Einbruch der Dunkelheit ankommen. Sonnenuntergang ist dort derzeit im 2130 Uhr, also werden wir gegen1830 - 19 Uhr ankommen, wenn wir noch vor 09 Uhr auslaufen.
Die Hübsche lies die meisten ihrer Sachen gleich an Bord, dann knutschten wir uns am Kai noch mal ausgiebig ab. Schließlich sprang sie in ihren Mini und düste auf ihre energische Art hupend und winkend los, während Suki, Onori und ich ihr noch hinterher winkten. *schmunzel*
Ich rauchte noch eine, die Crew hatte das Boot natürlich schon klar zum auslaufen gemacht und dann legten auch wir gleich ab und schipperten los. Eine Schönwetter- Kreuzfahrt durch die südöstliche Ostsee, vorbei an der russischen Enklave Kaliningrad. Wechselnd wolkig / sonnig mit bis zu 23° und die schöne, schifffige Yacht zog ein kerzengrades Kielwasser hinter sich ins blaue Meer.
„Klaipėda ist eine Hafenstadt in Litauen, die dort liegt, wo die Ostsee auf den Danė-Fluss trifft. In der Altstadt gibt es im 18. Jahrhundert erbaute Fachwerkhäuser im deutschen Stil. Der Theaterplatz, der wichtigste Treffpunkt der Stadt, beherbergt das neoklassizistische Dramatheater. Die Skulptur Taravos Anikė von 1912 befindet sich ebenfalls auf dem Platz und ist eine Hommage an einen Dichter der Stadt. Das am Wasser gelegene Litauische Meeresmuseum umfasst Delfinshows und maritime Exponate in einer Festung aus dem 19. Jahrhundert.“ Google
Beim einlaufen war es stärker bewölkt, aber dennoch knapp über 20° warm. Zu Mittag hatte Stella etwas Leckeres gekocht und wir an Bord gegessen. Dennoch waren wir jetzt hungrig, denn Seeluft macht Appetit. Wir bekamen einen hübschen Liegeplatz zugewiesen, klarten die Yacht auf und ich lud alle, einschließlich der Crew, ins Restaurant Meridian>>>, Kairioji Danės krantinė, Kurpių g., Klaipėda, zum Abendessen ein.
Das ist ein ausgezeichnetes, sehr schönes, elegantes Restaurant, auf einem alten Segelschiff an der Kaimauer des Danes Fluß, Kategorie 4,6+ Google Sterne. Mit Live Musik, Klavierspieler und Sängerin, wobei man köstlich speisen kann. Bei Schwachwind oder Flaute wie aktuell, ziehen sie sogar die Segel des schönen Schiffes auf und in nächtlicher Beleuchtung wirkt es noch romantischer, dort schön zu schlemmen.
„Das Restaurant ist unter Deck auf dem ehemaligen Schulungsschiff Meridianas untergebracht, welches heute auf der Dane fest zu Anker liegt. Lage perfekt, nahe dem Zentrum von Klaipeda gelegen.
Service im Restaurant perfekt. Kellner spricht englisch und ist im Gegensatz zu manch einem anderen Restaurant durchaus kundenorientiert und aufmerksam. Die Vorspeise wurde ergänzt durch einen "Gruß aus der Küche" (hier Lachstatar an Rote Beete-Mus). Hauptgericht optisch und geschmacklich herausragend. Absolute Empfehlung. Wer in Klaipeda gut essen gehen möchte, darf einen Besuch hier nicht verpassen.“ Quelle>>>
Ein so hochwertiges Restaurant ist selbstredend auch nicht ganz billig, aber keineswegs übertrieben teuer, sondern angemessen. Wir waren hoch zufrieden und ich fand es nur schade, dass sie unter der Woche schon um 22 Uhr schließen, am Wochenende um Mitternacht; gerne wären wir noch etwas länger sitzen geblieben.
Zur Verdauung spazierten wir nicht direkt zurück zu unserem Liegeplatz, sondern machten bewusst Umwege durch die hübsche Altstadt. Zurück an Bord gingen wir auch gleich pennen; nach dem langen Tag und letzte Nacht etwas zu wenig Schlaf, pennte ich sehr schnell tief ein… *schnarch*
Ps: Litauen liegt in der Zeitzone übrigens eine Stunde vor Deutschland und Polen; also waren die 2340 Uhr bereits 0040 Uhr nach Mitternacht.






Donnerstag, 8. August 2019
Der Tag wechselte ständig zwischen starker Bewölkung, gelegentlichen Regenschauern und Sonnenschein, bei maximal bis 20°. Na ja Ostsee halt, das ist keine Adria und erst recht keine Karibik. Nicht ganz so schön wie man es gerne hätte, aber auch nicht wirklich ungemütlich. Mit Regenjacke, Regenhut oder Regenschirm dabei, selbst in einem Regenschauer problemlos zu ertragen.
Bis kurz nach 10 Uhr hatte ich Online einiges zu erledigen; Suki und Onori waren unterdessen schon zu einem Sightseeing Spaziergang in die Altstadt aufgebrochen, wo ich sie spätestens zum gemeinsamen Mittagessen treffen wollte. Da es gerade mal wieder aufklarte und Sonne durchkam, beschloss ich mir auch die Beine zu vertreten und ein bisschen am Hafen herum zu laufen.
Das war eine sehr gute Idee, stellte sich gleich heraus. Schon beim verlassen der Yacht über die Gangway, fiel mir eine sehr hübsche, junge, gut gebaute Naturblondine auf, die durch eine große Sonnenbrille das schöne Boot betrachtete. In einem offenen, dünnen Regen- Halbmantel aber darunter offensichtlich sexy- locker- sommerlich gekleidet, sah die ca. 165 cm Hübsche ziemlich reizend aus und zog neben meinen, auch noch die Blicke anderer Männer auf sich. *smile*
Leider zu klein um sie ernsthaft auf eine Fashion Model Karriere als potenzielles Talent anzusprechen; aber es gibt ja noch andere Model Möglichkeiten. Oder auch die Variante, sie halt ‚nur’ als Mann so anzusprechen, wie man das doch gerne gerade bei so hübschen, jungen Frauen tut… und sei es auch ‚nur’ für ein Schwätzchen, ein bisschen harmloses Flirten, gemeinsames Cafe trinken usw.
Sie hatte natürlich genau registriert, dass ich von Bord der Yacht kam und blinzelte sozusagen, auch wenn ich das hinter der Sonnenbrille nicht sehen konnte, ein bisschen Neugierig in meine Richtung; schon ihre Körpersprache verriet, wohl generell eine interessierte, nette junge Frau zu sein, die sich auch ganz normal wie eine solche benimmt… und welche junge Frau, insbesondere eine so Hübsche, wäre nicht auch interessiert mit einem ‚interessanten Mann’ von einer schicken Yacht ins Gespräch zu kommen?! *schmunzel*
Ihre geschmackvoll- elegante Kleidung, vor allem die Art wie sie diese trug und ihre sehr gepflegte Erscheinung, verrieten natürlich auch eine Menge über sie. Jede Wette das sie keine doofe, geile Tussi auf der Jagt nach reichen West Männern ist; auch keine halb oder ganz Professionelle H…, sagen wir netter Callgirl. Garantiert besitzt sie Bildung und Niveau, ist vielleicht eine junge Studentin und…, egal jedenfalls ist sie für einen Frauenverehrer ein entzückender Anblick.
„Entschuldigung schöne Frau, ich hoffe sie sprechen englisch und sind von hier?“ Sprach ich sie lächelnd an.
„Aus Vilnius und ich spreche auch Deutsch; sie sind doch Deutscher, oder? Dieser Dialekt…“ lächelte sie unkompliziert zurück.
„Richtig. Aus Vilnius? Ein schönes Städtchen. Sprachstudentin oder so was? Hallo mein Name ist Steve, sehr erfreut dich kennenzulernen.“
„Hallo ich heiße Laura und die Freude ist ganz meinerseits.“ Antwortete sie gekonnt ‚altmodisch’ förmlich. „Oder so etwas… hihi; warst du schon in Vilnius?“
„Hallo Laura…“ nahm ich ihre Hand für einen formvollendeten Handkuss mit Gentlemen Verbeugung. „…ja ist aber viele Jahre her. Laura ist aber recht ungewöhnlich für eine Litauerin oder?“
„Ja mein Vater war…, oder ist…, ein großer Fan von Laura Dern; aber die Erklärung aus Wikipedia gefällt mir besser, nach der es eine Kurzform von Laurentia, dem Pendant zu dem männlichen lateinischen Vornamen Laurentius, der „aus der Stadt Laurentum“ bedeutet, aber in Anlehnung an laurus „Lorbeer“ umgedeutet wurde zu „lorbeerbekränzt“… haha.“ Lächelte sie reizend.
Wir spazierten typischen kennenlern- Small Talk plaudernd umher und ich lud sie zum Cafe trinken ein, woraufhin sie mir das hübsche, gute Vero Cafe>>>, Tiltų g. 1, Klaipėda, empfahl und mich etwa einen Kilometer dorthin geleitete. Offensichtlich kennt Laura sich gut in Klaipeda aus und legt auch selbst Wert auf gepflegte Gastronomie.
Sie erzählte schon als Kind mit ihren Eltern gerne nach Klaipeda gekommen zu sein, gerne in gute Restaurants und ähnliche Lokalitäten zu gehen und überhaupt gerne einen gepflegten Lebensstiel zu führen, wenn möglich. Auf eine andere Art ist sie auch eine interessante, sympathische Persönlichkeit, ähnlich wie Margo und trotz ihrer Jugend von wohl höchstens um die 20, auch schon erstaunlich vernünftig und reif.
Wir verstanden uns verblüffend gut und auch bei Laura lagen von Anfang an so gewisse Männlein / Weiblein Schwingungen in der Luft, wie es eigentlich nur der Fall ist, wenn es zwischen Mann und Frau auch zumindest ein kleines bisschen funkt.
Dann musste sie zu einer Verabredung mit einer Freundin, fragte aber vorher noch, ob sie sich später oder Morgen auch mal die Yacht anschauen dürfe, noch nie auf einer war und neugierig sei. Also tauschten wir Handynummern aus und bot ich ihr gerne an, unser Boot mal zu besichtigen. *smile*
Dann traf ich mich mit Suki und Onori im Sushi Extra>>>, Danės g. 6, Klaipėda, auch einem hübschen, guten asiatisch- japanischen Suhi Restaurant, wo man gemütlich und sogar preiswert gesund schlemmen kann. Heute gönnten wir uns mal tatsächlich nur kalte Sushi in vielen Varianten, alles frisch zubereitet auf einer großen Platte. Davor nur etwas heiße, typisch japanische Miso Ramen Suppe und als Nachspeise rosa Sakura-Mochis.
Für Japaner, die Orginal japanische Küche und Restaurants gewöhnt sind, was gewöhnlich eine deutlich höhere Liga ist als Sushi Restaurants in Europa, war es nichts Besonderes. Aber auch sie fanden es sehr lecker und gut zubereitet; offensichtlich wissen sie im ‚Extra’ was sie tun und wie man japanische Kost zubereitet. So etwa 4,2 Google Sterne würde ich ihnen geben.
Suki war mal wieder sehr bezaubernd und Onori auch richtig gut drauf; außerdem freuten wir uns über das schöner als vorhergesagte Wetter, mit fast gar keinen Regenschauern mehr. So spazierten wir den ganzen Nachmittag durch die Altstadt, schauten uns dies und das an und hatten praktisch genauso locker Spaß, wie unter Westlern.
Einige künstlerische Bronze Statuen am Hafen, wohl über Fischer oder Hafenarbeiter früher und deren hartes Leben, faszinierten und amüsierten vor allem Suki sehr. Japaner schätzen und verehren Traditionen und Altes gewöhnlich sehr und würden normalerweise nie so respektlos damit umgehen, wie das bei uns oft der Fall ist. Aber ein japanisches Idol ‚Mädchen’ wie Suki, eigentlich ist sie ja schon eine erfolgreiche, junge Frau, kann wirklich total megabezaubernd süß- verspielt sein…, oder wenn man so will, diese Rolle spielen.
Genau das ist im Grunde eine der Hauptaufgaben in Jobs von Idol Girls in Nippon, wo tatsächlich ein Großteil der Männerwelt einen starken, teils extremen Lolita Komplex hat und pflegt. Wie in streng konservativ patriarchalischen Gesellschaften üblich, ist die verlogene Doppelmoral in Japan so extrem ausgeprägt, wie in kaum einem anderen Land.
Am Abend machten wir eine kleine Siesta an Bord und gingen dann frisch geduscht und umgezogen, wieder in dieses Segelschiff- Restaurant, dass uns gestern so gut gefallen hatte. Gegen 23 Uhr zurück an Bord, beschäftigte sich jeder noch ein bisschen Online und ich lag kurz nach Mitternacht im meinem bequemen Bett, pennte sehr schnell ein… *schnarch*








Freitag, 9. August 2019
Bestens ausgeschlafen und erholt, auf Booten pennte ich schon immer sehr gut, duschte ich kurz nach 07 Uhr und ging dann hoch, für einen ersten Cafe, eine Banane und mein geliebtes Morgenzigarettchen, am Heck unter dem schätzenden Überhang des Oberdecks. Leider regnete es schon wieder, bei 16-17° und die Vorhersage sah ähnlich aus wie gestern. Kann man nur hoffen, dass sie auch ähnlich wie gestern nicht zutrifft und der Tag sonniger wird als erwartet.
Zum Frühstück kurz nach 08 Uhr, erschienen drei Geschäftsfreunde / Bekannte aus Vilnius, also eher ein Business Breakfast, dass wir dennoch aber auch wie Gourmets genossen. Suki erfüllte perfekt ihre Rolle als liebreizend- charmante Tischdame, so lange wir noch schlemmten. Dann zogen sich Sie und Onori zurück und ging ich in Medias Res mit den drei durchaus auch sympathischen Business Typen.
Die Drei sind mir von Oligarch Vladi empfohlen worden und es ging im folgenden Geschäftsgespräch über die Möglichkeit, auch in Vilnius eine GC Filiale zu eröffnen. Unsere Besprechung lief bis fast 11 Uhr eigentlich recht gut; sie machten keinen schlechten Eindruck auf mich und könnten durchaus dafür geeignet sein. Also verblieben wir zunächst freundlich, vorerst in einem reinen Gentlemen Agreement, mit einer gemeinsamen Absichtserklärung.
Die Drei selbst, ihr Vorleben und ihre Pläne dafür, werden einer genauen Überprüfung unterzogen. Dann werden wir eventuell gegen Jahresende oder in 2020 die Pläne konkretisieren und die Sache wirklich angehen, wenn nichts dagegen spricht. Das war der Hauptgrund für die Kreuzfahrt nach Klaipeda, wozu die Gelegenheit ja günstig war. Ähnliche Anfragen / Pläne erreichen den Club überraschend häufig aus vielen Gegenden der Welt. Aber selten sind die potentiellen Geschäftspartner dafür wirklich geeignet, denn die Ansprüche für den Betrieb eines GC sind sehr hoch.
 „Entschuldigung…, Suki, Steve…, das Mittagessen ist fertig; kommt ihr?“ Blinzelte Stella amüsiert über die Szene mit der kichernden Suki auf meinem Schoss, vom vorderen Saloneingang aus.
Das wollten wir natürlich und gingen vor in den Dining Room, wo Onori schon Platz genommen hatte. Schon während der leckeren Schlemmerei wurde es draußen immer heller, hörte der Regen auf und verzogen sich immer mehr Wolken, bis es richtig schön sonnig, mit immerhin 21° war.
Also beschlossen wir an Land zu gehen und uns umzuschauen… und stolperten direkt in Laura, die vorbei kam um sich die Yacht anzuschauen. Wir begrüßten uns freundlich, ich machte Laura mit Suki und Onori bekannt und diese Drei waren sich offenbar auch gleich sympathisch. Als die schöne Laura, reizend fraulich sexy in rosa T-Shirt Oberteil mit engem Minirock und großer Sonnenbrille auf der Nase hörte was wir vorhatten, bot sie sich sofort als Local Guide und Dolmetscher- Begleitung an.
„Die Yacht kann ich mir auch später anschauen; vielleicht regnets ja auch bald wieder.“ Lächelte sie und diesen Angebot nahmen wir natürlich gerne an.
Zunächst setzten wir mit der Fähre über auf die Kurische Nehrung, welche den Hafen von Klaipeda auf der Seeseite vor dem offenen Meer schützt. „Die Kurische Nehrung ist eine 98 km lange Halbinsel an der Nordküste des Samlands. Sie beginnt in Lesnoi und endet am Memeler Tief. Seit 1945 gehören die nördlichen 52 km zu Litauen und die südlichen 46 km zur russischen Oblast Kaliningrad. Wikipedia
Im Litauischen Teil heißt der schöne Nationalpark Kurische Nehrung ‚Kuršių Nerijos nacionalinio parko direkcija’ und ist Phantastisch! Natur pur, Strand, Dünen und Wälder ohne Ende. Keine Verkehrsgeräusche, dafür sehr viele Vogelstimmen, das Plätschern der Brandung am schier endlosen Sandstrand, pittoreske Bauerhäuser, Kunstinstallationen, Denkmäler…, sehr schön. *smile*
Wie Laura mir schon erzählt hatte, war sie seit ihrer Kindheit als kleines Mädchen fast jedes Jahr mindestens ein mal in dieser Gegend, kennt sich also wirklich gut aus und konnte uns gut herum führen. Natürlich ist der Nationalpark mit seinen 52 km Länge derart groß, das man Wochen, Monate oder sogar Jahrelang unterwegs sein müsste, um jede versteckte, schöne Ecke kennenzulernen.
Ein schöner Ausflug bei dem wir viel Spaß und auch Glück mit dem wechselhaften Küstenwetter hatten; Regen gab es gar keinen mehr, im Gegenteil verzogen sich sämtliche Wolken und wurde es strahlend sonnig. Hungrig von all dem herum laufen, kehrten wir ins gemütliche, hübsche und mit 4,3 Google Sternen bewertete Restaurant Nerija>>>, Smiltynės g. 15, Klaipėda, auf der Seite zur Stadt ein und stärkten uns dort sehr lecker.
Umgeben von viel Wald, versorgt dich freundliches Personal mit großen, leckeren Portionen zu günstigen Preisen in familiäre Atmosphäre…, eine hübsche Lokalität mit angemessener Bewertung. Wir futterten ordentlich und Unterhielten uns dabei gut, hatten Spaß zusammen und kamen auch noch mit ein paar gut englisch sprechenden Einheimischen ins Gespräch; wieder mal ein schöner Abend, an dem es nach Sonnenuntergang mit bald nur noch 16 -15° aber auch ein bisschen frisch wurde.
Geöffnet haben sie leider nur bis 21 Uhr; zurück auf dem Boot zeigte ich Laura nur kurz die Yacht, denn wir wollten uns kurz abduschen, umziehen und noch ein bisschen Nightlife genießen. Wir verabredeten das die Hübsche Morgen zum Frühstück her kommt und ich / wir ihr die Yacht bei Tageslicht ausführlich zeigen. Dann schleppte sie uns durch ein paar ihrer Lieblings- Lokale, wo wir auch Freunde von Laura trafen und ebenfalls wieder viel Spaß hatten.
Kurz vor 01 Uhr waren wir zurück an Bord und duschten uns noch mal kurz ab; im Nightlife voller Lokale, kommst du spätestens beim tanzen ins schwitzen, oder wirst halt von der Luft und Rauchern etwas verräuchert; was mich betrifft, checkte ich noch kurz den Laptop im Bett und schlummerte schon dabei halb ein, klappte die Kiste zu und pennte binnen Minuten tief und fest.








Samstag, 10. August 2019
Laura tauchte pünktlich und wie verabredet, kurz vor 08 Uhr zum Frühstück auf…, und ich musste mir ein schmunzeln verkneifen, denn sie verriet mir mit ihrer stark veränderten Erscheinung, eine Menge über sich. Insbesondere im Zusammenhang mit unseren ausführlichen Unterhaltungen gestern.
Wegen meiner vielen Fotografiererei, professionellen Pics und auch gewissen, diesbezüglichen Erwähnungen von Suki, hatte sie mich darauf angesprochen. Natürlich erzählte ich ihr offen von meiner Foto Leidenschaft & Profession, auch im Zusammenhang mit Akt Fotografie, schönen Models usw. Dabei erwähnte ich auch, natürliche Frauen die sich nicht groß heraus putzen, besonders als Models zu bevorzugen und auch wenn sie es zu verbergen versuchte, war Laura definitiv ziemlich interessiert.
Nachdem sie bisher stets sexy- elegant gestylt als junge, selbstbewusste, clevere Lady aufgetreten war, die unübersehbar versuchte sich reifer, älter und erfahrener zu geben, als sie ist, was bei jungen Menschen ja eine stark verbreitete Verhaltensweise ist, erschien sie nun also plötzlich fast völlig ungeschminkt, ganz auf locker jugendlich- sexy gestylt, in Shirt und engen Jeans Shorts; wie das junge Girl, die junge Frau, die sie ja eigentlich auch noch ist und wirkte dadurch deutlich jünger, wie 18-19.
Nun bin ich ja nicht doof und habe viel Erfahrung mit jungen Frauen wie Laura, die meist längst noch nicht so selbstsicher sind, wie sie die Welt glauben machen wollen. Wenn sich so ein Girl in Aussehen & Outfit, nur einen Tag nach einem dementsprechenden Gespräch mit einem Mann wie mir, stark verändert so zeigt wie ich es als ‚bevorzugt’ benannt habe, dann ist das selbstverständlich kein Zufall. Eindeutig will sie mir damit gefallen und mein Interesse wecken. *schmunzel*
Bleibt im Grunde nur die noch nicht geklärte Frage: warum? Um mich als offensichtlich vermögend / reicher Mann an ihr als schöne, junge Frau zu interessieren? Oder um mich als Fotograf mit Geld und Beziehungen in der Branche, für sich und eine mögliche Karriere als Model zu interessieren. Wobei beides auch aufs Gleiche hinaus laufen kann / könnte?! *grins*
Nun gut, wir Brunchten also lecker und danach zeigte ich ihr ausführlich die Yacht, während Suki und Onori spazieren und ein bisschen Shoppen gingen. Da die hübsche Laura noch nie auf einer Yacht war, fand sie es natürlich sehr faszinierend, auch wenn unser Boot eher altmodisch unspektakulär und nicht mit modernen Angeber- Yachten zu vergleichen ist.
„Wow ich bin beeindruckt; wie hast du es so weit gebracht Steve. Ich kenne ein paar Fotografen, aber die sind alle ziemlich arme Schlucker.“ Fragte sie, als wir uns gerade im Pilothouse auf den beiden Steuermannsesseln flegelten; gewissermaßen als Abschluss der etwa zweistündigen Yacht Besichtigung.
„Ganz sicher nicht als Fotograf; nur sehr, sehr wenige schaffen es, von dieser Profession auch nur leben zu können; ganz zu schweigen davon, damit auch noch viel Geld zu machen oder gar Reich zu werden. Ich bin vor allem in erster Linie Geschäftsmann.“ Lächelte ich freundlich, den ich fand Laura schon ziemlich sympathisch und reizvoll. „Hast du mal gemoddelt?“
„Ja…“ guckte sie merkwürdig.
„Aber? Schlechte Erfahrungen gemacht?“
„Nein…, nicht wirklich. Nur einer versuchte mich mal zu begrabschen…, aber das passiert uns (Frauen) doch auch im normalen Leben.“
„Was dann?“
„Da ich zu klein und wohl auch nicht schön genug für eine Fashion Model Laufbahn bin, verdiente ich mir als Akt Model Geld und wollte damit auch was für meine Zukunft tun. Aber mein Ex Freund…, klaute mir alles und haute ab.“ Seufzte sie.
„Oh tut mir leid; war es viel.“
„Ach nein, waren ja nur vier Shootings und die konnten auch nicht viel bezahlen; aber für mich schon ein nettes Sümmchen. Wenn ich das noch mal mache, dann aber mit einem guten, echten Profi, der auch angemessen pünktlich bezahlt. Ich hoffte…, na kannste es dir denken oder?!“
„Das ist nun wirklich nicht schwer zu erraten Laura.“ *grins*
„Und was sagst du?“ Guckte sie ein bisschen bittend, auf typisch liebreizende, den Manne umgarnende, weibliche Art.
„Nun Laura, du bist jung, ziemlich hübsch, sexy und hast offensichtlich eine tolle, sehr schlanke Figur. Irgendwelche Tatoos oder Piercings oder sonstige unter der Kleidung versteckten Verunstaltungen?“
„Nichts davon; ich würde sagen, meine Figur ist echt gut; vielleicht ein bisschen zu schlank, zu kleine Titten.“
„Glaube ich nicht Laura; deine Proportionen scheinen genau zu dir zu passen. Ich hätte nichts dagegen, für eine angemessene Gage mit dir zu Shooten, wenn du das möchtest. Aber es gibt ein Problem, oder genauer gesagt mehrere für dich.“
„Oh welche?“ Blitzten ihre hübschen, graublauen Augen kurz hoffnungsvoll auf um beim letzten Satz wieder weniger erfreut zu gucken.
„Nun ich will dir nichts vormachen; offene, direkte Worte? Einverstanden?“
„Oh ja bitte; unehrliche Anbagger- Komplimente bekomme ich mehr als genug!“
„Ok also folgendes: wenn es dir vor allem ums Geld verdienen für Shootings geht, muss ich sagen das du hübsch und sexy bist, eine tolle Figur hast, es dir aber an diese speziellen Ausstrahlung fehlt, die ein Model außergewöhnlich machen. Das schadet nicht wirklich, bedeutet aber das du schon ziemlich viele Pics in etlichen Shootings mit mir produzieren müsstest, um genügend Geld für was auch immer zusammen zu bekommen; verstehst du?“
„Ja danke für deine Ehrlichkeit. Ich wollte mir vor allem ein hübsches Auto und vielleicht noch ein paar hübsche, neue Möbel und Klamotten finanzieren. Meinetwegen können es gerne viele Shootings sein; ich posiere gerne vor der Cam…, also wenns ein netter Fotograf ist hihi; du weißt was ich meine.“
„Natürlich… und genau das ist das Hauptproblem: morgen reisen wir hier ab, also bleibt keine Zeit für Shootings…“ lächelte ich sie freundlich an.
„Oh…, Mist! Wo fahrt ihr hin?“ Plauderten wir darüber, dass wir noch einige Zeit eine Ostsee Kreuzfahrt in verschiedene Häfen machen, wobei die Gäste wechseln werden, bis es dann in die Nordsee und weiter in südliche Gefilde geht. Wobei natürlich und wie üblich in meinem Leben, nicht feststeht wie lange ich dabei den Captn spielen und mitreisen kann. Jederzeit können geschäftliche oder sonstige Ereignisse eintreten, wegen denen ich wieder plötzlich ganz woanders hin muss.
„Puh ein echter Global Citizen wie? Immer auf Achse. Find ich voll cool. Ist bestimmt ein interessantes, aufregendes Leben oder?!“ Lächelte sie, nun eben so wie besonders junge Menschen, die noch nicht viel von der Welt gesehen haben, von vielen Reisen usw. fasziniert sind und das ‚voll cool’ finden. *schmunzel*
„Ich war schon seit ungefähr 15 einer von denen, die am liebsten ständig Reisen und denen es an einem Ort, egal wie schön der auch sein mag, schnell langweilig wird. Kennst du die Lebens- Philosophie des ‚der Weg ist das Ziel?’“
„Hab schon davon gehört; ein schönes Zuhause habe ich schon gerne, vor allem für später; aber viel reisen, viel sehen und erleben, finde ich auch voll geil….“ Stimmte sie zu und grübelte ein bisschen; worüber war natürlich auch nicht schwer zu erraten.
Suki und Onori kamen zurück und wir unterhielten uns bei einem Cafe über einen weiteren Ausflug auf die Kurische Nehrung; die hatte uns gestern so gut gefallen, dass wir gerne noch mehr sehen wollten. Also setzten wir wieder mit der Fähre über und Laura übernahm erneut gerne die Rolle als Local Guide für uns. Hier vor Klaipeda ist die langgestreckte Insel nur knapp 4 km breit, man kann sie also auch ohne Mietwagen oder Räder durchwandern. Wir verzichteten bewusst auf Mittwagen / Fahrräder und betätigten uns körperlich als Wanderer, denn wir essen ständig köstlich und üppig und haben auf dem Boot selbst wenig Bewegung.
Außerdem fällt wegen der kühlen, regnerischen Witterung das Kalorienverbrennen durch ständiges schwimmen gehen aus, wie ich es noch in Dalmatien genießen konnte. Auch wenn wir wegen der Japaner viel gesund asiatisch essen, nehmen wir doch definitiv mehr Kalorien zu uns, als wir verbrennen. So tat uns diese Wanderung gut und die Landschaften sind wirklich sehr reizvoll.
Auf der Seeseite gönnten wir uns an der Smiltynės gelbėjimo stoties Baras / Smiltynė Rescue Station & Beach Bar Erfrischungsdrinks und genossen bei leider nur durchwachsenem Wetter die Aussicht auf die Ostsee. Einige Leute, vermutlich daran gewöhnte Einheimische, badeten trotz nur 19° und frischem Wind ungerührt im Meer, beziehungsweise lagen in Badekleidung am Strand.
Ein Stück südlicher gibt es an dem tollen Strand übrigens auch einen ausgedehnten Nudistenbereich, wo ebenfalls einige Leute waren. Für z. B. Russen und hier aufgewachsene, sind 19° immer noch sommerlich warme Temperaturen und war es keineswegs zu kalt. Mich hätten 19° für ein erfrischendes Bad im Meer auch nicht wirklich gestört, auch wenn ich es lieber wärmer habe. Aber wir hatten keinerlei Handtücher usw. dabei und für beiden Japaner ist nudistisches baden gehen an so einem Strand, etwas sehr ungewöhnliches, dass sie nicht gerne tun.
Wir spazierten später noch ein Stück am Nudistenstrand vorbei und Suki kicherte ein bisschen über die Nackten. Leider gibt es hier an der Seeseite anscheinend kein einziges, richtiges Restaurant oder wenigstens eine Strand Bar mit ordentlichem Essen. Deshalb marschierten wir dann wieder quer rüber zum Nerija, dass uns gestern gut gefallen hatte, um etwas Leckeres zu Mittag zu futtern.
Nach insgesamt so ungefähr 15 km Wanderung, unternahmen wir am Nachmittag nicht mehr viel, sondern faulenzten an diesem hübschen Ausflugslokal, gönnten uns später noch Cafe und Kuchen, der ziemlich lecker war, auch wenn ich ja nicht so gerne Süßes esse. Aber meine Mandel- Nuss Schnitte war nicht so süß, ganz frisch und saftig, schmeckte sehr lecker.
Wir plauderten viel, spazierten ein bisschen herum oder entspannten gemütlich in einer Art Siesta. Dann gingen wir langsam in Richtung Fähre, um wieder auf die Stadtseite über zu setzen und kamen am Spätnachmittag / frühen Abend zurück an Bord. Laura lief weiter zu ihrer Unterkunft, um dort wie wir zu duschen und sich frisch zu machen.
Frisch umgezogen und erholt, trafen wir uns zum Abendessen wieder mit Laura und einer ihrer Freundinnen, im hübschen, guten und gemütlichen Senoji Hansa>>>, Kurpių g., Klaipėda. Alle Speisen frisch zubereitet, was natürlich etwas Wartezeit bedeutet, gleichförmig hübsch gekleidete, sehr nette, hilfsbereite und mehrsprachige Bedienungen, leicht gehobene, aber durchaus angemessene Preise, angenehmes Ambiente…, ich würde sagen so etwa 4,4 Google Sterne kann man ihnen geben.
Wir unterhielten uns gut beim essen und schließlich traute sich Laura doch zu fragen, ob sie nicht mit uns / mir mitreisen und Shooten könne, womit ich schon gerechnet hatte. Ängstlich wirkte die Schöne dabei nicht, noch nicht mal aufgeregt oder so; eher ein bisschen…, wie soll ich sagen? Unbedarft, etwas leichsinnig neugierig?
„Ich habe nichts dagegen Laura, wenn du das möchtest.“ Lächelte ich freundlich, denn sie ist ja nett, sympathisch und sicherlich auch ein gutes Model.
„Oh danke Steve; bekommen ich einen Vertrag und…, äh… eine eigene Kabine.“ Traute sie sich, mir direkt in die Augen zu schauen und deutete damit natürlich an, oder fragte genau genommen danach, ob sie in meine Kabine & Bett kommen müsse. Ich war stark versucht letzteres vorzuschlagen, tatsächlich aus purer Neugierde wie sie darauf reagieren würde; ich hatte nämlich den Verdacht, dass sie dies ungeniert sofort täte, würde ich es verlangen. *schmunzel*
„Einen Vertrag und eine eigene Koje, in einer Kabine die du dir mit Jessie teilst. Ich schlage vor wir besprechen die Details Morgenfrüh; wir legen erst gegen Mittag ab und heute Abend wollen wir uns doch noch vergnügen.“
So machten wir es und hatten in verschiedenen Kneipen noch Spaß bis gegen 01 Uhr. Dann brachten wir spazierend noch Laura und ihre nette Freundin nach Haus, liefen in der frischen 13° Nachtluft zum Liegeplatz der Yacht und gingen auch gleich alle in unseren Kabinen pennen. *schnarch*








Sonntag, 11. August 2019
Ich wurde überraschend früh wach, duschte und ging oben in der Kombüse etwas Obst essen, sowie mit einem Cafe aufs Achterdeck, um meine geliebte Morgen- Zigarette zu paffen. Alle pennten noch und eben fielen letzte Regentropfen; aber noch während nur einer Zigarettenlänge, klarte es immer mehr auf und kam die Sonne durch.
Ich beschloss einen Morgenspaziergang am schon geschäftigen Hafen oder in die Innenstadt zu machen; noch gut eine Stunde Zeit bis zum verabredeten Frühstück, da würde mir etwas körperliche Bewegung an der 16° frischen Luft gut tun. Auf der Yacht ‚muss’ natürlich niemand zu festen Zeiten essen; aber es wäre ja langweilig alleine zu futtern, also treffen wir uns meist zu besprochen Zeiten zu den jeweiligen Mahlzeiten. Falls Mittagessen oder ein warmes, abendliches Diner an Bord geplant ist, natürlich erst recht, damit die Köchin planen und passend zubereiten kann.
Beim spazieren gehen bemerkte ich plötzlich, anscheinend ganz in der Nähe von dort zu sein, wo wir letzte Nacht Laura und ihre Freundin, an deren Wohnhaus hingebracht hatten. Ganz sicher war ich mir nicht, da es im hellen Sonnenschein doch sehr anders aussah, als in der dunklen Nacht. Deshalb schaute ich Online im Smart Phone nach und stellte fest: ja tatsächlich, nur knapp 100 m entfernt wäre ich am gleichen Haus.
Eine Bäckerei war auch zu sehen…, hmm warum die Mädels nicht mit einem leckeren Frühstück daheim überraschen, vielleicht aus dem Bett schmeißen *lach* und dadurch auch mal zu sehen, wie sie leben, was ja einiges über den Menschen verrät. Ich kaufte also ein paar Leckereien, frische Brötchen usw. und spazierte weiter zu dem Haus der Mädels.
Da ich nicht wusste wie Lauras Freundin mit Nachnahmen heißt und es auch keine ordentlichen Klingelschilder gab, rief ich Laura an, die natürlich überrascht war, dass ich schon mit Frühstück vor dem Haus stand. Beide waren schon wach und die Freundin hatte bereits geduscht und sich angezogen, kam runter um mich rein zu lassen und hoch zu bringen. Sie möchte nicht namentlich erwähnt und auch nicht fotografiert werden, ist auch nicht attraktiv, aber nett.
Laura duschte noch, als wir nach kurzer Begrüßung wieder die Wohnung betraten, kam aber gleich darauf in ein weißes Badetuch gewickelt, mit hochgesteckter, trockener Haarmähne raus. Hmm ein reizender Anblick! Bekanntlich liebe ich in Badetücher gewickelte Frauen, Die schönen, nackten Schultern, Das Wissen das sie darunter nackt sind, was deine männliche Fantasie anregt, frisch und sauber geduscht duftend, die nackten Beine darunter…, eine so natürlich- normale und privat- intime Szene reizender Weiblichkeit at Home, dass man es als Mann einfach lieben muss; finde ich jedenfalls. Ja, ja, ich weiß, ich bin ein unverbesserlich- dämlicher Liebhaber holder Weiblichkeit. *grins*
Munter und auf lockere Art begrüßte mich Laura, mit ebenfalls reizenden Umarmungsküsschen, die mich so einiges von ihrer schlanken Weiblichkeit spüren lies. Blick und ‚leises’ lächelnd drückten aus, dass sie natürlich genau wusste wie sie ausschaut und auf Männer wirkt.
„So früh schon unterwegs Steve? Und hast uns was Leckeres mitgebracht?“
„Ja wurde überraschend früh wach und konnte nicht mehr einschlafen; dachte vor dem Frühstück ein bisschen spazieren und frische Luft schnappen gehen zu können…, und bemerkte plötzlich ganz in der Nähe zu sein, wo wir euch letzte Nacht noch hinbrachten…“ erklärte ich lächelnd. Sicherlich dachten die Girls, vor allem Laura, dass dies gar nicht so zufällig und ein typisch männlicher Vorwand war, um zwei Girls am Morgen daheim zu überraschen. Egal ich schickte eine Message an Bord, wo ich bin und das ich hier frühstücke.
Munter plaudernd aßen wir zusammen und in der kleinen, aber hübschen und sauberen Bude, hatten sie sogar ziemlich guten Cafe, Obst, Fruchtsaft und Mineralwasser. Selbstredend nutzte ich auch gleich die Gelegenheit, um mit Laura die Vereinbarung zwischen uns festzulegen, also zwischen mir als Fotograf, ihr als Model, zu erklären wie es an Bord zugeht usw. usf.
Ihre Blicke dabei verrieten mir, dass sie nicht wirklich besonders aufmerksam zuhörte, es ihr nicht so wichtig war und sie als sehr hübsche, junge Frau in typischer Selbstüberschätzung davon ausging, dass ich Mann ihrem frischen Liebreiz sowieso erliege. Wenn ich mich nicht sehr täusche, und ich habe ja bekanntlich sehr viel Erfahrung im Umgang mit Girls wie ihr und eine ausgezeichnete Menschenkenntnis…, also dass sie bewusst oder unbewusst sogar darauf hoff, ich würde als schwanzgesteuertes Männchen bald an ihrer weiblichen Angel zappeln. *schmunzel*
Dann machte sich Laura fertig, packte ihre Sachen zusammen und wir brachten gemeinsam ihren Kram, viel war es nicht, an Bord. Da wir noch genug Zeit hatten, machte ich auch mit der Freundin eine Yachtführung. Es folgte die Verabschiedung und die Crew machte den Kahn klar zum auslaufen. Ziel ist das 57 nautische Meilen entfernte Liepaja; bei 10,5 kn Marschfahrt, also eine Kreuzfahrt von knapp 6 Stunden.
„Liepāja ist eine Hafenstadt an der Ostsee, im Westen Lettlands. Mit 76.535 Einwohnern ist sie die drittgrößte Stadt Lettlands. Die Marina befindet sich am Ende des Seekanals, der ein einziger Fischerei-, Militär- und Handelshafen ist. Der Hafenmeister residiert in einem kleinen Kabäuschen. Ab Mai diesen Jahres (2019) wurde dort umfangreich modernisiert. WC und Duschen während der Bauarbeiten im Container oder 200m entfernen Hotel. Liepaja wirkt auf den ersten Eindruck wenig einladend, entpuppt sich aber beim Landgang als charmantes Städtchen. Schuckelige Gassen und eine hervorragende Markthalle. Ein Besuch lohnt sich. Außerdem ist der Hafen bei fast jedem Wetter anlaufbar.“ Google S.Meißner>>>
Eine sonnige Schönwetter- Kreuzfahrt mit westlichen Winden um 14 kn, für so einen schweren, stabilen, hochseefähigen Kahn, der auch einen Orkan überstehen könnte, also quasi ein kleiner Spaziergang. Während der Fahrt erledigte ich Online ein paar Angelegenheiten, was kaum mehr als eine Stunde dauerte.
Ansonsten genossen wir bei inzwischen 22° die schöne Seefahrt durch die blaue Ostsee und ich erklärte der neugierigen, jetzt doch ein bisschen aufgeragten Laura, einiges über die Yacht, Navigation, Seemannschaft usw., löste zweimal Jason als Ruder / Wachgänger / Skipper ab. Die Hübsche fand es schon spannend, aber auch jetzt hörte sie nicht wirklich so aufmerksam zu, wie es z. B. bei Margo der Fall war und dachte auch nicht richtig mit.
Offensichtlich macht sie den typischen Fehler sehr attraktiver, sexy- junger Girls, denen die Kerle hinterher sind, sie verwöhnen und Unangenehmes abnehmen, sich auf ihr Aussehen und Sexappeal zu verlassen, um damit leicht durchs Leben zu kommen. Nicht wirklich schlimm, ich glaube auch nicht das sie faul ist und z. B. beim Mittagessen griff sie auch unkompliziert mit zu, half beim auftischen, abräumen usw. Aber man merkt halt doch, dass sie ein bisschen verwöhnt ist und noch nie wirklich hart und konzentriert arbeiten und lernen musste.
Mit ihren kaum 19 und daheim in Vilnius auch noch bei Papa und Mama lebend, noch akzeptabel; doch muss sie noch eine Menge lernen und ihr Verhalten ändern, um zu einem wirklich guten Menschen, einer guten Frau zu werden. Genau genommen geht mich das jedoch nichts an, denn sie reist ja nur als Model & Gast für eine begrenzte Zeit mit.
Ich erwähne das nur, weil es mir halt auffiel und ich es schon immer schade fand, wenn zu attraktive Girls sich in diese Richtung entwickeln und sich auf ihre äußerlichen ‚Qualitäten’ verlassen. Wer da nicht aufpasst, wird schnell zu einer Tussi und wenn sie meist in nicht allzu vielen Jahren nicht mehr so frisch, jung, sexy und schön sind, stellen sie plötzlich fest, dass das Leben ziemlich schwierig für sie wird. Rettungsanker ist dann meistens, sich irgendeinen Kerl mit Geld zu angeln, fast egal welchen, Hauptsache er ermöglicht ihnen weiterhin so zu leben. Wenn sie das nicht schaffen, zu lange damit warten oder zu doof dazu sind, wird es allerdings meist unschön und entwickeln sie sich zu Weibern, mit denen sich keine ‚Guten’ mehr einlassen wollen.
Kurz vor 16 Uhr liefen wir in Liepaja ein und bekamen einen Liegeplatz im Kanal zugewiesen; ich kommandierte und steuerte höchstpersönlich das unkomplizierte, leichte Anlegemanöver, einfach weil ich das gerne tue und Spaß daran habe. Hübsch ist der Hafen wirklich nicht gerade; man merkt ihm deutlich die sowjetische Vergangenheit bis 1990 an.
„Zwischen 1945 und 1990 wurden von der sowjetischen Führung Industrie- und Fischereibetriebe eingerichtet. Der Hafen diente als Stützpunkt der Sowjetischen Marine. Während des Kalten Krieges wurde die norddeutsche Stadt Flensburg zum projektierten atomaren Ziel des sowjetischen U-Boot-Stützpunktes von Liepāja.
Ab 1995 erblühte die Wirtschaft wieder. Hauptexportgüter sind Stahlwaren, Möbel und Textilien. Zurzeit gewinnt der Dienstleistungssektor stetig an Bedeutung. Der Hafen von Liepaja steht beim Güterumschlag an dritter Stelle der lettischen Häfen (hinter Riga und Ventspils). Im Jahre 2016 wurden in Liepaja 9 % der lettischen Importe und Exporte über See umgeschlagen.“ Wikipedia
Ich bat die süße Suki, mich zu einem Treffen mit dem fast 70 jährigen Peteris, genannt Piet zu begleiten. Der alte, nette Mann und zwei Sterne GC Member, den ich schon sehr lange kenne, musste in letzte Zeit so einige Schicksalsschläge einstecken. Er ist keineswegs depressiv, sagte man mir, aber eine derart liebreizendes, süßes Girl wie Suki, dass auf japanische Art auch noch viel Respekt vor dem Alter hat, kann ein herzerfrischendes Lebenselexier für Piet sein.
Jedenfalls würde es ihm fraglos nicht schaden, sondern gut tun, wenn sie süß kichert und auf ihre typische, liebe Art ihn auch zum schmunzeln bringt. So eine Kleinigkeit, auch nur das süße Lächeln einer so hübschen, jungen Frau, die von ihrem Job her und auch von Natur aus gewohnt ist Menschen zu unterhalten und zum lächeln zu bringen, kann einem bedrückten Alten glatt neuen Lebensmut schenken.
Ich erklärte ihr das kurz und sie verstand sofort, war gerne bereit ein bisschen ihrer sprühend- liebreizenden Lebensfreude an ihn zu verschenken. Piet hat selbst Kinder und zwei Töchter, ist garantiert ein guter, lieber Opa und fand Suki natürlich auch sofort megasüß Charming. Sukis Liebreiz kann sich kaum jemand entziehen und sofort brachte sie ihn auch zum amüsiert- wohlwollenden schmunzeln.
Unser Besuch freute ihn sichtlich und zusammen mit einer seiner Töchter, die sich auch ein bisschen um ihn kümmert, tranken wir Cafe und unterhielten uns. Gesundheitlich und körperlich ist er noch erstaunlich fit und aktiv für seine knapp 70. So schlug ich vor, das er sich ein bisschen Urlaub- Auszeit gönnt und mit uns an Bord etwas Kreuzfahrt mitmacht.
Früher war er selbst begeisteter Segler, hat noch ein älteres Boot, segelt aber selbst nicht mehr, weil segeln auf einer relativ kleinen Yacht ohne elektr. Winschen und moderne Hilfsmittel, doch körperlich ziemlich anstrengend ist. Die Liebe zur See und Seefahrt trägt er jedoch immer noch in sich. Letzteres könnte er auf der stabilen Motoryacht problemlos genießen. Diese Idee erfreute ihn eindeutig noch mehr und so war es nicht schwer, in quasi dazu zu überreden. *schmunzel*
Suki war wie eigentlich immer, total bezaubernd und mochte den Alten, mit seinem sympathischen Lächeln eines alten Grandseigneur, offensichtlich auch gerne.
Zum Abendessen trafen wir uns später alle im schicken, bei Google mit 4,5 Sternen bewerteten Resaturant MO Liepāja>>>, Friča Brīvzemnieka iela 7, Liepāja, LV-3401, Lettland. Freundliches, kompetentes Personal, gemütlich- modernes Ambiente, relativ kleine Speisekarte mit deutlich höheren Preisen als sonst üblich, aber bei der Qualität noch als angemessen einzuschätzen. Sie versuchen etwas zu sehr auf ‚Oberschicht’ Restaurant zu machen und alles in Allem würde ich ihnen eher 4,2 geben. Dennoch waren wir sehr zufrieden und schlemmten sehr lecker, perfekt zubereitete und angerichtete Speisen. Würden sie nicht so auf ‚wir sind etwas Besseres’ Angeber Lokal machen, könnten man ihnen für die Speisen, Ambiente und den Service durchaus 4,6 zugestehen.
Zur Verdauung spazierten wir mit Piet noch bis zu dessen Zuhause, dann wieder zu unserem Liegeplatz, was so ungefähr 3,5 km entsprach. An Bord plauderten wir noch gut gelaunt ein bisschen, dann zog ich mich in meine Kabine zurück und ging an den Laptop. Noch vor Mitternacht fielen mir die Augen zu und schlummerte ich ein…











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